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  • Wie viel Wert sollte auf Kosmetik gelegt werden?

    Wie viel Wert sollte auf Kosmetik gelegt werden?

    Das Wort Kosmetik kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet übersetzt so viel wie schmücken. Und tatsächlich ist Kosmetik etwas, was das Äußere schmückt und das Aussehen zum Positiven verändert. Den Überbegriff Kosmetik gibt es jedoch erst seit dem 18. Jahrhundert, in Deutschland wurden kosmetische Artikel bis 1850 als Schönheitsmittel bezeichnet, erst dann setzte sich der Begriff Kosmetik durch. Kosmetik spielt in jeder Kultur dieser Welt eine wichtige Rolle, aber jeder sieht in der Kosmetik etwas anderes. Kosmetik kann reinigen und pflegen, schützen und natürlich auch verschönern.

    Kosmetik im Wandel der Zeit

    Schon in prähistorischer Zeit legten die Damen viel Wert auf ein gutes Aussehen. Sie bemalten sich ihre Gesichter mit roter Farbe, um attraktiver zu wirken, aber erst die Frauen der Assyrer und der Babylonier schminken sich gezielt die Lippen, die Augenbrauen und die Wangen mit Henna und Indigo. Im alten Ägypten gab es einen regelrechten Kult um die Schönheit und den Damen stand eine Vielzahl von Schönheitsmitteln zur Verfügung. Roter Ocker wurde für das Schminken der Wangen und der Lippen benutzt, Henna für die Haare und den Teint. Malachit war ein beliebtes Färbemittel für die Augenlider und mit Kajal gab es bereits die Möglichkeit, den Augen einen dramatischen Ausdruck zu verleihen. Im antiken Griechenland schminkte sich nur die Oberschicht und im alten Rom wurde Rosenwasser als Badezusatz sowie Bienenwachs für die Entfernung der Körperhaare teuer gehandelt. Heute ist das Angebot an kosmetischen Artikeln mehr als groß, und wer einen neuen Lippenstift oder einen Lidschatten kaufen möchte, der hat die berühmte Qual der Wahl.

    Die richtige Kosmetik finden

    Es ist gar nicht so leicht, die passende Kosmetik zu finden, denn die Regale in den Parfümerien wie z.B. Douglas und Drogeriemärkten wie Rossmann sind übervoll. Auch das Internet bietet eine riesige Auswahl für alle, die mit der richtigen Kosmetik mehr aus ihrem Typ machen wollen. Aber welcher Lippenstift ist der beste? Welche Hautcreme pflegt besonders gut und welche Mascara hat in welchem Test besonders gut abgeschnitten? Auf den entsprechenden Seiten finden interessierte Damen und Herren unter anderem eine Übersicht an Produkten und sie können sich über die Hersteller und die einzelnen Wirkstoffe informieren. Nicht immer sind Designerprodukte die beste Wahl, auch preiswerte Artikel von weniger namhaften Herstellern haben in unterschiedlichen Tests mit gut oder sogar mit sehr gut abgeschnitten.

    Es kommt auf die Aufmachung an

    Neuste Untersuchungen haben gezeigt, dass sich viele, die regelmäßig Kosmetik benutzen, viel Wert auf die Aufmachung legen. Eine schöne Verpackung, ein schicker Flakon oder ein aufwendig gearbeitetes Etui machen kosmetische Artikel zu Lifestyle Artikeln, auf die Inhaltsstoffe wird weniger geachtet. Das ist mit ein Grund, warum Naturkosmetik in den vergangenen Jahren einen eher schweren Stand hatte. Mittlerweile hat sich das Bild aber verändert, denn Kosmetik aus natürlichen Bestandteilen genießt einen immer besseren Ruf. Naturkosmetik ist kein geschützter Begriff, aber Kosmetik, die auf natürlicher Basis hergestellt wurde, sollte umweltverträglich sein, ohne Tierversuche auskommen und natürlich die Haut schonen.

