Schlagwort: Schwangerschaftswoche

  • Kalorienbedarf ausrechnen

    Kalorienbedarf ausrechnen

    Das Geheimnis der gesunden Ernährung ist unmissverständlich auch mit Ihrem Kalorienbedarf verbunden. Alles, was wir über den Tag hinweg zu uns nehmen, bringt eine bestimmte Anzahl Kalorien mit. Das Prinzip ist also recht einfach. Je weniger Kalorien Lebensmittel haben, desto mehr können Sie davon noch zu sich nehmen. Ganz so simpel wollen wir die Rechnung nicht aufstellen und in diesem Artikel herausfinden, wie Sie Ihren Kalorienbedarf ausrechnen.

     

    Wie viele Kalorien verbraucht der Körper am Tag?

    Ob Sie es glauben oder nicht, tatsächlich verbrauchen Sie auch Kalorien, wenn Sie schlafen, sitzen oder nur mit dem Finger wackeln. Machen wir nun einen direkten Vergleich zu körperlich anstrengenden Belastungen, fällt jedoch eine enorme Spanne auf. Möchten wir folgerichtig gemeinsam den Kalorienbedarf ausrechnen, spielen

    • der Kalorienverbrauch,
    • das Geschlecht,
    • das Alter und Gewicht sowie
    • die Größe eine ausschlaggebende Rolle.

     

    Der jeweilige Kalorienverbrauch setzt sich wiederum aus dem Bedarf und Grundumsatz zusammen. Möchten Sie abnehmen oder auf lange Sicht Ihre Ernährung umstellen, ist es von unmittelbarer Bedeutung, diese Werte pro Tag zu kennen.

     

    Wie setzt sich Ihr Kalorienbedarf zusammen?

    Kommt es zu einem Kalorienbedarf von zum Beispiel 2200 kcal und Sie decken diese Mengen vollständig ab, werden Sie Ihr aktuelles Gewicht halten. Kommt es dauerhaft zu einem Überschuss und nehmen Sie mehr Kalorien auf, als Sie verbrauchen, werden Sie an Gewicht zulegen. Erst wenn der Kalorienbedarf nach unten geht – um ca. 500 kcal – ist es möglich, Stück für Stück gesund abzunehmen.

     

    Grundumsatz: Unter diesem Umsatz ist die Menge an Kalorien zu verstehen, die ein Körper in vollkommenem Ruhezustand verbraucht. Einzig und allein um seine Lebensfunktionen am Laufen zu behalten. Schlussendlich wird dieser Umsatz durch individuelle Faktoren, wie das Alter, das Gewicht und den körperlichen Status, bestimmt. Gerade in fiebrigen und kränkelnden Zuständen kann der Grundumsatz steigen, wie auch bei einer erhöhten Muskelmasse.

     

    Leistungsumsatz: In diesen Bereich fällt die Energie, die aktiv durch Bewegung verbraucht wird. Zweifelsohne entscheidet das Bewegungs-Level über die Höhe des Leistungsumsatzes. Dementsprechend macht es einen Unterschied, ob Sie über den gesamten Tag im Büro sitzen und sich nur wenige Male in der Woche leicht bewegen oder ob Sie aktiv einem Sport nachgehen.

     

    Dieser Ausführungen dürften deutlich gemacht haben, dass pauschale Empfehlungen, wie zum Beispiel 2000 kcal am Tag zu sich zu nehmen, keinen Sinn machen. Um den eigenen Kalorienverbrauch oder eine Diät voranzutreiben, spielt vor allen Dingen die Thermogenese eine ausschlaggebende Rolle. Hier möchte man den Energieumsatz optimieren, was sich auch positiv auf die Speicherung der zugeführten Nährstoffe auswirkt.

