Schlagwort: Probleme

  • Längere Erektion

    Längere Erektion

    Eine längere Erektion wünschen sich viele Männer, egal ob sie jung oder bereits etwas älter sind. Häufig sorgen Impotenz und Lustlosigkeit dafür, dass im Schlafzimmer nichts mehr läuft. Oft haben sexuelle Funktionsstörungen jedoch psychische Ursachen, Viagra und andere Mittel sind nicht immer das Gebot der Stunde.

     

    Mittel für eine längere Erektion

    Für eine längere Erektion gibt es auf dem Markt Hunderte von Pillen, Pülverchen und Salben. Ob sie alle das halten, was sie versprechen, kann man nicht so genau sagen. Das kommt auf die einzelne Person an, den Lebenswandel und oft auch auf Krankheiten. Fast 20 Prozent aller Männer klagen über Erektionsprobleme – am besten ist es, bei solchen Vorkommnissen zunächst mit der Partnerin darüber zu sprechen und als zweiten Weg den Gang zum Arzt seines Vertrauens zu wählen. Der Mediziner kann bestimmt helfen, wie der Patient zu einer härteren und längeren Erektion kommt.

     

    Für eine längere Erektion gibt es neben Pillen und Mittelchen aber auch eine Möglichkeit, den so genannten PC-Muskel zu trainieren. Das ist ein Muskel in der Beckenbodenmuskulatur, mit dem auch der Urinfluss gestoppt wird. Die Übung läuft folgendermaßen: Den PC-Muskel anspannen und wieder entspannen. Man(n) sollte mit wenigen Übungsweiderholungen beginnen und dann steigern. Wenn man diese Übung über eine längere Zeit hinweg anwendet, stellt sich auch eine längere Erektion ein.

     

    Weitere Faktoren die eine Erektion beeinflussen können

    Sofern sie rauchen, sollten sie damit aufhören. Denn rauchen verringert die Durchbltung und leider auch beim Penis. Eine mögliche Hilfe ist der Nikotinspray, wir haben darüber geschrieben.

    Zudem ist nachgewiesen, dass körperliche Bewegung die Erektionsprobleme verringert.

    Verwenden sie doch mal Sexspielzeug beim Geschlechtsverkehr. Auch kann eine Extrastimulatin durch Masturbieren die Erektion positiv beeinflussen.

     

    Medikamente

    Das wohl bekannteste Medikamt ist Viagra. Die blaue Pille sorgt für eine bessere Durchblutung im Penis. Die Pille Viagra wirkt ca. 4.5 Stunden.

    Bei Levitra ist die Wirkung durchaus zu vergleichen mit Viagra. Jedoch wirkt sie schneller als Viagra.

    Cialis hat eine deutlich längere Wirkung von 17 bis zu 36 Stunden. Deshalb wird sie auch als Wochenendpille genannt.

     

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  • Massage für festes Bindegewebe – Cellulite / Orangenhaut

    Massage für festes Bindegewebe – Cellulite / Orangenhaut

    Massage für festes Bindegewebe soll helfen Probleme wie Cellulite / Orangenhaut zu verhindern. Cellulite, auch Orangenhaut genannt, ist eine unschöne Hauterscheinung, welche kleine Vertiefungen und Eindellungen bildet. Die Ursache für Orangenhaut liegt vor allem im schwachen Bindegewebe. Sie tritt vor allem an Oberschenkeln, Oberarmen und am Bauch auf. Eine erbliche Vorbelastung für Cellulite ist anzunehmen. Man kann jedoch mit der richtigen Pflege und vor allem den richtigen Massagetechniken einer Orangenhaut vorbeugen oder das Hautbild verbessern.

     

    Was tun gegen Cellulite?

