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  • Ständige Müdigkeit – normal oder bedenklich?

    Ständige Müdigkeit – normal oder bedenklich?

    Besonders zum Start in die neue Woche sind viele Menschen davon betroffen: Müdigkeit sorgt für schlechte Laune und mangelnde Konzentration. Vor allem am Arbeitsplatz kann das zu großen Schwierigkeiten führen. Doch auch wenn der Alltag von einer ständigen Müdigkeit bestimmt wird, bringt das langfristige Folgen mit sich. Diese reichen von der Gesundheit bis hin zum sozialen Umfeld. Denn eines steht fest: Wer müde ist, kann sein Leben nicht in vollen Zügen genießen.

    Was für die einen ein Zeichen für mangelnden Schlaf ist, ist für die anderen ein Vorbote für schwere Krankheiten. Müdigkeit – besonders wenn sie sehr häufig auftritt – ist in jedem Fall ein Warnsignal des Körpers, das es zu beachten gilt. Ein Grund zur Panik ist es hingegen erst einmal nicht.

    Generell stimmt es, dass Müdigkeit die Reaktion des Körpers auf Schlafmangel ist. Müdigkeit ist ein Schutzmechanismus. Das Bedürfnis, zu schlafen, sorgt dafür, dass wir uns nicht überanstrengen und regelmäßige Ruhephasen einlegen. Wäre der Mensch niemals müde, würde er wahrscheinlich nie schlafen und an Erschöpfung sterben. Wer also regelmäßig schläft und sich Ruhe gönnt, wirkt der Müdigkeit entgegen.

    Bedenklich wird es erst, wenn die Müdigkeit öfter auftritt oder sogar chronisch wird. In diesem Fall kann davon ausgegangen werden, dass sie ein Symptom für eine Mangelerscheinung oder Krankheit ist. Wenn Sie bemerken, dass Sie überdurchschnittlich oft müde sind, sollten Sie sich auf jeden Fall an Ihren Hausarzt werden.

    Gründe für ständige Müdigkeit sind unter anderem

    • Schlafapnoe
    • Eisen-Mangel
    • Vitamin-Mangel
    • Depressionen
    • Krebs
    • Andere Erkrankungen

    Um herauszufinden, was der Grund für Ihre Müdigkeit ist, sollten Sie sich umfangreich untersuchen lassen. Wenn eine Mangelerscheinung festgestellt wird, hilft häufig schon die Umstellung der Ernährung, um Ihrem Leben wieder mehr Schwung zu verleihen. Wenn eine Krankheit aufgrund ständiger Müdigkeit diagnostiziert wurde, sind andere Schritte nötig.

    Wichtig bei der Frage, ob die Müdigkeit normal oder besorgniserregend ist, ist Ihr persönliches Empfinden. Solang Sie selbst Ihre Müdigkeit als verständnisvoll empfinden (weil Sie zum Beispiel mal wieder nachts um die Häuser gezogen sind oder einen anstrengenden Tag hatten), besteht kein Grund zur Besorgnis. Anders verhält es sich, wenn Sie Ihre Müdigkeit als anstrengend empfinden und sich dabei nicht wohlfühlen. In diesem Fall sollten Sie sich vorsichtshalber an einen Arzt werden.

    Was hilft gegen ständige Müdigkeit?

    Um ein Problem zu lösen, ist es immer wichtig, die Ursache herauszufinden. Versuchen Sie daher, festzustellen, ob Ihre Müdigkeit eine Folge von Schlafmangel, Stress, Nährstoffmangel oder Krankhit ist. Danach wird es Ihnen leichter fallen, das Gefühl der ständigen Erschöpfung zu behandeln.

    Übrigens muss Müdigkeit nicht immer nur eine Folge von Schlafmangel sein. Auch eine „Extra-Portion“ Schlaf kann dazu führen, dass Ihr Körper schnell erschöpft ist. Zu viel Schlaf sorgt dafür, dass er mit den alltäglichen Anforderungen überfordert ist und mit Müdigkeit reagiert.

    Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie Ihre Schlafdauer in gesundem Maße regulieren. Experten sind sich einig, dass sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht ausreichend sind.