     

    Menschen mit erhöhtem Grundumsatz

    Menschen mit einem erhöhten Kalorienbedarf können dementsprechend auch eine höhere Kaloriensumme zu sich nehmen. Besondere Beachtung gilt dabei der Gruppe der Schwangeren oder der Frauen in der Stillzeit sowie Personen, die unter bestimmten Krankheit oder massiven Stress leiden:

     

    • Schwangerschaft: Ab der 22. Schwangerschaftswoche steigt der Grundumsatz um ca. 10 %.
    • labile und erregbare Menschen: Auf Grundlage von erhöhtem Stress und Belastungen sowie psychischen Erregungszuständen kommt es auch zu einem erhöhten Einsatz der Muskelbewegung.
    • Schilddrüsenüberfunktion: Steigt der Grundumsatz im Vergleich zum normalen Zustand, liegt in vielen Fällen eine Überfunktion der Schilddrüse vor.
    • Fieber: In Fieberzuständen produziert der Körper im Inneren enorme Wärme, das kann tatsächlich den Grundumsatz um bis zu 40 % steigern.
    • Menstruation: Bei Frauen vor der Menstruation steigt ebenso der Grundumsatz, wohingegen dieser im zeitlichen Verlauf wieder abfällt.

     

     

    Fazit: So berechnen Sie den Kalorienbedarf

    Möchten Sie den Kalorienbedarf berechnen, sollten Sie alle Ihre individuellen Daten bereithalten. Wir wissen nun, dass sich der Kalorienbedarf aus dem Grundumsatz und dem Energieumsatz zusammensetzt und folgerichtig über Bewegung und körperliche Aktivitäten heraufgesetzt wird. Kommt es hingegen zu einer ungewöhnlichen Erhöhung des Grundumsatzes, können organische Ursachen, Schwangerschaft oder Fieber sowie hormonbedingte Veränderungen die Ursache sein.

     

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  • Anzeichen einer Schwangerschaft

    Anzeichen einer Schwangerschaft

    Die Anzeichen einer Schwangerschaft sind vielfältig

    Mit der Schwangerschaft beginnt eine aufregende Reise im Leben jeder Frau. Aber auch der Partner wird seine ganz eigenen Erfahrungen machen. Bevor die Glücksgefühle aber aufkommen, beginnt erst eine Zeit des Wartens und Hoffens. Es gibt viele Anzeichen für eine Schwangerschaft. Allerdings sind diese oft unsicher und können nicht eindeutig zugeordnet werden. Der menschliche Körper ist sehr komplex und spielt der Frau manchmal einen Streich.

     

    Sichere und unsichere Schwangerschaftszeichen

    Grundsätzlich kann zwischen sicheren, wahrscheinlichen und unsicheren Anzeichen für eine Schwangerschaft unterschieden werden. Die unsicheren Anzeichen können sich bereits vor Ausbleiben der Periode bemerkbar machen. Viele Frauen berichten, dass sie bereits kurz nach dem Eisprung gefühlt haben, dass es geklappt hat. Die weibliche Intuition sozusagen.

     

    Die unsicheren Anzeichen einer Schwangerschaft

    Müdigkeit und Stimmungsschwankungen

    Gerade zu Beginn einer Schwangerschaft werden viele Hormone produziert. So verdoppelt sich das HCG jeden Tag. Dieses Hormon ist für einen positiven Schwangerschaftstest zuständig und zeichnet hauptverantwortlich für die Müdigkeit und Stimmungsschwankungen am Anfang der Schwangerschaft. Aber auch das Progesteron steigt an, welches ebenfalls zu Stimmungsschwankungen führen kann.

     

    Schwindel

    Ungeklärter Schindel, ein niedriger Blutdruck, plötzliches Schwarzsehen – Kreislaufprobleme sind als erste Anzeichen einer Schwangerschaft normal. Auch hier sind die beiden Hormone HCG und Progesteron verantwortlich.

     

    Häufiger Harndrang und Ausfluss

    Zu Beginn und am Ende der Schwangerschaft kann die Frau einen vermehrten Harndrang verspüren. Dies liegt einerseits an den Hormonen, welche sich vermehrt bilden, aber auch an der Durchblutung.