    Cellulite kann eingedämmt werden, indem man ein ganz konsequentes Pflegeprogramm angewendet. Im Handel werden spezielle Pflegeprodukte angeboten, die teilweise recht teuer sind. Sehr wirkungsvoll und kostengünstig sind verschiedene Massagetechniken, denn diese sind völlig kostenlos, weil man sie meist selber durchführen kann.

     

    Massage für festes Bindegewebe – die richtigen Massagetechniken

    Mit der Massage erreicht man zweierlei. Zum einen wird der Stoffwechsel insgesamt angeregt und Stoffwechselendprodukte können schneller aus den Zellen abtransportiert werden. Zum anderen ist die Massage auf jeden Fall auch durchblutungsfördernd und hat so eine festigende Wirkung auf das Bindegewebe. In jedem Kosmetikstudio oder Wellnesshotel kann man diese Anti-Cellulite-Massagen genießen, aber die beste Wirkung erzielen diese natürlich, wenn sie ganz regelmäßig, also mindestens einmal in der Woche durchgeführt werden. Man kann aber auch selbst viel für eine gute Durchblutung des Bindegewebes tun.

     

    Einfach anzuwenden ist zum Beispiel ein Luffa-Handschuh. Die spezielle Struktur dieses Materials sorgt für beste Durchblutung und ist ganz einfach unter der Dusche anzuwenden. Auch nach dem Duschen kann man mit einfachen Zupfmassagen an Oberschenkeln einiges gegen die Orangenhaut unternehmen. Es gibt jedoch auch spezielle Massagegeräte für den Heimgebrauch, die durch ein Vakuum tief ins Bindegewebe vordringen und dort die Struktur verbessern können.

     

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  • Zwang und Zwangsstörungen – was sind Zwangserkrankungen?

    Zwang und Zwangsstörungen – was sind Zwangserkrankungen?

    Typische Symptome von Zwangserkrankungen äußern sich in einem ständigen Wiederholen bestimmter Handlungen. Dabei kann es sich beispielsweise um ein stetiges Waschen der Hände oder zehnmaliges Nachschauen, ob die Tür auch wirklich verschlossen ist, handeln.

     

    Zwangserkrankungen – worin äußern sie sich?

     

    Nahezu jedem von uns ist bei Verlassen der Wohnung das Gefühl bekannt, irgendetwas vergessen zu haben. Dabei kann es sich um das Abschließen der Tür oder das Ausschalten des Herdes handeln.

     

    Gelegentlich kann es nicht schaden, einmal öfter nachzusehen. Allerdings gibt es auch so stark verängstigte Menschen, bei denen sich dieses Gefühl in Zwangserkrankungen umwandelt. Ständig müssen Kontrollen wiederholt werden. Hieraus resultiert ein derartiges Zwangsverhalten, das schließlich das gesamte Leben bestimmt.

     

    So gibt es Zwangserkrankungen, bei denen Betroffene stets Gegenstände zählen müssen. Andere Menschen führen Zwangshandlungen immer wieder aus. Beispielsweise werden aus Angst vor möglichen Keimen ständig die Hände gewaschen.

     

    Welches Ritual eine Person auch entwickelt hat: Personen mit Zwangsstörungen können einfach nicht mehr damit aufhören.

     

    Was wird unter Zwangserkrankungen verstanden?

     

    Zwangserkrankungen sind nicht selten psychische Störungen. Dabei verspüren hiervon betroffene Personen einen ständigen Drang, bestimmte Handlungen durchzuführen. Gelegentlich äußern sich derartige Zwänge auch in aufdringlichen Gedanken.

     

    Es wird zwischen

     

    • Zwangsgedanken
    • Zwanghaften Handlungen
    • Zwangsimpulsen

     

    unterschieden. Dabei erleben die Patienten diese selbst als unsinnig und extrem belastend. Jedoch können von Zwangserkrankungen Betroffene diese weder unterdrücken noch unterlassen. Auch dann nicht, wenn sie starken Widerstand dagegen leisten.

