Schlagwort: Schmerz

  • Schwindel – Was bedeutet das für mich?

    Schwindel – Was bedeutet das für mich?

    Was ist eigentlich Schwindel

    Schwindel, oder auch Vertigo genannt, kann eine Vielzahl von Ursachen haben. Die Palette reicht von Angstkaskaden über Funktionsstörungen am Gleichgewichtsorgan bis hin zu Begleitwirkungen von Medikamenten. Schwindel kann also nur dann wirksam bekämpft werden, wenn die Ursachen dafür ausgemacht und beseitigt werden. Dafür ist eventuell eine längerfristige Selbstbeobachtung des Patienten notwendig. Wir klären über einige Ursachen auf und geben Tipps, wie man sich als Betroffener verhalten sollte, damit man sich nicht noch dem Risiko von Folgeverletzungen durch das häufig auftretende Umkippen aussetzen muss. Aufklärung ist allein schon deshalb wichtig, weil durch Schwindel beispielsweise bestehende Angstzustände noch einmal zusätzlich verstärkt werden können. Auch kann der Schwindel selbst für den Patienten so beunruhigend sein, dass er sogar eine Panikattacke auslösen kann, was die Symptome verschlechtern würde.

    Ist man von Schwindel betroffen, ist Ursachenforschung wichtig.

    Der Mediziner bezeichnet das Gefühl des Schwindelig Seins als „Vertigo“. Die Bezeichnung ist treffend gewählt, denn es ist von der lateinischen Vokabel „vertere“ abgeleitet, die wörtlich übersetzt wenden und drehen bedeutet. Genau das kennzeichnet das Schwindelig Sein auch. Der Betroffene hat den Eindruck, dass sich alles um ihn herum dreht oder zumindest heftig schwankt. Diese Bewegung findet nur scheinbar statt und kann so weit führen, dass der Patient meint, jeden Moment in Ohnmacht zu fallen.

    Mit ist Schwindlig – Was kann man gegen Schwindel tun?

    Nach dem ICD-10-Standard kann Schwindel in drei Arten unterschieden werden. Unter der Nummer H81.0-9 werden die sogenannten „Störungen der Vestibularfunktion“ zusammen gefasst. Damit bezeichnet der Mediziner den Gleichgewichtssinn des Menschen. Mit der Kennziffer H82 wird Schwindel zusammen gefasst, der bei anderen Krankheiten als Nebenerscheinung vorliegen kann. Mit der Bezeichnung R42 kennzeichnet der Mediziner Schwindel ohne weitere Angaben. Das bedeutet, dass hier auch die Arten von Schwindelgefühlen einsortiert werden, die beispielsweise als unerwünschte Nebenwirkung von Medikamenten bzw. deren Inhaltsstoffen auftreten können.
    Daran ist schon erkennbar, dass es für Schwindel nicht nur eine Ursache geben kann. Der erste Schritt wird deshalb immer eine umfangreiche Anamnese sein. Demjenigen, dem es öfter einmal schwindelig ist, kann nur geraten werden, ein wenig Tagebuch zu führen. Dafür gibt es spezielle Vorlagen, die man beim Arzt bekommt oder sich aus dem Internet herunter laden kann. Sie ähneln vom Aufbau her dem Allergie- und Kopfschmerztagebuch und erfassen auch, was der Betroffene vor dem Schwindelanfall getan hat. Daraus lassen sich kausale Zusammenhänge herstellen, aus denen wiederum Schlussfolgerungen hinsichtlich möglicher Ursachen gezogen werden können.
    Eine allgemein verbindliche Therapie gegen Schwindel gibt es nicht, weil immer die jeweilige Ursache behoben werden muss. Aber einige Sicherheitshinweise sollte man beachten. Wenn Einem schwindelig wird, wird sofortiges Hinsetzen (Fußboden) oder Legen empfohlen, um Folgeverletzungen zu vermeiden. Die Beine hoch zu lagern, ist nicht immer sinnvoll, da es sich bei einigen Ursachen auch negativ auswirken kann.

