Schlagwort: Schadstoffen

  • Die unsichtbare Gefahr im Trinkwasser

    Die unsichtbare Gefahr im Trinkwasser

    Eigentlich sollte man davon ausgehen können, dass das Trinkwasser aus dem Hahn gesund und frei von Schadstoffen ist. Vor allem in Europa sind die Standards hoch und Ausnahmen eher unwahrscheinlich. Eine neue Studie, die von „OrbMedia“ durchgeführt wurde, scheint aber nun das Gegenteil zu beweisen. Die Wissenschaftler haben dafür Proben entnommen, die aus über einem Dutzend Staaten stammen. Anschließend hat man eine Analyse in den USA durchgeführt und ein dramatisches Ergebnis erhalten. Vor allem die USA selbst ist stark betroffen, doch um welche Gefahr handelt es sich eigentlich?

    Das Thema mit dem Plastik

    Der Plastikmüll ist schon lange ein Thema. Wir Menschen produzieren viel zu viel davon und kommen mit dem Recyceln nicht mehr nach. Das beweist auch die Studie, denn laut ihr sind 82 Prozent vom Trinkwasser mit Plastikfasern belastet. Klingt unvorstellbar, ist aber tatsächlich so. Mit bloßem Auge ist es natürlich nicht zu sehen, deshalb fällt es dem Endverbraucher auch nicht auf. In Indien und in Libanon wurden die schlechtesten Werte festgestellt, in Europa (vor allem in Deutschland) die besten. Wirklich beruhigend sind sie aber auch hier nicht, der Wert beträgt noch immer 72 Prozent.

    Überall versteckt

    Die mikroskopisch kleinen Plastikfasern konnte man in sehr vielen Produkten nachweisen. Beispiele sind das Trinkwasser, Bier und Honig. Die Problematik selbst ist nicht neu, schon 2014 haben Experten auf dieses Thema aufmerksam gemacht. Unser Körper nimmt die Teilchen also unbemerkt auf, aber was bedeutet das für unsere Gesundheit?

    Zu wenig erforscht

    Die alleinige Schuld auf den Plastikmüll zu schieben ist nicht richtig, das Team der Studie konnte nämlich auch im Regen Plastikfasern nachweisen. Für die Gesundheit ist es höchstwahrscheinlich nicht unbedingt gesund, eine genaue Aussage kann man aber bislang nicht geben. Die Thematik ist noch zu wenig erforscht, es braucht noch wesentlich mehr Daten und Analysen. Ein wesentlicher Punkt ist auch die Verbreitung der Fasern. Landen diese einmal in der Umwelt, dann gibt es quasi kein Halten mehr. Der Wind zum Beispiel trägt diese in alle Richtungen aus. Die Kläranlagen sind übrigens machtlos, die eingesetzten Filter können die kleinen Teilchen aufgrund ihrer Größe nicht aufhalten. Es bleibt spannend, wie sich die Plastikteile auf uns Menschen auswirken.

     

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  • Wasserkocher – Wasser vom Vortrag entsorgen oder nicht?

    Wasserkocher – Wasser vom Vortrag entsorgen oder nicht?

    Muss schnell kochendes Wasser her, dann sind Wasserkocher einfach genial. In nur wenigen Minuten sprudelt es im Inneren. Vom Prinzip her arbeiten alle Modelle gleich, es kann jedoch Unterschiede in der Füllmenge und beim Material geben. Extravagant geht es zum Beispiel bei Kochern aus Glas und mit integrierter LED-Beleuchtung zu. In den folgenden Sätzen soll es jedoch nicht darum gehen, sondern im Mittelpunkt steht das Wasser vom Vortrag. In vielen Fällen benötigt man nie das ganze Wasser, sodass häufig ein geringer Teil zurückbleibt. Dabei stellt sich die Frage, ob dies nun behalten werden kann, oder ob es besser entsorgt werden sollte. Zumindest in einer Umfrage des SGS Instituts Fresenius ist die Meinung gespalten.

