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  • Hormonfreie Verhütung: Schonend und sicher

    Hormonfreie Verhütung: Schonend und sicher

    Wenn es um das Thema Verhütung geht, denken sowohl Männer als auch Frauen meist als erstes an die Antibaby-Pille. Diese verspricht, regelmäßig eingenommen, einen sehr hohen Verhütungsschutz und wird deswegen häufig verwendet. Immer öfter wird die „Pille“, so ihr Spitzname, von Frauen aber auch in Frage gestellt. Die darin enthaltenen Hormone haben nicht nur einen massiven Einfluss auf den Körper. Längst ist nachgewiesen, dass die Antibaby-Pille auch Erkrankungen wie Thrombose und Depressionen hervorrufen kann. Kein Wunder also, dass der Trend wieder hin zur hormonfreien Verhütung geht. Aber welche Möglichkeiten gibt es diesbezüglich eigentlich?

    Die Vorteile von hormonfreier Verhütung

    Hormonfrei verhüten – das bedeutet in erster Linie: Keinen künstlichen Einfluss auf die Abläufe im Körper nehmen. Während beispielsweise Antibaby-Pille oder das Verhütungspflaster dem weiblichen Organismus vorspielen, dauerhaft schwanger zu sein, wirken nichthormonelle Verhütungsmittel auf völlig andere Weise. Hier geht es darum, das Sperma durch eine Barriere davon abzuhalten, zur weiblichen Eizelle vorzudringen. Eine Befruchtung wird also (sozusagen) manuell verhindert. Die Möglichkeiten der hormonfreien Verhütung werden auch als Barrieremethoden bezeichnet. Ihre Vorteile lassen sich wie folgt zusammenfassen:

    • Körper wird nicht belastet oder hormonell beeinflusst
    • Teilweiser Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten
    • Hohe Sicherheit bei richtiger Verwendung

    Die Nachteile von hormonfreier Verhütung

    Wo es Vorteile gibt, sind Nachteile häufig nicht weit entfernt. Auch im Fall der hormonfreien Verhütung gibt es einige Schattenseiten, die an dieser Stelle natürlich nicht unerwähnt bleiben sollen. Im Falle der nichthormonellen Verhütung lassen sich die folgenden Nachteile festhalten:

    • Geschlechtsverkehr ist nicht immer spontan möglich (wenn das Verhütungsmittel nicht parat ist)
    • Es ist immer eine gewisse Vorbereitung notwendig
    • Bei falscher Handhabung oder Beschädigung verschwindet der Verhütungsschutz

    Die meisten Menschen, die nach wie vor auf die hormonelle Verhütung schwören, wissen die Spontanität zu schätzen. Antibaby-Pille, Spirale, Pflaster und Co. sorgen dafür, dass nur selten aktiv über Verhütung nachgedacht werden muss. Sex wird infolgedessen als spontaner, natürlicher und oftmals auch intimer wahrgenommen. Das nervöse Herumfummeln mit einem Kondom oder das ungeschickte Einsetzen eines Diaphragmas gelten nach wie vor als klassische Stimmungskiller, die die Lust schnell zum Frust werden lassen.

    Der Klassiker der hormonfreien Verhütung: Das Kondom

    Wenn es um Verhütung mithilfe von Barrieremethoden geht, muss natürlich zu allererst das altbewährte Kondom genannt werden. Die Geschichte dieser Verhütungsmethode ist lang und eng mit der Sexualität des Menschen verbunden. Während vor langer Zeit nicht nur Tierdärme, sondern auch Leinensäckchen, Häute, Leder und viele andere Materialien genutzt wurden, um das Sperma abzuhalten, hat sich inzwischen Latex durchgesetzt. Das ist nicht nur für die meisten Menschen verträglich, sondern auch besonders „gefühlsecht“. Die Handhabung des Kondoms ist einfach:

    • Setzen Sie das Kondom auf die Eichel
    • Drücken Sie das Reservoir vorsichtig mit zwei Fingern zu
    • Rollen Sie das Kondom nach unten bis zum Schaft
    • Überprüfen Sie den sicheren Sitz

    Kondome gelten als sichere Verhütungsmethode – wenn sie nicht ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben und nicht beschädigt wurden. Einen riesigen Pluspunkt erhalten die „Verhüterlis“, weil sie der einzige wirkungsvolle Schutz gegen sexuell übertragbare Krankheiten sind. Darum sollten Kondome immer dann zum Einsatz kommen, wenn Sie sexuellen Kontakt zu einer fremden Person haben.

