Schlagwort: Schwangerschaft

  • Schwangerschaftsübelkeit richtig behandeln

    Schwangerschaftsübelkeit richtig behandeln

    Eine Schwangerschaft ist vor allem für junge Paare ein ganz besonders schönes und einschneidendes Erlebnis. Während dieser neun Monate passiert im weiblichen Körper ein wahres Wunder der Natur. Doch damit dieses Wunder überhaupt seinen Lauf nehmen kann, muss der Körper wahre Höchstleistungen vollbringen, was auch an der Frau und deren Wohlbefinden nicht spurlos vorüber geht. Gerade zu Beginn der Schwangerschaft ist eine enorme Umstellung im Gange, die Hormone spielen verrückt, der ganze Stoffwechselablauf verändert sich und das führt bei den meisten Schwangeren zu einer mehr oder weniger extremen Übelkeit. Diese sogenannte Schwangerschaftsübelkeit macht sich vor allem am Morgen bemerkbar und legt sich in den meisten Fällen bis zum Mittag wieder. Wann genau  diese Schwangerschaftsübelkeit das erste Mal auftritt, ist von Frau zu Frau verschieden. Manche merken erst daran überhaupt, dass sie schwanger sind, andere haben es schon sehr frühzeitig.  Viele Frauen leiden sehr unter dieser Übelkeit und auch wenn die Schwangerschaftsübelkeit bei jeder Schwangeren in einer anderen Intensität auftritt, so kann ihr doch mit einfachen Mitteln recht gut entgegen gewirkt werden.

    Kleine Mittel, die effektiv und schnell gegen Schwangerschaftsübelkeit wirken

    In den meisten Fällen betrifft ein Anfall von Schwangerschaftsübelkeit die Stunden des Morgens und des Vormittags, sodass auch in diesem Zeitraum entsprechende Maßnahmen anzuwenden sind.  Sicher ist es zunächst einmal für jede Schwangere eine enorme Umstellung in ihrem täglichen Zeitplan, wenn die Schwangerschaftsübelkeit das Regiment übernimmt, doch bereits nach ein paar Tagen hat sich jede Frau an den neuen Rhythmus gewöhnt und kann diesen auch problemlos in ihren Alltag integrieren. Es ist wirklich nicht allzu schwierig, der Schwangerschaftsübelkeit entgegenzuwirken beziehungsweise sie ein wenig einzudämmen.

    • Stehen Sie in der Früh nicht direkt auf. Bleiben Sie ein wenig im Bett, richten Sie sich langsam auf und atmen Sie tief durch
    • Trinken Sie als erstes ein paar kräftige Schlucke Wasser
    • Vermeiden Sie Stress in der Früh, planen Sie lieber ein wenig mehr Zeit ein
    • Essen Sie in der Früh einen kleinen Snack, eine Scheibe Vollkornbrot oder Knäckebrot. Vermeiden Sie ein schweres und reichhaltiges Frühstück, zur Not, wenn die Schwangerschaftsübelkeit ganz schlimm zuschlägt, reicht auch eine Scheibe trocken Brot. Wichtig ist, dass Sie überhaupt ein wenig zu sich nehmen, damit der Magen arbeiten kann
    • Trinken Sie viel und achten Sie darauf, dass Sie Fruchtsäuren vermeiden

    Natürlich gibt es Frauen, die extrem unter einer Schwangerschaftsübelkeit leiden. Manch andere hingegen haben diesbezüglich überhaupt keine Sorgen. Es gibt jedoch auch Frauen, bei denen die Schwangerschaftsübelkeit so schwerwiegend auftritt, dass sie ein Gesundheitsrisiko für das Ungeborene wie auch für die Schwangere darstellen kann.

    Ab wann kann eine Schwangerschaftsübelkeit als gesundheitsschädlich angesehen werden?

    Während es Frauen gibt, die unter einer ganz normalen Schwangerschaftsübelkeit mehr leiden als andere, gibt es auch solche, bei denen die Schwangerschaftsübelkeit sehr schwerwiegende Ausmaße annimmt. Ab wann ist jedoch nun der Zeitpunkt erreicht, an dem dies zutrifft? Grundsätzlich gilt, dass jede Frau, die das Gefühl hat, der Schwangerschaftsübelkeit nicht mehr gewachsen zu sein, unbedingt ihren Frauenarzt konsultieren sollte. Bei folgenden Symptomen jedoch, sollte unbedingt und in jedem Fall der Arzt um Rat gefragt werden:

