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  • Erkältungen mit Hausmitteln kurieren

    Erkältungen mit Hausmitteln kurieren

    Welche Mittel bei Erkältung helfen

    Erkältungen oder auch grippale Infekte sind Erkrankungen, die besonders häufig vorkommen. Im Schnitt haben Erwachsene zwei bis drei Mal im Jahr eine Erkältung, Kinder sind mit vier bis acht Mal pro Jahr noch häufiger krank. Unter einer Erkältung versteht der Arzt eine Erkrankung der oberen Atemwege, die durch Viren ausgelöst werden. Aber auch starke Kälteeinwirkung, die das Immunsystem des Körpers schwächt, kann ein Grund für eine Erkältung sein.

    Auf Erkältungen mit Antibiotika zu reagieren wäre so, als würde man mit Kanonen auf Spatzen schießen, aber es gibt eine Reihe von sehr wirksamen Hausmitteln, die jeder Erkältung schnell und einfach ein Ende bereiten.

    Die Symptome

    Erkältungen haben sichere Symptome und dazu gehören:

    • Husten
    • Schnupfen
    • Halsschmerzen
    • Heiserkeit
    • Kopf- und Gliederschmerzen

    Wenn diese Symptome auftreten, dann wird es Zeit für die Mittel, die schon die Großmutter kannte und die bis heute nichts von ihrer Effektivität verloren haben. Wirken können diese alten bewährten Hausmittel aber nur dann, wenn der Körper zur Ruhe kommt. Daher ist es sehr wichtig, sich bei Erkältungen hinzulegen und auszuruhen.

    Welche Hausmittel helfen bei Erkältungen?

    Wenn der Hals schmerzt, die Nase läuft und der Kopf brummt, dann ist eine heiße Hühnersuppe eine sehr gute Wahl. Die Suppe sollte heiß getrunken werden und dann geht es ab ins Bett, um tüchtig zu schwitzen. Wer sich nicht mit einer Hühnersuppe anfreunden kann, der ist auch mit heißem Holundersaft auf der richtigen Seite. Der Saft wird mit einem Drittel Wasser verdünnt, heiß gemacht und dann auch heiß getrunken. Wer möchte, der kann auch noch einen Teelöffel Honig in den Saft rühren, denn Honig ist ein wunderbarer Virenkiller. Nach dem heißen Holundersaft geht es wieder ab ins Bett zum Schwitzen.

    Halschmerzen sind unangenehm und bekämpft werden können sie mit Salz und Wasser. Zwei Teelöffel normales Speisesalz in Wasser auflösen und dann mit dieser Mischung gurgeln sorgt dafür, dass die Halsschmerzen verschwinden. Ein heißer Halswickel mit zerdrückten Kartoffeln ist ebenfalls eine gute Idee, denn auch die Kartoffel kann Viren den Garaus machen.

    Effektive Hilfe bei Husten

    Auch ein hartnäckiger Husten gehört bei den meisten Menschen zu den unangenehmen Begleiterscheinungen, wenn sie eine Erkältung haben. Die Viren sorgen dafür, dass die oberen Luftwege und die Bronchien verschleimen und dieser Schleim löst einen Hustenreiz aus, der für schlaflose Nächte sorgt. Um den Husten mit natürlichen Mitteln zu bekämpfen und zu besiegen, muss nur eine klein geschnittene Zwiebel mit Kandiszucker zu einem zähen Brei verkocht werden. Dieser Brei sollte nach Möglichkeit immer warm stehen, zum Beispiel auf der Heizung, und dann löffelweise über den Tag verteilt eingenommen werden. Die Zwiebel hat eine antibakterielle Wirkung und der Kandis befreit die Bronchien vom Schleim. Auch heiße Milch mit Honig ist für die oberen Atemwege eine gute Sache, denn die Milch beruhigt, und der Honig wirkt wie die Zwiebel auch, als Antibiotikum.

    Grippe oder Erkältung?

