Schlagwort: Probleme

  • Die besten Tipps für das Lüften

    Mief raus, frische Luft rein

    Baierbrunn (ots) – Anmoderationsvorschlag: Wer kennt das nicht: Man kommt in die Wohnung oder ins Büro und die Luft ist zum Schneiden. In diesem Mief halten wir uns laut Umweltbundesamt bis zu neun von zehn Stunden auf. Wie man trotzdem genug frische Luft bekommt, verrät uns Petra Bröcker:

    Sprecherin: In Wohnungen, Schulen und Büros ist die Luft oft abgestanden, stickig oder sogar mit Schadstoffen belastet. Doch zumindest in der eigenen Wohnung können wir für frischen Wind sorgen. Tipps von Peter Kanzler, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

    O-Ton Peter Kanzler: 16 sec.

    „Achten Sie in Ihrer Wohnung auf schadstoffarme Produkte. Das gilt vor allem für Teppiche, Möbel und auch Wandfarbe. Produkte die keine oder wenig Schadstoffe enthalten erkennen Sie an dem Umweltzeichen ‚Blauer Engel‘. Ebenfalls sehr wichtig: Lüften Sie ausreichend und vor allem richtig.“

    Sprecherin: Beim Lüften gilt: Viel hilft viel!

    O-Ton Peter Kanzler: 17 sec.

    „Unverzichtbar ist das sogenannte Stoßlüften. Also zweimal am Tag die Fenster weit öffnen und einige Minuten lüften. Öffnen Sie auch die Türen der Wohnung und sorgen Sie kurzzeitig für Durchzug. Kipplüftung bringt indes wenig. Es erhöht nur die Heizkosten und sorgt für wenig Luftaustausch.“

    Sprecherin: Wer nicht ausreichend lüftet, bekommt leicht Probleme mit Schimmelbildung. Vor allem, wenn die Wohnung schlecht gedämmt ist:

    O-Ton Peter Kanzler: 17 sec.

    „Wenn man zu wenig lüftet, trifft bei einer schlechten Isolation warme Raumluft auf kalte Wände. Dort schlägt sich dann Luftfeuchtigkeit nieder und das ist der ideale Nährboden für Schimmelpilz. In älteren und schlecht gedämmten Wohnungen ist Lüften deshalb ganz besonders wichtig.“

    Abmoderationsvorschlag:

    Zimmerpflanzen und Möbel aus massivem Holz können das Raumklima verbessern, schreibt die „Apotheken Umschau“. Und manche Apotheken bieten einen Raumklima-Service an. Wer die Luft in der Wohnung verbessern möchte, findet dort kompetente Beratung.

    ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3115082
  • Noroviren – hochansteckend, hartnäckig und gefährlich

    Noroviren – hochansteckend, hartnäckig und gefährlich

    Viren sind immer unangenehm, aber Noroviren sind eine ganz spezielle Sorte. Sie sind nicht nur extrem ansteckend, sie sind auch extrem zäh: Noroviren lassen sich nicht von Kälte bis zu minus 20° Grad oder Hitze bis zu plus 60° Grad aufhalten. Wenn die Viren einmal da sind, dann lassen sie sich nicht so schnell wieder vertreiben, sie haften an Möbeln, an Tiefkühlkost, an der Kleidung und sogar an Kinderspielzeug und das monatelang. Was Noroviren vertreiben kann? Nur wirklich starke, chemische Desinfektionsmittel oder aber einfache Zitronensäure, denn die können Noroviren nicht leiden.

    Noroviren zwingen alle in die Knie

    Kitas werden geschlossen, die Passagiere von Kreuzfahrtschiffen müssen in Quarantäne, in Krankenhäusern und Altenheimen wird der Notstand ausgerufen – schuld sind Noroviren. Die kleinen unscheinbaren Viren verlieren keine Zeit, sie überfallen Menschen ohne Vorwarnung und von einer Minute zur anderen. Übelkeit, Bauchschmerzen, gefolgt von Erbrechen und Durchfall sind Anzeichen einer Magen- und Darmgrippe, die durch Noroviren ausgelöst wird. In der Folge verliert der Körper sehr viel Flüssigkeit und Salz, es kann zu massiven Kreislaufproblemen bis hin zum Schock mit Kreislaufversagen führen. Vor allem Kinder, ältere Menschen und alle, die ein schwaches Immunsystem haben, sind gefährdet, wenn sie mit Noroviren infiziert werden. Anstecken kann sich jeder, denn es reicht schon ein Händedruck, und da sich die Viren auch über die Luft übertragen, sind sie besonders gefährlich. Weil Noroviren auch vor Tiefkühlkost nicht halt machen, kann man sich sogar an Tiefkühlgemüse anstecken, das schon länger im Gefrierfach des Kühlschranks lag.

