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  • Vibratortest: Verschaffen Sie sich einen Überblick

    Vibratortest: Verschaffen Sie sich einen Überblick

    Heute wollen wir über Fun sowie über Vibe und ebenso über Lust sprechen. Es gibt auf dem Vibratormarkt unterschiedliche Materialien, mit Fernbedienung und ohne sowie tolle Spielzeuge die uns besseren Orgasmus und mehr Lust versprechen. Wer mehr Fun haben möchte muss etwas riskieren und die unterschiedlichen modelle des Vibratormarktes unter die Lupe nehmen. Viele Spielzeuge für Erwachsene finden sich da. Da gibt es Spielzeuge mit Fernbedinung und sogar inzwischen schon Apps mit dem du dein Vibe steuern kannst. In der eigenen Sache haben wir also das ein oder andere Modell auf den Prüfstand genommen. Wichtig war bei uns in dem Fun Test, auch was Mann sagt und nicht nur Frau. Und ob dieser auch wirklich im Sex – Leben miteingebracht werden kann und auch wirklich mehr Fun bereitet.

    Der Kauf eines Vibrators sollte eigentlich nicht sonderlich schwer fallen, so möchte frau oder auch man(n) meinen. Doch wirft man einen Blick auf den Vibratormarkt, dann verwirft man diesen Gedanken zumeist ganz schnell. Was hier so alles brummt, summt, massiert und stößt, überfordert doch (geben wir es offen zu) die meisten von uns. Der Vibrator soll ja eventuell beiden Partnern tollen Sex und einen unglaublichen Orgasmus bescherren. Fast schon schade, dass es heutzutage nicht das Berufsbild des „Vibratortesters“ gibt, von dem wir dann ein qualifizierten Beitrag zu den jeweiligen Vibratoren erwarten könnten. Denn schließlich offenbart ja nur ein Vibratortest die wirklich Qualitäten eines Vibrators, schließlich kaufen wir nur ungern die Katze im Sacke und schon gar nicht einen Vibrator, bei dem wir nicht wissen auf wen und was wir uns da einlassen. Diesen Risikofaktor müssen schließlich schon bei unseren Männern tragen.  Ob der neue Vibe den du dann findest oder Vibrator der richtige ist wirst du schnell herausfinden. Denn schließlich soll er dem Mann und der Frau gefallen und natürlich seinen Job tun, dir einen unvergesslichen Orgasmus bereiten.

    Allerdings, und da brauchen wir uns und unsere Männer keinerlei Illusionen hinzugeben, ist es eben nicht mal möglich den Vibrator zu testen und dann wieder zurückzugeben. Ist ein Vibe Test also tatsächlich unmöglich um dir mehr Fun und Lust sowie einen Orgasmus zu bescherren?

    Kein Vibrator Test aber die Auswahl einschränken

    Nun, da kein praktischer Vibe Test möglich ist müssen wir uns eben anders behelfen. Zu Beginn kann es hilfreich sein, die Auswahl der Modelle zu begrenzen. Dabei können verschiedene Fragestellungen hilfreich sein:

    •  Soll es ein Auflegevibrator sein?
    •  Soll der Vibrator kabellos sein?
    •  Soll es sich um einen Paarvibrator handeln?
    •  Soll der Vibrator via Fernbedienung gesteuert werden können?
    •  Bevorzugte Materialien oder gibt es eventuelle Allergien?
    •  Wie sieht es mit dem Geräuschpegel aus?
    •  Wird besonders viel Wert auf ausgefallenes und phantasievolles Design gelegt?

    Diese Liste ließe sich jetzt sicherlich noch ein wenig weiterführen. Diese Fragen sollen allerdings nur eine kleine Hilfestellung dabei sein, die Auswahl der infrage kommenden Vibratoren einzugrenzen.

    Vibratortest: Von den Erfahrungen anderer Konsumenten profitieren

    Da, wie wir oben schon festgestellt haben ein tatsächlicher Vibratortest nicht möglich ist, ist es empfehlenswert bei der Kaufentscheidung die Meinung anderer einzuholen. Dafür muss nun nicht unbedingt die Freundin oder andere Bekannte gefragt werden. Für diese Art von Vibratortest reicht ein Bummel durchs Internet vollkommen aus. Viele Käufer teilen mittlerweile, auch im Bereich der Sextoys, ihre persönlichen Erfahrungen mit anderen potenziellen Käufern.

    Wenn Sie diese Erfahrungswerte anderer Käufer mit Ihren Vorstellungen bezüglich Ihres Wunschvibrators kombinieren, dann finden auch Sie sicherlich schon bald ein Vibratormodell, das Ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht.
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    Ein Vibratortest kann die Kaufentscheidung beeinflussen

    Das wissen auch wir und wir wissen wie wichtig eigentlich die Möglichkeit wäre, dass jeder einen Vibratortest durchführen könnte. Doch da dies nicht möglich ist, möchten wir Ihnen auf unserer Seite immer mal wieder besonders empfehlenswerte Modelle oder aber Vibratoren vorstellen, die gerade auf den Markt gekommen sind. Denn wir sind uns sicher, fast jedes Modell hat seine ganz eigenen Vorzüge. Beim Vibratortest gilt nun aber rauszufinden, auf welche Merkmale oder aber Funktionen Sie bei einem Vibrator besonders viel Wert legen. Denn nicht jede Frau oder auch jeder Mann empfindet unterschiedliche Arten von Stimulationen als gleichermaßen angenehm oder gar erregend. Auch die Größe, Form und das gesamte Design eines Vibrators sollten beim Vibratortest nicht außen vor gelassen werden. Insbesondere Frauen legen bei einem Vibrator oder anderen Sextoys Wert auf Ästhetik und ansprechendes Design.

