Schlagwort: Ringelröteln

  • Hautrötung

    Hautrötung

    Eine Hautrötung tritt schneller auf, als man denkt. Das hat aber nicht immer den gleichen Grund. Während einige schon Rötungen erhalten, wenn sie Stress haben, sind andere Hautrötungen Ursachen von Allergien.

    Manchmal sind diese Hautrötungen sogar auf einen wuchernden Hautpilz zurückzuführen. Die Gründe, warum man an Hautrötungen leidet, können vielfältig sein.

    Erkrankt man an bestimmten Infektionen oder Viren, dann erkennt man die ersten Symptome an der Haut. Die Haut ist ein Körperorgan, welches viel aushalten muss. Kratzer, Sonnenbrand und diverse Cremes, vieles kann schädlich für sie sein. Besonders bei Cremes oder beim Duschen mit bestimmten Mitteln kann es dazu kommen, dass Hautrötungen auftreten. Diese weisen einen darauf hin, dass man auf dieses Mittel allergisch ist. Wird dann eine andere Creme oder ein anderes Shampoo verwendet, verschwinden die Rötungen wieder.

    Hautrötung durch falsche Ernährung

    Auch eine falsche Ernährung kann oft zu einer Hautrötung führen. Wie bei den Cremes, handelt es sich hier ebenfalls um eine allergische Reaktion. Oftmals treten solche Hautrötungen auch mit Juckreiz auf. Kratzen sollte vermieden werden. Je mehr man die Rötung in Ruhe lässt, umso eher verschwindet sie auch wieder.

    Mögliche Erkrankungen mit Hautausschlag:

    • Akne
    • Arzneimittelexanthem , Arzneimittelallergie
    • Cushing-Syndrom
    • Dreitagefieber
    • Grindflechte bei Kindern , Impetigo contagiosa
    • Gürtelrose , Herpes Zoster
    • Hand-Fuss-Mund-Krankheit
    • Lassafieber
    • Latexallergie
    • Lepra , Aussatz
    • Lupus erythematodes
    • Masern bei Kindern
    • Nahrungsmittelallergie
    • Neurodermitis
    • Ringelröteln , Erythema infectiosum
    • Scharlach
    • Seborrhoische Dermatitis , Seborrhoisches Ekzem
    • Schuppenflechte
    • Sonnenallergie , Lichtdermatose
    • Syphilis , Lues
    • Typhus , Paratyphus

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Hand Mund Fuss Krankheit

    Hand Mund Fuss Krankheit

    Bei der Hand Mund Fuß Krankheit handelt es sich um eine hochansteckende Viruserkrankung, die in der Regel harmlos verläuft. Meistens sind Kindergartenkinder von dieser Krankheit betroffen. Aber auch ältere Kinder und Erwachsene können daran erkranken. Besonders im Spätherbst und Herbst tritt die Hand Mund Fuß Krankheit auf – aber auch zu allen anderen Jahreszeiten kann sie in Erscheinung treten.

     

    Symptomatik der Hand Mund Fuß Krankheit

    Wie der Name schon sagt, bestehen die Symptome der Hand Mund Fuß Krankheit aus

    • grippeartigen Beschwerden am Anfang (Fieber, Halsschmerzen, Unwohlsein, Bauchschmerzen, Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Erbrechen)
    • schmerzhaften Bläschen an den Händen
    • schmerzenden Bläschen an den Füßen
    • Bläschen im Mundbereich, die ebenfalls Schmerzen verursachen
    • seltene Zusatzinformationen (Mandelinfektionen).

     

    Nicht immer treten alle Symptome auf. Bei manchen Erkrankten verläuft diese Krankheit sogar symptomlos. Besonders ältere Kinder und Erwachsene bemerken die Ansteckung mit dieser Krankheit gar nicht. Die Heilung der Hand Mund Fuß Krankheit ist meistens nach zehn Tagen abgeschlossen.

     

    Während der Krankheits-Phase muss aber besonders bei Kindern darauf geachtet werden, dass sie genug Flüssigkeit und Nahrung zu sich nehmen. Auch gerade dann, wenn sie Bläschen im Mund haben. Überdies dürfen Kinder wegen der hohen Ansteckungsgefahr keinen Kindergarten und keine Schule besuchen. Wichtig ist eine gründliche Hygiene, damit sich die Hand Mund Fuß Krankheit nicht noch weiter ausbreiten kann. Denn in den schmerzhaften Bläschen befindet sich ein Sekret, in dem sich eine große Anzahl an Viren aufhalten.

