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  • Der Hausapotheke Inhalt – Was gehört eigentlich in die Hausapotheke

    Der Hausapotheke Inhalt – Was gehört eigentlich in die Hausapotheke

    Der Hausapotheke Inhalt – Was gehört hier rein ?

    Vier von fünf Deutschen haben zu Hause eine Apotheke, aber nur gut ein Drittel überprüft den Hausapotheke Inhalt auch in regelmäßigen Abständen. Dabei sollte der Hausapotheke Inhalt mindestens einmal im Jahr gründlich überprüft werden, damit im Notfall auch alles schnell zur Hand ist, was gebraucht wird.

    Wie sieht die Grundausstattung einer Hausapotheke aus?

    Zum Hausapotheke Inhalt gehört vor allem eine Grundausstattung, die wie folgt aussieht:

    • Ein Mittel gegen Schmerzen und gegen grippale Infekte
    • Je ein Mittel gegen Magenbeschwerden, Blähungen und Sodbrennen
    • Desinfektionsmittel für Wunden und eine Heilsalbe
    • Sterile Mullbinden und Kompressen
    • Wund- und Verbandspflaster
    • Je ein Mittel gegen Durchfall, Verstopfung und Erbrechen
    • Eventuell auch ein fiebersenkendes Mittel
    • Ein Fieberthermometer

    An der Tür der Hausapotheke sollte eine Liste mit wichtigen Notrufnummern angebracht werden, auf der unter anderem auch die Telefonnummer des Hausarztes stehen sollte.

    Was gehört sonst noch zum Hausapotheke Inhalt?

    Eine Salbe gegen Insektenstiche darf in keiner Hausapotheke fehlen und auch ein schmerzstillendes und kühlendes Gel gegen Zerrungen, Hämatome und Prellungen gehört zum Hausapotheke Inhalt. Sterile Kompressen für Brandwunden und auch ein wasserdichter Fixierverband sollte in einer Hausapotheke zu finden sein. Verbandswatte und eine Pinzette sollten ebenso wenig fehlen wie Einweghandschuhe. Eine Zeckenzange kann im Sommer sehr hilfreich sein und sollte ebenfalls zum Hausapotheke Inhalt zählen, und eine Verbandsschere kann im Notfall gute Dienste leisten.

    Die Hausapotheke regelmäßig überprüfen

    Es ist notwendig, einmal pro Jahr den Hausapotheke Inhalt zu überprüfen, denn viele verschreibungspflichtige Medikamente haben ein Verfallsdatum. Sind Medikamente dabei, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, dann sollten diese Medikamente ordnungsgemäß entsorgt werden. Besonders Cremes, Lotions und Gels sind sehr empfindlich, denn wenn sie mit Sauerstoff in Berührung kommen, dann oxidieren sie und werden unbrauchbar.

    Gehören Nasensprays und Augentropfen zum Hausapotheke Inhalt, dann dürfen sie ebenfalls nicht mehr nach dem Haltbarkeitsdatum verwendet werden, denn in Sprays und Tropfen können sich Bakterien bilden, die gefährlich werden können. Das Gleiche gilt auch für die Flüssigkeit, in der Kontaktlinsen aufbewahrt werden. Auch hier ist es wichtig, diese Reinigungsflüssigkeit regelmäßig zu erneuern, damit sich keine schädlichen Bakterien bilden können.

    Wo ist die Hausapotheke am besten aufgehoben?

    So wichtig wie der Hausapotheke Inhalt, so wichtig ist auch der richtige Standort. Die meisten haben ihre Hausapotheke im Badezimmer, aber dort ist der falsche Ort, um Medikamente, Pflaster und Verbände aufzubewahren, denn im Badezimmer ist es zu feucht. Ideal ist ein Platz, der dunkel, trocken und kühl ist. Ein perfekter Ort kann das Schlafzimmer, der Flur oder auch ein Vorratsraum sein. Eine Hausapotheke muss vor allen Dingen stabil und auch immer abschließbar sein, wenn Kinder im Haus sind, und auch ein erhöhter Standort ist sinnvoll, damit Kinder nicht herankommen. Wichtig ist es zudem, den Schlüssel der Hausapotheke immer am gleichen Ort aufzubewahren, denn wenn es zu einem Notfall kommt, dann sollte der Schlüssel sofort gefunden werden.

