Schlagwort: Pille

  • Viagra für die Frau – die Kritik reißt nicht ab

    Viagra für die Frau – die Kritik reißt nicht ab

    Seit in den USA Flibanserin als Viagra für die Frau zugelassen wurde, reißt die Kritik an diesem neuen Medikament nicht ab. Nicht nur Mediziner sehen in der Viagra für die Frau eine große Gefahr von gesundheitlichen Schäden, auch führende Sexualwissenschaftler sparen nicht an Kritik oder bezeichnen die Tablette als blanken Unsinn. Dabei soll das Viagra für die Frau den Damen zu einem erfüllten Sexualleben verhelfen, und so fragen die Kritiker des sogenannten „Pink Viagra“: Welche Frau will ein Psychopharmaka einnehmen, nur um mehr Lust zu bekommen?

    Kein Interesse

    Schon im Vorfeld gab es Zweifel am Sinn von Flibanserin, das in den USA unter dem Namen Addyi verkauft wird. Die rosa Tablette hat die Aufgabe, die sexuelle Lust von Frauen zu steigern und wird als das weibliche Gegenstück zur bekannten blauen Viagra für den Mann angepriesen. Vorerst gibt es das Viagra für die Frau nur in den Vereinigten Staaten, in Deutschland ist das Medikament nicht zugelassen und aktuell werden auch keine Anträge von deutschen oder anderen europäischen Ländern gestellt, damit Flibanserin zugelassen werden kann.

    Kein großer Erfolg

    Sexualtherapeuten sehen im Viagra für die Frau eine Gefahr für ohnehin schon instabile Partnerschaften, denn mit der Pille wird der Druck vor allem auf die Frauen noch weiter verstärkt. Frauen spüren Lust nicht im Gehirn, und Lust lässt sich nicht beliebig an- und wieder ausknipsen. Wenn Frauen keine Lust verspüren, dann wollen sie keinen Sex und eine Tablette kann daran auch nichts ändern. Wer also annimmt, dass Frauen mehr Lust auf Sex verspüren, nur weil sie ein Medikament eingenommen haben, der wird sehr bald merken, dass das nicht funktioniert. Auch langfristig wird dem Viagra für die Frau ein großer Erfolg beschieden sein und mehr als der berühmte Placebo-Effekt wird daraus nicht werden.

    Wie gesundheitsschädlich ist Pink Viagra?

    Der Hersteller von Flibanserin empfiehlt eine Tagesdosis seines Medikaments, was nachzuvollziehen ist, denn schließlich lässt sich damit viel Geld verdienen. Frauen, die diese Pille täglich schlucken, müssen allerdings damit rechnen, dass es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann. Dazu gehört zum Beispiel Müdigkeit, aber auch der Blutdruck kann gefährlich niedrig werden. Kopfschmerzen gehören zu den Nebenwirkungen und auch das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, steigt mit der Einnahme von Flibanserin angeblich an, gesicherte Studien gibt es in dieser Richtung allerdings noch nicht. Flibanserin wurde ursprünglich als Antidepressiva entwickelt, es fördert die Produktion der Glückshormone Dopamin und Noradrenalin und senkt gleichzeitig die Produktion von Serotonin. Man kann die Pille also auch zur Gruppe der sogenannten „Happy Pills“ zuordnen, jenen Tabletten, die für ein positives Grundgefühl sorgen, dabei aber leider immer mehr die reale Wirklichkeit in den Hintergrund rücken lassen.

    Ob und wie das Viagra für die Frau tatsächlich wirkt, darüber gibt es noch keine genauen Erkenntnisse.

    Bild: © Depositphotos.com / Lighthunter

  • Unnötige Extras / Wer sich ausgewogen ernährt, braucht keine Vitamine aus Pillen

    Baierbrunn (ots) – Jeder vierte Deutsche schluckt Nahrungsergänzungsmittel wie etwa Vitamine, berichten Marktforscher. „Bei ausgewogener Ernährung ist das überflüssig“, betont Prof. Dr. Martin Schulz von der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker im Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“: „Ohne Rat vom Arzt oder Apotheker sollte man Nahrungsergänzungsmittel nicht einnehmen.“

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    Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 8/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.senioren-ratgeber.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52278/3103401
  • Tödlicher Pfropf aus dem Bein / Wer gefährdet ist, eine Venenthrombose zu bekommen und was dagegen zu tun ist

    Baierbrunn (ots) – Dass Venenthrombosen mit nachfolgender Lungenembolie nicht nur ein Problem älterer Menschen sind, hat der tragische Tod des jungen Politikers Philipp Mißfelder kürzlich gezeigt. Leider sind die ersten Symptome oft unspezifisch. „Thrombosen können völlig unbemerkt verlaufen“, sagt Professor Markus Stücker, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (Venenerkrankungen) und leitender Arzt am Venenzentrum Bochum, in der „Apotheken Umschau“. Ein erhöhtes Risiko haben zum Beispiel Frauen mit Krampfadern, die rauchen und mit der Pille verhüten. In manchen Familien treten Thrombosen zudem gehäuft auf. Und wer schon einmal eine Thrombose hatte, bleibt sein Leben lang gefährdet. Wer um sein Risiko weiß, kann vorbeugen: Krampfadern behandeln lassen, nicht rauchen, viel bewegen.

