Schlagwort: Schlafen

  • Schlaftabletten ohne Rezept für kurzfristige Hilfe

    Schlaftabletten ohne Rezept für kurzfristige Hilfe

    Während zahlreiche rezeptpflichtige Schlaftabletten im Allgemeinen eher im Verruf sind, abhängig zu machen, bieten sich Schlaftabletten ohne Rezept ideal für die kurzfristige Anwendung an. Vor dem Erwerb von Schlafmitteln empfiehlt es sich, mit einem Arzt über eventuelle Nebenwirkungen zu beraten.

     

    Schlaftabletten ohne Abhängigkeit

     

    Die Furcht vor einer Schlaftabletten Abhängigkeit ist in der Bevölkerung recht groß. Einige verschreibungspflichtige Schlafmittel führen machen tatsächlich abhängig. Hinzu gesellt sich ein gewisser Gewöhnungseffekt, so dass eine immer höhere Dosis benötigt wird, um noch eine Wirkung erzielen zu können.

     

    Aus diesem Grunde ist es empfehlenswert, auf Schlaftabletten ohne Rezept zurückzugreifen. Diese sind in jeder Apotheke erhältlich, beispielsweise Hoggar® Night. Mithilfe dieses Schlafmittels können leichte bis mittlere Schlafprobleme für einen kurzen Zeitraum von bis zu zwei Wochen erfolgreich bekämpft werden. Dabei muss keine Schlaftabletten Abhängigkeit befürchtet werden.

     

    Hervorragende Wirkdauer

     

    Der Schlaftabletten Wirkstoff Doxylamin in Hoggar® Night blockiert das körpereigene Histamin, das für den Wachzustand verantwortlich zeichnet. Eine Einnahme dieses Schlafmittels für einen längeren Zeitraum ist nicht erforderlich. Im Gegensatz zu anderen Medikamenten mit einer schlaffördernden Wirkung kann Hoggar® Night unmittelbar bei akutem Bedarf seinen Einsatz finden.

     

    Dieses Schlafmittel, eingenommen etwa 60 Minuten vor dem Schlafengehen zeigt eine ausgezeichnete Wirkung für rund sechs Stunden. Am folgenden Tag wachen Sie munter, eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit ist nicht zu spüren.

     

    Bei Hoggar® Night handelt es sich um Schlaftabletten ohne Rezept, die sich für Schlafprobleme verschiedener Ursachen eignen. So können diese unter anderem in

     

    • Jetlag
    • Stress
    • Nervosität

     

    begründet liegen. Eine negative Beeinflussung des physiologischen Schlafrhythmus erfolgt durch die Einnahme des Schlafmittels nicht.

     

    Welcher Personenkreis von Hoggar® Night profitieren kann

     

    Auf Grund der guten Verträglichkeit der Schlaftabletten ohne Rezept und des nicht am Folgetag müde machenden Effekts eignet sich das Schlafmittel hervorragend zur kurzzeitigen Behandlung von Schlafproblemen bei Berufstätigen, die gehäuft unter Stresssituationen leiden und hochkonzentriert arbeiten müssen.

     

    Ferner haben Mütter sehr viel Arbeit mit dem Haushalt, den Kindern und ihrem Beruf. Die hieraus resultierenden Belastungsspitzen rufen oftmals Schlafstörungen hervor.

     

    Während Studierende zahlreiche Prüfungen bestehen müssen und gehäuft vor Klausuren unter starker Aufregung leiden, führen diese Belastungen nicht selten zu Problemen beim Ein- und Durchschlafen.

     

    Dahingegen funktioniert bei älteren Menschen die so genannte innere Uhr automatisch nicht mehr so gut wie einst. Die Phasen des Tiefschlafs verkürzen sich und der Schlaf wird leichter. Eine allgemeine Veränderung des Tag-Nacht-Rhythmus ist die Folge – Schlafstörungen sind vorprogrammiert.

     

    Aber auch Personen, wie Flugbegleiter oder Schichtarbeiter können von Schlaftabletten ohne Rezept profitieren – ohne Angst abhängig zu werden.

  • Bettnässen

    Bettnässen

    Bettnässen tritt bei Kindern und manchen Jugendlichen gelegentlich auf. Ab dem fünften Lebensjahr schlafen Kinder in der Nacht durch oder wachen auf, wenn die Blase drückt. Jedoch kann sich diese Routine auch erst zu einem späteren Zeitpunkt entwickeln.

