Schlagwort: Probleme

  • Bauchschmerzen nach Alkoholgenuss

    Bauchschmerzen nach Alkoholgenuss

    Bauchschmerzen nach Alkoholgenuss – was sind die Gründe?

    Bauchschmerzen gehören zu den Symptomen, die sehr viele Ursachen haben können. Wenn Kinder Schmerzen haben, dann zeigen sie fast immer auf den Bauch, da sie den Schmerz nur selten richtig lokalisieren können. Bauchschmerzen bei Erwachsenen können zwar richtig gedeutet werden, aber woher die Schmerzen kommen, das kann unterschiedliche Ursache haben. Alkoholgenuss Bauchschmerzen treten nicht nur zusammen mit einem Kater am Morgen nach einer Party auf, Alkoholgenuss Bauchschmerzen können auch dann auftreten, wenn am Abend vorher gar kein Alkohol getrunken wurde.

    Wenn das der Fall ist, dann verbergen sich hinter den Bauchschmerzen nicht selten Erkrankungen, die mit einem regelmäßigen Alkoholgenuss zu tun haben, und diesen Alkoholgenuss Bauchschmerzen sollte ein Arzt auf den Grund gehen.

    Nicht immer ist der Magen schuld

    Wer an Bauchschmerzen denkt, der meint den Magen, aber der Magen ist nicht immer der Schuldige, auch andere Organe in der Bauchhöhle können dafür sorgen, dass es zu Schmerzen kommt. Die Galle kann ebenso wie die Leber und der Darm für Schmerzen sorgen, und besonders wenn Alkohol im Spiel ist, dann lässt sich relativ schnell ermitteln, welches Organ betroffen ist und die Schmerzen ausgelöst hat. Bauchschmerzen können stechend sein, aber auch ziehend, sie können als Krämpfe auftreten oder ein brennendes Gefühl verursachen. Mithilfe einer Magenspiegelung kann der Arzt schnell herausfinden, ob es sich um Alkoholgenuss Bauchschmerzen handelt, oder ob ein Organ unmittelbar betroffen ist und für Schmerzen sorgt.

    Alkohol stimuliert den Magen

    Alkohol ist eine Möglichkeit, warum es zu Magenschmerzen kommen kann. Der Grund für die Alkoholgenuss Bauchschmerzen ist, dass Alkohol die Magensäure stimuliert. Magensäure ist zum einen ätzend und zum anderen auch eine aggressive Flüssigkeit, ohne die aber die Nahrung nicht in ihre einzelnen Bestandteile aufgespalten werden kann. Da Magensäure ätzend und aggressiv, trotzdem aber unverzichtbar ist, muss der Magen diese Säure nicht nur selbst herstellen, er muss sich gleichzeitig auch vor ihr schützen. Das geschieht durch den Magenschleim, der ebenfalls vom Magen selbst produziert wird. Der schützende Magenschleim liegt über der Magenwand und verhindert, dass Magensäure in den Magen einfließen kann. Es ist daher immer sehr wichtig, dass es ein gesundes Gleichgewicht zwischen Magensäure und Magenschleim gibt.

    Dieses Gleichgewicht kann empfindlich gestört werden, zum Beispiel durch den Genuss von zu viel Alkohol. Alkohol sorgt zwar dafür, dass die Produktion der Magensäure ansteigt, aber er ist nicht in der Lage, das Gleiche auch mit dem Magenschleim zu tun. Auf diese Weise kommt es zu einem Überschuss der aggressiven Magensäure und das sorgt dafür, dass der Magen geschädigt wird. Die Folge sind Alkoholgenuss Bauchschmerzen, und wer diese Schmerzen auf die leichte Schulter nimmt, der riskiert ein Magen- oder auch ein Darmgeschwür.

    Die Gefahr von Geschwüren

    Wer häufig unter Alkoholgenuss Bauchschmerzen leidet, der muss damit rechnen, dass sich ein Magengeschwür gebildet hat und dieses Geschwür macht sich dann nicht nur durch Alkoholgenuss Bauchschmerzen bemerkbar, sondern auch wenn bestimmte Nahrungsmittel gegessen werden, die zum Beispiel scharf gewürzt sind. Kommt es durch übermäßigen Alkoholgenuss aber zu einem Geschwür am Darm, dann verhält es sich umgekehrt, es treten immer dann Schmerzen auf, wenn der Magen nicht gefüllt wird und der Darm damit nichts zu tun bekommt. Die Alkoholgenuss Bauchschmerzen werden immer wieder verstärkt, wenn Alkohol getrunken wird, denn dann wird der Magen immer wieder mit einer Überproduktion von aggressiver Magensäure reagieren.