    Vibratortest: Günstige oder hochpreisige Modelle?

    Im Zuge eines Vibratortests sowie Tests des Vibe kommt häufig auch die Frage nach dem Preis auf. Sind tatsächlich nur die Vibratoren gut, die hundert oder sogar mehr Euros kosten oder gibt es auch Vibratoren im günstigen Bereich, die auch gehobenen Ansprüchen gerecht werden können?

    Unser Vibratortest hat gezeigt, dass durchaus auch preiswerte Vibratoren überzeugend verwöhnen können und nicht nur das. Einige Modelle haben unsere Erwartungen hinsichtlich Verarbeitung, Material und Design sogar weit übertroffen.

    Folgende Vibratoren wollen wir Ihnen im Sinne eines Vibratortests vorstellen:

  • Bondolino, die Alternative zum Tragetuch

    Bondolino, die Alternative zum Tragetuch

    Ist eine Alternative zum herkömmlichen Kinderwagen gefragt, dann kommt eine Tragehilfe ins Gespräch. Tragetücher werden hierzulande von vielen Eltern kritisch beäugt, somit ist es nicht verwunderlich das sich die meisten dann gegen ein Tragetuch entscheiden. Die Bondolino Tragehilfe bietet die Vorzüge des Tragetuchs und punktet dabei mit jeder Menge Funktionalität.

    Tragetüchern in vielen Ländern sind sie das selbstverständlichste Mittel, um das Baby immer ganz nah bei sich zu haben. Auch hier entdecken immer mehr Eltern die positiven Eigenschaften einer solchen Tragemethode. Gerade Schreibabys profitieren vom körpernahen Tragen. Tragetücher aber wecken bei vielen Müttern eine gewisse Skepsis. Viele sehen sich nicht in der Lage das Tuch richtig zu knoten oder empfinden es einfach als nicht komfortabel in der Handhabung.

    Die Bondolino Tragehilfe schafft Abhilfe

    Wenn Sie sich gegen ein Tragetuch entschieden haben und nach einer echten Alternative suchen, dann sind die Bondolino Tragehilfen vielleicht genau das Richtige. Sie sind die ersten Tragehilfen die aus den gleichen querelastischen Stoffen gefertigt werden wie die herkömmlichen Tragetücher, punkten aber mit ihrer unkomplizierten und flexiblen Handhabung. Denn die Bondolino Tragehilfe lässt sich sowohl als Bauch- wie auch als Rückentrage verwenden. Dadurch, dass der Bondolino mitwächst, kann er über einen langen Zeitraum genutzt werden und es ist kein extra Einsatz für Neugeborene erforderlich. Weiteres Merkmal sind die breiten weich gepolsterten Träger die sich dem Schulter- und Nackenbereich optimal anpassen. Sie schneiden weder ein, noch kommt es zu unliebsamen Druckstellen. Rückenschonendes Tragen und ein hoher Tragekomfort selbst bei langen Tragezeiten, sind hier gewährleistet.

    Anders als Sie das von anderen Babytragen vielleicht kennen, weißt die Bondolino Tragehilfe keinerlei harte Schnappverschlüsse, Druckknöpfe oder Schnallen auf. Ein weiterer Unterschied ist der Steg zwischen Babys Beinen. Bei vielen Modellen wird hier nicht auf eine physiologisch korrekte Haltung geachtet. Anders beim Bondolino. Der breite Steg unterstützt die richtige Spreiz-Anhockhaltung und unterstützt somit eine gesunde Hüftentwicklung.

    Außerdem ist der Bondolino „Klassik“ die erste Komforttrage die vom TÜV Rheinland das GS-Siegel erhalten hat.

    Für jeden den richtigen Bondolino

    Vom Grundprinzip sind alle Bondolino Tragehilfen gleich. Dennoch gibt es neben dem Modell „Klassik“ eine ganze Reihe weiterer Bondolino Modelle. Wenn Ihnen beispielsweise die Klassik Edition zu „warm“ ist und Sie sich eine luftigere Tragehilfe wünschen, dann sollten sie zu einem Bondolino in leichter Qualität, für circa 110€, greifen. Zierliche Frauen haben oft das Problem, dass die meisten Tragehilfen für sie einfach viel zu groß sind. Mit dem Slim-fit Bondolino der deutlich kürzere Hüftgurte sowie schmalere Schultergurte aufweist, können auch endlich zierliche Mamas oder Papas ihr Baby optimal tragen. Die Slim-fit Variante ist für circa 100€ zu haben. Legen Sie wert auf eine besondere Optik, dann wäre ein Bondolino Modell verziert mit Swarovski Elements die richtige Wahl. Diese sind aus leichter Popeline und mit unterschiedlichen glitzernden Applikationen versehen. Mit knapp 130€ sind diese Modelle aber dann auch etwas teurer als die anderen Modelle im Produktportfolio.

