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  • Kreisrunder Haarausfall – nicht nur ein kosmetisches Problem

    Kreisrunder Haarausfall – nicht nur ein kosmetisches Problem

    Es fängt ganz harmlos an, nach dem Kämmen bleiben statt der üblichen zehn bis 20 Haare plötzlich Büschel von Haaren im Kamm hängen. Auch wenn plötzlich viele Haare auf dem Kopfkissen liegen oder nach dem Haare waschen im Handtuch zu finden sind, dann ist das meist ein Zeichen von Alopecia areata – kreisrunder Haarausfall. Kreisrunder Haarausfall ist kein Alarmsignal, denn Haare können keine ernsthaften Erkrankungen verursachen, aber die Betroffenen haben ein kosmetisches Problem, denn innerhalb kürzester Zeit kann eine komplette Glatze entstehen.

    Warum Haare so wichtig sind

    Auch wenn es komisch klingt, aber eine volle Haarpracht ist ein Zeichen für Vitalität und Gesundheit. Haare haben in allen Kulturepochen eine große Rolle gespielt, sie waren und sind ein Statussymbol, sie können ein Zeichen von Protest oder auch von Angepasstheit sein und Haare sind sogar ein nonverbales Mittel zur Konversation. Als der Sage nach Delilah Samson die Haare abschnitt, verlor er seine Kraft, und die alten Römer bewunderten das lange blonde Haar der germanischen Frauen. Im Barock trugen König und Adel kunstvolle Perücken und Faust verliebte sich in Gretchens blonde Zöpfe. Haarausfall, der wird bestenfalls im Alter akzeptiert und selbst wenn es ein natürlicher Prozess ist, viele Männer können mit ihren „Geheimratsecken“ und mit der Stirnglatze nicht gut leben. Umso schmerzlicher ist es daher, wenn die Haare ohne einen ersichtlichen Grund plötzlich ausfallen.

    Kreisrunder Haarausfall – die Diagnose

    Kreisrunder Haarausfall zeigt sich in der Regel zuerst am Hinterkopf. Dort, wo die Haare ausgefallen sind, zeigt sich eine kreisrunde Stelle, die zwischen einem halben und zwei Zentimeter groß und scharf begrenzt ist. Kreisrunder Haarausfall verursacht weder Schmerzen noch einen Juckreiz, er fällt immer erst dann auf, wenn die Haare ausfallen. Leider bleibt es meist nicht bei der kleinen kahlen Stelle am Hinterkopf, die Haare fallen nach und nach aus, und nicht selten bilden sich zwei kahle Stellen, die dann zusammenwachsen und die Fläche vergrößern. Wenn der kreisrunde Haarausfall stoppt, dann bleibt oft ein unschönes Bild von einzelnen Haarbüscheln zwischen den kahlen Stellen stehen. Wenn es zum Alopecia areata totalis kommt, dann bleibt am Ende eine Glatze. Diese Form ist allerdings eher selten und in den meisten Fällen genetisch bedingt.

    Kreisrunder Haarausfall – Die Ursachen

    Warum es zum kreisrunden Haarausfall kommt, das ist bis heute noch nicht vollständig geklärt, aber die Wissenschaft geht von einer autoimmunen Erkrankung aus. Bei dieser Art der Erkrankung zerstört der Körper das eigene Gewebe, das er fälschlicherweise für fremdes Gewebe hält. Möglich ist aber auch ein Bakterienbefall, den die Betroffenen nicht spüren und der in der Regel harmlos ist. Gesicherte Erkenntnisse gibt es nur bei der genetisch bedingten Variante des kreisrunden Haarausfalls. Kreisrunder Haarausfall kann aber auch durch großen Stress und seelischen Kummer, wie beispielsweise durch Trauer ausgelöst werden. Dermatologen sehen zudem einen direkten Zusammenhang zwischen Allergien wie zum Beispiel Heuschnupfen, und dem kreisrunden Haarausfall. Kreisrunder Haarausfall kommt bei Frauen häufiger vor als bei Männern, und Frauen sind meist auch mehrfach betroffen. Wenn kreisrunder Haarausfall zum zweiten Mal auftritt, dann sind sehr oft nicht nur die Kopfhaare, sondern die gesamte Körperbehaarung und auch die Schamhaare betroffen. Warum das so ist, das ist nach wie vor ein Rätsel.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Kommt es zu kreisrundem Haarausfall, dann bleibt den Betroffenen nichts anderes übrig als zu warten, denn in neun von zehn Fällen wachsen die Haare nach drei bis sechs Monaten wieder von ganz alleine. Zunächst wächst nur eine Art Flaum, und aus diesen dünnen feinen Härchen bilden sich nach und nach wieder kräftige und gesunde Haare. Eine gezielte Behandlung, die die Haare wieder wachsen lässt, gibt es nicht. Trotzdem sollten die Betroffenen eine Blutuntersuchung machen lassen, um eine ernste Erkrankung ausschließen zu können.