     

    Der Unterleib der Frau wird gerade am Anfang der Schwangerschaft sehr gut durchblutet, um eine erfolgreiche Einnistung des Fötus in die Gebärmutter zu garantieren. Daher leiden viele Frauen auch an einem vermehrten Ausfluss. Der Zervixschleim (Gebärmutterschleim) wird dünnflüssiger und die Produktion wird erhöht. Der Sinn dahinter ist, dass eventuelle Keime in der Scheide ausgespült werden, welche dem heranreifenden Baby schaden könnten.

     

    Übelkeit und Ekel

    Ebenfalls durch die Hormone ausgelöste Symptome können Übelkeit, Erbrechen und Ekel vor bestimmten Lebensmitteln sein. Hierfür verantwortlich ist das schnell ansteigende Hormon HCG. Viele Frauen leiden vor allem am Morgen nach dem Aufstehen an der so genannten Schwangerschaftsübelkeit.

     

    Die Brüste verändern sich

    Viele Frauen bemerken als Anzeichen einer Schwangerschaft eine deutliche Veränderung der Brüste. Manche Frauen spüren lediglich ein Ziehen in den Brüsten, während andere unter Schmerzen und prallen, empfindlichen Brüsten leiden.

     

    Diese Schwangerschaftszeichen sind daher unsicher, weil viele Symptome auch kurz vor der Menstruation auftreten können. Der Zyklus der Frau verändert sich den ganzen Monat und kurz vor der Periode kommt es zu einem Anstieg des luteinisierenden Hormons. Dieses kann unsichere Schwangerschaftsanzeichen auslösen, ohne, dass eine Schwangerschaft besteht.

     

    Wahrscheinliche Schwangerschaftsanzeichen

    Die Brustwarzen verändern sich

    Auf Grund der ansteigenden Hormone kommt es zu einer stärkeren Pigmentierung der Brustwarzen. Die Frau kann beobachten, dass die Brustwarzen größer und dunkler werden.

     

    Linea nigra

    Die so genannte Linea nigra ist eine braune Linie zwischen dem Bauch und dem Schambereich. Im Falle einer Schwangerschaft kann diese auf Grund der stärkeren Pigmentierung sichtbar werden. Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, umso dunkler wird diese. Diese Linie ist immer vorhanden, denn sie ist eine Bindegewebsnaht. Diese ist jedoch nicht sichtbar, wenn die Frau nicht schwanger ist.

     

    Ausbleiben der Menstruation

    Auch das Ausbleiben der Periode gilt nur als sehr wahrscheinliches Anzeichen einer Schwangerschaft, denn dies kann viele verschiedene Ursachen haben. Auch bedeutet das Ausbleiben der Periode noch nicht, dass eine intakte Schwangerschaft vorliegt.

     

    Um den Zeitpunkt der zu erwarteten Menstruation herum hat sich der Fötus gerade erst in der Gebärmutter eingenistet. Es ist also noch nicht sicher, dass dieser sich auch problemlos weiterentwickeln wird. Ferner würde im Falle einer Eileiterschwangerschaft die Periode ebenfalls ausbleiben.

     

    Positiver Schwangerschaftstest

    Ein positiver Schwangerschaftstest bedeutet zwar eine Schwangerschaft, aber es muss keine intakte Schwangerschaft vorliegen. Der Schwangerschaftstest reagiert auf das Hormon HCG, welches sich ausschließlich während der Schwangerschaft im Körper der Frau bildet. Hält die Frau einen positiven Test in der Hand, kann dies aber auch eine Eileiterschwangerschaft oder eine Bauchhöhlenschwangerschaft bedeuten. Daher ist auch ein positiver Schwangerschaftstest nur ein wahrscheinliches Anzeichen für eine intakte Schwangerschaft.

     

    Sichere Anzeichen einer Schwangerschaft

    Es zählen nur wenige Anzeichen einer Schwangerschaft zu den sicheren Zeichen. Diese kann die Frau allerdings nicht selbstständig feststellen. Hierfür ist eine Untersuchung beim Facharzt notwendig.