     

    Bettnässen – Problem erledigt sich meist von selbst

     

    Ungefähr jedes sechste Kind im fünften Lebensjahr bemerkt es erst zu spät, dass die Blase voll ist. Erwacht dieses, ist das Bett meist schon nass. Dieser Zustand kann neben dem Kind selbst auch für seine Geschwister und Eltern eine sehr belastende Situation sein. Vor allem dann, wenn das Bettnässen häufiger vorkommt.
    Unter Bettnässen wird verstanden, wenn ein etwa fünfjähriges Kind in der Nacht ständig ins Bett macht – ohne dass hierfür eine körperliche Ursache erkennbar ist.

     

    Im Normalfall erledigt sich das Bettnässen im Verlaufe der Zeit von selber. Bis es jedoch soweit ist, können Eltern ihr Kind auf unterschiedliche Weise unterstützen. Eine Methode ist das Wecksystem. Eine kurzfristige Möglichkeit kann auch in der Gabe von Medikamenten bestehen.

     

    Mögliche Ursachen für Bettnässen

     

    Als Hauptursache für Bettnässen im Kinder- und Jugendalter ist das Nichtaufwachen bei voller Blase zu sehen. Stattdessen tritt eine Entspannung des Blasenschließmuskels auf, die Blase entleert sich, während das Kind schläft. Bettnässen geschieht niemals mit Absicht. Es wird von den betroffenen Kindern und Jugendlichen schlicht nicht bemerkt, wenn die Blase voll ist.

     

    Forscher haben herausgefunden, dass bei einigen Kindern, die unter Bettnässen leiden, die Reifungsprozesse, die für die Kontrolle der Blasenfunktion notwendig sind, ein weniger langsamer ablaufen. Hierzu zählt beispielsweise ein richtiges Erkennen von Nervensignalen der Blase des Gehirns und deren Verarbeitung. Dadurch kann das Kind erlernen, bei welchem Signal es nachts aufwachen müsste. Ferner muss sich auch der Blasenschließmuskel erst entwickeln.

     

    Wann ein Kind trocken wird und keine Neigung mehr zum Bettnässen zeigt, hängt scheinbar auch von bestimmten Erbfaktoren ab. Von einigen Forschern wird vermutet, dass bestimmte Gene hierfür verantwortlich sein könnten. Dabei handelt es sich um Gene, die das Hormon Vasopressin beeinflussen. Dieses zeichnet dafür verantwortlich, dass nachts seitens der Nieren die Urinproduktion vermindert wird. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass die Schlaftiefe von Genen beeinflusst wird.

     

    Hat ein Kind Probleme mit der Verdauung oder nimmt unmittelbar vor dem Zubettgehen koffeinhaltige Getränke, beispielsweise Cola, zu sich, kann ein nächtliches Bettnässen begünstigt werden. Generell hat Bettnässen jedoch kaum etwas mit der Menge der aufgenommenen Getränke vor dem Zubettgehen zu tun. Entscheidend hierfür ist eher, ob der Organismus eine ausreichende Menge an Vasopressin herstellt und ob die Nieren in der Lage sind, frühzeitig auf Nachtbetrieb umzuschalten.

     

    Ärztlich zu behandelnde Ursachen von Bettnässen

     

    Neben den erblichen Faktoren existieren zudem weitere Ursachen, die gegebenenfalls die Konsultation und Therapie seitens eines Arztes zur Folge haben sollten. Hierzu zählen

     

    • Diabetes mellitus
    • Fehlbildungen im Bereich des Harntrakts
    • Nächtliche Polyurie
    • Schlafapnoe

     

    Auftreten von Bettnässen

     

    Eine Vielzahl von Kindern macht nur ein- bis zweimal im Monat ins Bett, andere Kinder mehrmals pro Woche. Jungen sind häufiger von Bettnässen betroffen als Mädchen.

     

    Es kann davon ausgegangen werden, dass von 100 Kindern

     

    im Alter von Anzahl betroffener Kinder
    sieben Jahren sieben
    zehn Jahren fünf
    zwölf bis vierzehn Jahren zwei bis drei
    15 Jahren ein bis zwei

     

    in Frage kommen.

     

    Gelegentlich kann es vorkommen, dass ein Kind, welches schon einige Monate oder auch Jahre trocken war, ganz plötzlich wieder zum Bettnässen neigt. In einem solchen Fall wird von einer sekundären Enuresis gesprochen. Diese Form des Bettnässens kann ein Anzeichen für psychischen Stress sein. Psychischer Stress entsteht bei Kindern oftmals, wenn beispielsweise ein Geschwisterkind geboren wird oder es familiäre Probleme gibt.

     

    Jedoch kommen auch organische Ursachen für das sekundäre Bettnässen in Frage, unter anderem Diabetes mellitus, eine Infektion der Blase oder der Nieren.

