Schlagwort: Schutz

  • Piercings können die Gesundheit gefährden

    Piercings können die Gesundheit gefährden

    Körpermodifikationen in Form von Piercings sind schon lange im Trend. Vor allem die Nase und die Ohren zählen zu den Lieblingsstellen. Der Schmuck verändert die Optik des Körpers, sodass man sich von der Masse abheben kann. Heutzutage gibt es auch fast keine Grenzen mehr, dies zeigen zum Beispiel die übergroßen Ohrlöcher (auch Flesh Tunnel genannt). Gesundheitsfördernd sind Piercings freilich nicht, doch bei professioneller Anwendung gibt es zumindest keine bleibenden Schäden. Die Praxis sieht allerdings ein wenig anders aus, nicht jeder arbeitet nach den Regeln und hält sich an die hygienischen Vorschriften. Am Ende muss es dann der Betroffene ausbaden, wobei es im schlimmsten Fall auch zu dauerhaften Schäden kommen kann.

    Empfindliches Gewebe im Ohr- und Nasenbereich

    Damit der Knorpel, der sich im Ohr- und Nasenbereich befindet, geschützt ist, ist er von einer Knorpelhaut überzogen (sie ist eine Art Schutzschicht). Lässt man sich nun ein Piercing stechen, dann wird die Knorpelhaut durchtrennt. Für Viren und Bakterien ist es nun eine kinderleichte Möglichkeit, eine Infektion auszulösen. Experten empfehlen aus diesem Grund, dass ausschließlich unter aseptischen Bedingungen ein Piercing vollzogen werden sollte. Ist es nicht so, dann könnte das Gewebe auch absterben (dies ist auch noch im Abheilungsprozess möglich). Folgen wären Deformierungen oder sogar der Verlust von bestimmten Teilen rund um das Piercing. Hilfe ist dann nur mehr von spezialisierten Medizinern möglich.

    Übergroße Ohrlöcher

    Auch nicht ganz unproblematisch sind die „Flesh Tunnel“. Hierbei setzt man einen Platzhalter ein, um einen extrem schmalen Rest Haut zu erreichen. Dieser umgibt dann den eingesetzten Platzhalter. Gefällt einem aber irgendwann die Körpermodifikation nicht mehr, dann wird es mit einer „Rückverwandlung“ schwierig. Das liegt daran, weil die noch vorhandenen Reste meist nicht mehr fürs Verschließen ausreichen. Ärzte helfen in so einem Fall mit einer komplexen Lappenplastik nach, ein zufriedenstellendes Ergebnis kann aber im Vorhinein niemand garantieren.

    Elfenhafte Ohren

    Recht neu in der Branche ist das Elfenohr. Der obere Bereich der Ohrmuschel wird dabei mithilfe eines Implantates in eine spitze Form gebracht. Das Problem ist, dass man so ins natürliche Ohrgerüst eingreift. Die Gefahr von Schmerzen, schweren Infektionen und Missempfindungen steigt. Auch hier helfen am Ende nur mehr aufwendige Schritte, die man nur an erfahrenen HNO-Klinken durchführen lassen kann.

    Zungen-Piercing

    Das Schmuckstück in der Zunge ist beliebt, weniger im Trend liegen die möglichen Verletzungen. So kommt es oft zu Schädigungen einer Arterie, die wiederum Einblutungen und sogar Atemnot auslösen kann.

    Generell spielen mehrere Faktoren eine Rolle, wie hoch die Gefahr am Ende ist. Dazu zählen das Material, die hygienischen Umstände und die Erfahrung des Piercers.

  • Der Winterschlaf bei Mensch und Tier

    Der Winterschlaf bei Mensch und Tier

    Es könnte so schön sein: Schlafen, aufstehen, essen und danach wieder schlafen. Für uns Menschen ist dieser Prozess undenkbar, bei Lebewesen allerdings ist es oft ganz normal. Ganz vorbei geht das Thema aber auch an uns nicht, zu einem gewissen Teil sollten auch wir uns mit dem Winterschlaf beschäftigen. Natürlich fällt das Ganze nicht so intensiv aus, die Zeitumstellung lässt uns aber keine andere Wahl. Gegen Ende des Jahres (im Oktober) werden die Tage sprichwörtlich kürzer, die Dunkelheit bricht früher herein und man ist in der Regel früher müde. Kurz gesagt: Der Schlaf-Wach-Rhytmus verändert sich. Was aber kann man tun?

