Schlagwort: Pfeffer

  • Gesund grillen – mit der richtigen Marinade zum Fleisch

    Gesund grillen – mit der richtigen Marinade zum Fleisch

    Grillen gehört für viele einfach zum sommerlichen Feeling dazu. An lauen Sommerabenden mit Freunden und Nachbarn auf der Terrasse oder im Garten gemütlich zusammenzusitzen, während das Fleisch und die Würstchen auf dem Grill brutzeln, macht einfach Spaß. Leider ist es nicht immer auch ganz so gesund, denn beim Grillen können Substanzen entstehen, die Krebs auslösen können. Das lässt sich leider nicht komplett verhindern, aber es gibt Möglichkeiten, um das Risiko zu minimieren, zum Beispiel durch die richtigen Marinaden. Die Universität Hohenheim hat jetzt erforscht, was Grillfans tun müssen, um gesund zu bleiben.

    Drei gefährliche Stoffe

    Es sind drei Stoffe, die das Grillvergnügen trüben können: Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK, heterozyklische aromatische Amine (HAA) und Nitrosamine. Diese drei sind immer im Spiel, wenn gegrillt wird, aber wie stark sie bei jedem Grillvorgang freigesetzt werden, das haben diejenigen, die grillen, selbst in der Hand. Beim Grillen und auch bei der Zubereitung der Marinaden sollten einige Dinge beachtet werden.

    Was ist für gesundes Grillen wichtig?

    Kommt das Fleisch auf den Grill, dann ist es wichtig, dass kein Fett in die Glut tropft, denn der Qualm der sich dann bildet, enthält PAK. Nach Möglichkeit sollte das Fett, das vom Grillgut tropft, in einer Schale aus Aluminium aufgefangen werden, zudem sollte alles, was auf den Grill kommt, nach Möglichkeit sehr langsam garen. Es reicht, wenn das Fleisch kurz, scharf und vor allem heiß angebraten wird und dann am etwas kühleren Rand oder in einer Aluschale fertig gart. Die Kohle muss gut durchglühen, aber sie sollte nicht brennen. Papier und auch Holz, das mit viel Harz behaftet ist, gehört nicht ins Feuer, am besten sind Holzkohle und Briketts aus Holzkohle.

    Perfekt sind Grills, die mit Strom oder mit Gas betrieben werden, denn sie belasten die Gesundheit weniger, da sich kaum PAK bilden kann.

    Die optimale Marinade

    Eine leckere Marinade ist das A und O beim Grillen, aber nicht selten ist die köstliche Marinade nicht gut für die Gesundheit. Experten empfehlen, Zucker in jede Marinade zu geben, denn Fleisch hat von Natur aus sehr wenig Zucker. Der Zucker beschleunigt die Bräunung und verhindert, dass sich ungesundes HAA bilden kann. Vor allem, wenn Geflügel auf den Grill kommt, dann ist eine Prise Zucker eine sehr gute Idee, und der Zucker verleiht der Marinade dazu auch noch einen gewissen Pep.

    Auch antioxidative Gewürze können effektiv verhindern, das sich schädliches HAA bilden kann. Zwiebeln gehören dazu, aber auch Knoblauch, Rosmarin und Extrakte aus Traubenkernen. Perfekt ist nach Ansicht der Wissenschaftler von der Uni Hohenheim eine Marinade, die sowohl Cayenne-Pfeffer, Thymian, Knoblauch, Ingwer und Rosmarin enthält. Damit das Fleisch noch zarter wird, empfehlen die Forscher, es vor dem Grillen mit Traubenkernöl zu bestreichen, denn das verhindert die Bildung von HAA und macht das Fleisch sehr pikant, zart und saftig.

    Eine gesunde Marinade senkt die Bildung von HAA um 74 %. Jeder, der sein Fleisch, sein Gemüse oder auch den Fisch vom Grill genießen will, der verleiht der Marinade zum einen Geschmack und isst zum anderen auch noch gesund.

