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  • Nervenzusammenbruch vs. Burnout

    Nervenzusammenbruch vs. Burnout

    Wie hängen ein Nervenzusammenbruch und ein Burnout zusammen?

    In der heutigen Zeit ist der Burnout zu einer Art neuer Volkskrankheit geworden, denn immer mehr Menschen sind dem Leistungsdruck des täglichen Lebens einfach nicht mehr gewachsen. Zu viel Arbeit, Stress in der Familie oder der Partnerschaft sorgen dafür, dass der Schlaf schlechter wird, dass kaum noch ein klarer Gedanken gefasst werden kann und dass sich schließlich ein Gefühl der inneren Leere einstellt. Man fühlt sich wie ausgebrannt, und der Arzt wird in diesem Fall sehr wahrscheinlich ein Burnout Syndrom diagnostizieren.

    Etwas anders sieht es bei einem Nervenzusammenbruch aus. Hier sind es schlimme Erlebnisse oder ein Trauma, die dafür sorgen, dass man die Nerven verliert und dass sich sogar körperliche Symptome wie beispielsweise Kopf- oder starke Magenschmerzen zeigen. Ein Nervenzusammenbruch ist in der Regel nicht gefährlich und er kann je ach Zustand des Patienten, zwischen einigen Stunden und ein paar Tagen, selten auch Wochen anhalten. Ein Burnout geht leider nicht so schnell wieder vorbei, hier kann es notwendig werden, dass sich die Betroffenen über einen Zeitraum von mehreren Wochen in eine stationäre Behandlung begeben müssen.

    Eine schwierige Diagnose Burnout und Nervenzusammenbruch

    Während der Arzt einen Nervenzusammenbruch relativ schnell diagnostizieren kann, dauert es bei einem Burnout etwas länger, bis die Diagnose feststeht. Das hängt damit zusammen, dass ein Nervenzusammenbruch meist eindeutige Symptome hat, die Anzeichen für ein Burnout sind dagegen vielfältig. Bei beiden Erkrankungen gibt es aber bestimmte Anzeichen und Signale, die die Betroffenen aber leider nicht immer rechtzeitig wahrnehmen. Eine kleine depressive Verstimmung hat jeder irgendwann einmal und auch die Nerven zu verlieren, ist fast jedem schon einmal passiert.

    Das Tückische an einem Burnout ist aber, dass der Körper und der Geist sich relativ schnell an das Gefühl des Ausgebranntseins gewöhnen. Wer dann nicht schnell genug reagiert, der riskiert, dass aus einem Burnout eine Depression wird, deren Behandlung unter ungünstigen Umständen sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

    Wenn die Signale nicht ernst genommen werden, dann wird es immer schwerer, wieder aus dem Stimmungstief herauszukommen, selbst dann, wenn man verzweifelt versucht, gegenzusteuern. Je weiter ein Burnout voranschreitet, umso schwerer hat es dann auch der Arzt eine passende Therapie zu finden, und nicht selten müssen dann über einen längeren Zeitraum Antidepressiva eingenommen werden.

    Wie wird ein Nervenzusammenbruch therapiert?

    Auch wenn ein Nervenzusammenbruch bei den meisten Menschen nach wenigen Tagen wieder vorbei ist, sollte er doch richtig therapiert werden, denn sonst kann es passieren, dass es zu depressiven Verstimmungen und auch zu einer Angststörung kommen kann. In der Regel muss kaum jemand, der einen Nervenzusammenbruch hatte, eine langwierige Psychotherapie machen, meist reichen Gespräche mit einem Arzt oder einen Therapeuten, um die Gründe für den Nervenzusammenbruch zu erfahren und diese Gründe aufzuarbeiten.

    Wird ein Nervenzusammenbruch nicht richtig behandelt, dann kann er durchaus in ein Burnout und damit schließlich auch in einer Depression enden, und das hat oftmals eine lange ausführliche Therapie zur Folge.

    Wie kann ein Nervenzusammenbruch oder Burnout vorgebeugt werden?

    Einem Nervenzusammenbruch vorzubeugen funktioniert nicht, denn einem solchen Zusammenbruch geht immer ein traumatisches Erlebnis voraus, wie zum Beispiel ein Unfall oder der Tod eines geliebten Menschen. Wenn es aber zu solchen Ereignissen kommt, dann ist immer die Persönlichkeit eines Menschen entscheidend, denn jeder ist anders und jeder geht mit einer traumatischen Situation anders um.

