Schlagwort: Probleme

  • Der Umgang mit Taschengeld in der Pubertät

    Der Umgang mit Taschengeld in der Pubertät

    Einige Eltern fragen sich, wie viel Taschengeld sie ihren Jugendlichen bereit stellen sollen. Ist es schon Zeit für ein eigenes Konto? Was ist angemessen? Wie dürfen die Teenies ihr Geld ausgeben? Dürfen sie es selbst bestimmen, was sie kaufen? Grundsätzlich gibt es gewisse Richtlinien, wie viel Taschengeld Jugendlichen zusteht. Bei einem Vierzehnjährigen etwa sind 30 Euro im Monat angemessen. Für reiche Eltern mag das wenig Geld sein, für Hartz-IV-Empfänger hingegen stellt es eine echte Herausforderung dar. Ob man gleich ein Konto einrichtet und seinen Sprösslingen beibringt, wie mit Karte und Überweisungen umzugehen ist oder ob man das Taschengeld bar übergibt, muss jeder selbst entscheiden.

    Was dürfen Jugendliche vom Taschengeld in der Pubertät kaufen?

    Häufig wird den Kindern erlaubt, dass sie sich kaufen können, was sie möchten. Das kann allerdings beim Jugendlichen auch eine Packung Zigaretten, Bier oder Wein sein. Schlimmstenfalls investieren es die Teenies in Drogen. Hier hilft aufklären und miteinander reden. Probleme lassen sich bei einem Familienstammtisch am besten besprechen. Natürlich können Eltern auch Festlegungen treffen, wofür das Geld ausgegeben werden darf.

    Aber allzu viel hineinreden sollten Mutter und Vater nicht. Auch wenn sie die neueste Zeitschrift für überflüssig erklären, Make up nicht gut finden oder auch die Sammelleidenschaft des Sohnes nicht teilen – Jugendliche sollten schon selbst entscheiden, was sie von ihrem Geld kaufen. Nur sollten es keine Dinge sein, die den jungen Menschen Schaden zufügen. Wissen Eltern, dass vom Geld Alkohol und ähnliche Dinge angeschafft werden, dann gilt es als Aufsichts- und Sorgfaltspflichtverletzung, wenn sie die Jugendlichen nicht davon abhalten.

    Wenn Jugendliche einem Hobby nachgehen, wird auch dieses Geld verschlingen. Es kann sein, dass bestimmte Ausrüstungsgegenstände benötigt werden. Reiten beispielsweise erfordert spezielle Kleidung, Reitunterricht und gegebenenfalls Fahrten zu Veranstaltungen sowie Turnieren.er Nicht immer können Eltern dafür allein aufkommen.

    Kann Jugendlichen zugemutet werden, sich an den Kosten für die Haushaltsführung zu beteiligen? Einige Eltern bejahen diese Frage, vor allem angesichts steigender Wasser- und  Stromrechnungen, weil der Nachwuchs Stunden unter der Dusche verbringt oder aber am PC, Laptop, Tablett oder wahlweise Handy sitzt. Auch Playstation, Fernseher und Co. beeinflussen Strompreise ungünstig. Mit den Jugendlichen kann ein Kostenplan erstellt werden, der eine (geringe) Beteiligung vorsieht. Auch die Belohnung für bestimmte Hilfsleistungen, wie Einkaufen oder Hausordnung machen kann finanziell erfolgen und mit den Mehrkosten verrechnet werden. So lernen Kinder erstens mit Geld umzugehen und zweitens, wie es einzuteilen ist und drittens, welche Kosten im Leben bestritten werden müssen.

    Ferienarbeit und andere Jobs, um Taschengeld in der Pubertät zu verdienen

    Wer sich für Ferienarbeit oder Hilfstätigkeiten entscheidet, sollte das Jugendschutzgesetz bedenken. Unter 18 Jahren wird sowieso  die Zustimmung der Erziehungsberechtigten benötigt. Die Tätigkeit darf keine Überstunden beinhalten und darf nur für eine bestimmte Zeit ausgeübt werden. Genaue Regelungen dazu stehen im Jugendschutzgesetz und müssen beachtet werden. Ansonsten können Eltern das Arbeitsverhältnis kündigen.