    Verhütung mit zwei Komponenten: Das Diaphragma

    Das Diaphragma funktioniert ähnlich wie das Kondom, wird aber in die Scheide der Frau eingesetzt. Hier umschließt es den Muttermund und sorgt dafür, dass keine Spermien eindringen können. Wichtig: Wenn Sie sich für die hormonfreie Verhütung mit einem Diaphragma entscheiden, müssen Sie immer auch ein spezielles Gel verwenden. Dieses lähmt die Spermien und tötet sie letztendlich ab. Diaphragmen sind in unterschiedlichen Größen erhältlich und können mehrmals verwendet werden.

    Weitere Möglichkeiten der hormonfreien Verhütung

    Kupferspirale Abgegebene Kupferionen verhindern eine Befruchtung. Die Kupferspirale wird vom Frauenarzt eingesetzt.
    Temperaturmethode Diese Methode kann zur hormonfreien Verhütung oder beim Kinderwunsch genutzt werden. Durch akribisches Messen der Körpertemperatur und Protokollierung werden fruchtbare Tage ermittelt.
    Beobachtung vom Zervixschleim Diese Form der hormonfreien Verhütung wird auch als Zwei-Tage- oder Billings-Methode bezeichnet. Durch Beobachtung und Dokumentation des Zerfixschleims werden fruchtbare Tage bestimmt.

    Bild: © Depositphotos.com / mjth

  • Wie kann man am besten mit dem Rauchen aufhören?

    Wie kann man am besten mit dem Rauchen aufhören?

    Es klingt hart, aber jeder Raucher gibt jedes Jahr durchschnittlich 1300 Euro aus, nur um früher zu sterben. Auch wenn vielen Rauchern dieser Umstand bekannt ist, schaffen sie es trotzdem nicht, ihrem Laster zu entsagen. Zu hoch sind die Hürden, die Finger von der Zigarette zu lassen und vielschichtig sind die Ausreden, die Raucher anführen, um weiter rauchen zu können. Sechs Anläufe braucht jeder Raucher im Schnitt, um endlich zum Nichtraucher zu werden, dabei gibt es so viele Aspekte, die gegen das Rauchen sprechen.

    Nicht nur für die Gesundheit schädlich

    Dass Rauchen der Gesundheit schadet, ist hinlänglich bekannt. Die Lunge leidet ebenso wie das Herz und die Arterien, die Haut altert deutlich schneller und die Bronchien fühlen sich auch nicht sonderlich wohl, wenn sie ständig mit Nikotin vollgepumpt werden. Raucher schädigen aber auch ihre nähere Umgebung und die Menschen, die mit einem Raucher zusammenleben, werden zwangsläufig zu passiven Rauchern. Rauchen schadet außerdem dem Geldbeutel, denn man kann sein Geld auch für schönere Dinge ausgeben als für einen Schadstoff wie Nikotin, der schädlicher ist als Zyankali oder Arsen. Die meisten Raucher sind jedoch gegen all diese Argumente resistent und qualmen fröhlich weiter, dabei gibt es so viele unterschiedliche Methoden, um der Zigarette endgültig Adieu zu sagen.

    Vier Wege, dem Nikotin zu entsagen

    Alle, die abnehmen wollen, müssen einen festen Willen mitbringen, mit dem Rauchen ist es sehr ähnlich. Ganz ohne Hilfe klappt es eher selten, aber es gibt Raucher, die einfach einen Schlusspunkt gesetzt und die letzte Zigarette ausgedrückt haben. Leider liegt bei dieser Art der Entwöhnung die Erfolgsquote bei gerade einmal fünf Prozent, denn sehr oft siegt die Gewohnheit über den guten Willen. Hypnose und Akupunktur sind zwei bewährte Methoden, die aus einem Raucher einen Nichtraucher machen können. Die Erfolgsquote liegt bei sechs Prozent und damit leider auch nicht allzu hoch. Eine Ersatz-Therapie können Kaugummis, Pflaster und Tabletten darstellen, hier sprechen immerhin 15 % für einen Erfolg, noch höhere Chancen bietet nur die Verhaltenstherapie mit 23 %. Wer sein Verhalten auf Dauer ändert, der wird es auch schaffen, vom Nikotin wegzukommen. Wer die Seite von www.frau-rauchfrei.de anklickt, der bekommt viele interessante Informationen, Tipps und Tricks, damit das Vorhaben Nichtraucher endlich klappt.

