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  • Sport im Winter – so wichtig ist die richtige Kleidung

    Sport im Winter – so wichtig ist die richtige Kleidung

    Sport im Winter? Passionierte Sportler lassen sich auch von niedrigen Temperaturen nicht abhalten, sie überwinden den inneren Schweinehund und joggen oder fahren mit dem Rad. Für andere ist Sport im Winter bestenfalls der klassische Wintersport, aber sie können sich nicht mit Ausdauersportarten anfreunden und haben Angst, sich zu erkälten. Experten raten dazu, auch bei kaltem Wetter das tägliche Training zu absolvieren, aber sie raten auch dazu, die richtige Kleidung zu wählen. Das bezieht sich besonders auf die Unterwäsche, die beim Sport im Winter eine sehr wichtige Rolle spielt.

    Warm und atmungsaktiv

    Die richtige Kleidung entscheidet beim Sport im Winter darüber, ob der Sportler gesund bleibt oder nicht. Besonders Läufer müssen sich so anziehen, dass ihr Körper nicht auskühlen kann, aber sie müssen gleichzeitig auch darauf achten, dass sie nicht übermäßig schwitzen. Um zu verhindern, dass sich der Schweiß staut, sollte die Unterwäsche für Sportler immer atmungsaktiv sein, denn auf diese Weise bleibt die Haut trocken und die Erkältungsgefahr ist gebannt. Aber Sportunterwäsche sollte auch warm halten, denn wer auskühlt, der fängt sich unter Garantie einen Schnupfen ein.

    Bequem sollte sie sein

    Wäsche für den Sport im Winter muss nicht nur atmungsaktiv sein und warm halten, sie sollte auch perfekt sitzen. Niemand, der jeden Tag läuft oder mit dem Rad fährt, möchte eine Unterhose, die unangenehm kneift oder die ständig zurechtgerückt werden muss. Wer auf der Suche nach der passenden Unterwäsche ist, der sollte auf die Zusammenstellung des Materials achten. Elasthan und Polyamid sind optimal, denn Polyamid ist sehr angenehm zu tragen und das Elasthan sorgt für Bewegungsfreiheit, ohne einzuengen. Dazu kommt, dass Unterwäsche, die aus diesem modernen Material hergestellt wird, sehr pflegeleicht ist und ohne Probleme in der Maschine gewaschen werden kann. Anders als zum Beispiel Baumwolle, können weder Polyamid noch Elasthan bei der Wäsche einlaufen und nach unzähligen Umdrehungen in der Waschmaschine sitzt die Sportunterwäsche noch wie am ersten Tag.

    In vielen modischen Farben

    Lange Zeit war die Unterwäsche von Sportlern traditionell weiß, heute gibt es Unterwäsche in bunten Farben und für jeden Geschmack ist die passende Farbe dabei. Sogar auf dem heiligen Rasen im englischen Wimbledon tragen die Tennisspielerinnen farbige Höschen, etwas, das noch vor 20 Jahren verpönt war. Ob Marine oder Zitronengelb, Rot oder Hellblau, Grün oder Schwarz – bunte Unterwäsche für Sportler ist im Trend. Alle, die im Winter Sport treiben wollen und noch nach der passenden Unterwäsche suchen, die werden auf der Seite von Sport Kanze modische Unterwäsche von Jako in vielen angesagten Farben finden.