    Jugendliche kümmern sich selbst um ihren Ferienjob, wie Post austragen, in der Produktion helfen usw. Natürlich können die Teenies auch unter chaltrigen Kleidung oder Technik veräußern. Aber der Handel mit Zigaretten und Alkohol unterliegt dem Jugendschutzgesetz. Der Verkauf ist daher nur Personen über 16 bzw. 18 Jahre erlaubt. 16 Jahre gelten für Bier und Wein, 18 für Zigaretten, Likör, Schnaps usw.

    Wissen Eltern, dass ihr Nachwuchs auf eine Party geht, wo Alkohol, Zigaretten oder gar Joints und ähnliche Dinge konsumiert sind und verbieten es nicht, missachten sie ihre Aufsichts- und Fürsorgepflicht und machen sich strafbar. Doch kaum ein Elternteil kann kontrollieren, was der Sprössling so treibt, wenn er das Haus verlässt. Deshalb ist es auch hier wichtig, ein gutes Verhältnis zu seinem Nachwuchs zu haben. Vertrauen ist die eine Seite. Wer zusätzlich immer ein offenes Ohr für die Probleme der Jugend hat, wird auch über Dinge informiert. Jugendliche, die sich ihren Eltern anvertrauen können, wissen sich sicher und geborgen. Dazu ist es aber auch wichtig, dass vonseiten der Eltern nicht nur Vorwürfe oder Zurechtweisungen kommen. Jeder macht Fehler, daraus können aber wertvolle Erfahrungen gesammelt werden.

    Wichtig ist bei einer Ferienarbeit neben geregelten Arbeits- und Pausenzeiten aber auch, dass Teenies nicht schwer heben dürfen. Sonst würden ihre Gesundheit und ihre Entwicklung Schaden nehmen. Eltern sind hier in der Pflicht, Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber zu treffen und für den Schutz ihrer Kinder zu sorgen. Werden die Jugendlichen ausgenutzt, obliegt es den Eltern, mit dem  Arbeitgeber die Probleme zu lösen und notfalls das Arbeitsverhältnis zu beenden, wenn keine Änderung eintritt.

  • Die Akteure im Gesundheitswesen

    Die Akteure im Gesundheitswesen

    International gesehen gehört das Gesundheitswesen in Deutschland nicht zu den sogenannten staatlichen Gesundheitssystemen, wie das zum Beispiel in Russland der Fall ist. Beim deutschen Gesundheitswesen spielen der Staat und die Politik die Hauptrollen, besonders der Bundesminister für Gesundheit und sein Ministerium sind wichtige Akteure, denn sie stecken den Rahmen für die Gesetze, die das Gesundheitswesen betreffen. Genau genommen gliedern sich die Akteure des Gesundheitswesens in Deutschland in drei verschiedene Ebenen:

    • Auf der ersten Ebene stehen die staatlichen Stellen, die sich nach der föderalen Struktur in den Bund, das jeweilige Bundesland und schließlich in die Kommunen gliedern. Den größten Einfluss auf dieser Ebene haben aber die einzelnen Parteien.
    • Auf der zweiten Ebene des deutschen Gesundheitswesens finden sich die Körperschaften und Verbände, die die gesundheitliche Versorgung der Bürger organisieren und vor allen Dingen auch sicherstellen und gewährleisten.
    • Auf der dritten Ebene finden sich schließlich die Unternehmen und die Organisationen wie zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz oder auch die Malteser und die Caritas.

    Kurz zusammengefasst kann man die drei Ebenen so beschreiben: Die erste Ebene erlässt die Gesetze, die zweite Ebene ist damit beschäftigt, diese Gesetze praxistauglich zu machen, und die dritte Ebene muss versuchen, die neuen Gesetze auch anzuwenden. Funktionieren können diese drei Ebenen aber nur dann, wenn sie eng zusammenarbeiten, was leider nicht immer der Fall ist. Oftmals werden Gesetze erlassen, die sich schlicht kaum oder gar nicht umsetzen lassen. Das ist ein Grund, warum es im deutschen Gesundheitswesen oftmals krankt.