    Bild: © Depositphotos.com / shalamov

  • Wie hoher Blutdruck natürlich gesenkt wird

    Wie hoher Blutdruck natürlich gesenkt wird

    Ist der Blutdruck zu niedrig, dann ist das im schlimmsten Fall unangenehm, ist er aber zu hoch, dann kann das gefährlich werden. Wer unter einem zu niedrigen Blutdruck leidet, der muss mit Schwindel rechnen, wenn der Blutdruck zu hoch ist, dann drohen Herzinfarkt und Schlaganfall. Immer mehr Menschen leiden unter einem zu hohen Blutdruck und viele wissen nicht, in welcher Gefahr sie schweben. Bluthochdruck kommt in zwei Formen vor, als primärer Hochdruck, der sehr oft auftritt und als sekundärer Hochdruck, der eher selten diagnostiziert wird.

    Eine Volkskrankheit

    Über 35 Millionen Menschen in Deutschland leiden heute unter Bluthochdruck und die Zahlen steigen weiter an. Bis Mitte 40 sind sowohl Männer als auch Frauen gleichermaßen betroffen, dann steigt die Zahl sprunghaft an. Ab dem 64. Lebensjahr trifft es 29 % der Frauen und 33 % der Männer, ab 65 wird dann bei jedem Zweiten ein zu hoher Blutdruck festgestellt. Die Hälfte der Betroffenen wissen nicht, dass sie unter Hypertonie leiden, denn Bluthochdruck verursacht anders als ein niedriger Blutdruck, keine Beschwerden und das macht ihn so gefährlich.

    Über die Grenzwerte, ab wann man von Bluthochdruck sprechen kann, wird in Expertenkreisen kontrovers diskutiert. Für die meisten Ärzte ist ein Blutdruck von 140/90 schon riskant, für andere ist dieser Wert aber noch im normalen Bereich. Alle, die unter Bluthochdruck leiden, müssen auf jeden Fall etwas dagegen unternehmen, um nicht Gefahr zu laufen und schwer krank zu werden. Es müssen aber nicht immer Medikamente aus der Apotheke sein, um den Blutdruck erfolgreich zu senken, es gibt auch viele natürliche Mittel, die dabei helfen können, den Blutdruck auf Dauer zu senken.

    Kräuter, die helfen

    Kräuter sind die Medikamente aus der natürlichen Apotheke und es gibt viele Kräuter, die den Blutdruck senken können. Zu diesen Kräutern gehören unter anderem Liebstöckel und Arnikawurzel. Basilikum und die Blüten der Chrysanthemen. Weißdorn hat einen guten Ruf, wenn es um Hypertonie geht, aber auch Misteln und Pfefferminze können helfen. Wer gerne Knoblauch isst, der kann damit seinen Blutdruck in vernünftigen Werten halten und auch Zwiebeln sagt man nach, dass sie ein gutes Mittel gegen Bluthochdruck sind.

    Ob es hilfreich ist, jeden Tag einen viertel Liter Ananassaft zu trinken, ist umstritten, und auch wer dreimal in der Woche Makrelen isst, der kann nicht damit rechnen, dass der Blutdruck auf einen normalen Wert sinkt. Deutlich besser ist es, getrocknete Olivenblätter mit kochendem Wasser zu übergießen, sie zehn Minuten ziehen zu lassen und den Sud dann mit einem Teelöffel Honig und dem Saft von drei Knoblauchzehen zu vermischen. Das mag auf den ersten Blick nicht sonderlich appetitlich klingen, aber es zeigt seine Wirkung, wenn man diesen Sud regelmäßig trinkt.

