Schlagwort: Rücken

  • Die 16. SSW – die Schwangerschaft wird sichtbar

    Die 16. SSW – die Schwangerschaft wird sichtbar

    In der 16. SSW wird der Bauch sichtbar und die Schwangerschaft wird für alle Außenstehenden sichtbar. Die Figur der meisten Frauen verändert sich deutlich, die Brüste werden größer, denn am Ende des vierten Schwangerschaftsmonats beginnt die Produktion der sogenannten Vormilch. Die Beschwerden und Anstrengungen in der frühen Phase der Schwangerschaft sind vergessen und die Mehrzahl der werdenden Mütter fühlt sich in der 16. SSW sehr wohl und zufrieden. Die Gewichtszunahme ist in der 16. SSW noch kein großes Thema, denn das Wachstum des Kindes und die Größe der Gebärmutter in der 16. SSW machen sich noch nicht bemerkbar.

    Welche Fortschritte macht das Baby in der 16. SSW?

    Die Größe des Fötus liegt in der 16. SSW bei rund zehn Zentimetern und das Baby wiegt ca. 90 Gramm. Die Proportionen sind jetzt weitgehend stimmig und in der 16. SSW wird das Kind seinen Körper weiter strecken. In den kommenden Wochen wird es einen richtigen Wachstumsschub bekommen und sein Gewicht mehr als verdoppeln. Die Organe sind fast fertig, und um seine Lungen- und Atemfunktion zu verbessern, wird es ab jetzt immer wieder Fruchtwasser einatmen und wieder ausspucken. Der Fötus ist sehr beweglich, er dreht sich von links nach rechts, macht auch gerne mal einen Salto und übt sich im Greifen. Hochauflösende Ultraschallbilder in der 16. SSW zeigen diese Aktivitäten sehr deutlich. Wenn in der 16. SSW Bilder gemacht werden, dann können die Eltern sehen, wie ihr Baby die Nabelschnur fest umklammert und bei diesem Training kräftig ins Schwitzen kommt, denn die Schweißdrüsen arbeiten bereits.

    Das Harnsystem und auch der Kreislauf haben in der 16. SSW ebenfalls ihre Tätigkeit aufgenommen, und auch die Schilddrüse wird in dieser Woche aktiv und beginnt damit, die ersten Hormone zu produzieren. In der 16. SSW ist sichtbar, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, denn das Geschlecht ist klar zu erkennen. An den Kuppen der Finger zeigen sich die ersten Rillen, und das Baby hat damit es etwas Einzigartiges, nämlich seinen Fingerabdruck. Die Jodversorgung spielt in dieser Phase der Schwangerschaft eine sehr wichtige Rolle, deshalb sollte die Mutter über eine ausgewogene Ernährung so viel wie möglich Jod zu sich nehmen.

    Was kann das Baby in der 16. SSW noch?

    Wenn das Baby sein „Sportprogramm“ absolviert, dann trainiert es besonders die Muskulatur des Rückens und des Nackens und das aus gutem Grund. Mit gezielten Bewegungen bereitet sich das Kind auf den aufrechten Gang vor und übt schon mal wie es ist, später zu laufen. Die Augen sind in der 16. SSW noch geschlossen und da das Gesicht noch sehr klein und schmal ist, wirken die Augen besonders groß. Die Mimik ist schon ausgeprägt und mit ein wenig Glück können die Eltern bei der Ultraschalluntersuchung sehen, wie ihr Kind Grimassen schneidet.

    Die Fähigkeit zu hören entwickelt sich in der 16. SSW weiter, allerdings kann vom Hören im eigentlichen Sinn noch keine Rede sein. Das Baby kann aber Geräusche aus seiner unmittelbaren Nähe hören, wie den Herzschlag oder die Magen- und Darmgeräusche der Mutter. Vor allem der regelmäßige Herzschlag vermittelt dem Baby ein sicheres Gefühl von Geborgenheit.

    So fühlt sich die Mutter in der 16. SSW

    Viele Frauen führen über ihre Schwangerschaft ein Tagebuch und fragen sich in der 16. SSW, welcher Monat bislang der angenehmste war. Sie werden feststellen, dass es der vierte Monat ist. Im vierten Monat, also in der 16. SSW fühlen sich die meisten Frauen rundherum wohl, sie sehen gesund aus, die vermehrte Durchblutung sorgt für einen rosigen Teint, kraftvolles glänzendes Haar und eine straffe Haut. Die Gebärmutter ist in der 16. SSW ungefähr so groß wie ein Handball und hat jetzt eine feste Konsistenz angenommen, damit das Baby optimal geschützt werden kann. Bei schlanken Frauen zeichnet sich jetzt zunehmend eine kleine Kugel ab, bei Frauen, die ein wenig mehr auf die Waage bringen, ist die Schwangerschaft noch nicht so deutlich zu sehen.

    Da die Gebärmutter stetig wächst, sind leicht ziehende Schmerzen im Unterleib nichts Besorgniserregendes. Die Mutterbänder, die mehr und mehr belastet werden, machen sich auf diese Weise bemerkbar. Wenn die Schmerzen sich jedoch verstärken oder über einen Zeitraum von mehreren Tagen anhalten, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt oder eine Hebamme aufgesucht werden, um mögliche Komplikationen ausschließen zu können.