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    Bild: © Depositphotos.com / iriana88w

     

     

  • So schlafen Babys auch im Sommer immer ruhig und gesund

    So schlafen Babys auch im Sommer immer ruhig und gesund

    Frauen, die ihr Baby im Sommer bekommen, können sich freuen, denn Sommerbabys werden ganz besondere Menschen. Sie haben bei der Geburt ein höheres Gewicht, sie schlafen schneller durch, sie sind ruhiger und haben weniger Probleme in ihrer Entwicklung. Forscher der Universität im englischen Cambridge vermuten, dass diese positiven Eigenschaften darauf zurückzuführen sind, dass die Mütter dieser Babys viel Sonnenlicht und damit auch viel natürliches Vitamin D bekommen haben. Da aber neugeborene Kinder noch nicht in der Lage sind, die eigene Körpertemperatur zu regulieren, kann der Sommer für die Kleinen sehr anstrengend sein. Mit den nachfolgenden fünf Tipps kommen Babys entspannter durch den heißen Sommer.

    Das Kinderzimmer vor zu viel Sonne schützen

    Am Morgen ist die Luft noch angenehm frisch und die Mütter sollten diese Zeit nutzen, um das Kinderzimmer gut zu lüften. Gleichzeitig sollten aber die Vorhänge geschlossen werden, denn so wird verhindert, dass der Raum sich über den Tag aufheizen kann. Wenn die Mittagssonne vom Himmel knallt, dann sollte das Fenster wieder geschlossen werden. Gibt es eine warme Nacht, dann kann das Fenster auf Kipp geöffnet werden, wichtig ist aber, dass es keinen Durchzug gibt.

    Leichte Kleidung verhindert Schwitzen

    Ist der Sommertag sehr heiß, dann sollte auf einen Spaziergang um die Mittagszeit verzichtet werden, besser ist es, mit dem Baby am Abend eine Runde zu gehen. Bei der Babykleidung sollten Eltern darauf achten, dass sie weit geschnitten ist, aus atmungsaktiver, leichter Baumwolle besteht und kurze Ärmel hat. Damit die Füßchen nicht auskühlen, sind leichte Söckchen eine gute Wahl und ein Hütchen mit Krempe schützt den Kopf gegen die Sonne. So können die Kleinen nicht ins Schwitzen kommen und sind vor einem Hitzschlag geschützt.

    Die optimale Zimmertemperatur

    Auch Erwachsene können in einem Zimmer, in dem es heiß ist, nicht besonders gut schlafen, Babys reagieren auf einen überhitzten Raum sogar noch empfindlicher. Die ideale Raumtemperatur im Kinderzimmer sollte daher zwischen 18° und 20° Grad liegen. Wenn diese Temperatur nicht durch Lüften erreicht werden kann, dann ist der Kauf eines mobilen Klimageräts eine gute Entscheidung, denn diese kleinen Geräte kosten kein Vermögen und das Baby kann in der Nacht ruhig schlafen. Ein Ventilator ist keine gute Idee, denn er quirlt die Luft lediglich, sorgt aber nicht für die nötige Kühlung. Zudem können Babys von der stetigen Zugluft schmerzhafte Augen- und auch Ohrenentzündungen bekommen.

    Viel trinken und nur handwarm baden

    Bei kleinen Kindern ist es wichtig, dass sie im Sommer möglichst viel trinken. Perfekt ist lauwarmer und nicht gesüßter Tee, aber auch stilles Mineralwasser, das leicht gekühlt ist, löscht den Durst. Ein Bad am Abend macht die Kleinen müde und entspannt, in den heißen Sommermonaten sollte das Badewasser aber immer nur lauwarm sein. Zu kaltes Wasser regt den Kreislauf der Kinder an und die Eltern müssen dann mit einer eher unruhigen Nacht rechnen.

    Leichter einschlafen bei Dämmerlicht

    Babys gewöhnen sich meist innerhalb von wenigen Wochen an den Tag-Nacht-Rhythmus, und genau das kann an hellen Sommerabenden zu Einschlafschwierigkeiten führen. Das Baby kann nämlich nicht verstehen, warum es schon schlafen gehen soll, wenn draußen noch die Sonne scheint. Eltern sollten daher am Abend und auch wenn das Kind sein Mittagsschläfchen halten soll, für Dämmerlicht sorgen. Die Vorhänge müssen nicht ganz geschlossen sein und auch das Rollo muss nicht komplett heruntergelassen werden, es reicht schon, wenn es im Zimmer ein wenig dämmerig wird.

    Es ist nicht ungewöhnlich, dass kleine Kinder an heißen Sommertagen Fieber bekommen. Wenn sich das Fieber in einem Bereich zwischen 37° und 39° Grad aufhält, dann reichen altbewährte Hausmittel, wie zum Beispiel Wadenwickel, die das Fieber schnell senken. Steigt das Fieber jedoch weiter, dann muss auf jeden Fall ein Kinderarzt aufgesucht werden.