    Einige Ursachen für den Schwindel

    Schwindel kann sowohl psychische als auch physische Ursachen haben. Hinzu kommen äußere Einwirkungen. Sie bewirken, dass der Gleichgewichtssinn nicht richtig funktioniert. Auch die Umgebungswahrnehmung kann verändert sein.
    Zur Gruppe der psychischen Ursachen für Schwindel gehören vor allem Depressionen und verschiedene Angststörungen. Hier findet häufig eine Überlagerung der tatsächlichen Wahrnehmung mit den vom Unterbewusstsein „gezeigten“ Bilder statt. Dadurch wird die Umwelt zunehmend instabil. Bei Panikattacken werden große Mengen an Adrenalin ausgeschüttet, die unter Anderem zu einer Erhöhung des Blutdrucks führen. In dem Zusammenhang tritt häufig ein rauschendes Ohrgeräusch auf, das auch die das Gleichgewichtsorgan und dessen Funktion beeinträchtigt.
    Für Schwindel gibt es daneben einige psychiatrischer und psychologischer Erkrankungen, die als Ursache infrage kommen . So gehört Schwindel zu den klassischen Begleitsymptomen bei Migräne und epileptischen Anfällen. Während einer Schwangerschaft tritt Schwindel ebenfalls häufig auf, was auf die stattfindenden hormonellen Veränderungen zurück zu führen ist. Für einen Großteil der Steuerung des Hormonhaushalts ist die Schilddrüse zuständig und diese regelt auch den Blutdruck und die Pulsfrequenz. Eine Schilddrüsenfehlfunktion könnte demnach ebenfalls eine Ursache für periodisch wiederkehrende Schwindelattacken sein.
    Weitere physische Faktoren für Schwindel könnten Hör- und Sehstörungen sein, weiterhin kommt ein Entzündung im Ohr in Betracht. Möglich ist auch eine Störung des Gleichgewichtsorgans selbst. Diverse Erkrankungen des Kreislaufsystems, wie zum Beispiel das Wolff-Parkinson-White-Syndrom, oder des Hirns, wie die Narkolepsie, weisen in der Begleitsymptomatik ebenfalls Schwindelattacken auf. Hinzu kommen Hirnhautentzündungen, Borreliose sowie eingeengte und bedrängte Nervenverläufe in der Halswirbelsäule.
    Die äußeren Faktoren für Schwindel sind fehlende Objekte zum Fixieren im Umfeld des Patienten. Das typische Beispiel dafür ist die Seekrankheit oder der Schwindel, der dann auftritt, wenn Betroffene in großer Höhe und/oder auf stark schwankendem Untergrund stehen.

    Was kennzeichnet den Schwankschwindel?

    Die typischen Anzeichen von Schwankschwindel sind Unsicherheiten beim Gehen und Stehen. Sie gehen einher mit einem erhöhten Sturzrisiko. Die bei anderen Arten von Schwindel verzeichneten Begleitsymptome wie Erbrechen oder Übelkeit fehlen hier in der Regel. Auch ein Zittern von Armen und Beinen sowie unkontrollierte Bewegungen der Augen treten hier üblicherweise nicht auf.
    Beim Auftreten von Schwankschwindel werden Unterschiede bei Männern und Frauen beobachtet. Die Statistiken weisen aus, dass Anfälle von Schwankschwindel bei Frauen besonders häufig im vierten Lebensjahrzehnt erstmals auftreten. Bei Männern wird Schwankschwindel zumeist zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr erstmalig diagnostiziert. Ein kausaler Zusammenhang mit hormonellen Änderungen konnte hier allerdings bisher noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden.
    Als häufigste Ursache für Schwankschwindel wurden psychische Belastungen ausgemacht. Auch als Folge einer Posttraumatischen Belastungsstörung tritt Schwankschwindel mit besonderer Häufigkeit auf. Deshalb wird er auch als psychogener Schwindel bezeichnet. Ebenfalls üblich ist die Bezeichnung phobischer Schwindel, weil der Schwankschwindel eines der Begleitsymptome einer Panikattacke sein kann. Hier tritt die Besonderheit auf, dass ein sich selbst verstärkender Mechanismus in Gang kommt, da der Schwankschwindel selbst dem Betroffenen noch zusätzlich Angst macht und die Kaskade der körperlichen Reaktionen weiter anheizt.
    Eine weitere Gruppe der Ursachen für Schwankschwindel stellen die Kinetosen und Pseudokinetosen aus. Sie werden durch visuelle Wahrnehmungen ausgelöst, die sich nicht mit den tatsächlich über die Sensorik wahrgenommenen Bewegungen in Übereinklang bringen lassen. Ein gutes Beispiel dafür sind die 3D-Kinos, bei denen starre Sitzreihen vorhanden sind. Dort entsteht sensorisch der Eindruck von Stabilität, während optisch der Eindruck von Bewegung vermittelt wird. Bei der Seekrankheit ist es genau umgekehrt. Die Sensorik nimmt die Bewegungen des Schiffs wahr, während der Horizont optisch den Eindruck von Ruhe vermittelt.

