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  • Pneumothorax / Spannungspneumothorax, Lungenkollaps

    Pneumothorax / Spannungspneumothorax, Lungenkollaps

    Unter einem Pneumothorax wird eine krankhafte Ansammlung von Sauerstoff im Brustkorb verstanden. Genauer gesagt befindet sich diese zwischen dem äußeren und dem inneren Lungenfell. Hier darf sich im Normalfall keine Luft befinden. Sofern dies der Fall ist, sinken die Lungenflügel zusammen. Infolgedessen wird die Atemfunktion der Lunge eingeschränkt.

     

    Unterschiedliche Formen des Pneumothorax

    Abhängig von der Ursache lassen sich vier Formen der Erkrankung unterscheiden:

    1. Spannungspneumothorax
      Infolge eines Ventilmechanismus füllt sich der Raum zwischen Rippen und Lungen stetig mit Luft. Dabei kann diese jedoch nicht mehr entweichen.
    2. Spontanpneumothorax
      Diese Unterform tritt ohne bestehende Lungenerkrankung auf.
    3. Symptomatischer Pneumothorax
      Dahingegen tritt diese Form durch Vorerkrankungen im Bereich der Lunge in Erscheinung.
    4. Traumatischer Pneumothorax
      Ursache sind Verletzungen.

     

    Der Spontanpneumothorax betrifft überwiegend Männer der Altersklassen 15 bis 35 Jahre. Hingegen sind vom symptomatischen Pneumothorax hauptsächlich Personen im Alter von 55 bis 65 Jahren betroffen. Pro 100.000 Einwohner erkranken ungefähr sieben Personen im Jahr.

    Pneumothorax – Risikofaktoren

    Zu den Risikofaktoren zählen:

    • Bestehende Erkrankungen im Bereich der Lunge oder auch des Lungenfells
    • Innere wie äußere Brustkorbverletzungen
    • Rauchen
    • Schlanke, hochgewachsene Männer zwischen 15 bis 35 Jahren

     

    Das Rauchen von Zigaretten schädigt die Lunge. Infolgedessen können chronische Lungenerkrankungen, wie beispielsweise COPD und Lungenemphysem, entstehen. Dadurch wächst das Risiko eines Lungenkollapses. Rund 90 % aller Patienten mit Pneumothorax sind Raucher.

     

    Beachtenswerte Warnzeichen für einen Pneumothorax

    Beim Spannungspneumothorax handelt es sich um eine schwere Erkrankung. Dabei tritt eine schnelle Verschlechterung des allgemeinen Wohlbefindens auf. Hierbei handelt es sich glücklicherweise um eine seltene Krankheit.

     

    Erkennbar ist der Spannungspneumothorax an unerwartet auftretenden, stechenden Schmerzen in der Brust. Dabei sind dieselben von der Atmung abhängig. Eine zunehmende Atemnot tritt ein. Doch Vorsicht: diese Symptome können auch beispielsweise Anzeichen für

    • eine Lungenembolie
    • einen Herzinfarkt oder
    • ein geplatztes großes Gefäß

    sein.

     

    Dahingegen bereitet ein schwach ausgeprägter Spontanpneumothorax in der Regel derart geringe Beschwerden, so dass er viele Tage nicht entdeckt wird. Hierbei sind erste Anzeichen in

    • Reizhusten
    • langsam steigenden Atembeschwerden bei körperlicher Belastung

    erkennbar.

     

    Krankheitsbild des Pneumothorax

    Anfänglich macht sich die Erkrankung durch plötzlich auftretende Schmerzen bemerkbar. Im weiteren Verlauf gesellen sich gehäuft Symptome wie

    • Husten
    • Reizhusten
    • örtlich begrenzte, stechende und von der Atmung abhängige Schmerzen bei sich steigernder Luftnot mit einer flachen Atmung

    hinzu.