    Kosmetik in der Werbung

    Auch die Werbebranche hat den immer größer werdenden Markt mit Kosmetik für sich entdeckt. Zwar dürfen die Hersteller von Kosmetika nicht mit irreführenden Bezeichnungen bewerben, aber die Werbeindustrie lässt sich einiges einfallen, um dieses Gesetz elegant zu umgehen. So ist zum Beispiel der Begriff Nährcreme weit dehnbar, der Kunde assoziiert damit aber automatisch, dass es sich dabei um eine Creme handeln muss, die gut für Haut ist und sie mit vielen Pflegestoffen versorgt. Dasselbe gilt auch für das Cremebad oder die Hautpflege mit Aufbaustoffen. Die Werbung und die Hersteller drücken sich sehr bewusst sehr vage aus, es ist der Kunde, der interpretiert, denn er sieht die aufwendige Werbung, liest die Slogans und kauft schließlich die Produkte.

    Bild: © Depositphotos.com / mindof

  • Superfood aus Deutschland – besser als die Exoten?

    Superfood aus Deutschland – besser als die Exoten?

    Gesunde Ernährung steht für viele Menschen immer mehr im Vordergrund. Besonders beliebt ist dabei das sogenannte Superfood aus exotischen Früchten und Pflanzen, wie Chia-Samen, Goji-Beeren, Quinoa oder auch Acai-Beeren. Dieses Superfood soll besonders gesund und nahrhaft sein, es soll das Herz schützen und die Verdauung in geregelte Bahnen lenken. Vielfach ist exotisches Superfood allerdings sehr teuer und so stellt sich die Frage, ob der gleiche Effekt nicht mit heimischem Superfood erzielt werden kann. Tatsächlich wachsen praktisch vor der Haustür viele gesunde Alternativen zum exotischen Superfood, die wenig kosten und sehr gesund sind.

    Superfood mit exotischem Flair

    Chia-Samen – das klingt besser als Weißkohl, und das, obwohl beide in die Rubrik Superfood gehören. Der Unterschied besteht darin, dass Chia-Samen aus Lateinamerika kommen und ziemlich teuer sind und der Weißkohl, der in Deutschland wächst, immer frisch zu haben ist und deutlich weniger kostet. Chia-Samen oder auch Acai-Beeren sind ohne Zweifel sehr gesund, aber sie verdanken ihre Beliebtheit vor allem ihrem exotischen Flair. Viele sind der Ansicht, dass alles, was vom anderen Ende der Welt importiert wird, zwangsläufig auch gut sein muss. Dabei wird gerne vergessen, dass auch in Deutschland viele Nahrungsmittel wachsen, die nicht weniger gesund sind. Exotisches Superfood ist im Trend, aber wer sich gesund ernähren will, der muss dazu nicht in die Ferne schweifen.

    Kohl – das lokale Superfood

    Jeder hat schon mal Weißkohl, Rotkohl oder Grünkohl gegessen, aber nur die wenigsten wissen, wie gesund sie in diesem Moment gegessen haben. Wissenschaftler haben sich jetzt mit dem Grünkohl und dem Weißkohl beschäftigt und sind zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Ein heimlicher Star unter dem deutschen Superfood ist der Kohl. Grünkohl, Rotkohl und auch Weißkohl sind reich an Omega-3-Fettsäuren und hat jede Menge Vitamin K. Da Kohl auch viel Kalzium enthält, kann er für viele, die eine Laktoseintoleranz haben, eine Alternative zur Milch sein. Wenn der Weißkohl gerieben, gesalzen und dann gestampft wird, dann wird daraus Sauerkraut, ebenfalls ein Superfood aus deutschen Landen. Sauerkraut ist fermentiert und daher ein guter Lieferant für probiotische Kulturen, die die Verdauung unterstützen und die Fähigkeit haben, die Darmflora zu regenerieren. Auch der Rotkohl ist ein Superfood, das mit einem hohen Gehalt an Anthocyanen der Acai-Beere in nichts nachsteht.

    Nüsse und Maronen – gesund und lecker

    Wem auf dem Weihnachtsmarkt der verführerische Duft von frisch gerösteten Maronen in die Nase steigt, der sollte nicht zögern, sondern eine Portion kaufen. Die Edelkastanie enthält viel Vitamin B und da Maronen auch Tryptophan enthalten, einen Baustein für das Glückshormon Serotonin, haben sie eine beruhigende und schmerzlindernde Wirkung. Auch Walnüsse sind ein echtes Superfood, denn die Nüsse enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, Kalium und Magnesium, die das Herz, die Muskeln und den Kreislauf stärken und schützen. Die ebenfalls enthaltenen Vitamine C und K schützen die Haut vor vorzeitiger Alterung und sie senken den Blutdruck.