  • Mandelentzündung – wenn der Hals schmerzt

    Mandelentzündung – wenn der Hals schmerzt

    Besonders Kinder klagen in der kalten Jahreszeit häufig darüber, dass der Hals schmerzt. Schuld an diesen Beschwerden ist meist ein Erreger, der die Rachenmandeln angreift. Das Schlucken fällt schwer, der Hals tut weh und nicht selten kommt es auch zu Fieber, wenn eine akute Entzündung der Mandeln vorliegt. Eine Mandelentzündung lässt sich relativ schnell und einfach behandeln, aber sie sollte behandelt werden, denn sonst kann es passieren, dass die Mandeln dauerhaft und chronisch entzündet bleiben.

    Die Ursachen einer Mandelentzündung

    Eine Mandelentzündung wird in den meisten Fällen von einem Virus oder aber durch Bakterien ausgelöst. Diese als Streptokokken bekannten Erreger dringen durch den Mund ein und setzen sich an den Rachenmandeln fest. Wenn dann auch noch das Immunsystem geschwächt ist und die Abwehr nicht mehr wie gewohnt funktioniert, dann kommt es zu einer schmerzhaften Entzündung.

    Immer dann, wenn eine Mandelentzündung häufiger auftritt, dann kann es sein, dass sie chronisch geworden und das Gewebe der tiefen Rachenmandeln auf Dauer geschädigt ist. Abgestorbene Zellen und Bakterien lagern sich in den Hautvertiefungen der Schleimhäute ein und sorgen so für eine dauerhafte Entzündung. Anders als bei einer akuten Mandelentzündung ist eine chronische Entzündung kaum noch schmerzhaft, da das Gewebe vernarbt ist.

    Welche Symptome sind typisch für eine Mandelentzündung?

    Wenn sich die ersten Symptome melden, dann ist es meist schon zu spät und die Mandelentzündung ist bereits da. Aber auf welche Symptome sollte man achten?

    • Halsschmerzen
    • Schmerzen beim Öffnen des Mundes
    • Schluckbeschwerden
    • Leichtes Fieber
    • Belegte Stimme
    • Geschwollene Ohrspeicheldrüsen
    • Vermehrter Speichelfluss

    In einigen Fällen kommt es auch zu Kopfschmerzen und beim Gähnen kann es sein, dass die Schmerzen bis in die Ohren ausstrahlen.

    Nicht alle der genannte Symptome deuten auch auf eine Mandelentzündung hin, es können auch Anzeichen für das Pfeiffersche Drüsenfieber, Scharlach oder Diphtherie sein.

    Welche Therapie bei Mandelentzündung ist die richtige?

    Bei einer normalen Mandelentzündung kann es schon helfen Eis zu lutschen, um den entzündeten Rachenraum zu kühlen. Auch ein Halswickel ist eine gute Idee, denn das sorgt dafür, dass die Mandeln wieder abschwellen. Wer möchte, der kann auch mit Kamille oder Salbei gurgeln, denn sowohl die Kamille als auch der Salbei haben entzündungshemmende Eigenschaften.

