Schlagwort: Schmerz

  • Eisenmangel Symptome Augen

    Eisenmangel Symptome Augen

    Eisen ist ein sehr wichtiges Mineral, auch für den menschlichen Körper. Liegt ein Mangel vor, kann es zu erheblichen körperlichen Beschwerden kommen. Der Körper ist über eine regelmäßige Zufuhr angewiesen, denn nur so kann er leistungsstark bleiben. Bei Eisen handelt es sich im einen Bestandteil des Hämoglobins, was der rote Blutfarbstoff ist.

    Es bindet den Sauerstoffgehalt in unserem Blut und auch in der Muskulatur. Pro Sekunde werden etwa 2 Millionen rote Blutkörperchen gebildet. Über 70 Prozent des Eisens werden dazu benötigt. Ohne ausreichend Eisen, kann es also zu einer Blutarmut kommen. Was letztendlich zur Folge hat, dass der Körper und vor allem die Zellen können nicht mehr ausreichend funktionieren. Das kann dann im Laufe der Zeit fatale Folgen haben und zu körperlichen Beeinträchtigungen führen.

    Der Körper benötigt in etwa 1 Milligramm Eisen täglich und davon kann in etwa ein Zehntel über die Nahrung aufgenommen werden. Was also heißt, dass die Zufuhr erhöht werden muss. Es gibt Lebensmittel, die einen hohen Eisenanteil haben. Dazu gehören unter anderem, Fleisch, Innereien, Getreide, Gemüse und Hülsenfrüchte. 8% der Deutschen leiden unter Eisenmangel.

    Eisenmangel an dunklen Augenringen erkennen

    Vielen Menschen haben aus welchen Gründen auch immer, dunkle Augenringe. In vielen Fällen ist das vollkommen harmlos, kann aber auch ein Zeichen für einen vorhandenen Eisenmangel sein. Ein erfahrener Arzt, kann den Mangel also auch an den Augen erkennen. Was nun natürlich noch immer kein Indiz ist, aber es können gezielt weitere Untersuchungen erfolgen. Warum kommt es unter Eisenmangel zu dunklen Augenringen. Eisen sorgt im Körper dafür, dass der die Zellen mit genügend Sauerstoff versorgt werden können. Zusätzlich wird auch die Bildung, neuer Zellen angeregt.

    Ist also zu wenig Eisen dafür vorhanden, kommt es sehr oft zu den dunklen Augenringen. Wer bei sich selbst diese Augenringe erkennen kann und keine Erklärung dafür hat, sollte seinen Arzt darauf ansprechen. Vor allem dann, wenn noch ein weiteres Zeichen hinzu kommt, wie die häufig auftretende Längsrillen in den Fingernägeln. Ein erfahrener Arzt kann den Eisenmangel zusätzlich an der Färbung des unteren Augenlider erkennen. Liegt ein Eisenmangel vor sind die unteren, inneren Augenlider sehr farblos. Würde dieser Mangel an Eisen nicht bestehen, dann wäre dieser Bereich rosig und würde durchblutet wirken. Daher sollte sich der Patient auch nicht wundern, weshalb ein Arzt die Augen betrachtet, wenn der verdacht auf Eisenmangel besteht.

    Eisenmangel bereitet viele Probleme

    Wer unter Eisenmangel leidet, der hat oft einen lange Leidensweg, bis das Problem erkannt wird. Die Symptome von Eisenmangel können so vielseitig sein, dass es nicht immer einfach ist, das Problem zu erkennen. Das reicht über unspezifische Augenprobleme, bis hin zu ständiger Müdigkeit und auch starken und migräneartigen Kopfschmerzen. Zu den häufigsten Mangelerscheinungen gehört im übrigen Eisenmangel. Es ist ein weit verbreitetes Problem und dennoch wird es noch immer unterschätzt. Dabei kann Eisenangel leicht erkannt werden und die Anzeichen sind oft deutlich. Eisenmangel sollte behandelt werden, bevor er gefährlich wird.

    So lässt sich Eisenmangel feststellen

    • Ein erfahrener Art kann den Mangel an den Augen erkennen
    • Bluttest geben den Aufschluss

    Frauen leiden häufiger unter Blutarmut, oder Eisenmangel, was auch daran liegt, dass bei der Periode einfach der Blutverlust stattfindet. Wird jetzt nicht ausreichend Eisen geliefert, kann es zu Problemen kommen. Frauen die im gebärfähigen Alter sind, leiden besonders oft an einem Mangel. Ebenso wie schwangere, oder stillende Frauen oder auch Frauen die viel Sport betreiben. Diese Personen sollten immer darauf achten, sich ausgewogen zu ernähren.