    Darüber hinaus hilft auch eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung gegen Müdigkeit. Besonders wichtig: Obst, Gemüse, Wasser und ballaststoffreiche Kost. Dieser Mix sorgt für die ideale Vitalisierung Ihres Körpers und versorgt Sie mit ausreichend Vitaminen, Nährstoffen und Energie.
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    Auch ein „eingeschlafener“ Kreislauf kann der Ausschlag für Ihre Müdigkeit sein. Daher gilt: Bringen Sie ihn in Schwung. Eine kalte Dusche am Morgen oder eine Sport-Einheit vor der Arbeit wirken wahre Wunder.

    Weitere Maßnahmen gegen Müdigkeit:

    • Regelmäßige Entspannungs- und Ruhephasen über den Tag verteilt
    • Frische Luft
    • Sonnenlicht
    • (schwungvolle) Musik, die zum Mitsingen und Tanzen animiert
    • Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke

    Ständige Müdigkeit beeinflusst das komplette Leben. Darum sollten Sie sie auf keinen Fall missachten. Oft helfen schon kleine Tricks wie eine kalte Dusche oder ein Spaziergang an der frischen Luft, um richtig wach zu werden. Lässt sich die Müdigkeit absolut nicht bekämpfen, könnte sie ein Anzeichen für eine Krankheit sein. In diesem Fall sollten Sie sich an Ihren Hausarzt wenden.

    Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

  • Was hilft gegen Wadenkrämpfe?

    Was hilft gegen Wadenkrämpfe?

    Wer häufig unter Wadenkrämpfen leidet, weiß, wie unangenehm und schmerzvoll diese sein können. Besonders tückisch: Krämpfe in den Waden kommen meist ohne jede Vorwarnung und besonders gern in der Nacht, wenn Sie entspannt im Bett liegen und fest schlafen. Doch auch Sportler leiden häufig unter Wadenkrämpfen, wenn sie gerade trainieren. Woher die Wadenkrämpfe kommen, wieso Sie sie besonders in der Nacht und beim Sport bekommen und was Sie gegen die Wadenkrämpfe unternehmen können, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

    Die gute Nachricht vorweg: Wadenkrämpfe sind meist harmlos. Sie tun zwar höllisch weh, sind jedoch in der Regel kein Anzeichen für eine ernstzunehmende Erkrankung. Es handelt sich bei einem Wadenkrampf lediglich um ein plötzliches Zusammenziehen des Muskels in der Wade, der sich dann für einige Sekunden oder gar Minuten verhärtet. Nachdem der Wadenkrampf verschwunden ist, bleibt manchmal ein drückendes Gefühl zurück, das stark an Muskelkater erinnert. Andere (ernstzunehmende) Folgen von Wadenkrämpfen sind nicht bekannt.

    Wadenkrämpfe: Dadurch werden sie verursacht

    Die Ursachen für Wadenkrämpfe sind vielseitig und nicht selten kommt es vor, dass Menschen scheinbar ohne erkennbaren Grund unter Wadenkrämpfen leiden. Man spricht in diesem Fall von sogenannten idiopathischen Wadenkrämpfen. Treten diese nur selten auf und legen sich schnell wieder, besteht kein Grund zur Sorge. In der Regel sind die Wadenkrämpfe dann familiär bedingt und harmlos.

    Darüber hinaus gibt es verschiedene Ursachen für Wadenkrämpfe, die sich bestimmen und dadurch auch behandeln lassen. Hierzu zählen:

    • Überanstrengung der Muskulatur (beim Sport)
    • Unterforderung der Muskulatur (und daraus resultierende Verkürzung der Muskeln)
    • Geringe Flüssigkeitszufuhr
    • Geringe Mineralstoffzufuhr
    • Unbequemes Schuhwerk
    • Alter
    • Schwangerschaft

    Der Grund, aus dem Sportler häufig Wadenkrämpfe haben, ist eindeutig: Sie überanstrengen ihre Muskeln und gönnen ihnen keine Ruhephasen. Die Quittung kommt meist flott und ohne Ankündigung: Besonders Jogger, Marathonläufer und andere Sportler, die vorrangig ihre Beine belasten, leiden häufig unter Wadenkrämpfen. Unter Schwimmern sind die Wadenkrämpfe, die durch meist kaltes Wasser begünstigt werden, gefürchtet, da sie zu schweren Unfällen führen können.