    Einem Burnout kann aber vorgebeugt werden, denn wenn die ersten Anzeichen auftauchen, dann wird es Zeit, die Notbremse zu ziehen. Wer über einen längeren Zeitraum schlecht schläft, häufig ohne einen erkennbaren Grund traurig ist oder unter Konzentrationsschwächen leidet, der sollte diese Symptome ernst nehmen und einen Ausgleich zur Arbeit und zum Stress nehmen. Burnout und Nervenzusammenbruch haben nicht viel gemeinsam, aber sie können das Leben nachhaltig negativ beeinflussen.

  • Hirnaneurysma Symptome

    Hirnaneurysma Symptome

    Hirnaneurysma Symptome – worauf muss geachtet werden?

    Wer ein Hirnaneurysma hat, der wird kaum Beschwerden verspüren und so bleibt dieses Aneurysma bei den meisten Patienten für einen langen Zeitraum unentdeckt. Wenn es aber plötzlich platzt, dann besteht Lebensgefahr. Daher ist es sehr wichtig, auf eventuelle Hirnaneurysma Symptome zu achten, bevor es zu spät ist.

    Unser Gehirn ist das Zentrum unseres Körpers, denn dort werden alle Informationen des Körpers zunächst gesammelt und dann an die einzelnen Organe weitergegeben. Damit dieser komplexe Denkapparat überhaupt funktionieren kann, muss das Herz mindestens 20 % des Blutes durch das Gehirn pumpen, und zwar jeden Tag, jede Stunde und jede Sekunde. Wenn diese Versorgung auch nur für die Dauer von zehn Sekunden unterbrochen wird, dann verlieren wir das Bewusstsein und die Folgen können gravierend sein. Wenn dem Kopf etwas passiert, dann kann das das ganze Leben von Grund auf verändern, und daher ist es so enorm wichtig, dass die Hirnaneurysma Symptome ernst genommen werden. Mehr dazu kann hier nachgelesen werden

    Was ist ein Hirnaneurysma?

    Einfach ausgedrückt ist ein Hirnaneurysma eine Erweiterung eines Blutgefäßes, das in seiner Form an einen kleinen Sack erinnert. Das Gewebe der Blutgefäße ist normalerweise stark und auch widerstandsfähig, wenn es aber zu einer Erweiterung des Gefäßes kommt, dann wird das Gewebe dünn und mit der Zeit auch immer schwächer. Ein Aneurysma hat sich gebildet, in dem sich das Blut dann staut. Ein Aneurysma kann sich aber nicht nur im Kopf bilden, häufig ist auch der Bauchraum betroffen, und auch hier bleibt es vielfach für lange Zeit unentdeckt. In ca. 10 % aller Fälle ist aber der Kopf und damit das Gehirn betroffen.

    Immer dann, wenn ein Aneurysma wächst, besteht die Gefahr, dass es eines Tages aufplatzt, in der Folge kommt es dann zu einer lebensgefährlichen Gehirnblutung und der Hirndruck steigt an. Ist das der Fall, dann verspürt der Betroffene heftige Hirnaneurysma Symptome, die ohne Verzögerungen sofort in einem Krankenhaus behandelt werden müssen.

    Welche Hirnaneurysma Symptome gibt es?

    Eines der ersten Hirnaneurysma Symptome ist ein sehr heftiger, plötzlich auftretender Kopfschmerz. Wenn es zu diesem Hirnaneurysma Symptom kommt, dann sollte keine Zeit verloren werden, denn wenn die Blutung im Gehirn nicht von selbst aufhört, dann sind die Chancen zu überleben, mehr als gering. In einer sofortigen Behandlung versucht der Arzt die Blutung zu stoppen, um zu verhindern, dass noch mehr Blut ins Gewebe des Gehirns fließen kann. Nur auf diese Weise können eventuelle Folgeschäden eines Hirnaneurysma vermieden werden.

    Wenn es also aus heiterem Himmel zu sehr starken Kopfschmerzen kommt, die auch mit Schwindel oder Sehstörungen verbunden sein können, dann darf keine Zeit verloren gehen, denn das können Hirnaneurysma Symptome sein und ein schnelles Handeln ist überlebenswichtig.

    Wer ist besonders betroffen?

    Wenn es nach zahlreichen Studien geht, dann entwickelt sich bei 1 % bis 5 % der Deutschen im Laufe des Lebens ein Hirnaneurysma, die Ursachen sind sehr unterschiedlich. Häufig sind die Schwächen im Gewebe erblich bedingt, aber auch eine Arteriosklerose und in sehr seltenen Fällen auch Infektionen können der Auslöser sein. Beruhigend ist aber, dass nur die wenigsten Blutstauungen im Hirn auch gefährlich werden können. Die meisten Menschen werden ganz ohne Beschwerden mit einem Aneurysma alt, in nur rund 8.000 Fällen im Jahr platzt ein Hirnaneurysma auf. Wer zu einer Risikogruppe aufgrund einer erblichen Vorbelastung gehört, sollte seinen Kopf in regelmäßigen Abständen gründlich untersuchen lassen, damit es erst gar keine Hirnaneurysma Symptome gibt.

