Schlagwort: Patienten

  • Was ist eigentlich Krebs?

    Was ist eigentlich Krebs?

    Allgemeine Informationen über Krebs

    Die Diagnose Krebs lässt viele Menschen, wenn sie bei ihnen diagnostiziert wurde, in ein tiefes Loch fallen, denn noch immer gehört diese Erkrankung zu denjenigen, bei denen die Forschung immer wieder nach neuen Methoden zur Heilung sucht, aber auch enorme Fortschritte erzielt. In Deutschland ist die Erkrankung Krebs die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Gesundheit. Für die Entstehung von Krebs spielen vielerlei Faktoren eine große Rolle, dazu gehört beispielsweise eine Veranlagung, wenn in der Familie bereits Krebsfälle bekannt sind.

    Welche Arten von Krebs gibt es?

    Es gibt vielerlei verschiedene Arten von Krebs, bei Frauen ist das Mammakarzinom die häufigste Erkrankung. Wichtig für gute Heilungschancen ist die frühzeitige Erkennung, was dergleichen für alle Arten gilt. Daher ist die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung sehr wichtig. Tückisch wird es bei Lungenkrebs, welcher als typische Raucherkrankheit bezeichnet wird, da dies das Hauptrisiko ausmacht. Hier kommt oftmals jede Hilfe zu spät, denn die Heilungschancen sind sehr gering, wenn er zu spät erkannt wird. Eine mittlerweile sehr häufig verbreitete Erkrankung ist Hautkrebs. Dieser tritt in den letzten Jahren gehäuft auf, da die Menschen sich gerade im Sommer meist zu wenig geschützt für längere Zeiten in die Sonne begeben. Da diese mittlerweile sehr aggressiv geworden ist, sind die angebotenen Lichtschutzfaktoren enorm angestiegen, aber die Menschen sind nach wie vor der Meinung, dann nicht genügend Bräune zu erhalten. Es wird lieber ein Sonnenbrand in Kauf genommen frei nach dem Motto: was rot ist, wird auch irgendwann braun. Dies ist aber bei weitem nicht so, denn so steigt das Hautkrebsrisiko um ein vielfaches an und die Ärzte warnen jedes Jahr wieder davor, sich nicht genügend eingecremt der Sonne auszusetzen. Gerade bei Kindern werden hier unwiderrufliche Fehler gemacht, diese sollten zusätzlich noch spezielle leichte Bekleidung tragen, die UV-Strahlen abhält. Wird der Hautkrebs rechtzeitig genug erkannt, sind die Heilungschancen hierbei sehr gut.

    Gesunde Lebensweise gegen Krebs

    Allgemein ist eine gesunde Lebensweise sowie ein gutes Immunsystem eine Grundvoraussetzung, um nicht an Krebs zu erkranken. Weiterhin gilt es aber auch, dass eine Therapie durch eine ausgewogene sowie ballaststoffreiche Ernährung positiv beeinflusst wird. Vitamine sind besonders wichtig, hierbei spielen die Vitamine A, C, E, Zink, Folsäure, Selen sowie Carotinoide eine große Rolle. Diese werden durch den Verzehr von Obst und Gemüse in einer ausreichend Menge aufgenommen.

    Aber in den letzten Jahren haben die Heilungschancen insgesamt zugenommen. Die Medizin spricht von den drei Säulen der Krebstherapie, die aus Chirurgie, Strahlentherapie sowie Chemotherapie besteht. Dies sind die Grundvoraussetzungen für sehr gute Heilungschancen, wenn alle drei in einem förderlichen Zusammenspiel wirken. Für jeden Patienten kann somit ein individuelles Behandlungskonzept zusammengestellt werden nach dem Motto: soviel wie nötig, aber sowenig wie möglich. Somit ist die Krebstherapie insgesamt für den Patienten wesentlich verträglicher geworden, dann hier wurde erkannt, dass der Mensch ein Individuum ist und seine ganz eigene Therapie benötigt, damit nicht zuviel gesundes Gewebe sowie das Immunsystem geschädigt wird. Um den Krebstumor diagnostizieren und sehen zu können, ist es der Medizin nun möglich, ihn mittels 3D-Bilder genauso deutlich erkennen zu können, wie bei einer OP. Weiterhin steht den Ärzten jetzt die Lupenfunktion zur Verfügung, womit kleinste Gewebeteilchen genauestens untersucht werden können.