     

    Übertragungswege und Krankheitsverlauf der Hand Mund Fuß Krankheit

    Die Krankheit erfolgt durch Enteroviren. Dabei können sich die Viren ausschließlich im Menschen vermehren. Die Ansteckung erfolgt durch Übertragung der Viren über:

    • Speichel
    • Schweiß
    • Absonderungen der Bläschen
    • gemeinsam genutzte sanitäre Einrichtungen (Toiletten)
    • Türklinken
    • Niesen

     

    Die höchste Ansteckungsgefahr besteht in der Zeit, in der die Symptome gerade aufgetreten sind. Solange die Bläschen noch zu sehen sind, besteht Ansteckungsgefahr. Denn aus ihnen können Viren abgesondert werden. Selbst, wenn keine Bläschen mehr zu sehen sind, können noch viele Tage nach dem Abklingen der Symptome Viren aus dem Stuhl ausgeschieden werden. Nach sieben bis zehn Tagen klingen die Symptome der Hand Mund Fuß Krankheit meistens von selbst ohne Komplikationen ab. Jedoch gibt es auch Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder Säuglinge, die Komplikationen entwickeln können, wie beispielsweise:

     

    • Gehirnhautentzündung (Meningitis)
    • Ausbreitung der Infektion auf innere Organe

     

    Diagnose und Untersuchungsmethoden bei der Hand Mund Fuß Krankheit

    Treten grippeartige Symptome oder schmerzhafte Bläschen auf, steht sofort ein Arztbesuch an. Dabei wird der Arzt auf Grund der Symptome schnell die Diagnose stellen. Jedoch gibt es gerade bei der Bläschen-Bildung im Kindesalter viele weitere Krankheiten, die auch einen Hautausschlag bewirken. Dazu zählen unter anderem Masern, Röteln, Windpocken und Ringelröteln. Allerdings sieht dieser Ausschlag anders als bei der Hand Mund Fuß Krankheit aus. Ferner unterscheiden sich die Symptome.

     

    Zur Sicherheit wird der Arzt noch weitere Untersuchungsmethoden anwenden, wie beispielsweise:

    • körperliche Untersuchung (zum Beispiel im Mundraum)
    • bei schwer ausgeprägten Krankheitsbildern weitere Untersuchungen wie zum Beispiel Blut- und Stuhlentnahme oder Nervenwasser-Entnahme.

     

    Behandlung der Hand Mund Fuß Krankheit

    Meistens heilt die Hand Mund Fuß Krankheit von selbst wieder ab. Es gibt auch keine spezielle Therapie oder Impfung. Dies ist aber auch nicht notwendig. Antibiotika helfen bei einer Vireninfektion nicht. In den meisten Fällen werden nur die Symptome behandelt.

     

    Somit können beispielsweise den betroffenen Kindern und Erwachsenen Medikamente gegen das Fieber oder die Schmerzen gegeben werden. Ebenso kann eine schmerzlindernde Tinktur zum Spülen oder Abtupfen bei Bläschen im Mund verschrieben werden. Homöopathische Mittel können ebenfalls helfen, die Symptome zu lindern, unter anderem:

    • homöopathische Arzneimittel
    • Hausmittel (Wadenwickel zur Fiebersenkung)
    • bei Schmerzen im Mund gekühlte oder lauwarme Speisen, wie Brei, Püree, lauwarme Suppen (keine fruchtsäurehaltigen Speisen und Getränke)
    • Wattestäbchen mit Honig bei schmerzhaften Bläschen im Mund
    • Mundspülungen mit lauwarmen Kamillen- oder Ringelblütentee.

     

    Von besonderer Bedeutung ist, dass keine Behandlung der Symptome mit Acetylsalicylsäure erfolgt. Diese kommt beispielsweise in ASS oder Aspirin vor. Wenn diese Medikamente zum Einsatz kommen, können sie bei Infektionen durch Viren schwerwiegende Komplikationen auslösen.

     

    Die Betroffenen müssen unbedingt auf eine ausreichende Hygiene achten. Folglich kann sich die Hand Mund Fuß Krankheit nicht noch weiter verbreiten. Bei Kindern müssen die Erziehungsberechtigten auf eine gründliche und regelmäßige Handhygiene achten. Demzufolge wäre eine Desinfizierung angebracht.

     

    Aber auch das Desinfizieren von Türklinken und Toiletten sollte nicht außer Acht gelassen werden. Außerdem ist auf eine gründliche Reinigung der Spielsachen und Handtücher zu achten. Gefährdete Personen, wie beispielsweise Schwangere, sollten sich vor einer Ansteckung schützen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Wie gefährlich ist die Kinderkrankheit Röteln?

    Wie gefährlich ist die Kinderkrankheit Röteln?