    Gesunde Ernährung und viel Bewegung

    Alkohol, Nikotin und zu fettes Essen sind die Feinde des Blutdrucks, denn sie treiben ihn unerbittlich in die Höhe. Damit der Blutdruck im gesunden Bereich bleibt, sollte die Ernährung umgestellt werden. Gesund und ausgewogen sollte das sein, was gegessen wird. Geflügel und viel Obst, frisches Gemüse und Fisch auf der Speisekarte sorgen dafür, dass Bluthochdruck kein Thema mehr ist. Wichtig ist es auch, sich regelmäßig zu bewegen, schon eine halbe Stunde am Tag spazieren gehen ist ein sehr wirksames Mittel, wenn der Blutdruck gesenkt werden soll. Wenn die Sonne scheint, dann nichts wie raus an die frische Luft, denn die Sonnenstrahlen machen nicht nur glücklich, sie sind auch ein gutes Mittel, wenn der Blutdruck zu hoch ist. Sportarten wie schwimmen oder Nordic Walking sind ebenfalls eine sehr gute Idee für alle, die auf Chemie verzichten wollen und ihren Blutdruck natürlich senken möchten.

    Übrigens, ein Glas Wein am Abend hat noch keinem geschadet, aber es sollte bei diesem einen Glas bleiben.

    Bild: © Depositphotos.com / tsalko

  • Schweinemedaillons mit Kartoffel-Ei-Pfännchen und Gurkensalat

    Schweinemedaillons mit Kartoffel-Ei-Pfännchen und Gurkensalat

    Ein unglaublich leckeres und deftiges Gericht, dass weitaus kürzer in der Zubereitung benötigt, als man glauben mag. Auf die Kalorien sollte man allerdings nicht unbedingt achten 😉

    Zutaten für 2 Portionen

    • 300 g Schweinslungenbraten, in Medaillons geschnitten
    • 6 kleine Kartoffel
    • 4 Eier
    • 50 ml Obers
    • 3 EL weiche Butter
    • 2 Schreiben Frühstücksspeck
    • 2 EL Kräuter (Kerbel oder Petersilie)
    • Salz, Pfeffer
    • 1/2 Gurke
    • Salz, Pfeffer
    • Weißweinessig
    • Knoblauchzehe

    Zubereitung

    Wasser in einem kleinen Topf zum kochen bringen und salzen. Währenddessen Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Sobald das Wasser kocht, Kartoffeln hineingeben und weich kochen (aber nicht zu weich werden lassen).

    Ofen auf 180°C vorheizen. Die Eier trennen und dabei aufpassen, dass der Dotter heil bleibt (am besten lässt man den Dotter in der einen Eierschalen-Hälfte und stellt sie zurück in die Eier-Verpackung, dort stehen sie sicher). Die vier Eiklar mit dem Obers vermischen und kräftig salzen und pfeffern.

    Zwei ofenfeste Förmchen fetten. Eine Pfanne erhitzen, währenddessen den Speck in kleine Stücke schneiden und in der heißen Pfanne ohne Fett goldbraun anbraten. Auf ein Küchenpapier legen, um das Fett abtropfen zu lassen. In das übrige Fett in der Pfanne die fertig gekochten Kartoffeln geben und rund herum anbraten.

    Die Kartoffeln in die gefetteten Förmchen füllen, das Obers-Eiklar-Gemisch darüber leeren und das Ganze für ca 12 Minuten in den Ofen geben (bis das Eiklar stockt). Nach der Hälfte der Zeit die beiseite gestellten Dotter vorsichtig in die Förmchen gleiten lassen und ca 5 Minuten mitbraten.

    Währenddessen die Gurke in dünne Scheiben schneiden, salzen, kurz ziehen lassen, und dann beliebig mit Essig, Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen. Wer Knoblauch liebt, darf ruhig noch eine zweite Zehe zufügen.

    Die Medaillons in etwas Butter rund herum scharf anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Schweinemedaillons mit Kartoffel-Ei-Pfännchen nett auf Tellern anrichten, den angebratenen Speck und die Kräuter über die Pfännchen streuen.

    Nährwertangaben und Zubereitungszeit

    • pro Portion: 684 kcal
    • 42 g Fett, 26 g Kohlenhydrate, 48 g Eiweiß
    • Zubereitung: ca. 35 min

    Kleiner Exkurs: Kerbel oder Petersilie?

