Schlagwort: Patienten

  • Selbstheilung – wie geht das

    Selbstheilung – wie geht das

    Der Glaube versetzt Berge. Ein sehr schönes Sprichwort, das perfekt zum Thema Selbstheilung passt. Jeder Mensch erkrankt irgendwann einmal in seinem Leben. Egal, ob es sich um eine Grippe handelt oder um eine tödliche Krankheit, wie etwa Krebs. Spätestens dann denken die Betroffenen über die unterschiedlichsten Heilmethoden nach.

     

     

    Selbstheilung – die Sprache der Gefühle deuten

     

    Menschen besitzen die Fähigkeit, sich selbst zu heilen. Hierfür müssen einzig die psychoemotionalen Ursachen ihrer Krankheit erkannt und beseitigt werden. Der menschliche Organismus sagt uns genauestens, an welchen Stellen im menschlichen Handeln oder dessen Umfeld etwas nicht ganz okay ist.

     

    Sehr oft kämpfen wir gegen uns selbst und unseren Körper, gegen Krankheiten, Schmerzen, Gefühle. Da wir die Sprache unserer Gefühle verlernt haben, sind die wenigstens der Menschen heute noch in der Lage, die Rufe des eigenen Körpers, der eigenen Seele nach

     

    • Ausgleich
    • Harmonie
    • Heilung
    • Ruhe

     

    wahrzunehmen. Dabei sind die menschlichen Gefühle und Gedanken der Wegweiser zu Orten tief im Menschen, an denen all jene alten Wunden und Verletzungen aus der Vergangenheit wohnen. Auf denen unsere Verhaltensmuster der heutigen Zeit beruhen.

     

    Personen, die sich intensiv mit ihren Gedanken, wie beispielsweise

     

    • Ärger
    • Enttäuschung
    • Hass
    • Selbstzweifel
    • Traurigkeit
    • Wut

     

    beschäftigen, belasten nicht nur sich selbst, sondern zusätzlich ihren Körper. Nicht selten sind derartige Gefühle zwar berechtigt und gehören zum Leben des Menschen dazu. Dennoch wirkt sich ein Zuviel dieser Gefühle und Gedanken dauerhaft auf der physischen Ebene negativ aus.

     

    Dies sind dann die ersten Hilfeschreie der menschlichen Seele. Da diese nicht sprechen kann, unternimmt die Seele den Versuch, mit dem Organismus des Menschen in Kontakt zu treten. Das menschliche Nervensystem reagiert hierauf mit der Produktion unterschiedlichster Hormone und Botenstoffe, um einen emotionalen Ausgleich herzustellen.

     

    Selbstheilung – wenn der Organismus sich selbst hilft

     

    Krankheiten werden in der gegenwärtigen Zeit nicht ausschließlich durch Bakterien und Viren verursacht. Eine Vielzahl an Erkrankungen beruhen insbesondere auch auf

     

    • einer ungesunden Ernährungsweise
    • unseren Lebensstil
    • bestimmte Umwelteinflüsse

     

    Dabei spielt nicht selten die Kooperation von Geist, Seele und Körper eine entscheidende Rolle. Auch in vielen Fällen, bei denen dies auf den ersten Blick kaum denkbar wäre. So ist beispielsweise eine Erkrankung an einer Arthrose vererbbar, kann jedoch zusätzlich durch eine ungesunde Ernährung und Übergewicht herbeigeführt werden. Gleichzeitig werden der Geist und die Seele durch diese Krankheit in Mitleidenschaft gezogen.

     

    Die Selbstheilung, die vom menschlichen Körper aktiviert werden kann, sollte nicht durch eine zu hohe Gabe an Medikamenten unterdrückt werden. Eine dauerhafte Linderung von Beschwerden oder gar Gesundung ist erst dann möglich, wenn sich die betroffene Person ganz auf die Selbstheilungskräfte ihres Körpers einlässt. Sogar bei Krebserkrankungen kann die Selbstheilung Erfolg bringen.

     

    Die Gedanken spielen eine wesentliche Rolle

     

    Die Gedanken des Menschen können den Körper positiv beeinflussen. Viele Menschen versuchen, in ihrem Leben alles richtig zu machen. Eine ausgewogene Ernährung, ein wöchentliches Sportprogramm, Entgiftung für den Körper und täglich acht Stunden Schlaf – und dennoch werden sie krank. Das liegt daran, dass sie das Allerwichtigste schlichtweg vergessen: das Seelenleben und ihre Gedanken.

     

    Versucht ein Mensch das Beste aus seinem Leben zu machen, aber ist tief im Inneren unglücklich, so wird er immer wieder von Krankheiten heimgesucht werden. Um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, muss das Seelenleben im Gleichgewicht sein.

     

    Tatsächlich ist es so, dass alleine der Glaube an etwas die Selbstheilung positiv beeinflussen kann. Ist ein kranker Mensch davon überzeugt, dass dieses eine Medikament ihm helfen kann, dann wird dies auch so sein. Ganz typisch hierfür sind die so genannten Placebos. Tabletten, ohne jeglichen Wirkstoff, werden gegen unzählige Krankheiten eingesetzt und helfen auch. Das liegt alleine an dem Glauben des Patienten. Die Gedanken des Menschen können aber auch genau das Gegenteil bewirken. Bekommt ein Mensch eine tödliche Diagnose gestellt, so hat er zwei Möglichkeiten. Denkt er nun negativ und versinkt in Selbstmitleid, so wird die Krankheit bestimmt auch bald zum Tod führen. Nimmt der Mensch aber all seinen Mut zusammen und glaubt fest daran, wieder gesund zu werden, so wird die Selbstheilung positiv beeinflusst.

     

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  • Die häufigsten Risiken bei einer Brustoperation

    Die häufigsten Risiken bei einer Brustoperation

    Kommt es zum Eingriff an der weiblichen Brust, befürchten Betroffene gesundheitliche Risiken und Folgen für den gesamten Körper. Die Ursachen für eine Brustoperation sind vielfältig und zielen nicht immer auf eine kosmetische Veränderung. In diesem Beitrag fassen wir die häufigsten Risiken der Brustoperation zusammen, geben Ihnen Tipps zum Eingriff und zur Vorbereitung sowie zur nachfolgenden Behandlung.

     

    Sind Brustoperationen mit Gefahren verbunden?

     

    Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie, wie zum Beispiel Dr. med. Patrick Bauer, sprechen bei einer Brustoperation von einem eher ungefährlichen Eingriff. Schließlich bewegt man sich nicht direkt in der Körperhöhle, sondern in den Weichteilen. Um die eigentlichen Risiken von Eingriffen einschätzen zu können, ist es sinnvoll, sich den Aufbau und die Funktionsvielfalt der weiblichen Brust einmal genauer anzuschauen.

     

    Tatsächlich ist die Brust eines der außergewöhnlichsten Organe, die der Mensch besitzt, denn sie erfüllt zugleich einen wichtigen Nutzen – den Nachwuchs mit Muttermilch zu versorgen bzw. zu stillen. Zudem gilt die weibliche Brust als eines der sekundären Geschlechtsmerkmale. Umso drastischer wirken sich Operationen und Eingriffe zum Teil auf das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl von Frauen aus.

