Schlagwort: Schuh

  • Hornhaut natürlich und schonend entfernen

    Hornhaut natürlich und schonend entfernen

    Der Sommer kommt und mit ihm auch die Zeit für offene Schuhe, Sandalen und Sandaletten. Bei vielen hat sich im Laufe des langen Winters eine Hornhaut an den Füßen gebildet und das sieht wenig gut aus, wenn man die neuen Schuhe in der warmen Jahreszeit ausführen möchte. Es gibt viele Mittel, um eine unschöne Hornhaut zu entfernen. Einige dieser Mittel sind teuer, andere sogar gefährlich, denn wer sich mit einem sogenannten Hornhauthobel der hartnäckigen Hautschicht entledigen will, dann kann das zu bösen Verletzungen führen. Es geht aber auch einfacher, gefahrloser und vor allem auch viel günstiger, wenn die Hornhaut entfernt werden soll, denn oftmals reichen bewährte Hausmittel, damit die Füße wieder perfekt aussehen.

    Niemals schneiden

    Da Hornhaut gefühllos ist, versuchen viele die Hautschicht wegzuschneiden, aber das ist sehr gefährlich. Die Klingen, die in einem Hornhauthobel verwendet werden, sind in der Regel sehr scharfe Rasierklingen und in ungeübten Händen kann das zu schweren Verletzungen führen. Vor allem wenn sich nur eine dünne Schicht Hornhaut gebildet hat, dann ist die Gefahr die normalen Hautschichten zu verletzen, besonders groß. Ungefährlich, aber ebenso effektiv ist es, die Hornhaut einfach zu entfernen.

    Einfach abrubbeln

    Die Hornhaut ist eine Hautschicht, die sich immer dann bildet, wenn sich abgestorbene Hautpartikel verdicken, sie bilden dann eine feste, fast lederartige Schicht, die besonders an den Fersen und an den Fußballen zu finden ist. Um diese Hautschicht zu entfernen, kann sie zum Beispiel mit einem Bimsstein abgerubbelt werden. Noch effektiver wird es, wenn man die Hornhaut im Vorfeld mit Aloe Vera Saft ein wenig aufweicht, denn wenn die Hornhaut weich ist, dann lässt sie sich einfacher entfernen. Auch ein Fußbad kann Wunder wirken. Nach dem Fußbad wird die Hornhaut mit Hirschtalgsalbe (gibt es in der Apotheke oder in der Drogerie) eingerieben und dann mit dem Bimsstein einfach weggerubbelt.

    Wer es sich einfach machen will, der reibt sich am Abend nach dem Baden oder Duschen die von Hornhaut betroffenen Stellen dick mit Melkfett ein, dann werden Socken angezogen und am nächsten Morgen ist die Hornhaut verschwunden. Wirksam ist auch Teebaumöl, denn die ätherischen Öle sorgen auf natürliche Art und Weise dafür, dass Hornhaut kein Thema mehr ist.

    Hornhaut vorbeugen

    Bei Hornhaut gilt, je dicker die Hornschicht wird, umso schwieriger wird es auch sie abzutragen. Wer sich erst gar nicht mit dem Problem Hornhaut herumärgern will, der sollte daher in den Wintermonaten schon damit beginnen vorzubeugen. Regelmäßige Fußbäder mit Kamillenblüten können dabei helfen, dass sich erst gar keine Hornhaut bilden kann. Auch ein heißes Säckchen, das mit Kamille gefüllt und dann auf die betroffenen Stellen gelegt wird, verhindert, dass sich die unschöne Haut bildet. Wer diese Behandlung an mehreren Tagen wiederholt, der bekommt wieder wunderbar weiche und schöne Haut an den Füßen.