    Ideal für viele Sportarten

    Sport im Winter muss nicht zwangsläufig im Freien stattfinden, auch in der Halle treiben viele während der kalten Jahreszeit gerne Sport. Basketball und auch Handball, Tennis und Volleyball gehören zu den beliebtesten Sportarten sogar im Winter, und auch bei diesen Sportarten ist es für die Spieler wichtig, immer richtig angezogen zu sein. Auch für diese Sportler bietet die Seite http://www.sport-kanze.de/Jako-Tight-Basic-8503 eine große Auswahl an Hosen, Shirts Trainingsanzügen und natürlich auch Unterwäsche für Damen und für Herren. Zum großen Sortiment gehören zudem Lifestyle Artikel für Sportler, wie zum Beispiel Caps, Mützen, Sneakers, Boots, Hoodies und Gürtel. Zum Angebot bei Sport Kanze gehören auch Socken und Stutzen, Handtücher und Schweißbänder sowie Allwetterjacken, warme Fleecejacken, Regenjacken und Softshelljacken. Fleecejacken und vor allem Softshelljacken sind bei denjenigen sehr beliebt, die den klassischen Wintersport lieben, denn diese Jacken halten zum einen immer angenehm warm und sie sind zum anderen wasserabweisend. Wer im Winter sportlich nicht selbst aktiv werden möchte, aber gerne anderen bei sportlichen Aktivitäten zuschaut, der bekommt bei Sport Kanze die warme Stadionjacke, die es auch bei Minustemperaturen einfach macht, der Lieblingsmannschaft die Daumen zu drücken.

    Bild: © Depositphotos.com / yanlev

  • Gefährliche Lebensmittel in der Küche

    Gefährliche Lebensmittel in der Küche

    Zahlreiche Lebensmittel beinhalten Giftstoffe und vielen Menschen ist dieser Umstand nicht bewusst. Eine falsche Zubereitung oder Lagerung kann Fleisch, Gemüse oder Obst in gefährliche Lebensmittel verwandeln. Welche gefährliche Lebensmittel es gibt erfahren Sie in unserem Artikel.

    Gefährliche Lebensmittel

    Zu den Lebensmitteln die eine Gefahr für die Gesundheit darstellen zählen:

    Kichererbsen

    Die Kichererbsen zählen zu den Hülsenfrüchten aus denen die beliebte orientalische Paste Hummus hergestellt wird. Die Falafel ist ein Bällchen aus pürierten Kichererbsen, die frittiert werden und sehr gesund sind. Ungekocht sind Kichererbsen ein echtes Risiko für das körperliche Wohlbefinden, weil das Protein Phasin eine Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost und im schlimmsten Fall sogar Krampfanfälle auslösen kann. Das Phasin wird nur durch eine ausreichende Erhitzung aufgelöst. Das Kochen von Kichererbsen ist mit einem hohen Zeitaufwand verbunden und daher empfiehlt sich der Kauf fertiger Kichererbsen aus der Dose.

    Muskatnuss

    Die Muskatnuss wird gerne für Kartoffelgerichte wie Kartoffelpüree verwendet und sollte nur in einem geringen Umfang eingesetzt werden. Eine zu große Menge kann Vergiftungen verursachen, die lebensgefährlich sein können. Der Grund für eine mögliche Vergiftung sind die Phenylpropanoide, wozu auch das krebserregende Safrol zählt. Der ebenfalls enthaltene Stoff Myristicin kann ab vier Gramm einen Rauschzustand, Leberschäden, Schwindelgefühle und Kopfschmerzen verursachen. Generell ist die Muskatnuss ohne Bedenken einsetzbar, wenn sie nur in kleinen Mengen verwendet wird.

    Pilze

    Die Pilze sind als rohes Lebensmittel unbedingt zu meiden, außer es sind Zuchtpilze wie Champignons. Besondere Vorsicht gilt bei Wildpilzen, die generell gegart werden sollten, um einer Vergiftung vorzubeugen. Viele Wildpilze sind mit einem Fuchsbandwurm befallen, der sich im Körper einnisten und gesundheitliche Probleme auslösen kann.

