Schlagwort: Schmerz

  • Schwarzkümmelöl – gesund und immer noch geheimnisvoll

    Schwarzkümmelöl – gesund und immer noch geheimnisvoll

    Schwarzkümmel eilt der Ruf voraus, dass er alle Krankheiten besiegen kann, außer den Tod. Das scheint ein wenig übertrieben, aber selbst wenn es unwahrscheinlich klingt, Schwarzkümmelöl hat sehr viele sehr gute Eigenschaften. So soll Schwarzkümmelöl unter anderem gegen Geschwüre und gegen Diabetes, gegen Krebs und chronische Entzündungen sowie gegen Bakterien und Viren der unterschiedlichsten Art helfen. Der gute Ruf des Schwarzkümmels ist im Laufe der Zeit gewachsen, denn die kleinen schwarzen Körner, die dem Sesam sehr ähnlich sind, sind schon seit mehr als 2000 Jahren als Heilmittel populär.

    Ein guter Helfer seit langer Zeit

    Die wunderwirksamen Eigenschaften des Schwarzkümmels waren schon vor der neuen Zeitrechnung bekannt, aber nur in bestimmten Teilen dieser Welt. In Asien, in Afrika, in Nordamerika und auch im Vorderen Orient hat Schwarzkümmel schon immer einen guten Ruf gehabt, in der westlichen Welt ist der echte Schwarzkümmel, Nigella sativa, bis heute noch relativ unbekannt. Heute wenden sich immer mehr Menschen von Mitteln ab, die in den Labors der großen Pharmahersteller zusammen gemixt werden, sie vertrauen vielmehr der Heilkraft der Natur und damit auch dem Schwarzkümmel und dem Schwarzkümmelöl. Seit 1964 gibt es immer wieder Studien, die sich intensiv mit dem Thema Schwarzkümmelöl befassen und alle diese mittlerweile über hundert wissenschaftlichen Studien kommen zu dem Schluss, dass Schwarzkümmel sehr wirksam sein kann, wenn es um die Gesundheit geht.

    Welche Eigenschaften hat Schwarzkümmelöl?

    Die guten Eigenschaften, die dem Schwarzkümmel zugeschrieben werden, konnten in Studien nachgewiesen werden und diese Eigenschaften sind:

    • Entzündungshemmend
    • Antiviral
    • Antibakteriell
    • Blutdrucksenkend
    • Schmerzstillend
    • Entkrampfend
    • Antifungal
    • Antidiabetisch

    Darüber hinaus schützt Schwarzkümmelöl die Nieren und die Leber und es hilft bei Geschwüren. Schwarzkümmelöl wird bei der Langzeitbehandlung von Menschen eingesetzt, die vom Opium abhängig sind und es wird mit Erfolg gegen allergische Reaktionen eingesetzt, wie der Rhinitis, der Entzündung der Nasenschleimhaut. Schwarzkümmelöl lindert die schlimmsten Symptome bei Asthmaanfällen und kann den Blutdruck nicht nur senken, sondern auch dauerhaft regulieren. Nachgewiesen ist auch, dass Schwarzkümmel epileptischen Anfällen vorbeugen kann und auch bei Pilzbefall auf der Haut hat es sich auch bewährt.

    Hilft Schwarzkümmelöl auch gegen Krebs?

    Im Nahen Osten hat sich Schwarzkümmelöl im Laufe der Jahrhunderte einen guten Namen als natürliches Mittel gegen den Krebs gemacht. Moderne Untersuchungen haben jetzt den Beweis erbracht, dass bei Krebspatienten, die regelmäßig Schwarzkümmelöl eingenommen haben, das Wachstum der Tumore deutlich zurückgegangen ist. Besonders beim gefürchteten Darmkrebs kann Schwarzkümmelöl verhindern, dass sich die Krebszellen ausbreiten. Aber es gibt noch eine weitere Eigenschaft, die Schwarzkümmelöl als Mittel gegen Krebs so effektiv macht, denn das Öl aus dem echten Schwarzkümmel ist in der Lage, das Wachstum des Knochenmarks zu stimulieren. Bei anderen Krebsarten zerstört Schwarzkümmelöl die Tumorzellen und steigert dazu die Produktion der sogenannten B-Zellen, die für die Herstellung von Antikörpern zuständig sind.