    Bild: © Depositphotos.com / oksun70

  • Besseres Raumklima mit pflanzlicher Hilfe

    Besseres Raumklima mit pflanzlicher Hilfe

    Wenn es in geschlossenen Räumen besonders warm, stickig und dadurch auch unangenehm ist, wird allgemein von einer „schlechten Luft“ gesprochen. Gemeint ist damit ein Raumklima, das sehr zu wünschen übrig lässt. Um die Qualität der Luft zu verbessern, hilft es jedoch nicht nur, durchzulüften, sondern auch, gezielt Pflanzen einzusetzen. Ein paar dieser Gewächse für ein besseres Raumklima wollen wir Ihnen hier vorstellen.

    Warum ist die Luft so schlecht?

    Ehe es um besseres Raumklima gehen soll, wollen wir an dieser Stelle erst einmal klären, warum Luft überhaupt „schlecht“ oder minderwertig wird. Gründe gibt es hierfür nämlich zahlreiche.

    Der Mensch muss atmen, um zu leben. Dabei wandelt er Sauerstoff in Kohlendioxid um. Nimmt dieses „Abfall-Produkt“ stetig zu, macht sich das schnell bemerkbar. Neben dem hohen Kohlendioxid-Gehalt sind es vor allem Schadstoffe – in den Wänden, in den Möbeln, im Fußbodenbelag usw. sowie Abgase und Zigarettenqualm – die für ein schlechtes Raumklima sorgen. Nicht zuletzt kann auch Schimmel als Faktor genannt werden, der die Qualität der Luft stark beeinflussen kann.

    Wann wird es Zeit für ein besseres Raumklima?

    Dass die Luft eine schlechte Qualität aufweist, signalisiert uns unser Körper Gott sei Dank relativ schnell. Er reagiert dann beispielsweise mit den folgenden Symptomen:

    • Kopfschmerzen
    • Müdigkeit
    • Konzentrationsstörungen

    Eine permanente Schadstoff-Belastung in geschlossenen Räumen kann schlimmstenfalls sogar zum sogenannten „Sick Building Syndrom“ führen.

    Power-Pflanzen, die für besseres Raumklima sorgen

    Gleich vorweg: Auch wenn Grünpflanzen wahre Wunderwerke der Natur sind, können sie allein nicht dafür sorgen, dass das Raumklima permanent gut ist. Wir empfehlen Ihnen dennoch, regelmäßig zu lüften und einen Schimmelbefall durch zu hohe Luftfeuchtigkeit zu vermeiden.

    Warum Pflanzen für ein besseres Raumklima sorgen? Das liegt an ihrer Fähigkeit, Kohlendioxid in Sauerstoff umzuwandeln. Dieser Vorgang wird Photosynthese genannt und ist der Grund dafür, warum wir und die Mehrheit der Lebewesen überhaupt existieren können. Nahezu jede Pflanze (es gibt nur sehr wenige Ausnahmen) kann Photosynthese betreiben und ein besseres Raumklima erzeugen. Die Pflanzen, die wir Ihnen hier vorstellen wollen, sind jedoch etwas Besonderes. Sie wandeln nicht nur Kohlendioxyd in Sauerstoff um, sondern reinigen die Luft. Man kann sie sich wie eine Art Filterwerk vorstellen, das die Schadstoffe aus der Luft zieht und das Raumklima somit verbessert.

    Sucht man zu Studien zu den „besten Pflanzen“ für ein besseres Raumklima, stößt man erstaunlicherweise auf eine Untersuchung der NASA. Das US-amerikanische Raumfahrtunternehmen wollte herausfinden, wie die Luft in Raumstationen aufgebessert werden kann und kam zu dem einfachen Ergebnis: Mit Pflanzen. Ihrer Meinung nach müsse es mindestens eine Pflanze pro 9 m2 Raum geben, um eine gleichbleibend gute Luftqualität zu gewährleisten.

    Diese Erkenntnis ist jedoch nicht die einzige, die auf die NASA zurückgeht. In ihrer Clean Air Study“ findet sich eine Liste mit 10 Pflanzen, die für ein merklich besseres Raumklima sorgen. Zu den Pflanzen, die auch hierzulande bekannt und verbreitet sind, gehören:

    • Zwerg-Dattelpalme
    • Goldfruchtpalme
    • Gemeiner Efeu
    • Grünlilie
    • Drachenbaum
    • Birkenfeige
    • Chrysantheme
    • Gummibaum

    Wichtig: Einige dieser Pflanzen sind giftig für Katzen. Informieren Sie sich daher unbedingt, ob das Gewächs für Ihre Zwecke geeignet ist oder nicht.