    Die Mehrheit geht auf Nummer sicher

    Das Ergebnis ist recht ausgeglichen, 53 Prozent schütten das Restwasser in den Abfluss und holen sich ein neues. Demnach bleiben noch 47 Prozent über, die keine Probleme mit der Wiederverwendung haben. Die Gründe für den ersten Fall sind vielseitig, so finden die Wegkipper zum Beispiel die Kalkablagerungen unappetitlich. Außerdem fürchten sie schädliche Bakterien und haben Angst vor Schadstoffen. Andere sagten auch, dass ihnen der Geschmack des Wassers vom Vortag nicht geheuer sei. Auffällig ist, dass die Gruppe mit dem frischen Wasser überwiegend aus Menschen über 55 und aus Männern besteht.

    Experten geben Entwarnung

    Aus Sicht von Experten kann das man „alte“ Wasser ohne Probleme erneut aufkochen. Es gibt keinen Anlass zur Beunruhigung, was unter anderem die Themen Nickel und Bisphenol A betrifft. Auch Bakterien haben keine Chance, da sieh beim Aufkochen absterben. Die Sorgen vieler Umfragebeteiligten sind demnach unbegründet. Experten raten lediglich beim Kauf darauf zu achten, ob der Wasserkocher ein GS-Siegel trägt. Das steht für Sicherheit und zeigt, dass das Gerät auch wirklich geprüft wurde. Wer also bislang immer wieder neues Wasser aufgefüllt hat, der kann sich dies in Zukunft sparen und nebenbei den Wasserverbrauch senken.

     

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  • Avocado – gesundes Superfood kann auch Risiko bergen

    Avocado – gesundes Superfood kann auch Risiko bergen

    Bis vor einigen Jahren war die Avocado zahlreichen Bürgern ausschließlich von Urlaubsreisen in fernen Ländern bekannt. Doch heute lassen sich diese gesunden Früchte in nahezu jedem Supermarkt finden. Zwar gelten die Früchte als äußerst gesund. Allerdings können diese auch ein gewisses Risiko für die Gesundheit des Menschen bergen. Und zwar dann, wenn nicht richtig mit dem Superfood umgegangen wird.

     

    Avocado – schmackhafte und gesunde Frucht

    Das köstliche Superfood findet immer mehr Freunde auch in unseren Landen. Auf Grund ihres hohen Fettgehalts lässt sich die Avocado sehr gut in Smoothies oder aufs Brot verzehren. Allerdings macht sie auch in Guacamole als Hauptzutat eine gute Figur. Frisch verzehrt sind die Früchte nicht nur sehr schmackhaft. Sie tragen auch sehr viel zur Gesundheit des Menschen bei.

     

    Neben gesunden Fetten pflanzlichen Ursprungs sind in der Frucht eine reichhaltige Menge an Mineral- und sekundären Pflanzenstoffen sowie Vitaminen enthalten. Untersuchungen bestätigen, dass Avocados sich gut auf die Blutbildung auswirken. Darüber hinaus kann das Superfood zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen.

     

    Gesundheitsrisiken drohen durch falschen Umgang

    Ergänzend zu den Vorteilen für die Gesundheit drohen bei einem falschen Umgang mit der Frucht auch Gesundheitsrisiken. Und zwar bei einer falschen Zubereitung. Den meisten Menschen ist es nicht fremd, Gemüse und Obst vor dem Verzehr stets gründlich zu waschen. Allerdings hält sich bei der Avocado nur selten jemand hieran. Aus diesem Grund steigt das Gesundheitsrisiko.

     

    Experten vom Institut für Landwirtschaft und Natürliche Ressourcen von der Universität Nebraska-Lincoln bestätigen, dass auch das Superfood immer vor dem Zubereiten gewaschen werden muss. Gut beraten ist jeder, der die Frucht mit lauwarmem oder kaltem Wasser reinigt. Dabei darf auch leicht geschrubbt werden. Auf der rauen Schale setzen sich gern Pestizide und Bakterien fest. Während des Aufschneidens können diese ansonsten in das Fruchtfleisch eindringen.

     

    Nach erfolgter Zubereitung ist es essentiell sich erneut die Hände zu waschen, um möglichen Schadstoffen keine Chance der Übertragung zu geben.