     

    Liegt ein Spannungspneumothorax vor, schreitet die Krankheit schnell voran. Die Luftnot wird stärker, die Herzfrequenz nimmt zu. Infolgedessen entwickelt sich ein Schockzustand mit

    • Abfall des Blutdrucks
    • aufgestauten Halsvenen
    • Herz-Kreislaufversagen
    • Haut, Lippen und Schleimhäute färben sich durch Sauerstoffmangel blau

     

    Ein zusätzliches Symptom besteht in einer ungleichmäßigen Atmung.

     

    Ferner besteht bei einem traumatischen Pneumothorax wie auch beim Spannungspneumothorax die Gefahr der Bildung eines Hautemphysems. Dabei dringt Luft unter die Haut ein und staut sich im Unterhautfettgewebe. Dieser Zustand ist an Schwellungen und knisternden Geräuschen unterhalb der Haut erkennbar.

     

    Bevor an etwas Anderes gedacht wird, sollte zunächst bei jeder nicht klarer Atemnot zwingend ein Pneumothorax in Betracht gezogen werden. Dies insbesondere dann, wenn bereits Vorerkrankungen der Lunge vorliegen. Aber auch ein plötzliches Auftreten der Beschwerden weist auf einen Pneumothorax hin.

     

    Behandlungsmöglichkeiten eines Lungenkollapses

    Die Behandlung hängt von der Form des Pneumothorax sowie der Menge der Luftansammlung ab. Dabei besteht das Ziel in der Beseitigung der Luftansammlung. Überdies sollte ein erneutes Auftreten der Erkrankung verhindert werden.

     

    Sofern ein kleiner Spontanpneumothorax vorliegt, genügt das Einhalten von Bettruhe bei flacher Lagerung. Kleine Luftansammlungen können binnen weniger Tage vom Körper wieder aufgenommen werden. Zur Beschleunigung dieses Prozesses hat sich eine Sauerstoffbeatmung als hilfreich erwiesen.

     

    Sobald eine zu hohe Luftansammlung vorliegt, kommt eine Thoraxdrainage zum Einsatz. Gleiches gilt für Ansammlungen von Eiter oder Blut zwischen den Lungenfellen. Dabei bleibt die Drainage solange liegen, bis die Lunge sich komplett erholt und wieder voll funktionstüchtig ist.

     

    Eine letzte Möglichkeit besteht in einem chirurgischen Eingriff. Dabei wird der Brustkorb geöffnet. Sofern ein sich wiederholender Spontanpneumothorax vorliegt, geschieht eine medikamentöse Behandlung der Blätter des Lungenfells. Oder diese werden zum Teil entfernt und aufgeraut sowie anschließend verklebt. Diese Operation kommt hauptsächlich dann zum Einsatz, wenn eine schwere Vorerkrankung der Lunge bekannt ist. Damit lässt sich die Rückfallrate senken.

     

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  • Peniskrebs – Hautveränderungen als erster Hinweis

    Peniskrebs – Hautveränderungen als erster Hinweis

    Bei Peniskrebs handelt es sich um Tumore, die in der Regel an der Eichel bzw. der Vorhaut des Mannes wachsen. Werden diese nicht behandelt, können sich diese noch weiter ausbreiten und auch die Schwellkörper und sogar den Bauch befallen. Auch Tochtergeschwülste können sich über die Lymphdrüsen vergleichsweise schnell weiterverteilen. Eine Ausbreitung in andere Organe ist jedoch selten.

    Viele Tumore am Penis werden erst spät erkannt

    Die meisten Männer erkennen einen Tumor am Penis erst dann, wenn sich dieser durch Hautveränderungen erkennbar macht. Oftmals werden diese Veränderungen auch von einem Ausfluss und Blutungen begleitet.

    Normalerweise lässt sich ein Tumor am Penis vergleichsweise gut entfernen. Lediglich dann, wenn die Beschwerden über einen langen Zeitraum hinweg ignoriert wurden, kann es mitunter auch nötig sein, den Penis komplett zu amputieren.

    Wie oft kommt Peniskrebs vor?

    Beim Peniskrebs handelt es sich um eine vergleichsweise seltene Erkrankung. Besonders Männer in höheren Altersklasse sind von ihr betroffen. Vor allem rund um das 60. Lebensjahr ist die Wahrscheinlichkeit, an dieser Krebsart zu erkranken, am höchsten.