    Wie kann Schwarzkümmelöl verwendet werden?

    Schwarzkümmel-Öl hat ein sehr würziges Aroma und einen angenehm leicht nussigen Geschmack. Schwarzkümmel wird aber nicht nur in Form von Öl, sondern auch gemahlen oder als ganzes Korn angeboten. In Salaten und auch vielen Fleischgerichten hat es einen verfeinernden Geschmack. Aber Schwarzkümmelöl kann auch mit Wasser verrührt und dann getrunken werden. Wer das Pulver verwenden möchte, der rührt den Schwarzkümmel ähnlich wie Chia-Samen an. Der Kümmel verwandelt sich dann in eine leicht klebrige Substanz, die ebenfalls getrunken werden kann. Alle, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, die können Schwarzkümmel als Ersatz für Eier zum Backen verwenden. Krebspatienten, die auf natürliche Mittel setzen, sollten dreimal am Tag einen Teelöffel Schwarzkümmelöl nehmen. Wer den Geschmack nicht mag, der darf einen Teelöffel Honig dazu geben, was das Ganze angenehm süß macht.

    Qualitativ besonders hochwertig ist wie beim Olivenöl auch, ein kalt gepresstes Schwarzkümmelöl das aus biologischen Anbau stammt, denn dieses Öl ist besonders wertvoll und gesund. Schwarzkümmelöl können Sie bequem online kaufen, zum Beispiel bei www.natrea.de.

    Bild: © Depositphotos.com / geo-grafika

  • Dornwarzen – unangenehm, aber harmlos

    Dornwarzen – unangenehm, aber harmlos

    Dornwarzen oder Stechwarzen sind harmlos, aber diejenigen, die eine solche Warze haben, wollen sie so schnell wie eben möglich wieder loswerden. Das hat seinen Grund, denn Dornwarzen entstehen mit Vorliebe unter dem Fuß und an den Stellen, an denen besonders viel Druck ausgeübt wird. Für die Betroffenen bedeutet das, sie haben eine vollkommen harmlose Warze unter dem Fuß, aber beim Gehen und Stehen trotzdem große Schmerzen. Dornwarzen entstehen durch eine Infektion mit dem sogenannten humanen Papillomavirus. Das Virus dringt durch kleine Verletzungen oder Risse in den Fuß ein und es können Wochen oder sogar Monate vergehen, bis sich die Dornwarze bildet.

    Achtung Ansteckungsgefahr

    Die Viren, die Dornwarzen auslösen, halten sich bevorzugt in einer warmen und feuchten Umgebung auf, wie zum Beispiel in einem Schwimmbad, in Umkleideräumen oder in Duschräumen. Es reicht schon aus, eine kleine Wunde am Fuß oder auch Schweißfüße zu haben, um eine Infektion auszulösen, die aber nicht in allen Fällen auch zu einer Dornwarze führt. Viele bemerken es auch gar nicht, dass sich eine Warze gebildet hat, aber in den meisten Fällen verursachen Dornwarzen Schmerzen. Dornwarzen sind grau oder auch bräunlich-gelb und meist flach, in der Regel bilden sie sich an den Zehen, am Fußballen oder auch an der Ferse. Wenn sie unter dem Fuß zu finden sind, dann machen sie besonders viel Probleme, denn durch den permanenten Druck beim Gehen oder Stehen wachsen die dornähnlichen Fortsätze der Warze nach innen, was dann zu Schmerzen führt.

    Was sind Mosaikwarzen?

    Dornwarzen können nicht nur nach unten, sondern auch nach oben wachsen. Wenn das der Fall ist, dann bilden sich sogenannte Mosaikwarzen auf dem Fuß, die leider nicht einzeln, sondern in großer Zahl auftreten. Diese Warzen können zu einer beträchtlichen Größe anwachsen, die meisten sind aber nicht größer als ein Stecknadelkopf. Auch wenn Mosaikwarzen keine typischen Druckschmerzen verursachen, wie das bei Dornwarzen unter dem Fuß der Fall ist, unangenehm sind diese Warzen trotzdem. Je nach Größe der Warze kann es passieren, dass die Schuhe Druck ausüben, was dann wiederum Schmerzen auslöst.

