Schlagwort: Sex

  • Je mehr Sex desto stärker das Immunsystem

    Je mehr Sex desto stärker das Immunsystem

    Das amerikanische Kinsey Institute an der University of Indiana stellte in einer Studie fest, dass ein aktives Sexualleben das Immunsystem stärken kann. Wie die Forscher herausfanden, löst sexuelle Aktivität körperliche Veränderungen aus. Die Möglichkeit schwanger zu werden erhöhe sich und ein aktives Sexualleben trage zu einem gesunden Immunsystem bei.

    Sex wirkt sich auf Immunsystem aus

    Nach Angaben der Studienautorin Tierney Lorenz sei der Körper des Menschen auf Fortpflanzung fixiert und bisher war nur wenig darüber bekannt, wie sich Sex auf den Gesundheitszustand auswirkt. Im Rahmen der Studie wurden 30 Frauen in zwei Gruppen aufgeteilt, wovon eine Gruppe sexuell aktiv war. Bei der ersten Gruppe handelt es sich um Frauen, die sich für ein abstintentes Leben entschieden hatten. Bei den Typ 2 T-Helferzellen wurden bei der sexuell aktiven Frauengruppe eine stärkere Veränderung festgestellt und dies betraf auch die Proteine der Zellen. Die T-Helferzellen sind hauptverantwortlich für die Immunabwehr des Körpers und zerstören Mikroben.

    Die Immunglobuine sind Antikörper, die im Mittelpunkt bei der Abwehr des Körpers gegen Eindringlinge von außen stehen. Gegen äußerliche Eindringlinge kämpft die Typ T1-Helferzellen, während Typ 2 dieser Zellen die Aufnahme von Eindringlingen unterstützt. Zu den gewünschten Eindringlingen zählt zum Beispiel Sperma und sich in Entwicklung befindliche Embryonen. Der Körper würde Sperma und Embryonen als Gefahr betrachten und eine Abstoßung veranlassen, wenn die Typ 2 T-Helferzellen nicht existieren würden. Eine Schwangerschaft wäre dann auf keinen Fall möglich.

    Bessere Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Bei den sexuell aktiveren Frauen stellte die Studie eine bessere Vorbereitung des Körpers auf eine mögliche Schwangerschaft fest. Regelmäßiger Sex erhöht dem Studienergebnis zufolge die Chance schwanger zu werden. Bisher war die Forschung der Ansicht, dass Paare nur zu bestimmten Zeiten den Beischlaf vollziehen müssen, um die Möglichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen. Basierend auf den Ergebnissen der Studie wird Paaren nun dazu geraten regelmäßig Sex zu haben. In der so genannten Lutealphase, auch als Sekretionsphase bezeichnet, verzeichneten die Forscher in der Studie bei den sexuell aktiven Frauen eine höhere Zahl an Typ 2 T-Helferzellen. Die Sekretionsphase erfolgt kurz vor dem Eisprung und der Anstieg der Anzahl der Typ 2 T-Helferzellen führt dazu, dass der Körper sich besser auf eine Schwangerschaft vorbereiten kann. Die abstinent lebenden Frauen erlebten der Studie zufolge keine Veränderung in ihrer Immunabwehr.

    Wie die Studienautorin berichtet, würde sich das Immunsystem sich dem Sozialverhalten anpassen, weshalb es als ein proaktives System bezeichnet werden kann. Das Immunsystem würde auf externe Signale reagieren, wozu etwa das Sozialverhalten und Umwelteinflüsse zählen.

    Auf Basis der Ergebnisse der Studie kann ein aktives Sexualleben sich also positiv auf die Gesundheit und vor allem dem Immunsystem auswirken. Wer regelmäßig Sex hat, profitiert von positiven Effekten einer verstärkten Immunabwehr und Frauen erhöhen zugleich die Chance schwanger zu werden. Ein Leben ohne Sexualkontakt hingegen könnte langfristig schlechte Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Denn einige Studien haben ergeben, dass bei wenigen oder kein Sex sich das maximale Lebensalter verkürzen kann.

    Bild: © Depositphotos.com / AndreyPopov

  • Wie werden fruchtbare Tage berechnet?

    Wie werden fruchtbare Tage berechnet?