     

    Symptomatik von Zwangserkrankungen

     

    Der Übergang von normalem Verhalten zu Zwangsstörungen ist nahezu fließend. Zahlreiche Menschen kennen dieses Gefühl, noch einmal überprüfen zu wollen, ob der Wasserhahn tatsächlich zugedreht oder das Licht wirklich ausgeschaltet ist.

     

    Wer jedoch unter einer Zwangserkrankung leidet, nimmt dieses Bedürfnis als nicht unterdrückbaren Zwang wahr. Daraus resultiert ein starkes Bedürfnis, stets und ständig zu kontrollieren oder stereotypen Gedankengängen zu folgen.

     

    Derartige Zwänge können das komplette Leben stark beeinträchtigen. Zwar erleben viele Patienten diese Handlungen selbst als störend, können jedoch nicht darauf verzichten.

     

    Aus welchem Grund es zu Zwangshandlungen kommt, ist bislang noch unklar. Vermutlich handelt es sich hier um ein Zusammenspiel organischer wie psychologischer Aspekte.

     

    Häufigkeit des Auftretens von Zwangserkrankungen

     

    Im Allgemeinen sind rund zwei Prozent aller erwachsenen Personen in Deutschland von einer Zwangserkrankung betroffen. Die Schätzungen belaufen sich jedoch auf eine höhere Dunkelziffer. Denn nicht jeder Betroffene sucht umgehend einen Arzt auf. Meist geschieht dies erst dann, wenn die Erkrankung den Alltag zu stark beeinträchtigt.

     

    Nicht nur Erwachsene, auch Kinder sowie Jugendliche können bereits von Zwangserkrankungen betroffen sein. In diesem Personenkreis wird von einer Betroffenheitsrate von einem bis drei Prozent ausgegangen.

     

    Zwangsstörungen treten recht häufig auf. Rund drei von 100 Menschen können damit im Laufe des Lebens in Berührung kommen. Im Großen und Ganzen besteht die Möglichkeit, in fast jeder Altersklasse von Zwangserkrankungen betroffen zu sein. Meistens nehmen diese bereits im Kindes-, Jugend- oder jungem Erwachsenenalter Gestalt an.

     

    Verlauf von Zwangserkrankungen

     

    Allgemein dauert es eine längere Zeitspanne, bis jemand bemerkt, von einer Zwangsstörung betroffen zu sein. Ein Zwang entwickelt sich nicht urplötzlich. Viele Betroffene nehmen zunächst ihr Verhalten als völlig normal wahr. Erst im weiteren Verlauf der Erkrankung bemerken diese, wie zeitraubend ihre Rituale sind.

     

    Nicht selten bekommen Menschen mit Zwangsstörungen Probleme

     

    • in der Familie
    • innerhalb der Partnerschaft
    • im Berufsleben

     

    Sie schaffen es nicht mehr, ihren alltäglichen Verpflichtungen nachzukommen. Aber auch Hobbys verlieren immer mehr an Bedeutung. Zwangserkrankungen bestimmen fortan ihr Leben.

     

    Zwangsstörungen können einen unterschiedlichen Verlauf nehmen. Erfolgt keine rechtzeitige Behandlung, werden sie chronisch. Dabei sind die Beschwerden einmal mehr, einmal weniger stark ausgeprägt. Einige Menschen können durchaus zwischenzeitlich Phasen durchleben, in denen sie kaum unter Beschwerden leiden.

     

    Erwachsene erleben ihren Zwang oftmals weniger hartnäckig als Jugendliche und Kinder. Um mit der Zwangserkrankung besser leben zu können, benötigen viele Betroffene professionelle Hilfe.

     

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  • Sexualität im Alter – No Go oder Grundbedürfnis?

    Sexualität im Alter – No Go oder Grundbedürfnis?