    Wie werden Dornwarzen behandelt?

    Dornwarzen können auf unterschiedliche Art behandelt werden und nicht immer ist ein Besuch bei einem Arzt erforderlich. Vielfach verschwinden die Warzen von ganz alleine wieder, aber wenn die Schmerzen zu groß werden, dann gibt es in der Apotheke verschiedene Mittel, um die Dornwarzen schnell und schonend wieder zu entfernen. Zu den frei verkäuflichen Mitteln gehören Tinkturen, die die Hornhaut aufweichen, die Warze löst sich dann nach einigen Tagen von selbst auf. Auch eine Kältebehandlung durch spezielle Warzenpflaster ist ein effektives Mittel. Dornwarzen selbst zu behandeln, kann allerdings langwierig sein, denn je nach Behandlungsart dauert es zwölf Wochen, bis die Warze vollständig verschwunden ist.

    Wann sollte ein Arzt die Dornwarzen entfernen?

    Wenn die Selbstbehandlung nicht funktioniert, dann sollte ein Arzt die Warze entfernen. Der Arzt benutzt entweder flüssigen Stickstoff, den Laser oder entfernt die Dornwarze mithilfe des Skalpells. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, geschädigten Nerven im Fuß oder auch alle, die unter Durchblutungsstörungen in den Füßen leiden, sollten Dornwarzen nicht selbst therapieren, sondern immer einen Arzt aufsuchen. Das gilt ganz besonders für Menschen, die unter Diabetes leiden, denn in diesem Fall kann eine Selbstbehandlung gefährlich werden. Auch Versuche, die Dornwarze mit der Hilfe eines Hornhauthobels zu entfernen, sind nicht zu empfehlen, denn das kann zu schweren Verletzungen führen.

    Wie kann man vorbeugen?

    Damit erst gar keine Dornwarzen entstehen können, ist es ratsam, im Schwimmbad, in öffentlichen Duschräumen oder auch in der Sauna Badelatschen zu tragen. Auch ein desinfizierendes Fußbad nach dem Besuch des Schwimmbads ist eine effektive Möglichkeit, um Dornwarzen zu verhindern. Grundsätzlich gilt, je besser die Fußhygiene, umso größer ist die Chance, keine Dornwarze zu bekommen.

    Bild: © Depositphotos.com / Australis

  • Was ist beim Kauf einer Kindermatratze zu beachten?

    Was ist beim Kauf einer Kindermatratze zu beachten?

    Nicht nur für erwachsene Menschen ist ein erholsamer Schlaf sehr wichtig, auch Kinder sollten immer gesund schlafen, um ausgeruht am Morgen in den Tag starten zu können. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang die richtige Kindermatratze. Wenn Kinder auf der passenden Matratze schlafen, dann kann sich der Körper nach den Anstrengungen des Tages regenerieren. Je nach Alter und Schlafgewohnheiten, verbringen Kinder zwischen neun und 13 Stunden im Bett, Säuglinge schlafen sogar bis zu 16 Stunden. Für alle ist wichtig, dass sie auf einer passenden Matratze schlafen.

    Kindermatratze – Auf die Größe kommt es an

    Kindermatratzen werden in vielen verschiedenen Größen angeboten. Für Babys ist eine 70 x 140 cm große Matratze zu empfehlen, und da sich die meisten Babybettchen zum komfortablen Jugendbett umbauen lassen, können Kinder in der Regel bis zum vierten Lebensjahr auf dieser Kindermatratze bequem und sicher schlafen. Die nächst größere Kindermatratze sollte 1,40 x 2,00 m messen, und diese Matratze kann die Kinder dann ins jugendliche Alter begleiten. Eine Kindermatratze sollte ausreichend Platz bieten, aber sie sollte vor allem bei Babys und Kleinkindern nicht zu groß sein, denn dann fühlt sich das Kind schnell verloren. Auf der anderen Seite sollte die Kindermatratze aber auch nicht zu klein sein, denn das kann schnell zu Haltungsschäden führen.

