Schlagwort: Rezept

  • Die Japan-Diät – mit Sushi und Co. zur Traumfigur?

    Die Japan-Diät – mit Sushi und Co. zur Traumfigur?

    Wer asiatisch isst, lebt länger – das klingt wie eine Werbung für chinesische Restaurants, ist aber tatsächlich zutreffend. Vor allem was die Japaner essen, gilt als sehr gesunde Ernährung, die frei von Fett, dafür aber mit sehr vitaminreich, leicht verdaulich und kalorienarm ist. Was liegt da näher als eine Japan-Diät, abnehmen mit Sushi, Sashimi, Wasabi und Nori. Die Küche Japans hat sich in den letzten Jahren auch in Europa etabliert, aber anders als im Land der aufgehenden Sonne werden Sushi und Co. in der westlichen Welt mehr als eine Art Imbiss betrachtet und weniger als eine vollwertige Mahlzeit.

    Das Prinzip der Japan-Diät

    Alles, was in Japan auf den Tisch kommt, ist reich an verschiedenen Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Diese Substanzen haben einen sehr guten Ruf als Antioxidantien, die freie Radikale abwehren welche unter anderem an der Entstehung von Krebs beteiligt sind. Das Prinzip der Japan-Diät beruht in der Hauptsache auf frischem Fisch, knackigem Gemüse und Reis. Alles wird in einem Wok zubereitet, die Gardauer ist kurz und auf diese Weise bleiben alle wichtigen Inhaltsstoffe erhalten. Fettige Sahnesoße wird durch Sojasoße ersetzt und wer im Rahmen einer Japan-Diät auf ein Fondue nicht verzichten möchte, der kann seinen Fisch in kalorienarmer Gemüsebrühe garen. Ein wichtiger Bestandteil dieser trendigen Diät ist der Grüne Tee, den die Japaner praktisch zu allen Mahlzeiten trinken. Auch der Grüne Tee ist sehr gesund, denn er enthält jede Menge Vitamin E.

    Ist die Diät alltagstauglich?

    Wer gerne selbst in der Küche steht und kocht, der wird an der Japan-Diät viel Freude haben, denn die Diät ist sehr arbeitsaufwendig. Dazu kommt ein etwas stressiger Einkauf, denn viele Zutaten, die für die Diät gebraucht werden, wie den speziellen Sushi-Reis, gibt es nur in gut sortierten Supermärkten oder im Asia-Shop. Einfacher haben es hingegen alle, die beruflich viel unterwegs sind, denn japanische Restaurants gibt es heute in fast jeder Stadt. Anders als in chinesischen Restaurants, in denen die ursprünglichen Rezepte für den westlichen Gaumen unter anderem durch das berüchtigte Glutamat schmackhaft gemacht werden, werden in den japanischen Restaurants Spezialitäten nach Originalrezepten angeboten. Für die Mittagspause ist japanisches Essen eine gute Idee und anders als klassisches Fast Food, auch keine Kalorienbombe.

    Japan-Diät leider nur schwer durchzuhalten

    Mit der Japan-Diät abnehmen klingt leicht, leider sieht es in der Praxis etwas anders aus. Zunächst kommt die Diät nur für diejenigen infrage, die gerne Fisch essen, denn darauf basiert die Japan-Diät. Alle, die gerne ausgiebig frühstücken, werden mit der Diät nicht zurechtkommen, denn ein Frühstück wie wir es kennen, ist in Japan unbekannt. Ein typisch japanisches Frühstück besteht aus einer Miso-Suppe, aus Fisch, mariniertem Gemüse, Tofu und Reis mit rohen Eiern. Brot gibt es in Japan erst seit dem Zweiten Weltkrieg, am Morgen spielt es allerdings keine Rolle. Die Verwendung von Salz oder Gewürzen ist in der japanischen Küche weitgehend unbekannt, es wird vielmehr sehr viel Wert darauf gelegt, dass alle Zutaten einen frischen Eigengeschmack haben. Sicher kann man heute vor allem verschiedene Sushi-Gerichte fix und fertig kaufen, allerdings sollte hier beachten werden, wie frisch das Sushi ist, außerdem wird hier auch gerne mit minderwertigen Zutaten gearbeitet.