    Ein wirksames natürliches Hausmittel, das Hornhaut verhindert, ist der Saft einer Zitrone. Die Zitrone wird ausgepresst und der Saft dann an diesen Stellen einmassiert, die am meisten von Hornhaut betroffen sind. Die Säure der Zitrusfrucht löst die abgestorbenen Hautpartikel, bevor die feste Hornschicht entstehen kann. Wer keine Zitrone zur Hand hat, der kann stattdessen auch Apfelessig verwenden, das Ergebnis ist das Gleiche und es kann sich immer sehen lassen. Barfuß zu gehen ist bekanntlich sehr gesund, und wer eine Wiese oder einen Rasen in der Nähe hat, der sollte an einem Sommermorgen die Gelegenheit nutzen und barfuß durch das noch feuchte Gras gehen. Das ist nicht nur ein gutes Mittel um Hornhaut vorzubeugen, das morgendliche Tautreten ist auch ein wunderbares Mittel, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Alle, die die Ferien am Meer verbringen, sollten am Strand möglichst barfuß gehen, denn auch das schützt vor der ungeliebten Hornhaut.

    Bild: © Depositphotos.com / roblan

  • Frühjahrsfit – Fit durch den Frühling

    Frühjahrsfit – Fit durch den Frühling

    Das Frühlingserwachen ist jährlich bei vielen Menschen und bei der Natur zu beobachten. Die Sonne erwärmt unser Gemüt. Hinter einem liegt die Weihnachtszeit, die oftmals Spuren auf der Hüfte hinterlassen hat. Der Entschluss ist schnell gefasst, dass man langsam wieder fit werden sollte. Wer mit Sport beginnt sollte aber am Anfang nicht gleich übertreiben. Es gibt einige Dinge, die vor dem Trainingsstart beachtet werden sollten.

    In der Ruhe liegt bekanntlich die Kraft, denn auch wenn das Wetter die Menschen heraus lockt, man sollte nie mit 100 Prozent starten. Viel zu schnell leidet man sonst unter Schmerzen im Rücken oder bricht sich etwas. Ein gezieltes Aufwärmtraining ist wichtig und auch die Entspannung zwischen den Sportphasen darf nicht zu kurz kommen.

    Am Anfang sollte maximal zwei Einheiten pro Woche gemacht werden die eine Länge von 30 Minuten nicht überschreiten sollten. Auch Bewegung im Alltag bringt schon einen Erfolg. Hierunter versteht man Spazierengehen, Fahrrad fahren oder Schwimmen. Wer einen Treppe und einen Aufzug hat, sollte vorrangig die Treppe nutzen. Leichte Gymnastikübungen lassen sich ebenfalls gut zuhause machen.

    Die richtige Kleidung

    Gerade wer draußen an der frischen Luft Sport treibt, sollte auf die richtige Kleidung achten. Funktionskleidung ist speziell für diesen Bereich hergestellt. Sie bietet Schutz vor Kälte, Wasser und Wind und die durch Bewegung entstandene Feuchtigkeit wird von innen nach außen geleitet. Wer sich für die Sportart Joggen entscheidet sollte zu dem noch auf das richtige Schuhwerk setzten. Generell sollte ein Laufschuh eine gute Federung haben und rutschfest sein.

    Fit durch den Frühling

    Keine Jahreszeit ist so beliebt wie der Frühling, um mit Diäten, Fastenkuren oder sportlichen Aktivitäten zu beginnen. Dadurch dass sich die eigene Stimmung mehr und mehr hebt, liegt es quasi in der Luft sich zu verändern oder auch die eigenen vier Wände wieder auf Vordermann zu bringen. Wer einen langfristigen Erfolg erzielen möchte, sollte seine Vorhaben allerdings gut planen, denn sonst stellt sich schnell der Jo-Jo Effekt ein.

    Wissenswertes zum Thema Fasten

    Gerade in den Wintermonaten neigen wir dazu unserem Körper fetthaltige und süße Nahrung zu zuführen. Die Folge sind einige Kilos mehr auf der Waage. Dieser Speck muss nun wieder weg. Beim Fasten wird die Energiezufuhr wieder zurückgeschraubt. Führt man dem Körper weniger Energie zu, greift er auf die körpereigenen Zuckerreserven zurück. Dies passiert am ersten Tag. Am zweiten Tag ca. wird den Muskeln Eiweiß entzogen, um dem Gehirn Zucker zuzuführen. Erst ab Tag drei zieht der Körper die Energie aus den angelegten Fettdepots. Um die Muskeln nicht dauerhaft zu schädigen, nutzen auch Gehirn und Herz zu einem späteren Zeitpunkt diese Fettdepots.

