Schlagwort: Schmer

  • Sonnenbrillen: So stellen Sie fest, was Ihre Augen wirklich schützt

    Sonnenbrillen: So stellen Sie fest, was Ihre Augen wirklich schützt

    Die Sonnenbrille gilt seit vielen Jahren als ein wichtiges, modisches Accessoire. Dabei sollten Sie nicht nur auf die modischen Aspekte achten, sondern auch darauf, inwieweit die Brille zum Schutz der empfindlichen Augen geeignet ist. Ein einziges, etwas zu lange dauerndes, Sonnenbad kann bereits dafür sorgen, dass Sie sich für einige Zeit mit einer Bindehautentzündung quälen müssen. Daneben tauchen häufig Juckreiz, Rötungen, Schmerzen und gelegentlich sogar eine gewisse Unschärfe in der Sehfähigkeit auf. Langfristig kann das Auge, bei ungenügendem Schutz, sogar ernsthafte Schäden davontragen. Das Risiko, an grauem Star zu erkranken, steigt mit längeren Aufenthalten in der prallen Sonne ohne vernünftigen Schutz deutlich an. Auch kann die Netzhaut durch zu starke Sonneneinstrahlung über einen längeren Zeitraum hinweg altersbedingte Schädigungen stärker hervortreten lassen. Diesen Effekt wird „Makuladegeneration“ genannt und droht, in einer Erblindung des Auges zu enden.

     

    UV-Schutz ist optisch nicht erkennbar

    Sonnenbrillen, die einen geeigneten UV-Schutz mitbringen, werden mit der Bezeichnung „UV-Schutz 400“ deklariert. Das bedeutet, dass sie das komplette Spektrum der ultravioletten sowie angrenzenden Strahlung herausfiltern. Ob eine Sonnenbrille diesen Wert tatsächlich erreicht, lässt sich auf den ersten Blick nicht erkennen, denn der eigentliche UV-Schutz ist nicht am Tönungsgrad der Gläser festzumachen. Das Problem mit Sonnenbrillen ist, sofern sie keinen UV-Schutz mitbringen, die Absorption der Helligkeit. Dadurch erweitert sich zwangsläufig die Pupille, durch die dann eine deutlich höhere UV-Strahlung ins Auge eindringen kann.

     

    Ob eine Sonnenbrille mit einem UV-Filter ausgestattet ist, kann man unter anderem am CE-Prüfkennzeichen erkennen. Wenn zusätzlich auch noch eine Bezeichnung wie beispielsweise „100 % UV-Schutz“ vorhanden ist. Verlässlich, in Bezug auf den Wirkungsgrad des UV-Filters, sind solche Angaben allerdings ebenfalls nicht, denn eine zuverlässige Überwachung existiert in diesem Bereich schlicht nicht. Klar ist, dass insbesondere billige Sonnenbrillen, wie man sie z. B. an Stränden kaufen kann, eher keinen UV-Schutz bieten – selbst dann nicht, wenn es auf den Brillen steht. Anders sieht es aus, wenn Sie Ihre Sonnenbrille im Fachgeschäft kaufen. Dort können Sie sich zumindest wesentlich sicherer fühlen als beim Kauf bei windigen Straßenhändlern. Viele Optiker bieten sogar an, den UV-Schutz der Brille zu messen, damit Sie Klarheit über die Schutzwirkung der Sonnenbrille haben.

     

    Der Grad der Tönung ist ein Indikator für den Blendschutz

    Der Grad der Lichtabsorption entscheidet darüber, wie hoch der eigentliche Blendschutz einer Sonnenbrille ausfällt. Um den Grad des Blendschutzes zu erkennen, müssen Sie einfach nur auf einen Bügel der Sonnenbrille schauen. Dort finden Sie einen Wert zwischen 0 und 4. Welchen Schutzgrad Sie auswählen, sollten Sie vor allem vom Verwendungszweck abhängig machen, denn nicht jeder Schutzgrad ist für jeden Anlass geeignet.

     

    • Blendschutz Stufe 0
      Blendschutzwirkung 0 entspricht einer Lichtdurchlässigkeit zwischen 80 % und 100 %. Derartige Sonnenbrillen sind eher modisches Accessoire als schützende Brille und sind vor allem für den Abend gut geeignet, um evtl. zu grelles Neonlicht zu dämpfen.