    Kerbel und Petersilie sind eng miteinander verwandt. Dennoch gibt es Gerichte, zu denen entweder das eine oder das andere besser passt. Grundsätzlich ist so etwas aber ohnehin immer Geschmackssache. Kerbel verleiht Suppen, Saucen, Salaten, Fisch oder Gemüse einen frischen, süßlichen Geschmack, der dezent an Anis erinnert. Er schmeckt in seiner Art weitaus milder als Petersilie. Kerbel sollte immer erst am Ende der Zubereitung in das Gericht gegeben und nie mitgegart werden. Petersilie ist wohl DAS universelle Küchenkraut, das in oder auf nahezu jedem Gericht aufscheint und einen frisch-würzigen Geschmack verleiht.

  • Putengeschnetzeltes mit Champignons und Schnittlauchreis

    Putengeschnetzeltes mit Champignons und Schnittlauchreis

    Zutaten für 2 Portionen

    • 300 g Putenschnitzel
    • 250 g braune Champignons
    • 1 Stück rote Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • 2 EL Sonnenblumenöl
    • Salz, Pfeffer
    • 100 ml Weißwein
    • 125 ml Brühe (Instant)
    • 50 ml Schlagsahne
    • 1 EL Saucenbinder (zB Maizena)
    • eine Hand voll frischer Petersilie
    • 1 Tasse Langkornreis
    • ½ Bunde frischer Schnittlauch
    • 5 EL Buttermilch

    Zubereitung

    Zuerst füllt ihr eine Kaffeetasse Reis und zwei Kaffeetassen kaltes Wasser in einen Kochtopf. Alles gut salzen. Wenn ihr genau so untalentiert mit salzen seid, wie ich, würde ich empfehlen, das Wasser zu  kosten – nichts ist langweiliger, als Reis, der nach nichts schmeckt. Das Wasser soll spürbar salzig schmecken. Alles zum kochen bringen. Sobald das Wasser aufkocht, die Hitze ganz runter stellen und den Reis langsam köcheln lassen, bis das ganze Wasser aufgesogen ist.

    Währenddessen die Putenschnitzel in kleine Stücke schneiden. Die Champignons waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Zwiebel in Spalten schneiden.

    Eine Pfanne erhitzen und einen Esslöffel des Öls hinzufügen. Wenn das Öl heiß ist (am  besten testet ihr das, in dem ihr mit der Handfläche nah an den Pfannenboden geht), die Putenschnitzelstücke scharf anbraten. Besser und saftiger wird alles, wenn ihr die Putenschnitzelstücke auf zwei Portionen aufteilt und nacheinander anbratet, da dann weniger Saft austritt. Wenn die Schnitzel goldbraun angebraten sind, aus der Pfanne nehmen und auf einen Teller legen. Kräftig salzen und pfeffern.

    Die geschnittenen Zwiebelspalten in die heiße Pfanne geben, die Knoblauchzehe dazu pressen und alles kurz anbraten. Dann die Champignons zugeben und kurz mit braten. Alles mit dem Weißwein ablöschen, beim Umrühren den Bratensatz lösen. Die Brühe und das Schlagobers unterrühren und die beiseitegelegten Putenschnitzelstücke wieder in die Sauce geben. Alles fünf Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

    Währenddessen den Saucenbinder mit zwei Esslöffel kaltem Wasser in einem Glas anrühren. Nach fünf Minuten zum Putengeschnetzelten geben und noch einmal aufkochen lassen. Wenn die Sauce noch nicht sämig genug ist, einfach noch einen Esslöffel Saucenbinder zufügen (vorher unbedingt mit Wasser anrühren, da der Saucenbinder sonst klumpt – das ist nicht sehr appetitlich). Alles abschmecken und bei Bedarf nachwürzen. Zum Schluss grob gehackte Petersilie zufügen und einmal durchrühren.