    Der Einfluss der Politik

    Wenn es um Fragen zum Gesundheitswesen geht, dann ist zuerst der Deutsche Bundestag gefragt, denn er regelt alles gesetzlich und muss darauf achten, dass ein einheitliches Leistungsprinzip eingehalten wird, in dem keiner der Versicherten bevorzugt oder vernachlässigt wird. Vorbereitet werden die Entscheidungen, die später vom Parlament verabschiedet werden, von einem Ausschuss, der für die Gesundheit und die soziale Sicherung in Deutschland zuständig ist. In der Praxis entscheiden Experten darüber, was die Politiker nur noch absegnen müssen, der Gesundheitsminister Hermann Gröhe hat damit wenig zu tun, trotzdem ist sein Einfluss sehr hoch.

    Die Entscheidungen, die im Gesundheitswesen getroffen werden müssen, befassen sich unter anderem mit der Zulassung neuer Medikamente, mit der Versorgung in den Krankenhäusern und mit medizinischen Produkten. Aber auch die Genforschung und der Bereich der Krankenpflege gehören zu den Dingen, mit denen sich die Experten und die Politiker auseinandersetzen. Wer wissen möchte, was es auf den unterschiedlichen Gebieten im Gesundheitswesen Neues gibt, der kann sich auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums informieren.

    Wie in allen anderen Bereichen der Politik, so unterliegen auch die Dinge, die das Gesundheitswesen betreffen, den einzelnen Parteien und den Politikern, die für ihre Partei in diversen Ausschüssen sitzen. Eine Grundlage, auf der neue Gesetze entstehen, ist die Forschung. Es kann durchaus passieren, dass der Politiker einer Partei der Meinung ist, dass man ein neues Medikament zulassen sollte, weil seiner Ansicht nach die Forschung befriedigende Ergebnisse geliefert hat, der Politiker einer anderen Partei aber meint, dass noch mehr geforscht werden muss, bevor das Medikament auf den Markt kommen kann. Diese Streitigkeiten und Kontroversen können sich über einen sehr langen Zeitraum ziehen und ein Medikament, das vielleicht dringend gebraucht wird, kann nicht zugelassen werden. Auf der anderen Seite kann es aber auch passieren, dass ein Medikament zu schnell auf den Markt kommt, ohne dass ausreichend über die Nebenwirkungen geforscht wurde. Der Fall des Medikaments „Contergan“ ist dafür ein trauriges Beispiel.

    Streit um die Finanzierung

    Eines der größten Probleme im deutschen Gesundheitswesen ist aber der stetig währende Streit um die Finanzierung. Die Parteien müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie immer weiter von der Grundprinzipien des Sozialstaats abrücken. Schon heute fühlen sich viele gesetzlich Krankenversicherte wie Bürger zweiter Klasse, denn sie müssen oftmals Wochen, wenn nicht sogar Monate auf einen Termin bei einem Facharzt warten, während diejenigen, die privat krankenversichert sind, diesen Termin sehr viel schneller bekommen. Eine neue Regelung besagt zwar, dass kein Patient länger als vier Wochen auf einen Termin warten soll, in der Praxis lässt sich diese neue Regelung jedoch kaum umsetzen.

    Das Gesundheitswesen eines so großes Landes wie Deutschland kostet sehr viel Geld, und die Beiträge der gesetzlich Versicherten reichen schon lange nicht mehr aus. Um mehr Geld einzunehmen, könnte der Staat die Beiträge für die Krankenversicherung erhöhen, aber das ist ein Tabuthema, besonders dann, wenn wieder einmal Wahlen vor der Tür stehen. Wer gewählt werden will, der muss sich sozial geben, ist die Wahl dann aber vorbei, schaut kaum jemand noch so genau hin, welche neuen Gesetze auch im Gesundheitswesen verabschiedet werden.

  • Hämorriden – unangenehm, aber ungefährlich

    Hämorriden – unangenehm, aber ungefährlich

    Hämorriden gehören zu den Leiden, über die die Betroffenen nicht gerne sprechen. Das ist auch ein Grund, warum es so viele Vorurteile gibt. Dabei gibt es keinen Grund, die Probleme im After zu verschweigen, denn dieses Problem kann praktisch jeden treffen.

    Wenn im Stuhl Blut ist, dann sollte keiner in Panik verfallen und sofort an Darmkrebs denken, denn es könnten auch Hämorriden sein.

    Verschwinden Hämorriden von selbst wieder?