    Mit dem Thema fruchtbare Tage müssen sich sowohl die Frauen beschäftigen, die sich ein Kind wünschen, als auch die Frauen, die keinen Nachwuchs möchten, aber auf natürliche Art und Weise verhüten wollen. Wer die fruchtbaren Tage kennt, der kann die Chancen deutlich erhöhen, endlich schwanger zu werden, und mit einem Eisprungrechner wird es sehr einfach, fruchtbare und weniger fruchtbare Tage schnell auszurechnen.

    Was ist ein Eisprungrechner?

    Wie fruchtbar eine Frau ist, das lässt sich immer nur dann errechnen, wenn der Zeitpunkt des Eisprungs auch bekannt ist. Generell gilt: Der Zeitpunkt des Eisprungs liegt immer ungefähr in der Mitte des Zyklus, und wenn dieser Zyklus 28 Tage hat, dann findet der Eisprung sehr wahrscheinlich am 14. Tag des Zyklus statt. Um aber die optimale Zeitspanne für fruchtbare Tage zu finden, muss jede Frau den ersten Tag der letzten Periode kennen und zudem auch wissen, wie lang ihr Zyklus dauert. Ist die Periode immer zuverlässig, dann werden die Ergebnisse umso sicherer sein.

    Mit dem Eisprungrechner fruchtbare Tage ausrechnen

    Mithilfe eines Einsprungrechners ist es sehr einfach, zu erfahren, wann die fruchtbaren Tage sind. Dazu muss der erste Tag der letzten Periode mit der durchschnittlichen Länge des Zyklus in den Rechner eingegeben werden. Dann wird auf den Button „Kalender berechnen“ gedrückt und nach wenigen Sekunden zeigt der Eisprungrechner einen persönlichen Kalender für die Zeit des Eisprungs und damit auch die fruchtbaren Tage an.

    Wie lange dauern fruchtbare Tage an?

    Jede Eizelle ist theoretisch 24 Stunden lang befruchtbar, denn das ist die Zeitspanne, die das reife Ei im Eileiter verbleibt, nach dem es zum Eisprung gekommen ist. Männliche Samenzellen überleben mehrere Tage und damit beginnen fruchtbare Tage, in denen eine Frau schwanger werden kann, bereits fünf Tage vor und zwei Tage nach dem Eisprung. Wenn sich Paare ein Kind wünschen und dann ein bis zwei Tage vor dem errechneten Eisprung Sex haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, besonders hoch.

    Findet ein Eisprung überhaupt statt?

    Die meisten Frauen, die sich ein Kind wünschen, befassen sich sehr intensiv mit ihrem Körper und beobachten sehr genau, was in ihrem Körper passiert. Wenn es zum wiederholten Mal nicht mit dem Kind geklappt hat, dann stellen sich viele Frauen die bange Frage, ob überhaupt ein Eisprung stattgefunden hat. Frauen, die einen sehr zuverlässigen und regelmäßigen Zyklus haben, spüren nicht selten, dass der Eisprung stattfindet. Sie verspüren Schmerzen im Unterleib oder haben besonders empfindliche Brüste. Ein Zeichen für den Eisprung ist oft ein heller zäh fließender Ausfluss, aber auch ein größeres Lustempfinden kann ein deutliches Zeichen dafür sein, dass es zum Eisprung gekommen ist. Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass es zum Eisprung gekommen ist, nur weil die Periode einsetzt, denn die Schleimhaut der Gebärmutter wird auch dann abgebaut, wenn es nicht zum Eisprung gekommen ist. Frauen, die sich nicht sicher sind, ob sie einen Eisprung hatten oder nicht, sollten einen Ovulationstest machen.

    Was ist bei der Berechnung der fruchtbaren Tage zu beachten?

    Frauen, die nicht schwanger werden möchten, sollten den Eisprungrechner nicht mit einem sicheren Verhütungsmittel verwechseln, denn der Zyklus und damit fruchtbare Tage werden von zahlreichen äußeren Einflüssen beeinträchtigt. Der Eisprungrechner ist kein Garant dafür, dass es nicht zu einer Schwangerschaft kommt, denn er kann fruchtbare Tage nur ungefähr ausrechnen. Immer dann, wenn ein Zyklus besonders lange dauert oder nur kurz ist, dann ist es eine gute Entscheidung, einen Arzt aufzusuchen, denn dann kann es sich um eine Störung handeln. Normal sind Zyklen, die zwischen 25 und 35 Tagen dauern, aber wenn Frauen, die lange die Pille genommen haben und diese plötzlich nicht mehr nehmen, dann kann es durchaus passieren, dass sich der Zyklus verschiebt.