    Symptome bei Eisenmangel

    Da es sich leider um weniger spezifische Symptome handelt, ist es nicht immer leicht den Mangel zu erkennen. Aber es gibt schon viele Symptome, die auf einen Mangel hindeuten. Wer sich damit identifizieren kann, tut gut daran einen Arzt aufzusuchen.

    • Müdigkeit
    • Abgeschlagenheit
    • Augenprobleme
    • Gesichtsblässe
    • Konzentrationsmangel
    • Leichte Infektanfälligkeit
    • Längsrisse an den Fingernägeln
    • Vermehrter Haarausfall
    • Trockene Haut
    • Eingerissenen Mundwinkel
    • Kopfschmerzen
    • Schwindel

     

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  • Lipödem – Erkennung und Behandlung

    Lipödem – Erkennung und Behandlung

    Das sogenannte Lipödem vermehrt sich im Fettgewebe, das sich in der Unterhaut befindet. Woher das Lipödem kommt, ist bislang nicht geklärt. Geklärt ist, dass es sich um eine tatsächliche Krankheit handelt, die sich verschlimmert, wenn sie unbehandelt bleibt. Symptomatisch für diese Erkrankung ist die immer größer werdende Fettansammlung in den Ober- und Unterschenkeln. Bei gut einem Drittel der betroffenen Menschen sind auch die Arme betroffen.

    Meistens tritt das Lipödem dann auf, wenn hormonelle Veränderungen gegeben sind bzw. waren – z.B. während der Pubertät oder bei Schwangerschaften. Die Forscher gehen davon aus, dass diese Krankheit durch Östrogen (weibliches Hormon) ausgelöst wird. Untermauert wird diese Annahme durch die Tatsache, dass beinahe ausschließlich Frauen daran leiden.

    Es wird auch angenommen, dass Lipödem eine vererbbare Krankheit ist, da betroffene Frauen häufig berichten, dass bereits Mutter und Großmutter damit belastet waren. Spannungsgefühle, schwere Beine und Flüssigkeitsansammlungen unter der Haut (Ödeme) sind typische Beschwerden, die mit dieser Krankheit einhergehen. Weitere Merkmale in der Liste der Beschwerden sind eine gesteigerte Schmerzempfindlichkeit bei Berührung sowie Blutergüsse (blaue Flecken) schon bei geringer Krafteinwirkung.

     

    Optischer Makel – erstaunlich viele Frauen leiden darunter

    Das Körperbild, das sich bei einer Erkrankung ergibt, besteht aus einer ausgeprägten Ungleichheit zwischen dem Ober- und dem Unterkörper. In der Regel stellt sich das durch einen schlanken Oberkörper dar, der auf einem sehr voluminösen Beinpaar platziert ist. Mindestens genauso groß wie der Leidensdruck, der sich daraus für die betroffenen Frauen ergibt, ist die Unkenntnis über die Ursache dieser Verzerrung der Proportionen.

    In der Regel versuchen betroffene Frauen über den Weg radikaler Diäten und exzessivem Sport, den vermeintlichen „Pfunden“ Herr zu werden. Problematisch dabei ist, dass genau durch dieses falsche, wenn auch sehr verständliche, Verhalten die förmliche Diskrepanz zwischen Ober- und Unterkörper noch weiter forciert wird. Der Sport sorgt dafür, dass das Muskelgewebe wächst, was zu einer optischen Verschlimmerung führt.

     

    Ernährungsdisziplin ist bei Lipödem Pflicht

    Natürlich müssen Frauen mit Lipödem dennoch darauf achten, ein möglichst normales Körpergewicht zu halten bzw. zu erreichen. Das Krankheitsbild verschlechtert sich nämlich durch jedes zusätzlich hinzugekommene Kilogramm Körperfett. Die komplexe physikalische Entstauungstherapie hat sich bei der Behandlung von Lipödem erstaunlich gut bewährt.