    Es ist ein Fehler, sich für eine Selbsttherapie zu entscheiden und sich selbst zu behandeln. Wenn überhaupt, dann helfen Zinksalbe oder eine besondere Salbe aus der Apotheke nur in einem sehr frühen Stadium. Wenn es brennt und juckt, dann können auch Zäpfchen helfen, besser ist es aber zu einem Arzt zu gehen. Der Arzt wird dann wahrscheinlich eine Salbe mit Cortison verschreiben, die allerdings nicht lange benutzt werden darf. Damit die Hämorriden nicht größer werden, hilft eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Ballaststoffen, viel Bewegung, ein weiches Toilettenpapier und lauwarmen Wasser zum Spülen. Feuchtes Toilettenpapier ist allerdings keine gute Wahl, denn das kann zu Entzündungen und im schlimmsten Fall sogar zu Ekzemen führen.

    Sind Hämorriden schmerzhaft?

    Die Hämorriden sind genau genommen mit einem Geflecht zu vergleichen, das sich oberhalb des Schließmuskels befindet. Wenn sich in diesem Geflecht knotige Ausbuchtungen bilden, dann werden diese umgangssprachlich als Hämorriden genannt. Es kann sich auch Schleim bilden und dieser Schleim reizt die empfindliche Haut am After und das führt zu einem unangenehmen Jucken und Brennen, viele Betroffene haben auch ein Fremdkörpergefühl. Schmerzen treten immer nur dann auf, wenn eine der Hämorriden eingeklemmt ist oder wenn es Einrisse in der Haut des Afters gibt.

    Sind nur ältere Menschen betroffen?

    Es ist ein weiterer Irrtum, dass nur ältere Menschen betroffen sind, denn Hämorriden können auch bei 30-jährigen schon auftreten, ältere Menschen sind weniger betroffen. Statistisch gesehen hat jeder Zweite über 50 Probleme und auch viele Frauen bekommen nach der Geburt Hämorriden. Schuld daran sind die Presswehen, wenn nach der Geburt das Problem mit dem After auftritt.

    Wie unangenehm ist der Besuch beim Arzt?

    Die meisten Betroffenen schieben den Besuch bei einem Arzt immer wieder hinaus, weil sie sich genieren. Dabei ist die Untersuchung nicht schmerzhaft und dauert auch nicht allzu lange. Vor allem in einem frühen Stadium ist es nicht schlimm, denn wenn das Problem im wahrsten Sinne des Wortes immer größer wird, dann kann es passieren, dass nur noch eine Operation helfen kann, und die wird in einem Krankenhaus vorgenommen. Wer einen Facharzt sucht, der sollte zu einem Proktologen gehen, einem Facharzt für den Darm, denn viele dieser Fachärzte bieten auch eine ambulante OP an. Operiert werden müssen aber nur rund 10 % der Patienten, und auch hier ließen sich viele Eingriffe vermeiden, wenn der Patient früher zu einem Arzt gegangen wäre.

    Sind zu scharfe Speisen schuld?

    Ein hartnäckiges Gerücht hält sich schon sehr lange und es besagt, dass Hämorriden von zu scharf gewürzten Speisen verursacht werden. Das stimmt definitiv nicht, aber wenn die Afterhaut schon verletzt ist und brennt, dann sorgen scharf gewürzte Speisen dafür, dass das Brennen noch verstärkt wird. Ein Auslöser kann eine chronische Verstopfung sein, aber auch wenn sehr viel Zeit auf der Toilette verbracht wird, denn dann hängt der Beckenboden durch und das kann zu Problemen mit dem After führen. Ein Toilettengang sollte daher nicht länger als maximal drei Minuten dauern.

  • Rückenschmerzen – das Kreuz mit dem Kreuz

    Rückenschmerzen – das Kreuz mit dem Kreuz

    Die menschliche Wirbelsäule ist ein echter Geniestreich der Natur. Sie sorgt dafür, dass wir aufrecht gehen können, sie trägt einen großen Teil unseres Gewichts, sie ist ausgesprochen stabil und durch ihre vielen Gelenke immer beweglich. Trotzdem haben es immer mehr Deutsche „im Kreuz“ und klagen über Rückenschmerzen. Mittlerweile ist jeder Dritte aufgrund von Rückenschmerzen in Behandlung und die Zahl der Betroffenen steigt stetig an.

    Wer Rückenschmerzen vorbeugen will, der muss mit seinem Rücken gut umgehen und auf Warnsignale hören.

    Wie funktioniert die Wirbelsäule?