    Wie lange dauern die Beschwerden an?

    Noroviren sind zwar hochansteckend, aber sie bleiben nicht allzu lange. Meist ist nach drei bis fünf Tagen das Schlimmste überstanden, nur bei kleinen Kindern und älteren Menschen kann die Infektion auch mal länger als eine Woche dauern. Kommt es zu Schwierigkeiten mit dem Kreislauf, dann kann auch ein Aufenthalt im Krankenhaus notwendig werden. Die Betroffenen fühlen sich oftmals noch Tage nach der akuten Phase krank und schwach. Wichtig ist es viel zu trinken, um den Verlust an Flüssigkeit wieder auszugleichen. Ideal sind Mineralwasser mit wenig Kohlensäure, ungesüßte Tees und auch dünne Suppen mit wenig Fett. Hilfreich kann auch Elektrolytpulver sein, das es in der Apotheke zu kaufen gibt. Besonders bei Kindern ist dieses Pulver eine gute Wahl, denn es hilft ihnen schneller wieder gesund zu werden.

    Noroviren aktiv vorbeugen

    Gänzlich lässt sich eine mögliche Infektion mit Noroviren leider nicht vermeiden, es gibt aber einige wirksame Mittel, um die Viren abzuschrecken. So haben Forscher zum Beispiel herausgefunden, dass Zitronensäure die Viren vertreiben kann. Die Säure, die in Zitronen zu finden ist, das sogenannte Citrat, setzt sich genau an den Stellen fest, an denen die Noroviren sind, es legt sie praktisch lahm und verhindert so effektiv eine Ansteckung. Röntgenuntersuchungen haben diesen Vorgang sichtbar gemacht und bewiesen, dass das Händewaschen mit Zitronensäure dabei helfen kann, Noroviren in Schach zu halten. Leider gibt es kein wirksames Medikament, um die Noroviren aufzuhalten und es ist bislang auch nicht gelungen, einen Impfstoff zu entwickeln, der gegen die Viren immun macht.

    Noroviren sind meldepflichtig

    Das Norovirus trat 1968 zum ersten Mal in der amerikanischen Stadt Norwalk auf und wird deshalb in den USA auch noch bis heute Norwalk-Virus genannt. Die Viren nahmen sehr schnell den Weg über den Atlantischen Ozean nach Europa und sind heute weltweit verbreitet. Da Noroviren hochansteckend sind und ein einziger Mensch viele andere in einem relativ kurzen Zeitraum anstecken kann, ist jede Infektion immer meldepflichtig. Gibt es einen Krankheitsfall, dann müssen die zuständigen Gesundheitsämter informiert werden. Kommt es in Altenheimen, in Schulen, in Kindergärten oder auch in Krankenhäusern zu einer Infektion mit Noroviren, dann werden die Patienten, aber auch die Räumlichkeiten unter Quarantäne gestellt.

    Bild: © Depositphotos.com / designer491

  • Ein neues Pflaster kann Blutung sofort stoppen

    Ein neues Pflaster kann Blutung sofort stoppen

    Wer sich verletzt, der klebt ein Pflaster auf die Wunde und wartet, bis alles wieder verheilt ist. Das funktioniert aber leider nur bei kleinen Wunden, ist die Wunde größer, dann kann vor allem der Blutfluss für Probleme sorgen, denn wenn sich die Blutung nicht stoppen lässt, dann hilft auch kein Pflaster mehr. Jetzt hat ein junger Mann aus den USA ein neues Pflaster erfunden, das die Blutung innerhalb von wenigen Sekunden zum Stillstand bringen kann, und dieses neue Pflaster könnte eine kleine Revolution in der Medizin darstellen.

