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  • Reisekrankheit – gibt es bald ein neues Mittel?

    Reisekrankheit – gibt es bald ein neues Mittel?

    Reisen erweitert den Horizont, man lernt neue Kulturen und neue Menschen kennen, und nicht zu vergessen, Reisen macht auch viel Spaß. Viele Menschen, die gerne reisen, müssen aber mit der sogenannten Reisekrankheit leben. Wenn der Fernbus in die Kurve geht, das Flugzeug ein wenig schlingert oder das Schiff auf allzu hohen Wellen reitet, dann steht den Betroffenen der kalte Schweiß auf der Stirn, es kommt zu Übelkeit und nicht selten auch zum Erbrechen. Reisekrankheit heißt dann die Diagnose. Gegen diese Krankheit ist leider noch kein Kraut gewachsen, oder doch? Neue Studien machen Hoffnung darauf, dass es bald ein wirksames Medikament gegen Reisekrankheit gibt.

    Die Sinne wirbeln durcheinander

    Warum es zur Reisekrankheit kommt, das haben Wissenschaftler jetzt entschlüsselt. Während einer Reise werden alle Sinne tüchtig durcheinander gewirbelt und das Gehirn versucht, die Sinne wieder zusammenzubringen. Das gelingt nicht, denn die Reisegeschwindigkeit sorgt dafür, dass Zeit und Raum im Gehirn ein vollkommen sinnloses Bild projizieren, das nicht mehr zusammengesetzt werden kann. Was das Gehirn vollkommen durcheinanderbringt, ist, dass die Bewegungen nicht selbst produziert werden, denn die Muskulatur ruht sich aus, trotzdem rauscht die Welt schnell vorbei. Fahren ein Bus oder ein Auto um die Kurve, dann erzeugt das im Gehirn Vibrationen und Erschütterungen, die etwas vortäuschen, was gar nicht vorhanden ist. Da das jedoch nicht immer verarbeitet werden kann, kommt es zur Reisekrankheit. Die Unfähigkeit des Hirns, die Eindrücke zuordnen zu können, setzt dann Histamine frei und die führen zu Erbrechen und Übelkeit.

    Können Medikamente helfen?

    In den Apotheken können alle, die unter der Reisekrankheit leiden, Medikamente kaufen, aber diese Antihistaminika bekämpfen lediglich die Symptome der Reisekrankheit, nicht aber ihre Ursache. Die Mittel bewirken, dass der Körper weniger Histamine ausschüttet und dass den Betroffenen nicht mehr so schnell übel wird, dafür werden sie schläfrig. Viele haben nach der Einnahme der meist rezeptfrei erhältlichen Mittel gegen Reise schon einen Segeltörn oder sogar eine Kreuzfahrt im wahrsten Sinne des Wortes verschlafen. Einige Forscher haben es sich jetzt zur Aufgabe gemacht, ein Mittel gegen Reisekrankheit zu finden, das nicht müde macht. Die Wissenschaftler des Imperial College in London haben über ihre Versuche eine Studie veröffentlicht.

    Wie hilfreich ist eine Hirnstimulation?

    Für die Studie mussten die Probanden auf einem beweglichen Stuhl Platz nehmen, der die typischen Bewegungen nachahmt, die bei einer Reise im Bus, auf dem Schiff oder im Flugzeug entstehen. Saßen die Studienteilnehmer einfach nur so auf dem Stuhl, kam es bei den meisten zu Symptomen der Reisekrankheit. Wurden sie aber von Kopf bis Fuß auf dem Stuhl festgeschnallt, dann klagten nur noch wenige darüber, dass ihnen schlecht wird. Die Erklärung der Forscher war: Das Gehirn musste nicht mehr so viel arbeiten und in der Folge wurden auch keine Histamine mehr ausgeschüttet, die Stressreaktionen verschwanden. Die Wissenschaftler sind sich sicher, dass innerhalb von fünf Jahren eine Möglichkeit gefunden wird, die die Reisekrankheit besiegt. Möglich wären zum Beispiel kleine Elektroden, die am Kopf befestigt werden und über das Mobiltelefon funktionieren. Über diese Elektroden wird das Gehirn stimuliert und die Symptome der Reisekrankheit werden deutlich verringert.