    Zu der Überbelastung beim Sport gesellen sich auch häufig noch eine Unterversorgung mit Wasser und Mineralien. Wer sportlich aktiv ist, muss viel trinken, um nicht zu dehydrieren. Andernfalls drohen Wadenkrämpfe und wesentlich ernstere Folgen.

    Besonders betroffen: Sportler, Schwangere und alte Menschen

    Ein Mangel an Mineralstoffen wie Magnesium und Kalium tritt nicht nur bei Sportlern auf. Jeder Mensch muss darum bemüht sein, sich ausgewogen zu ernähren, um seinen Körper mit allen Stoffen zu versorgen, die dieser braucht. Ein Symptom der Mineralstoff-Unterversorgung sind schmerzhafte Wadenkrämpfe.

    Ein besonders hohes Risiko der Wadenkrämpfe besteht bei Menschen, die einen erhöhten Mineralstoff-Bedarf haben. Hierzu gehören vor allem schwangere Frauen und alte Menschen. Frauen, die ein Kind erwarten, leiden besonders in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft unter vermehrten Wadenkrämpfen. Bei alten Menschen kommt hinzu, dass diese meist zu wenig trinken. Das verstärkt das Risiko von Wadenkrämpfen zusätzlich.

    Eine andere, ganz profane Ursache für Wadenkrämpfe sind unbequeme Schuhe – allen voran die bei Frauen sehr beliebten High Heels. Durch die unnatürliche Stellung der Füße werden die Muskeln der  Wade sehr beansprucht. Wadenkrämpfe sind dann eine häufige, jedoch keinesfalls gefährliche Folge.

    Was tun gegen Wadenkrämpfe?

    Die meisten Menschen reagieren instinktiv, wenn sie ein Wadenkrampf überkommt. Sie überdehnen die Wadenmuskulatur, indem sie die Ferse nach vorn und die Fußspitzen nach oben ziehen. Wer nachts von einem Wadenkrampf überrascht wird, sollte aufstehen, um das betroffene Bein durchzustrecken.

    Wer sich langfristig vor Wadenkrämpfen schützen will, sollte darauf achten, seine Muskulatur weder zu unter- noch zu überfordern. Auch die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit und Mineralstoffen trägt maßgeblich dazu bei, Wadenkrämpfe zu verhindern.

    Mineralstoffreiche Lebensmittel sind unter anderem:

    • Quinoa
    • Haferflocken
    • Hülsenfrüchte, z.B. Kidneybohnen
    • Vollkornprodukte
    • Nüsse
    • Trockenfrüchte, z.B. Bananen
    • Zartbitterschokolade

    Auch wenn Wadenkrämpfe zum Teil sehr wehtun können und Ihnen den Schlaf rauben, sind sie in der Regel ungefährlich. Dennoch sollten Sie genau beobachten, wie oft Sie Wadenkrämpfe haben und wie lang diese anhalten. Wenn Sie dabei verschiedene Auffälligkeiten feststellen, ist es ratsam, sich an einen Arzt zu wenden.

    Bild: © Depositphotos.com / blasbike

  • Was wirkt gegen Sodbrennen?

    Was wirkt gegen Sodbrennen?

    Sodbrennen – das unangenehme und teilweise auch überaus schmerzhafte Brennen, das sich vom Magen aus seinen Weg die Speiseröhre hinaus bahnt – ist eine Beschwerde, unter der viele Menschen leiden. Wer gelegentlich Sodbrennen hat, sollte unbedingt versuchen, eine chronische Erkrankung zu vermeiden. Sodbrennen kann nämlich sehr schädlich für den Magen und die Speiseröhre sein. Verschiedene Hausmittel gegen Sodbrennen können dabei helfen, die Beschwerden einzugrenzen oder sogar gänzlich zu beseitigen

    Wie erkenne ich, dass ich Sodbrennen habe?