    Bild: © Depositphotos.com / viperagp

  • Wechseljahre – mehr als eine hormonelle Umstellung

    Wechseljahre – mehr als eine hormonelle Umstellung

    Hitzewallungen und Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Schweißausbrüche – das alles erwartet die meisten Frauen, wenn sie in die Wechseljahre kommen. Das Klimakterium, wie die Wechseljahre medizinisch korrekt heißen, ist die Zeit, in der Hormone bei Frauen völlig aus dem Gleichgewicht kommen. In dieser Zeit verändert sich die Konzentration der weiblichen Geschlechtshormone und vor allem das Östrogen und die Hormone, die Follikel, also die Eizellen stimulieren, sie spielen in den Wechseljahren ein wenig verrückt.

    Wechseljahre – Keine Erkrankung

    Selbst wenn die meisten Frauen in den Wechseljahren leiden, das Klimakterium ist keine Krankheit, aber es gibt jede Menge Symptome. Viele Frauen schlafen schlecht, die Haare werden dünner, die Haut wird welk und auch Hitzewallungen und plötzliche Schweißausbrüche machen das tägliche Leben nicht eben angenehm. Die Lust auf Sex lässt nach, die Scheidenhaut wird trocken und auch Depressionen sind während der Wechseljahre keine Seltenheit. Viele Frauen haben kaum oder gar keine Beschwerden während der Wechseljahre, bei anderen ist die hormonelle Umstellung so gravierend, dass sie ärztliche Hilfe brauchen.

    Wechseljahre – Die Zeit der Veränderungen

    Vielen Frauen machen aber nicht nur die Wechseljahre zu schaffen, in diese schwierige Zeit fallen noch mehr Veränderungen, die bewältigt werden müssen. Die Kinder sind erwachsen und gehen aus dem Haus, auch in der beruflichen Karriere ist der Zenit bei vielen Frauen bereits überschritten und die Rente kommt langsam, aber sicher in Sichtweite. Diese stetigen Veränderungen im beruflichen und privaten Leben beeinflussen das Wohlergehen selten zum Positiven. Die Wechseljahre sind auch ein Zeichen für schwindende Attraktivität, denn während der Mann auch im hohen Alter noch Kinder zeugen kann, ist bei Frauen, die in die Wechseljahre kommen, der Kinderwunsch nicht mehr möglich. Viele fühlen sich deshalb alt und hadern mit ihrem Schicksal.

    Welche medizinische Hilfe gibt es?

    Frauen müssen sich heute nicht mehr mit den Begleiterscheinungen der Wechseljahre abfinden, es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die bei der Umstellungen der Hormone helfen können. So individuell wie die Beschwerden in den Wechseljahren, so individuell sind auch die Behandlungsmethoden. Die bekannteste Methode, die Anzeichen der Wechseljahre abzuschwächen, ist die Hormonersatztherapie, kurz HET genannt. Mit dieser Therapie bekommt der Körper die Hormone, die er selbst nicht mehr produzieren kann. Jede Hormonersatztherapie wird auf jede Frau nach Maß abgestimmt, aber das Prinzip dieser Therapie ist immer das Gleiche: So wenig Hormone wie möglich, so viel Hormone wie nötig. Auch eine HET mit einer sehr niedrigen Hormondosis kann ein großer Erfolg sein.