    Auch wenn Erkältungen grippale Infekte genannt werden, mit einer echten Grippe haben sie nichts zu tun. Eine Grippe oder Influenza ist leicht an ihren typischen Symptomen zu erkennen:

    • Hohes Fieber über 39° Grad
    • Schüttelfrost
    • Heftige Gliederschmerzen
    • Kopfschmerzen
    • Muskelschmerzen

    [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-heart-broken“ size=“32″ icon_color=“#dd3333″ icon_bg=“circle“ hover_animation=“border_increase“ ]Gegen eine echte Grippe helfen keine Hausmittel mehr, hier muss mit Antibiotika geholfen werden. Eine verschleppte Grippe, die nicht rechtzeitig und richtig behandelt wird, kann zu einer Herzmuskelentzündung und damit auch zum Tod führen.

  • Migräne mit Aura

    Migräne mit Aura

    Nur wer schon mal eine richtige Migräne hatte, der weiß, wovon die Rede ist. Unerträgliche Kopfschmerzen legen den Patienten komplett flach. Nichts ist mehr möglich. Am allerliebsten würde man sich in ein dunkles Zimmer zurückziehen und einfach gar nichts mehr, um sicher herum mitbekommen zu müssen. Schön wäre es zu schlafen und erst wieder aufzuwachen, wenn, der Schmerz weg ist. Nicht jeder leidet „nur“ unter Migräne, denn viele leiden zusätzlich noch unter den Folgen der Migräne mit Aura. Dabei kann es zu unzählig vielen Symptomen kommen, welche die Kopfschmerzen noch unerträglicher machen. Dabei macht es echt Sinn, einen Arzt oder einen Heilpraktiker aufzusuchen, der sich mit dieser Symptomatik auskennt.

    Was gegen Migräne hilft

    Mutterkraut auch unter dem Namen (Chrysanthemum parthenium) kann die Symptome der Migräne lindern. Versuchen Sie ein paar Wochen lang ob es Ihnen hilft. Das Mutterkraut ist pflanzlich und sie brauchen sich keine Sorgen wegen der Einnahme machen. Was ebenso gut hilft sind sogenannte Kombipräperate diese helfen gegen die Schmerzen und ebenso gegen die Übelkeit. Ihr Arzt kann Ihnen außerdem Triptane verordnen. Dieses Medikament ist derzeit das wirksamste Medikament gegen Migräne. Erhältlich ist dieses Medikament in Form von Tabletten, Nasenspray und Spritzen.

    Was sie außerdem noch tun können ist zum Beispiel:

    • Legen Sie sich in einen dunklen Raum
    • Versuchen Sie etwas zu schlafen
    • Bei hellem Tageslicht setzen sie sich eine Sonnenbrille auf
    • Trinken Sie immer wieder ein Schluck Wasser• Nehmen sie bei den ersten Syptomen Schmerzmittel ein

    Was genau ist denn eigentlich Migräne

    Bei einer Migräne ist es so, dass die Kopfschmerzen in Attacken immer wieder auftreten. Der Kopf beginnt dabei zu bohren und zu hämmern wie verrückt und jede Bewegung macht die Schmerzen nur noch schlimmer. Die Schmerzen können für wenige Stunden, aber auch für mehre Tage anhalten. Auf Licht reagiert der Betroffene sehr empfindlich, denn das Licht ist fast unerträglich. Auch Lärm ist etwas, was fast nicht ertragen werden kann. Viele der Migränepatienten leiden während eines Anfalls auch noch unter Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder auch Durchfall. Die Symptome sich bei Migräne sehr unterschiedlich. Viele der Patienten leiden auch noch unter einer sogenannten Aura, das bedeutet, dass diese Aurasymptome die Migräne ankündigen. Dabei kommt es ein paar Stunden vor dem eigentlichen Migräneanfall zu eindeutigen Symptomen. Das können zum Beispiel Sehstörungen sein. Die Aura bei einer Migräne lässt ein gestörtes Sinnesempfinden auftreten. Das kann ein sehr starker Schwindel sein, auch geänderte Geschmacks- und Geruchswahrnehmungen sind vorhanden. Können, muss aber nicht, bei jedem Patienten äußert sich die Aura verschieden. Bei einer Migräne mit Aura handelt es sich immer um eine neurologische Störung.

