Schlagwort: Probleme

  • Wechseljahre – Zeit für eine bewusste Ernährung

    Wechseljahre – Zeit für eine bewusste Ernährung

    Wenn in den Wechseljahren der Östrogenspiegel sinkt, nimmt auch das Tempo unseres Stoffwechsels ab. Dies hat zur Folge, dass der Mensch schneller zunimmt. Hiergegen können in der Zeit der Wechseljahre eine Umstellung der bisherigen Ernährung sowie ein gut durchdachtes Bewegungsprogramm helfen.

    Mehr Fett – weniger Muskeln

    Im Alter von 40 bis 55 Jahren beginnen bei einer Frau die Wechseljahre. Dies bedeutet ein Abnehmen der Fruchtbarkeit. Viele Frauen erkennen die Wechseljahre durch

    • auftretende Hitzewallungen (rund 75 % aller Frauen sind hiervon betroffen)
    • trockene Schleimhäute
    • Schlafprobleme

    als recht negative Begleiterscheinungen. Durch eine ungünstige Ernährung macht sich bei Frauen auch ab einem Alter von 40 Jahren zunehmend Übergewicht bemerkbar. Begünstigt wird dieser Umstand auch durch die hormonelle Umstellung. Im Verlaufe der Jahre kommt es zu einer Veränderung der Körperzusammensetzung: die Fettmasse erhöht sich und die Muskelmasse nimmt ab. Vom 30. bis zum 50. Lebensjahr sinkt der Kalorienbedarf um etwa zehn Prozent.

    Neben dem veränderten Kalorienbedarf gehen auch Veränderungen der weiblichen Figur vonstatten. Durch den Mangel an Östrogen nimmt der Bauchumfang zu, und die männlichen Sexualhormone tragen zusätzlich dazu bei, dass es rund um die inneren Organe zu einer erhöhten Fetteinlagerung kommt. Diese können unmittelbar den Stoffwechsel beeinflussen.

    Wechseljahre und Ernährung ab dem 40. Lebensjahr

    Mit Eintreten der Wechseljahre steht die Frau ab ihrem 40. Lebensjahr vor der Herausforderung, ihre Ernährung an den sinkenden Energiebedarf und den oft auftretenden höheren Bedarf an Nährstoffen zu decken. Zur gleichen Zeit ist es wichtig, auf den abnehmenden Appetit ausgleichend einzuwirken. Experten für Ernährung empfehlen

    • Bevorzugung von Nahrungsmitteln pflanzlicher Herkunft, wie zum Beispiel Erdäpfel, Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst.
    • Drei Mahlzeiten am Tag sollten es unbedingt sein.
    • Genügend Leitungswasser trinken und gleichzeitig Verzicht auf gesüßte Getränke.
    • Lebensmittel mit einem hohen Kalziumgehalt sollten in die Ernährung während der Wechseljahre zur Vorbeugung gegen Osteoporose eingebaut werden. Dies sind unter anderem Beeren, Brokkoli, Fenchel, Milch und Milchprodukte, Mohn sowie Sesam.
    • Sparsamer Genuss von Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs. Es sollten in der Phase der Wechseljahre bei der Ernährung höchstens dreimal in der Woche Wurst oder Fleisch auf den Tisch kommen. Je Woche sollten nicht mehr als drei Eier verzehrt werden. Ferner geht die Empfehlung der gesunden Ernährung in den Wechseljahren in Richtung des Verzehrs von fettarmen Milchprodukten, wie beispielsweise Frisch- und Hüttenkäse, Joghurt und Topfen.
    • Vermeidung von Diäten innerhalb der Ernährung während der Wechseljahre ist äußerst wichtig.