    Der Gedanke daran, dass Mama und Papa Sex haben könnten, erschreckt viele Jugendliche was Sexualität im Alter für jüngere eher schwieig vorstellbar ist. Noch mehr ist jedoch der Sex im Alter zum Tabuthema geworden. Oma und Opa haben doch ohnehin keine Lust mehr auf traute Zweisamkeit, oder? Die Realität entspricht jedoch keinesfalls den Erwartungen junger Menschen. Viele Senioren sehnen sich nach Nähe, Liebe… und Sex. Vor allem dann, wenn sie in einem Heim leben, fühlen sie sich oftmals allein.

     

    Sexualität im Alter: Es geht nicht „nur“ um Sex!

    Hier anzunehmen, bei der Lust auf Geschlechtsverkehr handele es sich um eine rein körperliche Sache mit dem Ziel der sexuellen Befriedigung, wäre falsch. Laut eigener Angabe geht es den Senioren vielmehr darum, sich zu streicheln, zu küssen und zu spüren. Der psychologische Aspekt spielt hier damit eine nicht zu unterschätzende Rolle.

    Dabei ist Sex -auch gerade im Alter- gesund. Eine Endorphinausschüttung sorgt hier nicht nur für eine gesteigerte Lebensqualität, sondern regt auch den gesamten Organismus an. Vor allem zwei Probleme stehen den Menschen hier jedoch im Wege. So könnte es beispielsweise sein, dass:

    • der Partner mittlerweile verstorben ist
    • körperliche Einschränkungen vorliegen
    • sich die Menschen ihren Wunsch nach Nähe und Zärtlichkeit nicht eingestehen.

     

    Sexualassistenten als bahnbrechende Lösung?

    Junge, behinderte Menschen arbeiten für die Erfüllung ihres Sexuallebens hier oftmals mit so genannten Sexualassistenten zusammen. Diese helfen ihnen dabei, mit dem Partner Sex haben zu können. Was sich auf den ersten Blick unpersönlich und „komisch“ anhören mag, ist für die Betroffenen die einzige Lösung, Zweisamkeit zu erleben.

    Könnte ein solches Konzept auch im Altersheim funktionieren? Möglich. Vielleicht ist das Umdenken in der Gesellschaft und die Akzeptanz der Wünsche anderer der erste Schritt in die richtige Richtung. Immerhin gehörte Sex für viele Menschen auch in jungen Jahren zu einem erfüllten Leben dazu. Weshalb sollten Senioren daher auf ihre ganz persönliche Portion Glück verzichten müssen?

    Die aktuellen Diskussionen versprechen spannende Lösungsansätze in diesem Bereich.

     

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  • Haarausfall bei Frauen – Wie kann man den Stoppen?

    Haarausfall bei Frauen – Wie kann man den Stoppen?

    Haarausfall bei Frauen? Frauen leiden öfter unter Haarausfall als Männer. Besonders in der Schwangerschaft kommt es immer wieder vor, dass sie damit belastet werden. Der Grund für einen Haarausfall bei Frauen während der Schwangerschaft oder im Wochenbett kann vielfältig sein.

     

    Einige Frauen bemerken nicht einmal, dass sie an Haarausfall leiden. Sie bekommen oft nur Geheimratsecken. Doch bei diesem Haarausfall, der Frauen in oder nach der Schwangerschaft trifft, gibt es eine gute Nachricht. Sobald sich der Körper wieder auf seinen Zyklus eingestellt hat, geht der Haarausfall zurück. Zudem wachsen wieder neue Haare nach.

     

    Frauen, die unter Haarausfall leiden, benötigen Trost und Fürsorge. Hilfsmittel können zudem homöopathische Komplexmittel sein. Diese helfen, den Hormonspiegel wieder auszugleichen. Schuld am Haarausfall bei Frauen sind diese Schwankungen während der Schwangerschaft und kurz nach der Geburt, wo der Östrogenspiegel stark fällt. Ein hoher Mineralverlust ist zudem eine Ursache.

