Schlagwort: Rücken

  • Spinalkanalstenose – Ursachen, Symptome, Therapie

    Spinalkanalstenose – Ursachen, Symptome, Therapie

    Probleme und Erkrankungen, die den Rücken betreffen, kommen in der heutigen Zeit immer häufiger vor. Da der Rücken ein sehr komplexes Gebilde ist, reicht die Palette der Krankheiten von Schwierigkeiten mit der Bandscheibe über Probleme mit den Wirbeln, bis hin zur sogenannten Spinalkanalstenose, einer Verschleißerkrankung, die entweder angeboren ist oder erworben wird. Die Ursache für diese Erkrankung des Rückens ist eine Degeneration der Knorpel- und Knochenteile in der Wirbelsäule, auch eine krankhafte Veränderung der Wirbelkörper und eine Verkleinerung des Wirbelkanals können zu einer Spinalkanalstenose führen.

    Das Wunderwerk Wirbelsäure

    Ohne die Wirbelsäule könnte der Mensch nicht aufrecht gehen, denn sie stabilisiert den Körper und sorgt dafür, dass wir flexible Bewegungen ausführen können. Die Wirbelsäule besteht aus den aneinander gereihten Wirbelkörpern, die durch Gelenke miteinander verbunden sind. Jeder der Wirbelkörper hat in der Mitte ein Loch und übereinander gestapelt bilden diese Löcher den Wirbelkanal, der wiederum eine schützende Hülle für das sehr empfindliche Rückenmark darstellt. Das Rückenmark ist praktisch die Verbindung zwischen dem Gehirn und dem Körper, denn die Nervensubstanzen leiten die Reize weiter. An einigen Stellen treten die Nerven aus der Wirbelsäule aus, um sich dann zu verzweigen, so werden unter anderem die Bewegungen von Armen und Beinen möglich.

    Wie kommt es zur Spinalkanalstenose?

    Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie eine Spinalkanalstenose entsteht. Ein häufiger Grund ist eine Fehlbildung der Wirbelsäule, aber auch ein ausgeprägtes Hohlkreuz kann eine Spinalkanalstenose verursachen. Die Wirbelsäule kann sich schon vor der Geburt verengen und auch eine gestörte Umwandlung der Knorpel in Knochengewebe kann schon im Mutterleib zu einer Spinalkanalstenose führen. Wird die Wirbelsäule über einen langen Zeitraum stark belastet, dann kommt es zu Verschleißerscheinungen an den Wirbelkörpern, die wiederum eine Stenose des spinalen Kanals zur Folge haben.

    Welche Symptome gibt es?

    Die typischen Symptome einer Spinalkanalstenose machen sich bei den Betroffenen schmerzhaft bemerkbar. Es kommt zu Schmerzen in den Beinen und Rückenschmerzen, die sich schleichend verschlimmern. Wird der Rücken belastet, dann schmerzen die Beine und sie fühlen sich müde und sehr schwer an. Besonders stark sind die Symptome beim Gehen, der Rücken schmerzt jedoch auch dann, wenn ganz bestimmte Bewegungen ausgeführt werden. Ist der Grund für die Spinalkanalstenose ein Hohlkreuz, dann schmerzt der aufrechte Gang, wenn sich die Betroffenen hingegen leicht nach vorne beugen, dann lässt der Schmerz nach. Selten treten Lähmungserscheinungen auf, und falls das der Fall ist, dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine hochgradige Einengung des Wirbelkanals. In besonders drastischen Fällen kann eine Stenose zu einer schlaffen Lähmung der Beine und zu Problemen beim Wasserlassen führen.

    Wie wird eine Spinalkanalstenose behandelt?