    Keine ausgewogene Diät

    Damit eine Diät erfolgreich sein kann, muss sie ausgewogenen sein und das ist bei der Japan-Diät nur bedingt der Fall. Dazu kommt, dass die Speisefolge schnell langweilig wird und die Diät auch schnell ins Geld geht, denn hochwertige Fischsorten wie Lachs und Thunfisch haben ihren Preis. Wer sportlich aktiv ist, sollte sich nach einer anderen Diät umschauen, denn mehr als 1200 Kalorien pro Tag sind für aktive Sportler und auch für alle, die körperlich schwer arbeiten müssen, nicht ausreichend, um sich wohl zu fühlen.

    Bild: © Depositphotos.com / grublee

  • Reizdarm – die Betroffenen müssen ihr Leben ändern

    Reizdarm – die Betroffenen müssen ihr Leben ändern

    Reizdarm – was ist das eigentlich? Eine Krankheit, ein Symptom oder einfach nur ein eingebildetes Leiden? In Deutschland leiden rund 30 % der Bevölkerung unter einem Reizdarm, dauerhafte Hilfe in Form von Medikamenten finden sie aber nicht. Nur eine ganz besondere Diät kann hilfreich sein, um festzustellen, ob es sich tatsächlich um ein Reizdarmsyndrom handelt. Alle, die sich nicht länger mit einem gereizten Darm herumplagen wollen, müssen nach neusten Untersuchungen ihr Leben grundlegend ändern.

    Symptome für einen Reizdarm

    Für das Reizdarmsyndrom gibt es kein Schema und auch keine logische Erklärung. Die Betroffenen bekommen Bauchschmerzen, sie leiden unter Blähungen, der Bauch fühlt sich geschwollen an und es kommt zu Verstopfung und Durchfall. Wenn diese Symptome auftauchen, dann nehmen die meisten ein rezeptfreies Medikament aus der Apotheke, aber sie sollten lieber zu einem Arzt gehen, der eine ernsthafte Erkrankung wie eine Infektion oder Darmkrebs ausschließen kann. Wenn nichts gefunden wird, dann lautet die Diagnose Reizdarm, und damit hat der Patient eine Krankheit, die nach wie vor viele Rätsel aufgibt. Ansteckend ist diese Krankheit nicht, ebenso wenig wie gefährlich, aber für die Betroffenen ist sie sehr belastend, denn sie schränkt das alltägliche Leben stark ein.

    Frauen sind öfter betroffen

    Frauen leiden deutlich öfter unter einem Reizdarmsyndrom als Männer, aber warum das so ist, weiß bis jetzt keiner. Anhaltspunkte, dass die Psyche in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen könnte, konnten bisher weder bestätigt noch widerlegt werden. Was dafür spricht ist, dass der Darm von einem Geflecht aus Nerven durchzogen wird, die wiederum in einem sehr engen Kontakt zum Gehirn stehen. Kommt es zu Ärger, Stress oder Trauer, dann macht sich das im Verdauungssystem durch die typischen Reizdarmsymptome bemerkbar, auch die Ernährung kann nach Ansicht von Experten eine Rolle spielen. Um herauszufinden, ob es sich tatsächlich um einen Reizdarm handelt, ist es hilfreich, ein Ernährungstagebuch zu führen.

    Dem Reizdarm auf der Spur

    In einem Ernährungstagebuch wird akribisch festgehalten, was gegessen wurde und ob nach einer bestimmten Speise Probleme mit dem Darm auftreten. Kommt es bei einem bestimmten Lebensmittel zu wiederholten Beschwerden, dann kann man davon ausgehen, dass diese Lebensmittel die Probleme mit dem Darm auslösen. Bei einigen Betroffenen sind es bestimmte Gewürze, bei anderen Zwiebeln und wieder andere können keine Milchprodukte vertragen. Wenn eine Laktoseintoleranz ausgeschlossen werden kann, dann handelt es sich meist um ein Reizdarmsyndrom. Werden diese Lebensmittel weggelassen, dann verschwinden in der Regel auch die Probleme. Ist das aber nicht der Fall, dann kann eine ganz besondere Diät hilfreich sein.

