Schlagwort: Schmerz

  • Mückenplage – Infektionen durch Mückenstiche

    Mückenplage – Infektionen durch Mückenstiche

    Im Mai herrschten bereits sommerliche Temperaturen, was für eine Mückenplage sorgte. Während sich viele Menschen über einen verfrühten Hochsommer freuten, vermehrten sich die Mücken rasend schnell.

     

    Mückenplage und ihre Folgen

    Von der Kaufmännischen Krankenkasse – KKH – lassen sich Warnungen bezüglich der Folgen der enormen Verbreitung der Insekten vernehmen. Neben starken Schwellungen können Mückenstiche auch schwere Entzündungen nach sich ziehen. Experten erläutern, dass immer öfter sich entzündende Mückenstiche vom Arzt behandelt werden müssen. Denn mit einem Mückenstich können Keime, Umweltgifte wie auch Erreger in den Körper des Menschen eindringen. Aber auch von tierischen Exkrementen stammende Bakterien sind übertragbar. Als bedenklich gelten bereits nachgewiesene Borreliose-Erreger sowie das Sindbis-Virus in den stechenden Insekten. Bereits 2016 wies eine Studie nach, dass Mücken Borreliose übertragen können.

     

    Bitte nicht kratzen

    Wenn Sie von einer Mücke gestochen wurden, sollten Sie nicht an der Stichwunde kratzen. Ansonsten haben Keime es noch leichter, unter die Haut zu gelangen. Dadurch kann die Mückenplage zur bakteriellen Infektion führen. Stellen Sie um einen Mückenstich herum Schwellungen oder starke Rötungen fest, suchen Sie einen Arzt auf. Gleiches gilt, wenn Schmerzen entstehen oder sich hohes Fieber hinzugesellt.

     

    Maßnahmen zur Ersten Hilfe

    Am besten legen Sie ein feuchtes Tuch auf die Wunde des Mückenstichs. Wenn der Juckreiz nicht sofort nachlässt, können Sie das Tuch solange weiter mit kaltem Wasser tränken und auflegen, bis eine Linderung eintritt. Zudem können in der Apotheke gekaufte, kühlende Salben helfen. Wesentlich besser ist es natürlich, es gar nicht erst zum Mückenstich kommen zu lassen. Damit auch Sie von den lästigen Stechmücken verschont bleiben, können Sie zu verschiedenen Hausmitteln greifen.

    Ätherische Öle sind sehr wirksam gegen eine Mückenplage. Beispielsweise können Sie diese Öle im Kampf gegen Mücken verdampfen: Citronella, Eukalyptus, Lavendel, Neem, Rosmarin, Teebaum oder Zimt. Außerdem können sie ätherische Öle als Mückenschutz auf die Haut auftragen. Dafür nutzen Sie am besten eine Mischung aus mehreren Ölen. Diese tragen Sie auf Arme, Hals und Beine auf. Aber auch mit richtiger Kleidung können Sie sich schützen. Empfehlenswert ist das Tragen von heller, weiter Kleidung aus einem festen Gewebe.

  • Restless Legs Syndrom – Grund für schlaflose Nächte

    Restless Legs Syndrom – Grund für schlaflose Nächte

    Rund jede zehnte Person ist vom so genannten Restless Legs Syndrom betroffen. Insbesondere nachts sorgen die zuckenden Beine oftmals für schlaflose Nächte. Neben den Zuckungen gesellen sich oftmals noch Schmerzen in den Beinen hinzu. Meistens haben die betroffenen Menschen das unmittelbare Bedürfnis, sich zu bewegen. Aus diesem Grund laufen zahlreiche vom Restless Legs Syndrom Betroffene jede Nacht etliche Kilometer. Ausschließlich so lassen sich die Missempfindungen und Schmerzen aushalten. Die daraus resultierenden Schlafstörungen können sich langfristig negativ auf die Gesundheit auswirken.

     

    Hauptsächlich Schwangere und ältere Menschen vom Restless Legs Syndrom betroffen

    Häufig sind Schwangere wie auch ältere Menschen von zuckenden, schmerzenden Beinen betroffen. Sehr oft findet sich das Rest Legs Syndrom auch in Kombination mit einer Polyneuropathie. Neueste Forschungen weisen auf eine Störung während der Übertragung von bestimmten Botenstoffen im Rückenmark wie auch im Gehirn hin. Dafür können genetische Ursachen verantwortlich zeichnen. Aber auch Funktionsstörungen im Bereich der Nieren, Eisenmangel und unterschiedliche Medikamente kommen als Auslöser in Betracht.