    Bild: © Depositphotos.com / juanjose

  • Babyblues – immer mehr Frauen sind betroffen

    Babyblues – immer mehr Frauen sind betroffen

    Endlich ist das Kind geboren, aber die Mutter kann sich nicht so richtig darüber freuen. Schlimmer noch, sie hat Wut auf das Kind und auf sich selbst, sie wird depressiv und trägt sich schließlich mit Selbstmordgedanken. Der Grund für diese Beschwerden wird salopp Babyblues genannt, bekannt auch unter dem Namen Wochenbettdepressionen. Geschätzt jede zehnte Frau leidet unter dem Babyblues, gesprochen wird über diese Krankheit aber eher selten. Die meisten Frauen, die vom Babyblues betroffen sind, schämen sich und fühlen sich wie Versagerinnen.

    Babyblues – Hormonelle Ursachen

    Wie in den Wechseljahren, so ist auch beim Babyblues eine Umstellung der Hormone schuld. Nach der Schwangerschaft dauert es einige Wochen, bis der Körper wieder zu einem normalen Zyklus zurückfindet und in dieser Zeit sind viele Frauen besonders anfällig für Stimmungsschwankungen und Depressionen. Bei den meisten Frauen beginnen die Beschwerden eine Woche nach der Geburt, oftmals aber auch schon im Krankenhaus. Viele Hebammen und auch viele Ärzte nehmen den Babyblues bis heute nicht ernst und sprechen mit einer gewissen Verachtung von den „Heultagen“, die genauso schnell wieder vergehen, wie sie gekommen sind. Die Symptome verschwinden jedoch nicht bei jeder Frau wieder von selbst, immer häufiger brauchen Frauen die Hilfe von geschulten Psychologen, um sich helfen lassen. Schlimm ist nach wie vor, dass junge Mütter die Schuld in erster Linie bei sich selbst suchen und sich einreden, dass sie schlechte Mütter sind.

    Sozialer Rückhalt

    Es ist ein Ammenmärchen, dass nur Frauen den Babyblues bekommen, die eine langwierige, schmerzhafte oder schwierige Geburt hatten. Der Babyblues trifft auch Frauen, deren Kinder schnell und einfach das Licht der Welt erblickt haben. Nach neusten Forschungen sind jedoch vor allen Dingen die Frauen gefährdet, die schon einmal mit Depressionen zu kämpfen hatten. Auch Frauen, die in der Schwangerschaft übertrieben ängstlich waren, neigen eher zum Babyblues als diejenigen, die die Schwangerschaft als eine natürliche Sache betrachten und sich keine Sorgen machen. Wenn es zum Babyblues kommt, dann ist es besonders wichtig, dass die betroffenen Frauen sich auf ihre Familie verlassen können und einen großen sozialen Rückhalt haben. Ist das nicht oder nur unzureichend der Fall, dann können die klassischen postpartalen Depressionen sogar sehr gefährlich werden, denn wenn sich eine Frau im Stich gelassen fühlt, dann steigt die Suizidgefahr bedrohlich an.

    Auch beim zweiten Kind

    Der Babyblues beschränkt sich nicht nur auf das erste Kind. Obwohl erfahrene Psychologen nach wie vor der Meinung sind, dass das Phänomen nur einmal auftritt, wiederholt sich der Babyblues bei 40 % der betroffenen Frauen auch beim zweiten Kind. Immer wenn das der Fall ist, dann hat die betroffene Frau jedoch einen großen Vorteil, denn sie kann mit den Beschwerden umgehen, und weiß, dass der Babyblues eine vorübergehende Erscheinung ist, die meist nach wenigen Wochen wieder verschwindet.

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  • Gallengangkrebs Früherkennung – Urintest bringt Gewissheit

    Gallengangkrebs Früherkennung – Urintest bringt Gewissheit

    Gallengangkrebs ist eine sehr seltene Krankheit, deshalb ist sie auch wenig erforscht und es stehen kaum Screenings für die Früherkennung zur Verfügung. Es gibt zwar die technischen Möglichkeiten für die Früherkennung, aber leider eben nicht flächendeckend. Jetzt gibt es allerdings eine weitere Methode, um Gallengangkrebs frühzeitig erkennen zu können, und zwar einen einfachen und schnellen Urintest.