    Wenn der Arzt die Diagnose Spinalkanalstenose stellt, dann bieten sich verschiedene Möglichkeiten für die Behandlung an. Das Ziel jeder Therapie ist es jedoch, dass die Wirbelsäule entlastet wird. Das kann zum Beispiel mit Krankengymnastik erreicht werden, gute Erfolge werden sehr oft auch mit Wärmebehandlungen und Massagen erzielt. Um die Schmerzen zu lindern, wird der Arzt zudem entzündungshemmende Medikamente verordnen und auch eine konservative Therapie kann die Beschwerden lindern. Im Rahmen dieser Therapie werden verschiedene Maßnahmen wie Medikamente, Krankengymnastik und Physiotherapie kombiniert. Wird die Spinalkanalstenose mit Medikamenten behandelt, dann gibt es ein Schema in drei verschiedenen Stufen. Bei nur leichten Schmerzen bekommen die Betroffenen in der ersten Stufe Ibuprofen, Diclofenac oder Paracetamol, bei mittelstarken Schmerzen (Stufe zwei), verschreibt der Arzt schwache Opioide und wenn es sich um sehr starke Schmerzen handelt, dann kommen starke Opioide zum Einsatz (Stufe drei). Da diese Medikamente jedoch auf Dauer die empfindliche Magenschleimhaut angreifen, müssen die Patienten zusätzlich Medikamente nehmen, die unter anderem die Magensäure hemmen. Operiert wird eine Spinalkanalstenose nur in Ausnahmen, wenn alternative Therapieformen wie Medikamente und Krankengymnastik nicht den erhofften und gewünschten Erfolg zeigen.

    Bild: © Depositphotos.com / Remains

  • Schnelle Hilfe bei Bienenstichen: Was Sie tun können!

    Schnelle Hilfe bei Bienenstichen: Was Sie tun können!

    Ein äußerst unangenehmer und brennender Schmerz breitet sich in wenigen Sekunden aus und signalisiert: Sie wurden von einer Biene gestochen. Dieses stechende Gefühl hält über mehrere Stunden an. Besonders sensible Hauttypen neigen dazu, an der betroffenen Stelle starke Schwellungen auszubilden. Der Stich wird noch tagelang über eine deutliche Rötung zu sehen sein. Suchen Sie nach der schnellen Hilfe bei Bienenstichen? Dann sind Sie in diesem Beitrag genau richtig.

    Was Sie nach Bienenstichen sofort tun sollten?

    Hat die Biene erst einmal zugestochen, bohrt sich ihr kleiner Widerhaken in die Haut. Dieser Haken bleibt in der Einstichstelle stecken. Weitreichende Entzündungen können vermieden werden, wenn der Widerhaken aus der Haut gezogen wird. Am äußersten Ende dieses Stachels sitzt eine Giftblase. Entfernen Sie den Stachel ganz vorsichtig aus der Haut und versuchen diese Giftblase nicht zu zerdrücken. Erst wenn das darin enthaltene Gift in die Wunde gelangt, breitet sich die Entzündung aus.

    Hausmittel: Das Gift in der Wunde bzw. im Bienenstich ist schädlich. Schnelle Hilfe bei Bienenstichen – Saugen Sie, wenn möglich, die letzten Restbestände des Gifts vollständig aus der Wunde.

    Schnelle Hilfe bei Bienenstichen für Allergiker

    Wollen Sie erst einmal herausfinden, ob Sie allergisch auf Bienenstiche reagieren? Dann ist der Allergologe Ihr Ansprechpartner. Er führt einen Test durch, der Gewissheit bringt. Mithilfe einer Desensibilisierungstherapie lässt sich eine Überempfindlichkeit in den Griff bekommen. Der Patient bekommt über einen gewissen Zeitraum hinweg eine ansteigende Dosis des Bienengift Allergens, sodass im späteren Zusammenhang Überreaktionen unterbunden werden.

    Hilfe bei Bienenstichen – typische Symptome einer allergischen Reaktion:

    • Schwierigkeiten beim Atmen,
    • starke Schwellungen
    • Schwellungen im Gesicht, im Mund und in der Kehle,
    • schneller Puls,
    • Ruhelosigkeit und Schwindelgefühle,
    • Abfall des Blutdrucks.

    Treten nur einige dieser Anzeichen auf, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen: Es kann sich um einen allergischen Schock handeln.