    In der 16. Woche der Schwangerschaft entsteht ein erhöhter Bedarf an Mineralstoffen und das macht Frauen anfälliger für Probleme mit den Zähnen und dem Zahnfleisch. Die alte Hebammenweisheit, jede Schwangerschaft kostet die Mutter einen Zahn, ist zwar theoretisch immer noch richtig, aber eine gute Zahnprofilaxe kann heute Probleme mit den Zähnen und dem Zahnfleisch verhindern. Vor allem Entzündungen des Zahnfleisches sollte die werdende Mutter nicht ignorieren, denn diese Entzündungen können böse Folgen haben und im schlimmsten Fall sogar zu einer Fehlgeburt führen.

    Vorsorge und Schmetterlinge im Bauch

    Auch wenn die 16. SSW so manche Beschwerden mit sich bringt, zum Beispiel im Magen- und Darmtrakt, für die meisten Frauen ist es eine unbeschwerte Zeit. Frauen, die nicht zum ersten Mal schwanger sind, fühlen zum ersten Mal, wie ihr Kind sich bewegt, Frauen, die noch kein Kind zur Welt gebracht haben, nehmen die Kindsbewegungen eher wie Schmetterlinge im Bauch wahr.

    In der 16. SSW stehen eine Reihe von pränatalen Untersuchungen und Tests an, wie zum Beispiel der Triple-Test. Mit diesem Test stellt der Arzt die Konzentration von drei unterschiedlichen Proteinen sowie die Anzahl der Hormone im Blut der Mutter fest. Diese Tests geben Auskunft darüber, ob das Kind mit einer Störung der Chromosomen und damit mit einem Down-Syndrom zur Welt kommt. Frauen, die zu den sogenannten Risikoschwangeren gehören, sollten in der 16. SSW eine Amniozentese, eine Untersuchung des Fruchtwassers machen lassen. Die Untersuchung des Fruchtwassers liefert deutliche Hinweise, ob das Kind eine genetische Störung hat, und auch das Down-Syndrom kann mit dieser Vorsorgeuntersuchung mit einer Wahrscheinlichkeit von 98 % nachgewiesen werden.

    Die Fruchtwasseruntersuchung ist vor allem Frauen zu empfehlen, die mit 40 Jahren oder älter schwanger werden. Auch wenn es in der Familie Erbkrankheiten gibt, dann bietet die Untersuchung des Fruchtwassers genaue Ergebnisse, ob das Kind gesund zu Welt kommen kann.

    Bild: © Depositphotos.com / julief514

  • 17. SSW – erholsame und ruhige Phase der Schwangerschaft

    17. SSW – erholsame und ruhige Phase der Schwangerschaft

    Frauen, die noch kein Kind geboren haben, fragen sich in der 17. SSW vielleicht, welcher Monat jetzt angebrochen ist. Die Antwort lautet: Die 17. SSW ist der Beginn des fünften Monats. Die Mehrzahl der Frauen hat sich zu diesem Zeitpunkt mit der Schwangerschaft arrangiert und auf die körperlichen Veränderungen eingestellt. Da in der 17. SSW der Bauch noch nicht allzu rund ist, sind die meisten Frauen noch sehr aktiv, sie arbeiten, treiben Sport und haben Spaß am gesellschaftlichen Leben. Auch das Kind empfindet diese Zeit als ruhig und sehr erholsam, es fängt an seine Fettschichten aufzubauen und kann jetzt zum ersten Mal seine Bewegungen gut koordinieren.

    Das Baby in der 17. SSW

    In der 17. SSW beobachtet der Arzt das Baby sehr genau, und nicht selten wird bei der Untersuchung der bisher errechnete Geburtstermin noch einmal korrigiert. Der Arzt berechnet die Größe in der 17. SSW und wenn alles nach Plan verläuft, dann misst das Baby jetzt zwischen elf und 13 Zentimetern. Da das Baby in den vergangenen Wochen kräftig zugelegt hat, wiegt es nun zwischen 100 und 140 Gramm. Auch der Umfang der Brust und des Kopfes, aber auch die Länge des Oberschenkels spielt jetzt eine wichtige Rolle, denn sie geben verlässliche Informationen über den Stand der Schwangerschaft.

    Auf die Eltern wartet in dieser Woche der Schwangerschaft erstmals ein besonders schönes Erlebnis, denn sie können durch das Ultraschallgerät die Herztöne des Babys hören, auch die Ultraschallbilder in der 17. SSW machen den Eltern klar, dass sie in Zukunft nicht mehr nur zu zweit, sondern zu dritt sein werden. Das Baby beschäftigt sich derweil mit seinem Wachstum, denn in der 17. SSW wächst das Baby nicht nur in der Länge, aus einer knorpelartigen Substanz bilden sich in dieser Phase der Schwangerschaft auch langsam die Skelettknochen. Auch die Nägel an den Fingern und Zehen prägen sich nun aus und um das Rückenmark und die Nervenzellen legt sich eine schützende Hülle.