    Die Lichtverhältnisse als entscheidender Faktor

    Grundsätzlich ist blaues Licht dafür verantwortlich, dass wir wach werden und bleiben. Wechseln die Farben wiederum gegen Abend zu Rot- und Gelbtönen, dann wird Melatonin ausgeschüttet. Dies macht uns müde, was nach der Zeitumstellung im Oktober viel eher passiert. Bei Tieren setzt in solch einem Szenario (aber auch in anderen) der Winterschlaf ein, manchmal ist zum Beispiel die Temperatur und manchmal das Tageslicht ausschlaggebend. Der Schlaf während der kühlen Phase dient bei den Lebewesen als Schutz, im Winter gibt es weniger Futter und die Tiere sparen Energie. Wir Menschen haben damit zum Glück nicht zu kämpfen, wir haben es meist immer warm und ausreichend zu essen. Aus diesem Grund ist auch kein Winterschlaf nötig, ein paar Vorbereitungen auf die Umstellung sind aber in jedem Fall hilfreich.

    In der Natur aufhalten

    Trotz ausreichend Ressourcen überkommt uns irgendwann die Müdigkeit. Die erste Gegenmaßnahme ist der Aufenthalt im Freien, denn die höhere Lichtintensität hilft beim munter bleiben. Des Weiteren sind auch körperliche Aktivitäten eine gute Option, sie regen den Stoffwechsel und den Kreislauf an. Aber Vorsicht, direkt vor dem Zubettgehen ist Sport nicht zu empfehlen, meist leidet dann nämlich die Schlafqualität darunter.

    Jedes Mal eine Herausforderung

    Die Umstellung der Uhrzeit ist jedes Jahr eine Herausforderung für den Körper. Kein Wunder, dass die meisten Menschen die Maßnahme am liebsten abschaffen würden. Die oben genannten Tipps helfen natürlich, Wundermittel sind aber auch sie nicht. Das heißt, dass sich manche einfacher und manche schwerer damit tun. Eins bleibt aber gleich: Wir alle müssen jährlich an den Rhythmus anpassen, ob wir wollen oder nicht.

  • Der Adamsapfel – was ist das?

    Der Adamsapfel – was ist das?

    Den sogenannten Adamsapfel kann man weder essen noch kaufen, es handelt sich nämlich um ein Organ in unserem Körper. Ohne dieses könnten wir nicht sprechen, außerdem wären die Atemwege gefährdet. Sichtbar ist der Adamsapfel in der Regel nur bei den Männern, bei den Frauen ist dieser weniger ausgebildet und meist nicht zu sehen. Er befindet sich vorne am Hals beziehungsweise am Ende der Schilddrüse (oben). Beim männlichen Geschlecht ist die Spitze davon der sichtbare Teil. Der Adamsapfel ist ein Teil vom Kehlkopf, doch woher stammt eigentlich der Begriff?

    Die Geschichte von Adam und Eva

    In den Erzählungen von Adam und Eva ist es so, dass Adam eine im Garten Eden verbotene Frucht gegessen hat. Als Strafe blieb ihm der erste Bissen im Hals stecken, so entstand der Name Adamsapfel. Über die Wahrheit dieser Geschichte darf man zweifeln , schließlich ist in der Bibel lediglich von irgendeiner Obstsorte die Rede. Zumindest ist das Hebräische Wort für Schildknorpel auch die Bedeutung für Apfel, und Adam bedeutete damals „Mann“.

    Mit der Pubertät beginnt das Wachsen

    Die Zeit bis zur Pubertät unterscheidet sich zwischen Jungs und Mädchen nicht, dann allerdings kommt bei den heranwachsenden Männern das Hormon Testosteron ins Spiel. Die Schübe sind stärker als bei den Mädchen, sodass demzufolge auch der Adamsapfel ein intensiveres Wachstum erlebt. Diese Phase nennt man Stimmbruch. Außerdem werden die Stimmbänder länger und schwerer. Am Ende wird der Sprechapparat tiefer und der Adamsapfel ragt sichtbar heraus.

    Schützt unsere Atemwege

    Wer das Organ schon mal genauer beobachtet hat, der wird beim Schlucken und Sprechen Bewegungen feststellen. Der Adamsapfel sitzt demnach nicht fest an seinem Platz. Seine Aufgabe besteht unter anderem darin, dass die Atemwege geschützt werden. Fremdkörper haben in diesem Bereich nämlich nichts verloren. Unterm Strich brauchen wir ihn also zum Sprechen und als Schutzfunktion.

    Übrigens: Frauen, bei denen Adams Apfel sichtbar ist, müssen sich keine Sorgen machen. Je nach Entwicklung kann es zu einer solchen Situation kommen. Diese ist aber völlig harmlos und entspricht der Normalität. Auch die Form des Halses trägt dazu bei, wie sich das Organ im Erwachsenenalter gibt.