    Diese Hausmittel versprechen schnelle Hilfe bei Bienenstichen

    • Die betroffene Stelle auf der Haut ist gerötet und sollte über ein Bad mit Salzwasser gereinigt werden.
    • Schneiden Sie eine Zwiebel auf und verrreiben diese auf dem Bienenstich – keine Sorge, es kommt nicht zu einem starken Brennen. Ganz im Gegenteil: Die Schmerzen werden nach einiger Zeit nachlassen.
    • In der Apotheke bekommen Sie Cremes, die wiederum die Schmerzen nach einem Bienenstich lindern. In diesem Zusammenhang empfehlen wir Hydrocortison Creme aus der Apotheke. Diese sollte direkt auf den Stich aufgetragen werden. Die unangenehmen Symptome werden sich leicht verbessern.
    • Eines der effektivsten Hausmittel mit schneller Hilfe bei Bienenstichen verspricht ein kühlendes Paket. Aus ein paar Eiswürfeln und kalten Waschlappen stellen Sie eine wohltuende Kühlkompresse her. Kurz nach dem Auflegen des kühlenden Pakets ziehen sich die Blutgefäße zusammen. Folglich verlangsamt sich auch der Blutfluss, was eine starke Schwellung verhindert. Kühlen Sie den Bienenstich in regelmäßigen Abständen.
    • Ein weiteres Hausmittel für eine schnelle Hilfe bei Bienenstichen ist Zahncreme. Es stellt sich ein leichtes Brennen ein. Kurz danach haben Sie das Gefühl, dass der Bienenstich ein Kratzen hervorruft, was zu einer Erleichterung der Beschwerden führt. Du solltest die Zahnpasta alle fünf Stunden auftragen, um die Beschwerden zu lindern.
    • Medizinischer Honig kann einer zunehmenden Entzündung einer Wunde nach Bienenstichen entgegenwirken. Darüber hinaus ist ein kühlender Effekt festzustellen, der bis zu einer halben Stunde anhält.

    Fazit: Was ist die effektivste Hilfe bei Bienenstichen?

    Für schnelle Hilfe bei Bienenstichen gilt es, direkt zu handeln. Probieren Sie eines dieser Hausmittel und beobachten die Reaktion des Körpers auf den Stich der Biene. Stellen sich Probleme, wie Atembeschwerden oder ein erhöhter Puls ein, sollten Sie nicht zögern und einen Arzt kontaktieren. Schlussendlich gelten kühlende Packungen und Ruhe als schnelle Hilfe bei Bienenstichen, um eine starke Entzündung zu verhindern.

    Bild: © Depositphotos.com / Markus6318

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  • Welche Kurse werden von den Krankenkassen bezahlt?

    Welche Kurse werden von den Krankenkassen bezahlt?

    Auch wer nicht akut krank ist, kann die Angebote der Krankenkassen in Anspruch nehmen, zum Beispiel durch die zahlreichen Kurse, die die Kassen anbieten. Die meisten Kassen bieten unter anderem Ernährungskurse, Kurse zur Rückenschulung oder Kurse zur Rauchentwöhnung an, die die Mitglieder in Anspruch nehmen können. Allerdings werden die meisten Kurse nicht zum Nulltarif angeboten, wer daran teilnehmen will, der muss den Kurs entweder komplett selbst oder anteilmäßig zahlen. Aber wie sieht es aus, wenn der Arzt diesen Kurs befürwortet oder wenn ein Kurs vom Arzt verordnet wird? Übernehmen die Krankenkassen dann die Kosten?

    Ein bewährtes Mittel

    Kurse aller Art sind ein bewährtes Mittel der Krankenkassen, um ihre Mitglieder an einen gesünderen Lebensstil heranzuführen. Gebucht werden Kurse, bei denen der Sport im Mittelpunkt steht, sehr beliebt sind auch Kurse, um Stress besser bewältigen zu können oder um eine Sucht zu bekämpfen. 2010 hat der Gesetzgeber die Grenzen der Kursangebote streng begrenzt und das heißt, die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen dürfen nur noch zwei unterschiedliche Kurse im Jahr in Anspruch nehmen, weitere Kurse werden durch die Kassen finanziell nicht mehr gefördert. Vor 2010 hatten viele Kassen damit geworben, dass sie bis zu 16 Kurse im Jahr fördern. Aber auch nach der gesetzlichen Änderung gibt es bis heute noch gravierende Unterschiede bei den Gesundheitskursen der Krankenkassen.