    Zucker, Salz und Fett

    Zucker, Salz und Fett gelten als Hauptverursacher von Diabetes, Fettleibigkeit und Krebs. Alle drei Stoffe stehen im Verdacht den Körper extrem umzubauen. Auf Grund diese zu sogenannten Body Transformation würden. Forschern zufolge werden jährlich Millionen Menschen erkranken oder sterben. Der Verzicht oder Minimierung der drei genannten Stoffe im Ernährungsplan kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

    Gefährliche Lebensmittel-Vergiftungen und deren Vermeidung

    Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts gibt es in Deutschland jährlich 200.000 Lebensmittelvergiftungen, die durch Pilze, Sporen oder Bakterien verursacht werden. In unseren Lebensmitteln befinden sich Dutzende Zusatzstoffe, die den Körper manipulieren und krank machen können. Künstliche Zusatzstoffe sollen teilweise für Depressionen, Alzheimer, Krebs oder Parkinson verantwortlich sein. Die Hersteller verzichten verstärkt auf Zusatzstoffe, aber dennoch sind ein Großteil unserer Lebensmittel mit solchen riskanten Stoffen versehen. In so manchen Nahrungsmittel steckt sogar das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Wie US-Forscher feststellten, befinden sich in einem Menschen über 200 chemische Stoffe.

    Die Lebensmittelindustrie beruft sich auf die erlaubte Tagesdosis (ADI-Wert). Das Prinzip der Tagesdosis ist allerdings 400 Jahre alt und beschreibt die Akzeptanz eines Risikos für die Gesundheit. Der ADI-Wert, wie er auf einer Lebensmittelverpackung steht, gibt keine Auskunft über das Risiko. Stattdessen wird nur die Hinnehmbarkeit genannt.

    Eine Lebensmittelvergiftung kann vermieden werden, indem auf Lebensmittel mit Zusatzstoffen verzichtet, Nahrungsmittel richtet gelagert und zubereitet werden. Wie Lebensmittel richtig gelagert und zubereitet werden, darüber informieren die Verbraucherzentralen, Kochbücher und Ernährungsberater. Beim Einkauf im Supermarkt sollten Nahrungsmittel nicht gekauft werden, die eine Vielzahl Zusatzstoffe enthalten, weil diese wie beschrieben Krankheiten verursachen können.

    Das Ausweichen auf natürliche Lebensmittel, die im Garten selbst gezüchtet, auf dem Markt oder bei einem Landwirt erworben werden, empfiehlt sich als eine gesunde Alternative zur Nahrung aus dem Supermarkt-Regal. Die Kosten für Biolebensmittel sind zwar höher, aber dafür wird das Risiko reduziert Nahrung zu essen, die für den Körper und der Gesundheit riskante Inhalts- und Zusatzstoffe beinhaltet.

    Bild: © Depositphotos.com / Andreus

  • Neuer Wirkstoff aus den USA soll Übergewicht purzeln lassen

    Neuer Wirkstoff aus den USA soll Übergewicht purzeln lassen

    In den USA hat der Internist und Nierenspezialist Joseph Shapiro von der Marshal Universität einen neuen Wirkstoff entwickelt mit dem Fettpolster auf direkte Art abgebaut werden können. Das Körperfett besteht aus Fettzellen, die mit Fett gefüllt sind und sich wieder abbauen lassen. Die Fettzellen erzeugen Botenstoffe, die für ein Gleichgewicht des Stoffwechsels im Körper sorgen. Nach Angaben von Shapiro sind aggressive Sauerstoffradikale in den Fettzellen ein entscheidender Faktor, der Übergewicht und Fettleibigkeit auslösen kann.

    Übergewicht – Schädliche Sauerstoffradikale

    Die Gesundheit von Menschen mit Übergewicht kann durch einen überforderten Stoffwechsel negativ beeinflusst werden. Der Stoffwechsel generiert in diesem Fall gefährliche Sauerstoffradikale, welche den Arbeitsablauf in den Zellen stören und Schäden an Fettzellen verursachen können. Die Entschärfung der Sauerstoffradikale kann unter anderem mit Vitaminen erfolgen. In Tierversuchen und im Labor funktioniert diese Methode. Joseph Shapiro und sein Team wurden zufällig auf eine Pumpe in einer Zellmembran aufmerksam. Die Pumpe habe nicht nur eine Pumpfunktion, sondern agiere auch als Signalverstärker. Der Signalverstärker wird aktiv, sobald er sich von der Pumpe löst und verändert den Stoffwechsel, wodurch jede Menge Sauerstoffradikale erzeugt werden.