    Damit Peniskrebs nicht zu spät und beispielsweise nur durch einen Zufallsbefund erkannt wird, empfiehlt es sich, in jedem Fall die Früherkennungsuntersuchungen ab 45 Jahren in Anspruch zu nehmen. Zudem ist es wichtig, Veränderungen in diesem Bereich immer ernst zu nehmen und bei länger anhaltenden Beschwerden den behandelnden Arzt bzw. einen Urologen zu konsultieren.

    Das sind die Ursachen für Peniskrebs

    Wer sich eingehend mit den Ursachen für Peniskrebs befasst, kann dieser Erkrankung mitunter noch ein wenig besser vorbeugen. Wichtig ist es hier vor allem:

    • auf ein gesundes Maß an Hygiene im Bereich der Vorhaut zu achten
    • Schleimhautveränderungen als Vorstufe zum Krebs immer ernst zu nehmen und abklären zu lassen
    • HPV Infektionen durch Impfungen vorzubeugen
    • das Rauchen zu vermeiden.

    Auch Genitalwarzen oder andere (chronische) Entzündungen können das Auftreten von Peniskrebs fördern.

    Besonders gefährlich: uncharakteristische Symptome

    Das Tückische an vielen Krebsarten, so wie auch am Peniskrebs, ist die Tatsache, dass die Symptome auch auf viele andere, deutlich harmlosere, Krankheiten schließen lassen können. So charakterisiert sich der Peniskrebs im Anfangsstadium unter anderem durch:

    • Verhärtungen
    • Schwellungen
    • Juckreiz
    • leichte Blutungen an den entsprechenden Stellen.

    Durch einen eventuellen Lymphstau werden mitunter auch Schwellungen an den Beinen sichtbar.

    Diagnose – so erkennt Ihr Arzt den Krebs

    Zunächst wird sich der behandelnde Arzt eingehend mit den Beschwerden des Patienten befassen und die jeweilige Vorgeschichte studieren. Danach folgen in der Regel eine Gewebeentnahme und die entsprechende mikroskopische Untersuchung. Sollte sich die Diagnose „Peniskrebs“ erhärten, folgen unter anderem:

    • Untersuchungen mit Hinblick darauf, ob der Tumor Tochtergeschwülste gebildet hat
    • Ultraschall
    • CT
    • MRT
    • eine genaue Betrachtung des Becken- und Bauchraumes
    • gegebenenfalls Röntgenbilder.

    Die Heilungsaussichten mit Hinblick auf Peniskrebs sind vergleichsweise hoch. Sie liegen zwischen circa 70 und 90%. Die Basis für diese hohen Werte bildet jedoch in jedem Falle auch ein frühes Erkennen erster Veränderungen auf der Basis einer regelmäßigen Selbstkontrolle.

    So wird Peniskrebs behandelt

    Die Art der Behandlung richtet sich beim Peniskrebs vor allem nach dem Stadium, in dem er entdeckt wurde.

    Vor allem dann, wenn der Penistumor operiert werden kann, sind die Aussichten besonders gut. Ob eine Chemotherapie im Einzelfall sinnvoll ist entscheidet der behandelnde Arzt. Vor allem dann, wenn jedoch die Lymphknoten befallen wurden, ist ein solches Vorgehen in der Regel sinnvoll.

    Im Laufe der letzten Jahre haben sich die Therapie- und Behandlungsverfahren insoweit entwickelt, als dass in jedem Falle (auch zum Wohle des Patienten) versucht wird, den Penis zu erhalten und damit die sexuelle Lebensqualität nicht einzuschränken. Dennoch sollten sowohl Mediziner als auch Patienten auch Jahre nach einer OP noch aufmerksam bleiben und auf Anzeichen achten, die in diesem besonders sensiblen Bereich auf einen Rückfall deuten könnten.

    Die entsprechenden Nachsorgeuntersuchungen finden in der Regel in einem Raster von drei bis sechs Monaten statt.