     

    Fötus ist sichtbar

    Bereits in der 5. Schwangerschaftswoche kann der Facharzt einen Fötus im Ultraschall erkennen. Er wird feststellen, ob sich das Baby ordnungsgemäß in der Gebärmutter eingenistet und weiterentwickelt hat.

     

    Herztöne des Babys

    Etwa in der 7. Schwangerschaftswoche kann der Facharzt im Ultraschall den Herzschlag des Babys erkennen. Hörbar sind die Herztöne etwa in der 10. Schwangerschaftswoche. Dieses ist das erste richtige Anzeichen dafür, dass der Fötus sich eingenistet hat und am Leben ist.

     

    Kindsbewegungen

    Ebenso sind die Kindsbewegungen relativ früh erkennbar. Bereits in der 10. Schwangerschaftswoche turnt der Fötus in Mama´s Bauch und dies kann der Facharzt im Ultraschall nachweisen. Erst im zweiten Trimester, etwa um die 20. Schwangerschaftswoche, kann die werdende Mutter die Kindsbewegungen auch fühlen.

     

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  • Schwangerschaftsübelkeit – wie kommt es dazu und was man dagegen tun kann

    Schwangerschaftsübelkeit – wie kommt es dazu und was man dagegen tun kann

    Eine Schwangerschaft ist wohl eine der schönsten Zeiten im Leben einer Frau. Es ist aufregend und schön, denn viele neue Eindrücke werden gesammelt. Leider ist nicht immer alles positiv. Viele Frauen, um genauer zu sein 70 % der werdenden Mütter, leiden unter der Schwangerschaftsübelkeit. Wie sich diese äußert, dies ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Manche kämpfen mit diesem Symptom lediglich am Morgen, während andere immer wieder tagsüber unter Übelkeit leiden. Wieder andere Frauen nehmen die Schwangerschaftsübelkeit nur abends wahr. Warum kommt es zu diesem Symptom und was kann man dagegen tun?

    Die Ursache für die Schwangerschaftsübelkeit

    Die Übelkeit ist ein sehr unangenehmes Symptom in der Schwangerschaft. Die meisten Frauen berichten, dass sie unter der so genannten Morgenübelkeit am Anfang der Schwangerschaft leiden. Ärzte und Experten sind sich unschlüssig, warum es zu diesem Symptom kommt. Einige Spezialisten gehen davon aus, dass es mit dem Anstieg des Hormons HCG zu tun hat. Dieses Hormon tritt nur während der Schwangerschaft auf und verdoppelt sich am Anfang der Schwangerschaft täglich. Einige Experten sind sich daher sicher, dass dieser rasante Anstieg des Hormons die Übelkeit auslöst. Es wurde aber auch beobachtet, dass

    • Müdigkeit
    • Hunger und
    • Stress

     

    die Schwangerschaftsübelkeit verstärken können. Im Normalfall leiden die werdenden Mütter nur während der ersten zwölf Schwangerschaftswochen unter diesen Beschwerden.

     

    Ab wann kann das Symptom auftreten?

    Die Schwangerschaftsübelkeit ist eines der Symptome, welche recht früh auftreten können. Es gehört zu den frühen Schwangerschaftsanzeichen. Das liegt daran, dass der Körper der Frau bereits wenige Tage nach der Befruchtung das Hormon HCG bildet. Bekommen Frauen ihr erstes Kind, tritt dieses Symptom meist ab der fünften Schwangerschaftswoche auf, während mehr gebärende Frauen bereits ab der dritten Schwangerschaftswoche mit der Übelkeit zu kämpfen haben. Wann genau die Schwangerschaftsübelkeit auftritt, kann nicht pauschal gesagt werden. Denn so unterschiedlich, wie jede Frau ist, sind auch die Symptome während der Schwangerschaft.

     

    Was lässt sich gegen die Schwangerschaftsübelkeit tun

    Es gibt jede Menge Tipps, wie man die Übelkeit lindern kann. Was jedoch wirklich hilft, kann pauschal nicht gesagt werden. Jede Frau muss individuell für sich selbst herausfinden, welche Hausmittel oder Verhaltensweisen ihr helfen können, die Schwangerschaftsübelkeit zu lindern. Ein paar grundsätzliche Dinge können beachtet werden, welche eventuell helfen können.