     

    • Blendschutz Stufe 1
      Mit getönten Gläsern dieser Kategorie entspricht die Lichtabsorption einer Stärke zwischen 20% und 57%. Sie sind geeignet für helle Sonnentage, allerdings bei bedecktem Himmel. 
    • Blendschutz Stufe 2
      Mit einer Absorptionsrate zwischen 57 % und 82 % sind getönte Brillengläser der ideale Lichtschutz für mitteleuropäische Sommer. Die Abdunkelung ist alltagstauglich und kann sowohl in der Freizeit als auch beim Autofahren optimale Wirkung zeigen. 
    • Blendschutz Stufe 3
      Mit 82 % bis 92 % Lichtabsorption kommen Sie in einen Blendschutzbereich, wie er für Bergtouren, am hellen Sandstrand und allgemein in südlichen Regionen Europas durchaus brauchbar ist. 
    • Blendschutz Stufe 4
      Brillengläser in diesem Absorptionsbereich filtern zwischen 92 % und 97 % des einfallenden Lichts heraus und sind dementsprechend extrem dunkel. Sie eignen sich besonders gut für Gletschergebiete, weite und sonnenbestrahlte Schneeflächen und Hochgebirgstouren. Aufgrund der extrem starken Absorption sind diese Sonnenbrillen nicht dafür geeignet, im Straßenverkehr genutzt zu werden.

    Bunte Brillengläser können den Kontrast verstärken

    Sonnenbrillen werden mit Gläsern der unterschiedlichsten Farbgebung angeboten. Die Färbung der Gläser hat nicht nur einen modischen Aspekt, sondern auch einen Effekt auf die Art, wie Sie die Umgebung damit sehen. Beim Autofahren beispielsweise zeigen sich braun getönte Gläser als besonders nützlich, weil sie die Umgebungsfarben am besten Wiedergeben können. Folgende Färbungen haben sich besonders für bestimmte Tätigkeiten und Umgebungen bewiesen:

    • Grün, graue und braune Brillengläser
      Brillengläser dieser Färbung eignen sich besonders gut für alltägliche Situationen, denn ihr Effekt auf die natürlichen Farben der Umgebung ist am geringsten, was dem natürlichen Farbsehen sehr zugutekommt. 
    • Gelb- und orangefarbene Brillengläser
      Mit diesen beiden Farben lässt sich besonders die Fähigkeit, Kontraste wahrzunehmen, deutlich verbessern. Häufig sieht man beispielsweise Brillengläser dieser Färbung bei militärischen Einheiten oder auch im Schützenverein – eben überall dort, wo kontrastreiches Sehen von Vorteil ist. Als besonders geeignet hat sich diese Färbung übrigens auch bei Nebel erwiesen, denn auch dort ist die Sicht noch sehr detailgetreu. Es muss aber auch angemerkt werden, dass Brillengläser mit dieser Färbung von einigen Menschen als unangenehm empfunden werden. 
    • Blaue Brillengläser
      Mit blauen Gläsern in der Sonnenbrille erhalten Sie einen schwachen Blendschutz, dafür aber auch eine besonders klare Sicht. 
    • Farblose Gläser / Klarglas
      Farblose Brillengläser sind, sofern sie nicht ohnehin zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit genutzt werden, primär zum Schutz der Augen vor mechanischer Einwirkung (Späne, Funkenflug etc.) da. Sie üben keinerlei Veränderung auf die Art des Sehens aus und werden dementsprechend vor allem für den Indoor-Sportbereich genutzt, da keine Lichtschutzwirkung gegeben ist, wie sie im Außenbereich notwendig wäre. 

    Guter Schutz muss dicht am Auge liegen

    Der beste Schutz und die teuerste Sonnenbrille bringen nur wenig Nutzen, wenn die Gläser zu weit vom Auge entfernt platziert sind. Denn nur dann, wenn die Gläser möglichst dicht an den Augen platziert werden, kann das Licht nicht an den Gläsern vorbei direkt in die Augen gelangen. Eine wirklich gute Sonnenbrille zeichnet sich dementsprechend durch ihre angepasste Formgebung an. Sie sollte im oberen Bereich möglichst dicht am Kopf anliegen und bis zu den Augenbrauen reichen. An den Seiten muss eine gute Sonnenbrille bis an den Gesichtsrand gehen – idealerweise sind die Gläser sogar leicht gewölbt, um ihre Funktion voll erfüllen zu können.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Informatives rund um die Thematik Augenlasern