    Die FODMAP-Diät

    Die FODMAP-Diät ist nach neusten Erkenntnissen eine wirkungsvolle Diät, um die Darmprobleme verschwinden zu lassen. Im Rahmen dieser Diät müssen die Patienten auf fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie auf Polyole, also auf Zuckeralkohole verzichten. Das klingt auf den ersten Blick ein wenig verwirrend, ist es aber im Grunde nicht, denn die Betroffenen müssen auf Steinobst wie Kirschen oder Pfirsiche, auf Kohlgemüse, Hülsenfrüchte und auch Milchprodukte verzichten oder diese Lebensmittel zumindest zeitweise von ihrer Speisekarte streichen. Mit der FODMAP-Diät wurden bisher große Erfolge erzielt, denn bei vielen Patienten reichte ein Verzicht von zwei Monaten aus, und die Symptome eines Reizdarms waren komplett verschwunden. Nach der Diät beginnt dann eine Versuchsphase, bei der der Arzt feststellen will, welche der Lebensmittel, die weggelassen wurden, von den Patienten doch und in welchen Mengen vertragen werden. Auf dieser Basis wird schließlich ein immer individueller Ernährungsplan zusammengestellt, mit dem die Betroffenen beschwerdefrei leben können. Wer unter einem Reizdarm leidet und die neue Diät ausprobieren möchte, der sollte das nur unter ärztlicher Anleitung tun. Einen Selbstversuch zu starten, ergibt wenig Sinn, denn die FODMAP-Diät fordert den kompletten Verzicht und das kann zu schweren Mangelerscheinungen führen.

    Bild: © Depositphotos.com / Farina6000

  • Tipps für den richtigen Umgang mit Antibiotika

    Tipps für den richtigen Umgang mit Antibiotika

    Immer öfter sorgen multiresistente Keime für negative Schlagzeilen und immer häufiger kommt es auch in Krankenhäusern zu Todesfällen infolge einer Infektion mit diesen Keimen, die auf keine Antibiotika reagieren. Schuld an diesem Dilemma sind aber nicht alleine die Keime, auch der falsche Umgang mit Antibiotika sorgt dafür, dass Keime sich ungehindert ausbreiten können. Jetzt hat sich ABDA, die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mit dem Thema Antibiotika befasst und gibt Tipps, wie Antibiotika richtig eingenommen werden, damit Keime keine Chance mehr haben.

    Antibiotika vom Arzt verschreiben lassen

    Wenn eine Behandlung mit Antibiotika notwendig ist, dann sollte nur ein Arzt diese Antibiotika nach einer gründlichen Untersuchung verschreiben. Ärzte und Apotheker waren davor, Antibiotika aufzubewahren und dann bei der nächsten Infektion, zum Beispiel bei einer harmlosen Erkältung, einfach wieder einzunehmen. Keiner sollte auf eigene Faust Antibiotika einnehmen, denn dann stimmt weder die richtige Dosierung, noch kann man sicher sein, dass das Mittel überhaupt noch die gewünschte Wirkung erzielen kann. Kommt es zu einer erneuten Infektion, dann sollte ein Termin beim Arzt gemacht werden, der dann darüber entscheidet, ob eine neuerliche Verschreibung nötig ist.

    Antibiotika nie zu lange einnehmen

    Auch wenn Antibiotika nicht süchtig machen, viele Menschen sehen in Antibiotika eine Art Allheilmittel, das bei jeder Gelegenheit eingenommen werden kann. Wer eine echte Grippe mit der Hilfe von Antibiotika überstanden hat, der wird beim nächsten Schnupfen wieder zu diesem Mittel greifen, denn schließlich hat es bei der Grippe auch dafür gesorgt, dass es zu einer Besserung kam. Grundsätzlich gilt, Antibiotika sollten nur so lange eingenommen werden, wie vom Arzt vorgeschrieben wurde.

    Schlecht informiert

    Die Apotheker beklagen sich immer öfter darüber, dass die Kunden, die mit einem Rezept zu ihnen kommen, gar nichts über die Antibiotika wissen, die der Arzt ihnen gerade verschrieben hat. Sie sind nicht über die möglichen Wechselwirkungen informiert worden und sie wissen zum Beispiel auch nicht, dass Antibiotika nicht mit Milch eingenommen werden dürfen. Antibiotika sollten grundsätzlich nur mit Wasser eingenommen werden, denn das Kalzium in der Milch kann bei einigen Antibiotika die Wirkung aufheben.