    Eine Unterstützung für die Muskulatur

    Eine Kindermatratze sollte immer die Muskulatur des kindlichen Rückens unterstützen. Zwar bringen Kinder nicht das Gewicht auf die Matratze wie ein Erwachsener, aber wenn die Kindermatratze ungeeignet ist, dann kann sie dem Rücken schaden und dafür sorgen, dass schon kleine Kinder Rückenschmerzen bekommen. Ist die Kindermatratze zu hart, dann stellt sich das Schlafgefühl nicht richtig ein, ist die Matratze aber zu weich, dann sinkt der Körper ein und die Wirbelsäule findet keinen Halt mehr. Wichtig ist aber auch, dass die Ränder der Kindermatratze fest und am besten noch extra verstärkt sein, denn Kinder nutzen die Matratze nicht nur zum Schlafen, sie toben auch gerne mal darauf herum.

    Welche Arten von Kindermatratze gibt es?

    Wie bei den Größen, so gibt es auch was das Material angeht, bei Kindermatratzen eine mehr als große Auswahl. Im Fachhandel werden Kaltschaummatratzen und Federkernmatratzen, Naturmatratzen und Latexmatratzen für Kinderbetten angeboten. Die Auswahl reicht von der preiswerten Kindermatratze vom Discounter bis zu qualitativ hochwertigen Matratzen, die sehr viel Geld kosten. Worauf die Eltern beim Kauf einer Kindermatratze besonders achten sollten, ist, dass der Kern der Matratze atmungsaktiv ist. Auch Kinder schwitzen nachts und bei einer Matratze, die nicht atmungsaktiv ist, staut sich der Schweiß und das kann zur Folge haben, dass die Matratze schnell unangenehm feucht wird. Beliebt sind Kindermatratzen aus Kokosfasern, aber auch aus Naturlatex. Besonders für Babys und Kleinkinder sind Matratzen aus natürlichem Latex eine gute Empfehlung, denn diese Matratzen sind, was die Pflege angeht, sehr einfach zu handhaben. Einen guten Schlafkomfort bieten moderne Kaltschaummatratzen, denn sie unterstützen die nächtliche Regenration.

    Worauf müssen Eltern beim Kauf achten?

    Wenn eine Kindermatratze gekauft wird, dann sollten Eltern immer darauf achten, dass sich der Bezug abnehmen und in der Maschine bei 60° Grad waschen lässt. Es kann in der Nacht immer mal ein kleines „Missgeschick“ passieren oder eine Trinkflasche auslaufen, mit einem abnehmbaren Bezug sind diese kleinen Probleme aber immer schnell wieder behoben. Bei Kleinkindern empfiehlt es sich zudem, eine wasserabweisende Einlage zu kaufen, die zwischen die Kindermatratze und das Betttuch gelegt wird. Wenn es im Winter kalt wird, dann ist ein Matratzenbezug aus Schurwolle eine gute Sache, denn so liegen die Kinder immer mollig warm. Gebrauchte Kindermatratzen sind übrigens keine allzu gute Wahl, denn auch eine Kindermatratze hat eine begrenzte Haltbarkeit, zudem sollte jedes Kind schon aus hygienischen Gründen immer eine neue Matratze bekommen.

    Bild: © Depositphotos.com / VaLiza

  • Ischiasnerv – ganz besondere Rückenschmerzen

    Ischiasnerv – ganz besondere Rückenschmerzen

    Er verursacht einen stechenden Schmerz, der an einen elektrischen Schlag erinnert und der jeden praktisch aus heiterem Himmel treffen kann – der Ischiasnerv. Ischiasschmerzen oder eine Ischiasneuralgie, wie diese Beschwerden medizinisch korrekt heißen, ziehen sich in der Regel vom Rücken über das Gesäß bis in die Beine, und das unterschiedet den Ischiasschmerz vom bekannten Hexenschuss. Immer dann, wenn die Schmerzen an der Nervenbahn des Ischiasnervs entlangziehen, dann spricht der Arzt von einer Ischialgie oder von radikulären Kreuzschmerzen. Für diejenigen, die betroffen sind, ist dieser Schmerz eine echte Qual.

    Was genau ist der Ischiasnerv?