    Die Auslöser für Migräne mit Aura

    Was die Auslöser für Migräne betrifft, oder die Aura, so gibt es da noch keine handfeste Anhaltspunkte. Alle Theorien, basieren auf Vermutungen. Expertenmeinungen gehen aber dennoch davon aus, dass es sich um eine Fehlfunktion des Gehirnstoffwechsels handelt. Irgendwas läuft da falsch und es werden falsche Informationen im Gehirn weitergeleitet. Was zur Folge haben kann, dass die Schmerzempfindlichkeit in den Blutgefäßen beeinflusst wird. Es wird davon ausgegangen, dass es zu vielen kleinen Entzündungen im Gehirn, oder besser gesagt in dessen Blutgefäßen kommt und diese lösen dann eben die Migräne und die Aura aus.

    Die Ursache der Migräne mit Aura

    Viele wissen leider gar nicht, dass sie unter eine Migräne mit Aura leiden, denn sie sind dann eben der Meinung, dass es zu den normalen Migräne Symptomen gehört. Die Migräne ist ganz eng verwandt mit epileptischen Anfällen. Die Aura beginnt in etwa 60 Minuten vor dem Migräne Anfall. Und es können wirklich die unterschiedlichsten Symptome auftreten. Wer nun also vor dem Anfall unter Sehstörungen leidet, der wird vermutlich an einer sogenannten Augenmigräne leiden. Personen, die einen Migräneanfall haben, schütten vor dem Anfall extern viele Botenstoffe des Glückshormon Serotonin aus. Das lässt die Adern verengen und löst die Attacken aus. Leider ist dagegen noch nicht wirklich ein Medikament entwickelt worden, welches diesen Vorgang stoppen kann. Mittlerweile werden einige Medikamente, die zufällig entdeckt worden sind, angeboten, aber diese sind eigentlich für andere Erkrankungen gedacht, wie zum Beispiel Betablocker oder auch Tabletten, die Epileptikern verabreicht werden. Die Frage ist da grundsätzlich, wie hoch ist der Preis dafür, um diese Medikamente bei Migräne dauerhaft einzunehmen.

    Die Auslöser der Aura

    Wer nun also unter starken Kopfschmerzen leidet und starke Aurasymptome hat, der hat das bestimmten Teilen im Gehirn zu verdanken. Denn bei einem Anfall ist es so, dass die hintere Gehirnhälfte schlechter durchblutet ist und das sorgt dafür, dass die Aura Symptome überhaupt erst entstehen. Durch die schlechte Durchblutung kommt es soweit, dass dieser hintere Teil mangelversorgt wird. Das Gehirn bekommt zu wenig Sauerstoff und führt eben zu diesen unangenehmem Vorboten eines Migräneanfalls. Leider ist es echt so, dass die Migräne mit Aura viel zu wenig erforscht ist.

  • Können Hausmittel bei Schlafstörungen helfen?

    Können Hausmittel bei Schlafstörungen helfen?

    Menschen, die gut und lange schlafen können, wissen gar nicht, wie belastend es sein kann, wenn man sich Nacht für Nacht im Bett wälzt und nicht einschlafen kann. Das ist fast unerträglich und irgendwann geht dann gar nichts mehr, denn der fehlende Schlaf, raubt einem fast den Verstand. Irgendwann ist es dann soweit, dass sogar der Alltag nicht mehr ohne Probleme gemeistert werden kann, denn die Folge kann sein, dass man gereizt ist und sich auch auf die täglichen Aufgaben nicht mehr konzentrieren kann. Zu Schlafstörungen kann es dann kommen, wenn die Probleme des Tages mit ins Bett genommen werden, oder auch dann, wenn Stress den Alltag beherrscht. Diese Schlafstörungen müssen aber nicht sein, denn es gibt ganz tolle Hausmittel, die dabei helfen können, die Schlafstörungen in den Griff zu bekommen.