    Diese Begrifflichkeit beschreibt eine praktische Kombination aus Kompressionsbehandlungen und manueller Lymphdrainage. Physiotherapeuten aktivieren bei der Lymphdrainage das Lymphsystem durch sanfte Kompressionsgriffe, wodurch der Lymphtransport angeregt und aktiviert wird. Damit werden Verdickungen im Gewebe reduziert. Auch Kompressionsstrümpfe (maßgeschneidert) verhindern, dass sich neuerlich Lymphe zwischen den Fettzellen aufstauen kann. Dadurch wird ein erneutes Anschwellen verhindert bzw. stark abgemildert.

     

    Effektiv, aber teuer: die Liposuktion

    Bei den vorgenannten Maßnahmen wird das Krankheitsbild aber nur stabilisiert. Eine Heilung oder dauerhafte Linderung kann damit nicht erzielt werden. Außerdem muss die Therapie lebenslang regelmäßig durchgeführt werden, da sich die Symptome sonst zügig wieder verschlimmern. Auch der Umstand, dass diese Maßnahmen zwar die Ödeme vermindern, nicht aber die vermehrte Fettzellenspeicherung, wird als nachteilig empfunden.

    Eine nachhaltig erfolgreiche Therapie ist die sogenannte Liposuktion – die Fettabsaugung. Es gibt viele Patientinnen, die unter Lipödem leiden und, bedingt durch den großen Leidensdruck, irgendwann nach einer Liposuktion fragen. Aufgrund der häufig vorzufindenden örtlichen Ausdehnung der Gewebestörung (z.B. Reiterhosen) ist die Fettabsaugung eine praktikable Möglichkeit, dem Leiden entgegenzuwirken. Wichtig ist aber, dass man einen Arzt findet, der sich auf die Behandlung von Lipödem spezialisiert hat, denn es muss äußerst sorgfältig gearbeitet werden, damit keine Gefäße geschädigt werden.

    Aufgrund der besonderen Gewebestruktur bei dieser Erkrankung muss häufig mehrfach operiert werden, da sehr große Fettmengen abgesaugt werden müssen. Die Ergebnisse der Liposuktion sind, aus kosmetischer Sicht, sehr gut. Es darf dabei aber nicht vergessen werden, dass trotz dieses Eingriffs Lipödem nicht verschwunden ist – es wird nur die körperliche Ausprägung entfernt. Schlecht ist, dass die Krankenkassen die Kosten für solche OP-Maßnahmen in der Regel nicht übernehmen, die im Mittel bei rund 5.000 Euro pro Eingriff liegen.

     

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  • Schlaganfall – Erste Hilfe dank Aspirin

    Schlaganfall – Erste Hilfe dank Aspirin

    Im Wirkstoff ASS ist unter anderem Aspirin enthalten. Das Schmerzmittel hat zudem eine blutverdünnende Wirkung. Angewendet nach einem Schlaganfall kann dieser vor weiteren Hirninfarkten schützen – bei einer rechtzeitigen Einnahme.

     

    Rasche Einnahme von Aspirin schützt vor weiteren Schäden

    Ganz besonders nach einem Mini-Schlaganfall kann eine schnelle Einnahme von Aspirin vor schlimmeren Auswirkungen schützen. In der Medizin ist hierbei von transitorische ischämische Attacke – kurz TIA – die Rede. Derartige kurzzeitige Störungen der Durchblutung im Gehirn gelten als Warnzeichen. Jede zehnte Person eines Mini-Schlaganfalls ist später von einem schweren Hirninfarkt betroffen. Dieses Risiko kann durch die frühzeitige Einnahme von ASS auf nahezu jede 50. Person reduziert werden.

     

    Tritt trotzdem ein Schlaganfall ein, hat dieser zumeist weniger starke Folgen. Dies fanden Forscher der University of Oxford heraus.

     

    Verharmloste Gefahr

    Eine TIA geht mit neurologischen Beschwerden einher. Dies können

    • Lähmungen
    • Wortfindungsstörungen
    • Sehstörungen

     

    sein. Während diese Symptome nach einem schweren Schlaganfall ebenfalls auftreten, sind sie beim TIA nur vorübergehender Natur. Betroffene Personen unterschätzen diese Gefahren daher oft. Viele Patienten suchen keinen Arzt auf, oder erst Tage später. Sie sind sich nicht bewusst, dass eine TIA ein medizinischer Notfall ist und einer ärztlichen Abklärung bedarf.

     

    Seitens Dale Webb – amerikanische Stroke Association – wird nach derartigen Warnsignalen eine direkte Gabe von 300 mg Aspirin empfohlen. Ein Arztbesuch macht sich dennoch erforderlich.