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  • Leberschäden durch Paracetamol / Viele Lebertransplantationen sind nötig wegen überhöhtem Schmerzmittel-Gebrauch

    Baierbrunn (ots) – Viele Menschen unterschätzen die Risiken rezeptfreier Schmerzmittel. Ein Zuviel davon kann unter anderem Gift für die Leber sein. Wie die „Apotheken Umschau“ berichtet, haben französische Forscher 114 Fälle von Lebertransplantationen untersucht, bei denen das Organ durch Arzneimittel zerstört worden waren. In 111 Fällen war eine Überdosis des frei verkäuflichen Schmerzmittels Paracetamol die Ursache. Die Wissenschaftler raten, die Packungsgröße rezeptfreier Paracetamol-Präparate auf maximal acht Gramm Wirkstoff zu reduzieren. In Deutschland dürfen rezeptfreie Präparate seit 2009 höchstens zehn Gramm enthalten.

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    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 9/2015 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3110619
  • Massage ohne Rezept / Streit zwischen Ärzten und Physiotherapeuten um eine geplante Reform

    Baierbrunn (ots) – Patienten sollen künftig bei bestimmten Beschwerden ohne Rezept zum Physiotherapeuten gehen können, oder vom Arzt ein Blanko-Rezept bekommen, so dass der Physiotherapeut die Behandlung festlegt. Das sieht ein Positionspapier der Unionsfraktion im Bundestag vor. Die Krankenkassen sind interessiert, Fachärzte aber wehren sich. „Ein Arzt braucht ein sechsjähriges Studium, um eine gefährliche Erkrankung zu erkennen. Dieses Wissen können sich Fachfremde nicht einfach mit ein paar Zusatzkursen aneignen“, erklärt Professor Bernd Kladny, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie, in der „Apotheken Umschau“. Erfahrungen aus den Niederlanden und erste Ergebnisse einer noch laufenden Studie der Krankenkasse BIG und des Berufsverbandes selbstständiger Physiotherapeuten sprechen eher für positive Effekte. Bis aus der Idee ein Gesetz wird, ist noch viel Streit zu erwarten.

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    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 8/2015 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3102186
  • Gelenke fit halten: Das müssen Sie wissen

    Gelenke fit halten: Das müssen Sie wissen

    Der menschliche Körper ist ein komplexer Organismus. Geht es ihm gut, bemerken wir das überhaupt nicht. Anders verhält es sich, sobald sich das kleinste Leiden einstellt. Besonders die Gelenke bereiten oft Probleme und mitunter große Schmerzen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dafür zu sorgen, dass die Gelenke immer fit gehalten werden. Wie Ihnen das gelingt und welche natürlichen Hilfsmittel es sonst noch gibt, können Sie in diesem Beitrag nachlesen.

    Gelenke sind die Verbindungsglieder zwischen den Knochen. Sie sind notwendig, damit wir uns flüssig bewegen können und nicht mit steifen Gliedmaßen durchs Leben gehen müssen. Der Mensch besitzt insgesamt 143 Gelenke im gesamten Körper. Dass diese ein Leben lang durchhalten und einen guten Dienst erweisen, ist alles andere als selbstverständlich. Die Gelenke haben viele natürliche Feinde, die nur ein Ziel haben: Die Gelenke abnutzen und dadurch Steifheit und große Schmerzen hervorrufen.