    Immer wieder anders

    Hormonpräparate gibt es in Tablettenform, als Gel, als Pflaster und auch als Nasenspray, als Zäpfchen, als Creme und in Form einer Injektion. Beliebt sind vor allem Hormonpflaster, die in vielen verschiedenen Dosierungen angeboten werden. Dieses Pflaster hat aber einen entscheidenden Nachteil, denn es muss zweimal in der Woche gewechselt werden, denn nur so kann ein gleichmäßiger Hormonspiegel auch gewährleistet werden. Zudem darf das Pflaster nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, denn sonst zersetzt sich der Wirkstoff. Welches Hormonpräparat infrage kommt, das hängt vor allem von den Beschwerden ab, denn nicht jede Frau leidet unter Schlafstörungen oder unter Hitzewallungen. Der Arzt kann nach einer Blutuntersuchung entscheiden, was das richtige Pflaster ist, und es ist auch möglich mehrere Möglichkeiten auszuprobieren, bis die passende Therapie gefunden wird.

    Hilfe aus der Natur

    Nicht jede Frau möchte in der Zeit der Wechseljahre der Pharmaindustrie vertrauen, sondern lieber Hilfe aus der Natur in Anspruch nehmen. Auch die sogenannte grüne Apotheke hat einige Mittel gegen die Beschwerden der Wechseljahre, wie zum Beispiel den Mönchspfeffer. Die Traubensilberkerze ist ebenfalls ein bewährtes Mittel, um gegen Hitzewallungen, Schweißausbrüche und schlaflose Nächte vorzugehen. Beide Mittel enthalten Phytohormone, die den körpereigenen Hormonen sehr ähnlich sind und die deshalb regulierend in den weiblichen Hormonhaushalt eingreifen können.

    Bild: © Depositphotos.com / pressmaster

  • Smartphone-Studie – immer mehr Jugendliche suchtgefährdet

    Smartphone-Studie – immer mehr Jugendliche suchtgefährdet

    Es ist schwer, in der heutigen Zeit einen Jugendlichen zu finden, der kein Smartphone in der Hand hat, die meisten sind ständig mit ihrem Handy beschäftigt. Sie hören Musik, spielen, chatten mit Freunden, sind im Internet unterwegs und beobachten ihr Facebook Profil. Eine neue Studie der Universität Mannheim, die im Auftrag der Landesanstalt für Medien in Düsseldorf erstellt wurde, kommt zu dem erschreckenden Ergebnis, dass jeder Zehnte Jugendliche akut suchtgefährdet ist und sein Smartphone kaum noch aus der Hand legt.

    Smartphone-Studie – Stress und Zwang

    Die aktuelle Smartphone-Studie hat 500 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 14 Jahren sowie einen Elternteil gefragt, wie wichtig für sie das Smartphone ist. Die Smartphone-Studie zeigt auf, dass mittlerweile jeder Vierte der Kinder und Teenager den Umgang mit seinem Handy als puren Stress empfindet, aber nicht vom Smartphone lassen kann, weil ständig die Angst präsent ist, man könnte irgendetwas verpassen oder ausgeschlossen zu werden, was viele als noch schlimmer empfinden. Laut der Smartphone-Studie sind die Jugendlichen vielfach überhaupt nicht mehr in der Lage, die Hände von ihrem Smartphone zu lassen, sie handeln wie unter einem inneren Zwang.

    Viele Mobbingopfer

    Die neue Smartphone-Studie beschäftigt sich aber auch mit dem Thema Mobbing. Hier zeigt sich, dass rund zehn Prozent der befragten Kinder schon einmal Erfahrungen mit Cybermobbing gemacht haben und das sowohl als Täter als auch als Opfer. Mobbing ist vor allem beim Messenger-Dienst WhatsApp zu finden, und vier bis sechs Prozent der Jugendlichen haben schon Erfahrung mit Happy Slapping gemacht. Ebenfalls bedenklich ist die Tatsache, dass laut Smartphone-Studie viele Kinder bereits sexualisierte Fotos von sich verschickt haben, und jeder Fünfte der Befragten war schon einmal auf den Seiten im Internet unterwegs, die nicht jugendfrei waren. Ein großes Risiko stellt auch das Happy Slapping dar, Videos, in denen Gewaltszenen gefilmt und dann weiter verbreitet werden.

    Schulische Probleme

    Nicht nur das Freizeitverhalten der Kinder und Jugendlichen ändert sich durch die exzessive Nutzung des Smartphones, auch die Schule hat massiv darunter zu leiden. Hier ist es jeder Fünfte, der Probleme in der Schule hat und der durch das Handy unkonzentriert ist. 43 % haben zudem nach eigenen Angaben ihre Daten schon einmal unbewusst und unüberlegt im Netz preisgegeben.