    Kurz vor dem Servieren des Putengeschnetzelten mit Champignons das Schnittlauch  mit einer Schere direkt in den Reis hineinschneiden. Die Buttermilch zufügen und alles noch einmal kräftig durchrühren. Den Reis abschmecken und bei Bedarf nachwürzen. Der Reis ist übrigens etwas klebrig, einem Risotto ähnlich. Wer das überhaupt nicht ausstehen kann, lässt die Buttermilch einfach weg.

    Alles schön auf zwei Tellern anrichten.

    Nährwertangaben

    • Pro Portion circa 630 kcal.
    • E 49 g/ F 16 g/ KH 60 g

    Ein kleines Anliegen: Frische Kräuter

    Ja ich weiß – es gibt so gut wie alle Kräuter schon getrocknet oder tiefgekühlt. Bitte greift weder zum einen noch zum anderen! Der Geschmack hat nichts mit dem der frischen Kräuter zu tun. Kostet doch einfach mal ein frisches Blatt Petersilie und vergleicht es mit dem Geschmack von tiefgekühlter Petersilie – kein Vergleich! Bevor ihr tiefgekühlte Kräuter nehmt, lasst sie ganz weg – sie verbessern eure Gerichte nicht. Außerdem bekommt man wie gängigsten Kräuter (und ganz ehrlich: exotische Kräuter braucht man wirklich nicht jeden Tag) schon fertig abgepackt in einer Plastikhülle. Die kosten genauso viel (bzw. sogar weniger) als die tiefgekühlte Variante. Diese frischen Kräuter lassen sich einwandfrei lagern: Öffnet die Plastikverpackung nur unten und stellt die Kräuter mit der Plastikverpackung in ein mit Wasser gefülltes Glas. Im Kühlschrank gelagert, bleiben Kräuter so bis zu zwei Wochen frisch (kein Scherz – probiert es aus!).

  • Cevapcici mit Reis und Zwiebel-Senf-Sauce

    Cevapcici mit Reis und Zwiebel-Senf-Sauce

    Cevapcici sind gegrillte oder gebratene Hackfleischröllchen, die in Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Serbien als Nationalgericht gelten. Im Original-Rezept für Cevapcici findet sich normalerweise kein Ei. Ich füge gerne eines hinzu, weil es die Konsistenz meiner Meinung nach besser macht. Grundsätzlich kann man das Ei aber auch weglassen, die Cevapcici gelingen trotzdem sehr gut. Cevapcici werden klassisch mit Reis serviert.

    Zutaten für 2 Personen

    400 Gramm Rinderhackfleisch
    2 Knoblauchzehen
    2 TL scharfes Paprikapulver
    2 Tropfen Tabasco oder 1 Chilischote
    1 Ei
    Salz, Pfeffer
    4 EL frische Petersilie
    2 TL Backpulver

    1 Tasse Langkornreis

    1 hart gekochtes Ei
    2 TL Weißweinessig
    2 TL scharfer Senf
    3 EL frisch gehackte Dille
    30 Gramm Frischkäse natur
    1/2 Zwiebel
    Salz, Pfeffer

    Zubereitung

    Am Anfang gleich das Ei in einem Topf mit Wasser geben und alles zum Kochen bringen und bis zur weiteren Verwendung hart kochen lassen.

    Das Hackfleisch mit ausgepresstem Knoblauch, dem Ei und allen Gewürzen samt dem Backpulver gut durchmischen. Die Mischung kräftig salzen. Ich rate dazu, die Hackfleisch-Mischung zu kosten. Ja, rohes Hackfleisch ist nicht jedermanns Sache, man soll ja auch keinen Esslöffel davon essen. Aber bei Cevapcici oder generell Hackfleisch-Produkten hat man oft das Problem, dass sie zu wenig gesalzen werden – und das schmeckt richtig, richtig langweilig. Zu wenig gewürzte Cevapcici kann die beste Sauce nicht aufpeppen.

    Aus der Hackfleisch-Mischung mit feuchten Händen längliche Würstchen formen und sie etwas flach drücken. Jetzt geht es ans braten oder backen: Die Cevapcici kann man sowohl im Backrohr, als auch in der Pfanne in Öl zubereiten. Beides gelingt, wobei die Variante mit der Pfanne knusprigere Cevapcici herausbringt. Allerdings ist das auch die kalorienreichere Variante.