    • Hält die Schwangerschaftsübelkeit über einen längeren Zeitraum hinweg den ganzen Tag an
    • Wenn die Schwangerschaftsübelkeit so stark auftritt, dass eine normale Nahrungsaufnahme nicht mehr oder nur noch sehr schwer möglich ist, da die Schwangere nichts bei sich behalten kann
    • Wenn die Schwangerschaftsübelkeit so stark ist, dass sie das Wohlbefinden der Schwangeren beeinträchtigt
    • Die Schwangerschaftsübelkeit so stark auftritt, dass mit ihr ein Gewichtsverlust einhergeht

    Alles in allem sei an dieser Stelle noch einmal gesagt, dass wirklich jede Schwangere anders auf eine Schwangerschaftsübelkeit reagiert und mit dieser auch anders umgeht. Somit muss es auch jede Schwangere für sich ganz alleine entscheiden, wann sie zum Arzt geht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, auf den eigenen Körper zu achten und vor allem auf ihn zu hören.

  • Ernährung Schwangerschaft – Worauf ist zu achten

    Ernährung Schwangerschaft – Worauf ist zu achten

    Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft – wichtig für eine optimale Entwicklung

    Eine Schwangerschaft ist immer ein ganz besonderes Erlebnis und eine der schönsten Zeiten im Leben. Um nun aber auch eine optimale Entwicklung des noch ungeborenen Babys gewährleisten zu können, ist eine optimale Ernährung Schwangerschaft unabdingbar. Eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft steigert zudem jedoch auch das Wohlbefunden der Schwangeren selber, was sich nun wiederum auch positiv auf das Baby und dessen Entwicklung  auswirkt. Natürlich bekommen Frauen sowohl vom Arzt als auch von der Hebamme wertvolle Tipps für eine optimale Ernährung Schwangerschaft, doch sollten sie sich überdies auch anderweitig informieren.  Wie bei so vielen anderen Dingen auch, muss eine Schwangere auch in punkto Ernährung auf einige Sachen verzichten.  Was vielleicht auf Anhieb ein wenig schwierig erscheint, lässt sich jedoch ganz einfach umsetzen. Bedingt durch eine starke hormonelle Umstellung ist es nur allzu oft der Fall, dass während der Schwangerschaft einige Lebensmittel gar nicht mehr vertragen werden, sodass von Haus aus eine Umstellung der Ernährung Schwangerschaft erfolgt.  Neben einem leicht geänderten Ernährungsplan kommt noch hinzu, dass mit fortschreitender Schwangerschaft die einzelnen Portionen kleiner werden, da der Magen nicht mehr so viel Nahrung auf einmal aufnehmen kann. Somit gehört zu einer gesunden und optimalen Ernährung Schwangerschaft auch, dass mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt eingenommen werden.

    Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft  so geht es richtig

    Wichtig ist für eine gesunde Ernährung Schwangerschaft in erster Linie, dass einige Lebensmittel komplett vom Speiseplan verschwinden, andere wiederum vermehrt hinzukommen. Im Folgenden nun einmal der besser Übersicht halber eine Übersicht über die sogenannten „Guten“ und „schlechten“ Lebensmittel. An diesen kleinen Wegweiser sollten sich Schwangere im Zuge einer gesunden Schwangerschaftsernährung unbedingt halten.

    Gute Lebensmittel Schlechte Lebensmittel In Maßen essen
    Fisch Rohes Hackfleisch /Fleisch Starke Gewürze
    Quark / Milchprodukte Alkohol Zwiebeln
    Gemüse Säfte mit viel Fruchtsäure Weich gekochte Eier
    Weißes Fleisch Blähende Kohlsorten
    Vollkornbrot Weißbrot
    Ungesüßte Säfte Rohe Eier
    Produkte mit Schimmelkulturen
    Leber
    Meeresfrüchte
    Koffein

     

    Sicher ist es nicht weiter schlimm, hin und wieder mal ein Glas Wein zu trinken, dennoch sollte eine Schwangere stets bedenken, wie sich die Ernährung Schwangerschaft auf das noch ungeborene Baby und dessen Entwicklung auswirken kann.  Wer nun gar nicht und unter gar keinen Umständen auf seinen Kaffee verzichten mag, der kann hier entweder auf die koffeinfreie Variante umsteigen oder zumindest seinen Kaffeekonsum einschränken beziehungsweise diesen stark verdünnen. Ganz nebenbei ist eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft auch wichtig, das eigene Gewicht im Rahmen zu halten. Sicher sind Gelüste normal, diesen darf in den meisten Fällen auch nachgegeben werden, doch sollte eben nicht übertrieben werden.