    Das Forscherteam um Shapiro hat ein Eiweiß entwickelt, welches mittels der Pumpe als Vorlage aufgebaut wurde. Das Eiweiß setzt sich aus einer Kopie des Ankerpunktes zusammen und wird fest mit dem Signalverstärker verbunden. Als Folge wird der Signalverstärker nicht aktiv und keine Sauerstoffradikale erzeugt. In einer Petrischale wurden Fettzellen übergewichtig und generierten Sauerstoffradikale. Die Beigabe des speziellen Eiweiß führte zu einer Herabsenkung des Sauerstoffradikalen-Niveaus. Die Fettzellen wurden als positiver Nebeneffekt kleiner bzw. verschwanden sogar völlig.

    Die Hormonproduktion fiel wieder auf ein normales Level. Bei einem Versuch mit Mäusen im Labor wurden die kleinen Nager mit fetthaltiger Nahrung gefüttert in deren Folge sie Übergewicht hatten oder fettleibig waren. Eine hohe Dosis des Eiweiß sorgte für ein sinkendes Körpergewicht, wodurch die Fettdepots schmolzen und die Mäuse ihr Übergewicht wieder verloren. Sie wurden schlank. Vor allem innere Fettreserven sind von der Forschung als eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit eingestuft worden. Den Mäusen wurde der Eiweiß-Wirkstoff mitten in den Bauchraum injiziert, wo sich die inneren Fettzellen befinden.

    Kein Übergewicht dank Eiweiß-Spritze

    In Zukunft könnten Menschen mit Übergewicht von einer neuen Behandlungsmethode profitieren, in deren Rahmen ein Arzt regelmäßig den Eiweiß-Wirkstoff spritzt. Als Folge würde das Fett geschmolzen, das Übergewicht gesenkt und der Patient wieder schlank werden. Das Eiweiß von Joseph Shapiro muss erst klinische Tests durchlaufen, bevor es an Menschen ausprobiert und eine Medizin daraus entwickelt werden kann.

    Das Übergewicht und Fettleibigkeit zählen zu den größten Problemen unserer modernen Gesellschaft. Sie gelten als Ursache für Krankheiten wie Diabetes Typ-2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Knochenprobleme. Eine gesunde Ernährung und ausreichende regelmäßige Bewegung steigert nicht nur das körperliche wie geistige Wohlbefinden, sondern sorgt langfristig für eine Gewichtsreduktion. Der Verzicht auf zuckerreiche und fetthaltige Nahrung steuert erheblich zu einem gesunden Lebensstil bei.

    In Verbindung mit regelmäßiger Bewegung egal ob Spaziergänge, Radtouren, Joggingläufe, Zumba oder Schwimmen kann Übergewicht oder Fettleibigkeit in einer gewissen Zeit abgebaut werden. Beim Lebensmitteleinkauf empfiehlt es sich gezielt auf Süßigkeiten, Fertiggerichte und sonstige köstliche Verlockungen der Lebensmittelindustrie zu verzichten. Allein der Zuckerverzicht kann sich schon nach einem Monat sehr positiv auf die Gesundheit auswirken. Der Zuckerverzicht ist für viele Menschen ein schwerer Schritt, weil Zucker eine Sucht auslösen kann und es bis zu drei Monate oder länger dauern kann bis diese Zuckersucht bekämpft wurde. Als Belohnung einer gesunden Ernährung und regelmäßiger Bewegung winkt eine gute Gesundheit ohne Übergewicht.