    In vernünftigen Mengen trinken

    Alkoholgenuss Bauchschmerzen bedeuten nicht zwangsläufig, dass man auf Alkohol verzichten muss, es kommt immer auf die Menge an, ob es zu Schmerzen kommt oder nicht. Ärzte empfehlen, dass Frauen nicht mehr als 20 Gramm und Männer nicht mehr als 30 Gramm Alkohol am Tag trinken, denn diese Menge wird keine Probleme mit Alkoholgenuss Bauchschmerzen verursachen.

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  • Schadet Facebook den Schulnoten?

    Schadet Facebook den Schulnoten?

    Eltern und Lehrer haben es schon immer gewusst: Wenn die Kinder und Schüler einen Facebook Account haben, dann lassen sie in der Schule immer mehr nach und die Noten rutschen in den Keller. Aber ist das wirklich so, oder gibt es noch andere relevante Gründe, warum Kinder schlechte Noten nach Hause bringen?

    Studenten lernen schlechter

    Warum Facebook sich negativ auf die Noten in Schule und Universität auswirkt, das liegt auf der Hand, denn schließlich fällt es schwer, sich auf den Unterricht oder die Vorlesung zu konzentrieren, wenn man mit Facebook abgelenkt wird. Es ist nun einmal deutlich spannender mit Freunden zu chatten oder die neuen „Likes“ auf dem Profil zu bewundern, als sich um den Satz des Pythagoras zu kümmern. Wissenschaftler in den USA wollten es jetzt ganz genau wissen, warum Facebook dafür sorgt, dass es schlechte Noten gibt und sie machten eine verblüffende Entdeckung.

    Für die aktuelle Studie mit mehr als 1.600 Studenten mussten die Studienteilnehmer mindestens zwei Stunden am Tag im größten sozialen Netzwerk der Welt aktiv sein. Während dieser Zeit mussten die Erstsemester aber auch andere Dinge für ihr Studium erledigen und lernen. Das Ergebnis war: Die Noten hatten zu leiden, aber das traf nur auf die jungen Studenten im ersten Semester zu. Studenten im zweiten und dritten Jahr, die die gleiche Aufgabe erfüllen mussten, hatten dagegen überhaupt keine Probleme damit, ihre Aktivitäten bei Facebook und das Lernen unter einen Hut zu bringen.

    Liegt die Schuld bei Facebook?

    Die Forscher der Universität von Iowa wollten genau wissen, warum nur die Studienanfänger Schwierigkeiten mit Facebook im Zusammenhang mit ihrem Lernpensum hatten und sie stellten fest, dass das soziale Netzwerk keineswegs die alleinige Schuld an den schlechten Noten trifft. Die schlechten Noten erklären sich vielmehr daraus, dass die jungen Studenten es noch nicht geschafft haben, ihre Zeit sinnvoll einzuteilen. Alle, die neu an eine Universität kommen, die müssen zum ersten Mal in ihrem Leben ohne ihre Eltern oder die Geschwister zurechtkommen, die ihnen bisher mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. Sie müssen sich vollkommen neu orientieren und ihren Alltag neu ordnen. Es ist nicht leicht, das alles zu stemmen und das führt häufig dazu, dass die Prioritäten verschoben werden.

    Für junge Studenten kann Facebook sogar eine positive Wirkung haben, denn über das soziale Netzwerk können sie den Kontakt zu Freunden und der Familie behalten und fühlen sich in ihrem neuen Leben nicht mehr allzu einsam und verloren.

     

  • Bhujangasana – die Kobra

    Bhujangasana – die Kobra

    Schlangen spielen in der indischen Mythologie eine sehr große Rolle, es ist daher nicht verwunderlich, dass die Kobra eine beliebte Übung ist. Bhujangasana heißt die Kobra im Sanskrit und sie ist eine wahre Wohltat für den Rücken, den Nacken und auch für die Schultern. Keine andere Schlange kann sich so majestätisch aufrichten wie eine Kobra und genau dieser stolzen Haltung ist Bhujangasana nachempfunden. Für Babys ist die Kobra übrigens eine ganz normale Haltung, denn wenn Babys sich auf die Unterarme stützen, dann können sie die Welt aus einer ganz anderen Perspektive aus sehen und erkunden.

