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  • Was Sie gegen Schulterknacken und knackende Geräusche tun können

    Was Sie gegen Schulterknacken und knackende Geräusche tun können

    Dringt zum ersten Mal ein deutlich hörbares Knacken aus der Schulter an Ihr Ohr, reagieren die meisten irritiert. Zumeist ist das Knacken auf ganz bestimmte Bewegungsabläufe zurückzuführen, die immer wieder zu unangenehmen Geräuschen führen. Um die Ursachen etwas genauer zu definieren, holen wir weiter aus und liefern im folgenden Beitrag hilfreiche Tipps, was Sie gegen Schulterknacken tun können.

     

    Was ist Schulterknacken?

    Die knackenden Geräusche kommen aus dem oberen Bereich der Schulter, immer wenn Sie bestimmte Bewegungen durchführen. Zu den häufigsten Bewegungen, die zu einem Knacken führen, gehören:

    • Schulterheben,
    • Armkreisen,
    • Schulterkreisen und
    • Bewegungen kopfüber.

     

    Diese alltäglichen Abläufe und die damit verbundenen unangenehmen Geräuschentwicklungen können den Alltag erheblich beeinflussen. Die eigentlichen Beschwerden sind mit einer deutlichen Minderung der persönlichen Bewegungsfreiheit verbunden.

     

    Welche Ursachen hat das Schulterknacken?

    Die ursächlichen Strukturen liegen direkt in den Organen:

    • in den Knochen,
    • Muskeln und
    • Gelenken

     

    So setzen sich Schulterblätter und Schlüsselbeine zum Schultergürtel zusammen und bilden das Schulterblatt. Im Vergleich zu anderen Gelenken sorgen Muskeln für Stabilität und Bewegung. In der Fachsprache werden diese als Rotatorenmanschette bezeichnet, die wiederum das Schultergelenk bedeckt. Die jeweiligen Muskelgruppen ziehen sich bis zum Oberarmknochen hin.

     

    Vergleichen wir Schultergelenke und Bänder miteinander, fällt eine relativ schwache Entwicklung des Bandapparats auf. Folglich sind es die Muskelgruppen, die Ihre Stabilität absichern. Die Ursache ist also genau in diesem Bereich zu suchen. Ein Physiotherapeut oder Arzt sollte herausfinden, wo das Schulterknacken herkommt, denn es kann bis in die tiefen Gelenkknorpel reichen.

     

    Die häufigste Ursache ist in einem Schnappen zu finden, wenn die Geräusche von der Rückseite der Schulter oder von der Seite kommen. Eine weitere Ursache kann die Bizepssehne sein oder aber Verhärtungen in der Muskulatur, die mit gezielten Faszien Übungen eingedämmt werden.

     

    Was macht der Arzt beim Schulterknacken?

    Stellen Sie in häufigen Abständen immer wieder diese knackenden Geräusche in der Schulter fest, suchen Sie unbedingt einen Arzt auf. Die oben genannte Liste der möglichen Ursachen bildet nur eine kleine Auswahl der vielseitigen Symptome. Im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung kann eine folgerichtige Diagnose getroffen werden, wobei jeder Facharzt zuerst einmal die Krankheitsgeschichte seines Patienten beleuchtet. Es folgen Untersuchungen des kompletten Bewegungsapparates und insbesondere der Schulter. Darüber hinaus sollte der Schmerz konkret lokalisiert werden. In diesem Zusammenhang greifen viele Ärzte auf

    • Röntgenaufnahmen,
    • MRT oder
    • Ultraschalluntersuchungen zurück.

     

    Therapien und Verhandlungen bei knackenden Geräuschen:

    1. Im Prinzip ist eine Behandlung von den Ursachen abhängig. Kommt es zum Beispiel zu erheblichen Einschränkungen im Bewegungsapparat und zu Schmerzen, sollten Betroffene langfristige Dehnungsübungen in den Alltag einbauen.
    2. Sind Venen und Schleimbeutel entzündet, schonen Sie die Schulter.
    3. Die Ärzte verschreiben bei starken Schmerzen entzündungshemmende Medikamente und Antibiotika sowie eine abgestimmte Physiotherapie bei einem Fachmann.

     

    Eine ungünstige Haltung und der überwiegende Teil des Tages, der im Sitzen verbracht wird, bilden die häufigsten Ursachen für Schulterknacken und Rückenschmerzen. In diesem Zusammenhang erzielen Elektrotherapie, Stoßwellentherapie sowie Akupunktur überraschende Erfolge innerhalb kürzester Zeit. Erst wenn nach einem Jahr die Schulterschmerzen und das Schulterknacken nicht abklingen, ist ein operativer Eingriff kaum noch abzuwenden. Die Chirurgen entfernen Kalkdepots in der Schulter sowie die Schleimbeutel. Eventuelle Risse der Sehnen können ebenfalls chirurgisch versorgt werden, damit endlich eine Linderung in greifbare Nähe rückt.

  • Wenn die Schulter schmerzt – Auslöser für das Symptom

    Wenn die Schulter schmerzt – Auslöser für das Symptom

    Grundsätzlich ist die Schulter das beweglichste Körpergelenk, das dank seines Aufbaus als Kugelgelenk für den großen Bewegungsspielraum sorgt. Damit wird sie allerdings auch anfällig für Verletzungen und Verschleißerscheinungen. Nachfolgend sind die häufigsten Auslöser für diese Beschwerden aufgelistet.