    Die Wirbelsäule besteht aus vielen verschiedenen Bausteinen. Da gibt es die Wirbelkörper, die für Stabilität sorgen. Dann gibt es die Bandscheiben und die Wirbelgelenke, die durch ihre große Flexibilität eine große Beweglichkeit garantieren. Dazu kommen dann noch Kapseln, Sehnen, Nerven, Muskeln und Bänder. Alle zusammen machen uns beweglich, sie machen die Wirbelsäule stabil und sie verteilen die Lasten.

    Insgesamt hat jeder Mensch sieben Halswirbel, zwölf Brustwirbel und fünf Lendenwirbel, die wie an einer Kette aneinandergereiht sind. Dazwischen haben die Bandscheiben ihren Platz, die die Funktion von Puffern übernehmen. Ihre Stabilität bekommt die Wirbelsäule aber durch ihre Form, die an ein doppeltes S erinnert. Die Wirbelbögen und die Wirbelkörper bilden zudem eine Art Kanal, durch den geschützt eine zentrale Nervenbahn verläuft, die das Gehirn mit dem Körper verbindet – das Rückenmark. Diese Komplexität sorgt aber auch für Probleme, und wer Rückenschmerzen vorbeugen will, der muss dafür sorgen, dass die Wirbelsäule als Ganzes gesund bleibt.

    Der Hexenschuss

    Lumbago nennen ihn die Mediziner, den meisten ist er aber unter dem Namen Hexenschuss bekannt und gefürchtet. Hexenschuss ist keine Diagnose, sondern eine Art Sammelbegriff für Nervenschmerzen im Rücken. Der Schmerz tritt unvermittelt und meist sehr heftig auf. Auslöser können eingeengte Nerven sein oder Sehnen, die sich verhärtet haben, und auch Gelenke, die blockiert werden, können für einen Hexenschuss sorgen. Manchmal reicht aber schon eine unbedachte Bewegung und schon ist der Schmerz da, er klingt in den meisten Fällen auch schnell wieder ab. Diesen Rückenschmerzen vorzubeugen ist kaum möglich, aber die meisten Betroffenen sind nach relativ kurzer Zeit wieder schmerzfrei.

    Der Ischiasnerv

    Fällt die Diagnose Ischias, dann handelt es sich streng genommen auch um einen Hexenschuss, aber der Schmerz lässt sich in diesem Fall zuordnen. Dieser Nerv beginnt am Kreuzbein, geht über das Gesäß und die hintere Seite des Oberschenkels bis zum Fuß. Daher sind Schmerzen in den Beinen und am Gesäß nicht untypisch. Nicht selten haben die Schmerzen ihren Ursprung in den Bandscheiben und in schweren Fällen kann es auch zu Lähmungserscheinungen kommen. Wie beim Hexenschuss, so vergehen diese Rückenschmerzen schnell wieder von selbst.

    Der Bandscheibenvorfall

    Ein Bandscheibenvorfall ist für sehr starke Rückenschmerzen verantwortlich, aber was passiert bei einem Bandscheibenvorfall überhaupt? Es gibt 23 Bandscheiben, die mit einem flexiblen Gallertkern gefüllt sind. Dieser Kern funktioniert wie ein Stoßdämpfer und fängt jede Bewegung auf, die wir machen. Im Alter oder bei einer zu hohen Belastung verschleißen die Bandscheiben, sie werden dünn, rissig und spröde. In dieser Situation kann es passieren, dass der Kern aus den Bandscheiben rutscht und das bezeichnen Mediziner dann als Bandscheibenvorfall. Das Gewebe übt Druck auf den Wirbelkanal aus, die Nerven werden gereizt und es kommt zu starken Rückenschmerzen, mitunter sogar zu Lähmungserscheinungen.

    Um diese Rückenschmerzen zu bekämpfen, bekommen die Betroffenen Infusionen und mithilfe der Physiotherapie wird versucht, das Gelkissen wieder in die Bandscheibe zu drücken. Wenn das allerdings nicht hilft, dann bleibt nur die Option einer OP, bei der das beschädigte Kissen entfernt und durch ein Implantat ersetzt wird. Nach dieser Behandlung verschwinden die Rückenschmerzen meist schnell wieder.

    Wer von Rückenschmerzen verschont bleiben will, der sollte kein Übergewicht haben, sich viel bewegen und nicht zu viel sitzen.