    Die optimale Einteilung für eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft

    Die richtige Ernährung Schwangerschaft beinhaltet nicht nur, die richtigen Lebensmittel zu sich zu nehmen und unpassende beziehungsweise ungesunde Lebensmittel wegzulassen, auch die richtige Menge zur richtigen Zeit ist wichtig. Gerade am Beginn der Schwangerschaft ist es im Zuge einer gesunden Ernährung Schwangerschaft  enorm wichtig, viele kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Dies kann dann nämlich schon einmal dafür sorgen, dass die allbekannte Schwangerschaftsübelkeit ein wenig eingedämmt wird. Zu einer gesunden Ernährung Schwangerschaft gehört auch, dass der Tag mit einer Scheibe Vollkornbrot beginnt, Quark oder Käse gehören dazu. Wer unter Sodbrennen leidet, der sollte auf zahlreiche Milchprodukte zurückgreifen, hier empfiehlt es sich, ein Glas kalter Milch zu trinken. Diese steht im Zuge gesunder Ernährung Schwangerschaft schon alleine wegen ihres Calzium Gehaltes ganz oben auf der Liste. Darüber hinaus bindet sie auch Säuren und dämmt somit das Sodbrennen, was ja durch Magensäure ausgelöst wird, ein. Alles in allem kann gesagt werden, dass eine gesunde und optimale Ernährung Schwangerschaft in erster Linie der Schwangeren selber zugute kommt. Völlegefühl wird eingedämmt, die Vitalität steigt und die Schwangerschaft kann durch eine entsprechend gute Ernährung Schwangerschaft erst wirklich in vollen Zügen genossen werden. Schließlich sollen doch diese Monate etwas ganz Besonderes sein und als solches soll sich eine Schwangere auch voll und ganz dieser Zeit hingeben können.

  • Die Pille danach – eine sichere Lösung

    Die Pille danach – eine sichere Lösung

    In vielen europäischen Ländern ist die Pille danach schon lange eine Selbstverständlichkeit, in Deutschland ist dieses Verhütungsmittel aber noch immer ein Tabu. Dabei ist diese Pille eine sichere Sache, wenn es mit den klassischen Verhütungsmitteln mal nicht wie gewünscht klappt.

    Wie wirkt die Pille danach?

    Immer dann, wenn das Kondom reißt, die Spirale verrutscht oder die Pille vergessen wird und der Eisprung fünf Tage nach diesen Missgeschicken stattfindet, dann kann es durchaus zu einer Schwangerschaft kommen. Spermien haben die Fähigkeit drei und fünf im Eileiter zu überleben und eine Eizelle zu befruchten. Während dieses Zeitraums kann die Pille danach sehr hilfreich sein. Die Pille enthält das Hormon Levonorgestrel und dieses Hormon verhindert, ganz unabhängig vom jeweiligen Zyklustag, dass eine Eizelle reift und sich die Eizelle in der Gebärmutter einnisten kann.

    Auch wenn die katholische Kirche, eine der größten Widersacher der Pille danach es immer wieder gerne behauptet, die Pille ist kein Abtreibungsmittel wie zum Beispiel das Medikament Mifigyne. So kann die Pille nicht mehr wirken, wenn sich ein Ei schon in der Gebärmutter eingenistet hat. Wenn es bereits zu einer Empfängnis gekommen ist, dann kann die Pille, die danach genommen wird, nichts mehr ändern, aber sie kann das ungeborene Leben auch nicht gefährden.

    Wie muss die Pille danach eingenommen werden?

    Je eher die Pille danach eingenommen wird, umso besser. Wer die Pille 24 Stunden nach der Verhütungspanne einnimmt, der hat einen Schutz von 95 %, dass es nicht zu einer Schwangerschaft kommt. Vergehen mehr als 24 Stunden, dann sinkt die Wirksamkeit auf 85 % und wenn zwischen 48 und 72 Stunden vergehen, dann sind es nur noch 58 %. Frauen, die sich innerhalb von drei Stunden nach der Einnahme übergeben müssen, sollten die Pille noch einmal einnehmen und einen Frauenarzt aufsuchen.

    Vorsicht ist auch geboten, wenn gleichzeitig zur Pille danach Johanniskraut oder Antibiotika eingenommen werden, denn diese beiden Medikamente können die Wirkung aufheben. Das ist übrigens auch bei der „normalen“ Pille der Fall. Selbst wenn die Pille danach eingenommen wird, dann sollte die normale Pille wie gewohnt weiter eingenommen werden, denn sonst besteht die Gefahr einer Zwischenblutung, und der Zyklus kommt aus dem Takt. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen Gynäkologen ein Kondom zu verwenden, denn bei einigen Frauen wird die Wirkung der Anti-Baby Pille durch die Pille danach aufgehoben.