    Antibiotika richtig entsorgen

    Kaum jemand ist sich darüber im Klaren, wie gefährlich Medikamente für die Umwelt und für die Gesundheit sind, wenn sie einfach über den Hausmüll entsorgt werden. Noch gefährlicher wird es aber, wenn Antibiotika in der Toilette oder im Waschbecken entsorgt werden. Gelangt Antibiotika ins Abwasser und damit in den Wasserkreislauf, dann breiten sich die Substanzen in der Umwelt aus und das sorgt früher oder später dafür, dass viele Menschen gegen Antibiotika resistent werden. Tabletten, die nicht mehr gebraucht werden, nehmen die Apotheke kostenlos zurück und entsorgen sie dann auf die richtige Art und Weise.

    Antibiotika nicht weitergeben

    Medikamente sind teuer, vor allem für Senioren, die nicht selten nur eine kleine Rente haben. Um Geld zu sparen, werden Medikamente deshalb auch gerne „weitergegeben“. Das heißt, wer vom Arzt Antibiotika verschrieben bekommen hat und diese nicht vollständig verbraucht, verschenkt sie an Bekannte oder Freunde, damit diese nicht extra zum Arzt und in die Apotheke gehen müssen. Auch innerhalb der Familie werden Medikamente aller Art gerne weitergegeben, das kann aber besonders im Bezug auf Antibiotika unschöne Folgen haben, denn wenn bei jeder Kleinigkeit Antibiotika geschluckt werden, dann bauen sich Resistenzen auf. Kommt es dann tatsächlich zu einer Erkrankung, die die Einnahme von Antibiotika erforderlich macht, dann zeigen die Mittel keine Wirkung mehr.

    Herbst und Winter sind die Zeit, in denen Infektionen besonders häufig auftreten. Die Palette der Erkrankungen reicht vom einfachen grippalen Infekt bis hin zur echten Grippe. Nicht in jedem Fall sind Antibiotika erforderlich und es sollte immer ein Arzt darüber entscheiden, ob der Einsatz von Antibiotika erforderlich ist oder nicht.

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  • Gift mit Gift bekämpfen – wie funktioniert Atropin?

    Gift mit Gift bekämpfen – wie funktioniert Atropin?

    Die Terroranschläge von Paris haben nicht nur Frankreich in einen akuten Alarmzustand versetzt, in ganz Europa steigt auch die Gefahr, dass es weitere Anschläge geben könnte. Nach internationalen Geheimdienstberichten fürchtet Frankreich, dass es auch zu Anschlägen mit chemischen und biologischen Waffen kommen kann. Deshalb hat die französische Regierung angeordnet, um für alle Gefahrenfälle gerüstet zu sein, dass die nationalen Vorräte an Atropinsulfat aufgefüllt werden. Atropin ist ein hochwirksames Gift, und auch Atropinsulfat ist giftig, aber es wirkt als Gegengift und kann Leben retten.

    Atropin – Gift und Gegengift

    Gelangt Atropin in einer höheren Dosis in die Blutbahn, dann führt es zum Tode. Die ersten Anzeichen für eine Vergiftung durch Atropin sind Herzrasen, Schweißausbrüche, ein Erschlaffen der Muskulatur und schwere Sehstörungen. Das Gift aus der Tollkirsche greift das Nervensystem an und versetzt den Organismus in einen Ausnahmezustand. Bei einer zu hohen Dosis Atropin werden extrem viele Stresshormone ausgeschüttet, die schnell zum Tode führen, wenn sie in die Blutbahn geraten. Seltsam ist in diesem Zusammenhang, dass das französische Gesundheitsministerium jetzt große Mengen Atropinsulfat ankauft und an Krankenhäuser und Arztpraxen verteilen lässt. Als Grund nennt die französische Regierung, dass das Atropinsulfat angesichts der drohenden Anschlagsgefahr als Medikament für den Notfall gebraucht wird. Es kann nämlich bei einem Attentat, bei dem chemische Waffen zum Einsatz kommen, Menschenleben retten. Wenn chemische Kampfstoffe ins Spiel kommen, gibt es kein anderes Gegengift, nur Atropinsulfat stellt eine wirksame Gegenmaßnahme dar, das schreibt der „Figaro“ unter Berufung auf die Regierung.