     

    Wer es nicht abwarten kann, der kann sich in der Apotheke gute Haarwuchsmittel besorgen oder auch homöopathische Mittel kaufen. Letzteres ist auch gut für die Psyche.

     

    Haarausfall bei Frauen stoppen

    Wer unter Haarausfall leidet, der weiß, wie schwierig es ist, diesen zu stoppen. Gründe, warum die Haare ausfallen, gibt es viele. Oft spielen die Hormone, aber auch erbliche Faktoren eine große Rolle. Ebenso kann der Mineralhaushalt des Körpers gestört werden. Ist letzteres der Fall, dann gibt es eine Möglichkeit den Haarausfall stoppen zu können. Zuerst muss jedoch mit einer Untersuchung festgestellt werden, dass zu wenige Mineralien Schuld am Haarausfall sind.

     

    Es klingt ungewöhnlich, soll aber nützlich sein: Wer viel Mineralwasser trinkt, kann dabei helfen, den Haarausfall zu stoppen. Wer Wasser pur nicht so mag, dem ist es auch gemischt mit Apfelsaft zu empfehlen. Bewiesen ist diese Theorie aber nicht. Viele Frauen leiden unter Eisenmangel, nicht nur in der Schwangerschaft. Hier helfen Eisentabletten und sorgen für ein normales Niveau im Körper. Ebenso sollte die Ernährung beachtet werden. Wer sich gesund ernährt, der leidet auch nicht an Mangelerscheinungen und hat weniger Probleme mit Haarausfall.

     

    Den Haarausfall stoppen zu können, ist nicht immer leicht. Liegt aber nur ein Mineralstoffmangel vor, ist das Problem leicht zu beheben. Auf jeden Fall sollte man aber einen Arzt um Rat fragen.

     

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  • Addison-Syndrom, Morbus Addison, Nebenniereninsuffizienz

    Addison-Syndrom, Morbus Addison, Nebenniereninsuffizienz

    Beim Addison-Syndrom ist die Rede von einer Erkrankung der Nebennieren. Dabei liegt diese im Bereich der Nebennierenrinde. In dieser bilden sich unterschiedliche Botenstoffe. Infolge einer Unterfunktion tritt eine Knappheit von Hormonen der Nebennieren auf. Dabei sprechen Fachärzte auch von einer Nebenniereninsuffizienz.

     

    Vorliegender Hormonmangel beim Addison-Syndrom

     

    Die Nebennieren befinden sich oberhalb der rechten und linken Niere. Aus diesem Grund ist auch von Nebennieren die Rede. Darüber hinaus haben sie jedoch kaum etwas mit den Nieren gemeinsam. In der Hauptsache bestehen die Nebennieren außen aus Rinde und im Inneren aus Mark. Ihre Aufgabe besteht in der Produktion unterschiedlicher Hormone. Während die Rinde der Nebennieren Aldosteron, Kortisol sowie Sexualhormone produziert, zeichnet das Mark für die Bildung von Noradrenalin und Adrenalin verantwortlich.

     

    Vom Addison-Syndrom ist immer dann die Rede, wenn eine Unterversorgung sämtlicher Hormone im Bereich der Nebennierenrinde vorliegt. Dabei nimmt das Kortisol die wichtigste Rolle ein.

     

    Kortisol ist ein Hormon, das für das Leben des Menschen äußerst wichtig ist. Notwendig ist dieses Hormon für die Bereitstellung von Energie. Ferner braucht der Organismus Kortisol zur Steigerung der Leistung bei körperlichem Stress sowie weiteren Belastungen. Dabei werden abhängig von der Tageszeit und des jeweiligen Bedarfs verschiedene Mengen produziert.

     

    Neben Kortisol ist auch Aldosteron sehr bedeutsam. Benötigt wird dieses Hormon für die Erhaltung eines normalen Blutdrucks. Während eines vorliegenden Mangels an Aldosteron führt dieser zu einer hohen Ausscheidung von Wasser und Natrium. Daraus resultiert eine Senkung des Blutdrucks.