    Röteln oder Rubella, wie die Viruserkrankung korrekt heißt, ist eine der bekanntesten und auch der gefährlichsten Kinderkrankheiten. Allerdings sind Röteln für Kinder keine so große Gefahr, riskant wird die Kinderkrankheit Röteln für schwangere Frauen und für Erwachsene. Schwangere, die sich mit Rubella infizieren, bringen unter Umständen ein behindertes Kind zur Welt, Erwachsene können durch die Infektion schwer krank werden. Die gute Nachricht aber ist, dass es gegen die Kinderkrankheit Röteln eine effektive Impfung gibt, die den Ausbruch der Krankheit verhindern kann.

    Ein starker Rückgang

    Die Kinderkrankheit Röteln ist weltweit zu finden und tritt dort, wo die Menschen nicht geimpft sind, überwiegend bei kleinen Kindern auf. In Deutschland sind die Röteln seit Ende März 2013 meldepflichtig, das heißt, Ärzte müssen die Infektion dem jeweiligen Gesundheitsamt melden, nachdem die Diagnose feststeht. Die Zahl Erkrankungen mit Röteln ist in den letzten Jahren in Deutschland stark zurückgegangen, vor allem deshalb, weil es seit 1980 in den alten Bundesländern und seit 1990 auch in den neuen Bundesländern eine kombinierte Impfung gegen Röteln, Masern und Mumps gibt. Obwohl die Infektionskrankheit in Deutschland deutlich zurückgegangen ist, stellt die Kinderkrankheit Röteln für nicht geimpfte Frauen im gebärfähigen Alter nach wie vor eine große Gefahr dar. Geschätzt sind in Deutschland zwischen sieben und zwölf Prozent der Frauen nicht gegen Röteln immun, das heißt, sie sind weder geimpft, noch sind sie jemals an Röteln erkrankt.

    Welche Symptome hat die Kinderkrankheit Röteln?

    Anders als die Masern oder die Windpocken, gibt es bei der Kinderkrankheit Röteln vergleichsweise milde Symptome. Ein erstes Anzeichen sind die vergrößerten Lymphknoten, aber auch entzündete Schleimhäute und Fieber können Symptome für Röteln sein. Bricht die Krankheit aus, dann kommt es zu den sichtbaren Symptomen, einem typischen Ausschlag auf der Haut, der zuerst hinter den Ohren zu sehen ist und sich dann im Gesicht und am Hals ausbreitet. Zeitgleich mit dem Ausschlag schwellen die Lymphdrüsen weiter an und schmerzen, besonders im Nacken und hinter den Ohren. Kopfschmerzen sind ebenfalls möglich, sowie eine leicht vergrößerte Milz und Schmerzen in den Gelenken, auch eine Bindehautentzündung kann zu den Symptomen einer Infektion mit Röteln sein.

    Wie gefährlich sind die Röteln für Erwachsene?

    Während sich Kinder mit Röteln und der Regel noch relativ fit fühlen, kann die Infektionskrankheit erwachsenen Menschen stark zusetzen. Mit zunehmendem Alter steigen auch die Risiken, die die Kinderkrankheit Röteln mit sich bringt. Eine schmerzhafte Ohrenentzündung gehört nicht selten zum Krankheitsbild, ebenso eine Bronchitis oder eine Gelenkentzündung. Weitaus gefährlicher sind eine Gehirnhautentzündung, eine Entzündung des Herzbeutels oder eine Herzmuskelentzündung, die bei Erwachsenen im Rahmen der Röteln auftreten können.

    Wie werden Röteln therapiert?

    Normalerweise nimmt die Kinderkrankheit Röteln einen unscheinbaren Verlauf. Gegen das Fieber können fiebersenkende Mittel wie Ibuprofen oder Paracetamol zum Einsatz kommen, zeigt sich eine Gelenkentzündung, dann helfen die entsprechenden entzündungshemmenden Mittel. Die Betroffenen sollten das Bett hüten und möglichst von anderen den Familienmitgliedern isoliert werden, die nicht geimpft sind. Ansteckend sind die Röteln, so lange noch der Ausschlag zu sehen ist. Wer einmal gegen die Röteln geimpft wurde, der wird sie sehr wahrscheinlich nie wieder bekommen, aber es gibt auch Ausnahmen. Wenn die Impfung schon sehr viele Jahre zurückliegt, dann kann es passieren, dass die Röteln noch einmal auftreten, aber eine solche sogenannte Reinfektion ist ausgesprochen selten. Kommt es trotzdem zu einer erneuten Infektion, dann merken die Betroffenen oftmals gar nichts von der Krankheit, oder die Beschwerden sind nur sehr schwach ausprägt. Nach einer Reinfektion ist der Körper dann aber endgültig gegen eine weitere Infektion immun.

    Damit es erst gar nicht zu einer Ansteckung mit Röteln kommt, sollten Kinder zwischen dem elften und dem 14 Lebensmonat geimpft werden. Eine zweite Impfung erfolgt dann am Ende des zweiten Lebensjahrs.

    Bild: © Depositphotos.com / tashatuvango