    Kommt es zu Fieber, dann sind bei Kindern Wadenwickel zu empfehlen, die das Fieber schnell, sicher und auf natürliche Weise senken. Steigt das Thermometer aber über die kritische 39° Grad Marke, dann sollte ein fiebersenkendes Mittel gegeben werden. Bei hartnäckigen Mandelentzündungen ist Penicillin ein hilfreiches Mittel, denn das Antibiotikum beschleunigt den Heilungsprozess und lässt die Entzündung sicher abklingen. Penicillin wird auch immer dann gegeben, wenn sich die einfache Mandelentzündung in eine eitrige Mandelentzündung verwandelt. Wenn die Mandeln vereitert sind, dann ist eine schnelle effektive Behandlung notwendig, denn der Eiter kann Bakterien enthalten, die für den Körper gefährlich sind.

    Da es bei einer nicht behandelten Mandelentzündung zu Folgeschäden besonders an Herz und Nieren kommen kann, ist es immer wichtig, dass ein Arzt aufgesucht wird, der die richtige Therapie einleitet. Wenn eine Mandelentzündung frühzeitig erkannt und behandelt wird, dann ist sie in der Regel nach maximal zwei Wochen komplett auskuriert.

  • Matratze schuld an Rückenschmerzen?

    Matratze schuld an Rückenschmerzen?

    Kennen sie das, der Rücken schmerzt am Morgen, direkt nach dem Aufstehen. Ist das der Fall, dann sollten Sie sich Gedanken darüber machen, ob das vielleicht an der Matratze liegen könnte. Denn ganz genau an der Matratze kann es liegen, dass es zu den morgendlichen Rückenschmerzen kommt. Wenn es wirklich so ist, dann sollte diese so schnell wie möglich gewechselt werden. Damit kann den Rückenschmerzen vorgebeugt werden und gleichzeitig wird der Schlafkomfort aufgebessert und das Problem, Rückenschmerzen könnte mit einer neuen Matratze, eindeutig der Vergangenheit angehören.

    Mit neuer Matratze ohne Rückenschmerzen

    Wer also immer wieder aufs Neue, am Moren mit Rückenschmerzen aufwacht, oder auch Probleme mit dem Nacken bekommt, dann kann das ein ganz klares Zeichen dafür sein, dass die Matratze der Übeltäter sein könnte. Dafür kann es auch zwei Gründe geben, entweder die Matratze ist schon recht alt, oder es schlicht und einfach die falsche Matratze. Es kann verschiedene Gründe haben, warum es beim Schlafen zu Rückenschmerzen kommen kann. In der Nacht ist jeder von uns in Bewegung und durch das Drehen auf einer Matratze, die vollkommen ungeeignet ist, kommt es dazu, dass die Bandscheiben keine Regenerationsphase haben. Und das führt dann unweigerlich über kurz oder lang zu großen Rückenproblemen. Ist die Matratze hingegen optimal auf den Bedarf abgestimmt, dann haben die Bandscheiben eben die Möglichkeit, sich regenerieren zu können. Grundsätzlich kann auch niemals gesagt werden, dass eine Matratze entweder hart oder weich sein soll, denn das muss immer angepasst werden. Es ist nicht immer ganz einfach, die passende Matratze zu finden und es kann auch recht zeitaufwendig sein, aber es lohnt sich auf jeden Fall, denn mit der richtigen Matratze können Rückenprobleme absolut verhindert werden. Selbstverständlich ist nicht immer die Matratze Schuld, denn es können auch andere Ursachen für die Rückenschmerzen schuld sein. Sollte es zu anhaltenden Schmerzen kommen, dann muss ein Arzt konsultiert werden. Rückenschmerzen kommen auch oft von ungünstigen Körperhaltungen, die müssen dann entsprechend ausgeglichen werden.