    Welche Nebenwirkungen sind bei der Pille danach möglich?

    Bekanntlich hat alles was eine Wirkung hat, auch eine Nebenwirkung. Die Pille danach gilt aber als ein Medikament, das im Allgemeinen sehr gut vertragen wird. In vereinzelten Fällen kann es zu Kopfschmerzen, zu Übelkeit, Erbrechen und auch zu Bauchschmerzen und zu Schwindelgefühl kommen. Bei einigen wenigen Frauen treten auch ein Spannen in der Brust sowie leichte Schmierblutungen auf. Möglich sind auch eine zeitliche Verschiebung des Zyklus und der Follikelreifung und eine Menstruationsstörung. Diese Probleme sind aber in der Regel mit dem Beginn der nächsten normalen Regelblutung wieder verschwunden.

    Da es sich bei der Pille, die danach eingenommen wird, um ein starkes Hormonpräparat handelt, wird auch der hormonelle Haushalt beeinträchtigt. Da aber jede Frau einen anderen Hormonhaushalt hat, sind auch die Nebenwirkungen immer unterschiedlich und individuell. Frauen, die ein Leberproblem haben, sollten das ihrem Arzt mitteilen. Das Gleiche gilt auch für Frauen, die schon einmal eine Eileiterschwangerschaft hatten.

  • Kontaktblutung – unangenehm aber meist harmlos!

    Kontaktblutung – unangenehm aber meist harmlos!

    Viele Frauen bluten auch außerhalb der Periode und diese Kontaktblutung sorgt für Ängste. Wenn es zu einer Kontaktblutung zum Beispiel während des Geschlechtsverkehrs kommt, dann ist die Ursache in den meisten Fällen harmlos, aber sie ist störend. Wenn es häufiger zu Kontaktblutungen kommt, dann sollte aber auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, der nach den genauen Ursachen forscht. In seltenen Fällen ist ein Eingriff notwendig, um die Kontaktblutungen auf Dauer zu stillen.

    Welche Ursachen kann eine Kontaktblutung haben?

    Die häufigste Ursache für eine Kontaktblutung ist eine zu große Beanspruchung, wie sie bei besonderen Positionen beim Verkehr oder aber durch die Penisgröße des Partners entsteht. Wenn es zu einer Kontaktblutung nach GV kommt, dann kann es schon hilfreich sein, beim nächsten Sex vorsichtiger und behutsamer zu sein. Auch bei einer gynäkologischen Untersuchung kann es zu einer Kontaktblutung am Muttermund kommen, und auch in diesem Fall ist es der Gebärmutterhals, der empfindlich reagiert. Das Gewebe in der Gebärmutter und der Scheide neigt dazu schnell mal zu bluten, aber diese Blutung ist schnell wieder behoben, wenn das Gewebe geschont wird.

    Wenn das Blut bei einer Kontaktblutung allerdings trüb ist oder wenn die Blutung sehr heftig, länger andauernd oder aber sehr schmerzhaft ist, dann sollte sich der Frauenarzt darum kümmern. Es kann vorkommen, dass das Gewebe am Hals der Gebärmutter sich in den Muttermund verlagert, und wenn es sich um eine sogenannte Ektopie handelt, dann kann eine Kontaktblutung auch ein Anzeichen für Gebärmutterhalskrebs sein. Um Gewissheit zu bekommen, sollte der Arzt in diesem Fall eine genaue Untersuchung machen.

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    Welche Behandlung kommt bei einer Kontaktblutung infrage?

    Wenn die Diagnose des Frauenarztes auf Ektopie lautet, dann kann dieses Problem meist mit einer Verödung behoben werden. Bei dieser Therapie wird das Gewebe mit der Hilfe eines Lasers verätzt. Dieser Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und er wird von den meisten Frauen sehr gut vertragen. Bei den meisten Frauen, die unter einer Kontaktblutung leiden, ist eine Verödung erfolgreich, denn es treten dann über einen längeren Zeitraum keine Blutungen mehr auf.

    Wird das Gewebe verödet, um eine weitere Kontaktblutung zu vermeiden, dann darf die betroffene Frau für die Dauer von sechs Wochen keinen Geschlechtsverkehr haben und auch sportliche Aktivitäten sind in diesem Zeitraum verboten.

    Das Veröden mittels Laser ist aber keine Garantie dafür, dass es nie wieder zu einer Kontaktblutung kommt. Nicht selten treten die Probleme nach einigen Jahren wieder auf. Eine Kontaktblutung und auch eine Verödung des Gewebes haben keinerlei Einfluss auf die Fruchtbarkeit einer Frau, aber trotzdem ist eine ausführliche Beratung vor einem Eingriff immer eine gute Sache.