    Informatives rund um die Thematik Augenlasern

    Aus einer Sehschwäche kann eine enorme Belastung werden. Nicht ausschließlich das Brillengestell ist eine relativ teure Angelegenheit. Zusätzlich wird zumeist noch eine Sonnenbrille in der passenden Sehstärke gebraucht. Ergänzend dazu haben zahlreiche Personen mit Sehproblemen Schwierigkeiten, morgens ihre Sehhilfe zu finden. Oder sie fühlen sich einfach mit einem Brillengestell auf ihrer Nase nicht sehr wohl.

    Für Erleichterung sorgen zwar Kontaktlinsen. Diese bergen allerdings beim Einsetzen einige Komplikationen. Hinzu gesellt sich ein erhöhter Hygieneaufwand. Um diesen kleinen Ärgernissen zu entgehen, steht diesem Patientenkreis das Augenlasern zur Verfügung.

     

     

    Unterschiedliche Methoden des Augenlaserns kurz vorgestellt

    Patienten stehen verschiedene Methoden zur Behandlung von Sehschwächen mittels Augenlaser zur Verfügung.

     

    Zum einen kann von der Augenlaser Methode LASIK Gebrauch gemacht werden.

    Bei LASIK wird mittels eines äußerst kleinen Präzisionsskalpells eine hauchdünne Schicht vom oberen Hornhautbereich abgehoben. Diese wird anschließend leicht zurückgeklappt. Nun beginnt die Augenlaser Operation mithilfe eines Kaltlicht-Lasers. Die sich unterhalb der Hornhautschicht befindliche Hornhaut erfährt nun eine individuelle Korrektur. Nach Ende der Augenlaser Operation erfolgt ein Zurücklegen der Hornhautschicht. Diese wächst automatisch in wenigen Tagen wieder zusammen.

     

    Anstelle des Präzisionsskalpells arbeitet die Femto-LASIK Methode mit einem noch präziseren Femtosekunden Laser. Dieser Laser kann im Gewebe Millionen winzig kleine Gasbläschen bilden. Diese bereiten die Trennungsebene vor. Mithilfe eines besonders feinen Instruments nimmt der Operateur die endgültige Durchtrennung vor. Ist der Chirurg nicht in der Lage, die Hornhaut zu öffnen, verschwinden die Gasbläschen von selbst wieder. Dies ist dann der Fall, wenn der Operateur mit der Lamellenposition unzufrieden ist. Als positiv bei der Femto-LASIK Methode ist anzusehen, dass keine Schnittfehler möglich sind. Außerdem ermöglicht diese Augenlaser Methode ein sehr gutes Schnittprofil sowie eine sehr präzise Schnittdicke.

     

    Beim Laser Epitheliale Keratomileusis – kurz LASEK-Verfahren – wird praktisch das Auge modelliert. Der Operateur arbeitet hier direkt auf dem empfindlichen Gebiet der Hornhaut. Durch diese Methode geschieht die Wundbildung nach außen. Dadurch haben Patienten in den ersten Tagen nach erfolgter Augenlaser Operation relativ starke Schmerzen. Anwendung findet die LASEK Methode gegenwärtig hauptsächlich in Fällen, bei denen die LASIK Methode ungeeignet erscheint.

     

    Kosten der Augenlaser Methoden

    Augenlasern verursacht etwas höhere Kosten als herkömmliche Behandlungen. Dies liegt im Gebrauch von hochmoderner Lasertechnologie begründet.

     

    Am weiten verbreitet ist die LASIK Methode, mit deren Hilfe Kurz- und Weitsichtigkeiten behandelt werden. Teure Sehhilfen sind erfolgter Augenlaser OP nicht mehr vonnöten. LASIK findet Anwendung bis -5 Dioptrien und bis +3 Dioptrien, wobei sich hier die Kosten auf etwa 1800 Euro belaufen. Wer diese Werte überschreitet, muss mit Kosten ab 2500 Euro rechnen.

     

    Die Femto-LASIK Methode hingegen schlägt schon etwas höher zu Buche. Rund 4000 Euro kostet die Augenlaser Operation. Neben fachkompetentem Personal werden hierbei auch qualitativ hochwertige Maschinen benötigt, die derartig hohe Kosten verursachen. Die recht hohe Erfolgsquote sowie eine relativ kurze Behandlungsdauer sprechen für sich.