    Tödliches Nervengift

    Wie kann ein Mittel, das eigentlich eine tödliche Wirkung hat, als Medikament eingesetzt werden, um ein anderes Gift effektiv bekämpfen? Um die Funktionalität von Atropin zu verstehen, muss man sich mit den chemischen Giften im menschlichen Körper befassen. Sollte zum Beispiel das Nervengift Sarin als Waffe eingesetzt werden, dann wird ein körpereigenes Enzym außer Gefecht gesetzt, die Acetylcholin-Esterase. Dieses Enzym ist eigentlich dafür zuständig, den Botenstoff Acetylcholin abzubauen. Geschieht das nicht, weil der Körper ein Nervengift wie Sarin aufgenommen hat, dann kann sich dieses Gift sehr schnell in einer sehr hohen Konzentration in den Nervenzellen sammeln. Die Nervenzellen reagieren, in dem sie zur Hochform auflaufen, die Betroffenen bekommen heftiges Nasenbluten, Augenschmerzen, sie geraten in Atemnot, es kommt zu Krämpfen und Erbrechen bis zur Bewusstlosigkeit, und schließlich zum Tod durch Atemstillstand.

    Atropin hebt die toxische Wirkung auf

    Wenn die Nervenzellen mit einem Nervengift gefüllt werden, wird Atropinsulfat eingesetzt, denn dieses Gift hebt die Wirkung des Nervengiftes wieder auf. Es blockiert die Rezeptoren, die das Acetylcholin normalerweise braucht, um andocken zu können. Auf diese Weise wird das Gift schnell unwirksam, ganz gleich, wie hoch die Dosis des Giftes in den Nervenzellen auch sein mag. Diese Besonderheit, die Atropin eigentlich so gefährlich macht, rettet im Ernstfall das Leben. Die Wirkung kann nur deshalb entstehen, weil das Gift in Anwesenheit eines anderen Giftes seine tödliche Kraft nicht mehr entfalten kann. Kommt es zum Beispiel zu einem Angriff mit Sarin, dann müssten alle, die das Gift eingeatmet haben, so schnell wie möglich zwei Milligramm Atropinsulfat bekommen, und zwar per Infektion direkt in die Blutbahn. Wie gut die Wirkung ist oder ob es zu bleibenden Schäden im Nervensystem kommt, das hängt immer davon ab, wie schnell das Atropinsulfat verabreicht wird.

    Frankreich will offenbar nichts mehr dem Zufall überlassen und gerüstet sein, falls es zu einer Attacke mit Nervengift kommt. Besonders groß ist die Angst vor Sarin, denn das Nervengift ist heimtückisch. Sarin ist unsichtbar, man kann es nicht riechen und auch nicht schmecken, aber schon wenige Tropfen reichen aus, um viele Menschen zu töten. Was es so gefährlich macht, ist aber die Tatsache, dass es auch über die Haut aufgenommen wird.

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  • So helfen Antitranspirante gegen das Schwitzen

    So helfen Antitranspirante gegen das Schwitzen

    Schwitzen ist es etwas ganz Natürliches, denn mit der Hilfe dieses Stoffwechselprozesses reguliert der Körper seine Temperatur. Aber auch wenn Schwitzen vollkommen normal ist, für viele Menschen ist es unangenehm, wenn die Haut anfängt zu glänzen, und wenn sich auf dem T-Shirt große Flecken unter den Achseln zeigen. Aber nicht nur die Flecken sind unangenehm, der Geruch ist es auch. Schweiß besteht zu 99 % aus Wasser und riecht nach gar nichts, aber die Bakterien, die sich im Schweiß befinden, sorgen für den typischen Schweißgeruch. Um die sichtbaren Zeichen des Schwitzens und auch den lästigen Geruch zu vermeiden, gibt es Antitranspirante.

    Was tun bei übermäßigem Schwitzen?