    Wo ist der Unterschied zwischen einer Kontaktblutung und einer Zwischenblutung?

    Beide, die Kontaktblutung und auch die Zwischenblutung können eine harmlose Ursache haben, aber beide müssen von einem Arzt untersucht werden. Bei einer Zwischenblutung kann eine Entzündung der Eileiter eine der möglichen Ursachen sein, aber auch eine Entzündung der Scheide ist ein Grund, warum es zu einer Zwischenblutung kommt.

    Rein äußerlich unterscheiden sich die Kontaktblutung und die Zwischenblutung an der Farbe und der Konsistenz des Blutes. Während das Blut bei einer Kontaktblutung hellrot, klar und flüssig ist, ist es bei einer Zwischenblutung zäh fließend, dunkelrot und wird nicht selten auch von einem gelblichen Schleim begleitet. Kontaktblutungen verschwinden in den meisten Fällen von alleine wieder, Zwischenblutungen können dagegen hartnäckig sein.

    Vor allem Frauen, die gerade ein Kind geboren haben, klagen häufig über Zwischenblutungen. Vielfach sind Infektionen die Ursache, wie zum Beispiel Clamydien, Trichomonaden und Mykoplasmen. Nach Eingriffen an der Gebärmutter und nach einer Geburt können sich die Erreger der Infektionen schneller und leichter ausbreiten und dann auch zu Zwischenblutungen führen.

    Bei Kontaktblutungen und besonders bei Zwischenblutungen, die öfter auftreten, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden.

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    Wie gefährlich sind Kontaktblutungen?

    Es gibt viele Frauen, die nicht nur während der Regel bluten, auch nach dem Geschlechtsverkehr oder nach dem Besuch beim Frauenarzt kann es zu sogenannten Kontaktblutungen kommen. Wenn es zu Kontaktblutungen kommt, dann ist das kein Grund, panisch zu werden, denn in den meisten Fällen sind Kontaktblutungen nicht schlimm und auch nicht gefährlich. Allerdings sind diese Blutungen störend, besonders dann, wenn sie unmittelbar nach dem Sex auftreten. Frauen, die öfter mit dem Problem Kontaktblutung zu tun haben, können einen Eingriff vornehmen lassen, aber dieser Eingriff sollte sehr gut überdacht werden.

    Wie entstehen Kontaktblutungen?

    Verschiedene Ursachen können dafür verantwortlich sein, wenn es zu Kontaktblutungen kommt. Beim Sex kommt es häufig zu Blutung Beim GV und damit verbunden Blutung Muttermund, und zwar immer dann, wenn der Sex ein wenig heftig wird. Auch die Penisgröße des Partners und ungewöhnliche Stellungen können dafür sorgen, dass es zu einer Kontaktblutung kommt. In den meisten Fällen hilft es, beim Sex vorsichtiger zu sein, und wenn es zu Kontaktblutungen gekommen ist, dann sollte der Beischlaf sanfter vollzogen werden. Treten dann trotzdem noch Kontaktblutungen auf, ist es immer richtig, wenn die Frau sich gründlich untersuchen lässt.

    KontaktblutungAuch eine gynäkologische Untersuchung kann eine Kontaktblutung auslösen. Vor allem wenn der Frauenarzt die Gebärmutter untersuchen muss, dann kann es passieren, dass es zu Rissen im Gewebe des Muttermunds oder der Scheide kommt und der Muttermund blutet , aber diese Blutungen klingen in der Regel schnell und ohne Probleme wieder ab. Ein Grund zur Sorge besteht in diesem Fall aber eher selten, denn der Arzt wird versuchen, die Blutung an Ort und Stellen wieder zu stillen.

    Wann sind Kontaktblutungen gefährlich?

    In den meisten Fällen ist das Blut bei einer Kontaktblutung hellrot, klar und dünnflüssig. Wenn das Blut aber zäh oder dickflüssig ist und eine dunkelrote Farbe hat, dann ist das ein Alarmsignal, was jede Frau ernst nehmen sollte. Auch wenn die Blutungen länger andauern und stärker werden, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, denn Blutungen dieser Art können Symptome einer ernsten Erkrankung sein. Das Gleiche gilt, wenn die Blutungen von heftigen Schmerzen begleitet werden, auch das kann ein Anzeichen für eine Unterleibserkrankung sein.