    Ein großes Angebot

    Die großen Krankenkassen wie die Barmer, die Techniker Krankenkasse oder auch die AOK bieten ein vielseitiges Kursangebot für ihre Mitglieder an. Viele dieser Kurse werden sogar kostenlos angeboten oder es gibt nur eine sehr geringe Zuzahlung. Anders sieht es bei den kleinen Krankenkassen aus, denn sie haben ein eher geringes Budget zur Verfügung und müssen von den Mitgliedern daher einen größeren Zuschuss verlangen. Wer sich für einen Kurs interessiert, der sollte sich zunächst über die Bedingungen informieren, die an die Teilnahme an diesem Kurs geknüpft sind und dann die Kostenfrage mit der Kasse abklären.

    Welche Kurse werden gefördert?

    Bei den Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen erfreuen sich besonders die Sportkurse großer Beliebtheit. Wer jedoch meint, den Besuch im Fitnessstudio bei der Krankenkasse abrechnen zu können, der irrt sich. Allerdings heißt das nicht, dass die Kasse die Jahresgebühr für das Sportstudio nicht übernimmt, denn es gibt Möglichkeiten, um den Besuch im Fitnessstudio von der Kasse fördern zu lassen. Auf diese Weise können auch Punkte für das Bonusheft der Kasse gutgeschrieben werden. Für die Kassen macht es Sinn, ihren Mitgliedern solche Kurse anzubieten, denn wenn ein Mitglied heute von einem gesunden Lebensstil überzeugt werden kann, dann kostet der Versicherte in der Zukunft weniger Geld.

    Das Beispiel Rückenschule

    Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz, immer mehr Deutsche haben heute Probleme mit dem Rücken. Zu viel Arbeit am Schreibtisch und zu wenig Bewegung sorgen für Rückenschmerzen, die immer öfter chronisch werden und auch für Bandscheibenvorfälle sorgen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die gesetzlichen Krankenkassen ein breites Spektrum an Rückenkursen anbieten, die die Leistungsfähigkeit des Rückens steigern und die Muskulatur gezielt stärken, zudem unterstützen die meisten Krankenkassen sowohl den Rehasport als auch zahlreiche Präventionskurse. Wie vielfältig die Rückenschule sein kann, das zeigt das Vitalis Gesundheitszentrum, dort steht Fazientraining ebenso auf dem Programm wie auch Therapien bei einem Bandscheibenvorfall. In den Rückenkursen wird den Patienten mit einem gezielten Training gezeigt, wie sie selbst ihre Rückenschmerzen auch langfristig lindern und Muskeln aufbauen können. Natürlich bietet das Vitalis Gesundheitszentrum auch Yogakurse an, denn die gehören einfach dazu, wenn es um die Bewältigung von Stress geht. Darüber hinaus hat das Vitalis Gesundheitszentrum auch Herz-Kreislauf-Training sowie Freihanteltraining und Krafttraining im Angebot.

    Bild: © Depositphotos.com / Kzenon

  • Depressionen bei Kindern – Keine Lust zum Spielen

    Depressionen bei Kindern – Keine Lust zum Spielen

    Entwickeln sich beim Kind Depressionen, so benötigt es Hilfe. Leider bemerken Eltern jedoch erst relativ spät, wenn mit ihrem Nachwuchs etwas nicht stimmt.

    Depressionen beim Kind – Erkennungsmerkmale

    Je jünger ein Kind ist, umso schwieriger fällt es, vorhandene Depressionen zu erkennen. Während Kleinkinder viel weinen und schreien, ziehen sie sich im weiteren Verlauf einer Depression immer mehr zurück. Ein älteres Kind mit Depressionen kann hingegen schon darüber sprechen. Oder aber es wird urplötzlich aggressiv.