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3103402
  • Johanniskraut – Vorsicht vor Nebenwirkungen

    Johanniskraut – Vorsicht vor Nebenwirkungen

    Nicht jeder, der unter innerer Unruhe, Ängsten und depressiven Verstimmungen leidet, möchte ein Antidepressivum einnehmen, sondern entscheidet sich stattdessen für ein rein pflanzliches Präparat wie zum Beispiel Johanniskraut. Vor allem bei leichten Depressionen, wie sie unter anderem in den Wechseljahren gerne auftreten, ist Johanniskraut eine gute Lösung. Wer jedoch Johanniskraut über einen längeren Zeitraum einnimmt, der sollte sich auch über die Gefahren im Klaren sein, die das Medikament auslösen kann. Eine neue Studie aus Australien hat sich jetzt mit den Nebenwirkungen des Johanniskrauts beschäftigt und ist zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen.

    Gefährliche Nebenwirkungen

    Die Pharmazeuten der Universität im australischen Adelaide haben für ihre Studie untersucht, ob Johanniskraut Nebenwirkungen hat und wenn ja, wie sich diese Nebenwirkungen auf den Patienten auswirken können. Für diese Studie wurden zum einen das rein pflanzliche Johanniskraut und das Antidepressivum Fluoxetin untersucht, und im Rahmen der Untersuchungen stellte sich heraus, dass beide Mittel ähnlichen Nebenwirkungen haben. Die Probanden, die mit beiden Mitteln behandelt wurden, klagen sowohl nach der Einnahme von Johanniskraut als auch nach der Einnahme des klassischen Antidepressivums über Nebenwirkungen wie Übelkeit, Panikattacken und Müdigkeit, und es wurden auch Aggressionen beobachtet. Die Studie wurde zwischen den Jahren 2000 und 2013 durchgeführt und in diesem Zeitraum wurden 84 Nebenwirkungen beim Johanniskraut gezählt, aber 477 verschiedene Nebenwirkungen beim Fluoxetin. Werden beide Mittel zusammen eingenommen, dann kann das nach Angaben der Forscher lebensgefährliche Folgen haben.

    Johanniskraut – Auch ein Medikament

    Die meisten Menschen, die sich in der Apotheke oder in einer Drogerie Johanniskraut kaufen, wählen bewusst diese Form des Antidepressivums, weil sie der festen Ansicht sind, dass Johanniskraut ein Naturheilmittel und kein Medikament ist. Diese Annahme ist falsch, denn auch Johanniskraut gehört zu den Medikamenten, und zwar zu denen, die zwar frei verkäuflich sind, aber die dennoch neben einer Wirkung logischerweise auch Nebenwirkungen haben. Selbst wenn es zu den ersten Nebenwirkungen wie den Anstieg des Blutdrucks und zu einer erhöhten Körpertemperatur kommt, dann ist das Johanniskraut nicht im Verdacht, denn schließlich handelt es sich ja um ein rein pflanzliches Präparat und die haben keine Nebenwirkungen. Wer so denkt, der lebt nach Ansicht von Wissenschaftlern gefährlich, selbst wenn Johanniskraut auch pflanzlichen Ursprungs ist, es hat neben einer Wirkung auch Nebenwirkungen.

    Nicht jeder ist betroffen

    Die meisten Menschen, die Johanniskraut einnehmen, um ihre Depressionen, ihre Unruhe und ihre Ängste zu bekämpfen, werden keine Nebenwirkungen verspüren, aber es gibt Menschen, die sensibel reagieren, und in diesen Fällen kann es zu Nebenwirkungen kommen. Wer sich mit Johanniskraut selbst helfen möchte, der ist auf jeden Fall gut beraten, sich vor der Einnahme mit einem Arzt zu unterhalten, der über mögliche Nebenwirkungen aufklären kann. Es sind aber nicht nur die Nebenwirkungen, die gefährlich werden können, es ist auch möglich, dass es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann. Das gilt wie schon erwähnt, für die zeitgleiche Einnahme von Johanniskraut und Antidepressiva, aber auch für Verhütungsmittel wie die Pille. Wer ein Mittel zur Blutverdünnung einnehmen muss, der sollte ebenfalls mit Johanniskraut sehr vorsichtig umgehen, denn auch hier kann es unter Umständen zu gefährlichen Wechselwirkungen kommen.