    Die Reizleitungen, die sich durch die Nervenbahnen ziehen, nehmen jetzt Gestalt an, und in der 17. SSW wird das sogenannte Myelin gebildet, was in der Zukunft wichtige Aufgaben übernimmt. Besonders spannend ist aber, dass sich in der 17. SSW die Gesichtszüge des Kindes bilden. Die Augen sind jetzt nicht mehr an der Seite, sondern vorne und auch die Ohren haben ihre Position gefunden. Wenn in der 17. SSW die Bewegungen des Kindes sehr lebhaft sind, dann ist das vollkommen in Ordnung, denn das Baby freut sich über seine Beweglichkeit und trainiert seine Reflexe und auch seine Muskeln. Die immer besser funktionierende Koordination der Bewegungen zeigt deutlich, dass das Gehirn und die Nervenbahnen jetzt schon aktiv arbeiten.

    Gut ausgeprägt ist in der 17. SSW bereits das Gehör, wenn es zum Beispiel zu einem lauten Geräusch wie einem plötzlichen Knall kommt, dann zuckt das Baby zusammen. Es kann jetzt auch Berührungen wahrnehmen und freut sich, wenn die Mutter den Bauch sanft streichelt. Dieses Streicheln beruhigt das Baby und es trainiert gleichzeitig auch seinen Gleichgewichtssinn. Die Mutter sollte daher jeden Tag mit ihrem Kind eine kleine Kuschelstunde einlegen.

    Wie fühlt sich die Mutter in der 17. SSW?

    Die meisten werdenden Mütter fühlen sich in dieser Schwangerschaftswoche sehr wohl. Frauen, die schon ein Baby geboren haben, fühlen in der 17. SSW die ersten Bewegungen und da die Gebärmutter kontinuierlich an Größe zunimmt, machen sich die Mutterbänder erstmals bemerkbar. Schwanger in der 17. Woche heißt aber auch, dass sich jetzt äußerlich ebenfalls einiges verändert. So färben sich die Brustwarzen und die Warzenhöfe dunkelbraun und auf der Mitte des Bauches zeigt sich die sogenannte Linea Negra, eine dunkle schmale Linie, die ungefähr vom Nabel bis hin zum Schambein reicht. Auch an anderen Stellen des Körpers sind Pigmentierungen zu erkennen, die aber nach der Entbindung immer blasser werden und dann irgendwann ganz verschwinden werden.

    Der Ischias-Nerv, der genau unter der Gebärmutter verläuft, kann sich in der 17. SSW schmerzhaft bemerkbar machen. Vor allem bei einseitigen Bewegungen kommt es nicht selten zu sehr heftigen Schmerzen, daher sollten langes Stehen und Laufen nach Möglichkeit vermieden werden. Um nachts besser und erholsamer schlafen zu können, ist es eine gute Idee, ein Stillkissen mit ins Bett zu nehmen, denn dieses speziell geformte Kissen sorgt für eine spürbare Entlastung.

    Die meisten Frauen verzeichnen in der 17. SSW keine große Gewichtszunahme, aber sie kommen deutlich schneller ins Schwitzen als sonst. Das liegt an der permanent größer werdenden Blutmenge, die die Körpertemperatur nach oben steigen lässt. Eine gesunde und vor allem ausgewogene, vollwertige Ernährung ist ab jetzt ein Muss für die Mutter, denn das Baby braucht vor allem reichlich Jod, Eisen und Kalzium. Frisches Blattgemüse wie beispielsweise Spinat, aber auch Fleisch, Hülsenfrüchte und Getreideprodukte sollten in der 17. SSW auf dem Speiseplan stehen. Wenn die Versorgung mit Eisen durch die Ernährung nicht ausreichen sollte, dann wird der Arzt ein entsprechendes Präparat verschreiben.

    So wichtig ist die Pflege der Venen in der 17. SSW

    Da die Gebärmutter und das Kind tüchtig wachsen, muss der Kreislauf der Mutter in den kommenden Wochen und Monaten wahre Höchstleistungen vollbringen. Das führt wiederum zu einem verstärkten Druck auf die Venen und rund die Hälfte der Schwangeren leidet unter Varizen, einer Erweiterung der Venen. Vor allem Frauen, die Zwillinge erwarten oder die vielleicht durch ihren Beruf bedingt, lange stehen müssen, die können Krampfadern oder Hämorrhoiden bekommen. Auch Krampfadern im Schambereich sind möglich, die aber nach der Entbindung recht schnell wieder verschwunden sind. Bilden sich in den Beinen Krampfadern, dann haben die betroffenen Frauen leider noch länger damit zu tun. Eine Erweiterung der Venen kann unangenehm und auch schmerzhaft sein, eine regelmäßige Pflege der Venen ist daher unerlässlich.