    Bhujangasana – Die ruhende Lebensenergie

    Eine Kobra sieht die Welt besser, wenn sie sich aufrichtet, und wie alle anderen Schlangen ruht auch die Kobra viele Stunden am Tag, in dem sie sich einrollt. Die Kobra ist im Yoga ein Symbol für die Lebensenergie, die ruht. Die Wirbelsäule soll sich bei dieser Übung ausruhen, denn nur so kann vom Ende des Rückens neue Energie in den Körper strömen.

    Bhujangasana steht aber nicht nur für neue Lebensenergie, sondern auch für die Wandlung. Selbst wenn eine Schlange nie damit aufhört zu wachsen, ihre Haut muss sie trotzdem regelmäßig abstreifen. Auch viele Menschen möchten gerne von Zeit zu Zeit in eine neue Haut schlüpfen, etwas Neues ausprobieren und etwas ganz anderes tun. Das macht die Bhujangasana zu einer sehr interessanten Übung, denn mit der Kobra kann man immer wieder neue Energie schöpfen.

    Bhujangasana – die Anleitung

    Bhujangasana beginnt in der Bauchlage, die Fersen sind ca. zwei Zentimeter voneinander entfernt und die Fußballen berühren sich. Wichtig ist, dass der Fußrücken zur Mitte ausgerichtet auf dem Boden liegt und die Zehen nach hinten zeigen. Wenn es bequemer sein soll, dann können die Beine auch leicht geöffnet werden, mehr Halt hat man allerdings, wenn die Beine geschlossen sind.

    Die Stirn liegt zunächst auf dem Boden und die Hände liegen unter den Achselhöhlen. Nun werden die Oberschenkel angespannt und die Knie vom Boden gehoben. Die Finger sind gespreizt, der Zeigefinger zeigt nach vorne, und die Ellenbogen werden dicht am Brustkorb positioniert. Beim Einatmen heben sich jetzt die Schultern vom Boden und der Hinterkopf wird nach vorne gehoben. Nun wird das Brustbein wieder beim Einatmen nach oben gezogen und gleichzeitig sinken die Schultern nach unten. Die Hände werden auf den Boden gedrückt und leicht nach hinten gezogen. Einige Atemzüge lang sollte man in dieser Stellung verharren, dann wird der Oberkörper wieder auf den Boden gelegt und der Kopf auf die Seite gelegt.

    So wirkt die Kobra

    Auch wenn Bhujangasana am Anfang anstrengend ist, es lohnt sich, diese Übung öfter zu probieren. Der Rücken wird wie der Nacken entspannt und der kontrollierte Wechsel zwischen einatmen und ausatmen weitet den Brustkorb, das Atmen wird einfacher und befreiter. Mit der Kobra lässt sich die ganze Körperhaltung verbessern und die Brustmuskulatur wird gedehnt, aber nicht überdehnt.

    Wem die Übung zu anstrengend ist, der kann die Kobra auch variieren und die Unterarme auf den Boden legen. Diese Sphinx Haltung ist einfacher und sie kostet nicht so viel Kraft wie die Originalübung. Alle, die Probleme mit dem unteren Teil der Wirbelsäule haben oder unter einer Entzündung im Bauchraum leiden, sollte von der Kobra absehen. Auch im letzten Drittel der Schwangerschaft ist die Kobra nicht mehr zu empfehlen und auch nur noch schwer möglich. Wer nach dieser Yoga Übung Muskelkater verspürt, der muss einen Fehler gemacht haben. Zu den häufigsten Fehlern gehört, dass der Kopf zu weit in den Nacken gelegt wird. Auch wenn die Schultern auf Höhe der Ohren gezogen werden, dann führt das nicht selten zu Schmerzen, denn bei der Kobra sollten die Schultern immer leicht nach hinten gezogen werden, um den oberen Teil des Rückens zu entspannen.

  • Lavendel – das duftende Wunderkraut

    Lavendel – das duftende Wunderkraut

    Wer schon einmal einen Urlaub in der französischen Provence verbracht hat, der wird sich an die endlosen violetten Felder erinnern, die einen betörenden Duft ausströmen – die Lavendel Pflanze gedeiht in der Provence besonders gut und von der Provence aus trat die Lavendel Pflanze ihren Siegeszug um die Welt an.