     

    Aufbau und Funktionen der weiblichen Brust

     

    In Bezug auf das äußere Erscheinungsbild kann eine Vielfalt unterschiedlicher Formen und Ausbildungen unterschieden werden. Ob fest und weich oder groß und klein: Die meisten Frauen haben eigentlich eine ganz feste Vorstellung von dem perfekten Bild einer weiblichen Brust, das schlussendlich aber von den genetischen Faktoren abhängig ist und über Generationen weiter vererbt wird. Im Verlauf des Monatszyklus und in Abhängigkeit vom Hormonspiegel kann sich die Form der Brust nochmals verändern. Während des Stillens schießt zum Beispiel mehr Blut in die Brust und es sammelt sich Wasser an, was zu einer unwiderruflichen Vergrößerung führt. Auch kleinere, knorpelige Veränderungen treten zum Teil während der Menstruation auf und verschwinden danach wieder – kein Grund zur Beunruhigung. Dennoch sollten Sie in regelmäßigen Abständen aufmerksam die gesamte Brust abtasten und bei der Feststellung von Knötchen sofort einen Termin bei Ihrem Frauenarzt vereinbaren.

     

    Im medizinischen Sinne ist von der „Mamma“ die Rede, die sich aus Bindegewebe und Fettgewebe zusammensetzt. Darin eingebettet ist das milchproduzierende Drüsengewebe. Es setzt sich wiederum aus bis zu 20 traubenförmig verlaufenden Drüsenblättchen, den so genannten Lobuli, zusammen, die über die Milchgänge, die Ducti, mit der Brustwarze verbunden sind. Eine weiterführende Pumpfunktion versprechen an den Enden der Blättchen die so genannten Milchblättchen. In der gesamten weiblichen Brust befinden sich Adern, Nerven und zahlreiche Gefäße, die zu den Achselhöhlen, aber auch hin zum Schlüsselbein verlaufen. Die Fünfender sind mithilfe der Lymphflüssigkeit in der Lage, Abfallstoffe und Nährstoffe sowie Krankheitserreger herauszufiltern, im Gegenzug können Sie auch Krebszellen auf den gesamten Körper verteilen.

     

    Das Ziel der Brustoperationen auf einen Blick

     

    Der Großteil aller Brustoperationen zielt vor allen Dingen auf die Vergrößerung, auf die Verkleinerung und auf die perfekte Form ab. Zumeist hat die Unzufriedenheit mit der Form der Brüste einen organischen Hintergrund, sodass zum Beispiel infolge einer krebsbedingten Abnahme einer Brust die Betroffene ihr natürliches Erscheinungsbild zurück möchte. Andere Damen sind von Natur aus nicht ganz so üppig und großzügig gebaut und leiden unter einem zu kleinen Busen. Diese psychischen Beschwerden sollten auf keinen Fall unterschätzt werden, denn sie können sich auf den gesamten Alltag und das Selbstwertgefühl maßgeblich auswirken.

     

    Ebenso verhält es sich bei zu großen Brüsten, die im Zuge einer Brustoperation gestrafft und in Form gebracht werden. Mit dem Wunsch einer perfekten Brust vor Augen verdrängen viele Damen die eigentlichen Risiken dieser Operation. Sie sollten sich ausschließlich in ausgebildete Hände begeben und auf eine folgerichtige Ausbildung der Fachärzte vertrauen. So kann umfassende Sicherheit im Zuge der Brustoperation gewährleistet werden. Immerwährende Testverfahren und strenge Fertigungsstandards sichern dem Patienten auch bei den Einlagen und Gelkissen, die bei einer Brustvergrößerung eingebracht werden, einen umfassenden Schutz. Die Implantate sollten ein CE-Gütesiegel aufweisen und durch Prüfinstitute in Europa extern zugelassen worden sein. Erst dann können sie für die Operationen eingesetzt werden.

     

    Brustoperationen: harmloser Eingriff unter sterilen Bedingungen

     

    Dr. Patrick Bauer verweist in diesem Zusammenhang auf eher harmlose Operationen, die aber unter Vollnarkose durchgeführt werden. Vereinzelte Risiken sind allesamt auf die Brust beschränkt. Es kann zu einer ersten Reaktion der Brust mit den Implantaten kommen, sodass Allergiker vor allen Dingen Markenimplantate auswählen, die eine erwiesene Verträglichkeit garantieren. In diesem Zusammenhang kann eine runde und eine Tropfenform unterschieden werden.

     

    Eine der häufigsten Komplikationen direkt nach dem Eingriff zielt auf ein unangenehmes Ziehen und einen Schmerz in der Brustregion ab. Sie werden über die nächsten Wochen einen speziellen BH bzw. einen Stütz-BH tragen und in regelmäßigen Abständen ihren behandelnden Arzt aufsuchen, der die Entwicklung der Brust untersucht und kontrolliert. Um eine Entzündung der Narben zu vermeiden, sollten Sie in den nächsten Tagen Ihre Brust auf keinen Fall in Berührung mit Wasser, chemischen Zusätzen oder Chlor bringen. So haben Patienten die eigenen Risiken selbst im Griff, die über eine folgerichtige Therapie und Schonung der weiblichen Brust reduziert werden. Gerade nach einer OP sollten Sie nicht direkt wieder ins Büro gehen, sondern sich Ruhe und Entspannung gönnen, bestenfalls einen Wellnessurlaub folgen lassen.

     

    Achtung: Es handelt sich bei dieser Form der Operation um einen Eingriff unter Vollnarkose, der unwiderruflich mit geläufigen Risiken verbunden ist. Lassen Sie sich zum Thema Narkose und den damit verbundenen Gefahren eingehender beraten. Tatsächlich gibt es eine bestimmte Risikogruppe, zum Beispiel Herzerkrankungen oder Schlaganfallpatienten, die unter den gegebenen Umständen eine Vollnarkose umgehen sollten.

     

    Tipps und Hinweise für eine bekömmliche Nachsorge nach einer Brust-Operation:

     

    • Mindestens drei Tage nach der Operation nicht duschen.
    • Sie werden über drei Tage lang weder Autofahren, noch die Arme vollständig über den Kopf bewegen können.
    • Es ist empfehlenswert, erst nach zehn Tagen wieder auf die Arbeit zu gehen.
    • Nach 14 Tagen sind Sie wieder soweit und in der Lage, Sport zu treiben. Orientieren Sie die Belastungen jeweils an Ihrem Wohlbefinden. Hier empfiehlt sich gezieltes Bewegungstraining, das auch die Heilung beschleunigen kann.
    • Über sechs Wochen lang tragen die Patienten Klammerpflaster.
    • Gerade bei Straffungen und Verkleinerungen oder bei größeren Implantaten sind Spezial-BHs empfehlenswert, diese stützen die Brust und helfen bei der Heilung.

     

    Was ist ein Stuttgarter Gürtel? Hier ist von einem Hilfsmittel die Rede, das immer dann notwendig ist, wenn direkt unter dem Warzenhofrand und dem einzusetzenden Implantat zu wenig Haut und Platz bleibt. Mithilfe dieses Gurtes kann die Unterbrustfalte nochmals gedehnt werden.

     

    Wie Sie die häufigsten Risiken für Brustoperationen vermeiden

     

    Begeben Sie sich in die Hände eines erfahrenen Chirurgen, gehen Sie so bereits den meisten Risiken aus dem Weg. Ein erstes Beratungsgespräch, eine anschließende Behandlung und das Aufzeigen der Möglichkeiten bilden eine schlüssige Vorbereitung für eine Operation unter sterilen Bedingungen. Auch die gängigen Vorurteile gegen Silikon und Implantate können über eine umfassende Information im Vorhinein und eine abgestimmte Behandlung ausgeschlossen werden.

     

    Zu den häufigsten Komplikationen kommt es immer dann, wenn sich die Patienten nicht an die Nachsorge nach der OP halten. Hier sollten Sie nicht ungeduldig werden und sich für mindestens zehn Tage nach der Operation frei nehmen, über die nächsten Tage nicht duschen und die Brust nicht in Verbindung mit chemischen Zusatzstoffen kommen lassen. Dann werden sie schon nach kurzer Zeit wieder Sport treiben und sich wie gewohnt bewegen mit dem Vorzug einer perfekt geformten Brust ganz nach Ihren persönlichen Vorstellungen.