    Auf industriell verarbeitete Nahrungsmittel sollte im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung innerhalb der Wechseljahre nach Möglichkeit komplett verzichtet werden. In diesen Lebensmitteln sind hohe Mengen an

    • Fett
    • Geschmacksverstärkern
    • Salz

    enthalten. Aber auch von so genannten Light-Produkten ist bei der Ernährung in den Wechseljahren Abstand zu nehmen. In diesen Nahrungsmitteln ist zwar wenig Fett, dafür jedoch eine hohe Menge an Zucker enthalten. Die in Light-Getränken vorkommenden Süßstoffe können zudem stark zur Steigerung des Appetits beitragen.

    Wechseljahre und ausreichend Bewegung

    Neben einer ausgewogenen Ernährung ist während der Wechseljahre auch genügend körperliche Bewegung von Bedeutung. Am besten wird jede nur mögliche Gelegenheit genutzt, sich körperlich zu betätigen. Gerade in der Zeit des Älterwerdens ist Sport eines der besten Rezepte gegen Erkrankungen wie

    • Diabetes Typ 2
    • Herzinfarkt

    Darüber hinaus steigern eine ausreichende Bewegung sowie gesunde Ernährung während der Wechseljahre die Lebensqualität enorm. Waren Frauen, die sich gerade in den Wechseljahren befinden, lange Zeit nicht körperlich aktiv oder leiden diese an chronischen Erkrankungen, ist es vonnöten, vorab die Belastungsgrenzen mit dem Hausarzt abzusprechen.

    Beim Trainieren müssen die Frauen nicht unbedingt ein Fitnessstudio aufsuchen. Es genügt durchaus, regelmäßige Arbeiten in Haus und Garten durchzuführen und viele Wege im zügigen Tempo zu Fuß zurück zu legen. Für sportliche Aktivitäten während der Wechseljahre eignen sich

    • Radfahren
    • Schwimmen
    • Tanzen
    • Walken
    • Wandern

    am besten.

    Bild: © Depositphotos.com / PicterArt

  • Anti Brumm Mückenschutz

    Anti Brumm Mückenschutz

    Mücken gehören zum Sommer wie Sonne, Hitze und Grillen. Mücken müssen aber nicht zu Plagegeistern werden, denn mit dem richtigen Mückenschutz wird die Haut vor den schmerzhaften Stichen der Insekten geschützt. Wer auf einen Mückenschutz mit einfacher Handhabung und optimalem Schutz setzt, der wird an Anti Brumm Mückenschutz nicht vorbeikommen.

    Was leistet Anti Brumm Mückenschutz?

    Die praktische Sprühflasche wird wahlweise mit 75 ml und 150 ml Inhalt angeboten. Neun Euro kostet dabei die kleine und 18,- die große Flasche. Was Anti Brumm so besonders macht, ist das angenehm kühlende Gefühl auf der Haut, denn die mikrofeinen Partikel des Sprays verkleben die Haut nicht, sondern wirken wie ein schützender Film. Anders als viele andere Anti Mückenmittel brennt Anti Brumm nicht und wer es auf die Kleidung sprüht, muss sich um mögliche Flecken keine Sorgen machen.

    Die Sprühflasche ist knallrot und im Dunkeln, zum Beispiel in einem Zelt bei Nacht, nicht zu übersehen. Der Sprühkopf lässt sich einfach bedienen und leiert auch nach mehrmaligem Gebrauch nicht aus. Auf dem Kopf der Sprühflasche ist eine transparente Kappe, die die Pumpflasche fest verschließt. Wer sich in den Ferien täglich mehrmals mit Anti Brumm Mückenschutz einsprüht, der kommt mit der 150 ml Flaschen gut 18 Tage aus. Gekauft werden kann das Anti Brumm Mückenspray in der Apotheke oder Online, zum Beispiel bei Amazon.

    Der Duft ist Geschmackssache

    Damit Mücken gar nicht auf den Gedanken kommen, zu stechen, sollten alle, die empfänglich für die lästigen Insekten sind, kein Parfüm verwenden. Mücken sehen in einigen Duftnoten eine Einladung zum Blutsaugen, daher ist es konsequent, dass Anti Brumm Mückenspray nur einen sehr dezenten Duft hat. Der Geruch des Sprays ist allerdings Geschmackssache, aber er verschwindet recht schnell, wenn das Mittel in die Haut eingezogen ist.