    Die oben gestellte Frage hat jeder, der von Sodbrennen geplagt wird, mindestens schon einmal gehört. Viele, die nicht betroffen sind, können sich nicht vorstellen, wie sich Sodbrennen anfühlt und sind deswegen verunsichert. Die Antwort „Du merkst es schon, wenn es soweit ist.“ ist für die wenigstens befriedigend.

    Die typischen Symptome von Sodbrennen sind vielseitiger, als manche denken. Sie reichen von einem unangenehmen und teils schmerzhaften Stechen in der Brust über Übelkeit bis hin zu spontanem Erbrechen. All diese Symptome von Sodbrennen sind das Resultat vom Aufsteigen der Magensäure in die Speiseröhre. Normalerweise wird dies verhindert, indem der Übergang von der Speiseröhre in den Magen nach der Nahrungsaufnahme verschlossen wird.

    Die Ursache für Sodbrennen ist ein Ungleichgewicht in der Produktion von Magensäure. Wer davon ausgeht, dass Sodbrennen ausschließlich eine Folge der Überproduktion der Säure ist, der irrt. Paradoxerweise leiden auch Menschen mit einer Unterproduktion der Magensäure an Sodbrennen. Auch Stress und eine ungesunde Ernährung führen häufig dazu, dass es zum Sodbrennen kommt.

    Vorsicht vor chronischem Sodbrennen

    Während gelegentliches Sodbrennen zwar unangenehm, aber nicht gefährlich ist, verhält es sich mit einer chronischen Erkrankung ganz anders. In diesem Fall kann die aufsteigende Magensäure dazu führen, dass die Speiseröhre des Betroffenen dauerhaft beschädigt wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sodbrennen immer behandelt und nie ignoriert wird. Ist das Sodbrennen erst einmal chronisch, wird es schwierig, die Beschwerden einzudämmen. In einem solchen Fall hilft meist nur noch eine medikamentöse Behandlung.

    Bewährte Hausmittel gegen Sodbrennen

    Während verschiedene Tabletten Pulver und Gele aus der Apotheke schnelle Hilfe versprechen, sind es oft einfache Hausmittel gegen Sodbrennen, die den besten Erfolg versprechen. Diese sind nicht nur günstig und meist schnell zur Hand, sondern schonen auch den Körper. Erfahren Sie hier, welche Hausmittel gegen Sodbrennen am besten wirken und was Sie immer im Haus haben sollten, falls Sie hin und wieder unter Sodbrennen leiden.

    #1 Weißbrot und andere stärkehaltige Lebensmittel

    Weißbrot (oder auch Toastbrot) ist ein Lebensmittel, das sehr viel Stärke enthält. Diese wiederum hilft dabei, überschüssige Magensäure buchstäblich aufzusaugen und somit zu verhindern, dass diese in die Speiseröhre steigt. Das gleiche Prinzip gilt für Lebensmittel wie Kartoffeln, Zwieback oder Bananen. Das Tolle: All diese Nahrungsmittel gehören auf unseren täglichen Speiseplan und sind deswegen in der Regel immer schnell zur Hand, falls das Sodbrennen eintritt.

    #2 Natron

    Natron ist den meisten sicher als Back-Zutat bekannt. Das weiße Pulver ist jedoch auch ein bewährtes Hausmittel gegen Sodbrennen und wird als solches oft eingenommen, wenn das schmerzhafte Stechen in der Brust einsetzt. Das Geheimnis: Natron ist in der Lage, die Magensäure zu neutralisieren. Zur Behandlung von Sodbrennen müssen Sie lediglich einen Teelöffel Back-Natron zu sich nehmen und mit ausreichend Wasser herunterspülen. Das erfordert am Anfang ein wenig Überwindung, da das Natron eine ähnliche Konsistenz wie Mehl hat. Dass Sie danach häufig aufstoßen oder auch mal herzhaft rülpsen müssen, ist vollkommen normal, da das Natron im Magen Kohlendioxid bildet. Aus diesem Grund sollten Sie nicht allzu oft zum Back-Natron greifen.