    Ein kleines biologisches Wunder das neue Pflaster

    Was macht das neue Pflaster so besonders und was kann dieses Pflaster, was herkömmliche Pflaster nicht können? Immer wieder müssen Ärzte und Notfallhelfer bei schweren Blutungen kapitulieren und verlieren ihre Patienten innerhalb von wenigen Minuten, schon der Verlust von einem Liter Blut kann gefährlich werden. Das neue Pflaster hat Eigenschaften, die es möglich machen, eine Blutung so schnell zu stillen, dass es erst gar nicht zu einem größeren Blutverlust kommt. „Vetigel“, so heißt das neue Pflaster und es basiert auf den Substanzen, die in der Meeresalge vorkommen. Das neue Pflaster kann das, was die natürliche Wundheilung auch kann, und wenn es auf die Wunde gesprüht wird, dann bildet sich vom Rand der Wunde aus ein dichtes Netz aus Gel, das die Blutung augenblicklich stoppt.

    Ein Gerüst aus Fasern

    Erfunden wurde das neue Pflaster von einem jungen Mann aus New York, der gerade einmal 17 Jahre alt ist. Er fand heraus, dass die Substanzen der Meeresalge dem natürlichen zellulären Gewebe ähneln, und dass sie ein Netz über die Wunde spannen können. Das stoppt zum einen die Blutung und zum anderen verschließt die Wunde dann auch auf Dauer. Der klare Vorteil von „Vetigel“ ist die Geschwindigkeit, denn das neue Pflaster ist um einiges schneller, als die bisher bekannten Blutstiller. Schon im Jahre 2000 gelang es den Forschern der Universität von Cleveland, Blutplättchen aus Kunststoff herzustellen, die die Fähigkeit hatten, eine Blutung zu stillen. Zwar sind Chirurgen heute in der Lage, mithilfe von Strom eine Blutung zu stillen, aber gegenüber dem neuartigen Wunderpflaster sind diese Möglichkeiten sehr langsam.

    Schnelle Hilfe überall

    Das Blut mit Strom oder mit künstlichen Blutplättchen zu stillen, funktioniert in der Praxis wunderbar, aber leider können diese beiden Methoden nicht weiter helfen, wenn es zum Beispiel zu einem Unfall auf der Straße gekommen ist. Genau dort sieht der junge Erfinder das Haupteinsatzgebiet seines neuen Pflasters, denn wenn es nicht mehr ausreicht, eine Blutung durch einen Druckverband zu unterbinden, dann muss das neue Pflaster nur aufgesprüht werden und in nur wenigen Sekunden kommt der Blutfluss zum Stillstand und die Wunde schließt sich. Was das neue Pflaster ebenfalls auszeichnet, ist, dass die Wunde nicht mehr aufwendig gekühlt werden muss. Beim Einsatz in Kriegs- oder Krisenregionen kann das Pflaster des jungen Amerikaners effektiv dabei helfen, Menschenleben zu retten.

    Wann es das neue Pflaster auch in Deutschland zu kaufen gibt, das steht leider noch nicht fest, denn in den USA ist es zunächst einmal nur in der Tiermedizin im Einsatz.

    Bild: © Depositphotos.com / chepko

  • Die Milz – eine Putzfrau fürs Blut

    Die Milz – eine Putzfrau fürs Blut

    Da die Milz nur sehr selten Probleme bereitet, wissen die meisten Menschen sehr wenig über dieses Organ. Kaum jemand kann, ohne zu zögern, die Lage der Milz im Körper bestimmen und da sie eher klein ist, fällt sie sogar auf Röntgenaufnahmen auf den ersten Blick gar nicht auf. Die Milz liegt im linken oberen Bauchbereich direkt unter den Rippen, und auch wenn sie ein wenig unscheinbar ist, so erfüllt sie doch eine sehr wichtige Aufgabe: Die Milz ist mitverantwortlich für den reibungslosen Ablauf des Stoffwechsels. Wenn die Milz aber verletzt wird oder eventuell sogar entfernt werden muss, dann kommt es auf jede Minute an.