    In der Regel werden solche Ausbuchtungen im Gehirn nur dann entdeckt, wenn der Patient aus einem anderen Grund ins Krankenhaus muss, zum Beispiel bei unerklärlichen Kopfschmerzen. Wenn dann ein Aneurysma entdeckt wird, dann hängt es zum einen vom Alter und zum anderen auch von der Größe des Aneurysma ab, ob ein Eingriff gewagt wird oder nicht.

    Bildnachweis: Shutterstock © PathDoc

  • Kann Bier Alzheimer stoppen?

    Kann Bier Alzheimer stoppen?

    Dass Bier gesund sein kann, das ist eine bekannte Tatsache, aber dass die Inhaltsstoffe im Bier Alzheimer und auch Parkinson stoppen können, das ist neu und wird leidenschaftlichen Biertrinkern ein mehr als gutes Argument liefern, um den Gerstensaft weiterhin zu genießen. Es gibt viele Getränke, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken, aber Bier scheint ein ganz besonderer Saft zu sein.

    Eine chinesische Entdeckung

    Wie wertvoll die Inhaltsstoffe im Bier sind, das haben jetzt Wissenschaftler aus China herausgefunden. Sie haben in den Inhaltsstoffen im Bier Xanthohumol entdeckt, eine Substanz, die nur im Hopfen vorkommt und die in der Lage ist, die empfindlichen Nervenzellen im Gehirn effektiv zu schützen. Xanthohumol kann dabei helfen, Parkinson und vor allen Dingen auch Alzheimer auszubremsen und die Erkrankungen an ihrem Fortschreiten zu hindern.

    Vor allem Erkrankungen, die sich noch in einem sehr frühen Stadium befinden, können mit Xanthohumol verlangsamt werden und das bedeutet für die betroffenen Patienten, dass sie über einen längeren Zeitraum weniger Beschwerden und mehr Lebensfreude haben. In welcher Form der Wirkstoff Xanthohumol in der Zukunft zum Einsatz kommen wird, das ist aber noch unklar.

    Neue Hinweise

    Schon vor längerer Zeit gab es konkrete Hinweise darauf, dass die Inhaltsstoffe im Bier die Entstehung von Krankheiten, deren Ursprung im Gehirn liegt, entscheidend beeinflussen können. In diesem Zusammenhang spielt auch die Schädigung der Zellen in den Nerven, die durch oxidativen Stress ausgelöst werden, eine wichtige Rolle. Durch die Inhaltsstoffe im Bier wie Xanthohumol, können die Nervenzellen besser geschützt werden, und das hat dann letztendlich einen positiven Effekt auf den Verlauf von Krankheiten wie Alzheimer und auch Parkinson. Bei beiden Erkrankungen gehen nach und nach die Nervenzellen verloren und die Inhaltsstoffe im Bier können das verhindern.

    Die Erkenntnis über die heilsame Wirkung der Substanz Xanthohumol ist schon länger bekannt und in früheren Studien wurde bereits nachgewiesen, dass diese Substanz eine antioxidative Wirkung hat, aber in einen anderen Zusammenhang. Wissenschaftler aus den USA haben nämlich herausgefunden, dass alle, die regelmäßig Bier trinken, von den Inhaltsstoffen im Bier profitieren können, wenn es um Krebs oder auch um Erkrankungen des Herz-/ Kreislaufsystems geht. Die Mediziner aus China haben die günstigen Eigenschaften, die Bier auf den Organismus hat, jetzt aber konkretisiert und das gibt allen, die unter Alzheimer oder Parkinson in einem frühen Stadium leiden, neue Hoffnung.

    Man sollte den Bierkonsum aber nicht übertreiben, denn nach wie vor gilt bis heute: Wer zu viel Bier trinkt, der schädigt auf Dauer sein Gehirn und schadet zudem seiner Gesundheit.

  • Kaffee kann vor Hautkrebs schützen

    Kaffee kann vor Hautkrebs schützen

    Kaffee ist mit Abstand das beliebteste Getränk in Deutschland und sogar das Bier hat keine Chance gehen einen aromatischen Kaffee. Am Morgen macht er wach, er hilft dabei, das Essen zu verdauen und er ist ideal, wenn es darum geht, ein wenig zu entspannen. Jetzt haben Forscher aber eine neue Entdeckung gemacht, die Kaffee in ein ganz neues Licht stellt.

