Schlagwort: Schweißdrüsen

  • Schweißfüße verhindern – so klappt es

    Schweißfüße verhindern – so klappt es

    Schweißflecken an sich sind schon unangenehm, richtig peinlich wird es aber erst an den Füßen. Die sogenannten Schweißfüße stören nicht nur den Betroffenen, auch die Umgebung bekommt das mit. Der Schweiß selbst ist jedoch eine wichtige Schutzmaßnahme des Körpers, es hilft ihm bei warmen Temperaturen abzukühlen. Mit dem Geruch muss aber glücklicherweise niemand leben, diverse Tipps versprechen Abhilfe. Die Wirkung variiert natürlich von Mensch zu Mensch, auch haben Männer mehr Schweißdrüsen an den Tretern.

    Gute Hygiene als Grundelement

    Wer mit Käsefüßen zu kämpfen hat, der sollte vor allem auf eine gute Hygiene achten. Der Schweiß selbst ist nämlich geruchlos, es sind die Bakterien, die diesen zersetzen und dafür verantwortlich sind. Sie lieben feuchtwarme Haut und produzieren unter anderem Buttersäure. Mit Seife täglich Waschen, so sieht eine gute Grundpflege aus. Wichtig ist auch, dass zwischen den Zehen gearbeitet und überflüssige Hornhaut entfernt wird.

    Die richtigen Schuhe

    Wenn jemand tagsüber Schuhe anhaben muss, der sollte unbedingt auf natürliche und atmungsaktive Materialien achten. Leder wäre zum Beispiel eine Option, die stets vor Plastik- oder Kunstschuhen stehen sollte. Außerdem müssen die Schuhe locker und bequem sitzen. Ideal wären freilich offene Schuhe, da der Schweiß so sofort verdunsten kann.

    Einlegesohlen

    In manchen Fällen können auch Einlegesohlen helfen. Es dürfen allerdings nicht irgendwelche sein, denn auch hier ist das Material das A und O. Aktivkohle oder Leder, mit diesen beiden Möglichkeiten ist man bestens bedient. Ein Geheimtipp ist übrigens Zedernholz, es wird von vielen Betroffenen empfohlen.

    Deos

    Nicht nur für die Achseln gibt es Deos, auch Produkte gegen Fußschweiß sind auf dem Markt. Sie sollten unbedingt mit Aluminiumchlorid angereichert sein. Ihre Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass sich die Poren verschließen und keine Schweißbildung möglich ist. Weitere Optionen sind Lotion und Puder.

    Fußbad

    Häufig werden Fußbäder mit Käsefüßen in Verbindung gebracht. Ihre Zusätze (wie Apfelessig oder Teebaumöl) helfen zwar tatsächlich, doch dies ist nur bei regelmäßiger Anwendung der Fall. Ein einmaliges Fußbad hätte demnach lediglich eine begrenzte Wirkung.

    Arzt um Rat fragen

    Helfen all die genannten Tipps nichts, dann sollte sich niemand vor dem Gang zum Hautarzt scheuen. Es ist möglich, dass der starke Schweißgeruch ein Anzeichen einer Krankheit oder von unausgewogener Ernährung ist. Beides ist nicht schön und sollte man unbedingt von einem Mediziner anschauen lassen.

     

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • Stimmt das – schwitzen Männer mehr als Frauen?

    Stimmt das – schwitzen Männer mehr als Frauen?

    Eine völlig natürliche Funktion des menschlichen Körpers ist das Schwitzen. Hierdurch kommt es zur Regulation der Körpertemperatur. Dabei ist der Mensch mit rund vier Millionen Schweißdrüsen ausgestattet. Männer sollen angeblich mehr schwitzen als Frauen. Ist dem wirklich so?

     

    Warum wir schwitzen

    Durch dasTranspirieren findet die Temperaturregelung statt. Zudem kommt es zur Abgabe überschüssiger Wärme. Andererseits bewirkt Schweiß über den menschlichen Geruchssinn eine Signalwirkung. Laut einer Studie eines internationalen Forscherteams kann der Geruch von Schweiß einerseits für ein Glücksgefühl anderer Menschen sorgen. Auf der anderen Seite jedoch kann Schweiß auch unangenehm riechen.