    Der Bondolino Test

    Wir haben verschiende Produkte getestet und können natürlich Produktempfehlungen treffen, die wir Ihnen hier vorschlagen wollen:

    Bondolino Komforttrage Klassik

    Die Bondolino Komfort Babytrage Klassik überzeugt durch schlichtes Design. Kein unnötiger Balast. Die Haltbarkeit sowie die Bedienung sind einfach perfekt.
    Auch der Preis ist sehr überzeugend.

    • Oberstoff: 100% Baumwolle
    • querelastisch gewebt
    • schadstoffgeprüft
    • von 0 bis ca. 36 Monate
    • korrekte Spreiz-Anhock-Haltung

    Produktdetails

    Der BONDOLINO® ist die erste Komforttrage für Babys (von 0 bis ca. 36 Monate) und Eltern aus dem querelastisch gewebten Stoff eines Tragetuchs. Dadurch hat er die Eigenschaft, sich dem Baby und dem Körper des Trägers – so wie bei einem Tragetuch – optimal anzupassen.

    Der breite Steg unterstützt die korrekte Spreiz-Anhock-Haltung des Babys sowohl bei der Bauch- als auch bei der Rückentrage und fördert damit eine gesunde Hüftentwicklung.

    Die breiten, gepolsterten Träger bieten einen angenehmen Tragekomfort, ohne zu drücken oder einzuschneiden. Der BONDOLINO® ist sehr rückenschonend für den Tragenden, auch bei schwereren Babys und längeren Tragezeiten.

    Auf harte Schnallen, Druckknöpfe oder Schnappverschlüsse wurde bewusst verzichtet, um einen Tragekomfort zu bieten, der dem Tragetuch sehr nahe kommt. Die extrem einfache Handhabung begeistert besonders die Eltern, denen ein Tragetuch zu kompliziert und/oder alternativ erscheint.

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    Hoppediz Bondolino Slim-fit

    Design und leichter Tragekomfort überzeugen bei dieser Babytrage.

    • Oberstoff: 100% Baumwolle, Popelinestoff, schadstoffgeprüftÂ
    • Wattierung Beinausschnitte: 100% Polyesterwatte
    • Gurte: Polyurethan
    • Klettverschlüsse: 100% Polyamid

    Hoppediz Bondolino Slim-fit sand-creme (leichte Qualität), Babytrage, Bauchtrage, Rückentrage

    Du kannst den BONDOLINO® als Bauch- oder Rückentrage einsetzen. Die ausführlich bebilderte Trageanleitung, die jedem BONDOLINO® beiliegt, zeigt Dir Schritt für Schritt, wie Du unseren BONDOLINO® binden kannst. Du kannst die Trageanleitung auch separat bestellen. Außerdem wird zu jedem BONDOLINO® ein Führungskreuz für die Schultergurte mitgeliefert.

    Besonderheiten des BONDOLINO® Popeline / Slim-fit:

    Der BONDOLINO® Popeline ist aus wunderschönem Popelinestoff hergestellt, der zu 100% aus Baumwolle besteht. Der ergonomisch geformte Tragesack passt sich dem Baby und dem Körper des Trägers an. So trägst Du Dein Baby im BONDOLINO® ganz nah am Körper.

    Die Slim-fit-Variante hat einen kürzeren Hüftgurt und schmalere Schultergurte. So ist er besonders gut für zierliche Trageeltern geeignet und bietet diesen einen bequemen Tragekomfort.

  • Zusätzlich verfügt der BONDOLINO® über einen sehr breiten Steg zwischen den Beinchen. Dieser breite Steg unterstützt die korrekte Spreiz-Anhockhaltung Deines Babys im BONDOLINO® und fördert damit eine gesunde Hüftentwicklung. Er verhindert, dass die Babybeinchen sowohl bei der Bauch- als auch bei der Rückentrageweise unphysiologisch herabhängen. Die anknöpfbare Stegverbreiterung garantiert auch bei größeren Kindern die korrekte Spreiz-Anhockhaltung.

    Du benötigst für den BONDOLINO® keinen Neugeborenen-Einsatz und er wächst mit dem Baby mit.

    Der BONDOLINO® zeichnet sich durch seine extrem einfache Handhabung in vielen Alltags- und Lebenssituationen aus und ist schnell zu binden. Das begeistert besonders die Väter!

    Durch seine breiten, gepolsterten Träger passt sich der BONDOLINO® Deinem Schulter- und Nackenbereich optimal an. Er bietet einen angenehmen Tragekomfort, ohne zu drücken oder einzuschneiden und ist so sehr rückenschonend für Dich – auch bei schwereren Babys

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    HOP-TYE HT-sam Klassik Samoa

    Tragekomfort und günstiger Preis. Einfach in der Handhabung und überzeugend vom Design.