  • Schaden uns die Pommes von McDonalds wirklich?

    Schaden uns die Pommes von McDonalds wirklich?

    Fast-Food ist nicht gesund, bereits im Kindesalter lernen wir das. Solange es aber nur in Maßen und nicht regelmäßig gegessen wird, sind keine negativen Folgen zu erwarten. Einer der bekanntesten Fast-Food-Anbieter ist McDonald´s, der Konzern ist auf der ganzen Welt vertreten und garantiert aufgrund detaillierter Abläufe immer den gleichen Genuss. Und das stimmt auch, egal in welcher Filiale man isst, der Geschmack ist überall identisch. Die Bosse ganz oben können zufrieden sein, wären da nur nicht die negativen Schlagzeilen. Es gab bereits einige davon, nun werden die Pommes ins Kreuzfeuer genommen. Ein US-Journalist sagt nämlich, dass uns diese schaden. Seinen Worten zufolge ist die Produktion sehr fragwürdig und nur auf Profit aus.

    So läuft die (giftige) Herstellung ab

    Im Alltag fällt es uns kaum auf, aber die Pommes von McDonald´s sind stets lang und perfekt. Natürlich kommen diese nicht von Natur aus so daher, es bedarf den Eingriff spezieller Hilfsmittel. Das beginnt bereits bei der Kartoffelsorte, die den Namen Russet Burbank Potato hat. Sie ist genau auf diesen Zweck ausgelegt und wird in Idaho angebaut. Bislang kein Verbrechen, allerdings ist der Anbau dort nicht nur sehr schwierig, sondern die Sorte leidet auch gerne mal unter Netz-Nekrose. Das sind einfach schwarze Flecken auf der Schale, die der Konzern so aber nicht haben möchte. Die Bauern sind aus diesem Grund dazu verpflichtet, pfundweise Pestizide zu versprühen. Das macht die Pommes nicht nur perfekt und goldgelb, sondern lässt zudem die Landwirtschaft leben.

    Das Pflanzenschutzmittel, das auf den Namen Monitor hört, soll angeblich sehr giftig sein. Die Bauern selbst wissen das und wagen sich fünf Tage nach diesem Prozess nicht auf ihre Felder. Die Ernte erfolgt anschließend wie gewöhnlich, direkt weiterverarbeitet werden die Kartoffel aber nicht. Sie müssen erst einmal sechs Wochen zwischenlagern (in Schuppen), um die ganzen Chemikalien loszuwerden. Ansonsten wären sie gar nicht erst essbar.

    Frisch kochen ist immer besser

    Stimmen die Aussagen vom US-Journalist Michael Pollan tatsächlich, dann sind die Pommes von McDonald´s auf jeden Fall nicht so gesund, wie man es eigentlich von Kartoffeln erwarten würde. Der Einsatz von Pestiziden ist aber keine große Überraschung, diese werden auch bei anderen Unternehmen hergenommen. Die klügere Alternative ist freilich selbst zu kochen, dann weiß man nämlich, welche Zutaten wirklich drinnen sind. Bislang gibt es keine Studien dazu, sodass keine Aussagen über die (negativen) Folgen der Pommes vorliegen. Wer aber nicht jeden Tag beim Fast-Food-Riesen isst, der braucht auch keine Sorgen haben.

  • Schwangere sollten sich unbedingt Impfen lassen

    Schwangere sollten sich unbedingt Impfen lassen

    Die Schwangerschaft ist ein kraftaufwendiger und komplizierter Prozess. Im Bauch der werdenden Mutter wächst ein Kind heran und jeden Tag fällt der Alltag ein wenig schwerer. Die wichtigste Sache ist aber natürlich die Gesundheit, sowohl die Mutter also auch das Kind sollten die Geburt im besten Fall ohne Folgen überstehen. Für diesen Zweck gibt es viele Tipps und Übungen von Experten, Impfungen hingegen werden damit eher weniger in Verbindung gebracht. Frauenärzte kritisieren allerdings genau das, denn eine Grippeimpfung schützt nicht nur die Schwangere, sondern auch das Ungeborene. Bereits seit Jahren spricht man Empfehlungen aus, in Anspruch werden diese aber nur sehr selten genommen.