  • Influenza oder echte Grippe

    Influenza oder echte Grippe

    Grippe oder Influenza

    Die echte Grippe ist eine Viruserkrankung, die sich deutlich durch die Heftigkeit von dem grippalen Infekt unterscheidet, der irrtümlich ebenfalls als Grippe bezeichnet wird. Jedes Jahr gibt es neue Formen der Influenza, die Viren ändern sich fast ständig, sogar im Laufe einer Saison und alljährlich werden neue Seren entwickelt, welche den Grippevirus eindämmen sollen. Der Virus dringt über die Schleimhaut in den Körper unter anderem als Tröpfcheninfektion oder auch als Kontaktinfektion. Der Virus bleibt bei niedrigen Temperaturen länger unempfindlich, daher ist die Gefahr einer Ansteckung im Winter wesentlich höher. Die Inkubationszeit beträgt häufig nur wenige Stunden, die Viren werden meist bereits nach etwa zwei Tagen vor dem Auftreten der Grippesymptome auf andere Menschen übertragen. Es ist immer schwierig, zu unterscheiden, ob es sich um eine echte Grippe oder lediglich um den grippalen Infekt handelt. Ein typisches Symptom ist plötzlicher Schüttelfrost sowie hohes Fieber. Die Symptome brechen gehäuft plötzlich in einer extremen Stärke auf.

    Bei einer Grippe eine Impfung?

    Auch wenn jährlich im Winter die Grippeschutzimpfung empfohlen und angeboten wird, sterben dennoch immer wieder viele Menschen an der echten Grippe. Eine Schutzimpfung kann nur dann durchgeführt werden, wenn nicht bereits ein grippaler Infekt vorliegt. Hier ist die Gefahr einer Ansteckung am Größten, von daher wird dazu geraten, sich besonders häufig die Hände zu waschen und auch sonstige Vorsichtsmaßnahmen walten zu lassen. Weiterhin sind im Vorwege bereits diverse Möglichkeiten zur Vorbeugung vorhanden, damit eine Influenza gar nicht erst eine Chance bekommt. Dazu gehören beispielsweise Sport, viel Vitamine durch Obst und Gemüse und eine allgemein, gesunde Lebensform.

    Sekundärinfektion

    Das Gefährliche bei der Grippe ist die sogenannte Sekundärinfektion, die bakteriell ist und auf die Grippeerkrankung folgt. Der Körper ist bereits von der Bekämpfung der Viren bereits stark geschwächt, so dass Bakterien in den Körper eindringen können und zu weiteren Krankheiten führen wie zum Beispiel Gehirnhautentzündungen, Stoffwechselerkrankungen oder Herzmuskelentzündungen. Besonders gefährlich kann die Influenza werden bei bereits immungeschwächten oder vorerkrankten Menschen, hier kann es unter Umständen auch lebensgefährlich werden für den betroffenen Patienten. Besonders gefährdet sind chronisch Kranke, Kinder sowie ältere Menschen. Daher empfehlen die Ärzte immer, wenn eine Impfung nicht möglich war, sich umgehend in ärztliche Behandlung zu geben, ausreichend Ruhe und gründlich auskurieren, damit es nicht zu Komplikationen kommt. Antibiotika sind laut Aussagen der Ärzte wirkungslos, sie helfen nur bei nachfolgenden Erkrankungen. Für die Grippe selber werden von der Gesundheit sogenannte Virostatika empfohlen.

    Schweinegrippe H1N1

    In den letzten Jahren haben diverse neue Grippeformen die Menschheit erschüttert wie die Schweinegrippe oder die Vogelgrippe, die bereits bei den Tieren auftreten und auf die Menschen übertragbar sind. Bei diesen neuen Grippeformen arbeitet die medizinische Forschung weiter an Impfstoffen, welche die neue Grippeformen eindämmen sollen. Die Ansteckungsgefahr ist ähnlich der altherbekannten Influenza, sie sind sich daher auch sehr ähnlich. Welcher Virus nun vorliegt, darüber kann lediglich ein Labortest genaue Kenntnisse bringen. Allerdings sind die Ärzte der Meinung, dass zuzüglich auftretender Durchfall sowie Übelkeit und Erbrechen typische Anzeichen der Schweinegrippe sind. Die Erkenntnisse der Forschung haben mittlerweile ergeben, dass jede Erkrankung aufgrund einer Grippe auf den Schweinegrippenvirus H1N1 zurückzuführen ist, andere Viren sind mittlerweile soweit verdrängt.