     

    Wie kann man die Schlafprobleme in den Griff bekommen

    Wer wirkliche Probleme mit dem Einschlafen hat, der sollte auf gar keinen Fall zu Schlaftabletten greifen, denn diese lösen das Problem nicht und zudem können diese Tabletten viel zu schnell abhängig machen. Wie wäre es denn mit Sauna, das entspannt und macht müde, und sorgt zudem auch gleich dafür, dass es zu einem erholsamen Schlaf kommt. Ein wundervolles Hausmittel bei Schlafstörungen ist es, am Abend einen entspannenden Tee zu trinken, dieser sollte idealerweise kurz vor dem schlafen gehen, noch richtig warm getrunken werden. Vorzugsweise kann Lavendeltee oder auch ein Tee mit Baldrian getrunken werden. Schon nach kurzer Zeit wird der Tee seine volle Wirkung haben, denn er macht so richtig müde und schläfrig. Ein Weiteres tolles Hausmittel bei Schlafstörungen wäre, am Abend einen Spaziergang zu machen, das gleicht aus und entspannt. Anschließend ein warmes Vollbad nehmen, diesem kann etwas Rosmarin oder Lavendel beigemischt werden. Sicher ist, die Nacht ist dann gerettet, denn Schlafstörungen dürften eindeutig nicht auftreten. Wer Probleme mit Stress hat, der sollte es zwingend mit Yoga versuchen, oder aber auch Entspannungsübungen sind in diesem Fall sehr gut. Zudem kann auch Meditation wunderbar helfen, um abzuschalten und die Schlafprobleme in den Griff zu bekommen. Hausmittel sind auf jeden Fall bedeutend besser, als die Schlafprobleme mit Medikamenten zu behandeln.

     

    Ursachen die Schlafprobleme verursachen

    Die häufigsten Ursachen die Schlafprobleme verursachen sind zu viel Stress und auch eine unzureichende Auslastung. Diese Ursachen können Menschen, Tatsache den Schlaf rauben, aber dagegen kann wirklich sehr gut mit Hausmitteln angegangen werden. Es ist nicht 100 Prozent sicher, dass die Schlafprobleme damit behoben werden können, aber ein Versuch ist es allemal wert. Aber meist ist es der Mensch selber, der sich den Tag über vollkommen falsch verhält und deshalb wird dann nachts der Schlaf geraubt. Wer ohnehin schon schlecht Ein- bzw. durchschlafen kann, der sollte auf zu viel Kaffee und schwarzen Tee verzichten, zumindest am Abend. Auch Alkohol am Abend ist nicht gerade zu empfehlen. Sollten es vielleicht Schmerzen sein, die einen nicht einschlafen lassen, dann ist es sehr sinnvoll ein Gespräch mit dem Arzt zu führen, denn dann sollte in Erwägung gezogen werden, eine Schmerztherapie einzuleiten. Ganz wichtig aber ist es auf jeden Fall, dass Probleme nicht mit in den Schlaf genommen werden, auch Sorgen und Probleme, sind der Schlafkiller schlechthin. Es ist sehr empfehlenswert, die Probleme tagsüber zu verarbeiten, denn passiert das nicht, dann wird die Nacht zum absoluten Albtraum werden. Wer trotz allem nicht einschlafen kann, weil die Schlafprobleme noch immer vorhanden sind, der tut gut daran, sich einem Psychotherapeuten anzuvertrauen. Denn es kann auch durchaus möglich sein, dass Probleme aus vergangenen Zeiten so fest in der Psyche verankert sind, dass diese Schuld an den Problemen sind. Ausreichender Schlaf ist extrem wichtig und werden die Schlafprobleme nicht behandelt, kann das ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Hausmittel sollten immer der Ansatzpunkt Nummer eins sein.

  • Das Stillkissen, ein echter Allrounder

    Das Stillkissen, ein echter Allrounder

    Stillkissen, eigentlich ist der Name ziemlich irrenführend. Denn die riesigen, irgendwie wurstähnlichen Gebilde leisten nämlich nicht nur während der Stillzeit gute Dienste sondern auch schon während der Schwangerschaft. Denn spätestens dann wenn der wachsende Bau eine gewisse Größe erreicht hat, dann ist es nicht mehr ganz so einfach eine bequeme Schlafposition zu finden. Ein Stillkissen kann hierbei wertvolle Dienste leisten. Denn wird das Kissen unter dem Babybauch drapiert und zwischen den Beinen hindurchgeführt, muss der Körper deutlich weniger Gewicht tragen. Dadurch wird die Wirbelsäule entlastet und etwaigen Verspannungen der Rückenmuskulatur wird vorgebeugt.