    Kontaktblutungen können ein Zeichen für eine Veränderung des Zellgewebes sein und auch wenn es eine Entzündung in der Scheide gibt, dann ist es möglich, dass sich diese Entzündung durch eine Kontaktblutung bemerkbar macht. In diesen Fällen kann es ebenfalls sein, dass die Blutungen länger anhalten, und wenn das so ist, dann ist ein Besuch beim Arzt notwendig.

    Kontaktblutung Schwangerschaft

    Besonders in der Schwangerschaft sind Kontaktblutungen keine Seltenheit. Der Muttermund ist während der neun Monate sehr empfindlich und wenn es zu kleinen Verletzungen an den Blutgefäßen kommt, dann tritt eine Kontaktblutung auf. In der Schwangerschaft kann die Farbe des Blutes ein dunkles Rot annehmen, und selbst wenn die Konsistenz leicht schleimig ist, dann ist das nicht unbedingt ein Grund zur Sorge. Oft treten Kontaktblutungen in der Schwangerschaft auch verzögert auf, das heißt, die eigentliche Verletzung kann schon einige Tage vorher passiert sein.

    Frauen, die in der Schwangerschaft plötzlich bluten, sollten sich nicht allzu viele Sorgen machen und am besten einen Arzt kontaktieren, der den Ursachen für die Blutungen wahrscheinlich schnell auf die Spur kommt.

    Mögliche Hilfe bei Kontaktblutungen

    Wenn der Arzt eine Ektopie untersucht, wie die Kontaktblutung medizinisch korrekt heißt, dann wird er Möglichkeiten aufzeigen, wie diese Blutungen effektiv unterbunden werden können. Vor allem bei Frauen, die häufiger unter Kontaktblutungen leiden, ist es eine Überlegung wert, die Ursachen zu bekämpfen. Wenn der Arzt der Ansicht ist, dass die Blutung auf jeden Fall behandelt werden muss, dann kommt als Therapie eine Verödung infrage. Bei diesem Verfahren wird das Gewebe, das für die Kontaktblutung sorgt, mit einem Laser verödet, und danach treten zumindest für einen bestimmten Zeitraum, keine neuen Kontaktblutungen mehr auf.

    Der Eingriff mit dem Laser wird immer unter Vollnarkose durchgeführt und es gibt nur in sehr seltenen Fällen Komplikationen. Nach dem Eingriff sollten Frauen aber für mindestens sechs Wochen keinen Geschlechtsverkehr haben und auch sportliche Aktivitäten, wie zum Beispiel schwimmen, reiten oder auch Rad fahren und Joggen sollten für eine Zeit lang ruhen. Die Behandlung mit dem Laserstrahl ist aber keine Garantie dafür, dass die Kontaktblutungen nicht mehr auftreten, denn auch wenn das Gewebe mittels Laser verödet wird, kann es auch nach einigen Jahren wieder zu Blutungen kommen.

    Kontaktblutungen durch Infektionen

    Auch Infektionen können die Ursache dafür sein, dass es zu Kontaktblutungen kommt. Chlamydien, Trichomonaden und auch Mykoplasmen treten vor allem häufig bei Frauen auf, die schon ein Kind geboren haben und Frauen, die schon einmal an der Gebärmutter operiert wurden, sind anfällig für Infektionen und damit auch für Kontaktblutungen. Nach operativen Eingriffen und nach der Entbindung können die Krankheitserreger schneller eindringen und sich dann ausbreiten. Wenn der Arzt die Diagnose Infektion stellt, dann ist die Behandlung in der Regel kein Problem, denn Infektionen werden heute erfolgreich mit Antibiotika behandelt.

    Zwischenblutung oder Kontaktblutung – wo ist der Unterschied?

    Immer wenn Blutungen außerhalb der monatlichen Regel auftreten, dann kann es sich entweder um eine Kontaktblutung oder aber um eine sogenannte Zwischenblutung handeln. Unterschieden werden die Zwischenblutung und die Kontaktblutung in der Farbe und in der Konsistenz. Während das Blut bei einer Zwischenblutung dunkel gefärbt und eher zäh fließend ist, ist das Blut bei einer Kontaktblutung hell und dünnflüssig. Auch wenn ein gelblicher Schleim eine Zwischenblutung begleitet, dann ist das keine Seltenheit. Die Dauer der Blutungen gibt ebenfalls Aufschluss darüber, ob es eine Zwischen- oder eine Kontaktblutung ist. Eine Kontaktblutung dauert nicht so lange, eine Zwischenblutung aber kann sehr hartnäckig sein und über Tage dauern.

    Zwischenblutungen werden nicht durch zu leidenschaftlichen Sex ausgelöst, hier sind oftmals Entzündungen der Eileiter daran schuld, wenn es zu Blutungen kommt. Sollte eine Blutung länger dauern, schmerzhaft sein und immer wenn das Blut dunkelrot und zäh fließend ist, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, denn Zwischenblutungen können unter Umständen gefährlich sein.