  • Längere Erektion

    Längere Erektion

    Eine längere Erektion wünschen sich viele Männer, egal ob sie jung oder bereits etwas älter sind. Häufig sorgen Impotenz und Lustlosigkeit dafür, dass im Schlafzimmer nichts mehr läuft. Oft haben sexuelle Funktionsstörungen jedoch psychische Ursachen, Viagra und andere Mittel sind nicht immer das Gebot der Stunde.

     

    Mittel für eine längere Erektion

    Für eine längere Erektion gibt es auf dem Markt Hunderte von Pillen, Pülverchen und Salben. Ob sie alle das halten, was sie versprechen, kann man nicht so genau sagen. Das kommt auf die einzelne Person an, den Lebenswandel und oft auch auf Krankheiten. Fast 20 Prozent aller Männer klagen über Erektionsprobleme – am besten ist es, bei solchen Vorkommnissen zunächst mit der Partnerin darüber zu sprechen und als zweiten Weg den Gang zum Arzt seines Vertrauens zu wählen. Der Mediziner kann bestimmt helfen, wie der Patient zu einer härteren und längeren Erektion kommt.

     

    Für eine längere Erektion gibt es neben Pillen und Mittelchen aber auch eine Möglichkeit, den so genannten PC-Muskel zu trainieren. Das ist ein Muskel in der Beckenbodenmuskulatur, mit dem auch der Urinfluss gestoppt wird. Die Übung läuft folgendermaßen: Den PC-Muskel anspannen und wieder entspannen. Man(n) sollte mit wenigen Übungsweiderholungen beginnen und dann steigern. Wenn man diese Übung über eine längere Zeit hinweg anwendet, stellt sich auch eine längere Erektion ein.

     

    Weitere Faktoren die eine Erektion beeinflussen können

    Sofern sie rauchen, sollten sie damit aufhören. Denn rauchen verringert die Durchbltung und leider auch beim Penis. Eine mögliche Hilfe ist der Nikotinspray, wir haben darüber geschrieben.

    Zudem ist nachgewiesen, dass körperliche Bewegung die Erektionsprobleme verringert.

    Verwenden sie doch mal Sexspielzeug beim Geschlechtsverkehr. Auch kann eine Extrastimulatin durch Masturbieren die Erektion positiv beeinflussen.

     

    Medikamente

    Das wohl bekannteste Medikamt ist Viagra. Die blaue Pille sorgt für eine bessere Durchblutung im Penis. Die Pille Viagra wirkt ca. 4.5 Stunden.

    Bei Levitra ist die Wirkung durchaus zu vergleichen mit Viagra. Jedoch wirkt sie schneller als Viagra.

    Cialis hat eine deutlich längere Wirkung von 17 bis zu 36 Stunden. Deshalb wird sie auch als Wochenendpille genannt.

     

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  • Reisen mit Kontaktlinsen – Alles was Sie wissen müssen.

    Reisen mit Kontaktlinsen – Alles was Sie wissen müssen.

    Zum Sonnenaufgang auf dem Teide stehen und das Tal nicht klar sehen. Die Reisterrassen der Philippinen entlang spazieren und die Reisbauern nicht wahrnehmen. Kanufahren in Papua neu Guinea und die Krokodile nicht sehen. Gerade auf Reisen ist es wichtig, dass Ihnen nichts entgeht. Aber gerade auf Reisen scheinen Brillen und Kontaktlinsen auch besonders lästig. Dabei müssen Sie nur ein paar wenige Grundregeln beachten, um Ihre Reise mit Kontaktlinsen zu einem vollen Erfolg zu machen.