    Der Ischiasnerv ist der längste Nerv im menschlichen Körper und er besteht unter anderem aus den Nervenfasern des Rückenmarks. Der sehr dicke Nervenstrang beginnt am unteren Teil des Rückens und verläuft dann über die Hüfte, die Rückseite des Oberschenkels durch die Kniekehlen bis hinunter zu den Füßen. Wenn der Ischiasnerv eingeklemmt oder verletzt wird, dann ist praktisch die ganze untere Hälfte des Körpers betroffen, und im schlimmsten Fall dehnen sich die Schmerzen vom Rücken bis in die Fußgelenke aus. Wenn Ischiasschmerzen durch einen Bandscheibenvorfall ausgelöst werden, dann strahlen die Schmerzen vom Rücken in das jeweils betroffene Bein aus.

    Welche Ursachen für Ischiasschmerzen gibt es?

    Immer dann, wenn der Ischiasnerv gereizt wird, dann schmerzt er. Das passiert sehr häufig durch Verspannungen der Muskeln, aber auch wenn Wirbelkörper den Ischiasnerv blockieren, dann beginnt er zu schmerzen. Eine Vorwölbung der Bandscheibe ist eine weitere mögliche Ursache für Ischiasschmerzen, eher selten sind hingegen Tumore oder auch Entzündungen der Auslöser für einen schmerzenden Ischiasnerv. Die Schmerzen konzentrieren sich in der Regel auf die Region zwischen dem vierten Lendenwirbel und dem zweiten Kreuzbeinwirbel, denn an dieser Stelle tritt der Ischiasnerv aus dem Rückenmark aus und bildet eine Nervenwurzel. An dieser Position teilt sich der längste Nerv des Körpers und verläuft nach rechts und links, immer in Richtung der beiden Gesäßhälften, über die Beinen bis zu den Füßen.

    Welche Beschwerden löst der Ischiasnerv aus?

    Im Laufe des Lebens verschleißen die unteren Bandscheiben, und das sorgt für eine instabile Lage im Rücken. Der Ischiasnerv ist davon besonders betroffen und sorgt bei einer unbedachten Bewegung für die typischen Beschwerden. Der Schmerz, den der Ischiasnerv auslöst, kann brennend, aber auch stechend, dumpf oder bohrend sein. Wenn die Schmerzen plötzlich und auch sehr heftig auftreten, dann handelt es sich nicht selten um einen Bandscheibenvorfall. Zu den Symptomen, die der Ischiasnerv auslöst, gehören auch ein Kribbeln und ein Taubheitsgefühl in einem oder in beiden Beinen, auch wenn Lähmungserscheinungen und eine Kraftminderung in einem Bein auftreten, kann das auf einen beschädigten Ischiasnerv hinweisen.

    Wie werden Ischiasbeschwerden behandelt?

    In der Regel verschwinden die Schmerzen im Ischiasnerv nach wenigen Tagen, höchstens aber nach sechs Wochen wieder von ganz alleine. Wenn die Schmerzen jedoch nach diesem Zeitraum nicht verschwinden, dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Das ist auch der Fall, wenn es zu sogenannten „Red Flag“ Symptomen kommt, wenn die Betroffenen zum Ischiasschmerz Probleme mit der Entleerung von Darm und Blase bekommen. Wenn diese Symptome auftreten, dann muss sofort operiert werden, denn sonst kann es passieren, dass die Blase gelähmt bleibt und der Patient sein Leben lang auf einen Blasenkatheter angewiesen ist. Diese „Red Flag“ Symptome zeigen sich vor allem bei älteren Menschen, aber auch dann, wenn es zu einer Fraktur im Bereich der unteren Wirbelknochen gekommen ist. Bei klassischen Ischiasschmerzen hat sich eine Behandlung aus schmerzstillenden Medikamenten und einer gezielten Physiotherapie bewährt. Die Medikamente nehmen aber nicht nur den akuten Schmerz, sie sind auch gleichzeitig entzündungshemmend und verhindern, dass die Schmerzen chronisch werden. Bettruhe, wie sie früher verordnet wurde, wird heute nur noch sehr selten empfohlen, denn Bewegung ist durchaus hilfreicher für die Betroffenen.