     

    Im Großen und Ganzen fallen die Behandlungskostenwesentlich günstiger aus. Dies für Kurz- und Weitsichtigkeit bei der LASEK Augenlaserbehandlung, als dies bei LASIK der Fall ist. Abhängig von der Augenklinik sind hier jedoch vereinzelt auch enorme Preisschwankungen möglich. Preiswerte Anbieter im Raum Deutschland lassen sich bereits ab 800 Euro Kosten pro Auge finden.

     

    Günstige Augenlaser Operation im Ausland

    Wem die Kosten für das Augenlasern in Deutschland zu hoch sind, der findet im Ausland gute Kliniken mit moderaten Preisen. Sehr empfehlenswert ist die Augenklinik Bratislava NeoVizia, die qualitativ sehr hochwertige Augenlaser Operationen durchführt. Dabei bietet sie jedoch relativ günstige Preise für die Operationen an. Insgesamt bietet die Augenklinik vier Augenlaser OP Methoden an, um eine möglichst individuelle Behandlung zu ermöglichen. Preise ab rund 500 Euro pro Auge sind machbar. Trotzdem handelt es sich hierbei nicht um einen Billiganbieter. Die Klinik genießt landesweit ein sehr hohes Ansehen. Selbst Prominente lassen sich hier die Augen lasern.

  • Schützen Orgasmen gegen Krebs?

    Schützen Orgasmen gegen Krebs?

    Es klingt eigenartig. Dennoch empfiehlt der staatliche Gesundheitsdienst in Großbritannien den Bürgern, oft Sex zu haben. Der Grund: Orgasmen sollen gegen Krebs und weitere Erkrankungen schützen. Doch stimmt das? Solche (und ähnliche) Theorien sind wie immer mit Vorsicht zu genießen.

    Der Hintergrund…

    Die zuständigen Wissenschaftler vermuten, dass ein Orgasmus das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, senken und Krebs bekämpft werden könnte. Doch wie begründen die Experten Ihre Theorie?

    Sie erklären, dass beim Sex bzw. beim Höhepunkt nachweislich Endorphine ausgeschüttet würden. Diese wiederum würden die Immunzellen stimulieren und nicht nur Krankheiten, sondern auch Falten verhindern. Doch der Gesundheitsdienst geht noch einen Schritt weiter und erklärt, wer regelmäßig, am besten täglich Sex habe, könne ohne schlechtes Gewissen auf Ausdauersport verzichten. Die Vorteile dieser „Alternativsportart“ seien unter anderem, dass…:

    • natürliche Schmerzmittel abgegeben werden würden
    • es der Psyche besser ginge
    • Haut und Haare durch die erhöhte Endorphin Produktion von Innen gepflegt würden.

    Die Liste an positiven Eigenschaften, die dem Orgasmus von Männern und Frauen zugeschrieben werden, ist lang. Doch was ist dran an den Behauptungen?

     

    Kritische Stimmen zur Theorie

    Melissa Sayer, eine Sexualwissenschaftlerin, steht den Thesen des Gesundheitsdienstes kritisch gegenüber. Es wäre definitiv falsch, beim Sex bzw. den Orgasmen von einer „Wunderwaffe“ im Kampf gegen Krebs auszugehen. Fakt sei, dass sich die vermehrte Endorphin Produktion zwar positiv auf das Wohlbefinden der Menschen auswirke, jedoch nicht davon ausgegangen werden könne, dass diese einen Einfluss auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen habe oder sogar Krebs bekämpft werden könne.

     

    Die Forschung boomt

    Der Forschungsbereich, der sich jedoch besonders mit Hinblick auf die Themen „Sex und Gesundheit“ ergibt, ist groß. So forschen amerikanische Wissenschaftler beispielsweise an einem Zusammenhang zwischen Geschlechtsverkehr und Kopfschmerzen, dem Risiko zu Gefäßverkalkungen und Osteoporose. Auch die mögliche Linderung von Regelschmerzen durch Sex wird immer wieder untersucht.