    Die Angst vor dem Entzug

    Die meisten Raucher führen die Angst vor den Entzugserscheinungen an, wenn es darum geht, eine Ausrede zu finden, um weiter zu rauchen. Es wäre eine Lüge zu behaupten, dass es keine Probleme mit Entzugserscheinungen gibt, aber diese Probleme halten sich in einem zeitlich begrenzten Rahmen. Bei Langzeitrauchern hat sich der Körper an die regelmäßige Dosis Nikotin gewöhnt und im Gehirn haben sich Rezeptoren gebildet, die statt nach Endorphinen nach Nikotin verlangen. Da aber auch die Wahrnehmung von Schmerzen, die Konzentration, die Leistung des Gedächtnisses und auch die Emotionen vom Rauchen negativ beeinflusst werden, spielt der Körper bei einer Rauchentwöhnung schnell verrückt.

    Immer individuell

    Jeder Raucher reagiert anders, wenn er sich entschließt, den Zigaretten zu widersagen. Die einen klagen über Kopfschmerzen, sie sind unruhig, schlafen schlecht, zittern und schwitzen übermäßig. Andere haben kaum Symptome und diese klingen nach wenigen Tagen ganz ab. Auch der Zeitraum, in dem Entzugserscheinungen auftreten können, ist von Raucher zu Raucher verschieden. Einige brauchen nur wenige Tage, um die Entzugserscheinungen zu bewältigen, andere quälen sich wochen- oder sogar monatelang damit. Im Gehirn beginnt der Entzug schon nach wenigen Tagen und in diesem Zeitraum fängt auch der Körper an, das Nikotin langsam aber sicher abzubauen. Es werden wieder Endorphine freigesetzt und der ehemaliger Raucher erlebt so glückliche Momente, die allerdings von depressiven Momenten abgelöst werden. Erst nach einem Monat kann der Raucher sicher sein, seine Sucht überwunden zu haben.

    Bild: © Depositphotos.com / piotr_marcinski

  • Hammerzehen – schicke Schuhe und die möglichen Folgen

    Hammerzehen – schicke Schuhe und die möglichen Folgen

    Frauen und Schuhe – das ist so etwas wie eine Liebesgeschichte. Während sich die meisten Männer statistisch nur zwei Paar Schuhe pro Jahr kaufen, kommen viele Frauen auf die gleiche Zahl, allerdings wöchentlich. Flache Schuhe sind bequem und gesund für die Füße, aber leider sehen Schuhe ohne Absatz nur halb so gut aus wie die schicken Modelle, deren Absatz bei zehn und mehr Zentimetern liegt. Vor allem junge Frauen kaufen Schuhe aus rein ästhetischen Gesichtspunkten und wundern sich dann, dass ihre Zehen nach einer bestimmten Zeit nicht mehr ganz so attraktiv aussehen, weil sich Hammerzehen gebildet haben.

    Was sind Hammerzehen?

    In den meisten Schuhen, die sehr schick sind und die sie sehr hohe Absätze haben, fühlen sich die Füße wie in einem Schraubstock. Sie werden zusammengequetscht und das verursacht höllische Schmerzen beim Gehen. Immer öfter diagnostizieren Ärzte und auch Fußpflegerinnen sogenannte Hammerzehen, die auch unter den Namen Klauen- oder Krallenzehnen bekannt sind. In der Regel verformen sich entweder einer oder die mittleren drei Zehen und verformen den Fuß dauerhaft. Der Grund für diese Verformung ist, dass sich die Mittelgelenke der Zehen in den zu engen und hohen Schuhen ständig beugen müssen und am Schuh scheuern. Passiert das ständig, dann versteifen sich die betroffenen Zehen und lagern nicht selten auch übereinander. Besonders schlimm sind Hammerzehen, wenn die Gelenkkapsel reißt, denn dann werden die Schmerzen quälend, vor allem unter der Fußsohle.