    Schlacke wird bei Diäten und beim Fasten freigesetzt. Diese setzt sich im Bindegewebe ab. Nun schwemmt das natürliche Kalium die Schlacke mit Wasser aus dem Körper und strafft das Gewebe. Zusammen mit Chlor und Natrium werden nun auch der Elektrolythaushalt und der Wasserhaushalt gesteuert.

    Wer sich vorwiegend von Bananen, Brokkoli, Kartoffeln, Spinat oder Vollkornprodukten und Fisch ernährt, nimmt viel Kalium auf. Wer dem Körper während dieser Phase einige Auszeiten gönnt, fördert den Prozess.

    Bewegung gegen die Pfunde

    Wer abnehmen möchte, aber keine Diät oder eine Fastenkur anstrebt, sollte auf die gute alte Methode der Bewegung zurückgreifen. Der Körper beginnt langsam das angebaute Fett abzubauen. Besonders eigenen sich hier Ausdauersportarten wie Schwimmen oder Laufen oder auch Fahrradfahren. Wer sein Sportprogramm drei bis viermal die Woche in den Alltag integriert macht alles richtig. Zwischen den Sportphasen sollte dem Körper auch immer wieder Ruhe gegönnt werden.

    Zusätzlich sollte man zwei bis drei Liter Wasser am Tag trinken. Dies entgiftet den Körper. Wer seine Essgewohnheiten überprüft und diese entsprechend umstellt, wird schnell einen Erfolg erzielen und einige Pfunde verlieren.

    Sich selbst motivieren um das Ziel zu erreichen

    Nach einiger Zeit und einigen gefallenen Pfunden kommt eine gewisse Routine in den Trainingsalltag. Die ist völlig normal, denn der Körper hat sich an die neue Belastung gewöhnt. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man die Trainingseinheiten verlängern und auch Verändern sollte. Wer sich Abwechslung einbaut erzielt wieder Erfolge. Allein ist dies oft schwer, daher empfiehlt es sich zu zweit oder in der Gruppe an die unbeliebten Pfunden ran zu gehen. Durch mehr Spaß lässt sich auch mehr erreichen und nicht der Gewichtsverlust, sondern der gemeinsame Spaß steht im Vordergrund. Außerdem entwickelt man so im Training mehr Kreativität.

    Bild: © Depositphotos.com / cardmaverick

  • Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Endlich scheint die Sonne wieder vom blauen Himmel und trotzdem fühlen sich viele Menschen müde, schlapp, gereizt oder abgeschlagen. Schuld daran ist die Frühjahrsmüdigkeit, die vielen immer dann zu schaffen macht, wenn die Temperaturen wieder steigen und der Winter sich endgültig verabschiedet hat. Jeder zweite Deutsche hat mit der Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen und auch wenn es schwerfällt, wer betroffen ist, der muss sich ein wenig in Geduld üben, denn es kann vier Wochen dauern, bis sich der Körper an die frühlingshaften Temperaturen gewöhnt hat.

    Müde ins Frühjahr

    In keiner Jahreszeit ist das Wetter so launig und unbeständig wie im Frühling. Mal ist es kalt, dann wieder warm, es regnet und es schneit im raschen Wechsel, und diese sogenannte Großwetterlage ist es, die vielen Menschen so zu schaffen macht. Der Körper ist noch an das meist beständig kalte Wetter im Winter gewöhnt, kommt dann der Frühling, dann wird der Kreislauf überlastet und es dauert, bis die Anpassungsphase beendet ist.

    Dazu kommt, dass sich bei wärmeren Temperaturen die Blutgefäße weiten und der Blutdruck sinkt. Das führt zu Schwindel und zu Problemen mit dem Kreislauf, zwei Symptome, die nicht mit einer Krankheit zu tun haben, sondern einzig und allein auf Frühjahrsmüdigkeit hindeuten. Der Körper braucht Zeit, bis er wieder in Schwung kommt und bis sich die innere Uhr wieder auf die warme Jahreszeit eingestellt hat.