    Depressionen beim Kind sind auch daran erkennbar, dass dieses sein Spielzeug achtlos liegen lässt. Oftmals stochert das Kind lustlos in seinem Essen herum und hat am Abend Einschlafschwierigkeiten. Ferner hat ein Kind mit Depressionen vor allem Möglichen Angst. Es wirkt teilnahmslos und traurig.

    Fachleuten zufolge leidet ein Kind an Depressionen, wenn es über einen Zeitraum von wenigstens zwei Wochen an

    • häufiger Müdigkeit
    • Lustlosigkeit
    • Traurigkeit

    leidet. Diese Phasen der Depressionen können bei einem Kind immer öfters auftreten und mitunter mehrere Monate oder sogar Jahre andauern.

    Eltern können mögliche Depressionen bei ihrem Kind an

    • Ein- und Durchschlafstörungen
    • launischem Verhalten
    • morgendlicher Lustlosigkeit, jedoch abends Vergnügtheit
    • Selbstzweifeln
    • Suizidgedanken

    erkennen.

    Ursachen für Depressionen bei einem Kind

    Beim Kind kann es zu Depressionen kommen, wenn beispielsweise

    • das Kind etwas Schlimmes – zum Beispiel einen Unfall – erlebt hat
    • das Kind vernachlässigt oder misshandelt wird
    • Eltern sich scheiden lassen
    • Eltern sich stets streiten
    • ein Elternteil das Kind allein erzieht
    • ein Elternteil an einer seelischen oder körperlichen Erkrankung leidet
    • das Kind hochbegabt ist
    • jemand aus der Familie stirbt.

    Behandlungsmöglichkeiten bei Depressionen im Kindesalter

    Wurden bei Ihrem Kind Depressionen diagnostiziert, können diese heute gut durch eine Psychotherapie oder gegebenenfalls durch die Gabe von Medikamenten behandelt werden. Die Therapeuten geben den Eltern zusätzlich Hinweise, wie diese ihr Kind während der Behandlung unterstützen können.

    In den meisten Fällen wird das Kind bei Depressionen ambulant behandelt. Eine stationäre Therapie ist in der Regel nur dann erforderlich, wenn es sich um schwere Depressionen handelt und das Kind suizidgefährdet ist. Sinn macht eine stationäre Behandlung auch dann, wenn den Depressionen des Kindes schulische oder häusliche Probleme zugrunde liegen.

    Im Rahmen einer Psychotherapie erfährt das von Depressionen betroffene Kind oder der Jugendliche, wie es sich besser verstehen und entspannter mit vorhandenem Stress umgehen kann. Die Psychotherapeuten helfen den kleinen Patienten dabei, ihr Selbstwertgefühl erneut aufzubauen. Zusätzlich unterstützen die Therapeuten das Kind dabei, mit der Umwelt besser zurechtzukommen, ohne sich dabei schlecht zu fühlen. Kinder wie auch Jugendliche lernen dabei, wie sie in Zukunft besser mit Fragen, Zweifeln und Problemen umgehen können.

    Eine Psychotherapie zeigt insbesondere bei leichten bis mittelschweren Depressionen positive Wirkungen. Leidet das Kind unter schweren Depressionen, kommen zur Psychotherapie ergänzende Medikamente hinzu.

    Unterschiedliche psychotherapeutische Ansätze bei Depressionen im Kindesalter

    Zur Behandlung eines Kindes mit Depressionen stehen verschiedene Arten von Psychotherapien zur Verfügung.

    Bei der Familientherapie wird davon ausgegangen, dass das Kind auf Probleme innerhalb der Familie reagiert. Hier werden die Eltern angeregt, die im Familienleben bestehenden Probleme aufzulösen, um dem Kind bei der Bewältigung seiner Depressionen zu helfen.

    Im Rahmen der Klienten zentrierten Spieltherapie wird das Spiel zum Ausdrücken von Gefühlen genutzt. Dabei spielt das Kind, ohne dass ein Therapeut in das Spiel eingreift. Hierbei erlernt das Kind die eigenen Gefühle zu verstehen. Darüber hinaus lernt es, dass es sich frei enthalten darf.