    1. Waschen Sie sich immer Ihre Hände, bevor Sie Ihre Augen oder Linsen berühren. Je sauberer desto besser. Wenn Sie unterwegs sind, z. B. auf einer Busreise, können Sie auch ein Handdesinfektionsmittel benutzen.
    2. Die Linsenreinigung nicht vernachlässigen. Das bedeutet, dass Sie Monatslinsen nach jedem Tragen reinigen sollten und die Linsen danach in einen sauberen Behälter mit frischem Pflegemittel zu legen.
    3. Schutz für die Augen. Die meisten modernen Kontaktlinsen verfügen heutzutage über einen UV-Filter, der die Augen vor den schädlichen Sonnenstrahlen schützt. Allerdings wirkt der Schutz nur an dem Teil des Auges, der vor der Linse bedeckt ist. Um den Rest Ihrer Bindehaut zu schützen, sollten Sie also eine Sonnenbrille tragen. Denn nicht nur Schultern und Nasen verbrennen, auch Augen können einen Sonnenbrand bekommen. Dies passiert besonders häufig beim Winter- und Wassersport, also dort, wo die Strahlen reflektiert werden.
    4. Brille trotzdem immer mitnehmen. Man weiß ja nie was passiert.

    Wenn Sie diese Grundregeln im Kopf behalten bevor Sie Ihre Reisetasche packen, kann eigentlich kaum etwas schiefgehen. Gegen Kontaktlinsen auf Reisen spricht also erst einmal nichts.

    Linsen im Flieger

    Auch auf langen Flügen können Sie problemlos Kontaktlinsen tragen. Allerdings ist die Luft im Flugzeug oft trocken, weshalb wir empfehlen Augentropfen mit ins Handgepäck zu nehmen. Wenn Sie einen langen Flug vor sich haben, auf dem Sie unter Umständen schlafen, empfehlen wir Ihnen die Linsen aus den Augen zu nehmen und einen Linsenbehälter sowie Pflegemittel (in einer 100 ml. Flasche) im Gepäck zu haben.

     

    Tages oder Monatslinsen?

    Das kommt ganz darauf an, wie Sie reisen. Generell spricht für Monatslinsen, dass sie oft die günstigere Variante sind. Sie sind aber auch pflegebedürftiger. Wer sich für Monatslinsen entscheidet, entscheidet sich auch für eine Flasche Pflegemittel im Gepäck. Das ist sicherlich nicht relevant für Kofferreisende, für Backpacker hingegen, die mit kleinem Gepäck unterwegs sind, ist eine 400 ml Flasche schon eher eine Belastung. Denen empfehlen wir, Tageslinsen zu tragen. So brauchen Sie überhaupt kein Pflegemittel mitzutragen, sondern nur die Kontaktlinsen selbst.
    Ein weiterer unschlagbarer Vorteil von Tageslinsen ist, dass sie sehr hygienisch sind. Da man sie jeden Tag ersetzt, beugt man ihrer Verschmutzung vor und kann somit der Gefahr einer Augeninfektion minimieren.

     

    Tauchen mit Kontaktlinsen

    Gerade hier ist eine klare Sicht natürlich das A und O. Wer eine Sehschwäche hat, muss aber nicht aufs Tauchen verzichten. Sie haben hier zwei verschiedenen Möglichkeiten. Die eine ist das Kaufen einer Taucherbrille mit geschliffenen Gläsern. Die andere Variante ist das Tragen von Kontaktlinsen unter der Taucherbrille. Das klingt gewagt und wir würden es niemals einem Kontaktlinsenanfänger empfehlen, aber es ist, laut Erfahrungsberichten vieler Taucher, eine gängige Methode. Auch hierbei empfehlen wir auf jeden Fall das Tragen der Tageslinsen. In Seewasser finden sich oft viele Keime und Bakterien, die die Linsen verunreinigen können.

     

    Immer ausreichend Linsen, Pflegemittel, Augentropfen dabei haben

    Die Reise steht kurz vor der Tür und Sie haben nicht genug Linsen, Pflegemittel, Behälter oder Augentropfen? Gott sei Dank kann man mittlerweile auch Kontaktlinsen online bestellen. Viele Kontaktlinsen-Onlineshops haben eine kurze Lieferzeit und ein großes Angebot.

  • Lesen für die Gesundheit – die positive Wirkung von Büchern

    Lesen für die Gesundheit – die positive Wirkung von Büchern

    Auch wenn sich nicht alle Menschen für das Lesen von dicken Schmökern begeistern können, steht eines fest: Lesen für die Gesundheit kann diese nachhaltig überstützen. Doch weshalb ist das eigentlich so? Gibt es wirklich einen Zusammenhang zwischen einer gesteigerten Leselust und einem langen Leben? Genau dieser Meinung sind zumindest amerikanische Forscher.