    Die Ursachen für Frühlingsmüdigkeit

    Die beiden körpereigenen Hormone Melatonin und Serotonin sind ebenfalls dafür verantwortlich, dass es zur Frühjahrsmüdigkeit kommt. Vor allem Serotonin, das im Winter in einen Schlummermodus geht, erwacht im Frühling wieder zu neuem Leben. Der Körper aktiviert das Serotonin, damit die Laune wieder steigt. Jeder Sonnenstrahl sorgt dafür, dass mehr Serotonin hergestellt wird und wenn dann nach den ersten warmen Sonnenstrahlen wieder Schneeflocken fallen und die Temperaturen sinken, dann gerät die Serotoninproduktion vollkommen durcheinander. Wird das Wetter beständiger, dann kommt auch der Serotoninspiegel ins Gleichgewicht und die Frühjahrsmüdigkeit verschwindet wieder.

    Wenn die Produktion von Serotonin gesteigert wird, dann sinkt gleichzeitig die Produktion des Melatonin. Melatonin ist das sogenannte Schlafhormon, das nur in der dunklen Jahreszeit aktiv ist. Wird es draußen heller und wärmer, dann verschwindet das Melatonin und auch das macht dem Körper zu schaffen. Vor allem die Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit Ende März ist dafür verantwortlich, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommt, denn plötzlich ist es morgens wieder dunkel und die beiden Hormone Melatonin und Serotonin kommen durcheinander.

    Die Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen

    Wie kann man effektiv gegen die unangenehme Frühjahrsmüdigkeit ankämpfen? Mediziner raten zu viel Bewegung in frischer Luft, denn je mehr Sonnenlicht Körper und Seele bekommen, desto schneller wird der Serotoninspiegel nach oben gefahren. Auch Wechselduschen ist eine gute Sache, denn wer regelmäßig kalt und warm duscht, der stärkt sein Immunsystem und macht sich fit für den Start in den Frühling. Auch wenn Abhärtung eine gute Idee ist, überfordern sollte man seinen Körper dennoch nicht, der Tag sollte nach Möglichkeit gemütlich und in aller Ruhe ausklingen.

    Auch die richtige Ernährung spielt eine wichtige Rolle, um der Frühjahrsmüdigkeit den Kampf anzusagen. Viel Gemüse, frisches Obst, mageres Fleisch und auch Vollkornprodukte lassen nicht nur die im Winter angefutterten Pfunde schmelzen, die richtige Ernährung sorgt auch für bessere Laune. Wer sich schlapp und müde fühlt oder wenn es zu Schlafproblemen und Schwierigkeiten mit der Konzentration kommt, dann können Vitamine, Mineralien und Spurenelemente helfen. Brausetabletten sind eine gute Wahl, denn diese Nahrungsergänzungsmittel helfen dem Körper aktiv dabei, sich auf die veränderten Wetterbedingungen einzustellen.

    Sport ist ebenfalls ein gutes Mittel, um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. Einfach den berühmt-berüchtigten inneren Schweinehund überwinden, die Laufschuhe anziehen und dann raus in die frische Luft und in der Natur laufen.

  • Karate – Kampfkunst mit fernöstlichen Einflüssen

    Karate – Kampfkunst mit fernöstlichen Einflüssen

    Bei der Karate Kampfkunst handelt es sich im Grunde um eine waffenlose Kampfführung, die in erster Linie der Selbstverteidigung dienen soll. Die Karatetechnik kommt aus Okinawa, der südlichsten Präfektur Japans. Der uns bekannte Karatesport hat leider nur mehr ein paar Grundtechniken mit der ursprünglichen Karatekunst gemein. Durch die westlichen Einflüsse hat sich der Karatesport mehr und mehr zu einem Wettkampfsport entwickelt und ist kaum noch als ganzheitliche Lebenseinstellung zu betrachten. Vor allem im deutschsprachigen Raum findet man bereits zahlreiche Möglichkeiten, den Karatesport zu erlernen. Meist werden schon in der Grundschule unterschiedliche Kurse angeboten. Die Kinder können dadurch Energie abbauen und tun gleichzeitig auch noch etwas für die eigene Gesundheit und die Körperbeherrschung.