    – 100% Baumwolle, schadstoffgeprüft
    – als Bauch- oder Rückentrage einsetzbar
    – der flexible Steg (20 – 40 cm) sorgt für die korrekte Spreiz-Anhockhaltung
    – geeignet für einen Hüftumfang bis zu 160 cm
    – mit ausführlich bebilderter Trageanleitung>

    Produktbeschreibung

    Der HOP-TYE ist eine Tragehilfe von Anfang an bis ca. 2,5 Jahre. Du kannst den HOP-TYE als Bauch- oder Rückentrage einsetzen. Die ausführlich bebilderte Trageanleitung, die jedem HOP-TYE beiliegt, zeigt Dir Schritt für Schritt, wie Du unseren HOP-TYE binden kannst. Der HOP-TYE hat eine aufrollbare Kapuze, die Sie als Nackenstütze für Ihr Baby einsetzen können. Die extrabreiten, auffächerbaren Schulterbänder aus Tragetuchstoff (Länge ca. 220 cm x 25 cm) und die gepolsterten Taillenbänder bieten Ihnen einen angenehmen Tragekomfort. Der praktische Tunnelzug dient zum einfachen Hochziehen der Kopfstütze bei der Rückentrage. Der flexible Steg (20 – 40 cm) sorgt für die korrekte Spreiz-Anhockhaltung. Der HOP-TYE ist für einen Hüftumfang bis zu 160 cm geeignet (je nach Stegbreite). Der Tunnelzug im Nackenbereich ermöglicht Ihnen eine Feineinstellung im Nackenbereich.

    Hoppediz Baby-Tragetuch HOP-TYE®: Klassik, SamoaDer HOP-TYE® ist eine Tragehilfe von Anfang an bis ca. 2,5 Jahre.Du kannst den HOP-TYE® als Bauch- oder Rückentrage einsetzen. Die ausführlich bebilderte Trageanleitung, die jedem HOP-TYE® beiliegt, zeigt Dir Schritt für Schritt, wie Du unseren HOP-TYE® binden kannst. Du kannst die Trageanleitung auch separat bestellen. ÖKO-Test hat für unseren HOP-TYE Design Chicago das Gesamturteil gut ausgelobt. Das Ergebnis der Schadstoffprüfung liegt sogar bei sehr gut.

    Besonderheiten des HOP-TYE® Klassik:

    – Der HOP-TYE hat eine aufrollbare Kapuze, die Sie als Nackenstütze für Ihr Baby einsetzen können
    – Die extrabreiten, auffächerbaren Schulterbänder aus Tragetuchstoff (Länge ca. 220 cm x 25 cm) und die gepolsterten Taillenbänder bieten Ihnen einen angenehmen Tragekomfort
    – Der praktische Tunnelzug dient zum einfachen Hochziehen der Kopfstütze bei der Rückentrage
    – Der flexible Steg (20 – 40 cm) sorgt für die korrekte Spreiz-Anhockhaltung
    – Der HOP-TYE® ist für einen Hüftumfang bis zu 160 cm geeignet (je nach Stegbreite)
    – Der Tunnelzug im Nackenbereich ermöglicht Ihnen eine Feineinstellung im Nackenbereich

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    Sie sehen, auch wenn Sie sich gegen ein Tragetuch entscheiden, können Sie ihrem Baby zuhause oder aber unterwegs ganz einfach und bequem körperliche Nähe schenken.

    Bild: © Depositphotos.com / maximkabb

  • Der menschliche Dünndarm

    Der menschliche Dünndarm

    Welche Rolle spielt der Dünndarm bei der Verdauung?

    Zu finden ist der Dünndarm beim Menschen als Verbindung zwischen dem Magen und dem Dickdarm. Er wird vom Mediziner auf Lateinisch als Intestinum tenue bezeichnet und besteht aus drei Teilen. Unmittelbar an den Magen schließt sich das Duodenum oder – anders ausgedrückt – der Zwölffingerdarm an. Den mittleren Teil beim Dünndarm stellt der Leerdarm, der vom Internisten auch als Jejunum bezeichnet wird. Den Abschluss des Dünndarms und damit den Übergang zum Dickdarm stellt das Ileium, auf Deutsch auch Krummdarm genannt. Für alle drei Teile zusammen wird auch die Bezeichnung Dünndarm mit Gekröse verwendet.

    Der Dünndarm hat mehrere Aufgaben zu erfüllen. Er ist für die Steuerung des Wasserhaushalts des Menschen zuständig. Pro Tag nimmt er rund neun Liter Flüssigkeit auf. Diese Menge ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Mensch nur etwa ein Sechstel davon über die Nahrung und das Trinken zusammen genommen zuführt. Die Speicheldrüsen tragen etwa einen Liter zu diesem Flüssigkeitsvolumen bei. Hinzu kommen 0,6 Liter Gallenflüssigkeit und etwa 1,5 Liter an Magensäften. Da bleibt eine Differenz von rund drei Litern, die vom Dünndarm selbst als Sekrete aus den Verdauungsdrüsen mit beisteuert.

    Der Dünndarm ist der Teil des Verdauungstraktes, in dem auch die Magensäure wieder neuralisiert wird. Immerhin kann der Speisebrei bei seiner Ankunft im Zwölffingerdarm einen pH-Wert von bis zu 8,3 haben. Außerdem ist der Dünndarm für die Spaltung der einzelnen Nährstoffe verantwortlich. Deshalb werden dem Nahrungsbrei dort auch die Sekrete hinzu gefügt, die von der Bauchspeicheldrüse bereit gestellt werden. Auch die Gallenflüssigkeit wird dem Nahrungsbrei hier zugefügt.