    Faktoren, die die Gelenke negativ beeinflussen, sind unter anderem:

    • Abnutzung
    • Falsche Ernährung
    • Überlastung
    • Krankheiten

    Sie alle führen dazu, dass die natürliche Schmiere der Gelenke abgenutzt wird sie dadurch nicht mehr ihrer Funktion als Puffer zwischen den Knochen gerecht werden kann. Außerdem können sie dazu führen, dass Entzündungen entstehen, die nicht nur schmerzhaft sind, sondern auch freie Radikale aktivieren. Diese sind wiederum für den gesamten Körper schädlich und müssen bekämpft werden.

    Wer seine Gelenke fit halten will, muss unbedingt wissen, wie das geht. Neben diversen Medikamenten gibt es auch viele natürliche Methoden, um die Gelenke in Schwung zu halten und somit Abnutzungen, Entzündungen und Versteifungen vorzubeugen.

    So bietet beispielsweise der Experte Dr. Hittich auf seiner Homepage eine Vielzahl an natürlichen Mitteln gegen Gelenkschmerzen und Versteifung an. Sein Sortiment reicht von Pulvern über Sprays bis hin zu Kapseln und Tabletten, die alle rein pflanzlich und daher besonders schonend für den Körper sind. Mehr zu seinen Natur-Heilmitteln können Sie auch in diesem Artikel über Dr. Hittich nachlesen.

    Das Erfolgsrezept: Bewegung und Ernährung

    Neben der Möglichkeit, natürliche Heilmittel einzunehmen, können Sie Ihre Gelenke auch mit anderen Methoden fit halten. Die beiden Grundpfeiler gesunder Gelenke sind:

    • Bewegung
    • Gesunde Ernährung

    Bewegung hilft nicht nur, die Gelenke an sich fit zu halten, sondern auch den Knorpelabbau zu stoppen. Daher ist es wichtig, dass Sie auch dann in Bewegung bleiben, wenn beispielsweise die Knie (die Gelenke, die am häufigsten und schnellsten abnutzen) schmerzen und den Dienst verweigern wollen. Stillstand bedeutet im Fall der Gelenke in jedem Fall eine Begünstigung des Krankheitsverlaufs

    Daher ist es wichtig, dass auch Arthrose-Patienten regelmäßig Sport treiben. Hierbei soll es sich keinesfalls um Leistungs- oder Ausdauersport handeln. Lockere Spaziergänge, eine Runde auf dem Fahrrad oder (besonders empfehlenswert) ein paar Bahnen im Schwimmbad und Wasser-Gymnastik helfen jedoch dabei, die Gelenke nicht einrosten zu lassen. Denn seien Sie sich sicher: Das einzige, was noch mehr wehtut als kranke Gelenke zu bewegen ist sie ruhen und versteifen zu lassen.

    Daneben spielt auch die richtige Ernährung eine große Rolle bei der Entwicklung Ihrer Gelenke. Hierbei gilt es jedoch gar nicht, auf spezielle Dinge zu achten. Am wichtigsten ist, dass Sie sich ausgewogen und gesund ernähren. Das bringt gleich zwei Vorteile mit sich. Zum einen können Sie auf diese Weise Ihr Gewicht reduzieren und damit gleichzeitig die Gelenke entlasten und zum anderen tragen gesunde Nährstoffe dazu bei, dass die Gelenke ausreichend versorgt werden.

    Vor allem reichhaltige Öle, Fisch und Gemüse sorgen dafür, dass Ihre Gelenke lange fit bleiben. Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang die Vitamine C, D und E. Auch Omega 3 Fettsäuren tragen maßgeblich zur Gesundheit Ihrer Gelenke bei.

    Andere natürliche Mittel gegen Gelenkschmerzen sind:

    • Wärme
    • Massagen
    • Gewichtsabnahme

    Es gibt mit Sicherheit kein Patentrezept gegen Gelenkschmerzen und die Abnutzung der Gelenke. Wenn Sie jedoch auf eine gesunde Ernährung achten, regelmäßig Sport treiben und auf die Heilkraft der Natur vertrauen, haben Sie gute Chancen, schmerzfrei durchs Leben zu gehen.