     

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  • E-Book zum Thema Wohngesundheit

    E-Book zum Thema Wohngesundheit

    Wohngesundheit ist ein Stichwort, das nie an Aktualität verliert. Immerhin soll unser Zuhause ein Ort des Entspannens und der Sicherheit sein.

     

    Gesund wohnen – immer ein aktuelles Thema

    Allerdings sind in zahlreichen Häusern Böden, Möbel und Wände mit Schadstoffen belastet. Folglich besteht eine besondere Gefahr für die Gesundheit aller Bewohner. Auch wenn das äußere Erscheinungsbild für viele eine besondere Rolle spielt, empfiehlt es sich, bereits während des Hausbaus auf die Wohngesundheit zu achten. Denn nur derjenige, der gesund baut, kann später bedenkenlos gesund wohnen.

     

    Nahezu 90 Prozent des Tages hält sich der Mensch in einer geschlossenen Räumlichkeit auf. Wenn Kinder im Haus leben, nimmt das Thema Wohngesundheit einen noch höheren Stellenwert ein. Ähnlich wie Allergiker reagieren sie besonders empfindsam auf schädliche Belastungen in der Raumluft.

     

    Wenn das eigene Heim krank macht

    Infolge zu geringer Beachtung der Wohngesundheit können – bedingt durch die Schadstoffbelastung im Haus – sich zahlreiche Krankheitssymptome bemerkbar machen. Hierzu zählen unter anderem

    • Asthmatische Beschwerden
    • Hautausschläge
    • Konzentrationsschwierigkeiten
    • Kopfschmerzen
    • Reizungen der Schleimhäute
    • Schwindelgefühle
    • Ständige Müdigkeit

     

    Wenn die Raumluft erst einmal von Schadstoffen belastet ist, gestaltet sich die Suche nach den Ursachen äußerst schwierig. Wichtig für die Wohngesundheit im Eigenheim ist daher die richtige Auswahl der Baustoffe. Bestenfalls hilfreich ist hier eine den Bau begleitende Qualitätskontrolle.

     

    Baustoffe natürlichen Ursprungs üben einen nicht unwesentlichen Einfluss auf das Wohlfühlen, das Raumklima sowie die Wohngesundheit aus. Infolgedessen eignen sich hervorragend Baustoffe aus

    • Hanf
    • Kalk
    • Keramik
    • Lehm

     

    Aber auch Natursteine und Produkte tierischer Herkunft, wie beispielsweise Schafwolle, sorgen für ein gesundes Wohnklima.

     

    Doch Vorsicht! Wohngesundheit darf nicht mit ökologischem Bauen verwechselt werden. Mehr zu diesem und weiteren Themen erfährt der interessierte Bauherr im kostenlos erhältlichen E-Book „Wohngesund bauen und renovieren“ vom Online-Baustoffhändler BENZ24. Insgesamt sieben bekannte Fachexperten der Branche geben hier Auskunft zur Wohngesundheit.

     

    Wohngesundheit geht uns alle an

    Deshalb ist es so wichtig, selbst bei natürlichen Baustoffen stets darauf zu achten, dass diese nicht eventuell mit Chemikalien behandelt wurden. So sind zum Beispiel in den zum Streichen der Wände verwendeten Farben nicht selten so genannte VOCs – flüssige Kohlenwasserstoffverbindungen – enthalten. Ferner finden sich diese äußerst giftigen Stoffe in manchen Klebstoffen und Lösungsmitteln wieder.

     

    Problematisch gestaltet sich bei nahezu allen Neubauten die fehlende Möglichkeit des Herauslüftens von Schadstoffen. Denn neu gebaute Häuser verfügen in der Regel über hervorragend gedämmte, luftdichte Gebäudehüllen. Dadurch halten sich Feuchtigkeit und Schadstoffe in neuen Gebäuden standhaft.

     

    Durch Fensterlüftung und die Verwendung von Lüftungsanlagen lassen sich derartige Probleme nur unbefriedigend lösen. Dadurch kann sich leicht Schimmel in den Räumlichkeiten bilden, was zu einer weiteren Belastung der Wohngesundheit beiträgt.