    Die Ursachen für Hammerzehen

    Bei vielen Frauen entstehen Hammerzehen, wenn die Schuhe zu eng und auch zu hoch sind. Aber es gibt noch andere Ursachen dafür, dass sich schmerzhafte Hammerzehen bilden, wie zum Beispiel ein Spreizfuß, ein Hohlfuß oder ein Ballenzeh. Beim Ballenzeh oder Hallux valgus, ist der große Zeh dermaßen verformt, dass er gegen die übrigen Zehen drückt und sie immer weiter nach außen drückt. Auch rheumatische Erkrankungen gehören zu den Ursachen für Hammerzehen und auch bei Patienten mit Diabetes mellitus bilden sich häufig Hammerzehen. Spastische Lähmung begünstigt ebenfalls die Verformung der Zehen, besonders dann, wenn der Betroffene in den Füßen Muskelkrämpfe hat.

    Nicht immer schmerzhaft

    Ein Grund, warum viele Frauen, die zu enge und zu hohe Schuhe tragen, lange Zeit nicht merken, dass sich ein Hammerzeh gebildet hat, ist, dass Hammerzehen über einen längeren Zeitpunkt keine Beschwerden wie zum Beispiel Schmerzen verursachen. Eines der ersten Anzeichen für Hammerzehen sind, dass die Schuhe anfangen, unangenehm zu drücken. An der Rückseite der beginnenden Hammerzehen bilden sich vermehrt Schwielen aus harter Hornhaut und auch Hühneraugen sind in diesem Zusammenhang keine Seltenheit. Frauen, die auch in diesem Stadium außer einem Hühneraugenpflaster nichts unternehmen, müssen damit leben, dass die Schmerzen immer schlimmer werden.

    Wie können Hammerzehen behandelt werden?

    Durch zu enge und hohe Schuhe rutschen die Füße nach vorne, sie werden zusammengedrückt und der vordere Teil des Fußes wird über Gebühr belastet. Wenn die Zehen noch beweglich sind, dann kann ein Podologe, ein medizinischer Fußpfleger, zum Beispiel mit Einlagen aus Silikon helfen. Diese Einlagen schützen die Zehen vor Druck und auch vor der Reibung der Zehen im Schuh. Diese sogenannten Orthosen werden immer individuell gefertigt und dann angepasst. Wenn sich bereits eine Hornhautschicht gebildet hat, dann kann diese mit der Hilfe eines Skalpells abgetragen werden, und je früher mit der Behandlung begonnen wird, umso so effektiver ist der Schutz vor einem Hammerzeh. Wenn alle diese Maßnahmen nicht mehr helfen, dann bleibt nur noch die Operation. Sollten die Zehen schon versteift sein und sich mit den Händen nicht mehr strecken lassen, dann können Hammerzehen nur noch operiert werden. Die meisten Hammerzehen können ambulant und mit einer örtlichen Betäubung operiert werden. Während der OP werden die Sehnen gestreckt, verlagert und das Gelenk wird wieder begradigt.

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  • Wechseljahre – mehr als eine hormonelle Umstellung

    Wechseljahre – mehr als eine hormonelle Umstellung

    Hitzewallungen und Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Schweißausbrüche – das alles erwartet die meisten Frauen, wenn sie in die Wechseljahre kommen. Das Klimakterium, wie die Wechseljahre medizinisch korrekt heißen, ist die Zeit, in der Hormone bei Frauen völlig aus dem Gleichgewicht kommen. In dieser Zeit verändert sich die Konzentration der weiblichen Geschlechtshormone und vor allem das Östrogen und die Hormone, die Follikel, also die Eizellen stimulieren, sie spielen in den Wechseljahren ein wenig verrückt.

    Wechseljahre – Keine Erkrankung

    Selbst wenn die meisten Frauen in den Wechseljahren leiden, das Klimakterium ist keine Krankheit, aber es gibt jede Menge Symptome. Viele Frauen schlafen schlecht, die Haare werden dünner, die Haut wird welk und auch Hitzewallungen und plötzliche Schweißausbrüche machen das tägliche Leben nicht eben angenehm. Die Lust auf Sex lässt nach, die Scheidenhaut wird trocken und auch Depressionen sind während der Wechseljahre keine Seltenheit. Viele Frauen haben kaum oder gar keine Beschwerden während der Wechseljahre, bei anderen ist die hormonelle Umstellung so gravierend, dass sie ärztliche Hilfe brauchen.