    Bild: © Depositphotos.com / monkeybusiness

  • Fettreduziert frittieren – mit einer Heißluft Fritteuse

    Fettreduziert frittieren – mit einer Heißluft Fritteuse

    Lebensmittel, die frittiert werden, werden in kochendes Fett oder Öl gegeben und darin gebacken, bis sie gar sind. Knusprige Pommes, saftige Schnitzel und knackiges Gemüse ist nicht nur sehr schmackhaft, sondern auch sehr ungesund. Die Lebensmittel, die in einer Fritteuse zubereitet werden, saugen Unmengen von Fett auf und speichern dieses. Sie sind dementsprechend kalorienreich und nicht gut für unseren Körper. Wer auf seine Gesundheit und seine Figur achten, aber dennoch nicht auf den leckeren Geschmack von frittiertem Essen verzichten möchte, kann in der Heißluft Fritteuse eine echte Alternative finden.

    Heißluft statt kochendes Fetts

    Die Erfindung der Heißluft Fritteuse ist noch relativ neu. Die Geräte, die mit sehr wenig und teilweise sogar ganz ohne Fett oder Öl auskommen, gehören zur neuesten  Generation der Fritteusen.

    Das Geheimnis der Heißluft Fritteuse: Ein heißer Luftstrom sorgt dafür, dass die Lebensmittel schonend gegart werden, bis sie gewünschte knusprige Konsistenz haben. Hersteller versprechen, dass Heißluft Fritteusen ihren fettigen Geschwistern geschmacklich in nichts nachstehen und genauso überzeugen. Um dem Ganzen dennoch ein wenig auf die Sprünge zu helfen, besteht die Möglichkeit, den Boden einer Heißluft Fritteuse mit ein wenig Öl oder Fett zu befüllen. Schon kleine Mengen reichen aus, um Pommes und anderen Lebensmitteln einen typischen Frittier-Geschmack zu verleihen – ohne, dass diese mit dem Fett in Berührung kommen.

    Die Zubereitung von Speisen in einer Heißluft Fritteuse ist nicht nur kaloriensparend, sondern auch wesentlich gesünder. Darüber hinaus bietet eine Heißluft Fritteuse noch weitere Vorteile:

    • Die Speisen behalten Ihren natürlichen Geschmack
    • Der Körper kann fettarmes Essen besser verdauen
    • Das Verfahren bereitet die Speisen schonend vor
    • Es entsteht kein unangenehmer Frittier-Geruch in der Küche
    • Das Gerät lässt sich einfach reinigen
    • Das Gerät muss nicht vorgeheizt werden (spart Energie und Zeit)
    • Das Verfahren ist sicherer, da nicht mit heißem Öl oder Fett hantiert wird

    Da die Speisen in einer Heißluft Fritteuse schonend gegart und nicht „totgebacken“ werden, bleiben wesentlich mehr Vitamine und Nährstoffe aus den Lebensmitteln erhalten. Das ist besonders dann von Bedeutung, wenn Sie gern frittiertes Gemüse und Obst essen. Außerdem sorgt das Heißluft-Verfahren dafür, dass der natürliche Geschmack der Speisen erhalten bleibt und nicht von Fett und Öl überdeckt wird.

    Kochen mit der Heißluft Fritteuse

    Generell gilt: In einer Heißluft Fritteuse kann alles zubereitet werden, was auch in einer herkömmlichen Fritteuse landet. Die meisten Hersteller geben oft ein kleines Kochbuch bei, in dem Sie leckere Rezepte für die Heißluft Fritteuse finden können. Auch das Internet hält diesbezüglich viele appetitliche Anregungen bereit.