    Sport ist eine gute Möglichkeit, um das Venenleiden zu bekämpfen, aber es sollte sich um einen sanften Sport handeln. Vitamin C hat die Fähigkeit, die Venen elastisch zu erhalten und auch Beckenbodengymnastik stärkt die Venen und bereitet zudem den Körper auf die kommenden Belastungen durch die Schwangerschaft optimal vor. Salben auf Kräuterbasis sind perfekt für die Pflege der Venen, und auch Stützstrümpfe leisten in der Schwangerschaft gute Dienste.

    Bild: © Depositphotos.com / photography33

  • Die 18. SSW – die ersten Kindsbewegungen sind spürbar

    Die 18. SSW – die ersten Kindsbewegungen sind spürbar

    Die 18. SSW ist eine aufregende Woche für Mutter und Kind. Das Baby ist recht munter und die Mutter spürt zum ersten Mal, wie aktiv ihr Kind ist. Vor allem Frauen, die schon ein Kind geboren haben, spüren, wie ausgelassen das Baby in ihrem Bauch turnt und boxt. Frauen, die zum ersten Mal ein Kind erwarten, nehmen in der 18. Schwangerschaftswoche die Entwicklung des Babys meist nur wie ein leichtes Flattern wahr. Das Baby wächst in der 18. SSW nicht so schnell wie in den vergangenen Wochen, dafür prägen sich seine Fähigkeit zu hören, seine Reflexe und seine Koordination bei der Bewegung immer stärker aus.

    Wie sieht das Baby in der 18. SSW aus?

    Wenn der Arzt in der 18. SSW Bilder des Babys macht, dann wird er es auch vermessen und sein Gewicht ermitteln. Die Gewichtszunahme in der 18. SSW ist gut vorangekommen und das Baby wiegt jetzt zwischen 125 und 190 Gramm. Erstmals in der Schwangerschaft ist das Baby jetzt ebenso groß oder sogar größer als die Gebärmutter und es misst vom Scheitel bis zum Steißbein 13 bis 14 cm. Die 18. SSW ist auch die Woche, in der sich die Konsistenz der Nabelschnur verändert, denn sie wird immer länger, fester und auch dicker. Von der richtigen Beschaffenheit der Nabelschnur hängt alles ab, denn sie ist so etwas wie die Versorgungsleitung von der Mutter zum Kind.

    Das Wachstum des Babys ist in der 18. SSW vor allem auf die Extremitäten ausgerichtet. Langsam aber sicher bekommt das Kind Proportionen und auch die Fettreserven werden in dieser Phase der Schwangerschaft weiter ausgebaut. Die Ohrknöchelchen sind schon angelegt und auch die Geschlechtsorgane sind bereits vollständig entwickelt. Kleine Mädchen haben eine Gebärmutter und auch die Vagina sowie die Eierstöcke befinden sich schon am richtigen Platz.

    Das Baby hat einen Atemreflex und atmet in der 18. SSW rhythmisch ein und aus, es trainiert Fruchtwasser zu trinken und stärkt seine Lungen. Wenn es wach ist, dann turnt es durch Mamas Bauch, spielt mit seinen Füßen und Händen oder versucht nach der Nabelschnur zu greifen. Tag und Nacht kann das Baby in der 18. SSW noch nicht unterscheiden und es schläft auch gerne mal 20 Stunden am Stück. Am Tag wirken die Bewegungen der Mutter wie eine Wiege, die sanft geschaukelt wird, und je mehr sich die Mutter bewegt, umso aktiver wird auch das Kind. Der Arzt kann in der 18. SSW sehen und hören, ob sich das Herz des Kindes gut entwickelt, und auch die Mutter kann über das Stethoskop das Herz ihres Kindes schlagen hören. In der 18. SSW ist ein harter Bauch nichts Ungewöhnliches, denn das Kind ist aktiv und dreht sich munter von einer Seite auf die andere oder macht kleine Purzelbäume.

    Erste Belastungen für die Mutter in der 18. SSW

    In der SSW 18 ist der Bauch der Mutter eine kleine Kugel, aber da die Gebärmutter jetzt die Größe einer Melone hat, kann man sie unterhalb des Bauchnabels ertasten. Viele Frauen fragen sich in der 18. SSW, wie viel KG an Gewicht sie wohl zulegen werden, aber die Antwort darauf lässt sich leider nicht pauschalisieren. Im Schnitt ist es ein Kilo pro Woche, aber das ist natürlich individuell, denn nicht jede Frau wird von Heißhungerattacken heimgesucht. Trotzdem nehmen mit dem Gewicht auch die Beschwerden der Schwangerschaft und die Belastungen der Mutterbänder zu.

    In der 18. SSW verändert die Gebärmutter ihre Position und schiebt sich weiter nach vorne. Das kann bei einigen Frauen zu Gleichgewichtsstörungen führen, denn es wird ab jetzt eine stetig steigende Menge Blut benötigt, das durch die Gefäße gepumpt werden muss. Das führt zu Schwankungen des Blutdrucks und sorgt für Schwindelanfälle. In den meisten Fällen ist der Blutdruck zu niedrig, und wenn es zu einem leichten Schwindel kommen sollte, dann verschwinden die Beschwerden nach einer kleinen Ruhepause sehr schnell wieder. Viele werdende Mütter verspüren in der 18. SSW immer mehr das Bedürfnis nach Ruhe und müssen sich vermehrt von den Strapazen des Alltags erholen.