    Die gesunde Hagebutte

    Hagebutten sind die Scheinfrüchte der Heckenrose, und neben dem Sanddorn gibt es kein anderes heimisches Superfood, das so viel Vitamin C enthält. Auf 100 g Hagebutten kommen 1500 mg Vitamin, im Vergleich dazu bringt es die Zitrone nur auf 50 mg auf 100 g Früchte. Hagebutten stärken das Immunsystem, sie sind bei der Wundheilung sehr hilfreich und sie enthalten Gerbstoffe, die die Verdauung regulieren. Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Hagebutten auch bei Arthrose und der Behandlung von Rückenschmerzen eine gute Wahl sind, denn die kleinen roten Früchte enthalten wertvolle Galaktolipide. Bei Erkältungen, Darmbeschwerden und auch bei einer Entzündung der Harnwege haben sich Hagebutten bestens bewährt. Damit die Hagebutten ihre ganze Kraft und ihren aromatischen Geschmack entfalten können, müssen sie einmal dem Frost ausgesetzt sein, erst dann können die Früchte zu leckerem Mus oder auch zu Marmelade verarbeitet werden.

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  • NATUREHOME – alles für die natürliche Sauberkeit

    NATUREHOME – alles für die natürliche Sauberkeit

    Auch wenn alle Hausfrauen und Hausmänner es vielleicht nicht gerne hören, aber Putzen muss sein. Die Küche muss ebenso blitzen wie das Bad, und auch das Geschirr muss immer sauber auf den Tisch kommen. Das Angebot an Putzmitteln ist heute unendlich groß und jeder Hersteller verspricht einen noch besseren Glanz und einen noch besseren Duft. Leider sind nicht alle Putzmittel, die heute die Regale im Supermarkt füllen, auch gesundheitsverträglich. Nicht selten sind die Putzmittel im wahrsten Sinne des Wortes ätzend und können sogar Allergien auslösen. Nicht so bei NATUREHOME, denn dort finden alle, die großen Wert auf die Gesundheit der Familie und auf ein sauberes Zuhause legen, die Bio-Putzmittel, die garantiert nicht schaden können.

    Nachhaltig und ökologisch

    Nachhaltigkeit ist mehr als nur ein Modewort oder ein Trend, Nachhaltigkeit bedeutet vielmehr, sich um die Umwelt und die Gesundheit Gedanken zu machen. Wer ganz bewusst auf aggressive Reinigungs- und Putzmittel verzichten will, der findet im Onlineshop von NATUREHOME ein breit gefächertes Angebot an nachhaltigen und ökologischen Reinigungsmitteln. Alle Reinigungsmittel haben rein pflanzliche Inhaltsstoffe und wurden ohne Tierversuche hergestellt. So sorgt zum Beispiel der Bio-Klarspüler dafür, dass die Gläser, das Besteck und das Porzellan in der Spülmaschine wieder glänzen, und das ganz ohne die üblichen Parabene und Duftstoffe. Der Bio-Klarspüler, sowieso alle anderen Bio-Reinigungsmittel im Sortiment, ist zu 100 % biologisch abbaubar, er belastet die Umwelt nicht und alles wird schlierenfrei sauber.

    Natürlich sauber

    Der Bio-Klarspüler für die Spülmaschine ist nur ein Beispiel für die Bio Reinigungsmittel von NATUREHOME. Auch alle, die ihre Wäsche natürlich und schonend waschen wollen, finden hier das passende Waschmittel. Zitrone und Minze, Lavendel und Rhododendron sorgen in der Waschmaschine schon bei 30° Grad für Sauberkeit und einen herrlich frischen Duft. Ganz natürlich ist auch der Glasreiniger mit einer perfekten Mischung aus Zitronengras und Lavendel, um spiegelnden Flächen und Fenstern zu strahlendem Glanz zu verhelfen.