    Wenn Blutungen außerhalb der Regel auf die leichte Schulter genommen werden, dann kann das im schlimmsten Fall lebensgefährlich werden, denn Blutungen sind auch ein Symptom für Gebärmutterhalskrebs. Vor allem wenn die Blutungen zusammen mit Schwellungen an den Beinen auftreten, dann muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

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  • Hausgeburt oder Klinik – was ist sicherer?

    Hausgeburt oder Klinik – was ist sicherer?

    In früheren Zeiten war eine Hausgeburt normal, kaum eine Frau ging zur Entbindung in ein Krankenhaus. Damals war die Hausgeburt aber auch immer ein Risiko und die Sterblichkeit bei Neugeborenen war hoch. Die Geburt in der Klinik kam immer mehr in Mode, denn dort war anders als bei einer Hausgeburt nicht nur die Hebamme, sondern auch ein Arzt bei der Geburt dabei. Heute ist die Geburt zu Hause wieder aktuell, denn immer mehr Frauen wollen ihr Kind in der vertrauten Umgebung der eigenen vier Wände zur Welt bringen.

    Welche Art der Entbindung ist für welche Frau zu empfehlen? Wann ist eine Hausgeburt eine gute Wahl und wann ist eine Frau besser beraten in ein Krankenhaus zu gehen, um ihr Kind zur Welt zu bringen?

    Besser als ihr Ruf ist die Hausgeburt

    In der Regel bevorzugen Frauen für die Entbindung eine Klinik, weil dort Mutter und Kind medizinisch bestens versorgt werden. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland über 700.000 Kinder geboren und fast 95 % der Geburten fanden in einem Krankenhaus statt. Knapp 3 % der Mütter entschieden sich für eines der 60 Geburtshäuser, die es in Deutschland gibt und 2 % brachten ihr Kind zu Hause auf die Welt. Dass das Krankenhaus aber nicht immer die beste Wahl ist, das zeigt eine Studie der Fachzeitschrift „British Medical Journal“. Wenn es sich um eine unkomplizierte Geburt handelt, dann gibt es zwischen der Hausgeburt und der Geburt in einer Klinik keinen Unterschied mehr.

    Die Hausgeburt ist besser als ihr Ruf, denn wenn keine Komplikationen zu erwarten sind, dann kann eine Frau ohne Probleme mit der Hilfe einer Hebamme ihr Kind zu Hause ebenso sicher und schnell zur Welt bringen. In Deutschland gab es unter den 90.000 Geburten des Jahres 2013 die zu Hause stattfanden, keine nennenswerten Schwierigkeiten. Kinder, die zu Hause zur Welt kamen, waren ebenso fit wie die Kinder, die in einem Kreißsaal geboren wurden, sie hatten die gleichen guten Werte, wenn es um die Atmung, die Herzfrequenz, um die Farbe und auch um die Reflexe und die Muskelspannung ging.

    Was spricht für die Hausgeburt?

    Viele Frauen fürchten sich vor der oftmals kalten und unpersönlichen Atmosphäre eines Krankenhauses und vor der Routine, die sie auch im Kreißsaal erwartet. Vor allem wenn es um eine Geburt an einem Wochenende geht, dann haben viele Angst, dass kein Arzt da ist oder zu spät gerufen werden kann. Diese Probleme gibt es bei einer Hausgeburt nicht, denn wenn der Geburtstermin feststeht, dann ist auch eine Hebamme rechtzeitig vor Ort.

    Was Frauen an einer Hausgeburt besonders schätzen, das ist die gemütliche und heimelige Atmosphäre der eigenen vier Wände. Das sorgt für Sicherheit und Geborgenheit, und auch zu Hause können Frauen begleitet von ihrer Hebamme, das Kind zum Beispiel auch im Wasser zur Welt bringen. Studien haben bewiesen, dass Frauen bei einer Hausgeburt weniger verkrampft sind als bei einer Klinikgeburt und die Wehen leichter ertragen konnten, als das in einem Kreißsaal der Fall war.

    Die Vorteile der Klinikgeburt

    Wer in einer Klinik entbindet, der hat alle modernen medizinische Geräte, viel Personal und auch einen OP-Saal in der Nähe, falls es Komplikationen gibt, die einen Kaiserschnitt notwendig machen. Dazu kommt, dass die meisten Kliniken eine Neugeborenen-Intensivstation haben, wo die Kinder optimal versorgt werden. Viele Krankenhäuser bieten den Frauen heute eine intime Atmosphäre an, es gibt spezielle Geburtszimmer, die wie normale Schlafzimmer eingerichtet sind und in denen Frauen entspannt, aber immer sicher ihr Kind zur Welt bringen können.