    Der Kauf einer Matratze bei Rückenschmerzen

    Wer unter starken Rückenschmerzen leidet und diese am schlimmsten direkt morgens nach dem Aufstehen sind, dann kann das aber durchaus an der falschen Matratze liegen. Wer sind nun dazu entscheidet, eine neue Matratze zu kaufen, der sollte sich immer in einem Fachgeschäft beraten lassen. Bei der Beratung ist es ganz wichtig, alles über die Probleme zu erzählen, ebenso wie das Schlafverhalten und auch das Gewicht ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl der passenden Matratze. Im Fachhandel wird man immer die Möglichkeit haben, die Matratzen ausgiebig zu testen. Selbst gegen eine Probe Zuhause werden viele Händler nicht Nein sagen. Kaltschaummatratzen haben die Eigenschaft, dass diese sich so richtig gut an die Körperform anpassen können. Eine Matratze die Rückenschmerzen vorbeugen soll, muss sich besonders an der Lendenwirbelsäule, an der Brustwirbelsäule und an der Schulter anpassen können, das findet man ganz einfach durch ein Probe liegen heraus. Es gibt nicht die universalen Matratzen für Ehebetten, denn der Härtegrad muss immer auf die entsprechende Person angepasst sein. Schwere Personen haben mit härteren Matratzen die bessere Wahl und leichte Personen, sind besser mit einer weichen Matratze beraten. Latexmatratzen sind auch sehr schwer, auch das sollte beim Kauf beachtet werden, das könnte zu Problemen beim Überziehen der Matratze führen. Zudem kann es auch sehr empfehlenswert sein, sich zu überlegen, ob denn auch der Lattenrost ausgewechselt werden muss, denn auch dieser kann die Schlafqualität beeinflussen. Letztendlich ist es auch gut zu wissen, dass die Matratze von Zeit zu Zeit gewendet werden sollte. Denn so kann man verhindern, dass sie einseitig abgelegen wird. Also mit der richtigen Matratze ist es also möglich, Rückenschmerzen schon im Keim zu ersticken.

  • Hausmittel gegen Kopfschmerzen

    Hausmittel gegen Kopfschmerzen

    Kopfschmerzen können einem das Leben regelrecht zur Hölle machen. Diese hämmernden und pochenden Schmerzen können den Betroffenen das Leben regelrecht zur Hölle machen. Leider ist es für viele so, dass sie viel zu schnell zur Schmerztablette greifen. Das aber muss nicht sein, denn es gibt eine ganze Reihe, toller und vor allem auch sehr wirksamer Hausmittel, welche die Kopfschmerzen schnell lindern können. Am besten sollte es also mit natürlichen Mitteln versucht werden, die Kopfschmerzen in den Griff zu bekommen. Dazu sollte aber gesagt sein, dass diese Mittel am besten helfen, wenn sie gleich zu Beginn des Kopfschmerzes angewendet werden.

    Kopfschmerzen können sehr unangenehm sein

    Wer unter Kopfschmerzen leidet, der wird sich wünschen, diese auch recht schnell wieder loszubekommen und Hausmittel sind da eben die Wahl Nummer eins. Denn leider können Kopfschmerzen auch das Wohlbefinden extrem beeinträchtigen. Schnell kann auch die Leistungsfähigkeit darunter leiden und denn Alltag erschweren. In der Regel ist es so, dass Kopfschmerzen eine harmlose Ursache haben. Wer aber unter ständigem Kopfschmerz leidet, der sollte einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen abklären zu lassen. Zu bedenken gibt es auch, dass Kopfschmerzen von den Zähnen oder der Halswirbelsäule herkommen können. Mit Hausmitteln und auch eine Änderung der Lebensweise können die Kopfschmerzen einfach in den Griff zu bekommen sein.