    Sodbrennen wird in der 18. SSW zum ersten Mal zu einem unangenehmen Problem. Schuld am Sodbrennen sind die Schwangerschaftshormone, die das Gewebe im Körper und damit auch die Muskulatur in der Speiseröhre auflockern. Aber auch dass die Gebärmutter die Organe immer weiter nach oben gegen den Magen drückt, sorgt dafür, dass die Magensäure immer häufiger in die Speiseröhre aufsteigt. Da flaches Liegen die Beschwerden verschlimmert, ist es eine gute Idee, den Kopf und den Rücken etwas höher zu lagern als den Rumpf. Mehrere kleine Mahlzeiten, statt drei großer Mahlzeiten zu essen, kann effektiv dabei helfen, den Verdauungstrakt zu entlasten.

    Fehlgeburten in der 18. SSW

    Wenn das Baby in der 18. SSW viel schläft und es sich über einen längeren Zeitraum nicht bemerkbar macht, dann sollte die Mutter ihre Hebamme oder ihren Arzt aufsuchen. Wenn in der 18. SSW keine Kindsbewegungen mehr spürbar sind, deutet vieles daraufhin, dass das Kind nicht mehr lebt. Kommt ein Kind als Fehlgeburt in der 18. SSW auf die Welt, dann bedeutet das für die Eltern ein schweres traumatisches Erlebnis, denn sie haben ihr Kind schon auf dem Ultraschallbild gesehen, seinen Herzschlag gehört und seine Bewegungen gespürt.

    Oft ist ein vorzeitiger Blasensprung eine Ursache für eine Fehlgeburt. Nicht selten lebt das Kind noch, aber die Menge an Fruchtwasser reicht nicht mehr aus, um das Kind zu ernähren. Die Mutter muss das Kind dann auf die Welt bringen, im Krankenhaus bekommt sie deshalb Mittel, die die Wehentätigkeit anregen. Ist der Muttermund drei bis vier Zentimeter geöffnet, dann kann das Kind geboren werden. Auf Wunsch der Eltern kann ein Pfarrer das Kind in der Klinik noch taufen und es besteht außerdem die Möglichkeit, sich in aller Ruhe von dem kleinen Sternenkind zu verabschieden.

    Wurden in früheren Zeiten nach einer Fehlgeburt die Kinder den Eltern weggenommen, so haben die Eltern heute die Möglichkeit, ihr Kind zu beerdigen und so auf eine würdevolle Weise von ihm Abschied zu nehmen. Viele Friedhöfe bieten mittlerweile eigene Bereiche, in denen die zu früh geborenen Sternenkinder zur letzten Ruhe gebettet werden können.

    Bild: © Depositphotos.com / TatyanaGl

  • Hammerzehen – schicke Schuhe und die möglichen Folgen

    Hammerzehen – schicke Schuhe und die möglichen Folgen

    Frauen und Schuhe – das ist so etwas wie eine Liebesgeschichte. Während sich die meisten Männer statistisch nur zwei Paar Schuhe pro Jahr kaufen, kommen viele Frauen auf die gleiche Zahl, allerdings wöchentlich. Flache Schuhe sind bequem und gesund für die Füße, aber leider sehen Schuhe ohne Absatz nur halb so gut aus wie die schicken Modelle, deren Absatz bei zehn und mehr Zentimetern liegt. Vor allem junge Frauen kaufen Schuhe aus rein ästhetischen Gesichtspunkten und wundern sich dann, dass ihre Zehen nach einer bestimmten Zeit nicht mehr ganz so attraktiv aussehen, weil sich Hammerzehen gebildet haben.

    Was sind Hammerzehen?

    In den meisten Schuhen, die sehr schick sind und die sie sehr hohe Absätze haben, fühlen sich die Füße wie in einem Schraubstock. Sie werden zusammengequetscht und das verursacht höllische Schmerzen beim Gehen. Immer öfter diagnostizieren Ärzte und auch Fußpflegerinnen sogenannte Hammerzehen, die auch unter den Namen Klauen- oder Krallenzehnen bekannt sind. In der Regel verformen sich entweder einer oder die mittleren drei Zehen und verformen den Fuß dauerhaft. Der Grund für diese Verformung ist, dass sich die Mittelgelenke der Zehen in den zu engen und hohen Schuhen ständig beugen müssen und am Schuh scheuern. Passiert das ständig, dann versteifen sich die betroffenen Zehen und lagern nicht selten auch übereinander. Besonders schlimm sind Hammerzehen, wenn die Gelenkkapsel reißt, denn dann werden die Schmerzen quälend, vor allem unter der Fußsohle.