     

    Die Kortisolproduktion übernehmen zwei Steuerhormone des Gehirns. Innerhalb der Hirnanhangdrüse wird ACTH gebildet. Dahingegen bildet der Hypothalamus das Hormon CRH. Im menschlichen Organismus geschieht ein stetiges Messen des Kortisolspiegels im Blut. Sobald der Körper eine größere Menge Kortisol benötigt, erhöht sich die Produktion der Steuerhormone. Sowie ausreichend Kortisol vorhanden ist, erhalten beide Steuerorgane eine Meldung. Infolgedessen tritt eine Einschränkung der Produktion ein.

    Ursachen für das Addison-Syndrom

     

    Abhängig von der Ursache des Addison-Syndroms wird zwischen einer sekundären und einer primären Form unterschieden. Während bei der primären Form die Störung in der Rinde der Nebenniere selbst liegt, befindet sich bei der sekundären Form die Ursache innerhalb der Hirnanhangdrüse.

     

    Als Ursachen für Morbus Addison ist eine fehlerhafte Steuerung des Immunsystems bekannt. Dabei reagiert die körpereigene Abwehr gegen das Gewebe der Nebennieren, wobei dieses zerstört wird.

     

    Zu den eher seltenen Ursachen einer Nebenniereninsuffizienz zählen

     

    • Bös- wie auch gutartige Tumore der Nebennieren
    • Erkrankungen im Bereich der Hirnanhangdrüse, die eine Unterversorgung von ACTH zur Folge haben (beispielsweise Metastasen, Hirnblutung)
    • Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel eine Tuberkulose der Nebenniere
    • Längerfristige Behandlung mit Kortison

     

    Symptomatik beim Addison-Syndrom

     

    Morbus Addison entwickelt sich in aller Regel relativ langsam. Anfänglich machen sich dabei die Beschwerden kaum bemerkbar. Als Gründe für die Symptome kommen zumeist in einer Unterversorgung von Aldosteron und Kortisol in Betracht.

     

    Unter anderem ist das Addison-Syndrom an folgenden Symptomen erkennbar:

     

    • Appetitlosigkeit
    • auftretende Kraftlosigkeit
    • Gewichtsreduktion
    • Hautfärbung in bronzeartigem Braunton
    • hohes Verlangen nach Salz
    • kaum Antrieb
    • Müdigkeit
    • niedriger Blutdruck und Blutzuckerwert

     

    Zusätzlich bleibt bei weiblichen Betroffenen oftmals die Monatsblutung aus. Ferner ist ein Verlust der Schambehaarung feststellbar. Männer mit Addison-Syndrom klagen über Störungen der Potenz.

     

    Sofern normale Alltagsbedingungen vorliegen, haben Patienten mit Addison-Syndrom kaum starke Beschwerden. Sowie allerdings infolge von Belastungssituationen eine höhere Menge Kortisol benötigt wird, kann eine das Leben bedrohende Notsituation eintreffen. Dabei ist von einer Addison-Krise die Rede.

     

    Charakteristisch für diese sind

     

    • Abfall des Blutdrucks
    • Austrocknung
    • Durchfall
    • Erbrechen
    • Probleme mit dem Kreislauf

     

    Schlimmstenfalls kann ein Kreislaufschock eintreten. Bei der so genannten Addison-Krise handelt es um eine Notfallsituation. Folglich macht sich eine sofortige Therapie erforderlich.

     

    Behandlung einer Nebenniereninsuffizienz

     

    Im Grunde genommen können die Ursachen des Addison-Syndroms nicht behoben werden. Deswegen müssen betroffene Personen die Unterversorgung mit den Hormonen Aldosteron und Kortisol in Tablettenform ausgleichen. Dabei macht sich eine lebenslange Einnahme der Medikamente erforderlich.

     

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