    Bild: © Depositphotos.com / plaquon

  • Gallenkoliken – sehr schmerzhaft, aber harmlos

    Gallenkoliken – sehr schmerzhaft, aber harmlos

    Viele Menschen haben Gallensteine und wissen nichts davon, in den meisten Fällen bleiben die Steine nämlich unbemerkt in der Galle und verursachen keine Probleme. Anders sieht es aus, wenn nur ein Stein in den Gallengang wandert, dann erleiden die Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes Höllenqualen, die unter dem Namen Gallenkoliken bekannt sind. Heftige, krampfartige Schmerzen im oberen Bereich des Bauchs sind ein sicheres Zeichen dafür, dass es sich um Gallenkoliken handelt, aber diese starken Schmerzen spüren nur rund ein Viertel der Betroffenen.

    Wie entstehen Gallenkoliken?

    Wenn die Galle Probleme macht, dann liegen die Ursachen in den meisten Fällen in einer ungesunden, zu fettreichen Ernährung. In der Folge verändert sich die Konsistenz der Gallenflüssigkeit. Aber nicht immer ist die Ernährung schuld, auch eine genetische Veranlagung kann für Gallenbeschwerden und für schmerzhafte Gallenkoliken sorgen. Kleinere Gallensteine machen sich durch ein unangenehmes Völlegefühl bemerkbar, wenn die Steine aber größer werden, dann kommt Druckschmerz dazu und letztendlich dann eine Gallenkolik. Das ist immer dann der Fall, wenn ein Stein von der Gallenblase in den Gallengang rutscht und damit den natürlichen Abfluss der Gallenflüssigkeit verhindert, und das löst Gallenkoliken aus.

    Welche Symptome gibt es?

    Gallenkoliken kündigen sich nicht an, sie kommen plötzlich und ohne Vorwarnung. Nicht selten treten die Koliken nach einer üppigen und fettreichen Mahlzeit auf und die Schmerzen machen sich zunächst im rechten Oberbauch bemerkbar. Handelt es sich um eine heftige Kolik, dann kommen die Schmerzen in Wellen, sie sind krampfartig und sie können bis in die rechte Schulter oder in den rechten Teil des Rückens ausstrahlen, dazu gesellen sich Übelkeit, Erbrechen und auch ein wasserähnlicher Durchfall. Gallenkoliken können nur 15 Minuten, aber auch fünf Stunden andauern und vielfach sind die Schmerzen dermaßen stark, dass ein Notarzt gerufen werden muss. Die Entscheidung einen Arzt zu rufen, ist immer richtig, denn Tapferkeit bringt nichts, da es zu einer akuten Entzündung der Gallenblase oder der Bauchspeicheldrüse kommen kann.

    Auch Gallengries kann Koliken auslösen

    Nicht immer sind Gallensteine der Übeltäter, wenn es zu schmerzhaften Gallenkoliken kommt, oftmals ist es der Gallengries, der sogenannte Sludge. Diese kleinen Krümel sind besonders tückisch, denn sie rutschen viel einfacher und schneller durch den Gallengang als Steine, aber sie verhindern den Abfluss der Gallenflüssigkeit ebenso wie die Gallensteine.

    Wie gefährlich sind Gallenkoliken?

    Gallenkoliken sind in der Regel harmlos und auch nicht lebensbedrohlich, aber wenn der Gallengang auf Dauer blockiert wird, dann kann es sehr schnell sehr gefährlich werden. Entzündet sich die Bauchspeicheldrüse, dann kann es sogar lebensgefährlich werden, und auch wenn der Dünndarm verletzt wird und durchbricht, dann kann das zu einem gefährlichen Darmverschluss führen. Wenn die Gallenkoliken immer wieder auftreten, dann erhöht sich zudem das Risiko an Gallenkrebs zu erkranken.

    Wie werden Gallenkoliken behandelt?