    Die Ursachen für Hammerzehen

    Bei vielen Frauen entstehen Hammerzehen, wenn die Schuhe zu eng und auch zu hoch sind. Aber es gibt noch andere Ursachen dafür, dass sich schmerzhafte Hammerzehen bilden, wie zum Beispiel ein Spreizfuß, ein Hohlfuß oder ein Ballenzeh. Beim Ballenzeh oder Hallux valgus, ist der große Zeh dermaßen verformt, dass er gegen die übrigen Zehen drückt und sie immer weiter nach außen drückt. Auch rheumatische Erkrankungen gehören zu den Ursachen für Hammerzehen und auch bei Patienten mit Diabetes mellitus bilden sich häufig Hammerzehen. Spastische Lähmung begünstigt ebenfalls die Verformung der Zehen, besonders dann, wenn der Betroffene in den Füßen Muskelkrämpfe hat.

    Nicht immer schmerzhaft

    Ein Grund, warum viele Frauen, die zu enge und zu hohe Schuhe tragen, lange Zeit nicht merken, dass sich ein Hammerzeh gebildet hat, ist, dass Hammerzehen über einen längeren Zeitpunkt keine Beschwerden wie zum Beispiel Schmerzen verursachen. Eines der ersten Anzeichen für Hammerzehen sind, dass die Schuhe anfangen, unangenehm zu drücken. An der Rückseite der beginnenden Hammerzehen bilden sich vermehrt Schwielen aus harter Hornhaut und auch Hühneraugen sind in diesem Zusammenhang keine Seltenheit. Frauen, die auch in diesem Stadium außer einem Hühneraugenpflaster nichts unternehmen, müssen damit leben, dass die Schmerzen immer schlimmer werden.

    Wie können Hammerzehen behandelt werden?

    Durch zu enge und hohe Schuhe rutschen die Füße nach vorne, sie werden zusammengedrückt und der vordere Teil des Fußes wird über Gebühr belastet. Wenn die Zehen noch beweglich sind, dann kann ein Podologe, ein medizinischer Fußpfleger, zum Beispiel mit Einlagen aus Silikon helfen. Diese Einlagen schützen die Zehen vor Druck und auch vor der Reibung der Zehen im Schuh. Diese sogenannten Orthosen werden immer individuell gefertigt und dann angepasst. Wenn sich bereits eine Hornhautschicht gebildet hat, dann kann diese mit der Hilfe eines Skalpells abgetragen werden, und je früher mit der Behandlung begonnen wird, umso so effektiver ist der Schutz vor einem Hammerzeh. Wenn alle diese Maßnahmen nicht mehr helfen, dann bleibt nur noch die Operation. Sollten die Zehen schon versteift sein und sich mit den Händen nicht mehr strecken lassen, dann können Hammerzehen nur noch operiert werden. Die meisten Hammerzehen können ambulant und mit einer örtlichen Betäubung operiert werden. Während der OP werden die Sehnen gestreckt, verlagert und das Gelenk wird wieder begradigt.

    Bild: © Depositphotos.com / macniak

  • Die 21. SSW – die Schwangerschaft wird sichtbar

    Die 21. SSW – die Schwangerschaft wird sichtbar

    Viele Frauen, die zum ersten Mal ein Kind erwarten, wissen nicht, wenn sie in der 21. SSW sind, welcher Monat das eigentlich ist. Die 21. SSW ist so etwas wie ein Übergang in die zweite Hälfte der Schwangerschaft und für die Ärzte beginnt mit der 21. SSW die sogenannte Konkretisierungsphase. Die werdende Mutter ist jetzt am Anfang des sechsten Monats und in der 21. SSW wird das Baby sehr aktiv. Es hat jetzt noch ausreichend Platz in der Gebärmutter, um zu turnen. Deshalb sind die Kindsbewegungen besonders in der 21. SSW sehr deutlich spürbar. Für die meisten Frauen wird die Schwangerschaft in dieser Phase sehr plastisch, denn aus dem anfänglichen Bäuchlein wird langsam aber sicher ein Schwangerschaftsbauch.

    Wie geht es dem Baby in der 21. SSW?

    26 bis 27 cm groß ist das Baby in der 22. Schwangerschaftswoche und im Durchschnitt hat das Kind in der 21. SSW ein Gewicht von 350 Gramm. Es ist sehr aktiv und kann seine Bewegungen jetzt auch schon recht gut koordinieren. Der Schlaf-Wachrhythmus ist schon gut ausgeprägt, allerdings stimmt er nicht immer mit dem Rhythmus der Mutter überein. Wird in der 21. SSW ein Ultraschall gemacht, dann kann die Mutter die bevorzugte Schlafhaltung ihres Babys erkennen. Einige Kinder ziehen ihr Kinn während des Schlafes auf die Brust, einige lassen den Kopf entspannt nach hinten fallen und wieder andere falten die Hände unter dem Kinn.

    Das Verhalten der Mutter im Bezug auf Geräusche, helles Licht und auch ihre Essgewohnheiten haben jetzt verstärkt Einfluss darauf, wie gut das Kind schläft. Wenn der Arzt in der 21. Schwangerschaftswoche Bilder macht, dann kann die Mutter schon sehr gut das Gesicht und die Mimik ihres Kindes sehen und auch die Wimpern und die Augenbrauen sind bereits sichtbar. Die Zehen und Fingernägel sind ausgebildet und müssen in den kommenden Wochen und Monaten nur noch härter werden. Das Verdauungssystem arbeitet schon und die Därme werden in der 21. SSW zum ersten Mal in der Lage sein, dass Fruchtwasser richtig zu verdauen.