    Eine Wohltat für die Haut

    Immer mehr Menschen leiden unter Allergien und immer öfter sind die falschen Hautpflegeprodukte und Reinigungsmittel daran schuld. Wer seine Haut ganz natürlich verwöhnen will, der kann das unter anderem mit den Handseifen des Markenherstellers. Die Handseife aus Rosmarin, Kokos und Olivenöl pflegt die Haut auf sanfte Art und das mit einem angenehmen Duft. Wer einen blumigen Duft mag, der sollte die Handseife mit Rosenblüten versuchen, herb und frisch hingegen duften die Handseifen mit Zitronengras, Lavendel und sieben Kräutern.

    Die Pur-Serie für alle Allergiker

    Mit der Pur-Serie bietet der Online-Shop spezielle Seifen und Reinigungsmittel für Allergiker an. Die vegane Handseife aus biologischem Oliven- und Kokosöl ist frei von Enzymen, Konservierungsstoffen sowie Duft- und Farbmitteln, und auch Gentechnik spielt bei dieser Seife aus der Pur-Serie keine Rolle. Das Gleiche gilt auch für die Reinigungs- und Waschmittel aus der Pur-Serie. Der Universalreiniger für den Haushalt und auch das pflegende Feinwaschmittel werden von denjenigen, die unter einer Allergie leiden, sehr gut vertragen. Alle Inhaltsstoffe sind perfekt aufeinander abgestimmt und sorgen für Reinheit, Sauberkeit und Frische. Nicht nur für Allergiker ist die Pur-Serie ideal, auch für die sehr empfindliche Babyhaut sind die Hautpflegemittel von NATUREHOME optimal. Kleine Kinder sind von Natur aus sehr neugierig und nehmen alles gerne in den Mund. Mütter und Väter, die auf Nummer sicher gehen wollen, sollten das Spielzeug mit dem Reiniger aus der Pur-Serie abwaschen und so für die nötige Sauberkeit und Sicherheit sorgen. Alle, die sich sehr oft die Hände waschen müssen, wie zum Beispiel Ärzte und Pflegepersonal, treffen mit der Seife der Pur-Serie eine gute Wahl, denn auch bei häufigem Waschen bleibt die Haut weich und wird immer gepflegt.

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  • Akupunktur – wie Nadeln helfen können

    Akupunktur – wie Nadeln helfen können

    Kaum eine andere Heilmethode ist so alt wie die Akupunktur. In China haben Heiler Menschen schon vor 3000 Jahren mit Nadeln behandelt, aber erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kam die traditionelle Akupunktur auch nach Europa. Heute findet diese sanfte Form der Schmerzbehandlung immer mehr Anhänger und wird immer öfter ergänzend zur Schulmedizin angewandt. Allerdings ist Akupunktur keine ganzheitliche Lösung für alle medizinischen Probleme, aber besonders in der Schmerztherapie werden mit den Nadeln beachtliche Erfolge erzielt.

    Was ist Akupunktur?

    Der Begriff Akupunktur kommt aus der lateinischen Sprache, acus bedeutet Nadel und punctio so viel wie stechen. Akupunktur basiert auf der traditionellen asiatischen Vorstellung, dass der Mensch von einer bestimmten Lebensenergie mit Namen Qi durchflossen wird. Diese Energie fließt über Leitbahnen, die sogenannten Meridiane und ist an 700 Punkten unter der Hautoberfläche erreichbar. 400 dieser Punkte können mit Akupunkturnadeln erreicht werden. In der chinesischen Medizin ist der Mensch nur dann wirklich gesund, wenn die Energieströme harmonisch fließen, aber wenn das Qi gestört ist, was bei Hitze, Kälte, bei falscher Ernährung oder auch bei seelischem Stress der Fall ist, dann kommt es zu Schmerzen und auch zu Krankheiten. Mithilfe von Akupunktur sollen die Blockaden im Fluss des Qi aufgehoben werden. In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) sind die Organe keine festen anatomischen Einheiten, sie sind vielmehr eine Art Funktionskreise, die Zusammenhänge beschreiben. Ein Beispiel ist das Immunsystem, das keinem Organ zugeordnet werden kann.

    Was passiert bei einer Akupunkturbehandlung?