    Schnelle Hilfe mit Hausmitteln bei Kopfschmerzen

    Oft hängt der Kopfschmerz mit Flüssigkeitsmangel zusammen. Wer Kopfschmerzen bekommt, der sollte so schnell wie möglich versuchen, mindestens einen Liter Wasser in kurzer Zeit zu trinken. Das ist eines der Hausmittel bei Kopfschmerzen, welches sehr schnell wirkt. Wenn der Kopfschmerz aufkommt, dann kann es auch sehr hilfreich sein, einen Spaziergang an der frischen Luft zu machen. Ein Weiteres sehr wirkungsvolles Hausmittel bei Kopfschmerzen ist, kalte Kompressen auf die Stirn zu legen. Auch eine Tasse starker Kaffee mit dem Saft einer ausgepressten Zitrone kann wahre Wunder bei Kopfschmerzen vollbringen. Pfefferminzöl kann auch eine Wunderwaffe gegen üble Kopfschmerzen sein. Einfach ein paar Tropfen sanft auf die Stirn einmassieren. Kommt der Schmerz dann, wenn extrem viel Stress vorhanden ist, dann sollte man mit Entspannungsübungen beginnen, denn diese bauen den Stress ab und somit auch die Kopfschmerzen.

    Weitere hilfreiche Tipps bei Kopfschmerzen

    Ganz wichtig ist es, wenn einen den Kopfschmerz überkommt, sich Ruhe zu gönnen, denn genau das ist es jetzt, was der Körper benötigt. Diese Zeit ist einfach ganz wichtig, am besten Fenster und Türen schließen und einfach die Augen zumachen. Das Licht muss bei Kopfschmerzen gedämmt werden, denn dieses kann man bei Kopfschmerzen einfach nicht ertragen und es kann die Symptomatik zusätzlich noch verschlimmern. Es ist einfach so, dass Licht die Augen reizt und den Kopfschmerz noch schlimmer werden lässt. Auch das Telefon sollte einfach ausgeschalten werden, sodass es wirklich zu keinen Störungen kommen kann und man sich dadurch dann einfach wieder viel schneller erholen kann. Der Kopfschmerz kann auch ganz hervorragend mit Lavendelöl bekämpft werden. Dabei werden wenige Tropfen des Öls, einfach auf die Schläfen und die Stirn gegeben und mit den Fingern sanft einmassiert. Das ist extrem wohltuend und sehr beruhigend. Oft werden Kopfschmerzen auch durch Verspannungen ausgelöst. Und deshalb muss versucht werden, diese Ursache zu bekämpfen.

    Kopfschmerzen Notfalltipp

    Als Notfall Tipp und auch wunderbares Hausmittel, kann, helfen, ein warmes Vollbad zu nehmen. In das Wasser sollte etwas Lavendelöl gegeben werden, die ätherischen Öle von Lavendel können helfen, den Schmerz zu besiegen und auch um die Verspannungen zu lösen. Nach Bad sollte man sich aber eine gewisse Zeit Ruhe gönnen, um das entspannende Bad nachwirken zu lassen. Ist die Muskulatur am Rücken dauerhaft verspannt, dann kann Massage, sehr schnell Besserung bringen. Der Kopfschmerz kann also wunderbar mit einfachen und hilfreichen Hausmitteln besiegt werden. Eine Schmerztablette sollte immer erst dann genommen werden, wenn Hausmittel keine Besserung bringen.

  • Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

    Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

    Wie können Rückenschmerzen in der Schwangerschaft vermieden werden?

    Schwangerschaft und Rückenschmerzen – sie gehören irgendwie zusammen, denn fast jede Frau klagt während der neun Monate über Schmerzen im Kreuz. Vor allem im letzten Drittel können Rückenschmerzen in der Schwangerschaft zur Qual werden. Damit das nicht der Fall ist, sind schwangere Frauen immer gut beraten, schon früh mit gezielten Gegenmaßnahmen zu beginnen.

    Um die unangenehmen Rückenschmerzen in der Schwangerschaft zu vermeiden, gibt es viele tolle Übungen, die jede Frau auch zu Hause machen kann und die effektiv dabei helfen, schmerzfrei durch die 40 Wochen Schwangerschaft zu kommen.

    Wie entstehen Rückenschmerzen in der Schwangerschaft?

    Schuld an den Rückenschmerzen in der Schwangerschaft ist der zunehmende Bauch, der immer weiter nach vorne zieht, sodass die Muskulatur des Rückens stark belastet wird. Vor allem der Schulterbereich wird stark in Mittelleidenschaft gezogen, aber auch der Lendenwirbelbereich muss bis zur Geburt einiges aushalten.