     

    Aber auch Elektrosmog ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. So lauern in Handys, WLAN und Stromleitungen zahlreiche Gefahrenquellen für ein gesundes Raumklima. Selbst ausgeschaltete elektrische Geräte beeinträchtigen die Wohngesundheit erheblich, beispielsweise der eingesteckte Radiowecker.

     

    Rückstände von Schadstoffen finden sich in kleinsten Partikeln von Hausstaub. Wenn die Bewohner – insbesondere Kinder und Allergiker – diesen über einen Zeitraum von mehreren Jahren ausgesetzt sind, ist mit teilweise erheblichen gesundheitlichen Risiken zu rechnen.

     

    Befinden sich Biozide im Haus, ist keine Wohngesundheit mehr gegeben. Vornehmlich verstecken diese sich in Silikon, das sich ideal zum Verfugen von Fliesen in Küche und Bad eignet. Aber auch Teppichboden kann mit Bioziden belastet sein. Diese bieten zwar einen Schutz vor Motten, bergen jedoch erhebliche gesundheitliche Risiken für die in den Räumlichkeiten lebenden Personen.

     

    Richtiges Lüften – entscheidend für die Wohngesundheit

    Viele Menschen lüften ihr Heim nicht richtig, meist werden Fenster nur angekippt oder nur kurz die Balkontür für eine Minute geöffnet. Diese kurzen Momente sind jedoch nicht ausreichend. Empfehlenswert ist ein so genanntes Stoßlüften. Das heißt, pro Tag sollte wenigstens einmal das Fenster oder die Balkontür für insgesamt zehn Minuten lang geöffnet bleiben. So kann ein optimaler Luftaustausch stattfinden.

     

    Zur Vermeidung von Schimmelbildung ist es entscheidend, dass Wände genügend Zeit zum Trocknen haben. Denn Schimmel bildet sich hauptsächlich an jenen Stellen, die feucht sind.

  • Schüssler Salz Nr. 10 – Natrium Sulfuricum

    Schüssler Salz Nr. 10 – Natrium Sulfuricum

    Schüssler Salze für die Gesundheit?

    Bei Schüssler Salzen handelt es sich um ein Funktionsmittel, welches gewisse Organfunktionen beeinflussen kann. Daher sind die Salze in der alternativen Heilmedizin weit verbreitet. Dabei wird das natürliche Funktionsmittel nicht nur zu Heilpraktiken verwendet. Dabei eignet sich ebenso die Behandlungsmethode mit Schüssler Salzen auch zur Selbstbehandlung für jene, die damit bereits Erfahrungen gesammelt haben. Im Verlauf erhalten Sie vor allem Informationen zu dem Schüssler Salz Nr. 10.

     

    Wie werden die Salze in der Homöopathie eingesetzt?

    Die Behandlung mit Schüssler Salzen basiert auf dem gleichnamigen Arzt, welcher sich eine lange Zeit mit Homöopathie befasst hat. Da ihn die Vielzahl von alternativen Mitteln verwirrte, nahm er sich vor, weniger Mittel zur Behandlung von Krankheiten zu nutzen. Während seiner Forschungen stieß Schüssler auf Veröffentlichungen, die besagten, dass Krankheiten durch einen Mangel an Mineralsalzen entstehen würden. Demnach sollen Menschen, die einen ausgewogenen Mineralstoffhaushalt aufweisen, genügend Energie aufbringen können, mit der Krankheitserreger ferngehalten werden können. Insgesamt fand Schüssler 12 Salze, die sich im menschlichen Körper in Blut und Gewebe finden lassen. Im nachfolgenden gehen wir hier auf das Salz Nr. 10 Natriumsulfat ein.