    Bild: © Depositphotos.com / scis65

  • Grauer Star – wenn das Sehen immer schlechter wird

    Grauer Star – wenn das Sehen immer schlechter wird

    Rund 40 % der Menschen weltweit leiden unter einem Grauen Star, einer Trübung der Linse, die zur völligen Erblindung führt, wenn sie nicht behandelt wird. Für die meisten ist der Graue Star eine Krankheit, die überwiegend alte Menschen trifft, aber das ist ein Irrtum, denn auch junge Menschen, Kinder und sogar Säuglinge können einen Grauen Star bekommen. In der Regel tritt die Augenkrankheit aber bei Menschen über 60 auf und sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen, die das Sehvermögen betreffen. Da sich der Graue Star heute aber dank effektiver operativer Eingriffe sehr einfach behandeln lässt, hat der Graue Star seinen Schrecken verloren.

    Eine Trübung der Linse

    Der Graue Star betrifft die Linse des Auges, die mit zunehmendem Alter ihre Spannkraft verliert. In der Folge verhärtet sie sich und das führt zu einer chronischen Trübung, die das Sehvermögen nachhaltig beeinflusst. Um einen Grauen Star diagnostizieren zu können, muss der Arzt mit einer sogenannten Spaltlampe die Bindehaut, die Hornhaut, die Lederhaut und die Regenbogenhaut, vor allem aber die Linse näher betrachten. Wenn das Sehen beeinträchtigt ist, dann muss nicht zwingend ein Grauer Star vorliegen, es kann sich auch um eine unregelmäßige Krümmung der Hornhaut handeln.

    Um eine sichere Diagnose stellen zu können, muss der Augenarzt aber noch weitere spezielle Untersuchungen machen, zu denen unter anderem auch ein computergestütztes Bild der Hornhaut gehört, um feststellen zu können, wie dick sie ist. Auch der hintere Augenabschnitt wird sehr gründlich untersucht und der Arzt überprüft bei dieser Untersuchung den Sehnerv, die einzelnen Gefäße und auch die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens. Damit die Untersuchung auch den gewünschten Erfolg bringt, bekommt der Patient vorher Tropfen ins Auge, die die Pupillen erweitern.

    Welche Symptome hat der Graue Star?

    Die Symptome des Grauen Stars sind immer individuell, denn sie sind sowohl von der jeweiligen Form als auch vom Schweregrad der Erkrankung abhängig. Zu den häufigsten Symptomen gehören aber das Sehen von Doppelbildern und eine verschleierte Wahrnehmung der Umwelt, auch das Sehen in der Dämmerung oder bei Dunkelheit ist deutlich schwerer. Die Welt wird an Farben ärmer – so schildern viele Betroffene den Grauen Star, es gibt nur noch eine geringe Anpassung zwischen Hell und Dunkel und auch das Gefühl geblendet zu werden, nimmt mehr und mehr zu. Außerdem können die Betroffenen nicht mehr ohne Probleme lesen und auch klar in die Ferne zu sehen, macht Probleme. Das alles sind Anzeichen dafür, dass es sich um einen Grauen Star handeln könnte.

    Eine Erkrankung des Grauen Stars wird in drei unterschiedliche Stadien eingeteilt. Im ersten Stadium der beginnenden Linsentrübung haben die Betroffenen kaum Beschwerden, sie sehen noch relativ gut und eine Operation ist nicht notwendig. Schreitet die Linsentrübung fort, dann ist die Linse total getrübt und der Graue Star muss operativ behandelt werden. Im dritten Stadium, wenn der Graue Star „überreif“ ist, dann ist die Linse aufgequollen und vergrößert sich durch die Verflüssigung ständig weiter. In diesem Fall muss unverzüglich operiert werden, denn sonst ist das Augenlicht gefährdet.

    Welche Therapien gibt es?

    Die beste Therapie gegen den Grauen Star lässt sich kurz und knapp auf den Punkt bringen: Die getrübte Linse muss durch eine künstliche Linse entweder aus Silikon oder aus Acryl ersetzt werden. Für diesen operativen Eingriff ist meist nur eine örtliche Betäubung notwendig und der Patient kann schon nach wenigen Stunden wieder nach Hause gehen. Der Eingriff wird weltweit rund 700.000 mal durchgeführt und steht damit an erster Stelle der operativen Eingriffe. 90 % bis 95 % derjenigen, die eine künstliche Linse bekommen haben, können nach dem Eingriff wieder ohne Probleme sehen und haben dann nie wieder Beschwerden, vorausgesetzt es liegt kein anderes Augenleiden vor.