    Dazu kommt, dass die Bänder überdehnt werden und auch das sorgt für Rückenschmerzen in der Schwangerschaft. Ältere Frauen haben mehr unter Rückenschmerzen zu leiden als junge Frauen, die ein Kind bekommen, denn bei jüngeren Frauen sind die Bänder und Muskeln noch dehnbarer und elastischer.

    Schwangerschaft – Schmerzfrei durch Gymnastik

    Schwangerschaftsgymnastik ist immer empfehlenswert, auch in Hinsicht auf eine leichtere Geburt. Frauen, die mit Rückenschmerzen in der Schwangerschaft zu kämpfen haben, sind doppelt gut beraten einen Kurs für Schwangerschaftsgymnastik zu machen, um den Rücken perfekt zu stärken. Yoga ist ebenfalls eine gute Idee, um den Beschwerden im Rücken entgegen zu wirken, dazu kommt noch, dass Yoga auch immer einen beruhigenden Effekt hat, der zum Beispiel dabei helfen kann, während der Geburt richtig zu atmen.

    Schwangerschaftsgymnastik und auch Yogakurse werden von vielen Hebammen angeboten, aber es lohnt sich, auch mal im örtlichen Sportverein nachzufragen.

    Kurz vor der Geburt – Rückenschmerzen

    Am Ende der Schwangerschaft, bei einigen Frauen sogar erst wenige Tage vor dem errechneten Geburtstermin, dreht sich das Kind in die Geburtslage und auch das kann zu heftigen Rückenschmerzen führen. Normalerweise liegen Kinder mit dem Kopf nach unten und das Gesicht zeigt nach vorne. Diese Lage führt aber auch dazu, dass der Hinterkopf des Babys auf das Kreuzbein drückt, was zu sehr schmerzhaften Rückenbeschwerden führen kann.

    Um den Rücken zu entlasten und die Schmerzen erträglich zu machen, kann es helfen in den Vierfüßlerstand zu gehen, denn auf diese Weise wird das Gewicht vom Kreuzbein genommen.

    Auch Massagen können helfen

    Wenn in der Schwangerschaft die Rückenschmerzen allzu sehr belasten, dann kann auch eine Massage sehr hilfreich sein. Besonders die Schultern und der Lendenwirbelbereich freuen sich über eine Massage, denn auf diese Weise wird die Muskulatur gelockert und die Bänder werden elastischer. Massieren kann entweder der Partner oder aber ein Physiotherapeut, der sich auf Massagen für schwangere Frauen spezialisiert hat. Es lohnt sich, bei der Krankenkasse wegen einer eventuellen Kostenübernahme nachzufragen, denn immer dann, wenn die Rückenschmerzen in der Schwangerschaft das alltägliche Leben stark beeinflussen, dann übernehmen die Kassen die Kosten für eine professionelle Massage.

    Um Rückenschmerzen in der Schwangerschaft zu vermeiden, sollten schwangere Frauen auf keinen Fall mehr schwer heben oder sich übermäßig strecken und lange bücken. Wenn die Rückenschmerzen trotz Massagen und Gymnastik nicht verschwinden, dann kann auch ein stützendes Mieder helfen, das von der Krankenkasse in der Regel auch bezahlt wird und das in einem Sanitätsfachgeschäft gekauft werden kann.

     

  • Kinderkrankheiten erkennen und behandeln

    Kinderkrankheiten erkennen und behandeln

    Kinderkrankheiten – Welche Kinderkrankheiten gibt es?

    Spätestens wenn die Kinder in den Kindergarten kommen, dann sind auch die ersten Kinderkrankheiten nicht mehr fern. Masern, Mumps und die Röteln gehören ebenso zu den Kinderkrankheiten, wie auch die Wind- und Wasserpocken.