     

    Schüssler Salz Nr. 10 Natrium sulfuricum

    In der Theorie nach Schüssler eignet sich Natriumsulfat, um den Abbau von Schadstoffen im Körper zu fördern. Zudem ist es bekannt dafür, überflüssiges Wasser aus dem menschlichen Körper zu befördern. Aus diesem Grund wird das Salz Nr. 10 auch zur Körperentschlackung verwendet. Damit ist das Schüssler Salz Nr. 10 vor allem zu Ausscheidungsvorgängen nützlich. Ferner gilt Natriumsulfat (Glaubersalz ist der deutsche Name) als anregendes Naturheilmittel, welches die Funktionen der Bauchspeicheldrüse, des Darmes sowie der Leber fördert. Ebenso soll diese Form des Salzes der Produktion von Verdauungssäften hilfreich sein. Wie aber ist ein Mangel an Natriumsulfat erkennbar? Im Gesicht lässt sich ein Defizit des Natriums sulfuricum vor allem durch folgende Anzeichen erkennen:

    • Das Kinn kann sich grünlich färben.
    • Der Nasenrücken kann eine bläulich-rote Farbe annehmen.
    • Ebenso können die Tränensäcke anschwellen.
    • Auch Augen können geschwollen sein.
    • Ferner können die Wangen dunkelrot sein.

     

    Symptome des Mangels

    Dabei sind nachfolgende Symptome und Beschwerden Kennzeichnend für einen Mangel an Schüssler Salz Nr. 10:

    • Durchfall
    • Juckreiz auf der Haut
    • Sonnen- und Wasserallergie
    • Glieder- und Gelenkschmerzen
    • Kopfschmerzen
    • Rheuma

     

    Anwendungsgebiete des Schüssler Salzes Nr. 10

    Natriumsulfat lässt sich innerlich sowie äußerlich anwenden:

    • Innerliche Anwendung: Experten empfehlen die Einnahme des Natriumsulfats daran zu richten, wie stark der Mangel ausgeprägt ist. Am besten soll es jedoch wirken, wenn es morgens eingenommen wird.
    • Äußerliche Anwendung: Betroffene Hautstellen sollen zur Wirksamkeit ein- bis zweimal mit entsprechenden Cremes oder Gelen eingerieben werden. Als besonders wirksam gilt Natrium sulfuricum D6.

     

    Wie wirken Schüssler Salze allgemein?

    Schüssler kam zu der Ansicht, dass ein Mangel der genannten Salze nicht durch den fehlenden Verzehr entsprechender Lebensmittel rührt. Vielmehr seien die Zellen nicht in der Verfassung, die Substanzen aufzunehmen. Das heißt der Körper kann die enthaltene Nahrung aus Lebensmittel nicht mehr aufnehmen. Die Folge davon bestehe darin, dass der Körper die Salze nicht aufnimmt und über den Verdauungstrakt wieder ausscheidet. Daher müsse man diese Substanzen verdünnen. Nur so könnten die Salze nicht mehr in Schleimhäute aufgenommen werden. Eine Umsetzung erfolgt durch schrittweise Verdünnung mit Milchzucker. Dieser wird über einen längeren Zeitraum mit der Ausgangssubstanz verrieben.

     

    Wie hoch sollte die Menge an Schüssler Salzen sein?

    Die Dosierung richtet sich grundsätzlich nach den Beschwerden. Sind diese akut, empfehlen Experten die Einnahme von einer Tablette mit der passenden Dosis an Mineralsalz alle zwei Stunden. Bei chronischen Erkrankungen können täglich bis zu vier Tabletten verzehrt werden. Zu beachten ist, dass die Einnahme ungefähr eine Stunde vor den Mahlzeiten erfolgen sollte. Generell gibt es aber keine starren Vorgaben, wie hoch die Tagesdosis ausfallen sollte.

     

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  • Wechselduschen – von „Brrr!“ bis „Ahhhh!“ Gesundheitshinweis

    Wechselduschen – von „Brrr!“ bis „Ahhhh!“ Gesundheitshinweis

    Der Wechsel zwischen kalt und warm ist längst nicht nur ausschließlich in der Sauna für viele Menschen zum Standard geworden. Stattdessen beziehen in der heutigen Zeit auch viele Gesundheitsbewusste die Wechselduschen in ihr morgendliches Ritual mit ein. Was anfangs noch eine ordentliche Portion Überwindung erfordert, stärkt auf lange Sicht gesehen die Gesundheit und macht fröhlich. Das Beste: bei dieser Art von Wellness handelt es sich um eine „Kur“, die Sie jederzeit im heimischen Badezimmer durchführen können.