    Wer noch keine Hausapotheke hat und sich eine anschaffen möchte, der sollte den Hausapotheke Inhalt mit einem Apotheker besprechen. Er stellt den Inhalt fachkundig zusammen und weiß, welche Medikamente unbedingt in einer Hausapotheke vorhanden sein sollten. In einer gut sortierten Apotheke kann man auch den passenden Schrank in verschiedenen Größen finden.

  • Sport im Winter – gesund oder unvernünftig?

    Sport im Winter – gesund oder unvernünftig?

    Wenn es draußen kälter wird, dann haben auch viele aktive Sportler nicht mehr so recht Lust ins Freie zu gehen. Zu kalt und zu nass lauten die Argumente, die angeblich gegen den Sport im Winter sprechen, aber Sportmediziner sind da anderer Ansicht. Sie sind sogar der Meinung, dass Outdoor Sport im Winter für den Körper sehr gesund ist und sie empfehlen allen, die das ganze Jahr über Sport treiben, auch in der kalten und nassen Jahreszeit nicht damit aufzuhören.

    Sport im Winter – Sportlich aktiv, auch wenn es kalt ist

    Aus medizinischer Sicht besteht kein Grund, im Winter aufs Joggen, Fußball spielen oder auch auf Radtouren zu verzichten. Im Gegenteil, Sport im Winter ist gesund, denn er beugt Infektionen wie Erkältungen vor und trainiert das Immunsystem. Auch wenn es um den Abbau von Stress geht, dann ist Sport im Winter zu empfehlen, denn viele bekommen beim Laufen einen klaren Kopf und können wunderbar ausspannen.

    Es gibt nur wenige Gründe, um im Winter auf sportliche Aktivitäten zu verzichten, ein Grund ist die Kälte. Wenn das Thermometer unter die Marke von 20° Grad fällt, dann sollten Sie besser zu Hause bleiben. Das gilt auch, wenn die Straßen und Weg mit Eis bedeckt sind, denn dann kann es schnell passieren, dass der an sich gesunde Sport im Winter mit einer schmerzhaften Fraktur endet.

    Sport im Winter – Tipps für das Training im Winter

    Wer sich für den Sport im Winter entscheidet, der sollte einige grundlegende Tipps beherzigen, damit die sportlichen Aktivitäten auch von Erfolg gekrönt sind. Besonders wichtig ist die Kleidung. Wenn Sie im Winter Sport treiben möchten, dann sollte die Kleidung immer den Witterungsbedingungen angepasst werden. Tragen Sie mehrere Schichten atmungsaktiver Sportkleidung, wobei die untere Schicht den Schweiß vom Körper fernhält, die mittlere Schicht wärmt und die äußere Schicht vor Schnee und Kälte schützt.

    Worauf achten bei Sport im Winter?

    Achten Sie beim Sport im Winter darauf, dass Körperpartien wie die Zehenspitzen, der Kopf und die Hände, die sehr empfindlich auf Kälte reagieren, besonders geschützt werden. Eine warme Mütze, Handschuhe und auch warme Socken sollten immer dabei sein, wenn es um den gesunden Sport im Winter geht. Wenn es kalt ist, dürfen Sie nicht versäumen ausreichend zu trinken, auch wenn Sie vielleicht im Winter weniger Durst haben als im heißen Sommer, der Körper braucht bei sportlichen Anstrengungen genauso viel Flüssigkeit.