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  • Bewegung & Abnehmen – zwei effektive Mittel gegen Arthrose

    Bewegung & Abnehmen – zwei effektive Mittel gegen Arthrose

    Arthrose ist eine Krankheit, die früher oder später fast jeden erwischt. Mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit an Arthrose zu erkranken, denn die Gelenke halten die ständigen Belastungen nicht mehr aus, sie entzünden sich, verschleißen oder es kommt zu Knochenschwund und damit auch zu einer Arthrose. Arthrose ist eine chronische Erkrankung, die in den meisten Fällen durch die Abnutzung des Gelenkknorpels entsteht. Bemerkbar macht sich die Arthrose durch Schmerzen in den Gelenken, besonders häufig treten diese Schmerzen an der Hand, der Schulter, an den Füßen und am Knie auf. Aber es gibt Möglichkeiten, einer Arthrose zu entgehen, denn auch die Ernährung und mangelnde Bewegung kann dazu führen, dass es zu einer Arthrose kommt.

    Was führt zu einer Arthrose?

    Arthrose ist nur in den seltensten Fällen erblich bedingt, in der Regel sind das Alter, aber auch die Ernährung und zu wenig Bewegung daran schuld, wenn es zu einer Arthrose kommt. Übergewicht kann zur chronischen Gelenkentzündung ebenso führen wie auch eine ständige Überbelastung der Gelenke. Nach Knochenbrüchen, bei denen Gelenke zu Schaden gekommen sind, ist eine Arthrose keine Seltenheit und auch Schäden am Meniskus und eine Fehlstellung der Beine wie zum Beispiel X-Beine, können die Gelenkentzündungen auslösen oder sie begünstigen.

    Welche Symptome gibt es?

    Arthrose beginnt in der Regel mit ziehenden Schmerzen in den betroffenen Gelenken. Im Verlauf wird es dann immer schwieriger das Gelenk zu bewegen, und auch Entzündungen mit Wassereinlagerungen, Schwellungen und Rötungen sind bei Arthrose keine Seltenheit. Die Schmerzen entstehen immer dann, wenn ein Gelenk nicht mehr ausreichend geschmiert wird und die Gelenkknorpel zum Teil schon abgebaut werden. Ist das der Fall, dann reiben die Oberflächen der Knorpel aneinander und das verursacht bei jeder Bewegung Schmerzen. Vor allem der sogenannte Startschmerz beim morgendlichen Aufstehen und auch der Anlaufschmerz nach langem Sitzen machen den Betroffenen zu schaffen.

    Wie kann Arthrose behandelt werden?

    Arthrose kann behandelt werden, aber von Medizinern wird immer wieder Bewegung und Abnehmen bei Arthrose empfohlen, denn eine vernünftige Ernährung und viel Sport helfen dabei, die Gelenke zu schützen und zu schonen. Um erst gar nicht an Arthrose zu erkranken, hilft es schon, bestimmte Nahrungsmittel vom Speiseplan zu streichen. Alle, die schon einmal mit Arthrose zu tun hatten, sollen diese 5 Lebensmittel meiden:

    • Weißbrot
    • Alles, was frittiert ist
    • Margarine
    • Weißen Reis
    • Weißen Zucker

    Es fällt nicht schwer, auf diese Lebensmittel zu verzichten, denn Vollkornbrot ist deutlich gesünder, Frittiertes kann durch Gegrilltes ersetzt werden und auch Vollkornreis ist eine gesunde und leckere Alternative zum klassischen weißen Reis. Honig kann den weißen Zucker ersetzen und auf Streichfette wie Butter und Margarine sollten alle, die an Arthrose erkrankt sind, nach Möglichkeit ganz verzichten. Natürlich sind gelegentliche Ausnahmen erlaubt, aber wer die Gefahr an Arthrose zu erkranken, minimieren will, der muss seine Ernährung strikt umstellen.

    Gibt es Medikamente?

    Arthrose kann heute gut medikamentös behandelt werden. So kann zum Beispiel mit der Einnahme von Arthrodent etwas gegen den Abbau des Knorpels getan werden, denn das natürliche Medikament gegen Arthrose wirkt entzündungshemmend und sorgt so dafür, dass sich keine Entzündung bilden kann. Ganz rückgängig machen lässt sich eine Arthrose leider nicht mehr, die Krankheit nimmt immer einen chronischen Verlauf. Das Ziel der Behandlung und der Therapie ist es daher, die Beschwerden der Betroffenen zu lindern. Dabei hilft eine Gewichtsabnahme, damit die Gelenke nicht mehr so stark belastet werden und auch gezielte Bewegungsübungen können den Patienten die Schmerzen nehmen. Massagen können hilfreich sein und auch Schwimmen wird von den meisten Betroffenen als sehr angenehm empfunden. Auf diese Weise werden Muskeln wieder aufgebaut und die Bewegungen fallen leichter. Eine gesunde Ernährung und viel Sport sind die besten Mittel, um einer Arthrose zu begegnen.

