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  • Kürbis – Gesund und Lecker

    Kürbis – Gesund und Lecker

    Kürbis: Das Herbstgemüse ist nicht nur lecker, sondern auch gesund

    Aus Kürbis lassen sich nicht nur herrliche Gespensterlaternen schnitzen, sondern das Herbstgemüse ist auch wahrlich schmackhaft und ganz nebenbei auch noch gesund.

    Botanik und Herkunft des Kürbis

    Cucurbita, so nennt sich die Pflanzenfamilie der Kürbisgewächse. Es handelt sich dabei meist um einjährige krautige Pflanzen. Bei den meisten handelt es sich um sogenannte Rankpflanzen, die bis zu 50cm in die Höhe ranken. Es gibt eine Vielzahl an Formen, Farben und Aromen. Die wichtigsten drei Kürbisarten sind: Riesen-, Moschus- und Gartenkürbis.

    Die eigentliche Heimat aller 850 bekannten Kürbissorten ist Mittel- oder Südamerika. Wussten Sie eigentlich, dass auch die Zucchini und die Melone zu den Kürbisgewächsen zählen?

    Die indigenen Völker haben die Ur-Form des Kürbis bereits schon vor 8000 Jahren kultiviert. Seit etwa dem 16. Jahrhundert werden Kürbisse in warmen Gebieten, auf der ganzen Welt, angebaut.

    Kürbis in der Küche: Nussig, fruchtig und äußerst vielseitig

    Ist die Rede von Kürbis, dann denken die meisten Leser unweigerlich an Kürbissuppe. Doch Kürbisse lassen sich extrem vielseitig zubereiten und haben durchaus mehr zu bieten als eine Suppenkarriere. Sie eigenen sich außerdem für Eintöpfe, Aufläufe und Salate. Auch Kuchen, Konfitüre oder Kompott lässt sich aus Kürbissen herstellen.

    Obacht gilt übrigens bei bitteren Kürbisexemplaren. Diese sollten nicht mehr verzehrt werden. Denn der Bitterstoff kann Erbrechen und/oder Durchfall auslösen. Außerdem gibt es sogenannte Zierkürbisse, diese sind, wie der Name schon vermuten lässt, nur zu Dekorationszwecken und nicht für den Verzehr gedacht.

    Doch nicht nur das Fruchtfleisch des Kürbis ist für den Verzehr geeignet. Auch die Kerne können verspeist werden. So bieten sie sich etwa als Knabberei für zwischendurch an. Doch auch in Brot oder als Verfeinerung von Salaten machen Kürbiskerne eine gute Figur. Zudem gelten Kürbiskerne auch als Heilpflanze.

    Eine weitere Köstlichkeit, die ebenfalls aus den Kernen des Kürbis gewonnen wird, ist das Kürbiskernöl. Hierzulande ist es noch nicht all zu sehr verbreitet aber in Österreich wird es sehr geschätzt. Kürbiskernöl ist deshalb so wertvoll, da es reich an ungesättigten Fettsäuren ist. Daher sollte es auch nur kalt verwendet werden. Es eignet sich wunderbar um Salate anzurichten, aber auch Suppen erhalten mit Kürbiskernöl das gewisse Extra. Ebenfalls essbar ist die Kürbisblüte. Sie kann beispielsweise frittiert werden und gilt als eine ganz besondere Delikatesse. Ein tolles Kochbuch für Kürbisrezepte findet man hier.

    Inhaltsstoffe: Der Kürbis punktet nicht nur mit wenigen Kalorien

    Da der Kürbis zu 90% aus Wasser besteht verfügt er nur über wenige Kalorien. Doch das Herbstgemüse hat noch weit mehr zu bieten, als nur eine geringe Kalorienanzahl. Kürbisse enthalten beispielsweise zahlreiche Mineralstoffe wie Eisen und Kalium. Eisen wird vom menschlichen Körper insbesondere für den Sauerstofftransport benötigt. Kalium hingegen ist für die Erregbarkeit der Nervenzellen unabdingbar. Zudem weist der Kürbis einen hohen Gehalt an Beta-Carotin, welches auch für die orangene Färbung verantwortlich ist, auf. Beta Carotin kann von unserem Körper in Vitamin A umgewandelt werden. Vitamin A ist unter anderem für die Haut, Schleimhäute und Augen besonders wichtig.

  • Was kann man gegen Magenbeschwerden tun?

    Was kann man gegen Magenbeschwerden tun?

    Was hilft gegen Magenbeschwerden?

    Magenbeschwerden können völlig unterschiedliche Ursachen haben. Davon ist es auch abhängig, welche Maßnahmen Linderung versprechen. Treten die Magenbeschwerden auf, weil man sich überfuttert hat, dann hilft nur Warten oder eventuell ein Magenbitter oder Espresso zur Unterstützung der Verdauung. Außerdem sollte man dann nicht in gebückter Haltung sitzen oder gar schwere Lasten in gebeugter Haltung aufheben. Durch die Muskelspannung der Bauchdecke würde der ohnehin geplagte Magen nur noch mehr zusammen gedrückt.

    Treten die Magenbeschwerden vorwiegend in den frühen Morgenstunden oder bei leerem Magen auf, dann spricht der Internist von einem Nüchternschmerz, der von einer Überproduktion der Magensäure verursacht werden kann. Diese kann sogar bis in die Speiseröhren aufsteigen und dort schmerzhaftes Sodbrennen verursachen. Landläufig wird dann dazu geraten, einen Apfel zu essen. Doch die im Apfel enthaltenen Fruchtsäuren können den Schmerz sogar noch verschlimmern, vor allem wenn bereits eine Entzündung der Magenschleimhäute vorliegt. Eine rohe Kartoffel ist hier die bessere Wahl. Die Stärke der Kartoffel neutralisiert die Magensäure und lindert die Magenbeschwerden binnen kurzer Zeit.

    Pfefferminztee und Magenbeschwerden?

    Auch der viel gelobte Pfefferminztee erweist sich bei genauerer Betrachtung bei Magenbeschwerden kontraproduktiv. Er reizt die Magenschleimhäute noch zusätzlich. Teekenner empfehlen für diesen Fall entweder Kamillentee oder Fencheltee. Sie können auch für magenberuhigende Rollkuren verwendet werden. Von Kalktabletten mit Pfefferminzgeschmack zur Bekämpfung von Sodbrennen wird aus den gleichen Gründen ebenfalls abgeraten.

    Häufig ist auch verschluckte Luft Ursache von Magenbeschwerden. Dem Baby klopft man für das „Bäuerchen“ sanft auf den Rücken. Beim größeren Kind und beim Erwachsenen hilft es, wenn man die Magengegend sanft entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn massiert. Dadurch gelangt die Luft zurück an den Mageneingang und kann aufgestoßen werden, was gleichzeitig den Druck im Mageninneren verringert.