    Bei akuten Schmerzen wird der Arzt zunächst ein Schmerzmittel verabreichen, das die Krämpfe löst. Da es bei den meisten Betroffenen nicht bei einer Gallenkolik bleibt, raten die Ärzte dazu, die Gallenblase operativ entfernen zu lassen. Auch ein Zertrümmern der Gallensteine ist eine mögliche Option, die aber Risiken birgt, weil die Gallensteine immer wieder kommen können. Es ist daher ratsam, die Ursache und nicht nur die Symptome zu behandeln, und das ist die Entfernung der Gallenblase. Die Galle zu entfernen ist heute kein Problem mehr, denn die Galle ist kein lebenswichtiges Organ und jeder kann auch ohne die Galle ein normales Leben führen.

    Auf die Ernährung achten

    Damit es erst gar nicht zu schmerzhaften Gallenkoliken kommt, ist es besonders wichtig, auf die Ernährung zu achten. Fett sollte nach Möglichkeit nicht mehr auf dem Speiseplan stehen und auch Lebensmittel, die stark blähen sowie Alkohol sollten gemieden werden. Eine ballaststoffreiche und cholesterinbewusste Ernährung ist ein guter Schutz vor Gallensteinen und Gallenkoliken.

    Bild: © Depositphotos.com / photographee.eu

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  • Brustkrebs-Screening – überschätzt oder nützlich?

    Brustkrebs-Screening – überschätzt oder nützlich?

    Das Brustkrebs-Screening steht nicht erst seit gestern in der Kritik, jedoch jetzt werden die Stimmen immer lauter, die von einer Überdiagnostik sprechen. Sicher ist das Screening, das den Brustkrebs erkennen soll, eine gute Sache, ob es aber wirklich nützlich ist, alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre flächendeckend zu untersuchen, daran zweifeln immer mehr Experten. Eine Studie der Harvard Universität in Cambridge ist jetzt zu einem überraschenden Ergebnis gekommen. Wenn es nach dieser Studie geht, dann wird das Brustkrebs-Screening deutlich überschätzt, denn es rettet weniger Leben als bisher angenommen wurde.

    Gute Diagnostik, gleich hohe Sterberate

    16 Millionen Frauen in den USA wurden für die Studie der Harvard Universität untersucht, ihre Daten wurden gesammelt und mit einem Krebsregister verglichen. Alle diese Frauen hatten zwischen 1998 und 1999 ein Brustkrebs-Screening, also eine Mammografie machen lassen. Die Wissenschaftler verglichen dann die Zahl der Frauen, die eine Brustkrebsdiagnose hatten, mit den Sterberaten. Das Ergebnis: Je häufiger ein Brustkrebs-Screening durchgeführt wurde, umso öfter gab es auch die Diagnose Brustkrebs. Was die Forscher allerdings überraschte, trotz des vermehrten Brustkrebs-Screening sank die Sterberate nicht und das lässt nur einen Schluss zu, dass nämlich das Brustkrebs-Screening keinerlei Einfluss auf die Überlebenschancen bei Brustkrebs hat.

    Brustkrebs-Screening – Die Gefahr der Überdiagnostik

    Die Diskrepanz zwischen einem flächendeckenden Brustkrebs-Screening und einer gleichbleibend hohen Sterberate führen Experten auf die sehr weit verbreitete Überdiagnostik zurück. So werden auch winzig kleine Tumore von weniger als zwei Zentimetern beim Brustkrebs-Screening entdeckt, die aber gutartig sind. Diese Tumore wachsen nicht weiter, sie machen keine Probleme und viele verschwinden von ganz alleine wieder. Das Brustkrebs-Screening schlägt aber Alarm, die Frauen werden in Panik versetzt und die anschließenden aufwendigen Untersuchungen oder Operationen belasten die Krankenkassen und in der Folge auch die gesetzlich Versicherten.