    Lavendel ist aber nicht nur schön anzuschauen und hat ein herrliches Aroma, Lavendel ist auch eine Würz- und Heilpflanze, die die Seele heilen kann. Die Lavendelpflanze hat eine beruhigende Wirkung, denn sie hilft denen, die nicht mehr richtig schlafen können und sie vertreibt den Stress.

    Lavendel – für einen gesunden Schlaf

    Seit Jahrhunderten ist die Lavendel Pflanze ein bewährtes Mittel, wenn es um den gesunden Schlaf geht. Besonders in der heutigen Zeit haben immer mehr Menschen Probleme damit, richtig durchzuschlafen. Sie wälzen sich im Bett herum, voller Sorgen, die sie nicht zur Ruhe kommen lassen. Stress im Job, finanzielle Probleme und familiäre Sorgen machen die Nacht unruhig und vor allem kurz. Aber nicht nur Sorgen, auch Ängste bestimmen heute vielfach den Alltag, und wenn diese Ängste so groß werden, dass sie zu einem Kontrollverlust führen, dann ist das ein Weg in die Depression oder in den gefürchteten Burnout.

    Die Lavendel Pflanze kann effektiv dabei helfen, den Stress abzubauen und die Ängste zu lösen. Ein Extrakt aus den Blüten des Lavendel hilft dabei, wieder ruhig zu schlafen, Lavendel nimmt die Ängste und lässt jeden, der betroffen ist, wieder tief durchatmen. Lavendel hat die Fähigkeit das seelische Gleichgewicht wieder herzustellen, denn die Lavendelpflanze sorgt dafür, dass die wichtigen Botenstoffe die Verarbeitung der Reize im Nervensystem wieder ins Gleichgewicht bringen. Es müssen nicht immer Medikamente sein, Lavendel hat die gleiche Wirkung, er ist aber natürlich, macht nicht abhängig und vor alle Dingen macht Lavendel am Tag nicht müde.

    Lavendel im Gartenlavender-537851_1280

    Keiner muss in die Provence fahren, um eine Lavendelpflanze zu kaufen, Lavendel gibt es mittlerweile in jedem gut sortierten Gartenmarkt. In Europa sind 25 verschiedene Lavendel Arten bekannt, besonders beliebt ist aber die robuste Lavandula angustifolia. Diese Lavendel Pflanze ist winterfest und wird sehr gerne in Weinbergen gepflanzt, da sie Schädlinge von den Reben fernhält. Die Lavandula angustifolia Lavendelpflanze ist mehrjährig und kann bei einer günstigen Lage zwischen 60 und 100 Zentimeter hoch werden. Sie ist ein Halbstrauch, der an einem sonnigen trockenen Platz auch mit einem eher nährstoffarmen Boden sehr gut zurechtkommt.

    Rosen und Lavendel sind eine wunderbare Kombination, denn beide lieben die Sonne. Wer rund um seine Rosensträucher Lavendel pflanzt, der muss sich nie wieder um Blattläuse Gedanken machen, denn die Lavendel Pflanze hält die Läuse von den Rosen fern.

    Allerlei aus Lavendel

    Die Blüten der Lavendelpflanze sind nicht nur ein ausgezeichnetes Heilmittel, getrockneter Lavendel hat noch andere Talente. So aromatisieren die getrockneten Blüten eine Fleischsoße und machen einen Lammbraten zu einer Delikatesse. Wer immer einen bezaubernden Duft und einen sicheren Schutz vor Kleidermotten haben möchte, der muss die Blüten der Lavendel Pflanze trocknen und dann in kleine, vielleicht selbst genähte Säckchen füllen und dann in den Kleiderschrank hängen. Wenn der Duft nicht mehr so intensiv ist, dann muss das Lavendelsäckchen nur für einige Minuten über Wasserdampf gehalten werden und schon entfaltet der Lavendel wieder sein betörendes Aroma.

  • Bequem sitzen mit dem Meditationsstuhl

    Bequem sitzen mit dem Meditationsstuhl

    Richtig sitzen will gelernt sein und das gilt vor allem dann, wenn es um Yogaübungen geht. Normalerweise sitzen wir bequem auf dem Sofa vor dem Fernseher, auf dem Bürostuhl, am Schreibtisch oder im Auto, aber selbst wenn das Sitzen dort bequem ist, gesund ist es nicht immer. Wer Yoga macht, der muss seinen speziellen Lieblingssitz finden und das kann bedeuten, es muss vieles ausprobiert werden, bis der passende Sitz gefunden wird. Ein Meditationsstuhl ist eine Möglichkeit, aber auch auf der Yogamatte oder am Boden ist Yoga sehr entspannend, wenn man die richtige Sitzhaltung gefunden hat.