     

    Unterschiede zwischen Hirninfarkten

    Pro Jahr erleiden etwa 270.000 Personen in Deutschland einen Hirnschlag. In den unterversorgten Arealen sterben die Hirnzellen auf Grund einer vorliegenden Durchblutungsstörung ab. Die Prognose hängt von der Schnelligkeit und dem Umfang der Hilfe ab, die der Patient erhält. So erholt sich mancher Patient komplett, während ein anderer schwere Beeinträchtigung zurückbehält oder gar verstirbt.

     

    Ärzte unterscheiden zwischen dem hämorrhagischen Schlaganfall – auf einer Hirnblutung beruhend – und dem ischämischen Schlaganfall. Bei Letzterem verstopft ein Gerinnsel oftmals eine Hirnarterie.

    Schützende Wirkung von ASS

    Die Schutzwirkung von ASS ist bei einer Einnahme innerhalb der ersten Tage sowie Wochen nach einem TIA oder einem Schlaganfall beträchtlich. Bei einer langfristigen Einnahme hält sich der schützende Effekt jedoch stark in Grenzen.

     

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  • Das moderne Sanitätshaus – wie Sportler aktiv und in der Reha von ihm profitieren

    Das moderne Sanitätshaus – wie Sportler aktiv und in der Reha von ihm profitieren

    Ein modernes Sanitätshaus wie dieses Sanitätshaus führt neben verschiedenen Medizinartikeln auch Hilfsmittel für Sportler. Diese Hilfsmittel können bei Bedarf auch direkt vor Ort in den eigenen vier Wänden getestet werden. Eine kostenlose Beratung seitens der kompetenten Mitarbeiter ist inklusive.

     

    Orthopädietechnik für Sportler

    Gelegentlich machen sich Anpassungen bei der Anfertigung individueller Hilfsmittel erforderlich. Selbst diese lassen sich – sofern hierfür Bedarf und die notwendigen Möglichkeiten bestehen – bequem beim Sportler zu Hause oder in der Reha-Klinik durchführen.

     

    Unabhängig davon, ob ehrgeiziger Amateur-, Hobby- oder Spitzensportler – das moderne Sanitätshaus hält für jeden Sportbegeisterten die passenden Hilfsmittel bereit. Egal, ob es um Ausdauerleistungen oder Spaß am Sporttreiben geht. Insbesondere die schweißtreibenden Sportarten wie beispielsweise

    • Basketball
    • Eishockey
    • Fußball
    • Tennis
    • Triathlon

     

    verlangen einiges an Höchstleistungen von Sportlern ab. Neben einer guten Vorbereitung auf den Sport empfiehlt sich ein Schützen des Bewegungsapparates. Sofern trotzdem einmal Sportverletzungen auftreten ist eine Reha äußerst hilfreich. Das moderne Sanitätshaus steht in sämtlichen Sportbereichen mit seinen fachlich kompetenten Mitarbeitern zuverlässig in Sachen Prophylaxe, Therapie sowie Rehabilitation hilfreich zur Verfügung.

     

    Speziell angefertigte Schuheinlagen für sportlich Aktive

    Schmerzen beim Laufen, gerade für Laufsportler wie beispielsweise Walker oder Marathonläufer, sind besonders unangenehm und verleiden nicht selten die Freude am Sport. Am meisten treten Knie- und Wadenschmerzen beim Laufsport in den Vordergrund. Aber auch Fußschmerzen und Reizungen an der Achillessehne sind keine Seltenheit.

     

    Gute Turn- oder Laufschuhe können Abhilfe schaffen, aber oftmals genügen diese nicht zum Erreichen optimaler Laufresultate. Proaktive Wirkungen zum Wohl von Muskulatur und Füße lassen sich individuell angefertigten sensomotorischen Schuheinlagen erreichen. Dabei handelt es sich um mehr als nur Einlagen, denn die Fußmuskulatur erfährt eine Stärkung, wobei gleichzeitig

    • Achillessehne
    • Beine
    • Knie
    • Rücken

     

    eine nachhaltige Entlastung erfahren. Das positive Resultat macht sich unmittelbar durch schmerzfreie Bewegungen während des Trainings bemerkbar. Zusätzlich ermöglichen diese speziellen Schuheinlagen ein wesentlich effektiveres Training.