    Kaum Symptome bei Gallengangkrebs

    Hellmuth Karasek, der bekannte Journalist und Literaturkritiker, verstarb in der letzten Woche an Gallengangkrebs und auch bei ihm, wie bei den meisten anderen Patienten, wurde die Krankheit zu spät erkannt. Das heimtückische am Gallengangkrebs ist, dass er sich nicht bemerkbar macht, denn es gibt so gut wie keine Symptome. Die Tumore, die im Gallengang entstehen, beschränken sich nicht nur auf die Galle, sie streuen in den Organen, die in der Nachbarschaft liegen. Die Leber ist ebenso oft betroffen wie auch der Zwölffingerdarm und die Bauchspeicheldrüse. Wird die Leber geschädigt, dann kommt es in der Regel zu einer Gelbsucht, die aber auch keine Schmerzen verursacht, nur die Augen und die Haut färben sich kaum merklich leicht gelblich. Wird die Gelbsucht erkannt, dann ist es vielfach aber schon zu spät und bei einem operativen Eingriff können bestenfalls nur Teile der Leber entfernt werden.

    Nur noch Palliativmaßnahmen

    Wenn der Arzt die Diagnose Gallengangkrebs stellt, dann offenbart sich meist die große Hilflosigkeit der modernen Medizin. Alles, was die Ärzte ihren Patienten noch anbieten können, sind Palliativmaßnahmen, die dem Patienten den verbleibenden Rest des Lebens so angenehm wie eben möglich machen. Zu diesen Maßnahmen gehört unter anderem auch die Gabe von Morphium, denn wenn der Gallengangkrebs im letzten Stadium ist, dann bereiten starke Tumorschmerzen den Patienten große Probleme.

    Eine einfache Maßnahme

    Weltweit erkranken von 100.000 Menschen nur ein bis zwei Menschen im Jahr an Gallengangkrebs, und daher sind flächendeckende Screenings, wie es sie zum Beispiel bei Brust- und Darmkrebs bereits gibt, nicht möglich. Allerdings gibt es eine andere Möglichkeit, und zwar durch einen Urintest. Diese Methode macht eine Früherkennung möglich, um Gallengangkrebs sicher zu erkennen. Der Test konzentriert sich auf verräterische Proteine im Urin und auch im Gallensaft und wenn diese Proteine ansteigen, dann besteht die Gefahr, dass es sich um Gallengangkrebs handeln könnte. Die Kosten für diese Früherkennungsmethode werden jedoch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

    Eine Veranlagung

    Wie viele Krebsarten, so muss auch für den Gallengangkrebs eine Veranlagung vorliegen. Das heißt, Menschen, die in der Familie bereits Fälle dieser seltenen Krebsart haben, sind gut beraten, sich ab dem 50. Lebensjahr auf Gallengangkrebs untersuchen zu lassen. Es gibt Ärzte und Pharmaunternehmen, die sich jetzt an den gemeinsamen Bundesausschuss gewandt haben, um zu erreichen, dass die Kosten für den neuen Test, der die Früherkennung von Gallengangkrebs möglich macht, von den Krankenkassen übernommen werden.

    Bild: © Depositphotos.com / angellodeco

  • Gesünder leben mit Chia-Samen & Co.

    Gesünder leben mit Chia-Samen & Co.

    Das Leben wird in der heutigen Zeit vor allem durch den Konsum bestimmt und die günstigen Preise in den Supermärkten verlocken dazu leckere kalorienreiche Nahrungsmittel wie Nougatringe, Nutella, Plätzchen, Steaks oder Fertiggerichte zu kaufen. Auf die Gesundheit wirken sich solche und ähnliche Gerichte mit suboptimaler Nährstoffbilanz auf Dauer negativ aus. Eine Umstellung auf gesunde alternative Lebensmittel bringt für den Körper langfristig positive Erfolge, vor allem in Bezug auf das Gewicht und dem seelischen Wohlbefinden.