    Bedeutung Karate

    Der Name des Karatesports stammt aus dem Japanischen und bedeutet „Weg der leeren Hand“. Die Geschichte der Karatetechnik begann in einem buddhistischen Kloster. Ein Mönch hatte unterstützend zur Lehre des Ch’an Buddhismus auch körperliches Training unterrichtet. Dies war seiner Meinung nach wichtig für die Ausdauer und die Kondition im Meditieren. Daraus entstand die spätere Shaolin Kungfutechnik, aus dieser sich auch der Karatesport entwickelte.

    Viele Jahrhunderte lang wurden die Karatetechniken nur im Geheimen praktiziert. Erst ab dem Ende des 18. Jahrhundert erlebte der Karatesport eine Wandlung. Im deutschsprachigen Raum gehörte die Karatekampfkunst seit der Gründung der ersten Karateschule in Paris auch zum europäischen Sport. In Deutschland wurde der erste Karateverein in den siebziger Jahren gegründet. Der Trainer Hideo Ochi war damals der Bundestrainer der Bundesrepublik und unterrichtete auf den Schulen die verschiedensten Karatetechniken.

    Unterschiedliche Stilrichtungen im Karatesport

    Im Karatesport unterscheidet man vier unterschiedliche Stilrichtungen, Wadōryū, Shitōryū, Gōjūryū und Shōtōkan. Zudem haben sich in den letzten Jahrhunderten zahlreiche andere kleinere Abspaltungen gebildet, die heute in einigen Schulen Europas und in zahlreichen buddhistischen Klöstern in Asien unterrichtet werden. Die typische Kleidung im Karatesport ist der Karate-Gi. Der Karate-Gi besteht aus einer weißen Hose und einer weißen Jacke. Beides wurde früher ausschließlich aus Leinen hergestellt. Heute findet man nahezu nur mehr Baumwollmodelle, die im Sport angenehmer zu tragen und pflegeleichter sind. Schuhe gibt es im Karatesport nicht, denn hier wird ausnahmslos barfuß trainiert.

    Die Graduierung im Karatesport ist in zehn Stufen unterteilt. Der Dan ist ein Gürtel, der um die Hüfte und den Karate-Gi gebunden wird. Beginnt man mit dem Karatesport, erhält man den weißen Dan. Danach gibt es die Möglichkeit, durch verschiedene Prüfungen, weitere Dans zu erhalten. Die höchstmögliche Auszeichnung im Karatesport ist der schwarze Dan. Dieser Dan ist wiederum in zehn Gradierungen unterteilt.

    Um die verschiedenen Dan-Grade zu erreichen, benötigt es jahrelanges Training und zahlreiche Prüfungen. Um bei den verschiedenen Prüfungen antreten zu dürfen, muss man einem Karateverband beitreten. Nur über diese Vereine ist eine Teilnahme am Prüfungssystem möglich. Die wichtigsten Prüfungspunkte in einer Dan-Prüfung sind die Konzentration, die Kraft, Techniken, Aufmerksamkeit und der Kampfgeist. In Deutschland werden die Prüfungen vom DKV, dem Deutschen Karateverband oder dem DJKB, dem Deutschen JKA Karate Bund organisiert.

    Karate in Filmen

    Nicht nur im Sport, auch im Film, ist die Karate-Kampfkunst längst nicht mehr wegzudenken. Schauspieler wie Jackie Chan, Jean-Claude Van Damme oder Chuck Norris haben die Kampfkunst bereits mehrmals im Film dargeboten und beherrschen diese besondere Kampftechniken auch im privaten Bereich. Allerdings sollte niemand, der mit dem Karate-Training anfängt, gleich solche Leistungen erwarten, wie sie in den einschlägigen Filmen gezeigt werden. Die Erfahrung lehrt, dass es einige Jahre braucht, um gegen mehrere Gegner erfolgreich anzutreten. Auch das Kämpfen gegen diverse Waffen will gelernt sein. Es sind ebenfalls etliche Trainingseinheiten nötig, bevor man seinem Gegner das Messer oder eine andere Waffe so locker und problemlos aus der Hand schlagen kann, wie dies in den Karatefilmen häufig gezeigt wird. Also kann man den zukünftigen Karate-Profis nur raten: Trainieren, trainieren, trainieren.

    Sollten Sie sich entschließen Karate zu erlernen, benötigen Sie natürlich eine gewisse Grundausstattung, zu der auch der Anzug zählt.