    Die positiven Aspekte

    Die Smartphone-Studie hat aber nicht nur negative Ergebnisse, die Forscher der Uni Mannheim sehen auch positive Aspekte. Durch das Smartphone und die sozialen Netzwerke entstehen Freundschaften, die Kinder und Jugendlichen teilen gemeinsame Interessen, sie bleiben in Verbindung, sie chatten miteinander, schauen sich zusammen Videos an und hören Musik. Das Smartphone in seiner Funktion als Kommunikationsmittel baut Bindungen auf und sorgt dafür, dass diese Bindungen nicht abreißen. Nach Ansicht der Wissenschaftler sind die Eltern in der Pflicht, ihren Kindern einen vernünftigen Umgang mit dem Smartphone zu vermitteln.

    Bild: © Depositphotos.com / pressmaster

  • Grüner Tee – nicht alle Sorten sind gesund

    Grüner Tee – nicht alle Sorten sind gesund

    Seit feststeht, dass sich grüner Tee positiv auf die Gesundheit auswirken kann, wird diese besondere Form des Tees immer beliebter und ist längst mehr als nur ein Modegetränk. Diese Beliebtheit war der Grund für die Stiftung Warentest, 25 grüne Tees von verschiedenen Anbietern einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis war alles andere als gut, wobei besonders die Biosorten sehr schlecht abgeschnitten haben.

    Warum ist grüner Tee gesund?

    Grüner Tee ist ohne Zweifel gesund, denn er schützt vor Herzinfarkten und Schlaganfällen, zudem werden die Cholesterinwerte verbessert und auch der Fettstoffwechsel wird günstig beeinflusst. Im grünen Tee sind sogenannte Polyphenole enthalten, die zu den Antioxidantien gehören, die wiederum als sehr gutes Anti-Aging Mittel gelten. Grüner Tee sorgt aber auch für eine gesunde Haut und ist ein effektiver Schutz gegen Arthritis, da die Inhaltsstoffe das empfindliche Gewebe schützen, das den Knorpel umspannt. Grüner Tee kann aber auch dabei behilflich sein, wenn es darum geht, Pfunde zu verlieren. Besonders wegen dieser Eigenschaft wird er sehr geschätzt. Der grüne Tee kann seine guten Eigenschaften jedoch immer nur dann entfalten, wenn auch die Inhaltsstoffe stimmen. Das war leider nicht bei allen Teesorten der Fall, die von der Stiftung Warentest getestet wurden.

    Schädliche Inhaltsstoffe

    Es waren die Biosorten, aber auch die Tees von namhaften Herstellern, die der Stiftung Warentest besonders negativ aufgefallen sind. So wurde in neun von 25 Sorten unter anderem Pyrrolizidinalkaloid gefunden, ein Alkaloid, das im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen. Aber auch Schadstoffe wie Mineralöle, Pestizide und Nikotin fanden die Tester in einigen Sorten.

    Die Testergebnisse

    25 Sorten grünen Tee hat die Stiftung Warentest untersucht und sieben Sorten schnitten mit einem glatten „Mangelhaft“ ab. Sieben weitere Sorten bekamen nur ein „Ausreichend“, aber nur vier der fünf mit „Gut“ getesteten Biosorten hatte auch wirklich Bio-Qualität. Die anderen grünen Tees, die mit rein biologischen Inhaltsstoffen werben, enthielten Schadstoffe. Die Stiftung Warentest hat die Hersteller, die schlecht und sehr schlecht abgeschnitten haben, bereits informiert. Einige wenige Hersteller haben reagiert und wollen den Tee aus dem Handel nehmen, andere arbeiten angeblich nach eigenen Aussagen an einem Konzept, um die schädlichen Stoffe wenigstens zu minimieren.