    Besonders der Mann steht hier im Fokus der Wissenschaft. So gelten für einige Wissenschaftler regelmäßige Orgasmen auch immer noch als eine Möglichkeit, Prostatabeschwerden zu vermeiden.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Hautunreinheiten bekämpfen

    Hautunreinheiten bekämpfen

    Die richtige Pflege bei Hautunreinheiten

    Hautunreinheiten wie Pickel, Mitesser oder Akne bereiten nicht nur während der Pubertät Kopfzerbrechen. Immer öfter sind auch Erwachsene von den lästigen Hautproblemen betroffen. Diese können sich in Extremfällen auch auf die Psyche negativ auswirken. Mit ein paar hilfreichen Tipps kann man jedoch vorbeugen und bereits existierende Unreinheiten gezielt behandeln.

     

    Mögliche Auslöser für Hautunreinheiten

    Sofern nicht krankheitsbedingt, muss man zunächst der Ursache für plötzlich auftretende Hautunreinheiten auf den Grund gehen.

     

    Gesunde Ernährung – gesunde Haut

    Besonders die Art und Weise, wie und womit wir uns ernähren, steht oft unter dem Verdacht Hautprobleme wie Pickel und Mitesser zu verursachen. Dies konnte jedoch bis heute nicht eindeutig nachgewiesen werden. Dennoch kann es sein, dass der übermäßige Konsum von Zucker, Milchprodukten, Alkohol und Zigaretten unserer Haut schaden kann. Eine gesunde und bewusste Ernährungs- und Lebensweise ist jedoch sowohl für unseren Körper als auch für das allgemeine Wohlbefinden überaus wichtig und kann keinesfalls schaden.

     

    Stress belastet die Haut

    „Die Haut ist der Spiegel der Seele“, so heißt es. Menschen, die im Berufsleben sowie im privaten Alltag immens gefordert werden und ständig unter Strom stehen, sieht man die Umstände oft schon im Gesicht an. Wer kennt ihn nicht, den Begriff „Stresspusteln“? Und genau das kann einer der Auslöser für Pickel & Co. sein. Dann heißt es Stress auf ein Minimum herunterfahren, Entspannungsübungen und regelmäßige Auszeiten einführen und sich Zeit für sich selbst nehmen!

     

    Falsche Pflege kann die Haut irritieren

    Viele wissen nicht, was für die Haut am besten ist. Übermäßiges Waschen sowie aggressive Reinigungsprodukte können zu Hautirritationen und Unreinheiten führen. Wer wissen möchte, welche Pflegeprodukte die richtigen sind, lässt sich am besten von einer Kosmetikerin oder dem Dermatologen beraten und den Hauttyp bestimmen. Mischhaut und fettige Haut bedarf einer anderen Pflege als beispielsweise trockene Hauttypen. Ist das Hautbild erstmal bestimmt worden, eignen sich schonende und aufeinander abgestimmte Pflegemittel besonders gut. Bei fettiger oder Mischhaut empfiehlt es sich, komplett auf fett- und ölhaltige Produkte zu verzichten. Pflegeprodukte, die Salicylsäure enthalten, können dabei helfen, dass die Hautschuppen gelöst werden und der produzierte Talg ungehindert abfließen kann.

     

    Tipps gegen Hautunreinheiten

    Ungeachtet des individuellen Hautbilds können folgende Tipps im täglichen Kampf gegen Pickel und Mitesser hilfreich sein:

     

    Kissenbezüge und Bettwäsche regelmäßig wechseln

    Besonders Wäsche, die täglich mit unserem Gesicht in Berührung kommt, sollte regelmäßig gewechselt und gereinigt werden. Hier sammeln sich zahlreiche Bakterien, Tierchen (Stichwort: Milben), Hautschuppen und Reste von Pflege- und Haarprodukten, die öfter entfernt werden müssen als uns lieb ist. Es gibt für Härtefälle auch eine spezielle Anti-Allergiker-Bettwäsche, die Hautunreinheiten lindern und reduzieren soll. Ebenso wichtig ist es, dass man bei der täglichen Gesichtspflege ein anderes Handtuch benutzt als für den restlichen Körper – am besten täglich wechseln.

     

    Und täglich grüßt das Handy!