    Wenn Sie ein besseres Raumklima bei sich zuhause oder auch im Büro haben wollen, ist es empfehlenswert, den Baumarkt oder die Blumenhandlung zu besuchen. Dort wird man Sie sicher auch noch einmal umfassend zu dem Thema beraten können.

    Pflanzen im Schlafzimmer?

    Seit Jahren hält sich ein hartnäckiges Gerücht: Pflanzen – auch die für ein besseres Raumklima – haben nichts im Schlafzimmer zu suchen. Der (angebliche) Grund: Da in der Nacht keine Photosynthese stattfindet, gibt die Pflanze keinen Sauerstoff ab, sondern nimmt diesen aus der Luft auf. Was im ersten Moment vielleicht erschreckend klingt, ist jedoch alles andere als gefährlich. Das sollte Ihnen spätestens dann klar sein, wenn Sie mal eine Nacht im Wohnzimmer oder in einem Arbeitsraum, das als Gästezimmer umfunktioniert wird, geschlafen und am nächsten Morgen wieder aufgewacht sind.

    Pflanzen können ohne Bedenken auch im Schlafzimmer aufgestellt werden. Auch hier können sie besseres Raumklima hervorrufen.

    Bild: © Depositphotos.com / mettus

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  • Tipps für Ausgeschlafene:  Besser einschlafen, entspannter aufwachen

    Tipps für Ausgeschlafene: Besser einschlafen, entspannter aufwachen

    Eine Studie brachte es an den Tag: Wie Virginie Godet-Cayré vom Centre for Health Economics and Administration Research in Frankreich herausfand, werden Schlaflose öfter krank und fehlen häufiger auf der Arbeit als Durchschläfer. Im Gegensatz zu den Probanden, die regelmäßig eine erholsame Nacht hinter sich hatten, blieben die chronisch unausgeschlafenen Testpersonen mehr als doppelt so häufig zu Hause, knapp sechs Tage pro Jahr.

    Und mehr noch: Das Aggressionspotential ist bei geringerer Schlafdauer deutlich erhöht und setzt für so manchen Schlafwandler hinsichtlich der angestrebten beruflichen Karriere eine eher hinderliche Spirale in Gang, die sich aus fehlender Konzentration, Schwierigkeiten in der Kommunikation unter Kollegen sowie reduziertem kognitivem Leistungsvermögen zusammensetzt.

    Nur so ist das Ergebnis einer Untersuchung von Psychologen der Uniklinik Regensburg zu erklären, nach der Kurzschläfer doppelt so häufig in unteren Gehaltsgruppen verweilen wie Langschläfer.

    Dabei gibt es anhand neuester Erkenntnisse und Studien einige mehr oder weniger überraschende Fakten und Erkenntnisse zum Thema erholsamer Schlaf, deren Umsetzung vielleicht schon das Problem an der Wurzel packen und baldige Linderung oder Behebung von Ein- und Durchschlafschwierigkeiten in Aussicht stellen kann. Folgende Tipps nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen können – jenseits von psychischen wie physischen Erkrankungen wie Depressionen oder Asthma, die sich gleichsam schlafstörend auswirken können – vielfach schon dabei helfen, in Zukunft besser schlafen zu können:

     

    1. „It’s teatime, Sir“? Kein Koffein am Abend!

    Das in Kaffee und Tee enthaltene Koffein ist ein Alkaloid aus der Stoffgruppe der Xanthine und verfügt als psychotrope Substanz über eine stimulierende Wirkung, die kurzfristig zu einer Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und Beseitigung von Müdigkeitserscheinungen sorgen kann. Bei höherer Dosis jedoch nimmt der Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System zu und führt zu einer Erhöhung von Puls und Blutdruck. Zwar gewöhnt sich der Körper durch regelmäßigen Konsum an die Substanz und ihre Wirkung, jedoch gehören bei Dauerkonsum neben Kopfschmerzen, Nervosität, Magen-Darm-Beschwerden auch Schlafstörungen zu den gängigsten Nebenwirkungen.

    Wie Nikotin regt Kaffee an und sollte nach dem Ritual des nachmittäglichen Kaffeetrinkens im Laufe des Resttages nicht mehr konsumiert werden. Eine wissenschaftliche Studie über die Auswirkung von Koffein und Stress der australischen La Trobe Universität in Melbourne hat an 92 Probanden außerdem ergeben, dass Koffein in Kombination mit Stress sogar den Schlaf negativ beeinflussende, Psychose-artige Symptome wie Halluzinationen ausprägen kann.

    Vier bis fünf Tassen Espresso bzw. täglich circa 400 mg Koffein sollten es laut Empfehlung maximal am Tag sein, den Gehalt von koffeinhaltigen Getränken wie Tee, Energiedrinks oder auch Cola miteingerechnet.