     

    Umfassendes Sortiment an Sanitätsartikeln in modernen Sanitätshäusern

    Insbesondere Kraftsportler haben Bedarf an Hilfsmitteln zur Auflockerung von Muskelverspannungen. Gerätegestützte Krankengymnastik in der Reha ist eine hilfreiche Maßnahme. Das Ziel des Rehabilitationssports besteht in der Festigung von Kraft und Ausdauer. Die Flexibilität und Koordination erfahren wesentliche Verbesserungen und das Selbstbewusstsein kann gestärkt werden.

     

    Ferner können Orthesen sehr hilfreiche Dienste leisten. Das Leistungsspektrum eines modernen Sanitätshauses reicht bis hin zur elektrischen Muskelstimulation. Hierbei funktioniert der Muskelaufbau über elektrische Impulse. Sehr geschätzt wird dabei die durchblutungsfördernde Wirkung sämtlicher Muskelpartien. Die Geräte lassen sich perfekt in das Training einbauen.

     

    Vorzugsweise findet die elektrische Muskelstimulation auch Anwendung für die Rehabilitation nach durchgeführten Operationen. Die positiven Effekte nach beispielsweise einem Bandscheibenvorfall oder bei Vorliegen von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises der Muskelstimulation liegen in einer Verkürzung der Rehabilitationszeit. Die Muskelkraft und Mobilität kann selbst während einer erforderlichen Ruhigstellung eine wesentliche Verbesserung dank dieser modernen Therapiegeräte erfahren.

  • Bindehautentzündung – Ursachen und Behandlung

    Bindehautentzündung – Ursachen und Behandlung

    Sind die Augen rot, verklebt und tränen – dann ist in den meisten Fällen eine Bindehautentzündung schuld daran. Insbesondere Säuglinge sind von diesen Symptomen häufig betroffen. Als Ursachen kommen hauptsächlich Viren in Betracht. Bei Babys und Kindern zeichnen vornehmlich Bakterien für eine Bindehautentzündung verantwortlich. Aber auch Staub und trockene Augen sind als Auslöser der Erkrankung bekannt.

     

    Funktionalität der Bindehaut

    Die Bindehaut bildet eine Schleimhautschicht, die den Augapfel schützt. Sie wehrt Krankheitserreger ab und verteilt den Tränenfilm. Die ansonsten durchsichtige Schicht ist bei einer Bindehautentzündung gerötet. Dies beruht auf einer verstärkten Durchblutung, mit deren Hilfe versucht wird, Entzündungen zu bekämpfen. In der Regel ist die Bindehautentzündung harmloser Natur. Sie klingt üblicherweise binnen zehn bis 14 Tagen ab.

     

    Symptomatik einer Bindehautentzündung

    Hauptsymptom einer Bindehautentzündung ist ein tränendes, gerötetes Auge. Das Auge juckt und brennt. Die betroffene Person hat das Gefühl, als befände sich Sand oder ein Fremdkörper im Auge. Insbesondere früh am Morgen zeigen sich die Augenlider geschwollen und verklebt. In den Augenwinkeln lässt sich ein abgesondertes Sekret bemerken. Dieses kann wässriger, schleimiger oder eitriger Natur sein.

    Darüber hinaus kann eine Lichtempfindlichkeit auftreten. Liegt gleichzeitig eine Entzündung der Hornhaut vor, können sich zusätzlich Schmerzen bemerkbar machen.

     

    Welche Ursachen einer Bindehautentzündung zugrunde liegen können

    Für eine Bindehautentzündung kommen unterschiedliche Ursachen in Frage. Dies kann eine Allergie sein. Ebenso kann der Auslöser ein Krankheitserreger sein oder eine Trockenheit des Auges vorliegen. Auch Umweltstoffe zeichnen für eine Bindehautentzündung verantwortlich.

    Wird eine Bindehautentzündung durch Viren oder Bakterien ausgelöst, so kann diese ansteckend sein. Die Augen jucken und brennen heftig. Von einer Bindehautentzündung, verursacht durch Bakterien, sind meistens Kinder betroffen. Diese beginnt auf einem Auge. Charakteristisch hierfür ist ein gelbgrünes, eitriges Sekret. Das Auge ist insbesondere morgens geschwollen und verklebt.

    Eine gefährlichere Variante wird von Gonokokken verursacht. Die Augen sind dann erheblich vereitert. Die Bindehaut zeigt sich geschwollen, ebenso die Lymphknoten hinter den Ohren. Diese Bakterien hängen oft im Zusammenhang mit Infektionen im Genitalbereich. Im Volksmund ist auch von Tripper die Rede.