     

    Unterschiedliche Ursachen für das Schwitzen

    Eine Vielzahl von Schweißdrüsen befinden sich beim Menschen in den Bereichen der

    • Achselhöhle
    • Fußsohlen
    • Handflächen

     

    Daraus ist bereits ersichtlich, weshalb manche Menschen feuchte Hände oder Schweißfüße haben.

     

    Ferner schwitzen wir bei auftretenden Ängsten, Lampenfieber und wenn wir nervös sind. Aber auch verschiedene Erkrankungen, Essgewohnheiten oder hormonelle Faktoren spielen eine entscheidende Rolle. Nicht selten steht die Behauptung im Raum, Männer transpirieren stärker als Frauen.

     

    Männer transpirieren nicht stärker als Frauen

    Forscher der University of Wollongong – Australien und des Mie Prefectural College of Nursing aus Japan fanden in einer Studie heraus, dass Männer wie Frauen gleich viel schwitzen.

    Eine Studie von Forschern der „University of Wollongong“ (UOW) in Australien und Kollegen des „Mie Prefectural College of Nursing“ in Japan hat gezeigt, dass Frauen genauso viel transpirieren wie Männer.

     

    Menschen kleineren Wuchses verfügen über mehr Oberfläche je Kilogramm Körpergewicht als größere Personen. Aus diesem Grund kühlen diese sich effizienter ab. Dahingegen müssen größere Menschen für den gleichen Effekt mehr schwitzen. Da Frauen im Durchschnitt kleinwüchsiger als Männer sind, schwitzt eine Frau gleicher Größe vermutlich weniger als ein Mann.

     

    Somit zeigt sich, dass Frauen wie auch Männer gleichermaßen ihre Körperwärme regulieren. Zwischen beiden Geschlechtern bestehen kaum Unterschiede der Transpiration betreffend. Nicht das Geschlecht ist entscheidend, sondern die Körpergröße.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Wann besteht eine mögliche Ansteckungsgefahr?

    Wann besteht eine mögliche Ansteckungsgefahr?

    Ansteckungsgefahr besteht immer dann, wenn an einer ansteckenden Krankheit erkrankte Personen mit gesunden Menschen zusammentreffen. Ein bekanntes Beispiel sind die grippalen Infekte in der kalten Jahreszeit.

     

    Man unterscheidet zwischen Tröpfchen- und Schmierinfektionen, wobei die Erkältung zum Beispiel zu den Infektionen gehört, die per Händedruck und Anniesen, also auf beiden Wegen übertragen werden kann. Dies zählt zu den direkten Ansteckungsmöglichkeiten.

     

    Bei der indirekten Ansteckung ist ein Überträger erforderlich, wobei die Infektion von einem erkrankten Tier über einen Zwischenwirt auf den Menschen übertragen wird, zum Beispiel der Fuchsbandwurm, der den Fuchs als Überträger nutzt.

     

    Ansteckungsgefahr besteht bei Übertragung eines Erregers über die Haut, die Schleimhäute, die Atemwege, den Harn- oder Genitaltrakt sowie während der Schwangerschaft im Rahmen einer Ansteckung des ungeborenen Kindes. Die entstehenden Infektionen können viraler, bakterieller oder anderer Ursache sein. Bei den Erregern, von denen eine Ansteckungsgefahr ausgeht, kann es sich auch um Prionen, Protozoen, Würmer, Parasiten, Pilze oder Algen handeln.

     

    Viele Hautkrankheiten, wie Schuppenflechte oder Akne inversa sehen zwar unschön aus, sind aber nicht ansteckend.

     

     

    Was versteht man unter Akne inversa?