    Mit Kaffee gegen den Krebs

    Der schwarze Hautkrebs oder das maligne Melanom ist die gefährlichste Form von Krebs, der die Haut betrifft. Da das direkte Sonnenlicht einer der Hauptverursacher der Krankheit ist, raten Dermatologen schon seit einigen Jahren davon ab, ausgiebige Sonnenbäder zu nehmen oder ungeschützt in die Sonne zu gehen. Wer einen braunen Teint bevorzugt, der sollte eine Sonnenschutzcreme mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor verwenden und nicht länger als 15 Minuten in der prallen Sonne bleiben. Alle, die es übertreiben, laufen Gefahr, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken.

    Die Auswirkung von Kaffee als vorbeugendes Mittel gegen den schwarzen Hautkrebs haben Forscher aus den USA genauer untersucht und sie haben viele erstaunliche Erkenntnisse gewonnen. Wer mehr als drei bis vier Tassen Kaffee am Tag trinkt, der senkt sein Risiko an schwarzem Hautkrebs zu erkranken um bis zu 20 % gegenüber denjenigen, die keinen oder kaum Kaffee trinken. Das Ergebnis gilt allerdings nur dann, wenn es sich um Kaffee handelt, der nicht entkoffeiniert wurde.

    Eine langwierige Forschung

    Es gab in den vergangenen zehn Jahren immer wieder unterschiedliche Studien und vorklinische Tests, die sich mit der positiven Wirkung von Kaffee auf den schwarzen Hautkrebs befasst haben. Bei einigen dieser Studien wurde allerdings nur der weniger gefährliche weiße Hautkrebs untersucht, denn es gab kaum Anhaltspunkte, inwiefern sich der Konsum von Kaffee auf den gefährlichen schwarzen Hautkrebs auswirkt. Bei der jetzt vorliegenden Studie wurde aber die Wirkung des Kaffees bei schwarzem Hautkrebs untersucht und für diese Studie wurden 450.000 Hautkrebspatienten in einem Zeitraum von zehn Jahren untersucht.

    Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die Wirkstoffe im Kaffee einen positiven Effekt auf die Krebszellen haben und sie sogar verringern können. Dieser Effekt wurde aber nur bei einem malignen Melanom beobachtet, bei den sogenannten In-situ-Melanomen, also bei Tumoren, die nur die obere Schicht der Haut betreffen, konnte bislang noch kein wirksamer Effekt nachgewiesen werden. Der schwarze Hautkrebs wird mit der zunehmenden Klimaveränderung und mit der Vergrößerung des Ozonlochs in den kommenden Jahren zu einem immer größeren Problem werden, vielleicht kann ein Medikament oder eine Therapie auf Kaffeebasis hilfreich sein.

  • Neue Behandlungen bei Depressionen

    Neue Behandlungen bei Depressionen

    Depressionen haben sich in den letzten Jahren zu einer Art Volkskrankheit entwickelt, denn noch nie waren so viele Menschen davon betroffen wie heute. Warum immer mehr Menschen an Depressionen leiden, das wollten Wissenschaftler aus Kanada wissen, und sie sind zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen.

    Entzündungen im Gehirn

    Depressionen verlaufen häufig in bestimmten Phasen und während einer akuten Phase haben die Ärzte im Centre for Addiction and Mental Health im kanadischen Toronto mithilfe eines Scans Entzündungen im Gehirn festgestellt. Für die Studie wurden 20 Patienten mit einer schweren Depression und 20 vollkommen gesunde Probanden einem Gehirnscan unterzogen. Ein Schwerpunkt der Untersuchungen war die Aktivität von ganz bestimmten Immunzellen, den sogenannten Mikroglia. Bei denjenigen, die unter einer schweren Depression litten, war die Aktivität dieser besonderen Zellen bis zu 30 % stärker als bei den gesunden Probanden.

    Umso schwerer eine Depression war, umso mehr waren die Immunzellen aktiv und das beweist, dass Menschen, die unter einer schweren Depression leiden, auch eine akute Entzündung im Gehirn haben. Allerdings kommt es bei der Diagnose immer darauf an, um welche Form einer Depression es sich handelt, denn Depressionen gehören zu den komplexen Erkrankungen, die bei jedem Patienten anders verlaufen. Viele Wissenschaftler gaben deshalb zu bedenken, dass es zu einfach ist, eine Entzündung im Gehirn als einzige Ursache anzusehen. Wenn es sich aber um eine besonders schwere Form der Depression handelt, dann kann eine Entzündung im Gehirn eine der möglichen Ursachen sein, denn diesen Beweis haben die Forscher aus Kanada erfolgreich angetreten.