    Der Dünndarm insgesamt ist für die Hauptarbeit bei der Übergabe der durch das Essen aufgenommenen Nährstoffe an den Stoffwechsel verantwortlich. Auch ein Großteil der Vitamine wird hier aus der Nahrung gezogen. Das geschieht vorwiegend im Krummdarm, also dem letzten Abschnitt des Dünndarms, der damit auch zu den Bestandteilen des menschlichen Immunsystems gerechnet werden muss.

    Weiteres:

    Das menschliche Verdauungssystem ist sehr komplexer Natur. Eine Schlüsselposition nimmt dabei der Dünndarm ein. Er besteht aus drei Abschnitten und ist dafür zuständig, dass einerseits die Magensäure im weiteren Verdauungstrakt keinen Schaden anrichten kann und andererseits dem Nahrungsbrei wichtige Nährstoffe entzogen und an den Stoffwechsel übergeben werden können. Auch beim Flüssigkeitskreislauf spielt der Dünndarm eine enorm wichtige Rolle. Bei einem gesunden Menschen sollte der Dünndarm in der Lage sein, pro Tag um die neun Liter Flüssigkeit resorbieren zu können. Der Dünndarm arbeitet dabei sehr eng sowohl mit der Bauchspeicheldrüse als auch mit der Galle und der Leber zusammen. Außerdem ist der letzte Abschnitt des Dünndarms mit dafür verantwortlich, wie gut das Immunsystem funktioniert. Erkrankungen am Dünndarm sollten deshalb sehr ernst genommen werden.

    Von welcher Dünndarm Länge sollte man ausgehen?

    Der Dünndarm ist beim Menschen normalerweise zwischen drei und sechs Metern lang. Diese Bandbreite ist nicht nur von den Körpermaßen des Menschen abhängig. Eine wesentlich größere Rolle bei den Schwankungen der Dünndarm Länge spielt die Tatsache, dass der Dünndarm verschiedene Spannungszustände annehmen kann.

    Die Dünndarm Länge gliedert sich in die drei Teile Zwölffingerdarm, Leerdarm und Krummdarm auf. Der Zwölffingerdarm, auch als Duodenum bezeichnet, ist zwölf Finger lang, was einer Länge von etwa 24 Zentimetern entspricht. Das Duodenum ist der oberste Teil des Dünndarms, schließt sich also direkt an den Magen an.

    Den größten Anteil der Dünndarm Länge nimmt der mittlere Teil ein. Dabei handelt es sich um den Leerdarm, der in der Medizin als Jejunum bezeichnet wird. Er macht fast zwei Drittel der gesamten Dünndarm Länge aus. Im entspannten Zustand ist er demnach fast 3,5 Meter lang. Der letzte Abschnitt der Dünndarm Länge ist der Krummdarm, der rund vierzig Prozent der Gesamtlänge ausmacht.

    Wesentlich interessanter als die Dünndarm Länge ist der Blick auf die Oberfläche, die dieser Teil des menschlichen Verdauungstrakts zur Verfügung stellt. Sie wird durch Falten, Zotten und Mirovilli bestimmt. Die Zotten muss man sich vorstellen wie unzählige Fransen, die von der Darmwand ausgehend in den Darm hinein ragen.

    Als Mikrovilli dagegen werden bürstenförmige Gebilde auf den Zotten. Sie weisen eine Stärke von etwa einem Nanometer und eine Länge von bis zu zwei Nanometern auf. Die Mikrovilli können die Aufnahmefläche des Dünndarms um das Vierzigfache vergrößern. Damit tragen sie die Hauptverantwortung dafür, dass die gesamte Resorptionsfläche des Dünndarms eines gesunden Menschen etwa 180 Quadratmeter beträgt. Zum Vergleich: Das ist mehr als die doppelte Grundfläche einer durchschnittlichen Drei-Raum-Wohnung.

    Welche Folgen und Ursachen hat eine Dünndarm Entzündung?

    Eine Dünndarm Entzündung kann die verschiedensten Ursachen haben, die bereits bei einer Fehlernährung beginnen. Dadurch kann es zu einer so genannten Fehlbesiedelung kommen. Davon spricht man dann, wenn pro Milliliter Darmflüssigkeit mehr als 100.000 Keime gezählt werden. Hier wird durch die Gabe von Antiotika das üblicherweise im Darm vorhandene Gleichgewicht zwischen Bakterien und Pilzen wiederhergestellt. Umgekehrt können auch die Pilze die Oberhand gewinnen, was beispielsweise eine Folge einer längerfristigen Behandlung mit einem aggressiven Breitbandantibiotikum sein kann. Hier müsste dann mit einem Antimykotikum gegengesteuert werden.

    Darüber hinaus können auch Parasiten oder Lebensmittelunverträglichkeiten zu einer Dünndarm Entzündung führen. Besonders häufig werden hier eine Intoleranz von Lactose, eine Allergie gegen Bestandteile von Weizen oder eine Zöliakie festgestellt. Unter Letzterer versteht der Mediziner eine Überempfindlichkeit gegenüber Gluten, das im Volksmund auch Klebereiweiß genannt wird.

    Aber auch physischer Dauerstress kann zu den akuten und chronischen Formen einer Dünndarm Entzündung führen. Bei Morbus Crohn und beim Ulcus duodeni wird beispielsweise von einer Mitbeteiligung der Psyche ausgegangen.