     

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  • Die Rettung für Ihr Liebesleben: Potenzmittel rezeptfrei bestellen

    Die Rettung für Ihr Liebesleben: Potenzmittel rezeptfrei bestellen

    Geschlechtsverkehr ist für die meisten nicht einfach nur Mittel zum Zweck. Die gegenseitige Zuneigung und Hingabe legt eine Basis für anhaltende Liebe und Leidenschaft. Laut einer kanadischen Studie sind die meisten mit einmal Sex in der Woche zufrieden. Hakt es im Bett, zieht dies zumeist weitläufige Probleme nach sich. Überdies haben US-amerikanische Forscher herausgefunden, dass die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs nur in einer Partnerschaft als Grad für die persönliche Zufriedenheit gilt.

     

    Wie viele leiden unter Potenzproblemen?

     

    Wohl niemand würde freiwillig zugeben, unter Erektionsstörungen zu leiden. Dennoch gehören Potenzprobleme zu den häufigsten Begleiterscheinungen im Alter. Darüber hinaus erhöhen chronische Erkrankungen das Risiko von Impotenz. Laut aktueller Erkenntnisse der MMAS-Studie aus Massachusetts geben tatsächlich die Hälfte aller Männer zu, unter zeitweiligen Potenzproblemen zu leiden. 10 % sind von vollständiger Impotenz betroffen. Einzig und allein über Potenzmittel kann Abhilfe geschaffen und eine deutliche Verbesserung der intimen Zeit erzielt werden. Obendrein nehmen in der Auswahl rezeptfreie Potenzmittel und natürliche Hausmittel eine elementarere Rolle ein, da sie keinerlei gesundheitliche Probleme in sich bergen.

     

    Wie Sie Potenzprobleme auf Dauer vermeiden

     

    Die Studie hat ebenfalls herausgefunden, dass regelmäßiger Sex nicht vor Potenzproblemen schützt. Zu den häufigsten Ursachen für temporäre Erektionsstörungen zählen emotionaler und physischer Stress im Alltag. In einigen Fällen können die Probleme im Bett auch organische Ursachen haben. Die Anforderungen, die im Alltag auf viele Menschen zukommen steigen unaufhörlich, sodass sich der Stresspegel und die Belastung wie ein Liebestöter auf die eigene Libido auswirken.

     

    Stutzig sollten Sie werden, wenn sich temporäre Erektionsprobleme über längere Zeit hinziehen. In diesem Fall ist es sinnvoll, einen Urologen aufzusuchen, um die Probleme abklären zu lassen.

     

    • Gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe und Entspannung,
    • sorgen Sie für ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung,
    • dann sollte sich im Falle zweitweiliger Probleme eine schnelle Verbesserung einstellen.

     

    Mittlerweile sind Erektionsprobleme äußerst gut behandelbar, vorausgesetzt die Ursachen werden abgeklärt. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen hängen nicht zuletzt an der eigenen Libido und der Fähigkeit, im Bett seinen „Mann“ zu stehen. Anti-Stresstraining und Potenzmittel können in diesem Zusammenhang schnellere und langwierigere Erfolge erzielen. Eine weitere Ursache ist eine andauernde Drucksituation, gerade in einer neuen Beziehung. Hier ist es zumeist hilfreich, den Fokus nicht einzig und allein auf den Geschlechtsverkehr zu legen, sondern Liebkosungen und Vorspiel sowie Streicheleinheiten auszudehnen, um sich auch geistig locker zu machen.

     

    Was sind Potenzmittel?

     

    Bei Potenzmitteln handelt es sich in den meisten Fällen um Medikamente, die eine Erektion künstlich hervorrufen oder diese verlängern. Die Medizin spricht von einer erektilen Dysfunktion, die über die wohl bekanntesten Mittel wie Levitra, Cialis oder Viagra gestoppt wird. Werden die Potenzprobleme zu einer chronischen Beschwerde, begleiten Potenzmittel Männer ein Leben lang. Außerdem kann auch die Beigabe von Aminosäuren und Vitalstoffen einen Einfluss auf die Manneskraft haben. Sie intensivieren das Lustempfinden und offenbaren eine völlig neue Facette, die Mann und Frau im Bett vorher nicht gefühlt haben.

     

    Welche Potenzmittel helfen sofort?

     

    Leider stellen sich im Praxistest viele Potenzmittel als Mogelpackungen heraus, die keine oder nur leichte Verbesserungen erzielen. In dieser Hinsicht ist von so genannten „Penis-Kaftmachern“ oder von „Scharfmacher Tropfen“ die Rede. Die plakative Bezeichnung zieht leider keinerlei vergleichbare Wirkung nach sich. Einzig und allein anerkannte Markenhersteller wie Viagra sowie Medikamenten bei Erektionsstörungen erzielen den gewünschten Effekt innerhalb weniger Minuten.

     

    So ist es möglich, Einnahme und Beischlaf gezielt zu steuern und selbst spontan mithilfe der Potenzmittel eine lustvolle Befriedigung zu verspüren. Insgesamt sieben Potenzmittel haben im Jahr 2000 von Öko-Test eine sehr gute Bewertung erhalten. Wobei eine Abstrafung für die Medikamente erfolgte, die bei dauerhafter Einnahme zu Verwirrtheit und Gedächtnisstörungen führten. Potenzmittel werden bei chronischen Beschwerden über Jahre eingenommen, da sind derartige Nebenwirkungen inakzeptabel.

     

    Wer verschreibt Potenzmittel?

     

    Ein Großteil der Potenzmittel gilt als rezeptpflichtig und muss von einem Facharzt verschrieben werden. Ist es Ihnen unangenehm, Ihren Hausarzt auf intime Probleme anzusprechen? Scham ist bei Erektionsproblemen fehl am Platze, da diese zum Teil organische Ursachen haben. Der optimale Ansprechpartner ist der behandelnde Hausarzt, zu dem Sie über Jahre hinweg ein festes Vertrauensverhältnis hegen. Wenn keinerlei körperliche oder psychische Ursachen vorliegen, verschreiben Hausärzte in aller Regel kurzzeitig Potenzmittel, um eine Verbesserung zu erwirken. Wobei jeder Arzt erst die körperlichen Beschwerden und Ursachen abklärt und potentiellen Durchblutungsstörungen und Gefäßerkrankungen auf den Grund geht.

     

    Sie können aber auch gleich den Weg zu einem Urologen suchen und eine umfassende Blutuntersuchung vornehmen lassen, um den Hormonstatus zu testen. Die Untersuchung von Prostata und Penis gehört zu den obligatorischen Voruntersuchungen, wenn Sie sich Potenzmittel verschreiben lassen. Lebensgefährliche Krebserkrankungen gelten als eine der seltenen Ursachen für Erektionsprobleme: Werden diese frühzeitig erkannt, steigen auch die Chancen auf eine erfolgreiche Heilung.

     

    Achtung: Selbst rezeptpflichtige Arzneimittel bei Erektionsproblemen müssen vom Versicherten vollständig bezahlt werden. Die Kasse leistet keine finanzielle Unterstützung.

     

    Warum sind Potenzmittel rezeptfrei erhältlich?

     

    Schlussendlich haben Potenzmittel eines gemeinsam: Körperfunktionen werden künstlich gesteuert. Auch wenn Arzneimittel nicht rezeptpflichtig sind, gilt dies nicht zugleich als Bescheinigung für ihre Unbedenklichkeit. Es gewährleistet lediglich eine schnelle und bedarfsgerechte Versorgung. Vor der eigentlichen Anwendung sollten Sie einen Blick auf die Nebenwirkungen werfen und im Zweifelsfall mit Ihrem Hausarzt über die Einnahme sprechen. Die Dosierung und die Einnahme bilden obligatorische Komponenten für die gewünschte Reaktion. Allenfalls handelt es sich hierbei um Arzneimittel, die von nahezu jeder Zielgruppe bedenkenlos eingenommen werden, und in der Stärke, in der Intensität und dem Ausmaß der Nebenwirkungen als eher unbedenklich erscheinen.