    #3 Aufrecht schlafen

    Sodbrennen tritt häufig in der Nacht ein. Das liegt daran, dass die Magensäure besser fließen kann, wenn sich der Körper in einer waagerechten Position befindet. Wenn auch Sie nachts von Sodbrennen geplagt werden, hilft es oft schon, den Oberkörper etwas zu erhöhen. Dann läuft die aufsteigende Säure zurück in den Magen.

    Zu guter Letzt sollen noch ein paar Lebensmittel und Faktoren genannt werden, die Sodbrennen zusätzlich begünstigen. Wenn Sie diese umgehen, haben Sie gute Chancen, die Beschwerden des Sodbrennens weitestgehend einzugrenzen oder gar dauerhaft zu beseitigen.

    Lebensmittel und andere Faktoren, die Sodbrennen begünstigen:

    • Frittierte Lebensmittel
    • Fleisch
    • Milch(produkte)
    • Säurehaltige Früchte
    • Fertigprodukte
    • Scharfe Gewürze
    • Kaffee
    • Alkohol
    • Nikotin
    • Stress
    • Ungesunde Lebensweise
    • Übergewicht

    Bild: © Depositphotos.com / piotr_marcinski

  • Auch bei Hitze gesund und gut schlafen

    Auch bei Hitze gesund und gut schlafen

    Draußen ist es heiß wie in einem Backofen und auch nachts sinkt das Thermometer nur um wenige Grade. Die sommerliche Hitze macht vielen Menschen schwer zu schaffen und vor allem die schweißtreibenden Nächte sind ein Problem. Wenn die Hitze den Schlaf raubt, dann zerrt das gewaltig an den Nerven, und besonders diejenigen, die am Tag arbeiten müssen, leiden darunter, keinen Schlaf zu finden. Aber es gibt einige Tipps, wie der Schlaf auch in tropischen Nächten möglich wird.

    • Die richtige Kleidung

    Viele schlafen nackt, wenn die Temperaturen auch in der Nacht zu hoch sind, aber Experten raten davon ab. Kühlt der Körper im Schlaf ab, dann kann das Erkältungen zur Folge haben, besser ist es einen leichten Schlafanzug oder ein Nachthemd aus reiner Baumwolle zu tragen. Es ist auch keine allzu gute Idee, den Schlafanzug oder das Nachthemd vor dem zu Bett gehen ins Gefrierfach des Kühlschranks oder in die Tiefkühltruhe zu legen. Der Körper reagiert auf die Kälte und beginnt damit, Wärme zu produzieren, was zur Folge hat, dass noch mehr geschwitzt wird. Da auch der Effekt nicht allzu lange anhält, ist der Kühlschrank keine gute Idee für die Nachtwäsche.

    • Mit oder ohne Decke schlafen?

    Ganz ohne Oberbett zu schlafen, ist für die meisten Menschen im Sommer eine Wohltat, aber leider nicht ganz ungefährlich. Ideal ist ein leichtes Tuch aus Leinen, zum Beispiel ein Betttuch, denn das schützt vor Zugluft und hält den Körper nicht allzu warm. Es bringt nach Expertenmeinung wenig, sich mit einem nassen Handtuch zuzudecken, denn wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, dann wird der Körper wieder versuchen, seine Temperatur zu regulieren und im Endeffekt wird wieder geschwitzt. Das Gleiche gilt auch, wenn ein nasses Handtuch im Schlafzimmer aufgehängt wird.

    • Richtig duschen

    Je heißer der Sommer, umso beliebter sind eiskalte Duschen, die aber leider keinen langfristigen Erfolg erzielen. Das Gegenteil ist der Fall, denn auf die Kälte reagiert der Körper wieder mit der Produktion von Wärme und das Schwitzen geht weiter. Perfekt ist eine lauwarme Dusche, und wer vor dem Schlafengehen duscht, der sollte sich nicht abtrocknen. Lauwarme Duschen können auch nachts dabei helfen, endlich Schlaf zu finden.