    Wechseljahre – Die Zeit der Veränderungen

    Vielen Frauen machen aber nicht nur die Wechseljahre zu schaffen, in diese schwierige Zeit fallen noch mehr Veränderungen, die bewältigt werden müssen. Die Kinder sind erwachsen und gehen aus dem Haus, auch in der beruflichen Karriere ist der Zenit bei vielen Frauen bereits überschritten und die Rente kommt langsam, aber sicher in Sichtweite. Diese stetigen Veränderungen im beruflichen und privaten Leben beeinflussen das Wohlergehen selten zum Positiven. Die Wechseljahre sind auch ein Zeichen für schwindende Attraktivität, denn während der Mann auch im hohen Alter noch Kinder zeugen kann, ist bei Frauen, die in die Wechseljahre kommen, der Kinderwunsch nicht mehr möglich. Viele fühlen sich deshalb alt und hadern mit ihrem Schicksal.

    Welche medizinische Hilfe gibt es?

    Frauen müssen sich heute nicht mehr mit den Begleiterscheinungen der Wechseljahre abfinden, es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die bei der Umstellungen der Hormone helfen können. So individuell wie die Beschwerden in den Wechseljahren, so individuell sind auch die Behandlungsmethoden. Die bekannteste Methode, die Anzeichen der Wechseljahre abzuschwächen, ist die Hormonersatztherapie, kurz HET genannt. Mit dieser Therapie bekommt der Körper die Hormone, die er selbst nicht mehr produzieren kann. Jede Hormonersatztherapie wird auf jede Frau nach Maß abgestimmt, aber das Prinzip dieser Therapie ist immer das Gleiche: So wenig Hormone wie möglich, so viel Hormone wie nötig. Auch eine HET mit einer sehr niedrigen Hormondosis kann ein großer Erfolg sein.

    Immer wieder anders

    Hormonpräparate gibt es in Tablettenform, als Gel, als Pflaster und auch als Nasenspray, als Zäpfchen, als Creme und in Form einer Injektion. Beliebt sind vor allem Hormonpflaster, die in vielen verschiedenen Dosierungen angeboten werden. Dieses Pflaster hat aber einen entscheidenden Nachteil, denn es muss zweimal in der Woche gewechselt werden, denn nur so kann ein gleichmäßiger Hormonspiegel auch gewährleistet werden. Zudem darf das Pflaster nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, denn sonst zersetzt sich der Wirkstoff. Welches Hormonpräparat infrage kommt, das hängt vor allem von den Beschwerden ab, denn nicht jede Frau leidet unter Schlafstörungen oder unter Hitzewallungen. Der Arzt kann nach einer Blutuntersuchung entscheiden, was das richtige Pflaster ist, und es ist auch möglich mehrere Möglichkeiten auszuprobieren, bis die passende Therapie gefunden wird.

    Hilfe aus der Natur

    Nicht jede Frau möchte in der Zeit der Wechseljahre der Pharmaindustrie vertrauen, sondern lieber Hilfe aus der Natur in Anspruch nehmen. Auch die sogenannte grüne Apotheke hat einige Mittel gegen die Beschwerden der Wechseljahre, wie zum Beispiel den Mönchspfeffer. Die Traubensilberkerze ist ebenfalls ein bewährtes Mittel, um gegen Hitzewallungen, Schweißausbrüche und schlaflose Nächte vorzugehen. Beide Mittel enthalten Phytohormone, die den körpereigenen Hormonen sehr ähnlich sind und die deshalb regulierend in den weiblichen Hormonhaushalt eingreifen können.