    Wenn Sie joggen, dann laufen Sie in den dunklen Wintermonaten am besten auf Strecken, die Ihnen bekannt sind und nicht im unwegsamen Gelände. Das gilt besonders dann, wenn Sie erst am Nachmittag zu einer Runde starten, denn die Dunkelheit kommt schneller als erwartet und Sie können im unbekannten Gelände sehr schnell die Orientierung verlieren. Falls Sie keine Zeit haben bei Tageslicht zu laufen, dann ist eine Stirnlampe eine gute Idee und auch Reflektoren an der Kleidung helfen dabei, sicher zu joggen.

    Sport im Winter sollte aber immer nur dann ein Thema sein, wenn Sie gesund sind. Sollten Sie eine Erkältung haben oder auch nur leichte Halsschmerzen verspüren, dann ist es auf jeden Fall besser, zu Hause zu bleiben. Wenn Sie unter Asthma oder unter Bluthochdruck leiden, dann ist es sinnvoll vorher mit dem Arzt zu sprechen, und wenn dieser sein Einverständnis gibt, dann steht dem Sport im Winter nichts mehr im Wege.

  • Arthrose trifft nicht nur alte Menschen

    Arthrose trifft nicht nur alte Menschen

    Arthrose – Was ist das eigentlich?

    In der heutigen Zeit arbeiten immer mehr Menschen am Computer und bewegen sich entsprechend zu wenig. Neben Übergewicht und den daraus folgernden Herz-/Kreislauferkrankungen, ist vor allem die schmerzhafte Arthrose zu einem immer größer werdenden Problem geworden. Wer meint, dass Arthrose eine Krankheit ist, die nur die ältere Generation trifft, der irrt sich, denn der schleichende Verschleiß der Gelenke betrifft auch immer mehr junge Menschen.

    Wie entsteht Arthrose und was hilft gegen die Schmerzen? Wie kann verhindert werden, dass ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk eingesetzt werden muss?

    Welche Ursachen führen zur Arthrose?

    Arthrose kann verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen entsteht der Gelenkverschleiß durch eine zu starke Belastung des Gelenkknorpels. Wenn ein Ungleichgewicht entsteht, dann führt das zu einer Störung des Knorpels, die Gelenkfläche entzündet sich und nutzt sich schließlich ganz ab. Aber auch Frakturen und Bänderverletzungen können zu einer Arthrose führen, und zwar immer dann, wenn das Gelenk instabil wird. Menschen, die stark übergewichtig sind, können leichter an Arthrose erkranken als Menschen, die ein normales Gewicht haben.

    Blutergüsse, wie sie bei einem Sturz entstehen können, sorgen dafür, dass sich Flüssigkeit im Gelenk sammelt und eine Arthrose auslöst, und auch wer unter Gicht leidet, muss mit einem Verschleiß der Gelenke rechnen.

    Welche Symptome bei  Arthrose gibt es?

    Wer nach langem Sitzen beim Aufstehen plötzlich einen scharfen Schmerz in den Knien verspürt, der nach ein paar Schritten wieder verschwindet, der könnte unter Arthrose leiden. Auch Schmerzen beim Treppensteigen und ein stumpfer Schmerz bei kalter und nasser Witterung können Anzeichen für einen Gelenkverschleiß sein. Auch wer am Morgen ein steifes Gefühl in den Gelenken verspürt, das sich später wieder gibt, kann an Arthrose erkrankt sein.

    Ist die Krankheit fortgeschritten, dann schwellen die Gelenke auch an, weil sich rund um den Gelenkknorpel Wasser ansammelt. Alle, die bereits unter Rheuma leiden, sind besonders gefährdet, denn in diesem Fall sind die Gelenke schon betroffen und die Schmerzen können über Stunden andauern.

    Wie wird Arthrose behandelt?