     

    Kleine Portionen essen:

    Es kann sehr hilfreich sein, über den Tag verteilt kleine Portionen zu essen. Gerade wenn die werdende Mutter tagsüber öfter an Schwangerschaftsübelkeit leidet, kann dieses Verhalten dazu beitragen, diese zumindest zu minimieren. Leidet die Frau an der Morgenübelkeit, ist es ratsam, bereits im Bett eine Kleinigkeit zu essen. Noch vor dem Aufstehen können trockene Kekse oder eine Scheibe Brot wahre Wunder wirken.

     

    Gelüste beachten:

    Viele werdende Mütter berichten davon, dass sie gerade in der ersten Zeit der Schwangerschaft auf verschiedene Lebensmittel besonders große Lust haben. Es ist sinnvoll wirklich nur das zu essen, was einem gerade schmeckt. Egal, wie ungewöhnlich die Gelüste auch sein mögen – wenn die Frau das isst, was sie möchte, kann die Schwangerschaftsübelkeit ganz einfach gelindert werden.

     

    Ausreichend trinken:

    Genauso wichtig wie die ausreichende Nahrungsaufnahme ist auch der Flüssigkeitshaushalt. Viele Schwangere schaffen es nicht, während des Essens ausreichend zu trinken. Daher ist es wichtig, diese Menge tagsüber auszugleichen. Kalter Tee und Wasser mit Zitrone ist ein altes Hausmittel gegen die unbeliebte Schwangerschaftsübelkeit.

     

    Stress vermeiden:

    Gerade in der Schwangerschaft ist es wichtig, Stress zu vermeiden. Das Baby spürt, wenn Mama Stress hat, und fühlt sich unwohl. Aber auch der Körper der Mutter wird sehr schnell zeigen, wenn ihm der Stress zu viel wird. Dies kann sich in Form von starker Übelkeit zeigen.

     

    Alternativmedizin:

    Sollte die werdende Mutter unter sehr starker Übelkeit leiden und es scheint nichts dagegen zu helfen, so ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Aber auch alternative Methoden können angewandt werden. So kann die Akupressur eine deutliche Besserung der Symptome zeigen, aber auch homöopathische Medikamente, wie etwa Schüssler Salze können Abhilfe schaffen.

     

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  • Bin ich schwanger?

    Bin ich schwanger?

    Bereits nach wenigen Tagen einer Empfängnis können sich Symptome einer Schwangerschaft bemerkbar machen. Der Grund hierfür liegt in den Schwangerschaftshormonen. Diese bereiten den weiblichen Körper auf die fortlaufende Zeit vor. Dennoch übersehen viele Frauen die Anzeichen der Symptome und sind nach Monaten einer bestehenden Schwangerschaft überrascht über ihren Zustand.

     

    Merkmale einer Schwangerschaft

    Der Körper signalisiert schon vor einem Schwangerschaftstest, dass eine Empfängnis stattgefunden hat. Dank der Hormone werden alle notwendigen Körperfunktionen, um sich auf den Zustand einzustellen, aktiviert. Allerdings können sich die Symptome von Frau zu Frau unterscheiden. Da einige Anzeichen den Beschwerden während der PMS ähnlich sind, macht es das den Frauen schwierig, eine Schwangerschaft direkt zu erkennen. Nachfolgend haben wir körperliche Reaktionen auf eine Empfängnis aufgelistet.