    Die typischen Symptome einer Dünndarm Entzündung sind Schmerzen im Oberbauch. In den meisten Fällen zeigen sie sich als so genannter Nüchternschmerz, der in den frühen Morgenstunden auftritt. Ist der Zwölffingerdarm betroffen, können die Schmerzen bis in die linke Seite des Rückens hinein ausstrahlen. Durchfall und allgemeine Abgeschlagenheit sowie eine verstärkte Anfälligkeit für Krankheiten kommt hinzu. Das und der ebenfalls häufig auftretende Gewichtsverlust haben ihre Ursache darin, dass durch die Dünndarm Entzündung trotz ausgewogener Ernährung keine optimale Versorgung des Stoffwechsels mehr stattfinden kann. Bei besonders schlimmen Fällen muss deshalb im akuten Schub eventuell sogar künstlich ernährt werden.

    Wie kann Krebs im Dünndarm erkannt werden?

    Der Verdacht auf Dünndarm Krebs kommt immer dann auf, wenn Beschwerden wie Schmerzen und Durchfall längere Zeitanhalten oder ständig wiederkommen. Auch eine rapide Abnahme sowie ein überdurchschnittlicher Flüssigkeitsverlust des Körpers können erste Anzeichen von Krebs Dünndarm sein.

    Dann wird der Arzt zur Diagnose zuerst einmal die Symptome erfassen. Danach tastet er den Bauch ab, ob es zu Abwehrspannungen oder zu Druckstellen wegen Stauungen im Darm kommt. Durch Abhören kann er erkennen, wo sich besonders viele Gase bilden. Daneben kann er verschiedene serologische Untersuchungen anberaumen. Das Blut kann beispielsweise auf die typischen Veränderungen durch Entzündungen oder eine mangelhaft stattfindende Aufnahme von Flüssigkeit und Nährstoffen untersuchen. Im Stuhl können Keime, Blutbeimischungen und Parasiten erkannt werden.

    Um Krebs Dünndarm erkennen zu können, stehen mehrere bildgebende Verfahren zur Auswahl. Das Röntgen kann mit und ohne Kontrastmittel erfolgen. Eine spezielle Variante davon ist das Enteroklysma, bei dem Bariumsulfat eingebracht und dieses durch eine zweite Flüssigkeit durch den Dünndarm geschoben wird. So können Wucherungen gefunden werden. Nicht angewendet werden darf diese Untersuchungsmethode, wenn der Verdacht auf eine Perforation der Darmwand besteht.

    Wesentlich schonender sind die endoskopischen Untersuchungen. Der Zwölffingerdarm zum Beispiel kann im Rahmen einer Magenspiegelung mit besichtigt werden. Krebs Dünndarm kann in den beiden unteren Teilen auch durch die Kapselendoskopie durchgeführt werden. Die mit einer Minikamera ausgestatteten Kapseln werden geschluckt. So kann der gesamte Verdauungstrakt in Augenschein genommen werden. Diese Technik wird vor allem dann angewendet, wenn es um das Auffinden von Blutungsherden im Verdauungstrakt geht. Der Vorteil dabei liegt in der entfallenden Belastung durch Röntgenstrahlung und Kontrastmittel.

  • Chronischer Durchfall

    Chronischer Durchfall

    Chronischer Durchfall – Erkennen, Behandeln und die Symptome

     

    Das Magen-Darm-Leiden Chronische Diarrhö bezeichnet eine Durchfall-Erkrankung mit so genanntem ‚ungeformtem Stuhl‘ von mehr als drei bis vier Wochen Dauer. In aller Regel spricht man daher von chronischem Durchfall, wenn der Betroffene mindestens dreimal am Tag oder mehr unter wässrigem Stuhlgang leidet und der Stuhl im Schnitt bei über 200 Gramm/Tag liegt.

    Ursachen von Chronischem Durchfall

    Die Ursachen lassen sich in Untergruppen einteilen, auch müssen Erkrankungen mit ähnlicher oder nahezu identischer Symptomatik bedacht werden. In den meisten Fällen ist eine Darminfektion die Ursache der Diarrhö. Sie kann unterschiedliche Erreger haben. Während im Akutfall Salmonellen vorherrsch, werden beim chronischen Verlauf meist Parasiten oder Viren, aber auch Bakterien wie der Campylobacter jejuni nachgewiesen. Auch vorliegende Grunderkrankungen können als Begleiterscheinung einen chronischen Durchfall auslösen, etwa ein akuter Schub bei Morbus Crohn (chronische Darmkrankheit) oder Colitis ulcerosa (Dickdarmentzündung), aber auch bei Reiz-Darm oder Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit). Letzteres leitet über zum dritten Ursachenbereich der Nahrungsmittelunverträglichkeit. Viertens kann eine chronische Diarrhö das Anzeichen für Medikamenten-Missbrauch oder -Vergiftung sein. Unsachgemäßer Gebrauch von Abführmitteln oder Entwässerungstabletten (Diuretika) sind hier zu nennen. Aber auch verordnete Antibiotika, Eisenpräparate und Magenmedikamente können kontraproduktiv wirken. Weitere Ursachen sind Intoxikationen mit Umweltgiften wie etwa Kupfer und Quecksilber, aber auch andauernder Stress.