    Doch nicht nur in der Nacht leistet das Stillkissen während der Schwangerschaft gute Dienste, auch tagsüber kann es zum Einsatz kommen. Tagsüber kann das Stillkissen als Sitzpolster gute Dienste leisten. Denn es ist eben nicht nur besonders weich, sondern unterstützt auch den Rücken. Insbesondere kurz vor der Geburt ist dies nicht zu unterschätzen.

    Stillen mit einem Stillkissen

    Wer einmal mit einem Stillkissen gestillt hat, der möchte mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr ohne. Denn Stillen ist nun mal eben nichts was in 5 Minuten erledigt ist. Viele Mütter empfinden das Stillen als äußerst anstrengend. Nicht selten sind Resultate einer falschen Stillposition Verspannungen im Nacken, wunde Brustwarzen und schmerzende Arme. Der Gebrauch eines Stillkissens kann zu einer wesentlichen Erleichterung während des Stillens beitragen. Denn wird das Stillkissen während des Stillens wie ein Hufeisen um den Körper der Mutter geschlungen, dann ist nicht nur das Sitzen für die stillende Mama wesentlich angenehmer, sondern es wird so auch erreicht das, dass Baby eine angenehme und vor allem auch sichere Stillposition einnimmt.

    Doch worin unterscheidet sich nun ein Stillkissen von einem normalen Kissen und wo genau liegt der Vorteil für den Einsatz eines Stillkissens begründet? Ein großer Vorteil liegt wohl ganz klar auf der Hand und das ist der, dass Dank des Stillkissens keine abenteuerliche Unterlage, vor dem Stillen, mehr gebaut werden muss. Denn anders als bei herkömmlichen Kissen liegt oder sitzt man auf einem Stillkissen automatisch bequem und einigermaßen stabil. Dadurch wird das Anlegen des Babys erheblich erleichtert. Dies sorgt nicht nur beim Baby für Entspannung, sondern auch bei der stillenden Mama.

    Doch auch über die Zeit der Schwangerschaft und Stillzeit hinaus leistet das Stillkissen noch gute Dienste. So kann es beispielsweise beim Babyturnen oder auch bei den ersten Sitzversuchen des Babys zum Einsatz kommen. Aber auch als Kuschelkissen im Babybettchen ist das Stillkissen einfach unentbehrlich.

    Stillkissen ist nicht gleich Stillkissen

    Von außen mögen sich die Kissen vielleicht gar nicht unterschieden, doch der Unterschied liegt hier auch eher im Innenleben begründet. So gibt es beispielsweise Stillkissen die mit Styropor, Dinkel oder Wolle gefüllt sind.

    • Vorteile der Stillkissen die mit Styroporkügelchen oder Schaumstofflocken gefüllt sind, ist das geringe gewicht. Außerdem sind sie hygienisch da sie ganz problemlos in der Maschine gewaschen werden können. Allerdings empfiehlt sich beim Kauf darauf zu achten, dass die Kissen nicht all zu streng riechen. Denn ein starker geruch könnte darauf hindeuten, dass sich gesundheitsschädliche Gase gebildet haben.
    • Eindeutig schwerer als Kissen mit Styroporfüllung, sind Stillkissen die mit Dinkel gefüllt sind. Allerdings speichern diese sehr schnell die Körperwärme und geben sie auch wieder ab. Doch bei Stillkissen mit Getreidefüllung muss darauf geachtet werden, dass sie immer trocken gehalten werden, denn sonst kann es schnell zu einer Schimmelbildung kommen.
    • Stillkissen mit Wollfüllung sind zwar die absoluten Leichtgewichte unter den Stillkissen, sind dadurch aber auch am instabilsten. Allerdings lässt sich dies beheben, in dem man einfach selbst noch mit etwas Füllmaterial nachhilft.