     

    Körperliche Reaktionen bei einer möglichen Schwangerschaft

     

     

    Physisch:

    • Schmierblutungen: Vor allem Schmierblutungen sind der Grund, warum Frauen oftmals nicht merken, dass sie schwanger sind. Allerdings handelt es sich im Falle einer Schwangerschaft um sogenannte Einnistungsblutungen. Diese entstehen, wenn sich die befruchtete Eizelle an der Innenwand der Gebärmutter einnistet. Mit diesem Vorgehen können Unterleibskrämpfe, die denen der PMS ähneln, verbunden sein.
    • Körpertemperatur: Ein weiteres Anzeichen für eine Schwangerschaft besteht in einer erhöhten Körpertemperatur. Während des Zyklus variiert die Temperatur. Erkenntlich ist an der Höhe der Gradzahl vor allem der Eisprung. Bei diesem steigt die Körpertemperatur um etwa 0,5 Grad an. Im Normalfall pendelt sich der Körper anschließend wieder bei 36,5 bis 37 Grad ein. Liegt eine Schwangerschaft vor, bleibt die erhöhte Temperatur bestehen.
    • Spannungen in der Brust: Des Weiteren geht mit einer Schwangerschaft oft ein Ziehen in der Brust einher. Es kann zu Berührungsempfindlichkeiten kommen. Darüber hinaus kommt es in der Regel durch den Hormonanstieg zu einer Anschwellung der Brust und die Brustwarze verdunkelt sich.
    • Schwache Blase: Auch eine schwache Blase kann ein Anzeichen für eine Schwangerschaft sein. Mit zunehmenden Verlauf wird der Bauch rundlich und weich. Damit einhergehend ist ein verstärkter Druck auf die Blase. Dieser wird durch das Progesteron, das zur Entspannung der Muskulatur im Bauchraum führt, ausgelöst.
    • Übelkeit: Gerade in den Morgenstunden leiden Schwangere oft an Übelkeit. Die sogenannte Morgenübelkeit kann allerdings auch mittags oder abends auftreten. In der Regel vergeht dieses Symptom nach den ersten drei Monaten, da sich der Körper an den Zustand und die verstärkte Hormonausschüttung gewöhnt hat.
    • Kreislauf: Eine Schwangerschaft kann sich zudem auf den Kreislauf auswirken. Viele Frauen kämpfen während der Schwangerschaft mit niedrigem Blutdruck. Die Folge besteht in Schwindelanfällen. Auch Stimmungsschwankungen sind keine Seltenheit. Die Ursache hierfür besteht in den Hormonen, die zusätzlich ausgeschüttet werden.
    • Fehlende Periode: Das wohl bekannteste Anzeichen einer Schwangerschaft besteht im Ausbleiben der Periode. Gerade bei Frauen, die sonst einen zuverlässigen Zyklus haben, stellt die fehlende Regelblutung ein deutliches Signal dar.

    Psychisch:

    • Müdigkeit: Ebenfalls dem Monatszyklus ähnelt das Symptom der Müdigkeit. Kurz vor und während der Periode fühlen sich viele Frauen häufig angeschlagen. Allerdings kann eben jene Müdigkeit ein Anzeichen für eine Schwangerschaft sein.
    • Geruchsempfindlichkeit: Bei vielen Schwangeren macht sich auch eine empfindliche Nase breit. Gerüche, die zuvor genossen wurden, können in einer Schwangerschaft zu Übelkeit und Brechreiz führen.
    • Hungerattacken: Ebenso hört man immer wieder, dass Frauen, die ein Kind in sich tragen, sogenannte Heißhungerattacken haben. Vor allem Essiggurken gelten als typische Gelüste von Schwangeren. Oftmals werden in dieser Zeit Dinge konsumiert, die zuvor keinen besonderen Anklang gefunden haben. Experten vermuten, dass der Körper mit den Heißhungerattacken einen Nährstoffmangel ausgleichen will.

     

    Tests, um eine Schwangerschaft zu erkennen

    Besteht der Verdacht einer Schwangerschaft, können Schwangerschaftstests, die in jedem Drogeriemarkt erhältlich sind, gemacht werden. Jedoch sind diese nicht zu 100 % verlässlich. Auch Frühtests, welche bereits eine Woche nach der Empfängnis Klarheit verschaffen sollen, müssen nicht zuverlässig sein. Gerade in diesem früheren Stadium lassen sich die Schwangerschaftshormone HCG nicht eindeutig messen. Somit kann das Testergebnis negativ ausfallen, obwohl eine Schwangerschaft vorliegt.