    Bei der Akne inversa handelt es sich um eine Talgdrüsenentzündung. Sie findet sich an der äußeren Wurzelscheide von Haarfolikeln. Zumeist findet man diese Erkrankung in der Achselregion, im Bereich des unteren Rückens oberhalb des Hinterns, im Schamhaarbereich oder in der Leistengegend, jedoch kann auch das Kopfhaar betroffen sein.

     

    An Akne inversa können sowohl Frauen als auch Männer erkranken, wobei Männer häufiger im Bereich des unteren Rückens mit der Erkrankung zu kämpfen haben. Die Krankheit kann erstmals in der Pubertät auftreten, jedoch können Erkrankungen in jedem Lebensalter auftreten, sogar bis ins hohe Alter hinein.

     

    An den Ursachen für Akne inversa wird noch geforscht. Bis jetzt wurde eine Reihe von Einflüssen festgestellt, welche zum Auftreten der Krankheit führen oder ihren Verlauf fördern. Dazu zählen Rauchen, Übergewicht, Zuckerkrankheit, zu enge Kleidung, ein gestörter Hormonhaushalt bei Männern, erblich bedingte Faktoren, eine geschwächte Immunabwehr und vorhandene bestimmte Bakterien.

     

    Die Verhornungsfunktion der Talgdrüse ist dabei gestört und die Drüsen sowie die Haarwurzeln sammeln das Hornmaterial, weil der Ausführungskanal verschlossen ist. Eine bakterielle Infektion löst dann Akne inversa aus. Mögliche Komplikationen sind Vereiterungen und Zystenbildungen, eine Ausbreitung der Entzündung auf die Schweißdrüsen sowie die Bildung von Abszessen, Geschwüren und Fisteln.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Die Haut – ein ganz besonderes Organ

    Die Haut – ein ganz besonderes Organ

    Sie ist Sinnesorgan, Schutzschild und Stimmungsbarometer, sie regelt die Temperatur und die Feuchtigkeit, sie kann samtweich, aber auch rau, glatt oder faltig sein – unsere Haut. Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers, zwei Millionen Hautzellen schützen uns vor Krankheitserregern, vor gefährlichen UV-Strahlen, vor Hitze und Kälte. Die Haut ermöglicht zudem einen feinen Tastsinn, sie macht es möglich, dass wir Schmerzen und Temperaturen empfinden, und Hautgefäße sowie die Drüsen sind immer aktiv, um die Körperwärme im Gleichgewicht zu halten.

    Funktion und Aufbau der Haut

    Die menschliche Haut besteht aus drei Schichten, von denen jede eine eigene Aufgabe hat. Da gibt es die Oberhaut, die Epidermis, dann die Lederhaut, die Dermis und die Unterhaut, die Subkutis. Die Oberhaut ist die schützenden äußere Hülle, eine Hornschicht, die ständig damit beschäftigt ist, Krankheitserreger abzuwehren. Alle vier Wochen erlebt die Oberhaut, die mit nur 0,1 Millimeter so dünn wie ein Blatt Papier ist, eine Art Metamorphose, denn sie erneuert sich komplett. Deutlich dicker ist da schon die zweite Schicht, die Lederhaut. Sie ist viel robuster als die dünne Oberhaut und in ihr verbergen sich Lymph- und Blutgefäße, durch die es uns möglich wird, Schmerzen, Druck, Berührungen und Temperatur zu fühlen. Die Unterhaut besteht hauptsächlich aus Fettgewebe, das dem Körper als Energiespeicher und als Schutz gegen Kälte dient. In der unteren Hautschicht finden sich auch Talgdrüsen, die dafür zuständig sind, einen Schutzfilm auf der Hautoberfläche herzustellen. Dazu kommen die Schweißdrüsen, die den Wärmeaustausch regeln und auch bei der Abwehr von Schädlingen aller Art helfen.