     

    Diese natürlichen Potenzmittel bieten schnelle Hilfe

     

    Ungefährliche und tatsächlich wirkungsvolle Potenzmittel, die rezeptfrei in jeder Apotheke erhältlich sind und keine Gefahr ausbilden, sind die naturbelassenen Wirkstoffe.

     

    1. Agrinmax ist frei erhältlich: Es handelt sich um ein Nahrungsergänzungsmittel, das erektilen Dysfunktionen entgegenwirkt. In einer Tablette sind 3000 mg Arginin enthalten, deren Aminosäuren wiederum die Produktion von Stickstoffmonoxid im Körper ankurbelt. In Verbindung mit Ginseng und Carnitin sollen diese Wirkstoffe eine Verbesserung der sexuellen Leistungsbereitschaft herbeiführen.
    2. Ein zweites äußerst wirkungsvolles Präparat setzt auch auf Arginin. Hier ist von Prelox die Rede, das Arginin mit Pycnogenol kombiniert. Diese Wirkstoffe werden aus der Rinde der See-Kiefer gewonnen und lassen sich auch aus Traubenkernen und Erdbeerschalen herauslösen.
    3. Eine weitere „magische“ Pille trägt den Namen Vimax und beinhaltet Cheyenne-Pfeffer, Weißdorn, Ginseng und Ginko. Ginseng gilt vor allen Dingen in der asiatischen Kultur schon seit Jahrtausenden als Hilfsmittel zur Steigerung der männlichen Potenz. Eigentlich handelt es sich nur um einen Cocktail aus Naturheilmitteln und Vitaminen, der eine Leistungssteigerung der männlichen Potenz herbeiführen soll.

     

    Was sagt Ökotest? Auch wenn Ökotest zu der Annahme gekommen ist, dass es dauerhafte Standfestigkeit eigentlich nur auf Rezept gibt, haben sich natürliche Heilmittel wie Iuventrin als eine Kombi aus Rosmarin, Schachtelhalm und Brennnessel bewährt. Diesen Kräuterkombinationen werden keinerlei Nebenwirkungen nachgesagt, und ganz nebenbei steigern Sie das persönliche Wohlbefinden. Die Kräuter sollen sich positiv auf das Sexualleben auswirken.

     

    Die Top rezeptpflichtigen Potenzmittel

     

    Zu den rezeptpflichtigen medikamentösen Behandlungen zählen die folgenden Medikamente:

    • Viagra,
    • Cialis,
    • Levitra

     

    In Abhängigkeit von dem Medikament kommt es zum Wirkeintritt innerhalb von 30-60 Minuten. Einzig und allein Spedra verspricht eine schnellere Erektion nach 15 Minuten. Die Medikamente garantieren eine Wirkungsdauer zwischen 30 Minuten bis hin zu 6 Stunden auf Basis einer unterschiedlichen Dosierung, die je nach Tablette 5 mg bis hin zu 200 mg bereithält. Selbstverständlich können die Tabletten auch aufgeteilt werden. Hier gilt es, nicht zu übertreiben und auf die Reaktion des Körpers zu achten.

     

    Wie wirken Potenzmittel?

     

    Die eigentliche Wirkung der Potenzmittel ist von den Inhaltsstoffen abhängig. So wird zum Beispiel Sildenafil oral verabreicht in Form von Tabletten. Auf diese Weise lässt sich auf künstliche Art und Weise die Durchblutung im Penis ankurbeln, was die Erektion hervorruft und stärkt. Eine der häufigsten Nebenwirkungen dieser Wirkstoffe ist eine länger andauernde Erektion, die üblicherweise über einen Zeitraum von 30 Minuten anhält, aber 4 Stunden niemals übersteigen sollte.

     

    Vorsicht: Nehmen Sie auf keinen Fall mehr als 50 mg bis 100 mg Wirkstoff und pro Tag nie mehr als eine Tablette.

     

    Alternativ dazu haben sich mittlerweile auch andere Verabreichungsformen wie Lutschtabletten durchgesetzt. Tadalafil gehört zu den klassischen und geläufigsten Potenztabletten, die auf die ursprüngliche Marke Cialis zurückführt. Die Kaut-Tabletten und Soft Tabs sind auch rezeptfrei erhältlich und werden in äußerst geringen Dosierungen angeboten von 5 mg bis hin zu stärkeren Tabletten von 40 mg. Diesen Arzneimitteln sagt man eine länger andauernde stimulierende Wirkung nach, zudem setzt die Erektion im Vergleich zu Sildenafil schneller ein. So kann das Potenzmittel auch direkt vor dem Beischlaf eingenommen werden. Ein weiterer erfolgsversprechender Wirkstoff ist Vardenafil. Auch dieses Potenzmittel ist rezeptfrei erhältlich und lässt sich ebenso wie Tadalafil einfach dosieren. So haben diese Mittel in der Zwischenzeit einen beachtlichen Marktanteil eingenommen, da sie

    • eine schnelle Verbesserung der Erektion herbeirufen,
    • rezeptfrei erhältlich sind und
    • selbst in geringen Dosierungen eine zuverlässige Wirkung versprechen.

     

    Wie gefährlich sind Potenzmittel?

     

    Wie jedes andere Medikament hat auch Viagra Nebenwirkungen. Patienten, die bereits einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt hatten, sollten auf diese Arzneimittel verzichten. Darüber hinaus sollten Sie sich unbedingt an die Dosierung halten. Eine Dauererektion ist nicht nur unangenehm, sondern auch äußerst schmerzhaft, wenn diese über 6 Stunden hinweg andauert. Darüber hinaus erhöhen Sie über eine übermäßige Dosierung und Einnahme der Medikamente das Risiko vollständiger Impotenz. Begleiterscheinungen, wie:

    • Kopfschmerzen und
    • Sehstörungen sowie
    • Bluthochdruck und
    • Muskelschmerzen,
    • Schwindel und Ohnmacht

     

    gehören zu den gefährlicheren Nebenwirkungen.

     

    Was kosten Potenzmittel rezeptfrei?

     

    Es macht keinen Unterschied, ob es sich um rezeptfreie oder rezeptpflichtige Potenzmittel handelt, die Krankenkasse zahlt nichts dazu. Der Preis für die Präparate entscheidet nicht über ihre Wirksamkeit. Doch müssen sie gerade für diese Form der Medikamente tief in die Tasche greifen, denn sie kosten zwischen zehn und 18 € pro Tablette. Umso wichtiger, dass die eigentlichen Ursachen für die Potenzprobleme abgeklärt werden.

     

    Welche Potenzmittel gibt es rezeptfrei in der Apotheke?

     

    Warum entscheiden sich so viele Männer in Deutschland, Potenzmittel rezeptfrei zu kaufen? Tatsächlich handelt es sich bei Erektionsstörungen immer noch um ein Tabuthema, sodass sich die betroffenen Personen schämen. Dabei kann eine Abklärung der Ursache eine schnelle Linderung herbeiführen. Unvorstellbar viele Mittel und so genannte „Wunderpillen“, die im Internet auf den verzweifelten Kunden einströmen, stellen das eigentliche Problem dar. Von rezeptfreien Viagra Tabletten ist abzuraten: Es handelt sich um Plagiate, an denen vor allen Dingen die Hersteller verdienen. Achten Sie auf Markentreue, andernfalls unterstützen Sie illegalen Arzneimittelhandel, der keinerlei Kontrolle unterliegt. Nicht selten sind chemische Füllstoffe und Klebstoffe sowie Gifte in derartigen Tabletten enthalten.