    Was genau im Körper passiert, wenn er mit Akupunkturnadeln behandelt wird, das konnte die Schulmedizin bis heute noch nicht feststellen. Aber es gibt einige interessante Studie, die herausgefunden hat, dass es beim Stich mit einer Akupunkturnadel im Gehirn zu einer größeren Ausschüttung von Substanzen kommt, die zum einen Schmerzen stillen und zum anderen die Stimmung aufhellen. Zu diesen als Glückshormone bekannten Substanzen gehören auch Serotonine und Endorphine.

    Die Behandlung mit Akupunktur

    Bei einer Behandlung mit Akupunkturnadeln werden dem Patienten je nach Bereich, kleine, sterile Einmal-Nadeln in die Haut gestochen. Diese Nadeln sind speziell geschliffen, damit der Patient keine Schmerzen verspürt. Möglich ist aber ein leichter Einstichschmerz, der aber schwächer ist als zum Beispiel der Einstich einer Spritze. Nach einer gewissen Zeit verspürt der Patient dann ein dumpfes Wärme- oder auch Schwergefühl rund um die Einstichstelle. Jede Nadel verbleibt in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten in der Haut, und wenn es darum geht, bestimmte Reaktionen zu erzielen, dann werden besondere Techniken der Stimulierung vorgenommen. So können die Nadeln vor der Behandlung erwärmt werden, aber auch eine unterschwellige Stimulanz mit Reizstrom ist im Rahmen einer Akupunkturbehandlung möglich. Es gibt zudem auch erweiterte Verfahren wie die Akupressur, bei der die Akupunkturstellen mit den Fingern massiert werden. Bei der Laser-Akupunktur wird ein bestimmter Punkt nicht mit einer Nadel, sondern mit einem Laserimpuls behandelt.

    Bei welchen Beschwerden hilft Akupunktur?

    Laut der sogenannten Indikationsliste der Weltgesundheitsorganisation WHO kann Akupunktur nicht nur bei chronischen Schmerzen hilfreich sein, sondern auch bei Allergien, bei Problemen mit dem Magen-Darm-Trakt und bei Erkrankungen der Atemwege. In den letzten Wochen der Schwangerschaft können Akupunkturnadeln dafür sorgen, dass der Geburtsvorgang verkürzt wird und selbst bei Operationen sind die Nadeln schon als eine Art Betäubungsmittel zum Einsatz gekommen. Mehrere Studien haben zudem nachgewiesen, dass Akupunktur bei Übelkeit und Erbrechen zum Beispiel in den ersten Monaten einer Schwangerschaft hilft, und auch bei Arthrose in den Knie- und Ellbogengelenken hat sich Akupunktur bewährt. Kopf- und Rückenschmerzen können durch Akupunktur gelindert werden und auch bei Heuschnupfen sind die kleinen Nadeln eine große Hilfe. Allergisches Asthma, Tennisarm oder auch Menstruationsschmerzen – für alle diese Beschwerden ist Akupunktur eine sehr gute Alternative zur klassischen Schul- und Schmerzmedizin.

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  • Ghee Butter – ein ganz besonderes Elixier

    Ghee Butter – ein ganz besonderes Elixier

    Wer sich schon einmal näher mit dem Thema Ayurveda beschäftigt hat, dem wird auch der Begriff Ghee Butter bekannt sein. In der ayurvedischen Kultur spielt Ghee Butter schon sehr lange eine wichtige Rolle und wird in alten Schriften sogar als goldenes Elixier bezeichnet. Ghee Butter kann sowohl äußerlich als auch innerlich eingesetzt werden, und wird als Lebensmittel ebenso verwendet wie auch als Heilmittel. Ghee Butter eilt der Ruf voraus, dass sie den Körper entgiften und den Cholesterinspiegel senken kann, und auch bei Arteriosklerose hilft. Aber das ist noch lange nicht alles, was Ghee Butter kann, denn die magische Butter kann noch auf anderen Gebieten zum Einsatz kommen.

    Was ist Ghee Butter?

    Streng genommen ist Ghee Butter nichts anderes als geschmolzene und geklärte Butter, die in Europa auch als Butterschmalz bekannt ist. Im Gegensatz zur normalen klassischen Butter enthält Ghee Butter kein Eiweiß, keinen Milchzucker und auch kaum Wasser. Ghee Butter ist Fett pur, während die herkömmliche Butter nur zu 80 % aus Fett besteht. Um Ghee Butter herzustellen, müssen alle anderen Inhaltsstoffe, die normalerweise in der Butter zu finden sind, entfernt werden.