    Auch in Härtefällen effektiv

    Ist vielleicht eine Reise in die Tropen oder eine Expedition durch den Dschungel geplant? Dann sollte Anti Brumm Forte mit auf Reisen gehen. Das Mückenspray hat sich auch in tropischen Gefilden bestens bewährt, denn es schützt gegen Tropeninsekten sowie vor Zecken, Bremsen und Flöhen. Um den Schutz noch zu verstärken, kann man das Spray auf das Moskitonetz sprühen und so für doppelte Sicherheit sorgen.

    Anti Brumm ist nicht entzündlich und kann daher auch ohne Problem als Handgepäck mit ins Flugzeug genommen werden.

    Wirkt sehr schnell

    Es gibt Mückenmittel, die müssen nach dem Auftragen erst einmal eine Weile einwirken, nicht so Anti Brumm Forte, denn unmittelbar nachdem das Spray aufgesprüht wurde, setzt auch der Schutz ein. Positiv ist außerdem, dass mit einem Sprühstoß eine breite Hautfläche abgedeckt wird,  einmassieren ist nicht mehr notwendig. Wer nach dem Einsatz von Anti Brumm im Meer schwimmen will, der muss sich keine Sorgen machen, denn das Spray ist wasserresistent, und auch nach dem schwimmen schützt Anti Brumm noch.

    Vorsicht bei den Schleimhäuten

    Selbst wenn Anti Brumm Forte angenehm auf der Haut ist, mit den Schleimhäuten sollte es nach Möglichkeit nicht in Berührung kommen. Also, wenn gesprüht wird, dann bitte den Mund schließen und auch in die Nase sollte kein Spray gelangen. Ansonsten ist Anti Brumm Mückenschutz sehr gut verträglich und auch wer eine empfindliche Haut hat, kann das Spray ohne Probleme verwenden.

    Pro:

    • Wirkt mit dem ersten Sprühstoß
    • Bildet einen schützenden Film auf der Haut
    • Fühlt sich angenehm kühl und frisch an
    • Auch für einen Aufenthalt in den Tropen geeignet
    • Wirkt auch bei Zecken, Bremsen und Flöhen

    Contra:

    • Der Duft ist Geschmackssache, er verfliegt aber schnell wieder
    • Das Mückenspray sollte nicht mit Schleimhäuten in Berührung kommen

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  • Wenn das Augenlid zuckt

    Wenn das Augenlid zuckt

    Es ist ein lästiges Gefühl, wenn das Augenlid zuckt. Doch was sind die Ursachen dafür, wenn Ihr Augenlid zuckt und ist dieses Zucken gefährlich? Auch andere Körperteile können gelegentlich diese zuckenden Bewegungen ausführen, was vielen Menschen Angst macht.

    Oft harmloses Symptom – zuckendes Augenlid

    Zuckt das Augenlid, braucht sich kaum jemand Sorgen machen. Als Ursachen kommen unter anderem

    • ein hoher Fernsehkonsum
    • Übermüdung
    • Stress
    • zu viel Arbeit am Computer

    in Betracht. Auch im Falle von einem Zuviel an Koffein zuckt das Augenlid. Sorgen müssen Sie sich erst dann machen, wenn sich weitere Symptome zum zuckenden Augenlid hinzu gesellen. Dies können Spastiken oder auch Lähmungserscheinungen sein.

    Dann empfiehlt es sich, so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. Zuckt das Augenlid ohne derartige Begleiterscheinungen, kann in aller Regel davon ausgegangen werden, dass keine Erkrankung von Nerven oder Muskeln vorliegt. Wem es zu sehr stört, dass sein Augenlid zuckt, dem können unter Umständen Entspannungsübungen dabei helfen, das Zucken zu bekämpfen. Medikamente dagegen gibt es keine.