     

    Fazit: Das sollten Sie beim Kauf von rezeptfreien Potenzmitteln beachten

     

    Über die Hälfte aller Männer neigen zeitweise zu Potenzproblemen und Erektionsschwäche. Ein gewisser Prozentsatz schlägt sich sein ganzes Leben lang mit dauerhaften Problemen im Liebesleben herum. Immer noch gehört die Erektionsschwäche zu den Tabuthemen, was das eigene Wohlbefinden und das Selbstbewusstsein maßgeblich einschränkt. Dabei lassen sich mittlerweile schnellere und unkompliziertere Erfolge mit Arzneimitteln und natürlichen Wirkkomplexen erzielen.

     

    Bei langanhaltenden Erektionsproblemen sollten Sie die Ursache mit einem Urologen und Hausarzt abklären, um organischen Problemen schnellstmöglich auf den Grund zu gehen. Temporäre Erektionsprobleme sind zumeist auf Stresssituationen und psychologische Ursachen zurückzuführen. Gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe und Entspannung, ausreichend Bewegung, eine gesunde Ernährung in Kombination mit den rezeptfreien Potenzmitteln und es sollte sich eine schnelle Besserung der Situation einstellen.

     

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  • Kefir und seine gesunde Wirkung

    Kefir und seine gesunde Wirkung

    Kefir ist nicht nur gesund, dieses joghurtähnliche Lebensmittel stärkt nachhaltig das Immunsystem und die Verdauung. Der eigentliche Ursprung von Kefir liegt im Kaukasus. Hier ist die gesundheitsfördernde Wirkung schon seit vielen Jahrhunderten bekannt und wird noch heute regelmäßig angewendet. Machen Sie sich die entscheidenden Vorteile von diesem Sauermilchgetränk zunutze und unterstützen eine Diät oder eine aktive Verdauung. Mit den folgenden Tipps und Hinweisen im Beitrag, werden Sie Kefir fortan mit anderen Augen sehen.

     

    Was ist Kefir?

     

    Im Prinzip handelt es sich um ein Sauermilchgetränk. Es entsteht in Verbindung mit Kefirpilzen bei der Vergärung von Milch. Heute wird für die Zubereitung zumeist auf Kuhmilch zurückgegriffen, wobei im Ursprung Stutenmilch die Basis darstellte. Geschmacklich erinnert Kefir an Buttermilch, in der Kohlensäure aufsteigt. Es ist nicht zuletzt auf den Gärungsprozess zurückzuführen, dass Kefir auch einen geringen Alkoholgehalt aufweisen kann. Im Russischen wird Kefir als Кефи́р und im Türkischen wiederum als Köpürmek bezeichnet. Doch alle Getränke haben eines gemeinsam: eine dickflüssige, sehmige Konsistenz. Erst 1908 gelangte die heilsame, gesundheitsfördernde Wirkung bis nach Russland und wurde dort zum ersten Mal von den Ärzten eingesetzt, insbesondere wenn die Patienten unter langanhaltenden Darmbeschwerden litten.

     

    Die Eigenschaften von Kefir auf einen Blick

     

    Kefir regt die Darmtätigkeit an, was auf die zahlreichen gesundheitsfördernden Nährstoffe zurückzuführen ist. Neben Eiweiß sind Vitamin A, B und D enthalten sowie Folsäure. Hinzu kommen Inhaltsstoffe, wie

    • Calcium,
    • Eisen,
    • Jod und Magnesium,

    die direkt in die Muskeln, die Nerven und die Schilddrüse sowie in die Zähne und die Knochen wandern. Das eigentliche Erfolgsgeheimnis für den Körper bilden Probiotika, die zu Milchsäurebakterien und Essigsäurebakterien hinzukommen und direkt im Dickdarm ihre innovative Wirkung entfalten. Sie unterstützen die Bildung der natürlichen Mikroorganismen, die wiederum dafür verantwortlich sind, dass alle Abwehrkräfte des Körpers auf Hochtouren arbeiten.

     

    Möchten Sie abnehmen, empfiehlt sich Magermilchkefir. Hier hat man die Fette und die Kalorien heruntergefahren, liefert dennoch jede Menge Proteine. Werfen Sie einen Blick auf die Inhaltsstoffe der meisten Diät-Shakes, so werden Sie die typischen Inhaltsstoffe des Kefirs auf dem Beipackzettel entdecken. Auch bei dem Kampf gegen Pickel und Akne sowie Hautunebenheiten können Gesichtsmasken mit Kefir helfen und eine lang anhaltende Verbesserung erzielen. Alle Schwangeren sollten auf den Alkoholgehalt von 0,3 bis 2 % achten. Wir bewegen uns zwar immer noch in einem unkritischen Bereich, dennoch gilt es, Kefir nur in Maßen zu sich zu nehmen. Schwangere mit einem zu intensiven Folsäuregehalt können über ein Glas mit Kefir die Produktion der Vitamine und die Zellentwicklung ankurbeln.

     

    8 Dinge, die sie unbedingt über Kefirpilze wissen sollten

     

    Es handelt sich bei Kefirpilzen um eine Kombination aus Bakterien und Hefen, die auch als Knollen bezeichnet werden. Sie setzen die eigentliche Gerinnung in Kraft.

    1. Milchzucker wird in Milchsäure umgewandelt, dabei entstehen Kohlensäure und Alkohol.
    2. Tatsächlich erhalten Sie Kefirpilze direkt im Reformhaus und haben damit die Gelegenheit, Kefir selbst herzustellen.
    3. Der Kefirpilz wird auch als Kefirkörner, Kefirknollen oder als tibetanischer Pilz bezeichnet,
    4. er nimmt die Größe einer Walnuss an und kann bis hin zu einer menschlichen Faust groß werden. Wobei dies eher ungewöhnlich ist.
    5. In ihrer Konsistenz erinnern die Pilze an Gummi, sie setzen sich aus Lipiden Polisacharriide und Hefen sowie Eiweißen zusammen.
    6. Im Laufe der Gärung können sich die Knollen immer weiter vergrößern, sie werden wieder auseinanderfallen und verdoppeln ihr Volumen innerhalb von 14 Tagen.
    7. Bewahren Sie die Kefirpilze vor allen Dingen trocken auf oder geben sie in das Gefrierfach.
    8. Alternativ zu den Knollen gibt es in den Apotheken auch Kefirferment. Dabei handelt es sich um ein Pulver, das sich besonders einfach einsetzen lässt. Sie können es bis zu 50 Mal verlängern und auf diese Weise ohne Kefirpilze das schmackhafte Milchgetränk herstellen.

     

    Tipps zum Umgang mit Kefir

     

    Im Prinzip ist Kefir in der Lage, pathogene Mikroorganismen zu reduzieren. Diese Lebensmittel lassen sich mit jedem handelsüblichen Käse, Joghurt und Quark vergleichen, der aus einer gesunden und ausgewogenen Ernährung einfach nicht mehr wegzudenken ist.

     

    Wo ist Kefir erhältlich?

     

    Industriell gefertigten Kefir bekommen Sie in jedem Supermarkt und in den Drogerien. Möchten Sie das Milchgetränk selbst herstellen, besorgen Sie sich Kefirpilze aus dem Reformhaus oder aus der Apotheke und kombinieren diese mit Milch vom Bauern, vom Markt oder aus dem Supermarkt. Die Verfügbarkeit der einzelnen Zutaten und Produkte vereinfacht nicht nur die Zubereitung, sondern hilft vielen Menschen, die Darmtätigkeit anzuregen und eine Diät voranzutreiben.