    Was sich auf der Haut alles ablesen lässt

    Die Haut ist ein sehr sensibles Sinnesorgan und über sie lässt sich zum Beispiel das Alter eines Menschen, aber auch sein Lebensstil und seine momentane Gefühlslage deutlich ablesen. „Das geht mir unter die Haut“, so heißt es, wenn es zu einer emotionalen Reaktion kommt und auch die berühmte „Gänsehaut“ ist eine Reaktion auf etwas, was die Oberhaut im ersten Moment nicht verarbeiten kann. Eine durchfeierte Nacht lässt sich an der Haut ebenso schnell ablesen, wie auch ein Sonnenbad, das viel zu lange gedauert hat. Raucher haben ein schlechtes Hautbild und auch Alkohol hinterlässt unübersehbare Spuren. Das falsche Essen sorgt für Pickel und Mitesser, aber auch zu viel Schokolade und wenig Schlaf zeichnen ein schlechtes Hautbild.

    Die richtige Pflege

    Was lange halten und für lange Zeit gut aussehen soll, das muss auch entsprechend gepflegt werden. Wer also auch noch im Alter gut aussehen möchte, der muss seine Haut pflegen, um sich in ihr wohlfühlen zu können. Ist sie zu trocken, dann braucht sie besonders viel Feuchtigkeit, ist sie zu fettig, dann sollte die Hautpflege ebenfalls angepasst werden. Was alle Hauttypen gemeinsam haben, das ist das Bedürfnis nach Feuchtigkeit, denn schädliche Umwelteinflüsse, Heizungsluft, feiner Staub, Sonne und Stress sorgen dafür, dass die Oberhaut ständig leidet. Ihr wird wichtige Feuchtigkeit entzogen, und zwar so schnell, dass die obere Hautschicht nicht mehr die Zeit hat, sich zu regenerieren. Daher sollte täglich eine milde Reinigungsmilch oder ein reinigendes Gesichtswasser aufgetragen werden, um die feinen Poren von Schmutz und Staub zu befreien. Wer zu Mitessern oder zu anderen Hautunreinheiten neigt, der sollte antibakterielle Pflegemittel verwenden und damit die Gesichtshaut nicht spannt oder juckt, sind reichhaltige Cremes und Lotionen aus Mandel- oder Pflaumenkernöl eine gute Pflege.

    Hautkrankheiten vermeiden

    Hautkrankheiten wie Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte oder Warzen sind nicht nur unschön, sie können auch für den Körper gefährlich werden. Experten sind sich heute sicher, dass viele Hautkrankheiten durch Stress entstehen. Wer gesund bleiben will, der sollte auch seinen Lebensstil überdenken. Wenn es zu einem veränderten Hautbild kommt, dann ist es immer eine gute Entscheidung einen Dermatologen, einen Hautarzt aufzusuchen.

    Bild: © Depositphotos.com / megija

  • Die 16. SSW – die Schwangerschaft wird sichtbar

    Die 16. SSW – die Schwangerschaft wird sichtbar

    In der 16. SSW wird der Bauch sichtbar und die Schwangerschaft wird für alle Außenstehenden sichtbar. Die Figur der meisten Frauen verändert sich deutlich, die Brüste werden größer, denn am Ende des vierten Schwangerschaftsmonats beginnt die Produktion der sogenannten Vormilch. Die Beschwerden und Anstrengungen in der frühen Phase der Schwangerschaft sind vergessen und die Mehrzahl der werdenden Mütter fühlt sich in der 16. SSW sehr wohl und zufrieden. Die Gewichtszunahme ist in der 16. SSW noch kein großes Thema, denn das Wachstum des Kindes und die Größe der Gebärmutter in der 16. SSW machen sich noch nicht bemerkbar.

    Welche Fortschritte macht das Baby in der 16. SSW?