     

    2. „Darf’s auch ein Gläschen mehr sein?“… Die Legende vom Schlummertrunk

    Wissenschaftler von der Ann Arbor -Universität von Michigan fanden heraus, dass Alkohol zwar kurzfristig durch den Hopfenanteil für ein Müdigkeitsgefühl und schnelleres Einschlafen sorgen kann, jedoch vor allem in der zweiten Nachthälfte zu häufigeren Wachphasen und Durchschlafstörungen führt. Wer auf ein Gläschen nicht verzichten möchte und über Schlafstörungen leidet, sollte nur in der ersten Tageshälfte Alkohol zu sich nehmen. (Quelle: lsa.umich.edu)

    Wie der Leiter der Studie, J. Todd Arnedt, PhD, Professor an der Sleep and Chronophysiology Laboratory an der University of Michigan unter der Überschrift „A Drink before bed ruins your sleep“ seine Erkenntnisse zusammenfasst, kann der Organismus bei einem durch Alkoholkonsum herbei geführten Schlaf seine natürlichen Schlafzyklen, bestehend aus REM-Phase, Tiefschlaf- und Traumphasen nicht durchleben. So bleibt die erste Traum-Phase unter Alkoholeinfluss aus, die Versuchspersonen durchlebten besonders in der zweiten Nachthälfte überdurchschnittlich viele Wachphasen, nicht zuletzt bedingt durch gesteigerten Drang zum Wasserlassen. Ein Mangel an REM-Schlaf kann sich nachteilig auf Konzentration, Gedächtnisleistungen und die motorischen Fähigkeiten auswirken.

     

    3. Die Legende vom Glas Milch mit Honig – Ein Ammenmärchen oder doch was dran?

    In einer Hitliste mit Uromas Einschlafrezepten steht das Glas warme Milch mit Honig weit oben – ganz zu Recht, wie agrarheute.com befindet und erklärt, worauf die beruhigende Wirkung zurückzuführen ist: Der Dauerbrenner unter den einfachen wie effektiven Lösungen habe seinen Ruf dem als Glückshormon bezeichneten Botenstoff Serotonin zu verdanken. Milch enthält den Grundstoff für die Serotoninherstellung, den körperfremden Eiweißbaustein Tryptophan. Ein erhöhter Serotoninspiegel trägt nachweislich zu erhöhter Entspanntheit und Einschlafneigung. Nach dem Genuss eiweißreicher Mahlzeiten wie Milch strömt der Eiweißbaustein ins Blut und wird ins Gehirn transportiert, wo er in Serotonin umgewandelt wird.

    Milch hat aber auch Eiweißbausteine, die weniger beruhigend als vielmehr anregend wirken. Hier kommt jetzt der Zucker im Honig ins Spiel, der ihre Aufnahme aus der Blutbahn und Einlagerung in das Muskelgewebe bewirkt. Die Kombination proteinreiche Nahrung + Zucker muss bei der Umsetzung nicht notwendigerweise auf Milch und Honig beschränkt bleiben, auch andere serotoninhaltige Nahrungsmittel und Milchprodukte haben den gleichen Effekt.

     

    4. Quartalsschläfer? Nur der Rhythmus macht die Musik!

    Unregelmäßige Schlafzeiten, wie sie bei Schichtarbeit gang und gäbe sind, wirkten sich laut Dr.Orpheu Buxton und Kollegen bei Schlaflabor-Versuchen an 21 gesunden Probanden negativ auf die Insulin-Ausschüttung aus. So führte die Kombination aus Schlafmangel und Störung der Tagesrhythmik zu signifikant erhöhtem Blutzuckerspiegel sowohl bei hungrigem als auch gesättigtem Zustand unter den Probanden. Gleichzeitig war der Stoffwechsel, beurteilt am Ruhegrundumsatz, um acht Prozent in der Testphase reduziert – Gewichtszunahme droht. Nach Aufnahme eines regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus‘ normalisierten sich beide Werte wieder. Unregelmäßige Schlafzeiten sind offenkundig nicht nur ungesund, sondern für einen gesunden, erholsamen Schlaf alles andere als förderlich. Gemessen an individuellen Verpflichtungen, Gewohnheiten und Terminen sollte jeder Einzelne seinen persönlichen Einschlafrhythmus – von kleinen Toleranzen abgesehen – finden und selbst an Zeiten ohne Verpflichtungen wie Wochenenden, Urlaub etc. einzuhalten versuchen. Schlafforscher plädieren daher für die Einhaltung eines regelmäßigen Rhythmus von Zubettgehen und Aufstehen, der auf die persönlichen Zeitpunkte für Schlafengehen und Aufstehen eingestellt sein muss: Wer morgens früh gegen 8 Uhr bei der Arbeit sein muss und nach eigenem Empfinden etwa 7 Stunden Schlaf braucht, sollte sich werktags gegen 23 Uhr bewusst auf die bevorstehende Nachtruhe vorbereiten und zu Bett gehen.