  • Hirn-Aneurysma

    Hirn-Aneurysma

    Was ist Hirn-Aneurysma

    Als ein Aneurysma wird eine Aussackung einer Schlagader bezeichnet, oftmals ist dabei das Gehirn betroffen. Je nach Größe des Aneurysmas kann es zu einem Platzen kommen, was von dem Patienten kaum wahrgenommen wird und dann kann jede Hilfe zu spät sein. Manche Aneurysmen sind bereits viele Jahre vorhanden und werden kaum bemerkt. Ein Hirn-Aneurysma geht häufig mit Kopfschmerzen einher, welche zwar als lästig und störend betrachtet werden, aber da es viele hundert Arten von Kopfschmerzen gibt, denkt sich der Patient oftmals nichts dabei. Wenn die Kopfschmerzen allerdings stetig zunehmen und sich häufen, dann ist eine Abklärung unabdingbar. Manche Hirn-Aneruysmen sind im Laufe der Jahre so groß geworden, dass sie sogar Gehirnwassergänge abdrücken, so dass sich ein enormer Druck im Kopf aufbaut, der die Beschwerden verursacht. Je nach Lage können weitere Beschwerden außer Kopfschmerzen hinzukommen.

    Operatiuon bei Hirn-Aneurysma

    Ein Hirn-Aneurysma ist selten operativ entfernbar, aber dennoch gibt es verschiedene, noch relativ neue, operative  Behandlungsmethoden, so dass der betroffene Patient gut damit leben kann, auch wenn es ein paar Einschränkungen für das weitere Leben gibt. Zu den Einschränkungen gehören beispielsweise Überkopfarbeiten, die nicht mehr ausgeführt werden sollten. Weitere Einschränkungen sind ebenfalls das Heben von schweren Gegenständen.

    Wenn das Aneurysma bereits Gehirnwassergänge verschließt, muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser entsteht durch die Lage eines Shunts, der direkt unter die Haut und durch das Gehirn zu den betreffenden Kammern mittels eines Schlauchs (Ventrikel-Katheder) gelegt wird. Der Shunt regelt dann die Stärke des Gehirnwasserdrucks, was bedeutet, er öffnet und schließt je nach Anstieg oder Abfall des Drucks. Daher berichten manche Patienten davon, dass sie Wetterumschwünge mit Luftdruckschwankungen vermehrt spüren. Früher wurde das zuviel vorhandene Gehirnwasser über die Nase ausgeleitet, mittlerweile ist man dort aber weiter, das Wasser wird in den Bauchraum geführt, wo es aufbereitet wird und über das Rückenmark wieder in den Kopf zurücktransportiert wird.

     Behandlung von Hirn-Aneurysma

    Bei der Behandlung des Aneurysmas gibt es zwei Verfahrensmethoden. Ist die Aussackung nicht sehr groß, kann mittels einer OP eine Klammer um das Aneurysma gelegt werden. Diese Klammer (meist aus Platin) verschließt es denn, so dass es nicht weiter wachsen kann. Ist dies aufgrund der Größe beispielsweise nicht möglich, dann gibt es eine andere, noch recht neue Methode. Hierbei wird durch die Leiste mittels einer Angiographie ein Schlauch zu dem Aneurysma hochgeführt, durch den dann die Aussackung mit kleinsten Platinspiralen gefüllt wird, um die Blutzirkulation zu unterbinden. Ist diese dann ausreichend gefüllt, wird der Schlauch wieder entfernt. Dieser Eingriff kann einige Stunden dauern und wird unter Vollnarkose durchgeführt, da der Patient absolut ruhig liegen muss. Danach ist es nötig, dass er vierundzwanzig Stunden liegen bleibt, die Wunde in der Leiste wird mittels eines Druckverbandes mit einem Sichtglas verschlossen und nach und nach wird der Druck vermindert. Danach kann der Patient wieder aufstehen und nach einigen Tagen entlassen werden.