  • Myome – Was ist das genau?

    Myome – Was ist das genau?

    Was sind Myome?

    Myome in der weiblichen Gebärmutter kommen bei fast jeder zweiten Frau vor. Es handelt sich hierbei um eine gutartige Tumorerkrankung beziehungsweise Gebärmuttergeschwulst, die, je nach Größe der Myome, bis hin zu Schwierigkeiten in der Schwangerschaft oder gar Unfruchtbarkeit führen kann. Allgemein heißt es in der Gesundheit, dass sie nicht behandelt werden müssen, solange sie keine Schwierigkeiten machen. Diese können dauerhafte und extrem starke Regelblutungen sein mit einhergehenden Schmerzen. Dann sollte unbedingt der Frauenarzt aufgesucht werden für eine genaue Abklärung, wie die weitere Vorgehensweise ist. Die Behandlungsmethoden von Myomen ist mittlerweile vielseitig und individuell auf die Frau abgestimmt.

     Operation bei Myome

    Während früher nur eine Totaloperation in Frage kam, die heute aber längst nicht mehr alle Frauen bevorzugen, sind die Behandlungsmethoden heute vielseitiger geworden. Darunter sind einige neuere Methoden, die zwar nicht für jede Frau durchführbar sind, aber dennoch eine gute Chance bieten. Zum einen gibt es die gebärmuttererhaltenden Behandlungsmethoden. Eine Methode davon ist die Myombehandlung mit fokussiertem Ultraschall, welche im MRT-Gerät durchgeführt wird. Diese ist schmerzfrei, da die Myome mittels Ultraschallstrahlen weggeschmolzen werden. Lediglich eine Rötung im Bauchbereich durch die Wärme kann vorkommen. Bei dieser neuen Methode wird im Vorwege abgeklärt, ob die Frau sich für diese Behandlung eignet. Wichtig dafür ist die Lage des Myoms, denn es dürfen keine anderen Organe wie zum Beispiel der Darm in unmittelbarer Nähe liegen, damit es nicht zu Komplikationen kommt. Die Untersuchung erfolgt ebenfalls mittels einer Magnetresonanztomographie, mit der die genaue Lage des Myoms ermittelt wird. Der Vorteil der Myombehandlung mit fokussiertem Ultraschall ist die Tatsache, dass die Frau innerhalb weniger Tage wieder komplett einsatzbereit ist und ganz normal ihrem Alltag nachgehen kann.

     Myomentfernung geht auch ohne Operation

    Eine andere Methode der Myomentfernung ohne Operation, ist die Methode der Myomembolisation. Hierbei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, der zumeist ambulant durchgeführt wird. Das Ziel dieser Methode ist die Tatsache, dass die Blutversorgung der Myome unterbunden wird, so dass sie schrumpfen und somit keine Beschwerden verursachen können. Unter lokaler Betäubung wird ein Katheder von der Leiste bis in die blutversorgenden Gefäße der Myome geführt. Dabei werden kleine Kügelchen aus Polyvinyl in die Gefäße eingebracht, die sie verschließen sollen. Diese Methode ist sehr schonend für die Patientin, die Verkleinerung dauert allerdings einige Monate, bis dann eine enorme Verbesserung der Beschwerden sowie eine Steigerung der Lebensqualität spürbar ist. Ob diese Behandlung durchführbar ist, dafür spielt hier auch die Größe sowie die Anzahl der Myome eine Rolle.

    Myomentfernung mit LASH-Methode

    Eine weitere noch recht neue Methode der Myomentfernung ist die sogenannte LASH-Methode (laparoskopische suprazervikale Hysterektomie), bei der zwar die Gebärmutter mit den Myomen entfernt wird, aber die Eierstöcke sowie der Gebärmutterhals erhalten bleiben. Hier kommt es auf die Größe der Myome an, aber mittlerweile ist die Medizin soweit fortgeschritten, auch bei sehr großen Myomen mittels dieser Schlüssellochmethode die Gebärmutter entfernen zu können. Vorraussetzung ist allerdings, dass es bisher keine Unterleibskrebsanzeichen gegeben haben darf, damit der Gebärmutterhals erhalten bleibt. Diese Methode ist sehr schonend, da lediglich drei kleine Bauchschnitte gemacht werden müssen. Die Patientin kann nach wenigen Tagen bereits wieder entlassen werden und ist nach einigen Wochen einsatzbereit