    Auf dem Meditationsstuhl richtig sitzen

    Wenn von einem Meditationsstuhl die Rede ist, dann sollte man sich keinen besonderen Stuhl vorstellen, denn ein Meditationsstuhl kann zum Beispiel ein kleiner Hocker sein, aber auch ein Stuhl, auf dem man besonders gut sitzen kann. Ganz gleich, ob ein Hocker oder ein Stuhl zum Meditationsstuhl wird, wichtig ist, dass die Oberschenkel waagerecht auf der Sitzfläche liegen und die Füße fest auf dem Boden stehen. Sollte der Stuhl so hoch sein, dass die Fußsohlen nicht den Boden berühren, dann kann eine zusammengerollte Decke den Kontakt zum Boden darstellen.

    Ein sicheres Zeichen, dass die Sitzhaltung nicht perfekt ist, zeigt sich daran, dass die Beine zu kribbeln anfangen und einschlafen. Wenn das der Fall ist, dann wird es Zeit, die Sitzhaltung zu korrigieren. Da der Körper schnell lernt, wird er sich auch schnell an den Meditationsstuhl gewöhnen.

    Welcher Yogasitz ist zu empfehlen?

    Wer statt auf einem Meditationsstuhl lieber auf der Yogamatte am Boden sitzen möchte, der kann zwischen verschiedenen Sitzhaltungen wählen. Beliebt ist der Schneidersitz oder Sukhasana. Bei diesem Sitz werden die Beine gekreuzt, der linke Fuß stützt dabei das rechte Knie und umgekehrt. Die Arme werden locker auf die angewinkelten Knie gelegt, der Rücken bleibt gerade, ebenso wie der Kopf.

    Auch der Fersensitz oder Vajrasana ist ein beliebter Yogasitz. Bei dieser Haltung wird der Rücken nach oben gestreckt, die Arme liegen locker auf den Oberschenkeln. Wichtig ist eine gerade Haltung, die Fersen liegen eng zusammen, die Schultern sinken nach unten und das Kinn ist parallel zum Boden gerichtet.

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    Eine besonders stabile Haltung bietet der Kuhkopfsitz oder Gomukhasana. Für diesen Yogasitz wird der linke Fuß zur rechten Hälfte des Gesäßes gezogen, und zwar so, dass das Knie den Boden berührt. Dann wird das rechte Bein darübergelegt, sodass die Knie genau übereinander liegen. Der Rücken ist gerade aufgerichtet, die Schultern bleiben locker und die Hände werden in den Schoß gelegt.

    Der bequeme Sitz oder Muktasana trägt seinen Namen zurecht und ist besonders bei Yoga Anfängern sehr beliebt. Die rechte Ferse wird beim bequemen Sitz in Richtung Damm gezogen und liegt dann zur Hälfte unter dem Gesäß. Der linke Fuß wird vor den rechten Fuß geschoben, und zwar so weit, wie es geht. Sollte sich aber ein Ziehen im Bein bemerkbar machen, dann ist es besser, die Sitzhaltung ein wenig zu lockern. Die Arme werden auf die angewinkelten Knie gelegt, die Schultern bleiben entspannt und das Kinn zeigt parallel zum Boden.

    Ohne Probleme sitzen mit dem Meditationsstuhl

    Ob man auf dem Meditationsstuhl oder in einer der Sitzpositionen sitzt, spielt keine entscheidende Rolle, wichtig ist immer, dass man bequem und vor allem ohne Schmerzen sitzen kann. Die genannten Sitzpositionen sind ideal für alle, die mehr für ihren Rücken tun wollen, so kann der Kuhkopfsitz dabei helfen, Beschwerden mit dem Ischias zu lindern. Wer allerdings Probleme mit dem Knie vielleicht durch einen Meniskusschaden hat, der sollte den Meditationsstuhl vorziehen, denn der Lotussitz und auch der bequeme Sitz beanspruchen die Knie zu sehr.

    Auch wer unter Rheuma und Arthrose leidet, sollte dem Meditationsstuhl den Vorzug geben.

  • Magersucht Symptome bei Teenagern

    Magersucht Symptome bei Teenagern

    Magersucht bei Teenagern – was können Eltern tun?