     

    Milchkefir vs. Wasserkefir

     

    Eine der grundlegenden Unterscheidungen fällt zwischen Wasserkefir und Milchkefir. Die Ungleichheit geht auf die Zubereitung und die Basiskomponenten zurück, sodass sich Wasserkefir aus Obst und Trockenfrüchten sowie Wasser zusammensetzt.

     

    Lecker und exotisch! Ein besonders leckeres und exotisches Extra bildet in diesem Zusammenhang der asiatische Teepilz Kombucha, der wiederum aus Bakterien und Hefen. Diese fermentieren aus einem anfänglich normalen Tee und reichhaltiges Fitnessgetränk.

     

    Ob auf Milch oder Wasserbasis: In beiden Varianten setzen Sie Knoblauch und frische Kräuter sowie Honig und Ingwer ein, um ein besonders leckeres Geschmackserlebnis zu kreieren. Biomilch bringt zudem einen besonders hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in das Kefirgetränk. In diesem Milchprodukt sind die meisten Fettsäuren und Nährstoffe enthalten.

     

    Schritt für Schritt: Kefir selber machen

     

    1. Belassen Sie die Kefirknollen für mindestens zwei Tage in der Milch bei Temperaturen von 10-25 °C. Infolgedessen setzt ein Prozess der Fermentierung ein.
    2. Bewegen sich die Temperaturen im unteren Bereich, wird noch mehr Kohlendioxid gebildet und im Gegenzug weniger Milchsäure.
    3. Wohingegen bei hohen Temperaturen die Milchsäuregärung überwiegt und der Gehalt an Ethanol vergleichsweise gering ausfällt.
    4. Der jeweilige Kalorien- und Fettgehalt orientiert sich immer an den Inhaltsstoffen der Milch. So können Sie mit H-Milch und einem geringeren Fett-Gehalt von 1,5 % auch einen kalorienarmen Kefir für eine Diät herstellen.

     

    Achtung bei säurehaltigen Kefir: In Verbindung mit Metallflächen können sicher winzige Bestandteile des Bleis lösen und gelangen so in das Milchgetränk, was bei intensiven Konsum zu leichten Bleivergiftungen führt.

     

    Kefir selber herstellen oder kaufen?

     

    Ohne Mühe haben Sie die Gelegenheit, kostengünstig Kefir selber herzustellen. Sie müssen nichts weiter machen, als Kefirpilze aus dem Reformhaus und Milch in ein Gefäß zu geben und dann luftdicht bei Zimmertemperatur gären zu lassen. Im Nachgang können Sie mit einem Schaumbesen den Kefirpilz als sehmige Masse herausnehmen. Je nach Geschmack können Sie Kuhmilch, Schafsmilch oder Ziegenmilch verwenden. Mit steigendem Fettgehalt der Milch wird auch der Geschmack angenehm sahnig. Dennoch sollten Sie die Milchprodukte vorher abkochen, andernfalls könnten Keime und Bakterien in den Körper gelangen.

     

    Aus wirtschaftlichen Gründen setzt die Industrie zumeist industriell hergestellten Kefir ein und versetzt diesen nicht mit Kefirpilzen, sondern mit künstlichen Hefen und Bakterien. Dies führt zu einer Veränderung des natürlichen Geschmacks, anstelle von Alkohol ist Milchzucker im Getränk enthalten. Die traditionellen Milchgetränke enthalten Alkohol, sind aber im Gegenzug laktosefrei und für Menschen mit einer Laktoseintoleranz vollkommen unbedenklich.

     

    Über die Wirkung des Kefirs

     

    Weltweit wird Kefir als Erfrischungsgetränk eingesetzt, das die Darmtätigkeit und den Stoffwechsel anregt. Zudem haben Sie die Gelegenheit, Kefir auch in vielen Rezepten einzusetzen, um diesen einen gesundheitsfördernden Schub zu geben. Sie sollten jedoch vor einer zu intensiven und lang anhaltenden Einnahme von Milchsäurebakterien absehen, denn mit einer Übertreibung können Sie das Gleichgewicht in der Darmflora leicht aus den Angeln heben. Übersteigen Sie die Einnahme von 1 l Kefir am Tag nicht, sind auch keinerlei Problem für das Immunsystem zu erwarten.

     

    Gesundheitliche Wirkung von Kefir und Milchprodukten

     

    Gerade in den letzten Jahren hat die Auswahl der Milchgetränke in den Kühlregalen der Supermärkte zugenommen. Der aktive und biologisch frische Joghurt bildet eine gesunde und gesundheitsfördernde Alternative zu künstlich gewürztem Joghurt. Wobei Sie wahrhaftig echten Kefir nicht im Handel bekommen, sondern nur selber herstellen können. Man verzichtet auf die alkoholische Gärung in der industriellen Produktion, denn diese würde sich in einer unschönen Wölbung im Becherdeckel bemerkbar machen.

     

    Eigentlich müssen die Sauermilchprodukte nicht zwangsläufig in einen hart umkämpften Konkurrenzkampf treten. Futtermilch, Käse und Joghurt gelten gleichsam als gesundheitsfördernd, anregend für die Funktionen der Darmflora und das Immunsystem. Im Vergleich zur Kuhmilch vertragen Menschen mit Laktoseintoleranz vor allen Dingen Kefir. Für Joghurt verwendet man die pasteurisierte Milch und für den Kefir wiederum die Milch mit Kefirknollen.

     

    Erfolgreich Abnehmen mit Kefir

     

    Tatsächlich hilft dieses probiotische Getränk auch beim Abnehmen. Seit vielen Jahrhunderten schreibt man den Zusätzen natürliche Heilwirkungen zu, sodass die Funktionen der Darmflora optimiert werden.

    • Bazillen,
    • Hefen und
    • Streptokokken sowie
    • Bakterien bekämpfen

    die schadhafte Flora im Körper und dem Immunsystem. So wirken Sie gerade Problemen und Darminfekten durch die Einnahme von Kefir entgegen. Mittlerweile ist es auch erwiesen, dass Kefir bei den folgenden gesundheitlichen Problemen hilft:

    • Schlafstörungen und Müdigkeit,
    • Erkrankungen der Leber,
    • Herzerkrankungen und Magengeschwüren,
    • Darmkrämpfen und Gallenblasenerkrankungen,

     

    Die entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkung von Kefir kontrolliert auch den Blutdruck und setzt diesen in ein gesundes Gleichgewicht mit dem gesamten Organismus. Infolge einer Diät sollten Sie auf Magermilchkefir setzen, denn dieser sättigt und kommt mit nahezu Null Kalorien aus. Genießen Sie Kefir in Shakes, kombinieren diesen mit frischem und püriertem Obst, um die Verdauung anzuregen.

     

    Kefir als Pflegeprodukt

     

    Kefir ist nicht nur ein äußerst nahrhaftes und gesundheitsförderndes Getränk. Es kann auch in der Pflege von Haut und Haar eingesetzt werden, um vor allen Dingen Hautuntereinheiten Abhilfe zu schaffen. Leiden Sie zum Beispiel unter juckender Haut und Schuppen, werden Sie bereits nach der ersten Anwendung einen lindernden Effekt feststellen.

    1. Dabei sollte 50 ml frisches Kefir mit jeweils zwei Esslöffel zart schmelzenden Haferflocken vermischt und für 10 Minuten auf die betroffene Stelle gegeben werden und dort eintrocknen.
    2. Lassen Sie Kefir und Haferflocken vorab aufquellen, das Volumen wird sich erhöhen.
    3. Auf der Haut soll diese Pflegemaske für 30 Minuten verbleiben und kann im Anschluss gründlich mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden.