     

    5. Eine Siesta halten? Ein Killer für den Schlafrhythmus!

    Selbst bei einsetzender Müdigkeit am Folgetag nach durchwachter Nacht sollte ein Mittagsschlaf oder ein Nickerchen am Abend vor dem Fernseher vermieden werden, um dem Körper die Chance zu geben, sich auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus einzustellen. Damit Körper und Psyche ausreichend regenerieren können, empfehlen Forscher eine Schlafdauer von rund sieben Stunden pro Nacht – mit Toleranzen von bis zu 1,5 Stunden in die eine oder andere Richtung. Dabei ist es erheblich für die Gesundheit, ob die Menge an einem Stück oder in mehreren Etappen geschlafen wird. Unruhiger und unregelmäßiger Schlaf in kleineren Portionen versetzt laut Ingo Fietze, dem Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums der Berliner Charité und Experte der Krankenkasse Knappschaft, den Körper in eine Art Alarmzustand – einhergehend mit vermehrter Ausschüttung von Stresshormonen, Belastungen des Herz-Kreislauf-System, Bluthochdruck und Übergewicht.

    Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse Knappschaft ergab, das knapp jeder Zehnte mit einer durchgehenden Schlafdauer von weniger als fünf Stunden, bedingt durch Stress, berufliche Sorgen, Existenznöten etc.) auskommt bzw. auskommen muss. Nach neuesten Erkenntnissen geht mehr als zehn Jahre zu kurzer oder sporadischer Schlaf unweigerlich an die Lebenserwartung.

     

    6. Zu kalt draußen, um ein Fenster zu öffnen? Mut zum Frischluftfanatiker!

    Schlaffördernd wirken sich auch regelmäßiges Lüften und niedrige Temperaturen im Schlafbereich aus. Neben ausreichender Verdunkelung und einem Abschalten möglicher akustischer Störquellen ist der Faktor Sauerstoff besonders entscheidend für gesunden Schlaf.
    Wie der Ratgeber „So starten Sie gut in den Tag – Tipps für den Morgen“ verrät, wirkt sich ein hoher Sauerstoffgehalt im Schlafzimmer positiv aus.
    Deshalb sollte vor dem Zubettgehen das Schlafzimmerfenster mindestens zehn Minuten geöffnet bleiben um somit für einen Luftaustausch im Raum und für genügend Sauerstoff im Schlafzimmer auch über Nacht zu sorgen. Die Temperatur kann bei maximal etwa 18 Grad liegen. Die Bettdecke soll der Jahreszeit angemessen, die Matratze weder zu hart noch zu weich sein. Frische Luft mit erhöhtem Sauerstoffgehalt wirkt sich auch tagsüber günstig auf das Einschlafverhalten aus – besonders in Kombination mit körperlicher Bewegung, wie einem Spaziergang. Körperliche Arbeit am Tag macht müde. Sportliche Aktivitäten an frischer Luft wirken sich nicht nur stressreduzierend sondern auch schlaffördernd aus, dabei solle jedoch laut gesundheit.de auf (Schnell-)Kraftsportarten unmittelbar vor dem Zubettgehen verzichtet werden.

     

    7. Am Abend erst so richtig aufdrehen? Der meditative Rückzug in angenehme Rituale

    Gerade wer häufig unter Schlafstörungen leidet, sollte sich ein allabendliches Zeitfenster von mindestens einer Stunde gönnen, das mit möglichst als angenehm empfundenen wiederkehrenden Tätigkeiten ausgefüllt werden sollte. Das beinhaltet einen Verzicht auf anstrengendes geistiges Arbeiten, wie beispielsweise dem Lernen für Prüfungen. Abschalten heißt die Devise, vorzugsweise mit Tätigkeiten, die durch monotone Abläufe sowohl ein Ablenken von belastenden Problemen als auch ein Verharren in meditativer Grundhaltung begünstigen.

    Das kann für jeden etwas anderes sein, für den einen z.B. Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder Meditation. Um zu innerer Ruhe zu gelangen, können auch immer wiederkehrende Rituale wie Buchlesen, ein Abendspaziergang oder Hobbies wie Basteln, Stricken etc. dienlich sein. Wichtig ist in dem Zusammenhang weniger die Frage nach dem „Was“ sondern vielmehr, wie regelmäßig etwas ausgeübt wird und wie positiv die innere Einstellung dabei ist. Eine positive Grundstimmung in einer als angenehm empfundenen Atmosphäre wirkt sich in jedem Fall günstiger auf das Ein- und Durchschlafverhalten aus.