    Die Größe des Fötus liegt in der 16. SSW bei rund zehn Zentimetern und das Baby wiegt ca. 90 Gramm. Die Proportionen sind jetzt weitgehend stimmig und in der 16. SSW wird das Kind seinen Körper weiter strecken. In den kommenden Wochen wird es einen richtigen Wachstumsschub bekommen und sein Gewicht mehr als verdoppeln. Die Organe sind fast fertig, und um seine Lungen- und Atemfunktion zu verbessern, wird es ab jetzt immer wieder Fruchtwasser einatmen und wieder ausspucken. Der Fötus ist sehr beweglich, er dreht sich von links nach rechts, macht auch gerne mal einen Salto und übt sich im Greifen. Hochauflösende Ultraschallbilder in der 16. SSW zeigen diese Aktivitäten sehr deutlich. Wenn in der 16. SSW Bilder gemacht werden, dann können die Eltern sehen, wie ihr Baby die Nabelschnur fest umklammert und bei diesem Training kräftig ins Schwitzen kommt, denn die Schweißdrüsen arbeiten bereits.

    Das Harnsystem und auch der Kreislauf haben in der 16. SSW ebenfalls ihre Tätigkeit aufgenommen, und auch die Schilddrüse wird in dieser Woche aktiv und beginnt damit, die ersten Hormone zu produzieren. In der 16. SSW ist sichtbar, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, denn das Geschlecht ist klar zu erkennen. An den Kuppen der Finger zeigen sich die ersten Rillen, und das Baby hat damit es etwas Einzigartiges, nämlich seinen Fingerabdruck. Die Jodversorgung spielt in dieser Phase der Schwangerschaft eine sehr wichtige Rolle, deshalb sollte die Mutter über eine ausgewogene Ernährung so viel wie möglich Jod zu sich nehmen.

    Was kann das Baby in der 16. SSW noch?

    Wenn das Baby sein „Sportprogramm“ absolviert, dann trainiert es besonders die Muskulatur des Rückens und des Nackens und das aus gutem Grund. Mit gezielten Bewegungen bereitet sich das Kind auf den aufrechten Gang vor und übt schon mal wie es ist, später zu laufen. Die Augen sind in der 16. SSW noch geschlossen und da das Gesicht noch sehr klein und schmal ist, wirken die Augen besonders groß. Die Mimik ist schon ausgeprägt und mit ein wenig Glück können die Eltern bei der Ultraschalluntersuchung sehen, wie ihr Kind Grimassen schneidet.

    Die Fähigkeit zu hören entwickelt sich in der 16. SSW weiter, allerdings kann vom Hören im eigentlichen Sinn noch keine Rede sein. Das Baby kann aber Geräusche aus seiner unmittelbaren Nähe hören, wie den Herzschlag oder die Magen- und Darmgeräusche der Mutter. Vor allem der regelmäßige Herzschlag vermittelt dem Baby ein sicheres Gefühl von Geborgenheit.

    So fühlt sich die Mutter in der 16. SSW

    Viele Frauen führen über ihre Schwangerschaft ein Tagebuch und fragen sich in der 16. SSW, welcher Monat bislang der angenehmste war. Sie werden feststellen, dass es der vierte Monat ist. Im vierten Monat, also in der 16. SSW fühlen sich die meisten Frauen rundherum wohl, sie sehen gesund aus, die vermehrte Durchblutung sorgt für einen rosigen Teint, kraftvolles glänzendes Haar und eine straffe Haut. Die Gebärmutter ist in der 16. SSW ungefähr so groß wie ein Handball und hat jetzt eine feste Konsistenz angenommen, damit das Baby optimal geschützt werden kann. Bei schlanken Frauen zeichnet sich jetzt zunehmend eine kleine Kugel ab, bei Frauen, die ein wenig mehr auf die Waage bringen, ist die Schwangerschaft noch nicht so deutlich zu sehen.

    Da die Gebärmutter stetig wächst, sind leicht ziehende Schmerzen im Unterleib nichts Besorgniserregendes. Die Mutterbänder, die mehr und mehr belastet werden, machen sich auf diese Weise bemerkbar. Wenn die Schmerzen sich jedoch verstärken oder über einen Zeitraum von mehreren Tagen anhalten, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt oder eine Hebamme aufgesucht werden, um mögliche Komplikationen ausschließen zu können.