    Eine alljährliche Kontrolluntersuchung des Shunts sowie des Aneurysmas mittels einer Magnetresonanztomographie (MRT) ist besonders wichtig, um beurteilen zu können, inwiefern sich das Aneurysma verkleinert hat und ob der Shunt noch einwandfrei funktioniert. Sollten keine Komplikationen aufgetreten sein, dann wird der jährliche Abstand entsprechend verlängert.

  • Rückenerkrankung – Rückenschmerzen

    Rückenerkrankung – Rückenschmerzen

    Rückenerkrankungen sind im Vormarsch

    Die Erkrankung des Rückens ist in der Gesundheit ein aktuelles sowie vielschichtiges Thema. Fast jeder kennt es, der Rücken ist verspannt und der Mensch macht eine unbedachte Bewegung, die er sonst immer getan hat und auf einmal „schießt“ es in den Rücken. Zuerst denkt jeder an einen Hexenschuss, der zwar schmerzhaft, aber nicht gefährlich ist. Dennoch sollte in der Regel nach ein paar Tagen eine Besserung eintreten, behandelt wird er für gewöhnlich von den Ärzten mit Spritzen oder Schmerzmitteln. Eine leichte Bewegung wird da angeraten. Wenn er nach einigen Tagen nicht vorbei ist, muss abgeklärt werden, ob noch etwas anderes vorliegen könnte. Denn weitere Möglichkeiten könnten sein, dass der Ischias oder ein eingeklemmter Nerv die Ursache sind, die den Schmerz auslösen. Wobei im Allgemeinen angenommen wird, dass bei Hexenschuss und Ischias auch erste Anzeichen für eine Erkrankung der Rückenwirbel vorliegen könnten. Dies muss durch eine eingehende Untersuchung abgeklärt werden. Dies geschieht für gewöhnlich mittels einer Computertomographie, aber in den letzten Jahren wird mehr die Magnetresonanztomographie (MRT) bevorzugt, da sie wesentlich genauer ist. Hier ist es möglich, Weichteile genauer anzusehen, sowie Entzündungen im Körper zu entdecken, die ohne weiteres zu Problemen im Rücken führen können. Somit kann die Ursache dann gezielter behandelt werden, damit der Patient schneller wieder schmerzfrei wird.

    Mögliche Gründe für Rückenschmerzen

    Eine andere Möglichkeit der Rückenschmerzen ist der eingeklemmte Nerv, welcher überaus schmerzhaft ist und der Patient kann sich nur selten normal bewegen. Dieser rührt in der Regel von einer zu schwachen Rückenmuskulatur, was dazu führt, dass der Nerv sich immer wieder bei gewissen Bewegungen einklemmen kann, die Rückenmuskulatur ist verhärtet und der Nerv wird sich nur schwer befreien. Als erste Hilfe gibt es bestimmte Übungen, die den Nerv wieder in die ursprüngliche Position bringen und die Schmerzen lindern sollen. Wenn dies aber nicht hilft, ist der Arztbesuch unaufschiebbar. Je nachdem, wie stark der Schmerz ist, wird der Patient gestreckt und bekommt eine Schmerzspritze. Ist der Schmerz vorbei, erhält der Patient eine Physiotherapie, welche die Muskulatur geschmeidig hält und nicht wieder verhärtet.  Um die Rückenmuskulatur aber dauerhaft zu stärken, ist es nötig, dass sie wieder aufgebaut wird. Dies geschieht mittels einer Rückenschule, bei denen bestimmte Übungen durchgeführt werden, die ebenfalls zuhause angewendet werden müssen. Hier gibt es Übungen für alle Muskelgruppen, die den Rücken sowie die Wirbelsäule dauerhaft unterstützen. Es wird angedacht, dass das Programm mehrfach in der Woche durchgeführt wird, aber Menschen mit bereits vorhandenen Rückenproblemen sollten die Übungen unbedingt unter Aufsicht machen und sich entsprechend einweisen lassen.