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  • Dornwarzen – unangenehm, aber harmlos

    Dornwarzen – unangenehm, aber harmlos

    Dornwarzen oder Stechwarzen sind harmlos, aber diejenigen, die eine solche Warze haben, wollen sie so schnell wie eben möglich wieder loswerden. Das hat seinen Grund, denn Dornwarzen entstehen mit Vorliebe unter dem Fuß und an den Stellen, an denen besonders viel Druck ausgeübt wird. Für die Betroffenen bedeutet das, sie haben eine vollkommen harmlose Warze unter dem Fuß, aber beim Gehen und Stehen trotzdem große Schmerzen. Dornwarzen entstehen durch eine Infektion mit dem sogenannten humanen Papillomavirus. Das Virus dringt durch kleine Verletzungen oder Risse in den Fuß ein und es können Wochen oder sogar Monate vergehen, bis sich die Dornwarze bildet.

    Achtung Ansteckungsgefahr

    Die Viren, die Dornwarzen auslösen, halten sich bevorzugt in einer warmen und feuchten Umgebung auf, wie zum Beispiel in einem Schwimmbad, in Umkleideräumen oder in Duschräumen. Es reicht schon aus, eine kleine Wunde am Fuß oder auch Schweißfüße zu haben, um eine Infektion auszulösen, die aber nicht in allen Fällen auch zu einer Dornwarze führt. Viele bemerken es auch gar nicht, dass sich eine Warze gebildet hat, aber in den meisten Fällen verursachen Dornwarzen Schmerzen. Dornwarzen sind grau oder auch bräunlich-gelb und meist flach, in der Regel bilden sie sich an den Zehen, am Fußballen oder auch an der Ferse. Wenn sie unter dem Fuß zu finden sind, dann machen sie besonders viel Probleme, denn durch den permanenten Druck beim Gehen oder Stehen wachsen die dornähnlichen Fortsätze der Warze nach innen, was dann zu Schmerzen führt.

    Was sind Mosaikwarzen?

    Dornwarzen können nicht nur nach unten, sondern auch nach oben wachsen. Wenn das der Fall ist, dann bilden sich sogenannte Mosaikwarzen auf dem Fuß, die leider nicht einzeln, sondern in großer Zahl auftreten. Diese Warzen können zu einer beträchtlichen Größe anwachsen, die meisten sind aber nicht größer als ein Stecknadelkopf. Auch wenn Mosaikwarzen keine typischen Druckschmerzen verursachen, wie das bei Dornwarzen unter dem Fuß der Fall ist, unangenehm sind diese Warzen trotzdem. Je nach Größe der Warze kann es passieren, dass die Schuhe Druck ausüben, was dann wiederum Schmerzen auslöst.

    Wie werden Dornwarzen behandelt?

    Dornwarzen können auf unterschiedliche Art behandelt werden und nicht immer ist ein Besuch bei einem Arzt erforderlich. Vielfach verschwinden die Warzen von ganz alleine wieder, aber wenn die Schmerzen zu groß werden, dann gibt es in der Apotheke verschiedene Mittel, um die Dornwarzen schnell und schonend wieder zu entfernen. Zu den frei verkäuflichen Mitteln gehören Tinkturen, die die Hornhaut aufweichen, die Warze löst sich dann nach einigen Tagen von selbst auf. Auch eine Kältebehandlung durch spezielle Warzenpflaster ist ein effektives Mittel. Dornwarzen selbst zu behandeln, kann allerdings langwierig sein, denn je nach Behandlungsart dauert es zwölf Wochen, bis die Warze vollständig verschwunden ist.

    Wann sollte ein Arzt die Dornwarzen entfernen?

    Wenn die Selbstbehandlung nicht funktioniert, dann sollte ein Arzt die Warze entfernen. Der Arzt benutzt entweder flüssigen Stickstoff, den Laser oder entfernt die Dornwarze mithilfe des Skalpells. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, geschädigten Nerven im Fuß oder auch alle, die unter Durchblutungsstörungen in den Füßen leiden, sollten Dornwarzen nicht selbst therapieren, sondern immer einen Arzt aufsuchen. Das gilt ganz besonders für Menschen, die unter Diabetes leiden, denn in diesem Fall kann eine Selbstbehandlung gefährlich werden. Auch Versuche, die Dornwarze mit der Hilfe eines Hornhauthobels zu entfernen, sind nicht zu empfehlen, denn das kann zu schweren Verletzungen führen.

    Wie kann man vorbeugen?