    In der Pfanne brät man die Cevapcici in heißem Öl von beiden Seiten etwa 5-10 Minuten an, bis sie schön knusprig braun sind. Wer die Backrohr-Variante ausprobiert, heizt das Backrohr auf etwa 180°C auf, legt die Cevapcici auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebt das Blech für 15 Minuten ins Backrohr. Nach der Hälfte der Zeit werden die Cevapcici gewendet.

    Während die Cevapcici vor sich hinbrutzeln, wird der Reis zubereitet. Eine Tasse Reis mit zwei Tassen gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und nach dem ersten Aufkochen auf kleiner Flamme so lange kochen, bis das Wasser aufgesogen ist.

    Zu guter Letzt wird die Sauce zubereitet: Den Zwiebel fein hacken und mit etwas Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze 2 Minuten dünsten. Danach abkühlen lassen. Das hart gekochte Ei 30 Sekunden unter kaltes Wasser halten, dann schälen und in kleine Stücke schneiden. Das Ei mit dem Frischkäse, Essig, Senf, Salz und Pfeffer vermischen, die Zwiebel zufügen. Die frische Dille hacken und zufügen.

    Die Cevapcici mit Reis und der Zwiebel-Senf-Sauce anrichten und genießen.

    Nährwertangaben und Dauer

    Zubereitungszeit: 25 min

    Pro Portion 699 kcal, 36 g Fett, 41 g Kohlenhydrate, 50 g Eiweiß

  • Bunter Couscous-Salat mit Feta

    Bunter Couscous-Salat mit Feta

    Ich liebe Couscous! Absolut einfach in der Zubereitung, ganz schnell fertig und vielseitig variierbar. Couscous kann man super als Salat genießen, aber auch als Beilage zu orientalischen Gerichten. Couscous ist ein marokkanisches Nationalgericht und stammt aus der Berberküche. Es besteht hauptsächlich aus Hartweizengrieß und wird beim klassischen marokkanischen Couscous-Gericht ganz einfach mit Lamm, Gemüse und Kichererbsen gedämpft. Dazu aber ein anderes Mal – hier stelle ich euch meinen Lieblings-Couscous-Salat vor.

    Zutaten für 2 Portionen

    • 150 g Instant-Couscous
    • 150 ml Brühe
    • 3 EL Olivenöl
    • 1 kleine Tomate
    • 50 g Gemüsemais
    • 1/2 Bund Kerbel oder Petersilie
    • 1 rote Zwiebel
    • 1 rote Paprikaschote
    • 1/4 Zucchini
    • Salz, Pfeffer, Chili Powder (oder eine frische Chilischote, wer gerne scharf isst)
    • 2 EL Honig
    • 100 g Schafskäse
    • 100 g Vollmilchjoghurt

    Zubereitung

    Den Couscous in eine Schüssel geben und mit heißer Gemüsebrühe übergießen. Zudecken und ziehen lassen.

    Tomate, Zwiebel, Paprika und Zucchini würfeln, Kerbel bzw. Petersilie grob hacken.

    2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Paprika und Zucchini in die heiße Pfanne geben und scharf anbraten. Mit Honig übergießen, kurz darin schwenken, mit Salz und Chili Powder würzen. Wer es gerne scharf hat, kann eine Chilischote klein schneiden und mit in die heiße Pfanne geben.

    Das Couscous sollte mittlerweile fertig sein – das erkennt man daran, dass das ganze Wasser aufgesogen ist. Das Couscous mit einer Gabel auflockern. Dann Tomaten, Mais, Kräuter und das gebratene Gemüse unter das Couscous mischen. Abschmecken, bei Bedarf nachwürzen. Jetzt kannst du den Couscous-Salat auf zwei Tellern anrichten, Feta drüber streuen und mit Joghurt servieren. Der Couscous-Salat mit Feta ist fertig.