    Derartige Zuckungen können am gesamten menschlichen Körper auftreten. Weshalb ausgerechnet das Augenlid zuckt, konnte bislang noch nicht eindeutig geklärt werden. Eine Theorie zum Thema besteht darin, dass der Augenmuskel recht groß ist, das Augenlid jedoch sehr leicht. Mit seiner extremen Leichtigkeit bietet das Augenlid der Muskulatur nicht genug Widerstand, weshalb es zuckt.

    Wenn das Augenlid zuckt – Worauf deutet dies hin

    Für ein zuckendes Augenlid kommen verschiedene Auslöser in Betracht. Obwohl es keine ernst zu nehmende Gefahr für die Gesundheit des Menschen darstellt, wenn das Augenlid gelegentlich zuckt, existieren Hinweise, bei welchen unbedingt ein Arzt aufgesucht werden sollte.

    Zuckt das Augenlid, so ist in der Fachsprache oft die Rede von einer benignen Faszikulation. Dabei handelt es sich um ein nicht beabsichtigtes Zusammenpressen und schnelles Öffnen des Augenlids. Das Tempo dieses Vorganges ist sehr hoch und geschieht zunächst einmal ohne einen zu erkennenden Anlass. Zahlreiche Menschen akzeptieren diese Erkrankung ihrer Augen, da sie von ihnen nicht als besonders störend empfunden wird. Doch was verbirgt sich dahinter, wenn das Augenlid zuckt?

    Eher harmloser Natur ist es, wenn das Augenlid auf Grund nervlicher Erschöpfung oder Überlastung des Auges zuckt. Handelt es sich hierbei jedoch um einen Tick, so kommen hierfür auch Probleme psychischen oder neurologischen Ursprungs in Betracht. Nicht selten ist Stress einer der Auslöser.

    Das Augenlid zuckt – weitere Ursachen

    Für ein Augenlid, das des Öfteren zuckt, kommen neben Stresssituationen ferner muskuläre Ursachen, bedingt durch einen Mangel an Magnesium, in Betracht. Hier kann es helfen, ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, was den Magnesiumspiegel erhöht. Darüber hinaus zuckt das Augenlid bei stetig andauernden Situationen der Übermüdung, welche nicht mit Stress einhergehen. Insbesondere betrifft dies Personen, die einen Bürojob ausüben und sehr viel am Computerbildschirm arbeiten.

    Wenn Sie bei sich beobachten, dass Ihr Augenlid nur gelegentlich zuckt, können Sie selbst für Abhilfe sorgen. Legen Sie in derartigen Fällen am besten eine Entspannungsphase ein. Als besonders hilfreich hat sich das Durchführen von Augenübungen erwiesen.

    Augenübungen zur Entspannung bei zuckendem Augenlid

    Es muss nicht einfach so hingenommen werden, dass das Augenlid zuckt. Werden in regelmäßigen Abständen Augenübungen durchgeführt, ist ein besseres Sehen möglich. Insbesondere Menschen, die im Büro tätig sind und oft lange Zeiten am Bildschirm arbeiten müssen, können hiervon profitieren.

    Besser sehen mit Augenyoga

    Wenn ein Augenlid zuckt, hilft ein so genanntes Augenyoga, um die Augen wieder zu entspannen und wieder eine bessere Sicht zu erlangen. Es genügt bereits, sich fünf Minuten Zeit für diese Augenübung zu nehmen.

    Durchführung eines Augenyogas:

    • Bequeme Sitzposition ähnlich dem Schneidersitz einnehmen
    • Zum Einstieg bei aufrechter Sitzhaltung schauen
    • Kopf gerade halten
    • Nun die Augen nach links, oben und anschließend nach rechts sowie nach unten drehen
    • Diese Augenübung einige Male wiederholen, um zur Auflockerung der Augen beizutragen.