    Auch wenn Scharlach und Keuchhusten heute nicht mehr so häufig vorkommen, so gehören sie auch heute noch zu den Krankheiten, die Kinder bekommen können. Sicherlich gibt es noch mehr der Kinderkrankheiten, aber die genannten sind die häufigsten Kinderkrankheiten.

    Masern und Mumps

    Die Masern sind so etwas wie ein Klassiker unter den Kinderkrankheiten und hoch ansteckend. Die Krankheit verläuft in zwei Stadien. In der ersten Phase treten Symptome auf, die einem grippalen Infekt ähneln, in der zweiten Phase kommen dann die für Masern typischen dunkelroten und großförmigen Flecken, die zuerst hinter den Ohren zu sehen sind und die sich dann über den gesamten Oberkörper ausbreiten. Auch wenn sich weißliche Flecken im Mund zeigen und gleichzeitig hohes Fieber einsetzt, dann sind das Zeichen für eine Masernerkrankung. Wer einmal an Masern erkrankt ist, der ist für das ganze Leben dagegen immun.

    Wie die Masern, so wird auch Mumps durch Tröpfchen übertragen. Ein Anhusten oder Anniesen reicht und das Kind hat sich mit der im Volksmund auch Ziegenpeter genannten Kinderkrankheit angesteckt. Die ersten Symptome sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit und eine deutliche Vergrößerung der Ohrspeicheldrüsen, die wie Hamsterbacken aussehen. Mumps verursacht keine Schmerzen und den meisten Kindern geht es während der Erkrankung gut.

    Röteln und Windpocken

    Röteln oder Rubella gehört zwar zu den klassischen Kinderkrankheiten, aber diese Viruserkrankung ist meldepflichtig, da sie sehr ansteckend ist. Nicht selten verlaufen die Röteln unbemerkt, es kann aber auch zu leichtem Fieber, geschwollenen Lymphknoten und zu den typischen roten Flecken kommen. In der Regel verkraften Kinder die Röteln ohne Probleme, für Erwachsene ist die an sich harmlose Kinderkrankheit aber sehr gefährlich. Besonders schwerwiegende Folgen können die Röteln bei schwangeren Frauen haben, denn die Viren, die die Krankheit auslösen, können dem Embryo schaden und zu Missbildungen führen.

    Harmloser sind da die Windpocken, die besonders bei Kleinkindern sehr häufig auftreten. Wie die Masern, so verlaufen auch die Windpocken in zwei Phasen. In der ersten Phase erinnern die Symptome an eine Erkältung, erst in der zweiten Phase kommen dann die Flecken und kleinen Bläschen dazu, die einen unangenehmen Juckreiz auslösen. Im Schnitt dauert es bis zu zehn Tage, bis die Bläschen wieder verschwunden sind. Ist die Krankheit überstanden, dann nisten sich die Viren in den Enden der Nervenzellen ein und können jederzeit wieder ausbrechen, aber dann in Form einer schmerzhaften Gürtelrose.

    Impfen oder nicht impfen?

    Da Windpocken sehr ansteckend sind, aber nur eine kurze Inkubationszeit von zwei bis drei Tagen haben, kann sowohl vorbeugend am besten zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr geimpft werden, als auch aktiv, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist. Die aktive Impfung schwächt die Symptome ab, aber sie macht immun. Gegen Röteln sollten vor allem Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren zum ersten Mal geimpft werden, denn dann besteht keine Gefahr mehr, an den Röteln in der Schwangerschaft zu erkranken. Die zweite Impfung sollte dann bis zum 18. Lebensjahr erfolgen oder dann, wenn ein Kinderwunsch besteht.

    [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-checkmark2″ size=“32″ icon_color=“#81d742″ hover_animation=“border_increase“ ]Wenn gegen die hochansteckenden Masern geimpft wird, dann empfiehlt sich eine Kombiimpfung, denn es reicht ein Impfstoff, um auch gleichzeitig gegen Mumps und Röteln zu impfen. Eine Masernimpfung ist immer sinnvoll, denn auch wenn es sich „nur“ um eine Kinderkrankheit handelt, Masern können schlimme Folgen haben, wie zum Beispiel eine Hirnhautentzündung.