    Symptome Chronischer Durchfall

    Neben dem klassischen Symptom des mehrfach täglichen, wässrigen und ungeformten Stuhls können in unterschiedlicher Ausprägung Übelkeit und Erbrechen mit Magen-Darm-Krämpfen hinzukommen. Auch Fieber ist möglich. Bei fortschreitender Erkrankung leidet der Körper unter Dehydratation und Gewichtsverlust. Je nach vorliegender Differentialdiagnose sind weitere Beschwerden möglich, die der auslösenden Grunderkrankung zuzuordnen sind. Zu nennen wären hier etwa Leberwerterhöhungen, Gelenkbeschwerden oder Lymphknotenvergrößerungen. Ist der chronische Durchfall von bei Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ausgelöst, kann auch Arthritis hinzukommen.

    Ist der Flüssigkeitsverlust durch die Diarrhöe sehr hoch und kann der Patient diese nicht mehr durch ausreichendes Trinken ausgleichen, kommt es im Verlauf des chronifizierten Durchfalls zur schon erwähnten Dehydration. Der Flüssigkeitsmangel macht sich je nach Austrocknungsgrad an einer sehr trockenen Zunge bemerkbar. Ein kleiner Test gibt weiteren Aufschluss: Bleibt nach leichtem Zwicken die Haut in Falten stehen, ist Alarm angesagt. Dies gilt auch, wenn die Urinmenge abnimmt und der Harn zudem von auffällig dunkler Farbe ist. In diesem fortgeschrittenen Stadium der Diarrhö fühlen sich die Betroffenen durch den Flüssigkeits- wie Nährstoffverlust schläfrig bis benommen. Es drohen ernsthafte Komplikationen wie ein Kreislaufzusammenbruch und/oder Nierenschäden.

    Therapie bei Chronischem Durchfall

    Die individuelle Therapie richtet sich nach der jeweiligen Erkrankungsursache des chronischen Durchfalls, weswegen die Auswertung des Blutbildes und eine Darmspieglung – vor allem bei Blut im Stuhl – sinnvoll sind. Im Fall von offensichtlicher Nahrungsmittelallergie oder Medikamentenunverträglichkeit kann bereits eine entsprechende Diät oder das Absetzen des Medikaments Abhilfe verschaffen. Gegen die Darmkrämpfe können kurzzeitig krampf- und schmerzlösende Heilmittel verabreicht werden, auch Wärme lindert. Medikamente, die den Durchfall bremsen, sind nur bedingt sinnvoll, vor allem, wenn Bakterien die Ursache sein sollte. Anders gesagt: Kohletabletten tragen eben nicht zu einer ursächlichen Behandlung der Diarrhö bei. Antibiotika sind wiederum nur bei bestimmten Erregern sinnvoll.

    Stets sollten die Betroffenen viel trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Wichtig sind die Zufuhr von Elektrolyte und Mineralstoffen. Danach sollte ein langsamer Kostaufbau erfolgen. Probiotika können helfen, die Darmflora wieder herzustellen.

    Bild: © Depositphotos.com / DenisNata

  • Herzinfarkt – Erkennen, Handeln, Behandeln

    Herzinfarkt – Erkennen, Handeln, Behandeln

    Herzinfarkt – Wie erkennt man einen Herzinfarkt

    Definition und Beschreibung

    Nicht jeder Herzanfall ist auch gleich ein Herzinfarkt. Den Vorläufer bezeichnet der Arzt als Angina-pectoris-Anfall. Kommt es jedoch zum Myokardinfarkt, denn handelt es sich um ein Ereignis, das sofortiger Rettungsmaßnahmen bedarf. Ein akuter Herzinfarkt ist lebensbedrohlich! Während eines Infarktes sterben Teile des Herzmuskels ab.

     

    Risikofaktoren, die einen Herzinfarkt begünstigen:

    • Bluthochdruck
    • Rauchen
    • Alkoholmissbrauch
    • Drogenkonsum
    • Diabetes mellitus
    • Schlaganfall
    • Übergewicht
    • falsche Ernährung
    • Bewegungsmangel
    • familiäre Vorbelastung durch Herzkreislauferkrankungen, Schlaganfall, Infarkt
    • erblich bedingte oder erworbene Fettstoffwechsel-Störung (zu hohes LDL, IDL sowie Triglyceride bei niedrigem HDL – Cholesterin- und Blutfettwerte)
    • Stress, plötzliche starke Belastungen bei starken Schwankungen des Blutdrucks

    Herzinfarkt – Ursachen und Symptome

    Fast die Hälfte aller Infarkte ereignen sich zwischen 06:00 und 10:00 Uhr und montags eher als an den anderen Tagen.

    Die meisten Patienten haben vor dem Infarkt bereits Herzbeschwerden, z. B. eine koronare Herzkrankheit. Ein Viertel aller Infarkte verläuft beschwerdearm bis beschwerdefrei. Gründe für den Herzfinfarkt können mehr als 20 Minuten bestehende Durchblutungsstörungen, Blutgerinnsel und arteriosklerotisch (Arterienverkalkung) bedingte Gefäßverengungen sein.