    Schon bald stellen betroffene Personen fest, dass das Augenlid nicht mehr so stark zuckt.

    Bild: © Depositphotos.com / Croisy

  • Das WPW-Syndrom – wenn das Herz aus dem Takt gerät

    Das WPW-Syndrom – wenn das Herz aus dem Takt gerät

    Das WPW-Syndrom ist eine spezielle Form von Herzrhythmusstörungen, die wie aus heiterem Himmel auftreten und genauso schnell wieder verschwinden. Die Betroffenen registrieren zwar das plötzliche Herzrasen, aber die wenigsten machen sich deshalb auch Sorgen. Das kann ein gefährlicher Fehler sein, denn wenn das Syndrom nicht behandelt wird, kann es zu einem plötzlichen Herztod führen. Schuld am WPW-Syndrom ist ein zusätzliches Bündel an Leitungen im Herzen, das alle elektrischen Impulse zwischen dem Herzvorhof und den Herzkammern überträgt und so ein Herzrasen auslöst.

    Welche Anzeichen für ein WPW-Syndrom gibt es?

    Der vollständige Namen des WPW-Syndroms lautet Wolff-Parkinson-White-Syndrom und es beschreibt streng genommen eine Anomalie. Im Bereich des Vorhofs gibt es zusätzlich zum normalen Reizleitungssystem eine weitere Reizleitung und diese Leitung kann für Probleme sorgen. Ein typisches Zeichen für das WPW-Syndrom ist plötzlich auftretendes Herzrasen, das auch ohne körperliche Aktivitäten auftreten kann. Die Betroffenen haben das Gefühl, als würde ihnen das Herz buchstäblich im Hals klopfen und der Herzschlag steigt auf bis zu 240 Schläge pro Minute. Viele fühlen sich dabei unwohl, sie verspüren eine leichte Übelkeit oder Schwindel, in selten Fällen kommt es auch zu einer kurzzeitigen Ohnmacht. Ein weiteres typisches Anzeichen eines WPW-Syndroms ist, wie bei vielen anderen Herzrhythmusstörungen auch, ein starker Harndrang.

    Wie wird die Diagnose gestellt?

    Patienten, die mit einem WPW-Syndrom zum Arzt gehen oder in ein Krankenhaus eingeliefert werden, müssen zunächst an ein EKG angeschlossen werden. Das Elektrokardiogramm ist die wichtigste Untersuchung, denn so wird die elektrische Erregung durch Kurven sichtbar gemacht. Während eines Anfalls ist das EKG besonders aussagekräftig und um diese Messungen möglichst exakt festzustellen, müssen die Betroffenen ein Langzeit-EKG machen lassen. Eine weitere Möglichkeit, den Umfang eines WPW-Syndroms besser einschätzen zu können, ist die sogenannte elektrophysiologische Untersuchung. Der Arzt führt dabei eine Sonde durch die Vene, zum Beispiel in der Leiste ein und schiebt diese dann bis zum Herzen. Auf diese Weise gibt es sehr genaue Messdaten.

    Wie wird das Syndrom behandelt?

    Das Ziel jeder Behandlung ist es, zum einen das starke Herzrasen zu unterbrechen und zum anderen einen weiteren Anfall zu verhindern. Kommt es zu einem akuten Herzrasen, dann kann das Trinken von kaltem Wasser eine effektive Sofortmaßnahme sein. Auf diese Weise wird der Ruhenerv, der sogenannte Parasympathikus stimuliert und das kann unter Umständen das schnelle Schlagen des Herzens beenden. Beim Arzt oder im Krankenhaus wird dem Patienten ein Medikament gespritzt, zudem wird das Herz mit einer laufenden EKG-Kontrolle untersucht. Wer schon einmal unter einer anderen Form von Herzrhythmusstörungen gelitten hat und dem Medikamente wie Digitalis oder Verapamil verschrieben wurden, sollte diese Präparate während eines Anfalls mit dem WPW-Syndrom nicht einnehmen, denn das kann zu schwerwiegenden Problemen führen.