    Damit erst gar keine Dornwarzen entstehen können, ist es ratsam, im Schwimmbad, in öffentlichen Duschräumen oder auch in der Sauna Badelatschen zu tragen. Auch ein desinfizierendes Fußbad nach dem Besuch des Schwimmbads ist eine effektive Möglichkeit, um Dornwarzen zu verhindern. Grundsätzlich gilt, je besser die Fußhygiene, umso größer ist die Chance, keine Dornwarze zu bekommen.

    Bild: © Depositphotos.com / Australis

  • Ein neues Pflaster kann Blutung sofort stoppen

    Ein neues Pflaster kann Blutung sofort stoppen

    Wer sich verletzt, der klebt ein Pflaster auf die Wunde und wartet, bis alles wieder verheilt ist. Das funktioniert aber leider nur bei kleinen Wunden, ist die Wunde größer, dann kann vor allem der Blutfluss für Probleme sorgen, denn wenn sich die Blutung nicht stoppen lässt, dann hilft auch kein Pflaster mehr. Jetzt hat ein junger Mann aus den USA ein neues Pflaster erfunden, das die Blutung innerhalb von wenigen Sekunden zum Stillstand bringen kann, und dieses neue Pflaster könnte eine kleine Revolution in der Medizin darstellen.

    Ein kleines biologisches Wunder das neue Pflaster

    Was macht das neue Pflaster so besonders und was kann dieses Pflaster, was herkömmliche Pflaster nicht können? Immer wieder müssen Ärzte und Notfallhelfer bei schweren Blutungen kapitulieren und verlieren ihre Patienten innerhalb von wenigen Minuten, schon der Verlust von einem Liter Blut kann gefährlich werden. Das neue Pflaster hat Eigenschaften, die es möglich machen, eine Blutung so schnell zu stillen, dass es erst gar nicht zu einem größeren Blutverlust kommt. „Vetigel“, so heißt das neue Pflaster und es basiert auf den Substanzen, die in der Meeresalge vorkommen. Das neue Pflaster kann das, was die natürliche Wundheilung auch kann, und wenn es auf die Wunde gesprüht wird, dann bildet sich vom Rand der Wunde aus ein dichtes Netz aus Gel, das die Blutung augenblicklich stoppt.

    Ein Gerüst aus Fasern

    Erfunden wurde das neue Pflaster von einem jungen Mann aus New York, der gerade einmal 17 Jahre alt ist. Er fand heraus, dass die Substanzen der Meeresalge dem natürlichen zellulären Gewebe ähneln, und dass sie ein Netz über die Wunde spannen können. Das stoppt zum einen die Blutung und zum anderen verschließt die Wunde dann auch auf Dauer. Der klare Vorteil von „Vetigel“ ist die Geschwindigkeit, denn das neue Pflaster ist um einiges schneller, als die bisher bekannten Blutstiller. Schon im Jahre 2000 gelang es den Forschern der Universität von Cleveland, Blutplättchen aus Kunststoff herzustellen, die die Fähigkeit hatten, eine Blutung zu stillen. Zwar sind Chirurgen heute in der Lage, mithilfe von Strom eine Blutung zu stillen, aber gegenüber dem neuartigen Wunderpflaster sind diese Möglichkeiten sehr langsam.

    Schnelle Hilfe überall

    Das Blut mit Strom oder mit künstlichen Blutplättchen zu stillen, funktioniert in der Praxis wunderbar, aber leider können diese beiden Methoden nicht weiter helfen, wenn es zum Beispiel zu einem Unfall auf der Straße gekommen ist. Genau dort sieht der junge Erfinder das Haupteinsatzgebiet seines neuen Pflasters, denn wenn es nicht mehr ausreicht, eine Blutung durch einen Druckverband zu unterbinden, dann muss das neue Pflaster nur aufgesprüht werden und in nur wenigen Sekunden kommt der Blutfluss zum Stillstand und die Wunde schließt sich. Was das neue Pflaster ebenfalls auszeichnet, ist, dass die Wunde nicht mehr aufwendig gekühlt werden muss. Beim Einsatz in Kriegs- oder Krisenregionen kann das Pflaster des jungen Amerikaners effektiv dabei helfen, Menschenleben zu retten.

    Wann es das neue Pflaster auch in Deutschland zu kaufen gibt, das steht leider noch nicht fest, denn in den USA ist es zunächst einmal nur in der Tiermedizin im Einsatz.

    Bild: © Depositphotos.com / chepko