     

    Lesen für die Gesundheit – Wie wirkt sich Lesen auf den Körper aus?

    Waren es früher noch die Klassiker:

    • Sport
    • Ernährung
    • der Verzicht auf Rauchen und das Trinken von Alkohol,

    wurde die Liste nunmehr um einen wichtigen Punkt erweitert. Die Uni Yale prognostiziert Menschen, die öfter zum Buch greifen ein geringeres Sterberisiko, als solchen, die nur sporadisch oder überhaupt nicht lesen. Die Studie zeigte zudem auf, dass es vor allem das Lesen von Büchern sei, das einen positiven Einfluss auf die Menschen habe.

    Keine Frage: die Studie ist interessant. Noch spannender ist allerdings die Frage danach, weshalb das Lesen so gesund sein soll. Viele Forscher sind hier der Ansicht, dass es einen Zusammenhang zwischen der Lebenserwartung und dem Training der kognitiven Fähigkeiten gäbe.

     

    Bildung und Lesen auch als Schutz vor Demenz?

    Eine weitere Studie aus Rochester unterstützt die These aus Yale. Sie besagt, dass Bildung vor Demenz schützen könne und unterstreicht damit ebenfalls die positiven Auswirkungen des Lesens. Eventuelle Ausfälle im Gehirn könnten durch ein regelmäßiges Training damit ausgeglichen werden. Interessant ist jedoch auch eine andere These. Diese besagt, dass Menschen, die gerne lesen und gebildet sind, ohnehin einen gesünderen Lebensstil führen. Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass nicht die trainierten kognitiven Fähigkeiten, sondern eben ein Bündel aus vielen weiteren Bereichen für die gesteigerte Lebenserwartung verantwortlich sei.

    Wie auch immer: das Lesen schützt sicherlich nicht vor dem Tod, kann das Leben jedoch offensichtlich angenehmer und länger, in jedem Falle jedoch kreativer werden lassen. Gesundes Entspannen bei einem guten Buch ist doch immer noch am schönsten.

     

    Hier haben wir Ihnen ein paar der Bestseller zu dem Thema Ernährung, Sport und Nichtrauchen zusammengestellt. Sicherlich ein schönes Geschenk für sich selber oder zu Weihnacht.

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  • Selten, aber gefährlich – der Gallenblasenkrebs (Gallenblasenkarzinom)

    Selten, aber gefährlich – der Gallenblasenkrebs (Gallenblasenkarzinom)

    Im Vergleich zu anderen, auch medial deutlich präsenteren, Krebsarten handelt es sich beim Gallenblasenkrebs um eine eher seltene Erkrankung, die zudem bisher wenig erforscht wurde. Fest steht jedoch, laut den aktuellen Forschungsergebnissen, dass das Risiko, an Gallenblasenkrebs zu erkranken, vor allem ab 50 steigt. Wissenschaftler untersuchen hier immer wieder den Zusammenhang zwischen chronischen Entzündungen der Gallenwege und dem Wachstum von Tumoren. Zudem stehen auch Infektionen mit Hepatitis C, HIV und die klassische Leberzirrhose im Verdacht, die Entstehung der Krankheit zu begünstigen.

    Erst vor Kurzem wurde auch bestätigt, dass das Rauchen das eigene Risiko, an Gallenblasenkrebs zu erkranken, steigern kann.

    Gibt es besondere Risikogruppen für das Gallenblasenkarzinom?

    Aufgrund der Tatsache, dass es sich beim Gallenblasenkrebs um eine Krebsart handelt, die noch vergleichsweise wenig erforscht wurde, dauern die Untersuchungen in diesem Bereich an. Fest steht dennoch, dass die bösartigen Tumore im Bereich der Gallenblase etwas häufiger bei Frauen als bei Männern auftreten. Anders verhält es sich jedoch mit Hinblick auf Tumore in den Gallenwegen. Hier sind die Männer öfter betroffen.