    Das Smartphone ist wahrscheinlich der Gegenstand, den wir am häufigsten in den Händen halten und während unseren Telefonaten mit Freunden und Familie auch an unserem Gesicht. Da sich im Laufe des Tages an unseren Handinnenflächen haufenweise Bakterien sammeln, die sich bequem auf dem Touchscreen des Smartphones niederlassen, empfiehlt es sich, auch das Display so oft wie möglich zu reinigen – vom regelmäßigen Händewaschen ganz zu schweigen!

     

    Hände weg vom Gesicht!

    Schon von klein auf wollte man uns beibringen, uns nicht ins Gesicht zu fassen, da unsere Hände, gerade als Kind, einfach überall waren. Und das hat sich bis heute wohl kaum geändert. Leidet man also unter Hautunreinheiten, ist es ratsam, sich nicht unnötig oft – am besten gar nicht – ins Gesicht zu fassen und die Bakterien, die sich an den Handflächen befinden, auf der Haut zu verteilen.

     

    Ausreichend Flüssigkeit

    Nicht nur für unsere Gesundheit und unseren Körper ist es wichtig, viel zu trinken, auch unsere Haut wird es uns danken. Da durch die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit zahlreiche Giftstoffe aus dem Körper gespült werden, hilft es auch unserer Haut beim Durchatmen. Eine Blume sieht schließlich auch erst dann richtig fit und strahlend aus, wenn sie ausreichend gegossen wurde.

     

    Dampfbäder gegen Hautunreinheiten

    Um eine milde Pflege der Haut zu unterstützen, kann ein regelmäßiges Dampfbad mit Kamille helfen. Bereits 10 bis 15 Minuten über einer Schüssel mit heißem Wasser und einem Teebeutel reichen aus, damit die Poren befreit und strapazierte Haut beruhigt wird. Um den Effekt zu verstärken, sollte man immer den Kopf mit einem Handtuch bedecken, damit der heiße Dampf nicht entweicht und seine Wirkung nicht verfehlt.

     

    Teebaumöl gegen Hautunreinheiten

    Teebaumöl hat sich bei Pickeln und Mitessern schon oft als wirksames Helferlein erwiesen. Man sollte es immer mit etwas Wasser oder Lotion anrühren und auf die betroffenen Stellen auftragen. Doch Vorsicht: bei Teebaumöl kann es durchaus zu allergischen Reaktionen kommen, die den ursprünglichen Zustand der Haut möglicherweise noch verschlimmern. Auch ist auf die Haltbarkeit des Produkts zu achten, denn Teebaumöl ist nach Anbruch meist nur maximal 3 Monate haltbar.

     

    Zitronensaft gegen Hautunreinheiten und Pickel

    Ein weiteres Hausmittel gegen Pickel ist Zitronensaft. Dieser kann entweder pur oder mit Wasser verdünnt auf die betroffene Stelle aufgetragen werden. Doch auch hier sollte man etwas zurückhaltend sein und beobachten, wie die eigene Haut auf die Säure reagiert.

     

    Zink gegen Hautunreinheiten

    Besonders bei entzündeten Hautstellen und Mitessern sorgt eine Zinksalbe für Linderung. Man kann sich zudem beim Arzt oder Apotheker seines Vertrauens über die Einnahme von Zinkgluconat informieren, das ebenfalls für eine verbesserte Hautstruktur sorgen kann.

     

    Heilerde und klärende Masken gegen Hautunreinheiten

    Eine wöchentliche Anwendung von Heilerde- oder schonenden Reinigungsmasken kann ebenfalls förderlich sein, wenn man sich ein feines und klares Hautbild wünscht. Heilerde kann zusätzlich in Form von Kapseln oder Pulver eingenommen werden. Auf Peelings sollte man maximal einmal wöchentlich zurückgreifen, da diese die Haut auf Dauer zu sehr strapazieren.

     

    Hautunreinheiten – auf keinen Fall drücken!

    Sicher sehen die kleinen Monster auf der Haut nicht sehr ansprechend aus. Doch wann immer es sich vermeiden lässt, sollte man auf keinen Fall den Pickel „ausdrücken“. Durch die an den Fingern und unter den Fingernägeln befindlichen Bakterien, können Entzündungen entstehen, die sogar tiefe Narben hinterlassen können. Wenn es dann doch mal sein muss, bitte nur sehr vorsichtig und auch immer nur mit gut desinfizierten Händen oder Handschuhen.