    • Einfach umziehen

    Vor allem unter dem Dach kann die Sommerhitze auch in der Nacht zur Qual werden. Alle, die eine kühle Alternative im Haus haben, sollten umziehen und ihr Nachtlager im Keller oder im Flur aufschlagen. Auch draußen auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten zu schlafen, ist eine gute Idee, denn die Nachtluft ist sehr angenehm und wenn dann noch ein leichter Wind weht, dann kühlt das die Haut natürlich ab. Im Zelt oder auf einer Liege unter freiem Himmel sorgt für einen gesunden Schlaf und damit die Nachtruhe auch ungestört bleibt, ist ein Netz, das vor Insekten schützt, eine gute Sache.

    • Ein kleiner Trost

    Anders als im Winter braucht der menschliche Körper im Sommer weniger Schlaf. In den Sommermonaten ist es lange hell und es müssen nicht mehr so große Mengen des Schlafhormons Melatonin produziert werden, wie im dunklen und kalten Winter.

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  • Nachtschweiß ist nicht immer ungefährlich

    Nachtschweiß ist nicht immer ungefährlich

    Im Sommer kennen die Problematik viele: der Schlafanzug klebt am Körper, die Matratze ist manchmal sogar leicht feucht und man findet einfach keinen richtigen Schlaf. Neben den äußeren Bedingungen wie hohe Temperaturen, die auch in der Nacht nicht zurückgehen oder aber dicke Decken, kann auch eine harmlose Erkältung zu den unangenehmen schwitzigen Attacken führen. Trifft keine dieser Indizien zu und hält die übermäßige Schweißproduktion jedoch über einen längeren Zeitraum hat, sollte einen Arzt konsultieren, immerhin kann auch eine ernsthafte Erkrankung hinter dem Symptom verborgen sein.

    Alltags- und Schlafgewohnheiten spielen eine große Rolle

    Meist ist es nicht gerade eine Herausforderung, die Ursache zu finden, wenn man in der Nacht mehr schwitzt als normal und vielleicht dadurch sogar schlecht schläft. Neben den sommerheißen Nächten kann es im Winter auch der auf die Höchsttemperatur eingestellte Heizkörper im Schlafraum sein oder aber eine zu lange Partynacht. Übermäßiger Alkoholkonsum begünstigt Schwitzen ebenso wie zu scharfes Essen. Auch seelische Probleme wie Kummer, Ärger oder sogar Ängste bringen nachts den Körper in Wallung. Wichtig zu wissen ist, dass auch zu kalte Räume für übermäßige Schweißproduktion sorgen.

    Nachtschweiß im medizinischen Sinn ist klar definiert

    Wer an Nachtschweiß im medizinischen Sinn leidet, leidet unter so starkem Schwitzen, dass Pyjama und vielleicht sogar das Betttuch etwas durchnässt sind. Manche wachen dadurch auf und duschen in der Nacht und ziehen sich frische Wäsche an. Aufgrund der Schlafstörung sind sie morgens unausgeschlafen und erschöpft. Nächtliche Schwitzattacken unterscheiden sich ganz klar von anderen Störungen in der Schweißproduktion. Mediziner sprechen dann von sogenannter Hyperhidrose, also übermäßiger Schweißproduktion am ganzen Körper oder auch nur an bestimmten Körperstellen wie etwa den Händen oder Füßen. Schwitzt der Betroffene vor allem während der Nacht, spricht man von nächtlicher Hyperhidrose. Die Ursachen dafür können laut Experten entweder seelische Probleme, Stoffwechselerkrankungen oder aber Tumore sein.