    Die kognitive Verhaltenstherapie geht davon aus, dass das menschliche Denken über unser Verhalten und Fühlen bestimmt. Ein Kind mit Depressionen mag sich meist selbst nicht, traut sich kaum etwas zu. In der Therapie lernt das Kind, sich selbst zu akzeptieren und sich wieder mehr zuzutrauen.

    Die tiefenpsychologische Therapie ist besonders für ältere Kinder geeignet. Während der Gespräche reden diese über alles, was sie gerade fühlen und denken. Diese freie Assoziation kann dabei helfen, Gefühle und Situationen zu identifizieren, welche für die Entwicklung der Depressionen unter anderem mitverantwortlich sind. Sind die Gründe hierfür bekannt, können diese besser verarbeitet werden.

    Die Kosten für die Psychotherapie werden in aller Regel von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Grundlage hierfür sind die Diagnostizierung der Störung sowie ein zugelassener Therapeut.

    Bild: © Depositphotos.com / monkeybusiness

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  • Die weibliche Ejakulation: Was ist Squirting?

    Die weibliche Ejakulation: Was ist Squirting?

    Um die weibliche Ejakulation ranken sich zahlreiche Mythen. Wie kommt es, dass nur manche Frauen dazu in der Lage sind, beim Höhepunkt ein Sekret abzusondern? Worum handelt es sich bei dieser Flüssigkeit? Und können Frauen den Prozess steuern beziehungsweise unterdrücken? Neue Untersuchungen haben ergeben, dass sich die weibliche Ejakulation und das sogenannte Squirting war sehr ähnlich, aber dennoch nicht das gleiche sind.

    Wann kommt es zur weiblichen Ejakulation?

    Dass die Frau bei sexueller Erregung verschiedene Flüssigkeiten produziert, ist nichts Ungewöhnliches und auch nicht neu. Dennoch muss an dieser Stelle festgehalten werden, dass es sich beim Squirting oder der weiblichen Ejakulation nicht um das herkömmliche Erregungssekret handelt, das vom Körper produziert wird, um die Penetration angenehmer zu machen.

    Die weibliche Ejakulation tritt – wie die des Mannes – immer dann ein, wenn die Frau zum Höhepunkt kommt, sprich einen Orgasmus hat. Dann kommt es zum stoßartigen Aussondern einer recht klaren und dünnflüssigen Flüssigkeit. Der Prozess ist mit einem sehr hohen Lustempfinden verbunden, wird aber dennoch auch heute noch stark tabuisiert. Viele Frauen schämen sich dafür, beim Höhepunkt zu „ejakulieren“ und entwickeln dadurch sexuelle Hemmungen.

    Wie viele Frauen können squirten?

    Dadurch, dass das Thema „weibliche Ejakulation“ in unserer Gesellschaft noch weitestgehend verschwiegen behandelt wird, ist es schwer, genaue Zahlen zu nennen. Die wenigen Forscher, die sich mit dem Squirting befassen, gehen allerdings davon aus, dass bis zu 54% aller Frauen dazu in der Lage sind. Weiterhin ist zu sagen, dass nicht jede Frau, die einmal eine Squirting-Erfahrung gemacht hat, jedes Mal beim Orgasmus ejakuliert. Nicht selten handelt es sich hierbei um einmalige Momente.

    Wie kommt es zur weiblichen Ejakulation?

    Die weibliche Ejakulation und das Squirting werden oft in einem Atemzug genannt und tatsächlich ist es für Laien schwer, beides voneinander zu unterscheiden. Wenn es um die Entstehung der Sekrete geht, muss allerdings doch ein kleiner Unterschied zwischen den beiden Begriffen gemacht werden. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen, wodurch sich die weibliche Ejakulation und das Squirting unterscheiden.