    Bild: © Depositphotos.com / blasbike

  • Studie: Krankheitsrisiken durch Blutgruppe beeinflusst

    Studie: Krankheitsrisiken durch Blutgruppe beeinflusst

    Eine aktuelle Studie zeigt, dass die verschiedenen Blutgruppen für verschiedene Krankheiten ein größeres oder geringeres Erkrankungsrisiko tragen. Wer also seine Blutgruppe kennt, der könnte so einiges darüber erfahren, auf welche Krankheiten er sich schon mal vorbereiten sollte. Aber viele Menschen in Deutschland kennen ihre Blutgruppe nicht. Frauen kenne ihre häufiger als Männer, da sie im Zuge einer Schwangerschaft ermittelt wird. Aber auch bei einer Blutspende wird die Blutgruppe erfasst.

    Die aktuelle Studie ist nur eine von vielen die belegen kann, dass die eigene Blutgruppe darüber bestimmt, wie hoch unser Krankheitsrisiko für diverse Erkrankungen ist. Erst im vergangenen Jahr haben sich Forscher der Uni Greifswald mit dieser Frage beschäftig. Die Studie befasst sich mit dem Risiko einer Bauchspeicheldrüsenentzündung. Personen der Blutgruppe B haben ein 2,5-fach höheres Risiko als Personen der Blutgruppe 0, an dieser Krankheit zu leiden. Darüber hinaus wurde schon mehrfach nachgewiesen, dass auch das Herzinfarktrisiko beeinflusst wird.

    Es gibt vier Haupt-Gruppen: A, B, AB und Null. Es ist kaum erforscht, warum es zur Bildung der verschiedenen Typen kommt. Es kann aber beobachtet werden, dass in verschiedenen Regionen, verschiedene Blutgruppen stärker ausgeprägt sind. In Afrika findet man besonders häufig Personen mit der Gruppe Null. Dies lässt vermuten, dass es auf Grund von natürlicher Selektion zu der Typen-Vielfalt gekommen ist. Hier kommt auch der Zusammenhang zwischen Blutgruppe und Krankheitsrisiko wieder zum Tragen. Es konnte nachgewiesen werden, dass Personen der Gruppen A, B und AB eine bessere Überlebenschance bei der Pest hatten. Dem entsprechend haben in Regionen, in denen die Pest stark verbreitet war, mehr Personen dieser Blutgruppen überlebt und konnten diese weitergeben.

    Auch Demenz durch Blutgruppe beeinflusstblutgruppe

    In den USA haben Forscher nachgewiesen, dass ein klarer Zusammenhang zwischen der Blutgruppe und Demenz besteht. Dabei wurden Daten von 30.000 Personen ausgewertet. Diese Personen waren mindestens 45 Jahre alt. Die Studie wurde über einen Zeitraum von vier Jahren vorgenommen. Gedächtnisverlust tritt nach den Auswertungen der Studiendaten vor allem bei Personen mit der Blutgruppe AB auf. Die Chance als Träger dieser Gruppe an Demenz zu erkranken ist nahezu 80% höher als bei den Trägern der anderen Gruppe.

    Im Bereich der Gefäßerkrankungen sind es Personen der Blutgruppe Null, die ein wesentlich geringeres Risiko aufweisen. Der Verband Deutscher Kardiologen gibt sogar an, dass etwa 6 % aller Herz-Kreislauferkrankungen auf eine ungünstige Blutgruppe zurückzuführen ist. In diesem Fall also A,B und AB. Diese Personen haben einen höheren Anteil eines blutstillenden Eiweißes. Dies führt dazu, dass Blut leichter verklumpen kann und zu Verstopfungen der Blutgefäße führt.