    In der 21. SSW stehen aber auch das Wachstum des Gehirns und die sensorischen Fähigkeiten im Fokus. Die ersten Furchen im Gehirn sind nun sichtbar und auch die ersten Anlagen für die Wahrnehmung von Geruch und Geschmack werden in der 21. SSW gebildet.

    Die 21. SSW – die Sinne bilden sich aus

    Was die Sinneswahrnehmungen angeht, so macht das Baby in der 21. SSW einen wahren Quantensprung. Es atmet Fruchtwasser ein und kann herausschmecken, was die Mutter gegessen hat. Diese Eindrücke bleiben übrigens in der Erinnerung des Kindes gespeichert und die kulinarischen Vorlieben sind auch nach der Geburt noch präsent. Auch in der Muttermilch kann das Baby später erkennen, was die Mutter isst und ob ihm diese Speisen schmecken oder nicht.

    Das Gehör ist in der 21. SSW schon bestens entwickelt. Das Baby hört die Stimmen der Eltern und Geschwister und nimmt sie als angenehm, als beruhigend oder auch als vertraut wahr. Die Mutter sollte in dieser Phase der Schwangerschaft ihrem Kind wann immer es geht, etwas vorlesen, mit ihm sprechen oder auch Musik auflegen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Kinder nach der Geburt besser und intensiver trinken, wenn sie dabei Musik oder Geschichten hören, die ihnen noch aus dem Mutterleib bekannt sind. Väter machen später die faszinierende Feststellung, dass sich das Baby sofort beruhigt, wenn sie es in den Arm nehmen und mit ihm sprechen.

    Der Blutkreislauf und auch das Herz des Kindes arbeiten in der 21. SSW schon sehr gut, und das Herz schlägt zwischen 110 und 150 mal in der Minute. Damit hat das Baby einen doppelt so schnellen Herzschlag wie ein Erwachsener und bei der Vorsorgeuntersuchung klingt das Herz eines Babys wie galoppierende Pferdehufe.

    Für die Mutter beginnt in der 21. SSW die Kugelzeit

    In der 21. SSW steht der obere Rand der Gebärmutter ungefähr einen Zentimeter über dem Nabel und der Bauch der werdenden Mutter nimmt jetzt immer mehr die Form einer Kugel an. Da sich in der 21. SSW die Gewichtszunahme des Babys erstmals richtig bemerkbar macht, fällt vielen Frauen langes Gehen und Stehen zunehmend schwerer. Das Baby belastet den Rücken und auch den Beckenboden immer stärker und um für eine Erleichterung zu sorgen, sollte die Mutter sich in der 21. SSW zur Beckenbodengymnastik bei einer Hebamme anmelden.

    Die Muskulatur des Beckenbodens besteht aus zwei eng miteinander verbundenen Muskelringen, die vom Schambein bis zum Ende der Wirbelsäule reichen. Die Beckenbodenmuskeln helfen effektiv dabei, die Blase, den Enddarm und auch die Gebärmutter zu kontrollieren und da eine Schwangerschaft die Muskeln besonders beansprucht, ist eine Beckenbodengymnastik immer hilfreich, auch wenn es um die Geburt geht. Vor allem bei der Vermeidung von Dammrissen kann eine gezielte Gymnastik der Beckenbodenmuskeln helfen.

    Bequeme Schuhe und lockere Kleidung sind in der 21. SSW angesagt und wenn sich jetzt zunehmend die ersten Fettpölsterchen zeigen, dann ist das nicht weiter schlimm, denn diese Polster werden nach der Geburt von ganz alleine wieder verschwinden. Nach der Entbindung hat der Körper mit den leeren Fettdepots zu kämpfen, denn die Nährstoffe wurden verbraucht und so lange keinen neuen Depots angelegt werden, behält die Mutter ihre schlanke Figur. Wichtig ist es aber, in der 21. SSW gesund und ausgewogen zu essen, denn ab der 21. SSW werden 500 Kalorien mehr verbraucht als in nicht schwangeren Zeiten.

    Kann das Baby eine Geburt in der 21. SSW überleben?

    Eine Frühgeburt in der 21. SSW ist in den meisten Fällen eine stille Geburt, denn das Kind kommt nicht lebensfähig auf die Welt. Hebammen und Ärzte nennen diese viel zu früh geborenen Kinder auch Sternenkinder, und in den Geburtshäusern, aber auch in den Kliniken bekommen die Eltern Zeit, sich von ihren Kindern zu verabschieden. Wer möchte, der kann sein Baby noch taufen lassen, denn Sternenkinder sind keine Totgeburten, diese Kinder leben bei der Geburt, aber trotz großer medizinischer Möglichkeiten, ist das Geburtsgewicht der Kinder und auch die Ausbildung der lebenswichtigen Organe zu gering, um zu überleben.