    Die klassischen Lebensmittel, die Sie mit einer Heißluft Fritteuse schonend und gesund zubereiten können, sind:

    • Pommes
    • Schnitzel
    • Geflügel
    • Meeresfrüchte
    • Gemüse
    • Brötchen
    • Tiefkühlpizza

    Heißluft Fritteusen im Test

    Da es sich bei diesen Fritteusen noch immer um eine Neuheit handelt, ist der Markt beziehungsweise das Angebot noch sehr überschaubar. Dennoch sollten Sie sich ausgiebig umschauen und einzelne Heißluft Fritteusen miteinander vergleichen, um das perfekte Modell für Ihre Bedürfnisse zu finden. Verschiedene Testberichte aus dem Internet können hierbei beispielsweise helfen und auch die Erfahrungen anderer Nutzer sollten stets bei der Entscheidung einbezogen werden.

    Ein Vergnügen für die ganze Familie

    Der Kauf einer Heißluft Fritteuse ist häufig mit dem Wunsch verbunden, der Familie eine gesunde Alternative zum geliebten (fettigen) Fast Food zu bieten. In der Tat sind Heißluft Fritteusen ideal, wenn Sie Ihren Kindern den Wunsch nach frischen Pommes und Cordon Bleu nicht ausschlagen können, aber dennoch darauf achten wollen, dass die Ernährung nicht zu fettig wird.

    Ein weiterer Vorteil von der Heißluft Fritteuse im Hinblick auf die Familien-Freundlichkeit ist, dass sie viel sicherer ist als herkömmliche Fritteusen. Da es nicht nötig ist, große Mengen Öl oder Fett zu erhitzen, besteht auch keine Gefahr, sich an den Substanzen zu verbrennen. Sie können also durchaus auch mal den Kindern erlauben, die Lebensmittel in die Fritteuse zu legen und sorgen somit dafür, dass das Zubereiten des Essens zu einem Gemeinschaftsprojekt wird.

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  • Abnehmen mit Chia-Samen

    Abnehmen mit Chia-Samen

    Wer abnehmen will, ist nicht selten auf der Suche nach gesunden Methoden, die nicht nur den gewünschten Effekt mit sich bringen, sondern auch den Körper schonen. Ein Mittel der Natur, dass die Gewichtsabnahme fördert, gesund ist und obendrauf auch noch gut schmeckt und vielseitig einsetzbar ist, ist Chia. Mit Chia-Samen abnehmen bedeutet, auf künstliche Hilfsmittel zu verzichten und seinem Körper etwas Gutes zu tun.

    Chia-Samen sind besonders reich an Ballaststoffen und daher außerordentlich gesund. Das Geheimnis der Samen: Sie quellen in Verbindung mit Wasser oder Früchten innerhalb kürzester Zeit und vergrößern sich dadurch um ein Vielfaches. Wer sich eine kleine Packung Chia-Samen kauft, wird überrascht sein, wie ergiebig diese ist und wie satt die kleinen Körnchen doch machen.

    Und noch besser: Chia-Samen machen nicht nur schnell satt, sie sättigen auch für eine lange Zeit. Dieses natürliche Abnehm-Mittel eignet sich also sowohl zur Zubereitung von kleinen Zwischen-Snacks als auch vollwertigen Mahlzeiten.

    Das unscheinbare Superfood

    Betrachtet man Chia, kann man sich kaum vorstellen, was alles in den kleinen Samen steckt. Die gräulichen Kerne erinnern auf den ersten Blick an Mohn und erwecken nicht den Eindruck einer nahrhaften Nahrungsquelle. Wer bei Chia-Samen aber an trockenes Vogelfutter denkt, der irrt sich. Das Geheimnis des Superfoods liegt in seiner Eigenschaft, zu quellen.

    Kamen die Samen erst einmal mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit in Berührung, quellen sie und wachsen auf ein Vielfaches an. Der daraus entstehende „Brei“ kann für viele verschiedene Speisen verwendet werden. Wer die Chia-Samen roh essen möchte, kann dennoch von der beeindruckenden und vor allem sattmachenden Wirkung profitieren, da die Samen nachträglich im Magen quellen und dadurch ebenfalls ein Sättigungsgefühl erzeugen. Aus diesem Grund ist Chia perfekt für eine Diät.