    Eine viral bedingte Bindehautentzündung weist eine hohe Ansteckungsgefahr auf, da die Symptome erst wenige Tage nach erfolgter Infektion auftreten. Besonders Kinder sind gefährdet, sich anzustecken.

    Ferner zeichnen auch Herpesviren für eine Erkrankung verantwortlich. Herpesviren können großen Gefahren für das Auge bedeuten. Dahingegen sind Parasiten und Pilze relativ selten Verursacher einer Bindehautentzündung.

     

    Bindehautentzündung auf Grund von Allergien

    Gerade im Frühjahr beginnt für viele Menschen die Heuschnupfenzeit. Die Nase läuft und die Augen beginnen zu jucken. Die allergische Bindehautentzündung ist am tränenden Augen mit einer austretenden klaren Flüssigkeit erkennbar. Die Symptomatik ähnelt der viralen Bindehautentzündung.

     

    Bindehautentzündung nichtallergischer Natur

    Sehr oft tritt die Erkrankungen des Auges auch durch zu trockene Augen auf, beispielsweise durch eine Überreizung bei längeren Arbeiten am Computer. Gern wird hier das Blinzeln vergessen. Dadurch wird das Auge nicht genügend mit Tränenflüssigkeit befeuchtet.

    Aber auch Chlor im Schwimmbad, Rauch beim Grillen oder Staub in der Luft sorgen für Reizungen an der Bindehaut. Durch das Tragen von Kontaktlinsen besteht ein erhöhtes Risiko einer Bindehautentzündung. Durch den Schmutz auf der Linse entsteht leicht eine mechanische Reibung. Darüber hinaus sammeln sich leicht unterhalb der Kontaktlinse Bakterien und Schmutz an.

     

    Richtige Behandlung einer Bindehautentzündung

    Jedes gerötete Auge sollte unbedingt einem Augenarzt vorgestellt werden. Obwohl eine Bindehautentzündung in der Regel binnen zwei Wochen von selbst ausheilt, können gelegentlich Medikamente die Heilung beschleunigen.

    Liegen der Erkrankung Bakterien zugrunde, wird der Augenarzt Augentropfen oder eine Augensalbe verordnen. Bei einer durch Gonokokken verursachten Bindehautentzündung kommen spezielle Antibiotika zum Einsatz.

    Etwas langwieriger gestaltet sich die Behandlung einer viralen Bindehautentzündung. Diese heilt meist ohne die Gabe von Medikamenten ab. Liegen Herpesviren zugrunde, erfolgt meist eine medikamentöse Therapie.

    Trockene Augen werden für gewöhnlich mit Augentropfen erfolgreich behandelt. Sind Kontaktlinsen die Ursache, sollten diese komplett entnommen werden. Erst nach Abklingen der Symptome macht ein erneutes Einsetzen wieder Sinn.

    Bei einer allergisch bedingten Bindehautentzündung empfiehlt es sich den Allergieauslöser zu meiden. Sofern dies nicht machbar ist, können Antihistaminika Erfolg bringen.

    Ergänzend zur medikamentösen Behandlung können entzündungshemmende Mittel der Homöopathie eingesetzt werden. Allerdings empfiehlt es sich nicht, ausschließlich auf homöopathische Mittel zu setzen.

     

     

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  • Bequem schlafen – hilfreiche Tipps

    Bequem schlafen – hilfreiche Tipps

    Zwar ist immer wieder die Rede davon, dass wenigstens acht Stunden pro Nacht geschlafen werden sollte. Wer jedoch Wert auf einen besseren Schlaf legt, sollte hierbei auf sein ganz persönliches Schlafbedürfnis achten. Mitentscheidend für ein bequemes Schlafen ist neben diesen Aspekten auch die Ausstattung des Bettes.

     

    Bequem schlafen mit dem richtigen Kissen

    Nicht allein der Schlaf entscheidet darüber, ob wir uns am anderen Morgen frisch und ausgeruht fühlen. Eine entscheidende Rolle spielen auch die nächtlichen Liegepositionen. Personen, die morgens ständig mit Rückenschmerzen oder einem verspannten Nacken erwachen, werden sehr bald merken, dass unter Umständen mit ihrer Bettausstattung etwas nicht in Ordnung sein könnte.