    Sie härten sich nicht nur ab und stärken Ihr Immunsystem, sondern verbessern parallel dazu noch die Blutzirkulation, schütten Endorphine aus und verwöhnen sich nach dem Sport mit einem besonderen Gefühl.

     

    Ein Ritual mit einer langen Tradition

    Anzunehmen, bei einer Wechseldusche handele es sich um ein Phänomen des 21. Jahrhunderts, wäre ein Trugschluss. Vielmehr waren es, laut Meinung vieler Forscher, schon die Neanderthaler, die den Wechsel zwischen warm und kalt liebten. Sie saßen an heißen Quellen, um sich danach in kühlem Flusswasser abzukühlen.

    Die Auswirkungen einer klassischen Wechseldusche sind auch heute noch dieselben: die Menschen werden wach, erschrecken sich mitunter kurz, gewöhnen sich jedoch schnell an das Gefühl. Schon ein paar Minuten nach dem „Kälteschock“ ist alles vergessen. Sie profitieren von einer Endorphinausschüttung, deren positive Effekte Lust auf den Tag machen.

    Einzige Schwierigkeit: die Überwindung, den Wasserhahn wirklich auf „kalt“ zu stellen. Schummeln gilt hier jedoch nicht. Die Effekte von Wechselduschen können Sie wirklich nur dann vollkommen ausschöpfen, wenn Sie ins Extreme gehen. Der Switch zwischen warm und lauwarm ist bei weitem nicht so erfrischend und belebend.

     

    Die Schritt- für- Schritt- Anleitung – so funktionieren die Wechselduschen

    Mit Hinblick auf das Duschen und den entsprechenden Wechsel zwischen warm und kalt sollten Sie einige Regeln beachten. So ist beispielsweise die Reihenfolge der Temperatur äußerst wichtig. Starten Sie immer mit warmem Wasser. Dieses sollte so temperiert sein, dass es nicht allzu sehr auf der Haut brennt, jedoch auch nicht zu kühl ist.

    Nachdem Sie circa drei Minuten geduscht haben, wechseln Sie für circa eine Minute zu kaltem Wasser. Wie lange Sie nun zwischen den Temperaturgefällen abwechseln, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist nur: den Abschluss sollte immer das kalte Wasser bilden!

     

    Wichtiger Gesundheitshinweis!

    Für gesunde Menschen stellen Wechselduschen eine besondere Kur und sicherlich auch eine kleine Herausforderung dar. Besonders ältere Menschen, die vielleicht sogar unter Herzproblemen leiden, sollten Wechselduschen jedoch in jedem Falle mit dem behandelnden Arzt besprechen! Gegebenenfalls ist hier von wirklich eiskaltem Wasser abzuraten.

     

    Wechselduschen in Etappen – ein guter Einstieg

    Die meisten Menschen können sich mit dem Gedanken an eiskaltes Wasser nur schwer anfreunden. Hier empfiehlt sich eine Basic-Variante als perfekter Einstieg. Fällt es Ihnen schwer, den blauen Knopf unter der Dusche auf Anschlag zu drehen, starten Sie mit den Wechselduschen doch einfach im Bein- und Fußbereich! Nichts spricht dagegen, dieses Procedere auch über einige Wochen hinweg durchzuführen und sich erst danach an andere Bereiche, wie Brust oder Rücken, heranzuwagen.

    Auch mit Hinblick auf die Dauer der Wechselduschen können Sie selbstverständlich auch flexibel bleiben. Eine Minute unter kaltem Wasser zu stehen ist für Sie unvorstellbar? Dann starten Sie mit 30 Sekunden. So nähern Sie sich Ihrem Ziel etappenweise, aber konsequent.

     

    Was bewirken Wechselduschen eigentlich?