    Ist eine Katheterablation sinnvoll?

    Ein sehr effektives Mittel, um weitere Anfälle zu vermeiden, ist eine Katheterablation. Ähnlich wie bei einer elektrophysiologischen Untersuchung wird vom Arzt eine Art Schleuse mittels eines Plastikschlauchs durch die Vene in der Leiste gelegt. Durch den Schlauch werden dann verschiedene Sonden in den rechten Herzvorhof geschoben. Das Ziel dieser Behandlung ist es, das zusätzliche Leitungsbündel im linken Vorhof des Herzens, das die Anfälle auslöst, zu veröden. Um vom rechten in den linken Vorhof zu gelangen, durchbricht der Arzt die dazwischen liegende Scheidewand mit einer dünnen Nadel. Liegt die Sonde dann an der richtigen Stelle, beginnt die Verödung, die nur wenige Minuten dauert. Der Patient bekommt eine örtliche Betäubung und kann das Krankenhaus meist schon nach wenigen Tagen wieder verlassen. Das Risiko dieser Behandlung ist gering und die Beschwerden, die das WPW-Syndrom verursacht, verschwinden dauerhaft. Vor allem Patienten, die häufig unter den Anfällen des WPW-Syndroms leiden, können von dieser modernen Behandlungsmethode profitieren und wieder ein normales Leben führen.

    Bild: © Depositphotos.com / Serp77

  • Coolsculpting – mit Kälte zur schlanken Linie

    Coolsculpting – mit Kälte zur schlanken Linie

    Kaum jemand ist mit seiner Figur wirklich zufrieden. Die einen stören sich am  „Hüftgold“, die anderen möchten gerne ihr lästiges Bauchfett loswerden, wieder andere träumen von einer schlanken Taille. Während diese Probleme noch vor wenigen Jahren hauptsächlich die Damenwelt beschäftigt haben, sind es heute viele Männer, die von einer schlankeren Silhouette träumen. Aber so verlockend die schlanke Linie auch ist, nicht jedem behagt es, sich unters Messer zu legen. Mit Coolsculpting gibt es jetzt eine Möglichkeit, auch ohne Skalpell eine bessere Figur zu bekommen.

    Ohne Operation

    Wenn regelmäßige sportliche Aktivitäten und eine ausgewogene Ernährung nicht dabei behilflich sind, eine schlanke Taille zu bekommen, dann baut sich über kurz oder lang Frust auf, und das Selbstbewusstsein schwindet. Helfen kann in dieser Situation ein neues Verfahren, das in der Klinik am Pelikanpark in Niedersachsen angeboten wird. Die Klinik bietet mit Coolsculpting eine neue Methode zur effektiven Fettreduktion an und das ohne einen operativen Eingriff. In den USA entwickelt, wurde das Coolsculpting Verfahren schon 2010 von der Gesundheitsbehörde FDA zertifiziert und zugelassen. Die Klinik am Pelikanplatz ist eine der wenigen in Deutschland, die dieses Verfahren anbieten.

    Wie funktioniert Coolsculpting?

    Der Name Coolsculpting verrät es schon, bei der neuen Methode der Fettreduzierung werden die ungeliebten Fettzellen durch Kälte vernichtet. Behandelt werden können der Bauch, die Taille, die Hüften, aber auch die Innenseiten der Knie sowie die Oberschenkel und die Oberarme. Mit der speziellen Coolsculpting Applikation werden die betroffenen Körperbereiche angesaugt und anschließend heruntergekühlt. Während dieses Prozesses wird weder die Haut selbst, noch das umliegende Gewebe beschädigt. Ein Doppelkinn ist ebenso wenig attraktiv wie die Falten unter den Achseln, aber auch hier kann die neue Methode zum Einsatz kommen. Mithilfe des CoolMini Applikators verschwinden auch diese kleinen Fettdepots. Coolsculpting verursacht kaum Schmerzen und eine Narkose ist ebenso wenig notwendig wie ein stationärer Aufenthalt in der Klinik.