    In der 16. Woche der Schwangerschaft entsteht ein erhöhter Bedarf an Mineralstoffen und das macht Frauen anfälliger für Probleme mit den Zähnen und dem Zahnfleisch. Die alte Hebammenweisheit, jede Schwangerschaft kostet die Mutter einen Zahn, ist zwar theoretisch immer noch richtig, aber eine gute Zahnprofilaxe kann heute Probleme mit den Zähnen und dem Zahnfleisch verhindern. Vor allem Entzündungen des Zahnfleisches sollte die werdende Mutter nicht ignorieren, denn diese Entzündungen können böse Folgen haben und im schlimmsten Fall sogar zu einer Fehlgeburt führen.

    Vorsorge und Schmetterlinge im Bauch

    Auch wenn die 16. SSW so manche Beschwerden mit sich bringt, zum Beispiel im Magen- und Darmtrakt, für die meisten Frauen ist es eine unbeschwerte Zeit. Frauen, die nicht zum ersten Mal schwanger sind, fühlen zum ersten Mal, wie ihr Kind sich bewegt, Frauen, die noch kein Kind zur Welt gebracht haben, nehmen die Kindsbewegungen eher wie Schmetterlinge im Bauch wahr.

    In der 16. SSW stehen eine Reihe von pränatalen Untersuchungen und Tests an, wie zum Beispiel der Triple-Test. Mit diesem Test stellt der Arzt die Konzentration von drei unterschiedlichen Proteinen sowie die Anzahl der Hormone im Blut der Mutter fest. Diese Tests geben Auskunft darüber, ob das Kind mit einer Störung der Chromosomen und damit mit einem Down-Syndrom zur Welt kommt. Frauen, die zu den sogenannten Risikoschwangeren gehören, sollten in der 16. SSW eine Amniozentese, eine Untersuchung des Fruchtwassers machen lassen. Die Untersuchung des Fruchtwassers liefert deutliche Hinweise, ob das Kind eine genetische Störung hat, und auch das Down-Syndrom kann mit dieser Vorsorgeuntersuchung mit einer Wahrscheinlichkeit von 98 % nachgewiesen werden.

    Die Fruchtwasseruntersuchung ist vor allem Frauen zu empfehlen, die mit 40 Jahren oder älter schwanger werden. Auch wenn es in der Familie Erbkrankheiten gibt, dann bietet die Untersuchung des Fruchtwassers genaue Ergebnisse, ob das Kind gesund zu Welt kommen kann.

    Bild: © Depositphotos.com / julief514

  • Ästhetische Chirurgie – speziell und doch alltäglich

    Ästhetische Chirurgie – speziell und doch alltäglich

    Kaum ein anderer medizinischer Fachbereich verzeichnet so hohe Zuwachsraten wie die ästhetische Chirurgie. Schön sein um jeden Preis – so könnte das Motto der heutigen Zeit lauten und wer nicht von Natur aus schön ist, der lässt bei einem Arzt nachhelfen. Die perfekte Figur ist das Ziel vieler, die zu einem ästhetischen Chirurgen gehen und auch die optimale Gesichtsform ohne einen Makel ist heute mehr denn je im Trend. Die ästhetische Chirurgie wird in der Hauptsache mit Brustvergrößerungen, mit Fettabsaugungen, Bauchstraffungen und Faceliftings in Verbindung gebracht, aber ästhetische Chirurgie kann noch weitaus mehr als nur das Schönheitsideal erfüllen.