     

    Arztbesuch wichtig

    In jedem Fall sollte bei einem Verdacht der Frauenarzt aufgesucht werden. Dieser ist nicht nur in der Lage, Tests durchzuführen. Auch wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Mit dieser kann der Frauenarzt eindeutig erkennen, ob sich eine befruchtete Eizelle in die Gebärmutter eingenistet hat. Darüber hinaus kann der Frauenarzt anhand des Ultraschalls die Schwangerschaftswoche bestimmen und erstellt einen Mutterpass. Ebenso verteilt der Arzt entsprechende Vorsorgetermine, bei denen der Herzschlag des Kindes sowie die Blutwerte der Mutter kontrolliert werden und Bilder der Kindsentwicklung erstellt werden.

     

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  • Frühschwangerschaft – zwölf Wochen Freude, Furcht und Glück

    Frühschwangerschaft – zwölf Wochen Freude, Furcht und Glück

    Die Frühschwangerschaft ist der gefährlichste Teil der Schwangerschaft, in den ersten Wochen ist das Risiko besonders groß, eine Fehlgeburt zu erleiden und in der frühen Schwangerschaft sind die Beschwerden sehr stark – diese Aussagen bestimmen noch heute das Bild, wenn es um die ersten zwölf Wochen einer Schwangerschaft geht. Diese Aussagen stammen aber noch aus Großmutters Zeiten, denn die Frauen von heute genießen diese ersten Wochen und sie verschwenden wenig Gedanken an das, was eventuell passieren könnte. Aber wie gefährlich ist die Zeit der Frühschwangerschaft wirklich und wie stark sind die Beschwerden während dieser so aufregenden und spannenden Zeit?

    Die ersten Anzeichen einer Frühschwangerschaft

    Jede Schwangerschaft wird in drei Abschnitte unterteilt, das sogenannte Trimenon, und das erste dieser Drittel wird als Frühschwangerschaft bezeichnet. In diesen zwölf Wochen muss der Körper der Frau Höchstleistungen vollbringen und das erste Anzeichen ist in den meisten Fällen das Ausbleiben der Regel. Wenn die Periode ausbleibt, dann wird es Zeit, in der Apotheke einen Schwangerschaftstest zu kaufen oder zum Frauenarzt zu gehen, der dann einen entsprechenden Test macht. Frauen, die bereits ein Kind geboren haben, merken meist sehr früh, dass sich der Körper verändert. In der Frühschwangerschaft spannen plötzlich die Brüste, die Haut sieht anders aus und viele Frauen sind in dieser Phase besonders häufig sehr müde.

    Das Baby meldet sich

    Bei den meisten Frauen wird die Schwangerschaft zwischen der sechsten und der siebten Schwangerschaftswoche festgestellt. Durch Blut- und Urintests wird die Schwangerschaft dann quasi amtlich und der Arzt wird eine erste Ultraschalluntersuchung machen, um genau sagen zu können, wann der Geburtstermin sein wird. In der Frühschwangerschaft erlebt nicht nur die werdende Mutter viele Veränderungen, auch das Kind entwickelt sich in einem fast schon rasanten Tempo. Die Organe wachsen in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft und da das Herz recht früh mit seiner Entwicklung beginnt, sind bei einem Ultraschall zum ersten Mal auch die Herztöne des Babys deutlich zu hören.

    Die Symptome im ersten Drittel

    Im Körper einer werdenden Mutter tobt im ersten Drittel der Schwangerschaft ein wahres Chaos. Wie aus heiterem Himmel treten plötzlich Symptome auf, die bislang vollkommen unbekannt waren. Viele Frauen sind einfach nur müde, andere sind unglaublich erschöpft. Das Kind entzieht der Mutter all ihre Energie und in diesem Zustand ist es immer eine gute Idee, sich auszuruhen und zu entspannen. Übelkeit gehört ebenso zu den Beschwerden in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft, und diese Übelkeit beschränkt sich nicht nur auf den Morgen, auch mittags und sogar nachts kann es passieren, dass die Schwangere sich erbrechen muss. Melissen- und Kamillentee kann eine gute Waffe im Kampf gegen die Übelkeit sein, die meistens im zweiten Drittel ganz verschwindet.