    Überlastung und Verletzung lösen plötzlichen Schmerz aus

    Erleidet jemand einen Unfall oder überlastet er das Schultergelenk stark, kann es zu einem plötzlich auftretenden Schmerz im Schulterbereich kommen. Hier liegt die Ursache meist in einer Überdehnung oder in einem Einriss der Gelenkkapsel bzw. einer Sehne. Wer sich die Schulter ausrenkt, also eine Luxation erleidet oder sich das Schlüsselbein bricht, muss ebenso mit starken Schmerzen rechnen, abgesehen davon dass der betroffene Arm kaum mehr beweglich ist. Reißen die Bänder zwischen Schlüsselbein und Schulterdach, kann das sogenannte Klaviertastenphänomen auftreten. Das heißt nichts anderes als dass das äußere Ende des Schlüsselbeins nach oben steht und sich wie Klaviertasten ach unten drücken lässt.

    Rotatorenmanschettenriss durch Verletzung bzw. Verschleiß

    Ursache für Schulterschmerzen können auch Schäden an der sogenannten Rotatorenmanschette sein. Darunter versteht man die Sehne von vier Muskeln, die vom Schulterblatt zum Oberarmkopf verlaufen. Sie sind zuständig für die Drehbewegungen im Schultergelenk sowie für das seitliche Anheben des Armes. Eine Schädigung kann hier entweder aufgrund einer akuten Verletzung oder aber durch allmähliche Abnutzung entstehen. Typische Symptome sind Schmerzen am Oberarm bzw .der Schulter, je nachdem wo genau die Sehne liegt, die betroffen ist.

    Enge im Schultergelenk als Auslöser für Schmerzen

    Ist die Rotatorenmanschette geschädigt, ist oft das sogenannte Impingement-Syndrom, auch als Schulterengpasssyndrom bekannt, der Auslöser dafür. Dabei ist einfach zu wenig Platz zwischen Oberarmkopf und Schulterdach gegeben, womit die Sehnen entsprechend eingeengt werden. Schmerzen verursacht hier vor allem, wenn der Betroffene den Arm zwischen 60 und 120 Grad anheben möchte. Wird dieses Symptom nicht behandelt, kann es in der Folge zu einer Entzündung oder sogar einem Riss der Supraspinatus-Sehne führen.

    Auch die Schleimbeutelentzündung löst Schmerzen aus

    Entzündet sich der Schleimbeutel unterhalb des Schulterdaches kann dies etwa durch eine dauerhafte mechanische Reizung, zum Beispiel beim Sport, ausgelöst werden. Andere Auslöser können etwa Arthritis, Gicht oder aber eine Ablagerung von Kalziumkristallen im Schultergelenk sein. Neben den Schmerzen klagt der Betroffene auch über eine Einschränkung der Beweglichkeit sowie einer Überwärmung der Schulter.

    Die Bizepssehne entsteht durch falsches Training beim Bodybuilding

    Die lange Sehne des Bizeps-Muskels entspringt am oberen Rand der Schultergelenkpfanne und kann im Fall einer Reizung oder Verletzung starke Schulterschmerzen verursachen. Ursache dafür ist oft falsches oder aber auch zu intensives Training. Wer sich beim Training die Bizepssehne reißt, klagt neben den Schmerzen über Kraftlosigkeit in der Armbeuge.

    Auch Abnutzung führt zu schmerzhaften Schulterproblemen

    Bei der sogenannten Kalkschulter findet eine Einlagerung von Kalziumkristallen in der Sehne der Rotatorenmanschette statt. Als Auslöser dafür gilt eine verschleißbedingte Mangeldurchblutung der Sehne. Der Schmerz äußert sich als Druckschmerz an der Vorderseite des Oberarmkopfes in Verbindung mit dem Anheben des Armes.

    Einsteifung und Schmerzen in der Nacht

    Als „frozen Shoulder“ bezeichnet der Mediziner eine Erkrankung bei dem die Gelenkkapsel verklebt, wodurch eine Versteifung der Schulter entsteht. Die Ursachen dafür sind weitgehend ungeklärt, doch es dürfte einen Zusammenhang mit der Erkrankung an Diabetes geben. Auch nach Verletzungen oder Operationen kann es zu diesen Symptomen kommen. Grundsätzlich sind im Verlauf drei Phasen erkennbar. Erst kommt es zu Schulterschmerzen während der Nacht, anschließend tritt eine Bewegungseinschränkung auf, die vor allem bei Drehbewegungen und Seitwärtsheben des Armes zu spüren sind. Während der dritten Phase klingen die Beschwerden von selbst wieder ab.

    Klar ist, dass Schulterschmerzen nie zu unterschätzen sind und ärztlicher Hilfe benötigen. Dies gilt vor allem dann, wenn sie auf der linken Körperseite auftreten. Haben sie keine erkennbare Ursache, sollte auch immer ein Herzinfarkt angedacht werden. Denn klar ist, dass sich diese lebensbedrohende Krankheit längst nicht mehr durch Brustschmerzen, sondern durch unspezifische Beschwerden ausdrückt.

    Bild: © Depositphotos.com / milla74