    Bild: © Depositphotos.com / Barabasa

  • Flibanserin – Viagra für die Damen

    Flibanserin – Viagra für die Damen

    Viele Männer wollen, doch sie können nicht. Fast alle Frauen können, aber sie wollen nicht. Wenn Mann will, aber nicht kann, dann hilft die kleine blaue Pille, aber was ist, wenn Frau zwar kann, aber nicht will? Dieses Problem könnte bald der Vergangenheit angehören, denn amerikanische Wissenschaftler haben sie endlich entwickelt, die Pille, die bei Frauen die sexuelle Lust steigen soll. Flibanserin heißt das Viagra für die Frau und wenn alles klappt, dann wird die Pille ganz in Pink auch zugelassen, und damit gibt es dann ein Problem weniger auf dieser Welt. Aber noch ist es nicht so weit, denn zweimal fiel die Pink Viagra schon bei der amerikanische Arzneizulassungsbehörde FDA durch, jetzt soll es beim dritten Anlauf endlich gelingen.

    Eine hitzige Debatte

    Die Zulassung von Flibanserin hat in den USA für heftige Debatte gesorgt, denn nach Ansicht der FDA hat die kleine Tablette, die die weibliche Libido anschieben soll, noch zu viele Risiken und Nebenwirkungen. Feministinnen rufen schon lange nach dieser Pille, denn schließlich gibt es 26 verschiedene Mittel, die die männliche Potenz steigern, für die Damen aber gibt es nichts Vergleichbares. Auch wenn Frauenrechtlerinnen Sturm laufen, so einfach ist es leider nicht, denn die weibliche Sexualität ist ein wenig komplexer als die der Herren. Bei Frauen müssen die Rahmenbedingungen stimmen, sie können ihre Libido nicht einfach wie ein Licht anknipsen.

    Bei Männern ist das aus rein medizinischer Sicht deutlich einfacher, denn sie nehmen eine Tablette, die Blutzufuhr im Penis wird angekurbelt, es kommt zur Erektion und schon klappt es wieder. Bei den Damen ist es in den meisten Fällen psychisch bedingt, wenn sie keine Lust auf Sex haben, biologische Ursachen sind sekundär. Es gibt allerdings Frauen, die unter Hypoactive Sexual Desire Disorder, kurz HSDD leiden, ihnen fehlen bestimmte Botenstoffe im Gehirn. Hier soll die neue Pille ansetzen.

    Flibanserin – Reiner Zufall

    Flibanserin wurde wie Viagra auch durch Zufall entdeckt. In den 1990er Jahre suchte die Firma Pfizer nach einem neuen Mittel gegen Bluthochdruck und als Probanden das Mittel nahmen, kam es vermehrt zu Erektionen, Viagra war geboren und sorgte bei Pfizer für Rekordumsätze. Bei Flibanserin war es ähnlich, das deutsche Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim wollte eigentlich nur ein Mittel gegen Depressionen entwickeln, aber als sich nach den ersten Tests zeigte, dass bei Frauen die Lust auf Sex steigt, forschte das Unternehmen in dieser Richtung weiter. Nachdem der erste Versuch der Zulassung nicht geklappt hatte, verkaufte Boehringer Ingelheim die Lizenz für das Mittel in die USA und seit dem wird weiter um die Marktzulassung verbittert gekämpft.

    Jetzt taucht ein Silberstreif am Horizont auf, denn wenn die Amerikaner nachweisen können, dass Flibanserin HSDD heilen kann, dann steigen die Chancen, dass die Pink Viagra doch noch auf den Markt kommt. Durch Flibanserin werden die Botenstoffe im Gehirn angekurbelt und damit steigt auch die Lust am Sex. Viele Frauen leiden unter ihrer Unlust und setzen sich selbst unter Druck, um ihrem Partner eine erfüllte Sexualität bieten zu können. Diesen Frauen kann die Pille in Pink helfen, und wenn diese Argumente die FDA überzeugen, dann wird die Pille, so sehen Experten, nicht nur in den USA, sondern auch in Europa freigegeben.

    Erste Erfolge

    In den USA haben mittlerweile 11.000 Frauen das Mittel im Rahmen einer doppelblinden und placebokontrollierten Studie getestet, und jetzt hat die FDA reagiert und erklärt, dass das Mittel einen hohen Einfluss auf die weibliche Libido hat. Die Zulassung gab es aber trotzdem nicht und das, obwohl die Probandinnen von erfüllten sexuellen Erfahrungen gesprochen haben. Die Wirkung sei nur mäßig, aber die Nebenwirkungen, zu denen unter anderem starke Müdigkeit und auch starker Schwindel gehören, seien einfach noch zu stark.

    Bild: © Depositphotos.com / artem_furman