    Das vorrangige Ziel einer Arthrose Behandlung ist immer, dem Patienten die Schmerzen zu nehmen und ihn wieder beweglicher zu machen. Bei einem Gelenkverschleiß, der durch Übergewicht hervorgerufen wird, hilft es oftmals abzunehmen, aber auch orthopädische Maßnahmen können hilfreich sein, um die Probleme zu lindern. Es gibt verschiedene Medikamente, die gegen Arthrose zum Einsatz kommen und zu diesen Medikamenten gehören unter anderem:

    • Schmerzmittel wie zum Beispiel Paracetamol
    • Wirkstoffe wie Chondroitin können die Eigenschaften des Knorpels verbessern und wirken zudem entzündungshemmend
    • Diclofenac und Ibuprofen als Salbe schützen vor Gelenkentzündungen
    • Hyaluronsäure in Form von Injektionen wirkt sich positiv auf die Bewegungsfähigkeit des jeweiligen Gelenks aus
    • Kortison sollte nur in schweren Fällen zum Einsatz kommen.
    • Krankengymnastik
    • Wärmebehandlungen
    • Ultraschall und Elektrotherapie
    • Wasser und Bäderbehandlungen

    Auch Bandagen und Fersenkissen, gepufferte Absätze in den Schuhen und Sitzerhöhungen in Form von Kissen können hilfreich sein.

    Ist die Krankheit aber zu weit fortgeschritten, dann kann nur noch eine Operation helfen, bei der ein künstliches Gelenk eingesetzt wird.

  • Lungenentzündung oder Pneumonie

    Lungenentzündung oder Pneumonie

    Eine Lungenentzündung kann jeden Menschen treffen

    Die Lungenentzündung ist eine Krankheit, die heute nach der Art eingeteilt wird, wie sie vom Betroffenen erworben wird. Den größten Schwerpunkt stellt dabei die ambulant erworbene Lungenentzündung dar. Sie wird von den Medizinern als AEP oder CAP bezeichnet. Grippeviren, Chlamydien, Legionellen und Streptokokken werden hier als die am häufigsten vorkommenden Erreger ausgemacht.

    Als nosokomiale Lungenentzündung oder HAP werden die Erkrankungen bezeichnet, bei denen eine Infektion durch Keime in einem Krankenhaus erfolgt ist. Dabei können besonders häufig Serratia, Klebsiella sowie Proteus, Enterobacter und Pseudomonas in den Laboruntersuchungen nachgewiesen werden. Hinzu kommen die Lungenentzündungen, die Patienten mit einem allgemein geschwächten Immunsystem auftreten können. Sie werden im medizinischen Fachjargon als immunsupprimierte Pneumonien bezeichnet.

    Eine weitere Gruppe der Lungenentzündung stellen die Erkrankungen dar, die durch den Kontakt mit stark reizenden oder giftigen Stoffen verursacht werden. Auch können Pneumonien im Zusammenhang mit einer Strahlentherapie auftreten. Die Einwirkung von großer Hitze sowie das längerfristige Einatmen eisig-kalter Luft kann Reizungen und in der Folge Entzündungen der Lunge hervor rufen. Bei einigen Formen der Lungenentzündung kann auch das Rippenfell mit beteiligt sein. Dieses heißt auf Lateinisch Pleura, so dass der Mediziner in diesem Fall von einer Pleuropneumonie spricht.

    Bei der Behandlung einer Lungenentzündung kommt es auf die jeweilige Ursache, die Art des nachgewiesenen Erregers sowie auf den Schweregrad an. Beim ambulant erworbenen Lungenentzündungen kommen zumeist Breitbandantbiotika sowie schleimlösende Mittel zum Einsatz. Bei der HAP muss von Beginn an eine aggressive Therapie erfolgen, da hier oft antibiotikaresistente Erreger beteiligt sind. Hier werden häufig auch Gyrasehemmer angewendet. In besonders schweren Fällen ist die zusätzliche Zufuhr von Sauerstoff oder sogar eine unterstützende künstliche Beatmung notwendig.