     

     

    Beauty Geheimtipp: Honig und Kefir

     

    Führen Sie diese Behandlung regelmäßig durch, profitieren Sie schon bald von einem ebenmäßigeren Hautbild. Auch bei Hautreizungen empfiehlt sich eine Kombination aus Kefir, Haferflocken und einem Teelöffel Honig. Die medizinische und gesundheitsfördernde Wirkung von Honig ist seit vielen Jahrhunderten bekannt und anerkannt. Setzen Sie diese Maske so lange ein, bis die anfänglichen Beschwerden abgeklungen sind. Alternativ dazu bieten sich Handmasken und Gesichtsmasken an. Gerade bei stark beanspruchter Haut erfolgt eine natürliche Straffung und ein zartes Hautgefühl, das einzig und allein auf naturbelassene Komponenten zurückführt.

     

    Achtung: Sie sollten die Haferflocken Kefir Maske womöglich erst in den Abendstunden anwenden oder immer dann, wenn Sie danach nicht noch einen Termin haben. Kefir regt auch die Durchblutung der Haut an. Dies macht sich in einem leicht geröteten Hautbild bemerkbar, das ca. 60 Minuten anhält, danach wirkt die Haut frischer und praller denn je. Tatsächlich hat Kefir eine vergleichbare Wirkung wie zum Beispiel hochkonzentrierte Haut-Tropfen und Lotionen und ist noch dazu um ein Vielfaches günstiger zu haben.

     

    Kefir als Beautyprodukt

     

    Doch nicht nur in Russland und im Kaukasus verwendet man schon seit vielen Jahrhunderten Kefir. Auch in den Arabischen Emiraten besinnt man sich auf die heilsamen Wirkungen von Buttermilch, die zu einem strafferen und ebenmäßigerem Hautbild führen. Vor dem Waschen und Duschen sollten Sie etwas Kefir auftragen, reiben Sie es in die Haarwurzeln ein. Im Anschluss sollte der Kopf komplett mit etwas Folie abgedeckt werden, so kann die Maske besonders gut einwirken. Im Anschluss spülen Sie es nach ca. 20 Minuten Einwirkzeit vollständig und gründlich aus dem Haar heraus. Die heilsamen Substanzen machen sich in einem glänzenden und ausdrucksstarken Haarbild bemerkbar, selbst Schuppen und stumpfe Spitzen verschwinden dank dieser Haarmaske. Auch Patienten mit Neurodermitis und Hauterkrankungen berichten von der heilsamen Wirkung bei der Verwendung von Kefir und Milchkefir.

     

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    Kefir zum Kochen und Backen

     

    Kefir kann nicht nur als Getränk in den täglichen Speiseplan integriert werden. Auch beim Kochen und Backen kommen diese Milchprodukte zum Einsatz. Die folgenden Rezepte bilden eine schmackhafte Kombination von Kefir und gesunden Lebensmitteln, die wiederum die Verdauung, den Fettstoffwechsel und die Darmtätigkeit anregen:

    • Hähnchengemüsespieße mit Kefir,
    • Kokos-Kefir Quark,
    • Tomaten Gurken Smoothie,
    • Avocado Smoothie,
    • Kokos Kefir Creme,
    • geeiste Melone und Gurken-Suppe,
    • Geeiste Kefir-Suppe und
    • Rote Beete Kefir Suppe.

     

    Doch auch ein leckeres Früchtemüsli und Cerealien zum Frühstück können mit Kefir aufgewertet werden. Kombinieren Sie Haferflocken und eine handelsübliche Müslimischung mit Sonnenblumenkernen und etwas Zitronensaft sowie Ahornsirup. Geben Sie dazu Kefir und klein geschnittenes Obst. Dieses Frühstück wird über den gesamten Vormittag hinweg sättigen und liefert reichhaltige hochwertige Kohlenhydrate, Proteine und Fette, die dem Körper einen gehörigen Energiekick verleihen – ohne dabei zu beschweren und mit zusätzlichen Kalorien zu Buche zu schlagen. Schlussendlich bietet sich auch eine Kombination von Kefir und Früchten als Alternative zu Joghurt und Quark. Sie können so auf ganz eigene Art und Weise einen darmaktivierenden Joghurt herstellen, der nach den eigenen Vorstellungen mit süßem Gewürzen, Honig oder Agaviendicksaft kalorienarm gesüßt wird. Hier entscheidet einzig und allein Ihr persönlicher Geschmack über die Beigabe von Süßungsmitteln, die jedoch in Maßen eingesetzt werden sollten, um die Kalorien nicht in die Höhe schnellen zu lassen.

     

    Kefir Kruste – mit diesem Brot abnehmen

     

    Für dieses Rezept benötigen Sie die folgenden Zutaten:

    • Sauerteig,
    • Roggenschrot und Sonnenblumenkerne,
    • Kefir Leinsamen,
    • Weizenmehl und Roggenmehl sowie
    • Hefe, Wasser und Salz.

     

    Die Zubereitung dieses außergewöhnlichen Brotes nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Vor der eigentlichen Herstellung sollten Sie den Ofen anheizen, sodass Sie den Brotaib direkt zum Backen für 55 Minuten in die Ofenröhre schieben können. Nach dem eigentlichen Backen sollte das Brot ca. 2 Stunden vollständig auskühlen, dann lässt es sich mühelos schneiden.

     

    Die Zubereitung beginnt bereits am Vortag,

    1. Sonnenblumenkerne und Leinsamen sollte mit erhitztem Kefir und Roggenschrot vermischt werden.
    2. Diese Mischung quellt nun abgedeckt 15 Stunden.
    3. Diese Masse und die anderen Zutaten wandern dann in eine Küchenmaschine und werden für ca. 3 Minuten auf leichter Stufe und dann für 4 Minuten auf höchster Stufe vermengt.
    4. Würzen Sie nach eigenem Geschmack und schmecken den Teig ab. Er sollte vor dem Backen nochmals in einem der Körbchen für ca. 80 Minuten ruhen und erst dann bei 200 Grad in den Backofen gehen.

     

    Der Vorteil dieses Brotes: Es ist kalorienarm, proteinreich, schmackhaft und regt die Verdauung an. Kombinieren Sie eine Scheibe mit Kräuterquark, Gemüse oder Hähnchenbrust sowie Käse: So legen Sie eine Grundlage für eine kalorienarme und reichhaltige Mahlzeit, die Ihnen die notwendige Energie für die nächsten Herausforderungen liefert.

     

    Fazit: Warum jeder Kefir in seine Ernährung integrieren sollte!

     

    Kefir ist ein traditionelles, jahrhundertealtes Mischgetränk, das auf einen Gärungsprozess von Kefirknollen und Milch zurückgeht. In nahezu jedem Lebensabschnitt findet dieses gesunde Getränk Einsatz: Es fördert in Form von Haar- und Hautmasken die Durchblutung und verleiht einen erfrischenden und jugendlichen Glanz. Möchten Sie Kefir selbst herstellen, benötigen Sie die Kefirknollen aus dem Reformerhaus oder der Apotheke sowie fetthaltige Milch. Bereits innerhalb weniger Stunden wird sich dieses sehmige Milchgetränk herausbilden und kann ideal in die Ernährung kombiniert werden.

     

    Über einen hohen Proteingehalt und wenig Kalorien bei Magermilch oder Wasserkefir bietet sich eine Kombination mit Diäten an, denn die Darmtätigkeit und Verdauung wird durch die gesunden Mikroorganismen angekurbelt. Versuchen Sie eines der schmackhaften Kefirrezepte und profitieren von der heilsamen und gesundheitsfördernden Wirkung eines der traditionellen Mischgetränke der ganzen Welt.