    Die Auswahl an Stillkissen ist mittlerweile riesig. Genauso groß sind auch die Preisunterschiede zwischen den Herstellern. So gibt es Stillkissen die vielleicht gerade mal 20 Euro kosten und für andere Kissen müssen hingegen 70Euro und mehr hingelegt werden. Ein ausgiebiger Vergleich vor dem Kauf lohnt sich auf jeden Fall.

    Bild: © Depositphotos.com / rimdream

  • Herzinfarkt – Erkennen, Handeln, Behandeln

    Herzinfarkt – Erkennen, Handeln, Behandeln

    Herzinfarkt – Wie erkennt man einen Herzinfarkt

    Definition und Beschreibung

    Nicht jeder Herzanfall ist auch gleich ein Herzinfarkt. Den Vorläufer bezeichnet der Arzt als Angina-pectoris-Anfall. Kommt es jedoch zum Myokardinfarkt, denn handelt es sich um ein Ereignis, das sofortiger Rettungsmaßnahmen bedarf. Ein akuter Herzinfarkt ist lebensbedrohlich! Während eines Infarktes sterben Teile des Herzmuskels ab.

     

    Risikofaktoren, die einen Herzinfarkt begünstigen:

    • Bluthochdruck
    • Rauchen
    • Alkoholmissbrauch
    • Drogenkonsum
    • Diabetes mellitus
    • Schlaganfall
    • Übergewicht
    • falsche Ernährung
    • Bewegungsmangel
    • familiäre Vorbelastung durch Herzkreislauferkrankungen, Schlaganfall, Infarkt
    • erblich bedingte oder erworbene Fettstoffwechsel-Störung (zu hohes LDL, IDL sowie Triglyceride bei niedrigem HDL – Cholesterin- und Blutfettwerte)
    • Stress, plötzliche starke Belastungen bei starken Schwankungen des Blutdrucks

    Herzinfarkt – Ursachen und Symptome

    Fast die Hälfte aller Infarkte ereignen sich zwischen 06:00 und 10:00 Uhr und montags eher als an den anderen Tagen.

    Die meisten Patienten haben vor dem Infarkt bereits Herzbeschwerden, z. B. eine koronare Herzkrankheit. Ein Viertel aller Infarkte verläuft beschwerdearm bis beschwerdefrei. Gründe für den Herzfinfarkt können mehr als 20 Minuten bestehende Durchblutungsstörungen, Blutgerinnsel und arteriosklerotisch (Arterienverkalkung) bedingte Gefäßverengungen sein.

    Bei diesen Anzeichen für einen Herzinfarkt sollten Sie unbedingt sofort die Nr. 112 (Rettungsdienst) anrufen:

    • starke Schmerzen von über 5 Minuten Dauer, die auch ausstrahlen (in Arme, Schultern, Rücken, den Oberbauch oder in Kiefer und Hals)
    • massive Enge, starker Druck, Einschneidegefühl im Herzbereich
    • starkes Brennen, Stechen, reißende Schmerzen
    • Luftnot, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen (häufiger bei Frauen als bei Männern) in bisher noch nicht dagewesenem Ausmaß
    • kalte, fahle Haut, Angstschweiß, kalter Schweißausbruch, Todesangst
    • allgemeine Erschöpfung, Schlafstörungen, Magenverstimmungen
    • Herzrhythmusstörungen, unregelmäßiger, schneller Puls

    Diagnose und Verlauf eines Herzinfarkts

    Für die Diagnose von Herzinfarkten gibt es verschiedene Verfahren. EKG-Veränderungen (ST-Streckenhebung, nach 1-2 Tagen Q-Zacken), Laboruntersuchungen (Troponinwert erhöht) sowie makroskopische und mikroskopische Gewebsveränderungen sind Zeichen eines Myokarinfarktes. Im Labor zeigen sich neben dem Troponin weitere Enzyme und Eiweiße, die nach einem Infarkt verstärkt im Blut nachweisbar sind, z. B. der Herzmarker Glycogenphosphrylase BB. Außerdem deutet eine Schmerzdauer über 20 Minuten auf einen Herzinfarkt hin.