    Wichtiges über Lungenentzündung:
    Der Gefahr einer möglichen Lungenentzündung ist jeder Mensch ausgesetzt. Das ergibt sich allein schon daraus, dass eine große Palette an Erregern als mögliche Ursache in Frage kommt. Nur gegen einige von ihnen, wie zum Beispiel der Influenza oder Pneumokokken, gibt es einen wirksamen Schutz durch Impfungen. Hinzu kommen thermische und chemische Reizungen der Lunge sowie eine allgemeine Immunschwäche. Die jeweilige Behandlung der Lungenentzündung ist abhängig von den individuellen Ursachen. Dort muss gut abgewogen werden, welcher Schweregrad der Erkrankung welche Maßnahmen als nützlich und angemessen erscheinen lässt. Ein Problem dabei besteht, dass vor allem bei den in Krankenhäusern erworbenen Lungenentzündungen bereits ein erhebliches Potential an Resistenzen gegen pharmakologische Wirkstoffe bei den Erregern besteht. Auch kommen Infektionen mit mehreren Erregern in Frage, bei denen von so genannten Superinfektionen gesprochen wird.

     

    Auf welche Symptome Lungenentzündung sollte man achten?

    Hinsichtlich der Symptome Lungenentzündung wird in die typische und die atypische Pneumonie unterschieden. Die typische Lungenentzündung wird durch einen akuten Beginn gekennzeichnet. Der Patient klagt über Schmerzen in der Brust und weist einen plötzlich auftretenden Husten mit einem von Eiter durchsetzten Schleim auf. Das Atmen fällt ihm schwer. Die Atemfrequenz und der Puls sind signifikant erhöht. Begleitet werden diese Symptome Lungenentzündung von Schüttelfrost, verbunden mit hohem Fieber.

    Die atypische Lungenentzündung beginnt schleichend, was oft dazu führt, dass sie mit einer Virusgrippe, einer Erkältung verwechselt wird. Der Husten wird langsam immer stärker. In gleichem Maße steigert sich die notwendige Anstrengung beim Atmen. Der Auswurf beim Husten ist klar und weist nur ein geringes Volumen auf. Als Begleitsymptome der atypischen Lungenentzündung werden mäßiges Fieber sowie starke Kopf- und Gliederschmerzen festgestellt.

    Mit beiden Formen gehen Symptome Lungenentzündung wie allgemeine Kreislaufschwäche und Blässe einher, die sich vor allem bei Kindern besonders stark zeigen. Kinder mit Lungenentzündung weisen dazu die Besonderheit auf, dass sie einen Dauerhusten haben, der auch durch die Gabe von Hustenstillern nicht gelindert werden kann.

    Bei der Untersuchung werden in zwei Dritteln aller Fälle als Symptome Lungenentzündung rasselnde Geräusche festgestellt. Da dies nicht überall der Fall ist, wird die bildgebende Diagnostik in Form des Röntgens eingesetzt. Dort weisen helle Stellen auf entzündliche Prozesse in der Lunge hin. Bei der serologischen Untersuchung fallen erhöhte Leukozytenwerte auf und es können erhöhte Werte beim C-reaktiven Protein festgestellt werden. Um eine gezielte Therapie starten zu können, wird in der Regel zusätzlich ein Nachweis der verursachenden Erreger angestrebt.

    Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung?

    Ob überhaupt eine Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung besteht, das hängt immer von deren Ursachen ab. Wurde diese durch thermische oder chemische Reizungen sowie durch eine Strahlentherapie verursacht, besteht keine Gefahr der Ansteckung. Anders schaut es bei der Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung aus, wenn Bakterien als Ursache ausgemacht worden sind. Und das macht immerhin rund 90 Prozent aller Fälle von Pneumonie aus.