    Über das Krankheitsrisiko hinaus finden Blutgruppen auch im Rahmen der Ernährung Beachtung. Der amerikanische Naturheilkundler Peter J.D’Adamo hat die Theorie bekannt gemacht, dass Personen unterschiedlicher Blutgruppe auch unterschiedliche Nahrung zu sich nehmen sollten. Die speziellen Diäten sollen für den Körper besonders gut verträgliche sein. Sie sollen Allergien minimieren und neue Vitalität wecken. Die Idee dahinter ist recht einfach. Der Forscher gibt an, dass die Blutgruppe Null die erst und älteste Gruppe ist. Von da an haben sich die anderer vier im Laufe der Evolution entwickelt. Die Diätpläne sind darauf ausgelegt, dass zur Entstehungszeit der verschiedenen Gruppen, die Nahrung anders aufgebaut war. So sind Personen der Gruppe Null an eine fleischhaltige Nahrung gewöhnt, da sie aus der Zeit der Jäger und Sammler stammt. Weniger geeignet ist hier die Aufnahme von Getreide, das es noch keine Landwirtschaft gab. Im Gegensatz zum Zusammenhang zwischen Blutgruppe und Krankheitsrisiko ist diese Diät allerdings nicht wissenschaftlich belegt. Es gibt viele Kritikpunkte von verschiedenen Seiten. Unter anderen wird immer wieder gesagt, dass gesamte Konzept sei darauf aufgebaut, die Anhänger zu teuren Blut-Test zu überzeugen. Denn einen kompletten Diätplan kann man nur dann erhalten, wenn man bestimmte Blutuntersuchungen durchführt.

    Medikamente für Blutgruppen-Krankheiten nicht vorhanden

    Es ist also wichtig, seine eigene Blutgruppe zu kennen. So kann man bereits einschätzen, ob man für gewisse Krankheiten anfälliger ist. Vor allem im Bereich der Herzerkrankungen kann man so besonders vorsichtig sein und seinen Lebensstil entsprechend anpassen. Vielmehr ist allerdings nicht möglich. Viele Krankheiten, wie etwa eine Gastritis können auch durch einen Wandel des Lebensstils nicht unbedingt verhindert werden. Auch eine Entwicklung von Medikamenten für diesen Bereich ist kein Ziel der nahen Zukunft. Grundsätzlich gilt, dass die Forschung hier noch in den Kinderschuhen steckt. Momentan kann zwar ein Zusammenhang nachgewiesen werden, aber keine fassbaren Gründe sind bekannt.

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  • Sportverletzungen beim Radfahren

    Sportverletzungen beim Radfahren

    Radfahren ist sehr verbreitet in Deutschland, einige Fahrräder stehen zwar in der Garage, aber ein Großteil nutzt sie.

    Der Vorteil: Die Gewichtsbelastung auf die Beine entfällt, da man auf dem Sattel sitzt. Gelenke, Bänder und Sehnen werden weniger beansprucht als beim Joggen. Das ist gut für übergewichtige, untrainierte und ältere Menschen. Die sportliche Belastung kann man individuell anpassen, entweder ob man durch hügelige Landschaften fährt oder mit welcher Geschwindigkeit man unterwegs ist. Es ist ein optimaler Schutz vor Altersbeschwerden. Radfahren kann aber auch Kräfte raubend sein oder zum Extremsport gehören wie bei „Down-Hill-Fahrten“ (extreme Abfahrten im Gelände).

    Welche Unfälle möglich sind

    Es können jederzeit Unfälle passieren, wenn man das Gleichgewicht verliert oder man auf ein Hindernis prallt. Auf nasser oder eisiger Straße kann man leicht ausrutschen oder man wird in einen Verkehrsunfall verwickelt. Wenn das Fahrrad nicht regelmäßig gewartet und überprüft wird, kommt es ebenfalls zu Unfällen durch Materialverschleiß. Das können geplatzte Schläuche oder fehlende Bremswirkung, Lenker- oder Gabelbruch sein.

    Die häufigsten Verletzungen sind harmlose Abschürfungen, Riss- und Quetschwunden. Aber beim Rutschen über Asphalt können tiefere Wunden entstehen. Bei diesen sollte man zum Arzt.

    Bei einem Aufprall wird oft das Schlüsselbein verletzt. Die Oberschenkelknochenfraktur entsteht, wenn man mit der Hüfte auf eine Autotür oder auf die Fahrbahn prallt. Wenn man sich beim Sturz mit den Händen abfangen muss, kommt es zu Knochenbrüchen an den Handgelenken, Unterarm oder Ellenbogen. Die Kopfverletzungen sind am schlimmsten. Ein Schädel-Hirn-Trauma kann bleibende geistige Schäden hervorrufen.