    Bei diesen Anzeichen für einen Herzinfarkt sollten Sie unbedingt sofort die Nr. 112 (Rettungsdienst) anrufen:

    • starke Schmerzen von über 5 Minuten Dauer, die auch ausstrahlen (in Arme, Schultern, Rücken, den Oberbauch oder in Kiefer und Hals)
    • massive Enge, starker Druck, Einschneidegefühl im Herzbereich
    • starkes Brennen, Stechen, reißende Schmerzen
    • Luftnot, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen (häufiger bei Frauen als bei Männern) in bisher noch nicht dagewesenem Ausmaß
    • kalte, fahle Haut, Angstschweiß, kalter Schweißausbruch, Todesangst
    • allgemeine Erschöpfung, Schlafstörungen, Magenverstimmungen
    • Herzrhythmusstörungen, unregelmäßiger, schneller Puls

    Diagnose und Verlauf eines Herzinfarkts

    Für die Diagnose von Herzinfarkten gibt es verschiedene Verfahren. EKG-Veränderungen (ST-Streckenhebung, nach 1-2 Tagen Q-Zacken), Laboruntersuchungen (Troponinwert erhöht) sowie makroskopische und mikroskopische Gewebsveränderungen sind Zeichen eines Myokarinfarktes. Im Labor zeigen sich neben dem Troponin weitere Enzyme und Eiweiße, die nach einem Infarkt verstärkt im Blut nachweisbar sind, z. B. der Herzmarker Glycogenphosphrylase BB. Außerdem deutet eine Schmerzdauer über 20 Minuten auf einen Herzinfarkt hin.

    Ein Herzultraschall (Echokardiografie) zeigt typische Wandbewegungsstörungen im betroffenen Bereich. Beim Abhören treten Rasselgeräusche über der Lunge auf sowie ein dritter Herzton. Auffällige Herzgeräusche deuten auf Entzündungen oder Insuffizienzen hin. Ein Belastungs-EKG nach der Akutphase sowie ein Langzeit-EKG decken Durchblutungsstörungen im Herzmuskel sowie Herzrhythmusstörungen auf.

    Mit der Angiografie zur Gefäßdarstellung der Herzkranzgefäße bei einer Herzkatheter-Untersuchung spüren die Ärzte Verengungen oder Gefäßverschlüsse auf. Gleichzeitig können die Gefäße mittels Ballonkatheter aufgedehnt werden.

    Wird beim Verdacht auf einen Herzinfarkt nicht sofort der Notarzt gerufen, so kann das Ereignis zum Tode führen! Der Herzinfarkt ist in den Industriestaaten Todesursache Nummer Eins. Schlimmstenfalls treten gefährliche Rhythmusstörungen, wie Kammerflimmern, Hezrasen und unregelmäßiger Puls auf, es kommt zum Zusammenbruch mit Bewusstlosigkeit und Herz-Kreislauf-Stillstand.

    Allgemein bekannte Behandlungsmethoden eines Herzinfarks

    Unverzüglich muss der Notarzt informiert werden. Ohne zu zögern 112 anrufen, Infarktverdacht äußern und niemals selbst den Betroffenen mit dem Auto in die Klinik bringen. Es könnte sein, dass der Patient unterwegs zusammenbricht! Innerhalb der ersten Zeit nach dem Infarkt bis zu einer Stunde sind die Gefahren Kammerflimmern und Herzstillstand am größten. Ersthelfer oder Rettungsdienste müssen dann wiederbeleben (meist mit Defibrillation), um eine Mangelversorgung des Gehirns mit Folgeschäden oder den Tod zu vermeiden.

    Wird die Behandlung innerhalb der ersten Stunde eingeleitet, kann mittels Lyse (Medikament löst Blutgrinnsel auf) oder Herzkatheter der Gefäßverschluss fast komplett beseitigt werden. Mit einem Ballonkatheter wird das Gefäß aufgedehnt und ein Stent (Röhrchen) eingesetzt.

    Wenn die ST-Hebung beim Infarkt im EKG nicht nachgewiesen wurde, dann ist eine Lysetherapie eine Gegenanzeige (nicht durchführbar) und der Nutzen von Herzkatheter und Stent nicht nachgewiesen.

    Medikamente, die Nitroglycerin enthalten, bessern die Beschwerden. Außerdem dienen die Medikamente der Sauerstofffversorgung, der Blutgerinnsel-Vermeidung und der Beseitigung der Schmerzen. Über eine Maske oder Nasensonde gibt man Sauerstoff. Gegen die Beschwerden helfen ASS, Morphinpräparade, Heparinspritzen.

    In der akuten Phase werden Betroffene mittels EKG-Monitoring auf der Intensivstation überwacht. Am nächsten Tag erfolgt die Mobilisation und nach ungefähr einer Woche werden die Patienten entlassen. Die Normalisierung des Zustandes kann bis zu drei Wochen dauern, dann sind gewohnte Aktivitäten im Alltag wieder möglich.

    Lebenslang sollten Medikamente eingenommen werden (Betablocker, ACE-Hemmer, ASS, Statine, Prasugrel oder Clopidogrel). Implantierte Defibrillatoren schützen bei eingeschränkter Herzpumpfunktion vor plötzlichem Herztod. Risikofaktoren sind zu minimieren. Gezieltes Ausdauertraining nach ärztlichem Rat stärkt das Herz. Kuren, Physiotherapie, Schulungen und Beratung dienen dem kompletten Wiedereinstieg in den Alltag.