    Frauen und die ästhetische Chirurgie

    Es sind überwiegend Frauen, die sich dem Skalpell eines ästhetischen Chirurgen anvertrauen. Sie wollen hübscher oder jünger aussehen und versprechen sich von einer Korrektur ein besseres Leben. Falten sind ein natürliches Phänomen, mit einer Faltenunterspritzung oder einer Gesichtsstraffung gehören selbst tiefe Falten heute der Vergangenheit an. Auch Schlupflider müssen heute nicht mehr als gottgewollt hingenommen werden, ein ästhetischer Chirurg kann dieses Schönheitsproblem heute mit nur wenigen Schnitten aus der Welt schaffen. Wenn die Lippen zu schmal sind, dann ist das auch kein Thema mehr, denn auch in diesem Fall kann die ästhetische Chirurgie schnell und einfach helfen. Wer keine Lust hat, eine Diät zu machen, der lässt das Fett am Bauch, an den Oberschenkeln oder am Po beim ästhetischen Chirurgen absaugen, und die Fettzellen, die auf diese Weise verschwinden, kommen nie mehr wieder. Mehr zu diesem Thema und viele interessante Informationen gibt es hier: WWW.SCHOENHEITSBEWUSST.DE

    Was sind die beliebtesten Operationen bei Frauen und Männern?

    Nach einer Studie der VDÄPC (http://www.vdaepc.de) sind das die beliebtesten OPs bei Frauen:

    1. Brustvergrößerung
    2. Oberlidstraffung
    3. Fettabsaugung
    4. Nasenplastik
    5. Bauchstraffung

     

    Bei Männer sind das:

    1. Gynäkomastie
    2. Oberlidstraffung
    3. Fettabsaugung
    4. Nasenplastik
    5. Unterlidstraffung

    Die andere Seite der ästhetischen Chirurgie

    Die ästhetische Chirurgie hat auch noch eine andere Seite. Diese Seite befasst sich nicht damit ein gängiges Schönheitsideal zu bedienen, sie kümmert sich vielmehr darum, dass Menschen, die von Geburt an mit einem Makel leben müssen, ein anderes Aussehen bekommen. So hilft der ästhetische Chirurg zum Beispiel denjenigen, die vielleicht durch Brandnarben entstellt sind und auch wer sich für seine überdimensionale Nase schämt, der kann durch einen plastischen Chirurgen ein neue wohlgeformte Nase bekommen. Menschen, die unter übermäßigem Schwitzen leiden, können sich von einem ästhetischen Chirurgen die Schweißdrüsen veröden lassen. Auch zu große Brüste, die für Rückenschmerzen sorgen und die Psyche der betroffenen Frauen belasten, können dank der ästhetischen Chirurgie verkleinert werden.

    Immer mehr Männer

    Die plastische oder ästhetische Chirurgie ist schon lange nicht mehr den Frauen vorbehalten, auch immer mehr Männer legen sich unters Messer. Eitelkeit nur mit dem Wort Frau zu assoziieren, wäre falsch, denn auch die Herren der Schöpfung sind eitel und haben die Möglichkeiten der ästhetischen Chirurgie für sich entdeckt. Die ersten Falten rund um die Augen werden gerne mit Botulinumtoxin weg gespritzt, und auch wenn es um die tiefen Dackelfalten auf der Stirn geht, dann entscheiden sich immer mehr Männer, die Hilfe der ästhetischen Chirurgie in Anspruch zu nehmen. Der Bauch wird vom Fett befreit, der Po wirkt in der engen Jeans wieder knackig und selbst wenn die Brust nicht mehr die gewohnt muskulöse Form hat, dann kann der plastische Chirurg helfen.

    Was zahlen die Krankenkassen?

    Operative Eingriffe, die nur der Ästhetik dienen und für die keine medizinische Notwendigkeit besteht, werden grundsätzlich nicht von den Krankenkassen übernommen. Wenn allerdings nachgewiesen werden kann, dass die Probleme mit der Figur das Leben entweder auf psychische oder auf physische Art nachhaltig beeinträchtigen, dann kommen die Krankenkassen für die Kosten einer Operation auf. Wer sich einer Operation bei einem ästhetischen Chirurgen unterziehen will, der sollte im Vorfeld ein Gespräch mit dem Arzt und auch mit der jeweiligen Krankenkasse führen. Wenn der Arzt ein Gutachten vorlegen kann, was die Kassen überzeugt, dann ist es möglich, dass die OP und auch die Folgekosten komplett von der Krankenkassen bezahlt werden.

    Bild: © Depositphotos.com / sheftsoff