    Chia-Samen – Powerfood aus Mexiko

    Das südamerikanische Volk der Maya hat schon gesund gelebt, indem sie Chia-Samen in ihren täglichen Ernährungsplan aufgenommen haben. Vor allem die Boten profitierten von dem hohen Nährstoffgehalt der Chia-Samen. Im Magen quellen die Samen auf und halten das Hungergefühl für drei bis fünf Stunden auf Abstand. Heute sind Chia-Samen als Powerfood bekannt und werden mittlerweile überall angeboten. Bei Rossmann, DM und einigen Supermarktketten sind die gesunden Samen für weniger als 10,00 Euro für eine 350 bis 500 Gramm Packung zu haben. Eine Ernährungsumstellung sollte die Chia-Samen beinhalten. Denn in ihnen stecken die wertvollen Inhaltsstoffe Kalzium, Kalium, Eisen, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren mit denen der Körper gesund ernährt wird. Der Kalziumgehalt ist 500 mal höher als in Milch und die Verdauung anderer Lebensmittel wird in Verbindung mit Chia-Samen erleichtert.

    Wer die Nährstoffbomben in Wasser aufweicht, wird deren hohe Wasseraufnahme bemerken, weshalb sie sich optimal für eine Regulierung des Wasserhaushalts eignen. Bei sportlichen Aktivitäten wirken die Chia-Samen wunderbar als Energielieferant und sind dazu noch glutenfrei. Geeignet sind die mexikanischen Powersamen zur Ernährungsumstellung, Wundheilung, Linderung von Gelenkschmerzen, Diabetes, Gewichtsreduzierung, Sodbrennen und vielen weiteren Problemen. In Wasser aufgequellt eignen sie sich als Eiersatz beim Backen. Ein Chia-Pudding ist sehr lecker und entsteht indem die Samen in eine Schüssel Milch gelegt werden. Nach rund fünf Stunden sind sie fest geworden und haben einen gesunden Pudding als Alternative zu industriellen Puddingcremes aus der Tüte gebildet.

    Dinkel statt Weizenmehl

    Eine Alternative zu klassischem Mehl stellen Dinkel und Leinsamen dar. Das Dinkelkorn zählt zu den Spelzgetreiden und ist eine Weizenart. In Ägypten wurde der Dinkel im Altertum angebaut und fand dann Verbreitung bis nach Europa. Die berühmte Heilerin Hildegard von Bingen schwörte auf das Dinkelkorn und empfahl des allen Menschen in jeder Lebenslage als ein gesundes Nahrungsmittel.

    Im Vergleich zum Weizenmehl der Type 405 oder 450 enthält Dinkelmehl deutlich mehr Mineralstoffe. Neben den Mineralstoffen ist der Anteil an Spurenelementen ebenfalls höher. Der starke Kieselsäure-Gehalt wirkt sich zudem positiv auf das Hautbild aus. Der Gehalt an Vitamin B1, B2, B3, B6 und E ist anteilig höher als beim Weizenmehl. Zur Vorbeugung vor Krankheiten eignet sich das Dinkelkorn und Dinkelmehl, vor allem weil die enthaltenen Fettsäuren, Nährstoffe und Aminosäuren qualitativ sehr hochwertig sind. Auf die Stimmung wirkt sich Dinkel positiv aus und dafür verantwortlich ist eine spezielle Aminosäure. Die körperliche und geistige Leistung kann durch den Verzehr von Dinkel nachhaltig gesteigert werden. Der Verzicht auf Weizenmehl und Dinkel als Alternative ist ein Gewinn für die Gesundheit.

    Eine Ernährungsumstellung, in welcher Chia-Samen und Dinkelmehl in den Ernährungsplan aufgenommen werden, wirkt sich langfristig positiv auf das gesundheitliche Wohlbefinden aus. Es gibt wunderbare Rezepte für leckere Gerichte aus Dinkel und Chia-Samen mit denen der Speiseplan bereichert werden kann.

    Bild: © Depositphotos.com / al1962

  • Reiten ist gesund, weil …

    Reiten ist gesund, weil …

    Das Pferd gehört zu den ältesten Nutztieren des Menschen. Es wird seit Jahrtausenden eingesetzt, um Lasten zu tragen, Menschen und Gegenstände zu transportieren und auch um hungrige Bäuche zu füllen. In der heutigen Zeit sind all diese Aspekte jedoch mehr und mehr in den Hintergrund gerückt. Pferde gelten heute in erster Linie als Haustiere, die von ihren Besitzern jede Menge Liebe erhalten.

    Außerdem sind Pferde ein wichtiger Bestandteil für verschiedene Sportarten wie zum Beispiel Sprung- oder Dressurreiten.

    Reiten als Sportart ist nicht nur bei jungen Mädchen sehr beliebt. Die Aktivität verbindet verschiedene Faktoren miteinander.