     

    Menschen haben leider so gut wie keine Möglichkeit auf ihre Liegepositionen in der Nacht Einfluss zu nehmen. Jeder Mensch bewegt sich nachts und dreht sich des Öfteren von der Bauch-, Seiten- und Rückenlage. Gegebenenfalls könnte eine neue Matratze Abhilfe schaffen. Aber auch eine sorgfältige Auswahl des richtigen Kissens nimmt maßgeblich Einfluss auf bequemes Schlafen. Bei der Wahl des perfektes Kissens kann ein Ratgeber, wie beispielsweise eine Kopfkissen Vergleichstabelle sehr hilfreich sein.

     

    Tipps für bequemes Schlafen

    Wer entspannt und bequem schlafen möchte, sollte sich eine entspannte Schlafatmosphäre schaffen. Hierzu gehört auch ein angenehmes Raumklima. Das Schlafzimmer sollte auf keinen Fall überheizt werden. Am besten schläft der Mensch bei einer kühlen Umgebungstemperatur. Optimal sind nächtliche Raumtemperaturen zwischen 16 °C und 19 °C.

     

    Geräusche und Lichteffekte sollten nach Möglichkeit reduziert werden. Personen mit einem leichten Schlaf können auf eine Schlafbrille und Ohrenstöpsel zurückgreifen. Sofern das frühe Morgenlicht den Schläfer zu zeitig weckt, schaffen dichte Vorhänge im Schlafzimmer Abhilfe.

     

    Sollte es nicht möglich sein, laute Geräusche nachts abzuschalten, empfiehlt es sich auf das so genannte weiße Rauschen zurückzugreifen. Hierbei lässt sich das Hintergrundgeräusch etwas erträglicher machen, indem leise Instrumentalmusik abgespielt wird. Ist das Schlafzimmer zu trocken, hilft ein Luftbefeuchter.

     

    Wählen der richtigen Schlafposition

    Bequem schlafen fängt bereits mit der Wahl der perfekten Schlafposition an. Dies ist insbesondere dann von enormer Bedeutung, wenn frühmorgens nach dem Aufstehen stetig Nacken- und Rückenschmerzen auftreten. Das Positionieren des Kissens spielt hierbei eine wichtige Rolle.

     

    Wer gern auf der Seite schläft, zieht meist die Knie leicht in Brustrichtung an. Bei dieser Schlafposition empfiehlt es sich das Kissen zwischen den Knien zu platzieren. Dies hat den entscheidenden Vorteil, dass Becken und Wirbelsäule während des Schlafens gerade gehalten werden.

     

    Ein Schlafen auf dem Bauch sollte möglichst vermieden werden, um Problemen mit der Atmung entgegen zu wirken. Ferner sind für Bauchschläfer Nackenschmerzen vorprogrammiert. Ist dies allerdings für den Schläfer die einzige Position, in der ein Einschlafen möglich ist, sollte stets am Rande eines großen Kissens geschlafen werden. Dabei kann der Kopf leicht angewinkelt werden. Dies führt zu einer verbesserten Atmung ohne den Nacken zu stark zu belasten.

     

    Bequemen Schlafen

    Auf dem Rücken schlafen ist nur dann empfehlenswert, sofern eine Matratze vorhanden ist, die ausreichend stützt. Um bequem schlafen zu können wirkt ein zweites Kissen unterhalb des Kreuzes oder der Kniekehlen unterstützend.

     

    Eine weitere gute Methode zum bequemen Schlafen ist das Ausprobieren unterschiedlicher Kissenaufteilungen. Während manche Personen ganz ohne Kissen bequem schlafen, benötigt ein weiterer Personenkreis wieder ein oder zwei große Kissen. Die Entscheidung, wie viele Kissen in Frage kommen, hängt maßgeblich davon ab, wie der Nacken in der Nacht sich am besten entspannen kann.

     

    Menschen, die sich während des Aufwachens angespannt fühlen und kein Kissen finden, auf dem sie bequem schlafen können, kann das Aufrollen eines Handtuchs empfohlen werden. Das aufgerollte Handtuch unterhalb des Nackens platziert kann den Nacken ideal in der Nacht stützen.

     

    Wer für seine Arme keine bequeme Position zum bequemen Schlafen ausfindig machen kann, dem sei ein großes Kissen empfohlen. Auch das Halten eines Kuscheltieres im Arm oder ein aufgerolltes Handtuch kann hier Abhilfe schaffen.