    Schwaches Immunsystem

    Der Berufsverband der Frauenärzte sagt, dass die Antikörper, die mit dem Pieks ins Innere kommen, auch das ungeborene Kind erreichen. Dies hat zur Folge, dass das Baby langfristig geschützt ist (auch nach der Geburt). Und das ist wichtig, denn das Immunsystem ist bei Neugeborenen noch schwach und es kann sich nicht gegen Viren wehren. Eine Grippe alleine wäre schon schlimm, doch oft kommen auch noch Komplikationen – zum Beispiel eine Lungenentzündung – dazu. Es ist außerdem schon vorgekommen, dass man Babys aufgrund fehlender Kräfte künstlich ernähren musste oder sie nicht mehr trinken konnten. Die Folgen sind also durchaus dramatisch und man sollte über eine Grippeimpfung nachdenken.

    Frühgeburten verhindern

    Eine Grippeschutzimpfung kann zusätzlich eine Frühgeburt verhindern. Kommt es beispielsweise zu frühzeitigen Wehen, dann würde eine Influenzainfektion eine vorzeitige Geburt zur Folge haben. Besteht diese Infektion nicht, dann sinkt auch das Risiko einer Frühgeburt. Genau solche Nebenwirkungen werden durch eine Grippeschutzimpfung verhindert, wobei diese keine schädlichen Einflüsse hat. Das trifft sowohl auf die Schwangere als auch auf das Kind und auf die spätere Entwicklung zu.

    Zur Impfung selbst kann man entweder vor der Schwangerschaft oder im Ernstfall auch noch nach der zwölften Schwangerschaftswoche antreten. Die ersten drei Monate sind in der Regel tabu, nur Frauen ohne einen Impfschutz und einer Erkrankung (zum Beispiel Asthma) sind davon ausgenommen.

    Fazit

    Unterm Strich überwiegen ganz klar die Vorteile. Es gibt keine negativen Einflüsse und das Baby wird langfristig geschützt. Jede Schwangere sollte ernsthaft über eine Grippeschutzimpfung nachdenken, so lautet auch die Empfehlung der Frauenärzte.

     

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  • Früherer Tod durchs Putzen

    Früherer Tod durchs Putzen

    Viele Menschen sind als Reinigungskraft tätig oder halten ihre Wohnung überdurchschnittlich sauber. Sie putzen also täglich und kommen dabei mit den unterschiedlichsten Produkten in Verbindung. An sich nicht schlimm, denn ein gereinigtes Umfeld kommt immer besser als ein vermülltes zu Hause an. Eine neue Studie zum Thema Putzen hat aber nun schlechte Neuigkeiten, denn wer viel putzt, der soll angeblich früher sterben. Und nein, dabei handelt es sich um keinen Scherz. Das Ergebnis stellt das Reinigungsgewerbe in ein ganz neues Licht. Doch wieso besteht dieses Risiko überhaupt und kann man selbst dagegen etwas tun?

    Männer sind eher betroffen

    Zunächst einmal zu den Zahlen: Männliche Reinigungskräfte sind dem Tod um 45 Prozent eher gefährdet (verglichen mit Büroangestellten), bei den Frauen ist der Wert mit 16 Prozent bedeutend geringer. Der Grund ist ganz einfach, denn die weiblichen Reinigungskräfte achten in der Regel besser auf Schutzmaßnahmen. Schuld ist demnach nicht die Arbeit selbst, sondern wie man mit den gefährlichen Produkten umgeht. Es muss jetzt also niemand seinen Job künden, es muss einfach mehr auf die Sicherheit geachtet werden. Vor allem Privathaushalte sind gefährdet, da viele keine Handschuhe oder Masken verwenden. Dabei ist das Risiko nicht zu unterschätzen, angefangen von Lungenkrankheiten bis hin zu Krebs kann alles entstehen.

    Die Mischung machts

    Der Rat ist ganz klar: Putzen sollte man nur mit Schutzbrille, Maske und Handschuhen. Die Ausrüstung variiert natürlich je nach Gefahrstoff-Symbole und Reiniger, doch diese drei Komponenten sollten zumindest immer zu Hause bereitstehen. Backofenreiniger ist beispielsweise Gift für die Fettpartikel, die in der menschlichen Hornhautschicht sitzen.

    Bei der Verwendung mehrerer Produkte steigt die Gefahr deutlich an. Während einzelne Mittel oft ungefährlich sind, kommt es bei Kombinationen zu echten Risiken. Ein Entkalker (für Kacheln) und ein Chlorreiniger (fürs WC) können zum Beispiel für Chlorgas sorgen, welches die Lungenbläschen verklebt. Die Möglichkeiten für solche Szenarien sind quasi endlos, der Markt gibt schließlich 60.000 offizielle Haushaltsreiniger her. Wahrscheinlich ist auch das der Hauptgrund, wieso die Prozentsätze zum Teil so weit oben sind. Als Privatanwender und als Reinigungskraft bleibt nur der verstärkte Blick auf ordentliche Schutzmaßnahmen.