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  • Activity Tracker – der Fitnesstrainer am Handgelenk

    Activity Tracker – der Fitnesstrainer am Handgelenk

    Sport ist gesund und wer gesund bleiben will, der sollte auch regelmäßigen Sport und Fitness in seinen Alltag einbauen. Das ist leider oftmals leichter gesagt als getan, denn nicht selten fehlt im stressigen Alltag einfach die Zeit, um sportlich zu sein. Alle, die trotzdem die Fitness nicht vernachlässigen wollen, müssen zwangsläufig ein gutes Zeitmanagement haben. Für die Planung ist ein Activity Tracker eine gute Idee, denn dieses kleine Gerät, das am Handgelenk seinen Platz findet, kann sehr hilfreich sein, wenn es um die tägliche Fitness geht.

    Was muss man sich unter einem Activity Tracker vorstellen? Das fanden wir auf dieser Seite von Sparhandy herraus. Rein optisch erinnert ein Activity Tracker an eine Smartwatch, aber die meisten Modelle von Activity Trackern, die heute angeboten werden, sind etwas kleiner als die Kombination aus Smartphone und Armbanduhr. Die wichtigere Frage aber sollte lauten: Was leistet ein Activity Tracker und für wen ist er sinnvoll?

    Activity Tracker – Der kleine Fitnesstrainer

    Ein Activity Tracker ist so etwas wie ein mobiler Fitnesstrainer, der am Handgelenk getragen wird. Er zeichnet alle Aktivitäten wie Treppen steigen, Rad fahren, laufen oder schwimmen auf, aber er kann auch den täglichen Bedarf an Kalorien ausrechnen und in der Nacht den Schlafrhythmus überwachen. Wer aktiv trainieren will, der kann seinen Activity Tracker programmieren und damit die individuellen Trainingsziele für jeden Tag neu optimieren.

    Was einen Activity Tracker aber so interessant macht, ist die Tatsache, dass er alle Daten speichert und der Nutzer sie ganz nach Belieben immer wieder abrufen kann. So lässt sich schnell ein Trainingsplan erstellen und die Ergebnisse des Fitnesstrainings können einfach miteinander verglichen werden. Wer beruflich eingespannt ist und sich mehr Zeit für Fitness und Sport nehmen will, der kann exakt vergleichen, an welchem Tag wie viele Kilometer gelaufen oder wie viele Bahnen an einem bestimmten Datum geschwommen wurden.

    Statistiken erstellen mit dem Activity Tracker

    Es ist einfach, sich vorzunehmen, zum Beispiel an zwei Wochentagen abends nach der Arbeit noch zu laufen, die Umsetzung in der Praxis sieht jedoch oft anders aus. Mit einem Activity Tracker wird es einfacher, Ziele zu setzen und diese Ziele auch zu erreichen. Der Activity Tracker speichert die gewünschten Daten nicht nur, sie können auch ohne Probleme auf den heimischen PC, auf das Tablet oder das Smartphone übertragen werden. So lassen sich Statistiken erstellen, und auf einen Mausklick wird sichtbar, in welcher Zeit die fünf oder zehn Kilometer in der letzten Woche gelaufen wurden. Anhand dieser Statistiken können neue Trainingspläne erarbeitet werden, die den Sport und das Fitnessprogramm noch effektiver machen.

    Jeder kann sich mit seinem Activity Tracker sein individuelles Programm zusammenstellen, die Kalorien zählen, die beim Sport verbraucht wurden und das Ganze dann auch noch in eine Statistik übertragen. Wer fit bleiben will, der findet in einem Activity Tracker einen praktischen Helfer.

  • Prostatakrebs – der Krebs der Männer

    Prostatakrebs – der Krebs der Männer

    Wenn es eine Krebsart gibt, vor der Männer Angst haben, dann ist es der Prostatakrebs. In Deutschland wird bei rund 65.000 Männern jedes Jahr die Diagnose Prostatakrebs gestellt und bei 12.000 der Patienten führt die Krankheit zum Tod. Auch wenn die Möglichkeiten für eine Therapie immer besser werden, bleibt die nur kastaniengroße Drüse, die sich unterhalb der Blase befindet, doch ein Sorgenkind, denn es ist oft nicht leicht, die ersten Prostatakrebssymptome richtig zu deuten.

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