    Die meisten schwitzen wenig und haben daher auch nicht unter den negativen Aspekten des Schwitzens zu leiden. Rund zwei Prozent der Bevölkerung leidet aber an zu starkem Schwitzen, und zwar nicht nur in den heißen Sommermonaten. Starkes Schwitzen ist von der Temperatur und auch von der jeweiligen Jahreszeit unabhängig und in diesem Fall ist guter Rat teuer. Plötzliche Schweißausbrüche sind für die meisten Betroffenen eine starke physische Belastung, vor allem dann, wenn nicht nur die Achselhöhlen, sondern auch die Hände und die Füße betroffen sind. In einigen Fällen werden bei einem Schweißausbruch in nur wenigen Sekunden bis zu 100 mg Schweiß produziert und das bedeutet für die Betroffenen nicht selten das soziale Abseits. Um das Schweißproblem in den Griff zu bekommen, hilft in der Regel ein gutes Antitranspirant. Wer mehr zum Thema Schwitzen erfahren möchte, der kann sich auf der Seite https://www.odaban.de/ ausführlich informieren.

    Hilfe durch ein Antitranspirant

    Starkes Schwitzen hat nichts mit mangelnder Körperhygiene zu tun, denn wer stark schwitzt, der kann sich noch so oft waschen, das Problem wird trotzdem bleiben. Effektive Hilfe bietet nur ein gutes und möglichst sanftes Antitranspirant, das die Haut nicht allzu sehr reizt. Um einen effektiven Schutz zu gewährleisten, sollte das Antitranspirant Aluminiumchlorid enthalten, einen Wirkstoff, der in der letzten Zeit mehr und mehr ins Gerede gekommen ist. In der richtigen Konzentration sorgt Aluminiumchlorid im Antitranspirant dafür, dass sich die Ausgänge der Schweißkanäle verengen und das ein Komplex gebildet wird, der wie eine Art Korken die Ausgänge verschließt. Auf diese Weise kann das Schwitzen dann reguliert werden.

    Wie gefährlich ist Aluminiumchlorid?

    Aluminiumchlorid ist schädlich und steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen – diese Schlagzeilen kann man immer wieder lesen, aber stimmt das tatsächlich, was man dem Aluminiumchlorid im Antitranspirant nachsagt? Es kommt wie bei vielen anderen Dingen des täglichen Lebens auch, beim Antitranspirant auf die richtige Dosis an. Ein gutes Antitranspirant wie das Odaban Antitranspirant wird nur sehr sparsam eingesetzt, denn ein bis zwei Sprühstöße ein- bis zweimal pro Woche reichen aus, um auch ein starkes Schwitzen in den Griff zu bekommen. Damit liegt die Menge an Aluminium im Antitranspirant von Odaban weit unter der Menge, die vom Bundesamt für Risikobewertung angegeben wird.

    Präventiv schützen

    Kann man Schwitzen präventiv begegnen? Mit dem Antitranspirant von Odaban ist das möglich. Das Spray muss nur minimal dosiert werden und wird am Abend auf die betreffenden Hautstellen aufgetragen. Schon nach einmaliger Anwendung baut das Antitranspirant von Odaban einen wirksamen Schutz auf und das Schwitzen wird effektiv reguliert. Durch die sehr fein abgestimmte Rezeptur wird die empfindliche Haut unter den Achseln optimal geschützt und das unangenehme Brennen und Jucken, das es bei vielen Deodorants leider noch gibt, ist beim Antitranspirant von Odaban kein Thema mehr. Nach dreimaliger Anwendung baut dieses Antitranspirant einen sicheren Schutz auf und der Schweißfluss geht bis zu 90 % zurück. In dermatologischen Tests zeigte sich, dass die Reduktion des Schweißes mit einem anderen Antitranspirant nur um 71 % zurückging.

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  • Kombipräparate bei Erkältungen – sinnvoll oder wirkungslos?

    Kombipräparate bei Erkältungen – sinnvoll oder wirkungslos?

    Der Winter kommt und mit sind auch die Erkältungskrankheiten wieder da. Viele fühlen sich jetzt krank, denn die Nase läuft, der Hals schmerzt und der Husten stört die Nachtruhe. Eine Erkältung ist in dieser Jahreszeit keine Seltenheit und um die Beschwerden wieder loszuwerden, greifen immer mehr Menschen zu sogenannten Kombipräparaten. Aber reicht ein einziges Mittel wirklich aus, um die Erkältung in Schach zu halten und die Symptome zu lindern? Kombipräparate sind beliebt, aber sind sie auch sinnvoll, oder sollte man sich besser auf die guten alten Hausmittel verlassen?