    Übermäßiger Stress fördert Schwitzen in der Nacht

    Nachts fehlen die Ablenkungen des Alltags, weshalb nicht bewältigte Probleme, Stress oder aber auch individuelle Ängste sich gerade dann ihren Weg in den Vordergrund bahnen. Damit arbeitet das Unterbewusstsein auf Hochtouren. Auch Albträume lassen das Herz schneller schlagen und beschleunigen den Atem, womit der Betroffene in der Folge auch zu schwitzen beginnt. Auch Stoffwechselerkrankungen, insbesondere Über- oder Unterfunktionen der Schilddrüse können zu feuchten Schlafanzügen führen, ebenso wie Diabetes und Gicht sowie Fettstoffwechselstörungen. Bei Frauen kommt die Option dazu, dass sie während der Wechseljahre immer wieder unter Schweißausbrüchen leiden können. Hier hilft eine Überprüfung des individuellen Hormonstatus. Eine dritte mögliche Ursache für Nachtschweiß kann auch eine Tumorbildung im Körper sein. Dies ist zwar verhältnismäßig selten, doch als Auslöser muss es während einer medizinischen Diagnose auch in Betracht gezogen werden. Meist treten die nächtlichen Schweißattacken in Kombination mit Fieberschüben, einer plötzlichen Gewichtsabnahme oder aber Appetitlosigkeit auf.

    Auch die Herzfunktion in Augenschein nehmen

    Kommen zum Nachtschweiß Symptome wie Herzrasen oder Atembeschwerden, ist dies ein absolutes Warnsignal. Dann kann nämlich eine gefährliche Herzinnenhautentzündung vorliegen. Deshalb ist hier der Gang zum Facharzt unbedingt notwendig, um Schlimmeres zu vermeiden. Schwitzen ältere Personen besonders während der Nacht sehr stark, sollte der behandelnde Mediziner immer auch eine Lungenentzündung ins Auge fassen. Denn gerade bei Menschen, die einer höheren Altersgruppe angehören, fällt Fieber oder erhöhte Temperatur als typisches Merkmal einer Lungenentzündung oft aus. Damit kann nächtliches Schwitzen ein diesbezügliches wichtiges Indiz darstellen. Vor allem dann, wenn es in Kombination mit Husten, Abgeschlagenheit und Schmerzen beim Atmen auftritt, sollte der Betroffene schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen und sich einer entsprechenden Behandlung unterziehen.

    Experten raten ohnehin, dass sich jeder, der – abgesehen von heißen Sommernächten – plötzlich stark und vermehrt schwitzt, dies ärztlich abklären lassen sollte. Meist ist dies nämlich ein Indiz dafür, dass eine ernsthafte Krankheit vorliegt, die untersucht bzw. in der Folge entsprechend behandelt werden sollte.

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  • Magerquark und die Vorteile für Sportler

    Magerquark und die Vorteile für Sportler

    Magerquark ist nicht nur ein günstiges, sondern auch ein relativ unkompliziertes Eiweißprodukt, welches sich hervorragend für Sportler insbesondere für den Muskelaufbau eignet.

    Nährstoffe von Magerquark

    In 100 g Magerquark sind

    • 0,3 g Fett
    • 3,9 g Kohlenhydrate
    • 12,2 g Eiweiß

    enthalten. Insgesamt ergibt dies 67 Kilokalorien auf 100 g Magerquark. Dank des hohen Gehaltes an Eiweiß bei der geringen Kalorienanzahl ist Magerquark das perfekte Lebensmittel für ein Sixpack.

    Neben diesen Makronährstoffen sind in Magerquark zudem reichhaltige Mengen an nutzbringenden Mikronährstoffen enthalten. So sind in 100 g etwa

    • 0,6 mg Zink
    • 11 mg Magnesium
    • 120 mg Calcium
    • 140 mg Kalium

    verfügbar. Für einen gesunden Körper sind diese Mikronährstoffe nahezu unverzichtbar.

    Hochwertige Proteinquelle für Sportler

    Zusätzlich zum hohen Eiweißgehalt enthält Magerquark auch qualitativ hochwertige Proteine. Deren biologische Wertigkeit liegen bei etwa 86. Dieser Wert zeigt an, wie gut der menschliche Körper Eiweiß verwerten und in den Muskelaufbau umwandeln kann.

    Das im Magerquark enthaltene Eiweiß setzt sich zu rund

    • 20 % aus Whey und
    • 80 % aus Casein

    zusammen. Whey wird relativ schnell verarbeitet und steht somit den Muskel sehr schnell zur Verfügung. Dahingegend kann Casein vom menschlichen Organismus nur verzögert aufgenommen und verarbeitet werden.