    Hierzu gehören:

    • Die Interaktion mit einem Tier
    • Der Aufenthalt in der Natur
    • Die sportliche Aktivierung des gesamten Körper

    Aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass Reiten gesund ist und sowohl dem Körper als auch der Seele guttut. Vor allem das Reiten in Dänemark ist gerade sehr beliebt.

    Reiten ist gesund, weil der gesamte Körper angespannt wird

    Wer schon mal auf dem Rücken eines Pferdes saß, weiß, dass dort oben Disziplin und Rückgrat gefragt sind. Reiten beansprucht den gesamten Körper und sorgt dafür, dass er gleichmäßig angespannt wird. Das wiederum hat einen positiven Effekt auf verschiedene Muskelpartien. Hierzu gehören auch Muskeln, die im Alltag eher wenig beansprucht werden. Reiten ist also eine abwechslungsreiche Sportart, die den Körper auf besondere Weise fordert und fördert. Durch das permanente An- und Entspannen der Muskel werden diese gestärkt und in Form gebracht.

    Reiten ist gesund, weil neue Bewegungsabläufe erlernt werden

    Mit dem Reiten ist es wie mit dem Fahrradfahren: Wenn man es erst einmal erlernt hat, sitzt man fest im Sattel. Bis es soweit ist und man sich zu 100 % sicher auf dem Pferd fühlt, sind Geduld und Durchhaltekraft gefordert. Beim Reiten gilt es in erster Linie, die Balance auf dem Pferd zu halten. Dafür ist es notwendig, dass der Körper gänzlich neue Bewegungsabläufe erlernt. Das ist nicht nur gut für die Haltung und die Muskulatur, sondern regt auch das Gehirn an. Reiten ist gesund, weil es sowohl den Körper als auch den Geist beansprucht.

    Reiten ist gesund, weil es Stress abbaut

    Pferde genießen allgemein einen äußerst positiven Ruf. Sie gelten als ruhige und ausgeglichene Tiere, die diese positive Kraft auch auf ihre Reiter übertragen können. In der Tat ist Reiten eine tolle Möglichkeit, um Stress abzubauen und sich selbst eine Auszeit zu gönnen. Auch dies ist ein Fakt, der bestätigt: Reiten ist gesund!

    [quote]Tipp: Nicht nur das Reiten an sich, sondern auch die Pflege des Pferdes entspannt. Lassen Sie sich daher ruhig Zeit beim Putzen, Striegeln und Füttern des Treuen Vierbeiners.[/quote]

    Reiten ist gesund, weil man an der frischen Luft ist

    Reiten ist, mit Ausnahme von wenigen Disziplinen, ein waschechter Outdoor-Sport. Das bedeutet, dass Sie bei einem ausgedehnten Ausritt jede Menge frische Luft aufnehmen. Darüber hinaus kann der Körper, wenn die Sonne scheint, das lebenswichtige Vitamin D produzieren. Dieses sorgt unter anderem für gute Laune und ein allgemeines Wohlbefinden.

    Wann Reiten nicht geeignet ist

    Es kann an dieser Stelle festgehalten werden: Reiten ist gesund und trainiert den gesamten Körper. Dennoch ist die Sportart nicht für alle geeignet. Das gilt insbesondere für Menschen, die…

    • … eine Pferdehaar-Allergie haben
    • … einen Bandscheiben-Vorfall hatten
    • … eine Verletzung an der Wirbelsäule haben oder hatten

    Vor allem bei einer Schädigung der Wirbelsäule ist Reiten absolut nicht empfehlenswert. Das liegt daran, dass ein Großteil der Bewegungsabläufe auf dem Pferd über die Wirbelsäule stattfindet. Durch das stetige Auf- und Abwippen beim Reiten ist die Wirbelsäule hohen Kräften ausgesetzt, die sie nicht immer einwandfrei abfedern kann.

    [quote]Tipp: Wenn Sie nach mehrmaligem Reiten unter starken Rückenschmerzen leiden, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Wenn die Schmerzen ein Resultat falscher Haltung sind, kann außerdem ein Reitlehrer helfen.[/quote]

    Bild: © Depositphotos.com / pirita

  • Wie werden fruchtbare Tage berechnet?

    Wie werden fruchtbare Tage berechnet?