    Gerüche und Genüsse

    Heißhunger auf Speisen, die man sonst nicht anrühren würde und Speisen, die überhaupt nicht zueinander passen – in der Frühschwangerschaft ist es vollkommen normal, wenn der saure Hering mit dem Schokoladeneis kombiniert wird. Frauen, die ständig Appetit auf Rote Bete haben, sollten einen Bluttest machen lassen, denn dieser Heißhunger kann ein Anzeichen für Eisenmangel sein. Ansonsten sollten schwangere Frauen einfach das essen, was ihnen besonders gut schmeckt. Wenn der Duft des Lieblingsparfüms plötzlich Übelkeit auslöst, dann ist das in der Frühschwangerschaft ganz normal und kein Grund zur Sorge. Auch eine Abneigung gegen Fleisch gehört zu den Dingen, die in der frühen Schwangerschaft vorkommen können, denn die Sinne, in diesem Fall der Geruchssinn, sind in den ersten Wochen einer Schwangerschaft besonders geschärft. Sollte es im ersten Drittel der Schwangerschaft jedoch zu Blutungen kommen, dann muss sofort der Arzt aufgesucht werden. Zwar bedeutet nicht jede Blutung auch eine Fehlgeburt, aber in dieser sensiblen Zeit der Schwangerschaft sollte nichts dem Zufall überlassen werden.

    Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

  • Abort – Immer mehr Schwangerschaften enden frühzeitig

    Abort – Immer mehr Schwangerschaften enden frühzeitig

    Abort – ein unschönes Wort, das immer mehr Frauen von ihren Arzt hören. Abort bedeutet, eine Frau hat in den ersten drei Monaten ihr Kind verloren, erst ab der zwölften Schwangerschaftswoche sprechen die Ärzte von einer Fehlgeburt. Mittlerweile sind es 30 % bis 40 % aller schwangeren Frauen, die schon früh ihr Kind verlieren, und für die meisten bedeutet das einen großen Verlust.

    Eine emotionale Bindung

    Die ersten drei Monate einer Schwangerschaft waren und sind eine kritische Zeit und viele Paare trauen sich in diesem Zeitraum nicht, die Schwangerschaft publik zu machen. Im Unterschied zu früheren Zeiten wissen Frauen heute schon sehr früh, dass sie in anderen Umständen sind und bauen so eine emotionale Bindung zu ihrem Baby auf. Schon ab der sechsten Woche kann der Arzt heute auf dem Ultraschall das Baby sehen, und wo noch vor einigen Jahren nur ein Rauschen war, ist heute ein kleiner Mensch in 3D zu sehen.

    Professionelle Hilfe

    Frauen, die in früheren Zeiten einen Abort hatten, wussten vielfach nicht einmal, dass sie schwanger waren, und hatten entsprechend auch keine Probleme, wenn sie das Kind verloren haben. Kommt es heute zu einem Abort, dann kann das zu großen psychischen Problemen führen. Nach dem Abort rauschen die Hormone buchstäblich in den Keller und die Trauer um das ungeborene Kind kann schnell in einer ernst zu nehmenden Depression enden. Neue Studien belegen, dass sich viele Frauen die Schuld daran geben, dass die Schwangerschaft durch einen Abort unterbrochen wurde und es dauert oftmals mehrere Monate, bis das seelische Gleichgewicht wieder hergestellt werden kann.

    Nicht sofort wieder schwanger werden

    Ärzte und Psychologen raten Frauen, wenn sie einen Abort hatten, davon ab, direkt wieder den Versuch zu unternehmen, schwanger zu werden. Es sollten mindestens zwei Monate vergehen, denn die Gebärmutter braucht diese Zeit, um sich von der unterbrochenen Schwangerschaft komplett zu erholen.

    Bild: © Depositphotos.com / dimaberkut