    Die Milz ist die Putzfrau des Körpers

    Vom Aussehen her ähnelt die Milz einem länglichen Brötchen, und sie ist sowohl an den Blutkreislauf als auch an das Lymphsystem angeschlossen. Auch wenn die moderne Medizin sehr gut informiert ist, über die genauen Funktionen der Milz ist immer noch nicht alles bekannt. Es steht fest, dass die Milz in der Lage ist, alte und nicht mehr funktionsfähige Blutzellen zu erkennen, sie aus dem System herauszufiltern und dann abzubauen. Aber sie kann auch kleine Blutgerinnsel erkennen, sie aus dem Blut herausnehmen und ebenfalls abbauen. Was vielleicht aber noch wichtiger ist, die Milz speichert Thrombozyten, die Blutplättchen, und gibt sie dann, wenn sie zum Beispiel bei einer starken Blutung wieder gebraucht werden, an den Blutkreislauf ab. Im Grunde fungiert die Milz wie eine Art Putzfrau, die alles ordentlich aufräumt und im Ernstfall zur Stelle ist.

    Wichtig für das Immunsystem

    Auch wenn es um das Immunsystem geht, spielt die Milz eine wichtige Rolle, denn sie produziert die sogenannten Makrophagen, das sind die weißen Blutkörperchen, die dafür zuständig sind, alle körperfremden Stoffe wie Viren und Bakterien abzuwehren. Bei kleinen Kindern ist die Milz dabei behilflich, rote Blutkörperchen zu bilden. Wird das kleine Organ verletzt, dann kann es zu lebensgefährlichen inneren Blutungen kommen, und um das zu verhindern, wird die Milz dann in den meisten Fällen operativ entfernt. Der Mensch kann ohne die Milz leben, aber das Immunsystem ist dann auf Dauer beeinträchtigt.

    Wenn die Milz verletzt wird

    Wie alle anderen Organe im menschlichen Körper, so kann natürlich auch die Milz krank werden. Das kleine Organ macht sich durch Schmerzen unter dem linken Rippenbogen bemerkbar, was zum Beispiel immer dann der Fall ist, wenn die Milz anschwillt. Die Ursache für diese Schwellung kann eine virale oder eine bakterielle Infektion sein, die die Milz angreift. Wenn die Schmerzen vom linken oberen Bauchbereich bis in die Schulter ausstrahlen oder auch dann, wenn die linke Seite des Halses schmerzt, dann besteht die Gefahr, dass es sich um eine sogenannte Milzruptur handelt. Diese Verletzung kann unter anderem durch einen Unfall, aber auch durch harte Schläge verursacht werden.

    Hinweise auf schwere Krankheiten

    Immer dann, wenn die Milz sehr stark anschwillt, dann sprechen die Mediziner von einer Splenomegalie, und diese tastbare Schwellung kann ein Hinweis für schwere Krankheiten sein. Möglich ist ein Befall von Parasiten, wie das bei der Tuberkulose oder auch bei Malaria der Fall ist, aber auch ein Drüsenfieber kann die Ursache für das Anschwellen der Milz sein. Eine Veränderung der weißen Blutkörperchen, wie sie bei Leukämie beobachtet wird, kann die Milz vergrößern und auch die Fettspeicherkrankheit Morbus Gaucher kann durch eine angeschwollene Milz diagnostiziert werden. Besonders bei Morbus Gaucher, einer Krankheit, bei der defekte Enzyme das Fett im Körper nicht mehr abbauen können und es stattdessen in den Organen lagern, kann die Milz bis zum 20-fachen ihrer Originalgröße anschwellen. Ist die Leber beschädigt, dann kann sich das auch auf die Milz auswirken. Wenn es beispielsweise zu einer Leberzirrhose kommt, dann schwillt die Milz bedenklich an.

    Bild: © Depositphotos.com / pixdesign123

  • Light-Produkte – die Lügen der Lebensmittelindustrie

    Light-Produkte – die Lügen der Lebensmittelindustrie

    Die Deutschen werden immer dicker, aktuell hat über die Hälfte der Bürger Übergewicht. Schuld an diesem Dilemma sind auch die sogenannten Light-Produkte, denn sie versprechen etwas, das sie nicht halten können. Weniger Zucker, weniger Fett und damit auch weniger Kalorien sollen Light-Produkte enthalten, aber in den meisten Fällen handelt es sich um Mogelpackungen. Es sind vor allen die Ersatzstoffe, die den Zucker und das Fett ersetzen sollen, die massiv dafür sorgen, dass die Zeiger auf der Waage steigen, anstatt zu sinken.