     

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  • Stromschlag: wie Sie direkt und indirekt helfen können

    Stromschlag: wie Sie direkt und indirekt helfen können

    Auf Baustellen und in vielen privaten Haushalten passiert es irgendwann: Ein Kollege, ein Freund oder ein Familienmitglied erhält einen Stromschlag durch defekte Isolierungen oder aufgrund von Unachtsamkeit. Und jetzt? Schnelle Hilfe kann jetzt lebensnotwendig sein. Doch was müssen Sie tun, wenn Sie mit dem Opfer eines Stromschlags zu tun haben?

    Nicht anfassen!

    Das Wichtigste, wenn Sie einen durch Stromschlag verunglückten Menschen auffinden ist: Fassen Sie ihn auf keinen Fall direkt an. Ihre erste Reaktion muss sein, die vermeintliche Stromquelle vom Netz zu nehmen, um Ihre eigene Sicherheit nicht zu gefährden. Die einzige Person, die in einem solchen Fall nämlich wichtiger ist als das Unglücksopfer, sind Sie selbst! Ziehen Sie also bitte den Stecker aus der Steckdose, schalten Sie die Sicherungen aus oder nutzen Sie einen Holzstock, um ein vermeintlich gefährliches Kabel beiseitezuschieben. Handelt es sich um eine Nasszelle (Schwimmbad, Badezimmer etc.) und sehen oder vermuten Sie einen Wasserfilm im Gefährdungsbereich auf dem Fußboden: Vorsicht! Achten Sie auf eine brauchbare Isolation in Form von Gummisohlen.

    Grundsätzliches zu Stromschlägen im Haushalt

    Stromschläge, die man in Privathaushalten erhalten kann, spielen sich in nahezu allen Fällen im Niedervoltbereich (zwischen 65 Volt und 1.000 Volt) ab. Kurze Stromschläge in diesen Voltbereichen gehen häufig glimpflich aus, weil sie relativ harmlos sind. Die meisten gesunden Menschen, die von einem solchen Stromschlag getroffen werden, kommen mit dem Schrecken davon und sind beim nächsten Mal deutlich Vorsichtiger. Unterschätzt werden darf aber der Schwachstrom auch nicht, denn das Stromnetz in Deutschland (Wechselspannung mit einer Taktung von 50 Hertz) bringt die Gefahr mit, Auswirkungen auf die Herzmuskulatur zu haben.

    Der Takt des Herzens gerät aus den Fugen

    Der Herzschlag resultiert aus körpereigenen, elektrischen Impulsen, die den Takt des Herzens bestimmen. Wenn nun noch zusätzlich Strom von außerhalb hinzukommt, kann der körpereigene Takt aus dem Gleichgewicht geraten – ab hier spricht man von der sogenannten „Herz-Rhythmus-Störung“. Sollte Ihnen ein Verletzter von Schwindel, Schmerzen in der Brust oder gar Übelkeit berichten und ein Stromumfall bekannt sein, müssen Sie sofort einen Notarzt rufen. Es herrscht Lebensgefahr. Der Notarzt prüft dann, ob eine Herzrhythmusstörung vorliegt, ob das Herz zu langsam oder zu schnell schlägt oder Extrasystolen auftreten. Möglicherweise kommt es auch zu einem Vorhofflimmern. In diesen Fällen muss der Verletzte ins Krankenhaus verbracht werden. Die Herzrhythmusstörungen lassen sich in der Regel sehr gut medikamentös behandeln und hinterlassen in der Regel keine Spätfolgen. Wenn es sich allerdings um Unfälle im Starkstrombereich handelt, liegt das Risiko für schwere Verletzungen für die verunglückte Person ungleich höher. Der Körper wird dann nämlich Stromstärken zwischen 1.000 Volt und 10.000 Volt ausgesetzt.

    Starkstrom kann sogar Knochenbrüche verursachen

    Einen Unfall in Verbindung mit Starkstrom zu überleben ist schon eine Frage des Glücks. In jedem Fall muss eine notärztliche Versorgung möglichst schnell nach dem Unfall erfolgen – direkt im Anschluss wird in der Regel eine mehrere Tage dauernde rund um die Uhr Überwachung im Krankenhaus angeordnet, weil immer Spätfolgen auftreten können. Obwohl man bei derartigen Unfällen äußerlich meist nur kleine Hautmarken sehen kann, an denen der Strom ein- und wieder ausgeflossen ist, können die eigentlichen Verletzungen wesentlich schlimmer ausfallen. Stromstöße dieser Stärke sorgen für extreme Muskelkontraktionen, die so stark sind, dass sie sogar die eigentlich zu schützenden Knochen brechen können. Im Bereich der Nervenbahnen können Verbrennungen gegeben sein. Es gibt Patienten, die durch derartige Stromstöße sogar an Nierenversagen leiden.

     

    Glücklicherweise sind derart schwere Unglücke mit Starkstrom eher selten. Die Anzahl der Stromunfälle in Privathaushalten it und bleibt aber bereits über Jahrzehnte konstant gleich (da die Anzahl der Haushalte aber kontinuierlich steigt, sinkt die effektive Unfallzahl ganz leicht ab). Die viel gelobten FI-Schalter haben an diesem Umstand nichts merklich verändern können, bieten aber dennoch einen gewissen, zusätzlichen Schutz.

     

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  • Das Auge – ein Frühwarnsystem des Körpers

    Das Auge – ein Frühwarnsystem des Körpers

    Es müssen nicht immer aufwendige Untersuchungen sein, um eine Diagnose stellen zu können, oft reicht ein tiefer Blick in die Augen des Patienten und der Arzt kann erkennen, was die gesundheitlichen Probleme verursacht. Immer mehr Ärzte nutzen den sogenannten Retina-Scan und können damit sogar schwere Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs erkennen.

    Augenärzte können zu Lebensrettern werden

    Die Augen sind ein sehr effizientes und hochsensibles Frühwarnsystem, die dem Arzt einen aufschlussreichen Blick in den Körper ermöglichen. Mit einem Blick in die Augen des Patienten kann ein Augenarzt viel über dessen Immunsystem, über den Kreislauf und auch über das Gehirn, das Herz und die Nerven erfahren. Auch wenn es im Lymphsystem Anlass zu Sorge gibt, dann wird das heute bei routinemäßigen Untersuchungen beim Augenarzt erkannt. In diesem Fall sind an der Innenseite des Augenlids, auf der Lederhaut oder auf dem Augapfel kleine lachsfarbene Flecken zu erkennen.

    Diabetes im Auge erkennen

    Viele Menschen erfahren zu ihrer Überraschung während eines Besuchs beim Augenarzt, dass sie an Diabetes erkrankt sind. Die im Volksmund als Zuckerkrankheit bekannte Stoffwechselstörung ist mit 422 Millionen Betroffenen weltweit zu einer Art Volkskrankheit geworden und es ist der Augenarzt, der vielfach die erste Diagnose stellt. Geschwollene Lider, erweiterte oder porös gewordene Blutgefäße, aber auch Blutungen in der Retina zeigen dem Arzt, dass sein Patient an Diabetes erkrankt ist. Wenn die Schädigung an der Netzhaut früh genug erkannt wird, dann kann eine Erblindung vermieden werden, umso wichtiger ist es deshalb, die Augen regelmäßig untersuchen zu lassen.

    Sehstörungen als Alarmsignal

    Nicht immer sind Fehlbildungen im Auge für Sehprobleme verantwortlich, plötzlich auftretende Störungen können vielmehr ein Signal für eine schwere Krankheit sein. Ein Schlaganfall kann sich durch Sehstörungen früh bemerkbar machen, wenn die Augen brennen, oft entzündet sind oder häufig tränen, dann können das die Vorboten für eine rheumatische Krankheit oder auch für MS, multiple Sklerose sein.

     

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