    Die positiven Auswirkungen, die auch seitens der Mediziner, mit Wechselduschen bzw. Wechselbädern in Zusammenhang gebracht werden, sind vielfältig. Neben einem Glücksgefühl, von dem die Fans dieser Methode immer wieder schwärmen, stehen hier unter anderem:

    • die Entgiftung
    • der Blutkreislauf und dessen Stabilisierung
    • das Entfernen von Schadstoffen aus den Muskeln
    • eine Verbesserung des Kreislaufs

    und eine bessere Nährstoff- und Sauerstoffversorgung im Fokus. Ein weitreichendes Feld also, das mit Hilfe dieser vergleichsweise einfachen Methode abgedeckt werden kann.

     

    Mögliche Varianten

    Wechseldusche ist nicht gleich Wechseldusche. Je nach Typ und Verfassung empfehlen sich hier unterschiedliche Varianten. So haben Sie unter anderem die Wahl zwischen:

    • dem Wassertreten
    • Wadenwickeln
    • ganzen Bädern.

    Bei der Entscheidung für eine Technik spielt selbstverständlich auch Ihr Kreislauf eine entscheidende Rolle. Je nach Geschmack können Sie hier auch mit den Düften verschiedener Kräuter und Pflanzen experimentieren. Umschläge eignen sich hier hervorragend, um einen Wechsel zwischen warm und kalt noch ein wenig mehr aufzupeppen. Parallel dazu können Sie selbstverständlich auch inhalieren und damit den Nasennebenhöhlenbereich befeuchten. Vor allem Bronchitis Patienten berichten hier oftmals von einer Linderung der Beschwerden.

    Achten Sie jedoch immer darauf, unbedingt auf Wechselduschen zu verzichten, wenn Sie akut krank sind. Ihr Immunsystem könnte ansonsten noch stärker geschwächt werden und Ihr Allgemeinzustand würde sich höchstwahrscheinlich verschlechtern.

     

    Wechselduschen nach dem Sport

    Nicht nur professionelle Sportler, sondern auch Amateure, können sich ebenfalls für die Wechselduschen begeistern. Verständlich. Immerhin härten diese nicht nur ab und sorgen damit auch in der kalten Jahreszeit oft dafür, dass keine Zwangspausen aufgrund von Erkältungen eingehalten werden müssen. Andererseits stehen die Wechselduschen auch in Verbindung mit der entsprechenden Muskelarbeit.

    Durch den Wechsel zwischen „heiß“ und „kalt“ ziehen sich die betroffenen Muskeln zusammen und entspannen sich wieder. Viele Menschen berichten entsprechend davon, dass ihr Muskelkater somit deutlich moderater ausfalle und sich auf die Trainingserfolge verbessert hätten.

     

    Medizin oder Wellness?

    Auch wenn in der heutigen Zeit viele Mediziner ihren Patienten noch zu Wechselduschen raten, lässt sich diese Art der Kur eher in den Bereich „Wellness“ einordnen.

    Sofern Patienten beispielsweise über extreme Blutkreislauf-Beschwerden berichten, wird diesen in der Regel medikamentös zu Leibe gerückt. Andererseits schwören auch viele Wissenschaftler auf Wechselduschen, wenn es um eine morgendliche, gesunde Erhöhung des Blutdrucks geht.

    Im 21. Jahrhundert sind diese Praktiken jedoch eher im Fitnessstudio als in der Arztpraxis zuhause. Hier sorgen sie für ein angenehmes Gefühl nach dem Training, eine mitunter gesteigerte Lebensqualität und ein robustes Immunsystem. Daher gilt: gesunde Menschen sind gut beraten, die Wechselduschen in ihren Alltag einzubauen. Geschwächten oder gar kranken Menschen wird zu einer anderen bzw. ergänzenden Therapie geraten werden.

     

    Vorsicht! Was können Wechselduschen leisten?… und was nicht?

    Auch wenn die positiven Auswirkungen von Wechselduschen teilweise medizinisch bestätigt wurden, wäre es sicherlich dennoch falsch, hier von einem Wundermittel zu sprechen.

    So sind beispielsweise einige Menschen der Meinung, Wechselduschen schützten vor Krebs. Fest steht, dass ein gesundes Immunsystem gute Voraussetzungen für eine verlässliche Gesundheit schafft. Dennoch spielen bei der Entstehung von Krebs nachweislich mehrere Faktoren eine Rolle.