    Ein zusätzlicher Grund, weshalb sich Magerquark für den Aufbau eines Sixpacks besonders gut eignet, besteht in der Tatsache, dass im Magerquark der größte Anteil an Glutamin vorhanden ist. Bei Glutamin handelt es sich um eine essentielle Aminosäure, die etwa 20 % aller im menschlichen Organismus vorkommenden Aminosäuren ausmacht.

    Glutamin hat eine besonders hohe Konzentration in den Muskelzellen des Menschen. Hier zeigt es eine ähnliche Wirkung wie Creatin. In den Zellen der Muskulatur speichert Glutamin Wasser. Darüber hinaus trägt Glutamin maßgeblich zur Regeneration des Körpers nach dem erfolgten Training bei.

    Vergleiche von Magerquark mit weiteren Eiweißquellen

    Während direkter Vergleiche von Magerquark mit weiteren Eiweißquellen, wie zum Beispiel Putenfleisch, wird sehr schnell deutlich, dass es sich beim Magerquark um eine sehr hochwertige Eiweißquelle handelt. Die relative langsame Verstoffwechselung von Magerquark beruht auf den hohen Casein-Anteil und den geringeren Molke Protein-Anteil.

    Wird leicht verdauliches Eiweiß vor dem Schlafengehen verzehrt, ist der Körper über mehrere Stunden ausreichend mit Eiweiß versorgt.

    Bedeutsame Aminosäuren von Magerquark

    In Magerquark sind zahlreiche essentielle wie semi-essentielle Aminosäuren enthalten. Die Glutaminsäure schlägt mit gut 2,8 g auf 100 g Magerquark zu Buche. Sie ist die am reichhaltigsten vertretene Aminosäure. Und obwohl sie vom menschlichen Organismus dank verschiedener Stoffwechselvorgänge selbst synthetisierbar ist, trägt sie maßgeblich zur Verbesserung der Regeneration bei.

    Bei einem vorhandenen Mangel an Glutaminsäure, kommt es zur körpereigenen Anregung der Re-Synthese in den Organen der

    • Leber
    • Lunge
    • Nieren

    durch die essentiellen Aminosäuren Valin sowie Isoleucin.

    Ein weiterer bedeutsamer Aktivposten im Bereich des Muskelaufbaus von Kraftsportlern besteht in einem recht hohen Anteil an BCAA in Magerquark. Bei der verzweigtkettigen Aminosäure handelt es sich um eine Zusammensetzung aus den Aminosäuren

    • Isoleucin zu 795 mg
    • Leucin zu 1392 mg
    • Valin zu 875 mg.

    BCAA ist mit 2,062 g in 100 g Magerquark vertreten und trägt zur Verbesserung der Regeneration bei, verhindert gleichzeitig aber auch einen möglichen Abbau von Muskelmasse.

    Isoleucin sorgt für eine Versorgung der menschlichen Muskulatur mit Energie, wohingegen Leucin weitestgehend am Aufbau der Muskulatur beteiligt ist.

    Zahlreiche schmackhafte Zubereitungsmöglichkeiten

    Magerquark kann in ganz unterschiedlichen Formen verwendet und bestens mit weiteren Nahrungsmitteln kombiniert werden. Zusammen mit warmen oder kalten Früchten ist Magerquark ein vitaminreicher und erfrischender Kraftspender für Sportler. Aber auch in Soßen und Dressings, beispielsweise für bunte Salate, findet sich in Magerquark eine gesunde Alternative.

    Beliebt bei Sportlern sind auch gewürzte Quarkspeisen, wie beispielsweise mit frischen Zwiebeln oder Knoblauch angerichteter Tsatsiki. Quark in Form von Brotaufstrichen oder in Verbindung mit unterschiedlichen Gemüsen zubereitet – so bietet Magerquark sich für eine leichte Abendspeise an.

    Wer süß zubereitete Speisen mag, kann den Magerquark sehr gut auch mit

    • Honig
    • Nüssen
    • Mandeln

    kombinieren. Auch für das Zubereiten eines frischen Müslis am Morgen mit Nüssen oder Früchten eignet sich Magerquark hervorragend.

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