     

    Behandlungsmöglichkeiten

    Sofern die Ursachen des Syndroms in Medikamenten bedingt sind, geht dieses wieder zurück, sowie diese abgesetzt werden. Alle weiteren Ursachen lassen sich symptomatisch durch die Schulmedizin behandeln. Somit ist es ratsam, bei einer stark beeinträchtigten Lebensqualität durch auftretende Schlafstörungen eine professionelle Behandlung einzuleiten. Bislang existieren noch keine vollständigen Heilungsmöglichkeiten. Allerdings kann eine rechtzeitige Therapie zur wesentlichen Linderung der Symptomatik beitragen. Betroffene Personen können anschließend wieder ein nahezu normales Leben führen.

     

    Seitens der DGSM – Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin – werden Anstrengungen unternommen, stetig bessere Therapiemöglichkeiten zu finden. Dafür ist es notwendig, sämtliche symptomatische Ursachen auszuschließen, ehe mit einer medikamentösen Behandlung begonnen werden kann. Die neurologische Chefärztin Professor Svenja Happe – Klinik Maria Frieden Telgte – äußert sich hierzu insofern, dass es sich lohnt, auch bei keiner vorliegenden Eisenmangelanämie Eisenpräparate zu verabreichen. Denn im weiteren Verlauf von Behandlungen erhalten Patienten mit dem Restless Legs Syndrom den Tipp, auf Alkohol und Kaffee zu verzichten. Stattdessen sollten diese bestimmte Schlafregeln beachten. In Ausnahmefällen können auch Antidepressiva und Neuroleptika zum Einsatz kommen.

     

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  • Quallen-Stich mit Notfall-Set behandeln

    Quallen-Stich mit Notfall-Set behandeln

    Ferien am Meer sind ein Traum, können aber durch einige Quellenarten ordentlich vermiest werden. Berührt man diese, dann geben die Nesselzellen Gift ab und leiten dieses in den Körper weiter. Die genauen Folgen sind höchst unterschiedlich und setzen sich aus der Quellenart zusammen. Zwei Effekte sind aber stets identisch, die Schmerzen und der Schock. Aufs Jahr gerechnet kommt es weltweit zu mehr als 150 Millionen Quallenverletzungen. Die Tendenz geht außerdem nach oben. Ein großes Problem ist die Behandlung, viele wissen nämlich gar nicht, welche Schritte erforderlich sind. Und je länger man wartet, umso schlimmer wird es. Aus diesem Grund entwickelte das Zürcher Unternehmen ein Notfallset, das alle wichtigen Komponenten enthält und mit einem einfachen Umgang glänzen möchte. Außerdem nimmt ein Dermatologe Stellung zum Kit.

    Das Jellyfish-Kit im Detail

    Die richtige Behandlung fängt mit der Neutralisierung des Sekrets an. Danach werden die noch vorhandenen Nesselzellen entfernt. Am Ende fehlt dann nur mehr die Kühlung. Auf diese Prozesse ist auch das Notfallset abgestimmt. Es enthält ein Essigspray, einen Nesselschaber, eine Kühllotion und Schutzhandschuhe. Ein sehr großer Vorteil des Jellyfish-Kits ist seine Kompaktheit und der einfache Umgang. Jeder Vorgang ist präzise beschrieben und für jeden Laien umsetzbar. Es gibt keine lange Suche, die Quallenverletzung kann unverzüglich behandelt werden. Laut dem Dermatologen Siegfried Borelli ist es aber kein Must-have.

    Eine gute Alternative

    Der Inhalt enthält keine Komponenten, die das Set speziell machen. Das sieht auch der Dermatologe so, sodass theoretisch auch ein Haushaltsessig und eine Kreditkarte reichen. Doch diese Dinge hat man nicht ständig dabei. Auch das Gel kommt in seinen Augen nicht gut weg, da niemand die Reaktion der enthaltenen Öle mit der Sonne vorhersagen kann.

    Als nutzlos kann man das Jellyfish-Kit aber keinesfalls bezeichnen. Die erforderlichen Komponenten sind zwar nicht speziell, doch sie sind ständig zusammen und im Ernstfall sofort zur Stelle. Die rasche Behandlung erspart dem Betroffenen Schmerzen und fördert die Genesung. Siegfried Borelli empfiehlt auch, dass man bei einer ausgesprochenen Quallenwarnung erst gar nicht ins Wasser steigen sollte. So besteht keine Gefahr und das Geld fürs Notfallset erspart man sich ebenfalls.

  • Medizinische Fußpflege – Ablauf und Bedeutung für unser Wohlbefinden

    Medizinische Fußpflege – Ablauf und Bedeutung für unser Wohlbefinden

    Wenn Schmerzen an den Füßen auftreten, kann die medizinische Fußpflege eine wahre Wohltat sein. Eine Vielzahl Menschen bedarf einer fachgerechten Behandlung ihrer Füße. Dafür können die Gründe sehr vielschichtig sein.