    Welche Vorteile hat Ghee Butter gegenüber normaler Butter?

    Es gibt drei Argumente, die für Ghee Butter im Vergleich zu normaler Butter sprechen. Ghee Butter lässt sich sehr hoch erhitzen und wird deshalb in der Küche gerne zum Anbraten und auch zum Frittieren genutzt. Wer schon einmal klassische Butter in der Pfanne zu hoch erhitzt hat, der weiß, wie unangenehm es sein kann, wenn die Butter spritzt und dann braun wird. Ghee Butter bleibt aber bis zu einer Temperatur von 190° Grad stabil, denn die im Fett enthaltenen Säuren oxidieren nicht und es werden auch keine gefährlichen freien Radikalen freigesetzt.

    Ghee Butter lässt sich im Vergleich zu Butter sehr einfach lagern und sie ist sehr lange haltbar. Es macht der Ghee Butter nichts aus, wenn sie über Wochen ungekühlt gelagert wird, denn sie enthält kein Wasser und damit kann es auch zu keiner Belastung durch Bakterien kommen. Butter muss relativ schnell verbraucht und ständig gekühlt werden, denn sonst wird sie schnell ranzig.

    In Ghee Butter ist keine Laktose und sie ist daher auch für diejenigen geeignet, die unter einer Laktoseunverträglichkeit leiden.

    Die gesunden Inhaltsstoffe

    Ghee Butter hat eine Menge sehr gesunde Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel die Vitamine A, D und E. Wer täglich Ghee Butter isst, der deckt seinen Bedarf an Vitaminen optimal, so decken schon 20 Gramm Ghee Butter alleine 20 % des täglich benötigten Bedarfs an Vitamin A. Was aber vielleicht noch wichtiger ist, Ghee Butter besteht zu 60 % aus gesättigten Fettsäuren, nur 30 % der Fettsäuren sind ungesättigt und 3 % der in der Ghee Butter enthaltenen Fettsäuren sind mehrfach gesättigt. Viele werden jetzt vielleicht fragen: Wie kann diese besondere Butter gesund sein, wenn sie einen so hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren hat? Sind es nicht genau diese Fettsäuren, die als Verursacher für Herz- und Kreislauferkrankungen gelten? Neue Studien sind jetzt zu einem anderen Ergebnis gekommen, es ist ein Irrtum anzunehmen, dass gesättigte Fettsäuren grundsätzlich schädlich sind, ganz im Gegenteil, Ghee Butter hat die Fähigkeit, den Cholesterinspiegel nicht nur zu senken, sondern ihn auch zu regulieren.

    Noch mehr gute Eigenschaften

    Butter ist bekanntlich schwer verdaulich, Ghee Butter liegt nie schwer im Magen und ist deutlich leichter verdaulich als alle anderen Fette. Ghee Butter wirkt auch entzündungshemmend und kann die Wunderheilung fördern. Wird Ghee Butter auf Wunden oder Blasen aufgetragen, dann wird die Heilung beschleunigt und es bilden sich keine markanten Narben. Auch in der Kosmetik ist Ghee Butter sehr beliebt, denn sie verjüngt die Haut und hilft ihr gleichzeitig sich zu regenerieren, zum Beispiel nach dem Abschminken.

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  • Obst und Gemüse – das Beste für die Gesundheit

    Obst und Gemüse – das Beste für die Gesundheit

    Fast jeder denkt darüber nach, wie er sich am besten gesund ernähren kann, aber welche Lebensmittel wirklich gesund sind, darüber streiten sich die Ernährungsexperten schon sehr lange. Unstrittig ist jedoch, dass frisches Obst und Gemüse unbedingt zu einer gesunden Ernährung gehören, denn sie bieten alles das, was Körper und Geist brauchen. Frisches Obst und Gemüse sind aber nicht nur gesund, sie bieten auch eine sehr große Vielfalt, denn Obst und Gemüse können auf unzählige Arten zubereitet werden, und schmecken auch roh hervorragend.