    Mit dem Thema fruchtbare Tage müssen sich sowohl die Frauen beschäftigen, die sich ein Kind wünschen, als auch die Frauen, die keinen Nachwuchs möchten, aber auf natürliche Art und Weise verhüten wollen. Wer die fruchtbaren Tage kennt, der kann die Chancen deutlich erhöhen, endlich schwanger zu werden, und mit einem Eisprungrechner wird es sehr einfach, fruchtbare und weniger fruchtbare Tage schnell auszurechnen.

    Was ist ein Eisprungrechner?

    Wie fruchtbar eine Frau ist, das lässt sich immer nur dann errechnen, wenn der Zeitpunkt des Eisprungs auch bekannt ist. Generell gilt: Der Zeitpunkt des Eisprungs liegt immer ungefähr in der Mitte des Zyklus, und wenn dieser Zyklus 28 Tage hat, dann findet der Eisprung sehr wahrscheinlich am 14. Tag des Zyklus statt. Um aber die optimale Zeitspanne für fruchtbare Tage zu finden, muss jede Frau den ersten Tag der letzten Periode kennen und zudem auch wissen, wie lang ihr Zyklus dauert. Ist die Periode immer zuverlässig, dann werden die Ergebnisse umso sicherer sein.

    Mit dem Eisprungrechner fruchtbare Tage ausrechnen

    Mithilfe eines Einsprungrechners ist es sehr einfach, zu erfahren, wann die fruchtbaren Tage sind. Dazu muss der erste Tag der letzten Periode mit der durchschnittlichen Länge des Zyklus in den Rechner eingegeben werden. Dann wird auf den Button „Kalender berechnen“ gedrückt und nach wenigen Sekunden zeigt der Eisprungrechner einen persönlichen Kalender für die Zeit des Eisprungs und damit auch die fruchtbaren Tage an.

    Wie lange dauern fruchtbare Tage an?

    Jede Eizelle ist theoretisch 24 Stunden lang befruchtbar, denn das ist die Zeitspanne, die das reife Ei im Eileiter verbleibt, nach dem es zum Eisprung gekommen ist. Männliche Samenzellen überleben mehrere Tage und damit beginnen fruchtbare Tage, in denen eine Frau schwanger werden kann, bereits fünf Tage vor und zwei Tage nach dem Eisprung. Wenn sich Paare ein Kind wünschen und dann ein bis zwei Tage vor dem errechneten Eisprung Sex haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, besonders hoch.

    Findet ein Eisprung überhaupt statt?

    Die meisten Frauen, die sich ein Kind wünschen, befassen sich sehr intensiv mit ihrem Körper und beobachten sehr genau, was in ihrem Körper passiert. Wenn es zum wiederholten Mal nicht mit dem Kind geklappt hat, dann stellen sich viele Frauen die bange Frage, ob überhaupt ein Eisprung stattgefunden hat. Frauen, die einen sehr zuverlässigen und regelmäßigen Zyklus haben, spüren nicht selten, dass der Eisprung stattfindet. Sie verspüren Schmerzen im Unterleib oder haben besonders empfindliche Brüste. Ein Zeichen für den Eisprung ist oft ein heller zäh fließender Ausfluss, aber auch ein größeres Lustempfinden kann ein deutliches Zeichen dafür sein, dass es zum Eisprung gekommen ist. Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass es zum Eisprung gekommen ist, nur weil die Periode einsetzt, denn die Schleimhaut der Gebärmutter wird auch dann abgebaut, wenn es nicht zum Eisprung gekommen ist. Frauen, die sich nicht sicher sind, ob sie einen Eisprung hatten oder nicht, sollten einen Ovulationstest machen.

    Was ist bei der Berechnung der fruchtbaren Tage zu beachten?

    Frauen, die nicht schwanger werden möchten, sollten den Eisprungrechner nicht mit einem sicheren Verhütungsmittel verwechseln, denn der Zyklus und damit fruchtbare Tage werden von zahlreichen äußeren Einflüssen beeinträchtigt. Der Eisprungrechner ist kein Garant dafür, dass es nicht zu einer Schwangerschaft kommt, denn er kann fruchtbare Tage nur ungefähr ausrechnen. Immer dann, wenn ein Zyklus besonders lange dauert oder nur kurz ist, dann ist es eine gute Entscheidung, einen Arzt aufzusuchen, denn dann kann es sich um eine Störung handeln. Normal sind Zyklen, die zwischen 25 und 35 Tagen dauern, aber wenn Frauen, die lange die Pille genommen haben und diese plötzlich nicht mehr nehmen, dann kann es durchaus passieren, dass sich der Zyklus verschiebt.

    Bild: © Depositphotos.com / viperagp