    Attraktiv bleiben

    Attraktivität war lange Zeit eine Domäne der Frauen, heute wollen aber auch immer mehr Männer gut aussehen und sich in ihrer Haut wohlfühlen. Viele Herren sind körperbewusst und legen großen Wert auf ein gepflegtes, einwandfreies Aussehen. Wenn sich Fettpölsterchen gebildet haben und der Sport daran nichts mehr ändern kann, dann bietet die Klinik am Pelikanplatz Coolsculpting speziell für den Mann an. Kein Mann möchte, dass man ihm sein Alter ansieht und die plastisch-ästhetische Chirurgie kann mit einem nicht-operativen Verfahren wie Coolsculpting, auch Männer im besten Alter zu einem attraktiven Äußeren verhelfen. Der große Vorteil der neuen Behandlungsmethode ist, dass die Natürlichkeit erhalten bleibt, aber die Zeichen des Alters nicht mehr im Vordergrund stehen.

    Welche Vorteile bietet die Methode?

    Normalerweise sind plastisch-ästhetische Eingriffe kompliziert und vor allem sehr aufwendig. Das ist bei Coolsculpting ganz anders. Keine Narkose, kein Aufenthalt im Krankenhaus und auch keine Kompressionsschwäche – die neue Methode zur Reduzierung des Fetts hat einige Vorteile gegenüber der klassischen Schönheitschirurgie. Die Behandlung dauert in der Regel nicht mehr als eine Stunde und sie kann nach Wunsch auch nach einigen Monaten wiederholt werden. Die ersten Ergebnisse der Behandlung sind schon nach acht Wochen sichtbar, denn dann hat der Körper die Fettzellen, die abgetötet wurden, vollständig abgebaut. Vor jeder Behandlung wird in der Klinik ein ausführliches Beratungsgespräch geführt, denn kein Patient ist wie der andere und jede Behandlung wird individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt.

    Wer unzufrieden mit seiner Figur ist, der ist eines Tages auch unzufrieden mit seinem Leben. Wenn Diäten und Sport nicht den gewünschten Effekt bringen, dann kann nur eine ärztliche Behandlung wie die neue Coolsculpting Methode dabei helfen, wieder, schlank, gesund und vor allem zufrieden durchs Leben zu gehen.

    Bild: © Depositphotos.com / LisaA85

  • Kuhmilcheiweißallergie bei Säuglingen – Eltern sollten wissen

    Kuhmilcheiweißallergie bei Säuglingen – Eltern sollten wissen

    Allergien im Kindesalter sind keine Seltenheit. Zu den häufigsten Formen gehören Allergien gegen Hühnereier und Erdnüsse oder gegen das Eiweiß in der Kuhmilch. Eine Kuhmilcheiweißallergie kann schon neugeborene Säuglinge treffen, jedoch nehmen die Kinder bei 80 % aller Fälle diese Allergie nicht mit ins Erwachsenenleben. Wenn die Allergie nicht schon in der Klinik festgestellt wird, dann trifft sie die Eltern zu Hause völlig unvorbereitet und löst Panik aus. Das Kind schreit, es lässt sich nicht mehr beruhigen, und auf den ersten Blick ist keine Ursache zu erkennen. Die Bandbreite der Symptome einer Kuhmilcheiweißallergie ist groß, und ob es sich wirklich um diese Form der kindlichen Allergie handelt, kann nur ein Arzt feststellen.