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  • Sind Sehstörungen ein Zeichen für Multiple Sklerose?

    Sind Sehstörungen ein Zeichen für Multiple Sklerose?

    Viele Menschen haben schon einmal Sehstörungen gehabt und sich wahrscheinlich gedacht, dass sie ihre Augen einfach nur überanstrengt haben. Wenn die Augen schmerzen, dann kann das ein Zeichen sein, den Augen eine kleine Pause zu gönnen. Wer aber öfter unter Augenschmerzen oder unter Sehstörungen leidet, der sollte unbedingt einen Augenarzt aufsuchen, denn es kann sein, dass die Nervenkrankheit Multiple Sklerose die Ursache für die Probleme ist.

    Welche Warnzeichen gibt es bei Multiple Sklerose?

    Tatsächlich können Augen schmerzen, wenn sie überanstrengt werden und es kann auch zu vorübergehenden Sehstörungen kommen. Wenn sich aber plötzlich die Farben verändern, wenn sie blasser wirken oder wenn man auf einmal dunkler sieht, dann kann das ein erstes Zeichen für Multiple Sklerose sein. Ein Alarmsignal ist auch, wenn die Augen bei Bewegungen schmerzen, denn auch dann steckt im schlimmsten Fall eine Multiple Sklerose dahinter. Die unheilbare Nervenkrankheit beginnt nämlich mit einer Entzündung des Sehnervs, der das Auge auf direktem Weg mit dem Gehirn verbindet.

    Wie kann der Arzt die Krankheit erkennen?

    Wenn ein Patient mit fortdauernden Sehstörungen oder schmerzenden Augen zum Arzt geht, dann wird dieser als Erstes mit einer Lampe ins Auge leuchten, um festzustellen, ob die Pupille langsam oder schnell reagiert. Schmerzt das Auge, dann reagiert die Pupille auffallend langsam. In der Regel wird der Arzt dann eine Kernspintomografie anordnen, denn es dann besteht der Verdacht, dass es sich tatsächlich um Multiple Sklerose handelt. Sollten im Laufe der Zeit noch andere Entzündungsherde im Gehirn auftreten oder wenn es zu verdächtigen neurologischen Symptomen kommt, dann besteht an der Diagnose Multiple Sklerose kaum noch ein Zweifel.

    Die Krankheit der jungen Erwachsenen

    MS, wie die Multiple Sklerose abgekürzt wird, ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, das vor allem junge Menschen betrifft. Im Verlauf der Krankheit werden die schützenden Hüllen zerstört, die die Nerven umgeben, und der Verlauf der MS ist immer chronisch. Über die Ursachen der Multiplen Sklerose wurde lange gerätselt, heute gehen Ärzte davon aus, dass die Ursachen der Krankheit in einer Störung des Autoimmunsystems zu finden sind. Die Abwehr- und Entzündungszellen des Körpers greifen die körpereigene Struktur an und das führt dann zum Abbau der Schutzhüllen, die die Nerven umgeben. Die Fasern der Nerven werden so dauerhaft geschädigt und in der Folge werden Nervenreize schlechter oder überhaupt nicht mehr an das Gehirn weitergeleitet. Was aber genau diesen Prozess in Gang setzt, das ist bis heute ein Rätsel. Die Symptome der Krankheit sind sehr unterschiedlich und das ist der Grund, warum Multiple Sklerose auch die Krankheit der vielen Gesichter genannt wird. Viele Betroffene verspüren Lähmungserscheinungen und eine erhöhte Spannung in den Muskeln, andere haben plötzlich Gefühlsstörungen in den Extremitäten, und auch Muskelschwäche und plötzliche Sehstörungen können ein Anzeichen für eine Multiple Sklerose sein.

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