    Die WHO zählt die ambulant erworbene Lungenentzündung zu den Infektionen, die besonders häufig registriert werden. Für die Bundesrepublik Deutschland gibt es keine verlässlichen Statistiken, aber bei Schätzungen geht man davon aus, dass es pro Jahr bis 1,1 Prozent der Bevölkerung mit einer bakteriell verursachten Lungenentzündung treffen kann. In Altenpflegeeinrichtungen ist die Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung mit geschätzten elf Prozent pro Jahr noch deutlich höher. Ein Drittel der Betroffenen wird zur Behandlung in eine Klinik eingewiesen und bei jedem zehnten Patienten wird eine intensivmedizinische Betreuung notwendig.

    In den USA gibt es zur Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung noch aussagekräftigere Zahlen. Hier ist davon auszugehen, dass sich bis zu drei Prozent der Bevölkerung pro Jahr mit einer Pneumonie anstecken. Bei einem Sechstel davon erreicht die Lungenentzündung einen Schweregrad, bei dem eine vollstationäre Behandlung notwendig wird. Deshalb gehören dort die Pneumokokkenimpfung und die Influenzaimpfung zum Pflichtprogramm.

    Diese Zahlen belegen, dass die Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündungen mit bakteriellen Erregern sehr hoch ist. Kontaktinfektionen lassen sich durch das Tragen von Schutzkleidung und Handschuhen bei der Pflege der Patienten vermeiden. Auch ein Mundschutz sollte dort immer mit dazu gehören. Die Wäsche sollte mit Desinfektionsmitteln gewaschen und die Umgebung des Patienten regelmäßig mit einem keimtötenden Mittel gereinigt werden. Um Infektionen über Belüftungsysteme zu vermeiden, sollte die Luft aus dem Patientenzimmer abgesaugt und auf direktem Weg nach draußen geleitet werden. Ansonsten ist der Einsatz spezieller Filter unerlässlich.

    Bronchitis oder Lungenentzündung?

    Ob es eine Unterscheidung zwischen Bronchitis und Lungenentzündung gibt, erklärt sich allein aus anatomischen Gesichtspunkten heraus. Die in der Lunge des Menschen vorhandenen Luftwege werden insgesamt als Bronchialsystem bezeichnet. Dieses wird in einen konduktiven und einen respiratorischen Abschnitt unterteilt. Der konduktive Bereich ist dafür zuständig, dass die Luft in die die Lungenbläschen geleitet wird, wo dann der Sauerstoff an das zirkulierende Blut übergeben wird. Die Lungenbläschen sind ein Bestandteil des respiratorischen Bereichs. Von einer Bronchitis wird dann gesprochen, wenn ausschließlich der konduktive Bereich betroffen ist, während der Begriff Lungenentzündung verwendet wird, wenn auch eine Beteiligung der Lungenbläschen mit vorhanden ist.

    Beim Abhören vernimmt der Arzt ein pfeifendes Geräusch. Bei einer Entzündung der Lungenbläschen ist ein Knistern zu vernehmen. Bei einer Bronchitis ist der Husten trocken. Bei einer Lungenentzündung ist immer ein Auswurf von Schleim mit und ohne Eiter zu beobachten. Ein solcher Auswurf stellt sich bei einer Bronchitis erst später ein. Seine Färbung gibt dem Arzt Auskunft über die Ursachen einer Bronchitis. Ist er Geld bis Grün, kann in den meisten Fällen von einer bakteriellen Infektion ausgegangen werden. Sind Viren die Verursacher ist der Auswurf meistens klar oder weist eine leicht graue Färbung auf. Allerdings kann diese Sichtprüfung einen Erregertest zur gezielten Einleitung einer Therapie nicht ersetzen. Fieber kann, muss aber nicht zwangsläufig, ein Begleitsymptom einer Bronchitis sein.

    Neben den Infektionen mit Bakterien und Viren kommen für die typischen Symptome einer Bronchitis auch Allergien in Betracht. Sie können beispielsweise Asthma verursachen, bei dem die Symptome dauerhaft oder schubweise auftreten können. Auch andere Grunderkrankungen wie Reflux können Symptome hervor rufen, wie sie für eine Bronchitis typisch sind.