    Symptome einer Kuhmilcheiweißallergie auf der Haut

    Es gibt wie schon erwähnt, viele unterschiedliche Symptome für diese Allergie, sehr häufig ist die allergische Reaktion aber an der Haut des Kindes sichtbar. Es kommt zu einer Urtikaria, einer Nesselsucht, die am Körper und im Gesicht zu sehen ist. Je nach Ausprägung der Nesselsucht kann zum Beispiel das Gesicht anschwellen, es ist aber auch ein Hautausschlag mit kleinen rötlichen Blasen möglich. Zudem schwellen die Lippen und die Augenlider deutlich an, die Haut wird schuppig, sehr trocken und juckt, auch eine Neurodermitis ist bei einer Allergie gegen das Eiweiß in der Kuhmilch keine Seltenheit.

    Probleme im Magen-Darm-Trakt

    In 50 % bis 60 % aller Fälle von kindlicher Kuhmilcheiweißallergie haben die kleinen Allergiepatienten Probleme mit dem Magen- und Darmbereich. Sie erbrechen sich häufig, haben ein auffallendes und auch schmerzhaftes Aufstoßen sowie Sodbrennen, was kleinen Kindern große Schmerzen verursacht. Dazu kommen Koliken und Durchfall, der auch blutig sein kann, sowie Verstopfung und Bauchkrämpfe, ebenfalls gehören Schwierigkeiten beim Schlucken zu den Symptomen bei kleinen Kindern, die unter einer Kuhmilcheiweißallergie leiden.

    Wie erkennen Eltern eine Allergie gegen Kuhmilcheiweiß?

    Es sind nicht nur die deutlich sichtbaren Symptome wie eine Nesselsucht oder Magen-Darm-Probleme, die auf eine Kuhmilcheiweißallergie hindeuten, es treten auch andere, allgemeine Symptome auf, die darauf hinweisen. So sind die betroffenen Kinder schnell müde, sie wirken abgeschlagen, sie sind sehr unruhig und leiden nicht selten auch unter Schlafstörungen. Angst kann ein weiteres Symptom sein, und auch anhaltendes Schreien deutet darauf hin, dass es zu einer allergischen Reaktion gekommen ist. Bei einigen Kindern schlägt die Allergie außerdem auf die Atemwege. Die Nase läuft ständig, es kann zu einem anhaltenden quälenden Husten und auch zu einer schweren, pfeifenden Atmung kommen.

    Eine schwierige Diagnose

    Die Diagnose Milcheiweißallergie zu stellen, kann schwierig sein, denn viele der Symptome deuten auch auf andere Krankheiten hin. Falls die Kinder sich erbrechen müssen und Durchfall haben, dann denken die meisten Eltern spontan an einen Infekt. Wenn die Symptome, die für eine Milcheiweißallergie typisch sind, jedoch in Kombination auftreten, dann sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn es bei den Kindern, nachdem sie die Flasche bekommen oder einen Milchbrei gegessen haben, zu Symptomen wie Erbrechen oder Durchfall kommt, dann liegt immer der Verdacht nahe, dass eine Allergie gegen das Eiweiß in der Kuhmilch die Ursache ist.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Handelt es sich tatsächlich um eine Milcheiweißallergie, dann dürfen die Kinder keine Kuhmilch mehr bekommen. Die speziellen Produkte von Nestlé sind hier eine sehr gute Alternative, denn auf diese Weise bekommen die Kinder alle wichtigen Nährstoffe, die sie benötigen, um gesund zu bleiben. Da auch Muttermilch keine Allergien auslöst, sollten die Kinder, die allergisch auf Kuhmilcheiweiß reagieren, so lange wie möglich gestillt werden. Auch wenn es um Nachfolgeprodukte wie zum Beispiel Brei in vielen Geschmacksrichtungen geht, dann bietet Nestlé hierzu ein großes Angebot. Nicht zu empfehlen sind hingegen Schaf- oder Ziegenmilch, da das Milcheiweiß mit dem der Kuhmilch zu 90 % übereinstimmt.

    Bild: © Depositphotos.com / Juan_G_Aunion