     

    8. Den Schlaf erzwingen? Von einer gesunden Portion Fatalismus und innerem Loslassen

    In Fällen innerer Unruhe nach ergebnislosem Schäfchenzählen hilft oft nächtliches Aufstehen und Durchführen leichter Tätigkeiten. Nicht ist kontraproduktiver als starres, verkrampftes Festhalten an wiederholten Einschlafversuchen. Hilfreich kann oftmals die Flucht nach vorne sein, so kann sich beim Lesen in einem Buch oder Schauen einer nächtlichen Fernsehsendung die Müdigkeit doch noch unvermittelt einstellen – gerade, wenn die Gedanken rund ums Schlafen abgelenkt werden, und der Druck, einschlafen zu müssen, genommen ist.

    Dass der Mensch in heutiger Zeit einiges im Laufe der Zivilisation verlernt hat, belegt eine Studie in der Fachzeitschrift „Current Biology“, in der das natürliche Schlafverhalten bei Urvölkern erforscht wurde. Das für unter Schlafstörungen Leidende tröstliche Ergebnis: Obwohl alle Probanden kein elektrisches Licht hatten, das sie wachhielt, kein Internet, keine Heizung und keinen Fernseher, schliefen sie selbst für die Maßstäbe moderner Gesellschaften verhältnismäßig kurz. Im Durchschnitt ruhten sie pro Nacht 6,4 Stunden, im Winter knapp eine Stunde länger, im Sommer knapp eine Stunde kürzer. Und dennoch: Medizinische Tests ergaben, dass bei allen die überraschend geringere Schlafdauer keine negativen Folgen für die Gesundheit haben. Die verblüffende Erkenntnis entspricht dabei den modernen Vorstellungen vom gesunden Schlaf. So richtet sich eine perfekte Schlafdauer nicht zwangsläufig nach einer gewissen Stundenzahl, sondern nur danach, wie müde sich der Betreffende tagsüber fühlt. Es ist demnach kein Grund zur Besorgnis, wenn der Schlaf einmal ausbleibt oder sich erst nach einer gefühlten Ewigkeit einstellt.

     

     

    Bilder:
    Abbildung 1: fotolia @Photographee.eu #71566016

  • Warum schlafen auf der linken Seite gesund ist

    Warum schlafen auf der linken Seite gesund ist

    Schlafen ist ein wichtiger Bestandteil für ein gesundes Leben, denn nur wer ausreichend schläft, der schützt das Immunsystem und damit die Gesundheit. Aber nicht nur die Dauer und die Qualität des Schlafes sind von entscheidender Bedeutung, eine wichtige Rolle spielt auch die Seite, auf der geschlafen wird. Forscher haben jetzt entdeckt, warum es so gesund ist, auf der linken Körperhälfte zu schlafen.

    Links schlafen stärkt das Lymphsystem

    Das Lymphsystem ist so etwas wie der Mülleimer des Körpers. Das System transportiert alle Giftstoffe, Krankheitserreger wie Keime und Bakterien aus dem Blutkreislauf und befördert alle wichtigen Stoffe wieder zurück in die Blutbahnen. Damit das komplizierte System immer ohne Probleme arbeiten kann, ist die linke Seite während des Schlafes besser geeignet, die rechte Seite behindert den Transport.

    Die Verdauung wird gefördert

    Der Magen befindet sich im Körper auf der rechten Seite und wer auf dieser Seite schläft, der riskiert das der Magen sich auf die Bauchspeicheldrüse legt. In der Folge können die wichtigen Verdauungssäfte ebenso wenig fließen wie die Enzyme, das ist nur dann möglich, wenn der Magen frei liegen kann. Laut einer neuen Studie ist das Schlafen auf der linken Seite auch dann zu empfehlen, wenn man unter Sodbrennen leidet.

    Das Herz wird entlastet

    Wer auf der linken Körperhälfte nächtigt, der sorgt auch für seine Herzgesundheit. Die Hauptschlagader, die bis in den Bauchraum hineinreicht, ist leicht nach links gebogen. Wer auf der rechten Seite schläft, der belastet sein Herz unnötig, denn das Herz wird so gezwungen, bergauf zu pumpen, und das ist anstrengend.

    Die ideale Schlafposition für Schwangere

    Schwangere Frauen haben vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft nicht selten Probleme, die passende Schlafposition zu finden. Ideal ist die linke Körperhälfte, denn so kann die Gebärmutter keinen Druck auf die Leber ausüben. Auf diese Weise kann das Blut deutlich besser durch das ungeborene Kind fließen.

    Bild: © Depositphotos.com / elenathewise