    Verschiedene Ursachen

    Kaum eine andere Krankheit kann so viele verschiedene Ursachen haben wie eine Depression. Es gibt viele Auslöser, die dazu führen, dass sich Menschen depressiv fühlen, keinen Appetit mehr haben und nicht selten sogar an Selbstmord denken. Stress kann ein Auslöser sein, aber auch ein Trauma ist für eine Depression eine mögliche Ursache. Das soziale Umfeld kann eine Depression auslösen, aber auch eine genetische Veranlagung ist möglich. Vielfach kann eine Depression mit Medikamenten sehr gut behandelt werden, und auch eine Psychotherapie zeigt Wege aus der Depression auf.

    In früheren Studien waren Entzündungen im Gehirn schon ein Thema, aber diese Entzündungen bei einer klinischen Depression ließen sich damals nur sehr schwer nachweisen. Jetzt ist den Medizinern in Kanada ein Durchbruch gelungen und das nährt die Hoffnung, dass es vielleicht in der nahen Zukunft zum einen eine wirksame Therapie und zum anderen auch ein Medikament geben wird, was bei Depressionen eine schnelle Hilfe verspricht.

  • Neue Methoden, um Migräne vorzubeugen

    Neue Methoden, um Migräne vorzubeugen

    Früher wurde die Migräne etwas abschätzig als Kopfschmerzen bezeichnet, die man gar nicht hat. Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht das ein wenig anders, wenn laut WHO gehört die Migräne zu den 20 Krankheiten, die das tägliche Leben am meisten beeinträchtigen und einschränken. Alle, die unter Migräne leiden, werden dem zustimmen, aber es gibt neue Methoden, mit denen man den Attacken im Kopf effektiv vorbeugen kann.

    Mit Betablockern vorbeugen

    Migräne kann sehr schnell zu einer Qual werden. Wer der Migräne vorbeugen will, der sollte nach Vorschrift des Arztes sogenannte Betablocker einnehmen. Metoprolol und Propranolol haben sich schon in der Vergangenheit als wirksame Mittel erwiesen, denn sie enthalten sowohl Topiramat als auch Valproinsäure, zwei Wirkstoffe, die vorbeugend eingenommen, die Kopfschmerzen verhindern. Ursprünglich für Patienten mit Epilepsie entwickelt, werden sie heute vielfach als Profilaxe bei Migräne Patienten eingesetzt.

    Allerdings müssen die Betroffenen ein wenig Geduld mitbringen, denn die Wirkung zeigt sich nicht sofort, es kann bis zu acht Wochen dauern, bis diese vorbeugenden Medikamente ihre ganze Wirkung entfalten.

    Mit Entspannung vorbeugen

    Schon seit einigen Jahren gelten Entspannungsübungen als ein sehr wirksames Mittel, um Migräne vorzubeugen, aber diese Methode ist unter Experten nach wie vor umstritten. Wer der Migräne vorbeugen will, der kann es mit Yoga ebenso wie mit der Meditation versuchen, und besonders Betroffenen, die nicht unbedingt Medikamente nehmen wollen, können mit Entspannungsübungen effektiv der Migräne vorbeugen.

    Einige Ärzte sind auch der Meinung, dass Ausdauersport ein gutes Mittel ist, wenn man Migräne vorbeugen will, denn durch sportliche Aktivitäten wird zum Beispiel Stress abgebaut, was eine der Ursachen für Migräne ist.

    Wer sollte vorbeugen?

    Nicht für alle Migräne Patienten ist es eine gute Idee, den Kopfschmerzen vorzubeugen. Neurologen empfehlen eine Profilaxe bei allen, die unter schweren Attacken leiden, wer nur eine schwache Migräne Form der Migräne mit maximal drei Attacken pro Monat hat, die nicht länger als 72 Stunden anhalten, die sollten auf anderen Wegen suchen, ihrer Migräne vorzubeugen. Das gilt im Besonderen für die medikamentöse Vorbeugung durch Betablocker.

    Migräne vorbeugen ist immer sehr individuell, denn jede Migräne ist anders und jeder ist auf eine andere Art und Weise davon betroffen. Wer seiner Migräne vorbeugen will, der sollte auf jeden Fall im Vorfeld mit einem Arzt sprechen und sich beraten lassen. Es macht wenig Sinn, in die Apotheke zu gehen und ein Medikament zu kaufen, wenn sich die Kopfschmerzen ankündigen. Wenn das der Fall ist, dann sollte ein Facharzt über die Medikamente entscheiden.