    Wer unter starken Schmerzen leidet, die durch Pickel und starke Akne hervorgerufen werden, sollte auf jeden Fall seinen Hausarzt oder Dermatologen aufsuchen, bevor man irgendeinen Alleingang startet und darauf los behandelt. Sicher ist sicher!

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Tennisarm – was ist es und was kann man tun?

    Tennisarm – was ist es und was kann man tun?

    Der Tennisarm ist eine Sehnenentzündung am äußeren Ellenbogen. Ausgelöst wird dieser durch eine Überlastung im Bereich der Muskulatur des Handgelenks sowie des Unterarms. Am Tennisarm erkranken im Großen und Ganzen eher Männer als Frauen in den Altersklassen zwischen dem 35. und dem 50. Lebensjahr. Tennisspieler erkranken im Allgemeinen in einem Alter zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr.

     

    Tennisarm – was genau ist das?

    In der Medizin ist vom Tennisarm im Zusammenhang mit einem Schmerzsyndrom die Rede. Dieser hat seinen Ursprung in der Finger- und Handmuskulatur. Ferner sind die äußeren Anfänge des Oberarmknochens vom Ellenbogen betroffen.

    Bedingt wird das Syndrom des Tennisarms durch Überlastungen im

    • Freizeitbereich, beispielsweise beim Handwerken
    • Sportlichen Bereich, unter anderem beim Tennisspiel
    • Beruf, Arbeiten am Computer mit der Maus oder vielen Schreibarbeiten

    An einem Tennisarm zu erkranken insbesondere Personen, die starken hohen Belastungen ausgesetzt sind. So wird beispielsweise ein erfahrener Tennisspieler kaum an einem Tennisarm erkranken.

     

    Worin die Ursachen für den Tennisarm begründet liegen

    Die Bezeichnung Tennisarm ist ein wenig irreführend. Denn sie bedeutet nicht zwingend, dass ausschließlich Tennisspieler zu dieser Erkrankung neigen. In der Realität tritt der Tennisarm bei sportlich aktiven Menschen eher selten auf. Im Grunde genommen ausnahmslos bei Anwendung einer falschen Technik.

    Hervorgerufen wird der Tennisarm durch eine chronisch verlaufende mechanische Überbeanspruchung. Aus diesem Grunde sind in aller Regel wesentlich häufiger

    • Bauarbeiter
    • Handwerker
    • Mechaniker
    • Sekretärinnen

     

    von einem Tennisarm betroffen. Aber auch andere Berufsgruppen, die vermehrt am Computer tätig sind, erkranken vermehrt am Tennisarm. Häufig arbeiten diese viel mit Maus und Co. Des Öfteren wird daher auch von einem Mausarm gesprochen.

    Der Tennisarm äußert sich in dem Auftreten von schmerzhaften Verschleißerkrankungen im Bereich der Streckmuskulatur. Nicht selten neigen auch zahlreiche ältere Personen zum Tennisarm. Bei diesem Personenkreis sind die Schmerzen oftmals arthrotischer Natur. Diese liegen im Bereich des Gelenks des Ellenbogens.

    Liegt bei einer Person eine Veranlagung hierzu vor, kann es zu einer chronischen Erkrankung kommen. Dies bedeutet, dass die Überlastung stets wiederkehrt.

     

    Behandlungsmöglichkeiten des Tennisarms

    Für die Therapie des Tennisarms stehen traditionelle wie operative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

    Behandelt wird überwiegend mithilfe

    • von Kortison Injektionen
    • der Stoßwellentherapie
    • von Salbenverbänden
    • der elektromechanischen Stimulation

     

    Bewährt hat sich auch eine spezielle Krankengymnastik, die sich beim Tennisarm sehr umfassend darstellt. So können unter anderem Dehnübungen Erleichterung bringen.

    Sehr oft wird zur Therapie des Tennisarms auch das Tapen eingesetzt. Hierbei übernimmt das Tape die Stimulation des Gewebes. Es trägt zur Förderung der Heilung bei und kann gleichzeitig weiteren Beschwerden vorbeugen.

    Große Erfolge bei der Behandlung des Tennisarms werden auch mittels Akupunktur erreicht. Akupunktur kann auch während der Schmerz auslösenden Tätigkeit angewendet werden und hierbei den Prozess der Entzündung stoppen. Zählen jedoch die Tätigkeiten unmittelbar zum Alltag, kann Akupunktur nicht immer hilfreich sein.