     

    Welche Bedeutung nimmt medizinische Fußpflege in Bezug auf das Wohlbefinden ein?

    Gesundheit und individuelles Wohlbefinden sind für uns Menschen von großer Bedeutung. Unsere Füße leisten jeden Tag von neuem enorme Arbeit. Nicht selten liegen erschwerte Umstände zugrunde. Beispielsweise Fehlstellungen im Fußbereich. Aber auch eine zu hohe Beanspruchung der Füße wie die Wahl von zu engem und zu hohem Schuhwerk tragen zu schmerzenden Füßen bei. Nicht zuletzt wirkt sich Übergewicht negativ aus. Zudem spielen das Alter und schwächer werdende Bänder eine entscheidende Rolle. Denn gerade Letztgenanntes führt zu Druckverlagerungen. Daraus können sich Fußdeformationen entwickeln. Wenn frühzeitig eine medizinische Fußpflege Anwendung findet, lassen sich weitere Erkrankungen und schmerzhafte Veränderungen reduzieren.

     

    Dank podologischer Behandlung schrittweise zu gesunden, gepflegten Füßen

    Wenn Sie noch nie einen Podologen aufgesucht haben, führt dieser bei Ihrem ersten Besuch eine gründliche Anamnese durch. Das heißt, Ihre Krankengeschichte wird erhoben. Durch das Anschauen und Betasten der Füße, Begutachten des Schuhwerks sowie genauer Beurteilung des Gangbildes lässt sich ein Befund erheben. Anschließend erfolgt ein schriftliches Festhalten der Resultate. Nun kann das Planen einer individuellen Behandlung beginnen.

     

    Medizinische Fußpflege – Ablauf

    Ihren Anfang nimmt die medizinische Fußpflege mit einem Fußbad. Anschließend folgt die Untersuchung der Füße, ob Blasen, Druckstellen, Entzündungen, Hornhaut oder offene Wunden vorhanden sind. Ferner können Einlagen und Schuhwerk in die Untersuchung einbezogen werden. Vorhandene Hornhaut trägt der Podologe vorsichtig ab. Auch wenn Hühneraugen, eingewachsene Fußnägel oder Warzen für schmerzende Füße sorgen, hilft der Podologe weiter. Im Anschluss an die Behandlung erhalten Sie eine individuelle Beratung, wie Sie künftig Ihre Füße zu Hause pflegen können.

    Insbesondere für Diabetiker ist eine medizinische Fußpflege in regelmäßigen Abständen empfehlenswert. Sofern eine Neuropathie vorliegt ist die Fußpflege oftmals auch auf Rezept erhältlich. Dazu geben die Krankenkassen nähere Auskünfte.

     

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  • Wenn die Hüfte schmerzt

    Wenn die Hüfte schmerzt

    Bei Schmerzen in der Hüfte ist die Diagnose oft schnell gefunden, Arthrose. Dabei hat der Patient Schmerzen, die entweder an der Außenseite oder über den Oberschenkel zum Kniegelenk führen. Grundsätzlich muss man sich vorstellen, dass die Kugelgelenke, die in den Hüften sitzen, extremen Stoßbelastungen ausgesetzt sind. Normalerweise kein Problem, denn die Knorpelbeschichtung ist lange als Schutzträger tätig. Doch aufgrund einer Fehl- oder Überbelastung nimmt die Knorpelmasse ab und der Gelenkspalt wird immer weniger. Irgendwann kommt es dann dazu, dass sich ein Knochen an den anderen reibt. Genau das führt anschließend zu den heftigen Schmerzen, die der Betroffene ertragen muss. Die Beschwerden sind in der Regel schleichend im Anmarsch, man hat also nicht immer schmerzhafte Phasen. Auf Dauer gesehen sind unbedingt Gegenmaßnahmen zu treffen.

    Meist im fortgeschrittenen Alter

    Der Knorpelverschleiß ist meist ein Leiden älterer Menschen, doch auch die junge Generation ist nicht davor bewahrt. Viele fangen an das Bein nachzuziehen oder zu hinken, es soll Schmerzen verhindern. Verständlich, aber in Wirklichkeit ein Fehler. Auch Gehhilfen sind nicht zu empfehlen, denn all diese Maßnahmen fügen dem Hüftgelenk weitere Schäden zu. Verspannungen sind das Problem, die durch das falsche Gehen entstehen. Sie lösen sich auch nicht mehr von selbst. Ein weiterer Punkt ist das Gehen im Beckenschiefstand, es ist ebenfalls nicht förderlich und reizt das Gelenk zusätzlich.