    Wie light sind Light-Produkte?

    Vor allem die vermeintlichen Dickmacher wie zum Beispiel Butter, Mayonnaise oder auch Getränke, stehen bei den Light-Produkten im Fokus. Die Hersteller gaukeln den Verbrauchern vor, dass sie auf nichts verzichten müssen, denn es gibt schließlich alles auch in Light. Voller Geschmack, aber weniger Kalorien, das verspricht die Lebensmittelindustrie und lügt dabei, dass sich die Balken biegen. Am Beispiel der Leichtmargarine lassen sich diese Light-Versprechen schnell als Lüge entlarven, denn wer meint, mit einer leichten Margarine abzunehmen, der wird enttäuscht werden. Die Hersteller ersetzen bei der vermeintlich schlanken Margarine das Fett einfach durch Wasser, da aber Wasser nicht bissfest ist, muss es mit Bindemittel vermischt werden. Das wäre nicht weiter schlimm, nur dass die Bindemittel aus dem Chemielabor stammen, und auf der Basis von reinen Kohlehydraten hergestellt werden, die bekanntlich dick machen.

    Die Zuckerlüge der Light-Produkte

    Neben Fett spielt der Zucker bei den meisten Light-Produkten eine wichtige Rolle. Wer abnehmen will, der darf nicht zu süß essen. Die Lebensmittelindustrie reagiert auch hier nach Wunsch und bringt Light-Produkte auf den Markt, in denen jede Menge Zusatzstoffe zu finden sind. So findet sich Stevia anstatt Zucker im Erfrischungsgetränk, denn Stevia hat keine Kalorien, ist aber schädlich für die Gesundheit, wenn es überdosiert wird. Mediziner raten dazu, nicht mehr als vier Milligramm Stevia pro Kilogramm Körpergewicht zu sich zu nehmen, alles, was darüber hinaus geht, ist bedenklich. Für die Gesundheit schädlich sind aber auch Zuckeralkohole wie Xylit, Lactit oder Maltit. Diese sind ebenfalls in großen Mengen vor allem in Getränken, Eis oder Süßspeisen zu finden, die als Light-Produkte angeboten werden. Zuckeralkohole können zu massiven Magen- und Darmproblemen führen und die Hersteller müssten eigentlich Warnhinweise auf diesen Light-Produkten anbringen.

    Das Problem mit den Gutachten

    Es gibt zahlreiche Gutachten zu vielen Light-Produkten, die meist den Tenor haben, dass diese Produkte dabei helfen, abzunehmen und dass sie in keinem Fall schädlich für die Gesundheit sind. Viele Verbraucher orientieren sich an diesen Gutachten und kaufen mit ruhigem Gewissen Light-Produkte und sind überzeugt, sich auf diese Weise gesund zu ernähren. Oftmals ist jedoch das Gegenteil der Fall, denn was die meisten Verbraucher nicht wissen, ist, dass nur wenige Gutachten wirklich neutral sind, die Mehrzahl wird von den jeweiligen Herstellern in Auftrag gegeben. Ein Gutachter, der von einem Lebensmittelhersteller beauftragt und auch bezahlt wird, kann also kaum objektiv sein und wird immer so bewerten, wie der Auftraggeber es gerne haben möchte.

    Alle, die erfolgreich abnehmen wollen, sollten mit einem Ernährungsberater sprechen und einen gezielten und individuellen Ernährungsplan aufstellen lassen. Abnehmen mit Light-Produkten funktioniert leider nicht.

    Bild: © Depositphotos.com / Taden1

  • Depressionen begegnen

    Depressionen begegnen

    Hunderttausende Menschen in Deutschland verlieren jedes Jahr einen geliebten Menschen. Urplötzlich ist nichts mehr so, wie es einst war. Der gesamte Alltag gerät aus den Fugen. Zahlreiche Hinterbliebene werden von Angst und Verzweiflung überwältigt. Wer nicht gut mit dieser Situation zurechtkommt, läuft Gefahr, in eine Depression zu verfallen. Aus dieser führt in der Regel allein und ohne fremde Hilfe kaum ein Weg heraus.