    Magersucht – dieses Wort macht vielen Eltern Angst. Wenn die Tochter in die Pubertät kommt, dann suchen viele Eltern nach Magersucht Symptomen und behalten ihr heranwachsendes Kind genau im Auge. Isst die Tochter auch ausreichend? Gibt es Anzeichen, dass sie an Gewicht verloren hat? Zieht sie sich auffallend zurück? Mit wem ist sie befreundet? Es gibt viele Magersucht Symptome, aber da die Krankheit schleichend verläuft, treten nicht alle Magersucht Symptome gleichzeitig auf.

    Es gibt allerdings untrügliche Magersucht Symptome, und Untergewicht ist nur eines dieser Symptome. Aber worauf müssen Eltern noch achten?

    Magersucht – Welche Ursache gibt es?

    Lange bevor die ersten Magersucht Symptome sichtbar werden, steht die eigentliche Ursache schon lange fest. Mädchen sind von der Pubertät stärker betroffen als Jungen, denn sie nehmen zum Beispiel die Veränderungen ihres Körpers nicht immer positiv auf. Sie fühlen sich unattraktiv, sie verlieren an Selbstbewusstsein und suchen nach Vorbildern, denen sie nacheifern können. Nicht selten sind diese Vorbilder berühmte Models, Sängerinnen und Schauspielerinnen, die alle einiges gemeinsam haben: Sie sind dünn. Um diese Idealmaße zu erreichen, wird gehungert und aus dieser anfänglichen Dauerdiät wird sehr schnell eine Magersucht.

    Aber Magersucht kann auch biologische Ursachen haben. Mädchen haben in der Pubertät einen höheren Körperfettanteil als Jungen und zudem ist ihr Energieverbrauch geringer. Das führt zur pummeligen Figur, die früher als Backfischspeck bezeichnet wurde. Ein Auslöser für Magersucht kann aber auch in der Familie liegen, denn wenn die Großmutter und Mutter füllig waren, dann kann es durchaus sein, dass auch die Tochter zur fülligen Figur neigt. Viele junge Frauen, die in ihre Kindheit und Jugend sehr behütet wurden, flüchten in die Magersucht, denn für sie ist die Magersucht eine Art Protest.

    Welche Magersucht Symptome gibt es?

    Auch wenn es vielleicht komisch klingt, aber bei magersüchtigen Frauen dreht sich alles ums Essen. Sie denken über jede Mahlzeit gründlich nach, sie rechnen die Kalorien aus und überlegen, was für ihr Gewicht schädlich ist und was nicht. Eines der typischen Magersucht Symptome ist, dass eine Magersüchtige sich immer zu dick findet, selbst dann, wenn sie bereits stark untergewichtig ist. Auch die panische Angst zuzunehmen ist ein Symptom der Magersucht und die Waage spielt eine mehr als wichtige Rolle.

    Magersucht Symptome zeigen sich aber auch im Essverhalten. Magersüchtige essen auffällig langsam, sie schieben ihr Essen gelangweilt mit der Gabel über den Teller und trinken vor einer Mahlzeit Unmengen von Wasser, um den Magen zu füllen. Auf der anderen Seite bekochen viele Magersüchtige gerne ihre Familie, ohne dabei selbst zu essen, und sie sammeln nicht selten Kochrezepte, einzig aus dem Grund die Kalorien zu studieren. Auch wenn die Magersucht Symptome nicht mehr zu übersehen sind, fühlen sich Magersüchtige nicht krank, aus ihrer verzerrten Sicht sind sie schön, begehrenswert und vor allem gesund.

    Welche Therapien gibt es bei Magersucht?

    Wenn die Magersucht Symptome nicht mehr zu leugnen sind und wenn gesundheitliche Probleme immer massiver auftreten, dann kann nur noch die Medizin helfen. Ärzte und Psychologen, Physiotherapeuten und Diätassistenten sind dann gefragt. Je nachdem, wie stark die Magersucht Symptome sind, kann die Behandlung ambulant, aber auch stationär in Spezialkliniken erfolgen. Aus medizinischer Sicht muss das Körpergewicht wieder angehoben werden, die größte Arbeit hat aber der Psychologe zu leisten, denn er muss der Magersüchtigen wieder Freude am Leben vermitteln und ihr dabei helfen, aus dem Teufelskreis Magersucht herauszufinden.