    Die meisten Kinder, die in der 21. SSW geboren werden, überleben nur wenige Stunden, und in Absprache mit den Eltern werden keine Maßnahmen für eine Wiederbelebung unternommen.

    Bild: © Depositphotos.com / d.aniel

  • So wichtig ist eine gute Schlafqualität für die Gesundheit

    So wichtig ist eine gute Schlafqualität für die Gesundheit

    Jeder hat schon mal eine Nacht durchgemacht und festgestellt, wie sehr sich der versäumte Schlaf am nächsten Tag bemerkbar macht. Schlaf ist lebensnotwendig, denn wenn wir schlafen, dann gönnen wir nicht nur dem Körper seine verdiente Ruhe, auch die Psyche kann sich in den sieben oder acht Stunden, die jeder Deutsche durchschnittlich in der Nacht schläft, ausruhen und neue Kräfte tanken. Schlaf ist aber nicht gleich Schlaf, denn auch hier kommt es auf die Qualität an. Eine eher schlechte Schlafqualität macht sich im Alltag schnell bemerkbar und damit die Schlafqualität auch wirklich gut ist, sind mehrere Faktoren von Bedeutung.

    Eine gute Schlafqualität ist mehr als wichtig

    Wenn wir gut schlafen, dann

    • Steigern wir unser Wohlbefinden
    • Wehren wir erfolgreich Krankheitserreger ab
    • Bewältigen wir den Stress und die Anstrengungen des Tages
    • Sorgen wir für mehr Fitness
    • Steigern wir unsere Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit
    • Verarbeiten wir sowohl negative als auch positive Ereignisse
    • Sorgen wir für den Aufbau unserer Muskeln
    • Regenerieren wir Körper und Geist

    Eine gute Schlafqualität hilft dabei, besser zu lernen und entspannter zu arbeiten und alle, die ausreichend und gut schlafen, regulieren damit sogar ihren Blutdruck und stärken das Herz- und Kreislaufsystem. Im Schlaf heilen Wunden und die Knochen wachsen, die Haut erholt sich und allergische Reaktionen lassen nach. Leider hat nicht jeder einen gesunden und tiefen Schlaf, aber jeder kann an seiner ganz persönlichen Schlafqualität arbeiten, um sie zu verbessern.

    Was ist für eine gute Schlafqualität wichtig?

    Der überwiegende Teil der Deutschen, rund 50 Millionen Menschen, sind mit ihrer Schlafqualität zufrieden, aber jeder achte war aufgrund von Schlafstörungen schon einmal bei einem Arzt in Behandlung. 50 % der Deutschen haben regelmäßig Schlafstörungen und 6 % benötigen sogar ein Mittel, um gut schlafen zu können. Die Infografik Schlafqualität zählt die Gründe auf, die für eine gute Schlafqualität von Bedeutung sind. So sollten alle, die ihre Schlafqualität erhöhen möchten, am Abend auf Süßigkeiten verzichten, denn alle Lebensmittel, in denen raffinierter Zucker zu finden ist, sorgen für Chaos im Hormonhaushalt und das kann die Schlafqualität erheblich mindern. Deutlich effektiver ist es, am Abend eine Banane oder ein Joghurt zu essen und ein Glas Milch zu trinken, denn das fördert die Schlafqualität.

    Gut einschlafen und aufwachen

    In vielen deutschen Haushalten gehören Katzen und Hunde zur Familie, aber vierbeinige Hausgenossen sind nicht unbedingt ein Garant für einen guten Schlaf. So klagen 63 % derjenigen, die ein Tier haben, darüber, dass sie mit der Katze oder dem Hund das Bett teilen und daher nicht sonderlich gut schlafen. Wer seine Schlafqualität steigern will, der sollte sein Haustier aus dem Schlafzimmer aussperren. Für eine gute Schlafqualität ist aber auch das Aufwachen von Bedeutung. So ist es nicht empfehlenswert, einfach den Snooze Button des Weckers zu drücken, um noch eine Extraportion Schlaf zu bekommen. Besser ist es, die Alarmfunktion des Weckers auf die Uhrzeit einzustellen, zu der man wirklich aufstehen möchte, denn das trainiert den Schlafrhythmus und steigert die Qualität des Schlafes. Ausschlafen ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium, wenn es um die Schlafqualität geht, denn wer nicht ausschläft, der riskiert gesundheitliche Schwierigkeiten. Es ist bekannt, dass ein Glas Wein oder Bier durchaus als Schlummertrunk geeignet sind, aber während der Nacht stört der Alkohol die Schlafqualität ganz erheblich. Eine bessere Idee ist eine Tasse Tee, zum Beispiel mit Fenchel, Hopfen oder Kamille. Im Bett lesen kann beim Einschlafen helfen, aber es sollte das klassische Buch sein. Wer den Laptop, das Smartphone oder das Tablet zum Lesen nutzt, der sollte sich nicht wundern, wenn der Schlaf nicht kommen will, denn diese Geräte vernichten das sogenannte Blaue Licht, das die Produktion von Melatonin unmöglich macht.

    Bild: © Depositphotos.com / choreograph