    Diese Hilfe sollte also bewusst in Anspruch genommen werden. Dazu zählen ärztliche Behandlungen genauso wie Lebenshilfegruppen. In diesen Gruppengesprächen machen Betroffene die Erfahrung, dass sie mit ihrer Krankheit nicht alleine sind, tauschen sich über ihre Probleme aus und machen sich gegenseitig Mut. Gemeinsam lässt sich ein Weg aus der Krise finden.

    Bevor hier mögliche Gesprächspartner genannt werden, sollte zuerst geklärt werden, wie Depressionen erkannt werden können, denn die Erkenntnis und Akzeptanz der Erkrankung ist der erste Schritt auf dem Weg zur Hilfe und Heilung.

    Wie kann eine Depression erkannt werden?

    Depressionen gehen in der Regel mit bestimmten Symptomen einher, die sich relativ klar von einer einfachen Niedergeschlagenheit abgrenzen lassen. Im Allgemeinen klagen Patienten bei einem Arztbesuch nicht über depressive Verstimmungen, sondern über körperliche Beschwerden, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, Schlaf- und Appetitlosigkeit. Daher wünschen sich die Patienten von ihrem Arzt des Öfteren auch Schmerz- oder Schlafmittel.

    Neben körperlicher Veränderungen können bei Personen mit einer Depression auch Verhaltensveränderungen festgestellt werden. Nicht selten nehmen diese Menschen Gefühle wie Angst, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, innere Leere, Schuldgefühle und Verzweiflung wahr. Negative Denkmuster und eine pessimistische Lebenseinstellung beherrschen den Alltag.

    Bedingt durch das veränderte Verhalten werden Hobbys eingestellt und soziale Kontakte vernachlässigt. Einer beruflichen Tätigkeit kann im Allgemeinen gar nicht oder nur sehr eingeschränkt nachgegangen werden. In den meisten Fällen ziehen sich von Depressionen betroffene Menschen in ihr Bett zurück. Beim Sprechen ist eine leise, monotone Stimmlage auffällig. Mimik und Gestik wirken wie erstarrt.

    Die Behandlungsmöglichkeiten von Depressionen

    In der Schulmedizin werden Depressionen mithilfe von Medikamenten durch die Gabe von Antidepressiva und einer ergänzenden Psychotherapie behandelt. Hier wird insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie mit Erfolg eingesetzt. Nicht selten werden beide Therapieformen auch miteinander kombiniert.

    Ein weiteres erfolgsversprechendes Verfahren in der Behandlung von Depressionen besteht in der Lichttherapie. Diese Therapieform kommt überwiegend bei so genannten Winterdepressionen zum Einsatz. Durch eine starke Lichtquelle soll der Melatoninhaushalt ausgeglichen werden.

    Mit Glück gegen negative Gedanken

    Was viele Menschen nicht wissen: Glück kann man sich antrainieren. Es sind die vielen kleinen Dinge im Leben, die einander Freude bereiten und in der Summe jeden Tag mit Farbe füllen. Eines der Hauptgesetze, das sich in beinahe allen Weltreligionen findet, ist das Prinzip der Resonanz. Tue Gutes und dir wird Gutes widerfahren.

    Der Tiefpunkt im Leben kann auch der Anstoß sein, den man braucht, um sich selbst Wünsche und Träume zu erfüllen, die bisher womöglich auf der Strecke geblieben sind. Schließt sich eine Tür, tut sich bekanntlich eine andere auf.

    Das wichtigste im Leben ist jedoch ein soziales Umfeld, eine Gruppe, in der man sich geborgen fühlt und in der Menschen füreinander einstehen. In Zeiten der Depression bedeutet das Gefühl, nicht alleine zu sein, Hoffnung. Viele Menschen finden diese Verbundenheit in religiösen Gemeinschaften wie der Gralsbewegung.

    Bild: © Depositphotos.com / ikurucan