    Squirting Die weibliche Ejakulation
    Bei der weiblichen Ejakulation spielen die sogenannten paraurethralen Drüsen eine wesentliche Rolle. Diese befinden sich rund um die Harnröhre und produzieren bei starker sexueller Erregung ein Sekret, dass dann beim Orgasmus ausgestoßen wird. Neue Studien haben ergeben, dass es sich bei der Flüssigkeit um nichts anderes als Urin handelt. Squirting, also das stoßartige Absondern großer Mengen Flüssigkeit, ist das, was manchen Menschen aus pornografischen Filmen bekannt ist und was zumindest dort einen zunehmenden Tabubruch erfährt.

     

    Die weibliche Ejakulation unterscheidet sich allein rein optisch vom Squirting. Die ausgesonderte Flüssigkeit tritt nicht nur in geringeren Mengen auf, sondern ist auch viel milchiger. Es handelt sich hierbei um ein eiweißreiches Sekret, das dem des Mannes sehr ähnlich ist. Derzeit wird davon ausgegangen, dass das Ejakulat in der weiblichen Prostata, einem schwammigen Drüsengewebe, das die Harnröhre umschließt, produziert wird. Bei manchen Frauen kann die weibliche Prostata sogar ertastet werden, wenn sie sexuell stark erregt sind.

    Kann Squirting unterdrückt werden?

    Da es sich beim Squirting im Endeffekt um nichts anderes als Urinieren handelt, ist es durchaus möglich, diesen Reflex zu unterdrücken. Viele Frauen berichten tatsächlich, dass es sich kurz vor dem „ejakulieren“ so anfühlt, als müsse man dringend auf Toilette gehen.

    Um Umkehrschluss bedeutet das allerdings auch, dass Frauen es durchaus erlernen können, zu squirten. Wichtig ist, dass Sie sich voll und ganz auf die Situation einlassen und sich entspannen. Eine gewohnte Umgebung, ein Partner, dem Sie vertrauen und eine extrem große sexuelle Erregung sind die Grundvoraussetzung für eine „weibliche Ejakulation“. Auch wenn es sich beim Squirting immer noch um ein Tabuthema handelt, finden es viele Paare spannend, sich damit auseinanderzusetzen und es einfach auszuprobieren. Tatsächlich gibt es viele Menschen, die es als extrem erregend zu empfinden, ihrer Partnerin beim „Kommen“ zuzusehen.

    Bild: © Depositphotos.com / egorrr

  • Hilfe bei Kieferknacken – CMD

    Hilfe bei Kieferknacken – CMD

    Das für viele Betroffene lästige Kieferknacken oder auch Zähneknirschen können erste Anzeichen auf CMD sein. Das Vorliegen einer CMD – Cranio Mandibuläre Dysfunktion – kommt immer dann in Frage, wenn Patienten gehäuft unter Kieferknacken, Problemen beim Kauen oder Kopfschmerzen leiden. Unter der Bezeichnung CMD werden in der Zahnmedizin unterschiedliche Fehlstellungen im Bereich des Kiefers und sämtlicher hieran beteiligter Knochen und Muskeln erfasst.

    Symptome für Kieferknacken und CMD

    Charakteristisch für Schmerzen im Kiefer, dem nicht zu überhörenden Kieferknacken am Morgen, Knirschen mit den Zähnen oder Problemen beim Öffnen des Mundes ist die so genannte CMD. Hierunter fassen Zahnärzte Funktionsstörungen im Kieferbereich zusammen. Die häufigsten Symptome für Kieferknacken und somit CMD sind Dysfunktionen sowie Schmerzen. Während sich die Dysfunktionen hauptsächlich auf die Bewegungsfähigkeit des Kiefers und dessen Gelenke bezieht, treffen die Schmerzen vielfach die Zähne.

    Aus dieser Symptomatik heraus entwickeln sich Beschwerden verschieden starker Ausprägung. Während eine Patientengruppe zum überwiegenden Teil unter stetigen Zahn- und Kieferschmerzen leidet, belastet andere betroffene Personen das ständig auftretende Kieferknacken und Zähneknirschen. Eine weitere Gruppe wird sich durch starke Schmerzen gestört fühlen, die während des Kauens auftreten.