     

    Homöopathische Anwendungen beim Tennisarm

    Auch die Homöopathie hält einige wirksame Mittel für die symptomatische Behandlung des Tennisarms bereit.

     

    Homöopathisches Mittel Wirkung Bemerkungen
    Arnica D6 Schmerzlinderung
    Formica rufa Schmerzlinderung Substanz der roten Waldameise; wird in Potenz D30 unter die Haut gespritzt
    Hypericum D4 Erholung der Schmerzen
    Ruta D200 Reduzierung der Schmerzen Anwendung alle 2 Tage oder dreimal je Tag in D3 Potenz

     

    Arnica D6, Hypericum D4 und Ruta D3 können auch als Kombination gemischt werden. Als Mixtur wird diese dreimal am Tag bei Schmerzen eingenommen.

     

    Als ergänzende Maßnahme hat sich eine Schonung des Arms erwiesen. Damit lässt die Überbeanspruchung der Sehnen des Tennisarms nach. Substanzen der Homöopathie sollten ausschließlich unter Beratung eines Fachmanns eingenommen werden.

     

    Bestehen die Schmerzen weiterhin oder tritt sogar eine Verschlechterung des Tennisarms auf, empfiehlt sich ein Wechsel des Verbands und eine Konsultation des behandelnden Arztes.

     

    Ist nach einem halben Jahr immer noch keine wesentliche Besserung des Tennisarms eingetreten oder sogar eine Verschlechterung, kann eine Operation Abhilfe schaffen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

     

  • Psyche und Gesundheit als untrennbare Einheit

    Psyche und Gesundheit als untrennbare Einheit

    Die Verbindung zwischen negativem Stress und verschiedenen Krankheiten wird immer wieder untersucht. Fakt ist: wer sich nicht regelmäßig Pausen gönnt und seinem Körper etwas Gutes tut, läuft Gefahr, krank zu werden. Besonders in der kalten Jahreszeit ist das Immunsystem vielen Belastungen ausgesetzt. Hier gilt es, vorzusorgen und zu lernen, auf die Signale des Körpers zu hören. Besonders dann, wenn die betroffenen Menschen unter Vorerkrankungen leiden, ist Vorsicht geboten.

     

    Wann wird Stress gefährlich?

    Stress kennt jeder. Um zu erkennen, weshalb und wann dieser jedoch wirklich gefährlich werden kann, ist es wichtig, hinter die Fassade zu blicken. Genau genommen ist eine erhöhte Wachsamkeit des Körpers überlebenswichtig. Sie half schon unseren Vorfahren dabei, beispielsweise in der Nähe eines Mammuts, besonders wachsam zu sein.

    Wer seinen Körper ohne Pause fordert und entsprechend -wenn auch unterschwellig- immer in Hab-Acht-Stellung ist, sendet seiner Psyche falsche Signale. Es gilt als erwiesen, dass besonders gestresste Menschen oft unter körperlichen Beschwerden leiden. Die Suche nach einer organischen Ursache läuft hier oft ins Leere. Gerade dann, wenn die Seele rebelliert, ist jedoch auch -bei einer entsprechenden Veranlagung- der Weg in die Hypochondrie nicht allzu weit. Letzten Endes beginnt hier ein Teufelskreis, der die Lebensqualität einschränkt.

     

    Welche Auswirkungen hat Stress auf den Körper?

    Stress spiegelt sich auf Basis der unterschiedlichsten Beschwerden wider. So wird seitens der Wissenschaft beispielsweise oft von:

    • Magenproblemen
    • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • Kopfschmerzen

    und Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Co. berichtet. Verständlich! Immerhin fährt der Körper das Immunsystem herunter. Das ist wichtig, um im Notfall agieren zu können. Das Abwehrsystem und eine entspannte Haltung bleiben hier oft auf der Strecke.

     

    Erfolgversprechende Lösungsansätze

    Wer sich unter „Dauerstrom“ gesetzt fühlt, sollte dringend frühzeitig einen Arzt konsultieren und auf seinen Körper hören. Sofern organische Ursachen für eventuell aufgetretene körperliche Beschwerden ausgeschlossen wurden, helfen oft Entspannungsübungen. Bei einer extrem hohen Belastung wird seitens des Hausarztes oft der Besucht beim Psychotherapeuten angeraten.

     

    [content-egg-block template=offers_list]