    Rückenerkrankungen können nicht nur durch Verspannungen kommen, mittlerweile ist auch bekannt, dass sie durch seelische Belastungen auftreten. Hier wäre für den Patienten zu überlegen, inwiefern diese mit reinspielen können und ob sich der Lebensstandard entsprechend stressfreier gestalten lässt, dass die Gesundheit darunter nicht leiden muss. Denn auch hier häufen sich die Krankheitsbilder, bei denen in erster Linie die Symptome behandelt werden, solange die Ursache nicht gefunden wurde. Zur Behandlung gehört seit wenigen Jahren die Chirotherapie, die der Arzt durchführt. Diese Methode ist zwar nicht neu, findet aber wieder mehr Beachtung in der Medizin.

  • Psychologie und Gesundheit – Depressionen

    Psychologie und Gesundheit – Depressionen

    Ein gesunder Körper verfügt über einen gesunden Geist

    So, oder so ähnlich fassten bereits einige griechische Philosophen ihre Gedanken zum Thema Körper und Geist in Worte, denn um gesund zu leben, sollte man auch frei von Ängsten, Zwängen und sonstigen psychologischen Problemen sein. Dementsprechend ist es im Interesse aller Menschen, die Gesund sein möchten, dass sie mit ihren Gedanken ins Reine kommen. Ist dies bereits der Fall, so können Sie sich glücklich schätzen, denn zieht man das Ergebnis aktueller Umfragen zu rate, so leiden fast 40% der deutschen Bevölkerung an gelegentlichen bis häufigen psychologischen Störungen.

    Das Problem an einer psychologischen Störung ist aber, dass sich viele Menschen bereits vor dem Besuch eines Psychologen fürchten. Dies ist allerdings absolut unangebracht, da es sich bei einem Psychologen ebenso um einen Mediziner handelt, der nicht nur die Schweigepflicht inne hat, sondern auch alles nur erdenkliche für das Wohl seines Patienten auf sich nimmt. Dementsprechend sollte es auch bei gelegentlichen Problemen nicht aufgeschoben werden, einen Psychologen aufzusuchen.

    Interessant ist auch, dass einige Studien ergeben haben, dass ein schlechter psychologischer Zustand sich negativ auf die Gesundheit eines Jeden auswirkt. Strebt man also ein langes und erfülltes Leben an, so sollte man immer darauf achten, dass man nicht zu sehr unter negativen Gefühlen und ähnlichem leidet. In jedem Fall stehen fachkundige Therapeuten stets zur Seite wenn man diese benötigt. Oft werden die Kosten für einen Psychologen auch von der Krankenkasse übernommen, weshalb auch keine finanzielle Belastung auf Grund einer Behandlung zu erwarten ist.

    Depressionen im Alter – Ein oft unterschätztes Problem

    Wenn man einen nahen Verwandten hat, der in einem Altersheim betreut wird, dann ist man mit Sicherheit auch um dessen Wohlergehen bemüht. So ist es für viele Angehörige schon fast Alltag, dass man von neuen gesundheitlichen Problemen seiner Lieben überrascht wird. Allerdings werden einige Krankheitsbilder, die für ältere Leute untypisch erscheinen oft unterschätzt. Das beste Beispiel dafür sind Depressionen im Alter, welche besonders bei sehr alten Personen mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten.

    Das Problem an der Depression im Alter ist aber die Diagnose, denn oft merken die Angehörigen gar nichts von der teilweise sogar tödlichen Krankheit.  Dementsprechend ist es wichtig, sich über die Gefühle und Empfindungen des Heimbewohners zu unterhalten, da so Veränderungen bemerkt und gegebenenfalls ein Arztbesuch angeordnet werden kann. Sorgen machen braucht man sich übrigens keine, denn Dank der vielen modernen Arzneimittel können Depressionen auch im fortgeschrittenen Alter mit Erfolg behandelt werden.

    Welche Behandlungsmethode die Richtige ist, legt in der Regel der Arzt fest, denn für Außenstehende ist es meist nicht erkennbar, wie stark das Leben durch die Depression im Alter beeinflusst wird. Ebenso ist es im Interesse der betroffenen Person, dass ein fachkundiger Arzt aufgesucht wird, da unbehandelte Depressionen im Alter die Lebenserwartung verringern oder in seltenen Fällen sogar zum Selbstmord führen. Oft werden von den Krankenkassen und Altenheimen entsprechende Aufklärungsseminare angeboten, damit die Angehörigen mit dem Krankheitsbild und den Symptomen vertraut gemacht werden können und so selbst erkennen können, ob eine Depression im Alter vorliegt.