    Nicht selten äußert sich eine CMD mit lästigem Kieferknacken auch in starken Gesichtsschmerzen, die bis in

    • den Nacken
    • die Schultern
    • den Kopf
    • den Rückenbereich

    ausstrahlen können. Darüber hinaus können sich weitere Symptome, wie beispielsweise

    • Einschränkungen beim Sehen
    • Probleme beim Schlucken
    • Ohrenschmerzen
    • Schwindelgefühle
    • Tinnitus

    sowie Bruststechen, auf Grund von Rückenverspannungen, hinzu gesellen.

    Bei Kieferknacken Arzt aufsuchen

    Rund 28 % der Gesamtbevölkerung ist von Anzeichen einer CMD betroffen. Dies ergab die durchgeführte SHIP-Studie, welche an der Universität Greifswald durchgeführt wurde. Aus dieser Studie ging ferner hervor, dass nicht zwingend jede von CMD betroffene Person unter Schmerzen leiden muss. Vielmehr würde das auftretende Kieferknacken eher als lästig empfunden, als das überhaupt stärkere Beschwerden auftreten. Einzig 3 % aller von CMD Betroffenen würden eine ärztliche Behandlung benötigen.

    Treten im Zusammenhang mit Kieferknacken Schmerzen auf oder kann der Unterkiefer nicht mehr ohne Einschränkungen bewegt werden, empfiehlt es sich, einen Zahnarzt aufzusuchen. Schließt dieser klassische Erkrankungen, wie zum Beispiel Zahnfleisch- oder Wurzelentzündungen oder auch Karies aus, werden unterschiedliche Tests durchgeführt. Diese helfen bei der Diagnosefindung, ob der Verdacht auf CMD besteht und bestätigt werden kann.

    Hilfe bei Kieferknacken und CMD

    In den meisten Fällen haben sich Aufbiss Schienen zur Behandlung von Kieferknacken sehr gut bewährt. Von CMD betroffene Personen können sich ergänzend durch eigene Maßnahmen Linderung verschaffen. Bedingt durch die CMD treten bei einer Vielzahl der Patienten Verspannungen im Bereich des Kausystems und Zähneknirschen auf. Behandelt werden können diese zusätzlichen Symptome durch eine bewusste Wahrnehmung und Durchführung bestimmter Übungen zum Abbau derselben.

    Tipp 1: Kleine Erinnerungszettel können helfen

    Im Allgemeinen berühren sich die Zähne im Ruhezustand nicht. Im stressigen Alltag bemerken jedoch die Wenigstens, dass sie ihre Zähne fest zusammenbeißen. Aus diesem Grunde können kleine Erinnerungszettel, beispielsweise am Bildschirm angebracht, dabei helfen, sich der Kieferstellung tagsüber des Öfteren bewusst zu werden. Liegen in einem solchen Moment die Zähne fest aufeinander, empfiehlt es sich, einmal kurz Luft zu holen. Durch das anschließende lockere Schließen der Lippen erfolgt in der Regel von selbst eine entspannte Haltung des Kiefers, so dass einem lästigen Kieferknacken erfolgreich entgegen gewirkt wird.

    Tipp 2: Verspannungen lösen dank Physiotherapie

    Einer CMD kann ferner durch kurze Massagen im Wangen- oder Schläfenbereich vorgebeugt werden. Verspannungen werden hierdurch gelöst, ein Kieferknacken wird verhindert.

    Sofern es jedoch Schwierigkeiten beim Öffnen des Mundes gibt, sollten Verfahren der Physiotherapie, wie beispielsweise

    • Dehnübungen
    • Krankengymnastik
    • Wärmetherapie

    zum Einsatz kommen. Liegen Entzündungen im Bereich des Kiefergelenks vor, haben sich entzündungshemmende Medikamente und Spülungen der Gelenke bewährt. In wenigen Fällen machen sich auch kieferorthopädische Behandlungen oder ein Überkronen der Zähne erforderlich.

    Bild: © Depositphotos.com / kantver

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