    Kombipräparate – die universellen Helfer

    Wer eine starke Erkältung hat, der möchte nur eins – so schnell wie möglich wieder gesund werden. Das gilt besonders für alle, die sich nicht krankschreiben lassen möchten, die Zuhause jede Menge um die Ohren haben und es nicht leisten können, eine Pause einzulegen. In diesen Fällen kommen Kombipräparate wie gerufen, denn diese Mittel sind so etwas wie ein Universalhelfer, der alle Beschwerden auf einmal bekämpfen kann. Die Stiftung Warentest sieht das allerdings ein wenig anders und rät davon ab, eine Erkältung nach dem Gießkannenprinzip zu behandeln. Sie hat 300 der rezeptfreien Kombipräparate getestet und einer ausführlichen Prüfung unterzogen.

    Wie wirksam sind Kombipräparate?

    Grippostad C oder Aspirin Complex gehören zu den Kombipräparaten, die nicht nur mit einer hohen Wirksamkeit werben, durch Vitamin C wird auch noch ein gesundheitlicher Mehrwert suggeriert. Wick geht gleich mit zwei Kombipräparaten an den Start, denn Wick MediNait soll in der Nacht für ruhigen Schlaf sorgen und Wick DayMed macht angeblich fit und leistungsfähig für den Tag. Alle Kombipräparate, die auf dem Markt und frei verkäuflich sind, sollen die Kopf- und Gliederschmerzen lindern, das Fieber senken und den Schnupfen bekämpfen. Die Stiftung Warentest sieht das sehr kritisch und bemängelt, dass die Kombipräparate zum Teil schwere Nebenwirkungen haben, zudem ist die Wirkung vieler Inhaltsstoffe fraglich und in einigen Mitteln sind die Wirksubstanzen viel zu niedrig dosiert.

    Die Erkältung ganz gezielt bekämpfen

    Nicht nur die Stiftung Warentest rät dazu, die Erkältung ganz gezielt mit unterschiedlichen Medikamenten zu bekämpfen, auch viele Ärzte sind der Meinung, dass Kombipräparate keine gute Wahl sind. Nur wenn ein bestimmtes Mittel gegen ein bestimmtes Symptom eingesetzt wird, dann kann auch eine optimale Wirkung erzielt werden.

    • Bei Halsschmerzen erzielen die Wirkstoffe Ambroxol und Lidocain die größten Erfolge, allerdings sind sie für Kinder sowie Schwangere und Frauen, die stillen, nicht zu empfehlen. Kamillenblüten oder auch Kamillentee zum Gurgeln sind hier eine bessere Wahl.
    • Der Schnupfen lässt sich mit Xylometazolin bekämpfen, denn der Wirkstoff lässt die Schleimhäute in der Nase abschwellen. Der Wirkstoff sollte aber nicht länger als eine Woche verwendet werden. Auch eine konzentrierte Salzlösung und der Wirkstoff Dexpanthenol sind empfehlenswert, denn sie halten die Schleimhäute der Nase immer feucht und stärken die Abwehrkräfte.
    • Gegen Fieber und Schmerzen sind Paracetamol und Ibuprofen eine gute Wahl. Sie helfen dabei, Kopf- und Gliederschmerzen zu lindern und das Fieber optimal zu senken. Beide Wirkstoffe dürfen allerdings nur zeitlich begrenzt eingenommen werden.
    • Um einen trockenen Husten effektiv zu bekämpfen, ist der Wirkstoff Dextromethorphan eine gute Wahl, aber auch hier gilt: Ein Hustensaft mit diesen Wirkstoff darf nur kurze Zeit eingenommen werden. Ist der Husten verschleimt, dann sind die Wirkstoffe Ambroxol und Azetylzystein ideal, um die Verschleimung zu lösen. Wer seinen Husten mit natürlichen Mitteln bekämpfen will, der sollte einen Hustensaft einnehmen, der Eibisch, Spitzwegerich, Efeu, Thymian oder auch isländisches Moos enthält. Auch hier gilt wie bei den anderen Erkältungsbeschwerden, ein sogenanntes Monopräparat ist besser als ein Kombipräparat.

    Kombipräparate sind mit Sicherheit praktisch in der Handhabung, aber sie haben ihre Nachteile. Eine Erkältung sollte nach Möglichkeit mit natürlichen Mitteln gelindert werden, denn natürliche Mittel sind gut verträglich und sie haben keine Nebenwirkungen.

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