    Chia-Samen sind kohlenhydrat-arm und enthalten kein Fett. Dem gegenüber stehen zahlreiche Inhaltsstoffe, die nicht nur gesund sind, sondern Sie auch bei Ihrem Vorhaben abzunehmen, unterstützen werden. Dazu gehören:

    • Ballaststoffe
    • Omega3-Fettsäuren
    • Proteine
    • Vitamin B
    • Kalzium
    • Eisen
    • Magnesium
    • Selen

    Die vielseitige Verwendung von Chia-Samen

    Wenn Sie das Internet nach Rezepten mit Chia-Samen durchsuchen, werden Sie erstaunt sein, wie viele Ergebnisse sich Ihnen offenbaren. Chia kann nicht nur pur gegessen werden, sondern ist auch eine hervorragende Ergänzung zu Obst-, Joghurt- und Quarkspeisen. Auch Salate, Müslis und Suppen können mit Chia-Samen aufgepeppt werden. Rezepte mit Chia-Samen sind eine perfekte Inspirationsquelle und helfen dabei, zu verstehen, wie vielseitig das Saatgut ist und auf welche Weisen man es einsetzen kann.

    Eines der beliebtesten Rezepte für Chia-Samen ist der sogenannte Chia-Pudding. Dieser, ein wenig an Haferschleim erinnernde Brei kann entweder pur oder in Kombination mit frischem Obst gegessen werden.

    Leckeres Rezept für Chia-Pudding

    Zutaten:

    • 1 EL Chia-Samen
    • 50 ml Mandelmilch oder fettarme Kuhmilch
    • 100 ml Naturjoghurt
    • Haferflocken

    Zubereitung:

    Verrühren Sie die Chia-Samen mit der Mandel- oder Kuhmilch und lassen Sie die Masse rund eine Stunde stehen, damit die Samen quellen kann. Anschließend müssen Sie nur noch den Naturjoghurt unterrühren und den Pudding mit verschiedenen Früchten garnieren. Wenn der Pudding zu flüssig ist, können Sie ihn mit ein paar Haferflocken „eindicken“.

    Dieses Rezept für Chia-Pudding ist nur eines von vielen. Sie können das Gericht auch mit Kokosflocken, gemahlenen Nüssen oder anderen Zutaten verfeinern oder einen Schoko-Chia-Pudding machen. Die meisten Rezepte für Chia-Samen sind vegan und fettarm.

    Wenn Sie auf der Suche nach Chia-Samen für Ihre gesunde, sattmachende und entschlackende Küche sind, werden Sie unter anderem im Reformhaus oder im Online-Handel fündig. Auch viele Spezial-Geschäfte, die sich zum Beispiel auf das Anbieten veganer Kost spezialisiert haben, haben die Chia-Samen längst in ihr Sortiment aufgenommen. Der Kilo-Preis von Chia liegt derzeit bei rund 30 Euro. Die Samen sind jedoch auch in kleineren Mengen erhältlich und wie bereits erwähnt sehr ergiebig.

    Chia-Samen: Das Powerfood der Maya und Azteken

    Chia hat seinen Ursprung in Mittelamerika. Bereits die alten Völker der Maya und Azteken wussten um die Wirkung des Superfoods. Chia war nicht nur ein Grundnahrungsmittel, sondern stärkte die Krieger der Völker vor wichtigen Kämpfen. Um sich auf diese vorzubereiten und Kraft zu tanken, nahmen die Maya und Azteken zwei Esslöffen Chia-Samen zu sich, die sie zuvor in Wasser quellen ließen. Überlieferungen zu Folge sättigte diese Kost die Krieger ganze 24 Stunden lang und gab ihnen Kraft, um den Feind zu besiegen.

    Bild: © Depositphotos.com / fritzundkatze