    Früherkennung verbessert die Heilungschancen

    Viele Frauen fragen sich, ob sie auf das Brustkrebs-Screening verzichten sollen. Die Ärzte raten davon nur bedingt ab, denn je früher Brustkrebs erkannt wird, umso besser sind auch die Chancen auf Heilung. Zudem ist die Behandlung in einem frühen Stadium nicht so belastend für die Frauen und die Möglichkeiten die Brust zu erhalten, sind größer. Das Brustkrebs-Screening das von den Krankenkassen angeboten wird, erfüllt alle Qualitätsansprüche und wird von Ärzten durchgeführt, die auf diese Art von Untersuchungen spezialisiert sind. Die digitalen Geräte der Mammografiezentren sind hochmodern und liefern präzise Bilder.

    Brustkrebs-Screening – Eine immer individuelle Entscheidung

    Ein Brustkrebs-Screening wird von den gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre angeboten, aber diese Untersuchungen sind kein Garant dafür, dass sich in diesen zwei Jahren kein Krebs entwickeln kann. Ärzte raten dazu, die Frauen individuell entscheiden zu lassen, ob sie ein Brustkrebs-Screening durchführen lassen oder nicht. Wichtig ist es, sich ausreichend über das Screening zu informieren und die Vorteile wie auch die Nachteile sehr genau gegeneinander abzuwägen. Eine Alternative zum Brustkrebs-Screening ist das regelmäßige Abtasten der Brust, was ein Frauenarzt im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung vornimmt. Allerdings werden bei dieser Tastuntersuchung nur Tumore entdeckt, die größer als ein Zentimeter sind und das kann gefährlich werden. Wenn es sich um invasive und sehr aggressive Karzinome handelt, dann kann es nämlich passieren, dass der Krebs zu spät erkannt wird.

    Andere Regeln für Risikogruppen

    Für Frauen, die zu einer sogenannten Risikogruppe gehören, gelten beim Thema Brustkrebs-Screening andere Regeln. Frauen, die in ihrer Familie bereits Fälle von Brustkrebs hatten oder noch haben, gelten als Sonderfall, denn sie leben nicht selten mit genetischen Mutationen, die zum Brustkrebs führen können. In diesem Fall spielt das Alter keine Rolle und deshalb sollten auch junge Frauen, die erblich vorbelastet sind, regelmäßig ein Brustkrebs-Screening durchführen lassen. Das herkömmliche Verfahren des Abtastens reicht bei dieser Risikogruppe nicht mehr aus, nur das Röntgenverfahren mittels Screening bringt in diesem Fall Gewissheit.

    Bild: © Depositphotos.com / monkeybusiness

  • Pillen statt Skalpell?

    Chirurgen diskutieren, wann Antibiotika eine Blinddarm-Entzündung heilen können

    Baierbrunn (ots) – Eine finnische Studie zur Behandlung der Blinddarm-Entzündung lässt Chirurgen aufhorchen: Die Skandinavier heilten fast drei Viertel ihrer erwachsenen Patienten mit Antibiotika statt mit einer OP, berichtet die „Apotheken Umschau“. Obwohl der entzündete Appendix eine sehr häufige Erkrankung ist, bereitet die exakte Diagnose, besonders bei Kindern, immer noch Probleme. Etwa jeder zehnte operierte Blinddarm erweist sich als gesund – aber eine zu spät erkannte schwere Entzündung kann auch heute noch gefährlich sein. Deutsche Chirurgen erkennen die Studie der Finnen als aussagekräftig an, bleiben aber eher vorsichtig. „Bei Kindern sind Antibiotika auf keinen Fall eine Alternative“, sagt etwa Dr. Tobias Schuster, Sprecher der Fachgesellschaft für Kinderchirurgie. Und Professor Hans-Joachim Meyer, der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie sagt: „Für die Routine ist das keine Option.“ Beide befürworten jedoch weitere Studien, um genauer zu erkennen, wann die Antibiotika eine sichere Alternative sind. 

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    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 10/2015 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3148971