  • Frigidität – Sexualstörungen bei Frauen

    Frigidität – Sexualstörungen bei Frauen

    Das Wort frigide kommt vom lateinischen frigidus und heißt übersetzt so viel wie kühl, kalt oder abweisend. Diese Übersetzung sorgt bis heute dafür, dass die Sexualstörung bei Frauen immer noch in einen negativen oder abwertendenden Kontext gesetzt wird. Frauen, die kein Interesse oder auch keinen Spaß am Sex haben, sind frigide, sie sind kalt und überhaupt keine „richtigen“ Frauen. Wer so etwas behauptet, der hat sich wahrscheinlich noch nicht mit dem Thema Frigidität beschäftigt und weiß entsprechend wenig über diese so weit verbreitete Sexualstörung bei Frauen.

    Was ist Frigidität?

    Nach Schätzungen sind rund 30 % bis 35 % der Frauen in Deutschland frigide, wie viele dieser Frauen allerdings tatsächlich unter der Sexualstörung leiden, ist bislang noch nicht geklärt worden. Viele Frauen bezeichnen sich selbst als frigide, wenn sie zum Beispiel den sexuellen Wünschen ihre Partners nicht nachkommen, aber wenn das der Fall ist, dann spricht der Arzt nicht von einer Störung, es handelt sich hierbei vielmehr um ein persönliches Problem, mit Krankheit hat das nichts zu tun.

    Wenn es sich um eine Sexualstörung im eigentlichen Sinn handelt, dann gibt es aus medizinischer Sicht vier Gründe für Frigidität:

    • Fehlendes sexuelles Verlangen, die sogenannte sexuelle Appetenzstörung
    • Schwierigkeiten mit der sexuellen Erregung
    • Probleme beim Erreichen des Orgasmus
    • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

    Wenn eines dieser Probleme auftritt, dann handelt es sich um eine sexuelle Störung, um Frigidität.

    Welche Ursachen kann Frigidität haben?

    Die Ursachen für Frigidität sind vielseitig und können sowohl körperlich als auch mental sein. Besonders häufig tritt die weibliche Sexualstörung auf, wenn Frauen unter Leistungsdruck in der Partnerschaft stehen oder sich selbst zu kritisch sehen. Streit in der Partnerschaft kann für Probleme im Bett sorgen, aber auch Stress von außen zum Beispiel im Beruf, ist häufig der Grund, warum das sexuelle Verlangen bei Frauen nachlässt.

    Feministinnen behaupten gerne, es gibt keine frigiden Frauen, es gibt nur Männer, die Frauen frigide machen. Tatsächlich kann der Partner ein Grund sein, warum eine Frau die Lust an der körperlichen Liebe verliert. Mangelnde Zärtlichkeit, zu wenig Respekt, aber auch zu wenig Körperhygiene beim Mann kann Frauen sehr schnell das Verlangen nach Sex verleiden. Aber auch traumatische Erlebnisse vielleicht in der Kindheit und auch die Geburt eines Kindes sind nicht selten die Ursachen für Frigidität.

    Auf der anderen Seite können es auch körperliche Ursachen sein. Schmerzen beim Verkehr, ein Verkrampfen der Vagina und zu wenig Scheidenflüssigkeit sind die häufigsten körperlichen Ursachen, die Frauen frigide machen können. Im Gegensatz zu den mentalen Problemen lassen sich die körperlichen Ursachen in der Regel beheben.

    Gibt es Therapien gegen Frigidität?

    Wenn es sich um eine körperlich Ursache handelt, dann kann der Frauenarzt in den meisten Fällen helfen. So können Frauen, die während der Menopause unter Frigidität leiden, Hormone nehmen, die das sexuelle Verlangen steigern. Ein Gleitmittel kann bei Scheidentrockenheit hilfreich sein und auch eine Sexualtherapie ist vielfach empfehlenswert.

    Hat die Frigidität eine mentale Ursache, dann ist ein Besuch bei einem Sexualtherapeuten sinnvoll. In Einzelgesprächen aber auch in Gesprächen, die zusammen mit dem Partner geführt werden, versucht der Therapeut den Ursachen auf den Grund zu gehen und gemeinsam mit seinem Patienten nach einer Lösung zu suchen, damit das Liebesleben wieder in Schwung kommt.