    Kann dem Gallenblasenkrebs aktiv vorgebeugt werden? – Nein, umso mehr aber seinen Ursachen!

    Laut dem aktuellen Stand der Forschung kann niemand der Entstehung dieser Krebsart aktiv vorbeugen. In der Regel entsteht der Gallenblasenkrebs langsam und auf der Basis eines langjährigen Gallensteinleidens. Genau Letzterem kann jedoch mit Hilfe:

    • einer gesunden Ernährung
    • einem ausgeglichenen Lebensstil
    • des Haltens des körpereigenen Idealgewichts

    vorgebeugt werden. Dennoch: Vorsorge- oder Früherkennungsuntersuchungen existieren in diesem Bereich nicht. Es besteht also lediglich die Chance, das Risiko für Gallenerkrankungen im Allgemeinen zu reduzieren. Immerhin bestehen Gallensteine fast komplett aus Cholesterin. Eine Verbindung zwischen der Ernährung der Patienten und der Krankheit ist damit definitiv gegeben. Wer hier schon in der Jugend frühzeitig ansetzt und auf eine ausgeglichene Ernährung baut, verfügt über gute Voraussetzungen, auch im Alter nicht unter Gallenbeschwerden leiden zu müssen.

    Mit Hinblick auf die erwähnten Gallensteine gilt jedoch dasselbe wie in Bezug auf den gefürchteten Gallenblasenkrebs: die Symptome bleiben oftmals aus. Auch die Steine werden daher oft erst im Rahmen von Routineuntersuchungen festgestellt.

    Das sind die typischen Symptome für Gallenblasenkrebs

    Das Gefährliche am Gallenblasenkrebs ist die Tatsache, dass die Betroffenen erst vergleichsweise spät über Beschwerden klagen. Wird ein Tumor schlussendlich entdeckt, ist dieser oftmals schon vergleichsweise groß und unter Umständen entsprechend schwer zu behandeln.

    So deutet beispielsweise ein Rückstau der Galle auf die Erkrankung in Kombination mit einer geringen Bilirubinausscheidung hin. Weitere Anzeichen, die unter anderem auch mit dem Bilirubinwert zusammenhängen, sind unter anderem:

    • eine Gelbfärbung der Haut und den Augen
    • Jucken der Haut
    • Stuhl- und Urinverfärbungen
    • Bauchschmerzen
    • Übelkeit.

    Aufgrund der Tatsache, dass die besagten „typischen Symptome“ für Gallenblasenkrebs jedoch auch auf andere Erkrankungen hindeuten können, müssen mehrere Untersuchungen die Diagnose untermauern. Eine röntgenologische Darstellung spielt hier ebenso eine Rolle wie Ultraschall, CT oder MRT.

    Wie wird ein diagnostizierter Gallenblasenkrebs eigentlich behandelt?

    Je nachdem, wie weit der Krebs bereits fortgeschritten ist, gestaltet sich entsprechend auch die Therapie. So sind Operationen vor allem dann das Mittel der Wahl, wenn der Tumor noch nicht allzu groß ist und sich scharf vom Rest des Gewebes abgrenzen lässt. Je nach Lage ist es hier jedoch unter Umständen nötig, einen Teil der Leber zu entfernen.

    Die schlechte Nachricht: wird der Tumor jedoch zu spät erkannt, kann der Gallenblasenkrebs oftmals nicht mehr geheilt werden. Aus medizinischer Sicht geht es dann vor allem darum, den Patienten vor allzu großen Schmerzen zu bewahren und die Beschwerden in jeder Hinsicht entsprechend zu lindern.

    Nicht jeder Mensch, der unter Gallenblasenkrebs leidet, kann jedoch auch operiert werden. Hier gilt es dann in jedem Falle, die ansonsten gestauten Gallenwege zu entlasten. Parallel dazu empfehlen viele Mediziner eine Chemotherapie, wenn der Patient ansonsten über keine gesundheitlichen Einschränkungen verfügt und belastbar ist.

     

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