    Übungen im Anfangsstadium

    Wer die Diagnose Arthrose früh genug erhält, der kann durchaus gegensteuern. Orthopäden empfehlen im ersten Schritt die Behandlung mit Krankengymnastik/Medikamenten. Dabei werden Muskelgruppen gekräftigt und die Beweglichkeit trainiert. Auch Schwimmen und Radfahren gehören in dosierter Form zum Programm. Alles in einem sollen die Übungen die Schmerzen lindern und die Bildung von neuer Gelenkschmiere fördern.

    Operation – ja oder nein?

    Sollte der Leidensdruck zu groß sein, dann hilft unter Umständen nur mehr eine Operation. In so einem Fall wird ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt, was auch ein Fortschreiten der Krankheit verhindert. Der Rücken und das Knie müssen also keine negativen Folgen hinnehmen. Doch nicht nur ein schmerzfreier Alltag ist so möglich, oft können Betroffenen auch wieder Sport betreiben. Zu lange darf man allerdings nicht warten, ansonsten wird die Operation immer aufwendiger.

    Fazit: Bei einer anstehenden Arthrose sollte man auf keinen Fall „falsch“ Gehen und zu Hilfsmitteln greifen, besser ist es medizinischen Rat einzuholen und eine Bekämpfung via Krankengymnastik zu starten. Alles andere bringt langfristig keinen Erfolg.

     

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  • Die physikalische Medizin wird unterschätzt

    Die physikalische Medizin wird unterschätzt

    Der Weg ins Krankenhaus ist nie schön. Schon gar nicht, wenn man am Ende mit einem Operationstermin aus dem Gebäude kommt. In vielen Fällen führt aber leider kein Weg daran vorbei, oftmals gäbe es aber durchaus eine andere Lösung. Dazu gehört vor allem die „physikalische Medizin“, die im Wesentlichen mehrere Vorteile. Betroffene müssen auf Dauer keine Medikamente schlucken, es gibt keine OP und es ist auch günstiger. Außerdem sind viele Patienten nach ein paar Sitzungen vollkommen schmerzfrei. Es gibt aber leider das Problem, dass die Anzahl der Betroffenen zunimmt, die Anzahl der physikalischen Mediziner jedoch nicht ausreicht. Es kommt also zu langen Wartezeiten.

    Die Wirkung ist faszinierend

    Wie gut es laufen kann, zeigt das Beispiel einer älteren Dame. Sie war gestürzt und erlitt einen Oberschenkelbruch. Dieser wurde zwar perfekt behandelt, doch nach der Operation verspürte sie in der Schulter Schmerzen. Die physikalischen Mediziner gingen auf die Suche und stellten fest, dass ein kleiner Bandscheibenvorfall, der sich in der Halswirbelsäule zugezogen hat, unbehandelt blieb. Dieser war sehr Wahrscheinlichkeit eine weitere Folge des Sturzes. Die Mediziner verloren keine Zeit und fingen für eine Akutmaßnahme mit Medikamenten an. Danach wurde aber direkt eine Kombination aus Elektrosimulation und Wärmebehandlung gestartet. Mit Erfolg, in nur zwei Tagen war die Dame schmerzfrei.

    Wäre es nicht zum raschen Eingreifen gekommen, dann hätte sich der Schmerz mit hoher Wahrscheinlichkeit verselbstständigt. Eine erneute OP sei dann nicht mehr ausgeschlossen.

    Vor dem Operationstermin zum physikalischen Mediziner

    Die physikalische Medizin ist sehr umfangreich. Sie beinhaltet zum Beispiel Massagen, eine Wärmetherapie oder Trainings- und Übungstherapien. Die Maßnahmen sind zum Teil so erfolgreich, dass sie im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates Operationen verhindern können. Chirurgen setzen deshalb nicht sofort einen OP-Termin fest, sondern schicken den Patienten vorher zu einem physikalischen Mediziner.

    Interessant ist auch, dass jeder Euro die Folgekosten um zwei Euro reduziert. Dies kommt unter anderem durch weniger Krankenstände zustande.

    Studien belegen

    Untersuchungen zeigen, dass schon zehn Einheiten eine enorme Wirkung haben können. Die MedUni Wien zum Beispiel hat Folgendes herausgefunden: Gab es Beschwerden im Bewegungsapparat, dann ist das Schmerzempfinden um 41 Prozent zurückgegangen. Bei der Beweglichkeit konnte man eine Verbesserung um 34 Prozent registrieren. Des Weiteren benötigen mehr als die Hälfte keine Tabletten mehr und es gibt in der Regel keine Nebenwirkungen.

    Langfristig gesehen werden es immer mehr Betroffene werden. Die Therapieangebote müssten steigen, ansonsten erhöhen sich die Wartezeiten immer weiter.

     

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