    Schutz vor Sportverletzungen ist wichtig

    Deshalb sollte man sich gut gegen Verletzungen schützen. Ein Helm sollte das „GS-Zeichen“ enthalten. Nach Stürzen tauscht man ihn am besten aus, aber auch nach sechs Jahren, wegen Materialermüdung. Für den Schutz der Hände vor Abschürfungen trägt man Fahrradhandschuhe.

    Vorausschauendes Fahren und erhöhte Achtsamkeit sorgen dafür, dass weniger Unfälle geschehen. Das Fahrrad sollte regelmäßig durchgecheckt werden, ob die Bremsklötze nicht abgenutzt sind, die Handbremse ausreichend Spiel besitzt, die Reifen gut aufgepumpt sind, das Reifenprofil noch ausreicht und das Rahmen, Sattelstütze, Gabel, Vorbau, Lenker und Felge riss- und rostfrei sind.

    Sportverletzungen: Sehnen-, Bänderriss, Überdehnung oder Verstauchung?

    Eine Übertragung der Muskelkraft erfolgt durch die Sehnen zum Skelett. Dabei sind Sehnen unelastisch. Sie können reißen, wenn sie plötzlich stark belastet werden. Dies kann durch einen Schlag, einen Tritt oder einen Aufprall auf die Sehne passieren.

    Relativ häufig kann die Achillessehne beim Joggen, Skifahren, Tennis oder beim Springen reißen. Die Fingersehnen sind bei Ballsportarten betroffen. Vorbeugend wirken Aufwärmen, Dehnungsübungen und elastische Bandagen.

    Wie äußert sich ein Sehnenriss und was hilft dagegen?

    Symptomatisch spürt der Betroffene einen plötzlichen, starken Schmerz, meist verbunden mit einem knallartigen Geräusch. Muskelbewegungen sind aktiv nicht möglich. Man kann eine Wulst vom zusammengezogenen Muskel sehen. Bei Teilrissen lässt sich der Muskel aber bewegen.

    Bei Verdacht einer Sehnenruptur muss man sofort zum Arzt. Die Schwellung und die Schmerzen lindert man, indem man die Stelle kühlt, hochlagert und so wenig wie möglich bewegt.

    Der Arzt führt eine körperliche Untersuchung durch und macht einen Funktionstest. Beim Röntgen werden Knochenbeteiligungen ausgeschlossen und bei der Ultraschalluntersuchung wird die Diagnose bestätigt.

    Wenn die Sehnen-Enden an der Rissstelle besonders nah beieinander liegen, kann konservativ behandelt werden, ansonsten wird der Riss operativ versorgt. Die Sehne wird für Wochen ruhiggestellt. Danach erfolgt Krankengymnastik und vorsichtiges Auftrainieren über Monate.

    Weitere Verletzungen: Überdehnung, Verstauchung, Bänderriss

    Bei einer Verstauchung verschieben sich kurzfristig die Gelenkflächen. Die Gelenkkapsel, Muskeln und Bänder werden stark überdehnt. Es können auch Blutgefäße geschädigt werden und es kommt zum Hämatom. Bänderrisse sind auch möglich. Man kann sich Fuß-, Kniegelenk, Daumen- und Fingergelenke verstauchen bei Ballsportarten wie Fußball, Handball, Basketball und Volleyball.

    Der Betroffene hat Schmerzen und die Bewegung kann eingeschränkt sein. Die Stelle schwillt an und es kann ein Hämatom entstehen. Wenn man häufiger umknickt, können die Bänder ausleihern, das Gelenk wird instabil und kann sich vorzeitig abnutzen.

    Als erstes sollte das Gelenk gekühlt, hochgelagert und ein Kompressionsverband angelegt werden. Man vermeidet eine unnötige Belastung. Schwere Verstauchungen müssen vom Arzt untersucht werden, um einen Bänderriss oder eine Fraktur auszuschließen. Der Arzt untersucht das Gelenk, macht eine Röntgenaufnahme oder eine Ultraschalluntersuchung. Bei Bänder- oder Kapselverletzungen muss eventuell operiert werden. Das Gelenk wird für mehrere Wochen ruhig gestellt.

    Bildquelle: Depositphotos.com / varuna