    In Maßen genießen

    Ernährungsexperten raten dazu keinen grünen Tee zu kaufen, der direkt aus China importiert wurde, denn diese Tees sind nicht gesund, sie sind vielmehr das pure Gift. Grüner Tee sollte grundsätzlich nur in kleinen Portionen getrunken werden, selbst dann, wenn der Tee als unbedenklich getestet wurde. Ohne Zucker getrunken ist grüner Tee ein sehr guter Durstlöscher, der auch während einer Diät erlaubt ist. Schwangere Frauen, Menschen mit einem schwachen Immunsystem und auch kleine Kinder sollten nach Möglichkeit gar keinen grünen Tee trinken, denn Inhaltsstoffe wie Catechine, Flavonoide und auch Gerbstoffe können sich negativ auf die Gesundheit auswirken.

    Bild: © Depositphotos.com / gdolgikh

  • Wie schädlich ist Sex für das Herz?

    Wie schädlich ist Sex für das Herz?

    Männer, die ein schwaches Herz haben, sollten sich bei ihren sexuellen Aktivitäten ein wenig zurückhalten, so lautet die landläufige Meinung. Aber diese Meinung stimmt nicht in jedem Fall, denn neue Studien haben jetzt ergeben, dass auch Männer, die vielleicht schon mal einen Herzinfarkt hatten, durchaus sexuell aktiv sein können. Es gibt aber eine Ausnahme, denn es ist nicht alles erlaubt, was den Sex im Zusammenhang mit dem Herz betrifft.

    Ein Thema, über das gerne geschwiegen wird

    Männer und Sex – das ist ein Thema, über das gerne und viel gesprochen wird, welche Gefahren vom Sex für das Herz ausgehen – über dieses Thema wird nach wie vor geschwiegen. Es ist daher auch nicht weiter verwunderlich, dass es kaum Studien oder relevante Daten dazu gibt und auch die medizinische Beratung für Männer, die nach einem Herzinfarkt wieder sexuell aktiv werden möchten, lässt zu wünschen übrig. Eine neue Studie der Universität Ulm zeigt, dass weniger als die Hälfte der männlichen Infarktpatienten und weniger als ein Drittel der weiblichen Patienten, die Probleme mit dem Herzen haben, von ihrem Arzt über mögliche Risiken beim Sex aufgeklärt wurden. Es ist für Infarktpatienten immer ratsam, sich im Bezug auf Sex gründlich zu informieren.

    Sex – Das sagt die Studie

    Die Wissenschaftler der Uni Ulm untersuchten 536 Infarktpatienten zwischen 30 und 70 Jahren über den Zeitraum von zehn Jahren. Die Studienteilnehmer gaben Auskunft über ihr Sexualleben und mehr als die Hälfte der männlichen Teilnehmer hatte in einem Zeitraum von einem Jahr vor dem Infarkt mindestens einmal in der Woche Sex. 15 % hatten gar keinen Sex und nur drei Studienteilnehmer hatten eine Stunde vor dem Infarkt noch Geschlechtsverkehr. 80 % gaben an, dass sie 24 Stunden vor dem Infarkt mit einer Frau geschlafen haben. In den zehn Jahren, die die Studie dauerte, hatten 100 Teilnehmer erneut einen Infarkt oder einen Schlaganfall und ihre sexuellen Aktivitäten hat dieses Risiko nicht negativ beeinflusst. Daher sei es eher unwahrscheinlich, dass Sex der Auslöser für die gesundheitlichen Probleme war.

    Es gibt Einschränkungen

    Herzinfarktpatienten müssen in der Regel sogenannte Beta-Blocker einnehmen, um das Risiko eines erneuten Infarkts zu verringern. Beta-Blocker beeinträchtigen aber die Erektionsfähigkeit und nicht selten greifen Männer dann zu Viagra. Das ist gefährlich, denn die Potenzpille senkt den Blutdruck und das kann zur Bewusstlosigkeit und sogar zum Tod führen. Männer, die nach einer Herzerkrankung zu Prostituierten gehen oder eine Geliebte haben, die deutlich jünger ist, nehmen häufig Viagra, um ihre Potenz zu verbessern. Diese Männer bringen sich durch Sex in Lebensgefahr und das gilt besonders für die Männer, die bereits mehr als einen Infarkt hatten. Auch Männer mit einer angeborenen Herzschwäche sollten beim Sex eher vorsichtig sein, denn die Einnahme von Medikamenten und die körperlichen Anstrengungen beim Sex können im schlimmsten Fall tödlich enden.

    Bild: © Depositphotos.com / imagerymajestic