    Warum eine ausgewogene und gesunde Ernährung so wichtig ist

    Es sind ganz unterschiedliche Lebens- und Nahrungsmittel, die eine gesunde und ausgewogene Ernährung möglich machen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät dazu, die gesunde Ernährung wie eine Pyramide zusammenzustellen. Den Sockel der Pyramide bilden Vollkornprodukte, dann folgen auf der ersten Stufe frisches Obst und Gemüse, gefolgt von Fisch, Milch, Milchprodukten und Käse. Auf der nächsten Stufe sind Fleisch und Wurst zu finden und ganz oben, dort wo die Pyramide spitz zuläuft, da sind alle die Dinge, die ungesund sind. Dazu gehören Fast Food, Süßigkeiten, Salzgebäck und süße Erfrischungsgetränke, aber auch Alkohol. Wer sich nach den Prinzipien dieser Pyramide ernährt, der wird sich immer gesund und ausgewogen ernähren.

    Ohne Hungergefühl gesund essen

    Frisches Gemüse und Obst stellen nicht nur eine gesunde Hauptmahlzeit dar, sie sind auch die perfekten Snacks. Täglich fünf kleine Portionen Obst stillen nicht nur den Hunger, sie machen auch fit für den Tag und da sie wenig Kalorien haben, muss auch die Figur nicht leiden. So kann der Tag mit einem Müsli mit Früchten beginnen, als Zwischenmahlzeit gibt es einen Apfel oder eine Banane und zum Mittagessen dann frisches Gemüse, was ganz nach Geschmack zubereitet wird. Ein bunter Obstsalat kann den Kuchen zum Nachmittagskaffee ersetzen und am Abend gibt es dann wieder frisches Gemüse, vielleicht aus dem Wok oder vom Grill. Statt Chips, Erdnüssen oder Salzstangen werden zum Fernsehen Weintrauben oder Erdbeeren genascht, und wer mag, der kann auch rohe Kohlrabi oder Minikarotten mit einem leckeren Joghurtdip genießen.  Mittlerweile ist es auch möglich sich frisches Obst & Gemüse einfach nach Hause zu bestellen. So lässt sich das gesunde Frühstück, Mittag- oder Abendessen bequem von der Couch aus zusammenstellen und liefern lassen.

    Welches Obst ist besonders gesund?

    Frisches Obst ist immer gesund, aber es gibt einige Obstsorten, die sich besonders positiv auf die Gesundheit auswirken. Dazu gehören unter anderem Bananen, die mit viel Kalzium und Kohlenhydraten das Immunsystem unterstützen. Birnen sind hervorragend geeignet, wenn es um eine gesunde Verdauung geht, und sie sind ein bewährtes Mittel gegen Verstopfung. Ein englisches Sprichwort sagt: One apple a day, keeps the doctor away, ein Apfel am Tag und man braucht keinen Arzt mehr – diese Weisheit trifft es auf den Punkt, denn kaum eine Obstsorte ist so gesund wie der Apfel. Äpfel enthalten viel Vitamin C, Eisen und viele Mineralstoffe, von denen die Zähne ebenso wie auch die Blutbildung profitieren. Äpfel entgiften aber auch die Leber und das natürliche Pektin regt den Darm an. Da Äpfel keine Kalorien haben, sind sie auch ideal für jede Diät.

    Gesundes Gemüse

    Frisches Gemüse ist knackig, lecker und vor allen Dingen gesund. Die meisten Gemüsesorten enthalten die Vitamine C und K, Phosphor und Magnesium, Kohlehydrate und viele Mineralstoffe. Dazu kommt, dass man Gemüse auf vielfache Art und Weise zubereiten kann, denn gekocht, geschmort, gegrillt und auch überbacken ist Gemüse einfach köstlich. Auberginen stärken den Kreislauf, Avocados halten jung und Brokkoli beugt gegen Krebs vor. Kartoffeln machen fit und alle Hülsenfrüchte wie Bohnen und Erbsen, senken dauerhaft den Cholesterinspiegel. Alle Kohlarten wie Rosenkohl, Wirsing oder Rotkohl beruhigen die Nerven, Tomaten enthalten viele Vitamine und bekämpfen die freien Radikalen. Wer unter Vitaminmangel leidet, der sollte Möhren essen und wer gerne Paprika isst, wird kaum Probleme mit Thrombosen haben. Spinat ist blutbildend und gegen Mundgeruch gibt es nichts Besseres als Sellerie.

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