    Ein Herzultraschall (Echokardiografie) zeigt typische Wandbewegungsstörungen im betroffenen Bereich. Beim Abhören treten Rasselgeräusche über der Lunge auf sowie ein dritter Herzton. Auffällige Herzgeräusche deuten auf Entzündungen oder Insuffizienzen hin. Ein Belastungs-EKG nach der Akutphase sowie ein Langzeit-EKG decken Durchblutungsstörungen im Herzmuskel sowie Herzrhythmusstörungen auf.

    Mit der Angiografie zur Gefäßdarstellung der Herzkranzgefäße bei einer Herzkatheter-Untersuchung spüren die Ärzte Verengungen oder Gefäßverschlüsse auf. Gleichzeitig können die Gefäße mittels Ballonkatheter aufgedehnt werden.

    Wird beim Verdacht auf einen Herzinfarkt nicht sofort der Notarzt gerufen, so kann das Ereignis zum Tode führen! Der Herzinfarkt ist in den Industriestaaten Todesursache Nummer Eins. Schlimmstenfalls treten gefährliche Rhythmusstörungen, wie Kammerflimmern, Hezrasen und unregelmäßiger Puls auf, es kommt zum Zusammenbruch mit Bewusstlosigkeit und Herz-Kreislauf-Stillstand.

    Allgemein bekannte Behandlungsmethoden eines Herzinfarks

    Unverzüglich muss der Notarzt informiert werden. Ohne zu zögern 112 anrufen, Infarktverdacht äußern und niemals selbst den Betroffenen mit dem Auto in die Klinik bringen. Es könnte sein, dass der Patient unterwegs zusammenbricht! Innerhalb der ersten Zeit nach dem Infarkt bis zu einer Stunde sind die Gefahren Kammerflimmern und Herzstillstand am größten. Ersthelfer oder Rettungsdienste müssen dann wiederbeleben (meist mit Defibrillation), um eine Mangelversorgung des Gehirns mit Folgeschäden oder den Tod zu vermeiden.

    Wird die Behandlung innerhalb der ersten Stunde eingeleitet, kann mittels Lyse (Medikament löst Blutgrinnsel auf) oder Herzkatheter der Gefäßverschluss fast komplett beseitigt werden. Mit einem Ballonkatheter wird das Gefäß aufgedehnt und ein Stent (Röhrchen) eingesetzt.

    Wenn die ST-Hebung beim Infarkt im EKG nicht nachgewiesen wurde, dann ist eine Lysetherapie eine Gegenanzeige (nicht durchführbar) und der Nutzen von Herzkatheter und Stent nicht nachgewiesen.

    Medikamente, die Nitroglycerin enthalten, bessern die Beschwerden. Außerdem dienen die Medikamente der Sauerstofffversorgung, der Blutgerinnsel-Vermeidung und der Beseitigung der Schmerzen. Über eine Maske oder Nasensonde gibt man Sauerstoff. Gegen die Beschwerden helfen ASS, Morphinpräparade, Heparinspritzen.

    In der akuten Phase werden Betroffene mittels EKG-Monitoring auf der Intensivstation überwacht. Am nächsten Tag erfolgt die Mobilisation und nach ungefähr einer Woche werden die Patienten entlassen. Die Normalisierung des Zustandes kann bis zu drei Wochen dauern, dann sind gewohnte Aktivitäten im Alltag wieder möglich.

    Lebenslang sollten Medikamente eingenommen werden (Betablocker, ACE-Hemmer, ASS, Statine, Prasugrel oder Clopidogrel). Implantierte Defibrillatoren schützen bei eingeschränkter Herzpumpfunktion vor plötzlichem Herztod. Risikofaktoren sind zu minimieren. Gezieltes Ausdauertraining nach ärztlichem Rat stärkt das Herz. Kuren, Physiotherapie, Schulungen und Beratung dienen dem kompletten Wiedereinstieg in den Alltag.