Schlagwort: Sitzen

  • Schambeinbruch

    Schambeinbruch

    Ein Schambeinbruch, auch als Pubic Symphysis Fracture bezeichnet, ist eine Bruchverletzung im Schambein, dem Beckenknochen. Das Schambein ist der vordere Teil des Beckens und besteht aus zwei Knochen, die an der Mitte durch eine Gelenkschicht verbunden sind. Ein Schambeinbruch tritt auf, wenn diese Gelenkschicht reißt oder bricht.

    Schambeinbrüche sind selten und treten in der Regel nach Unfällen oder Verletzungen auf, bei denen große Kräfte auf das Schambein einwirken, zum Beispiel bei Autounfällen oder Stürzen von großer Höhe. Sie können auch während der Schwangerschaft auftreten, wenn das Schambein aufgrund des zunehmenden Gewichts und der hormonellen Veränderungen anfälliger für Verletzungen wird.

    Ein Schambeinbruch tritt auf, wenn diese Gelenkschicht reißt oder bricht.

    Wichtige Fragen und Antworten zum Schambeinbruch

    1. Was ist ein Schambeinbruch?
      Ein Schambeinbruch, auch als Pubic Symphysis Fracture bezeichnet, ist eine Bruchverletzung im Schambein, dem Beckenknochen.
    2. Was sind die Symptome eines Schambeinbruchs?
      Die Symptome eines Schambeinbruchs umfassen Schmerzen, Schwellung und Blutungen im Schambeinbereich sowie Probleme beim Gehen und Stehen.
    3. Wie wird ein Schambeinbruch behandelt?
      Die Behandlung eines Schambeinbruchs hängt von der Schwere der Verletzung ab und kann Schmerzmittel, Schonung, eine Orthese oder eine Operation umfassen.
    4. Wie lange dauert die Heilung bei einem Schambeinbruch?
      Die Heilungsdauer eines Schambeinbruchs hängt von der Schwere der Verletzung ab und kann variieren. In leichteren Fällen kann die Heilung innerhalb von einigen Wochen bis Monaten abgeschlossen sein, während in schwereren Fällen die Heilungsdauer länger dauern kann.
    5. Kann ein Schambeinbruch bei älteren Menschen auftreten?
      Ja, ältere Menschen sind manchmal anfälliger für Schambeinbrüche, da die Knochen mit zunehmendem Alter an Stärke verlieren und anfälliger für Verletzungen werden.


    Symptome eines Schambeinbruchs können Schmerzen, Schwellung und Blutungen im Schambeinbereich sein. Ein Schambeinbruch kann auch zu Problemen beim Gehen und Stehen führen. Wenn Sie vermuten, dass Sie einen Schambeinbruch haben, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Verletzung zu diagnostizieren und eine geeignete Behandlung zu erhalten.

    Die Therapie eines Schambeinbruchs hängt von der Schwere der Verletzung ab. In leichteren Fällen kann eine Schonung des betroffenen Bereichs und die Einnahme von Schmerzmitteln ausreichend sein, um die Heilung zu unterstützen. In schwereren Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um die Knochen wieder zusammenzufügen und sicherzustellen, dass sie richtig zusammenwachsen.

    Sitzen bei Schambeinbruch

    Sitzen kann bei einem Schambeinbruch unangenehm sein und Schmerzen verursachen. Es ist wichtig, dass Sie sich an die Anweisungen Ihres Arztes halten und sich genügend Zeit zur Heilung geben. Wenn der Arzt es erlaubt, können Sie versuchen, eine bequeme Sitzposition zu finden, indem Sie zum Beispiel ein Kissen unter das Schambein legen oder einen Sitzsack oder einen Stuhl mit gepolstertem Sitz verwenden.

    Es ist auch wichtig, dass Sie regelmäßig aufstehen und sich bewegen, um die Durchblutung in den Beinen zu verbessern und Verstopfungen zu vermeiden. Wenn Sie länger sitzen müssen, sollten Sie alle 30 Minuten für ein paar Minuten aufstehen und sich strecken.

    Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie bei einem Schambeinbruch am besten sitzen sollten, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden. Er oder sie kann Ihnen spezifische Empfehlungen geben und Ihnen sagen, wann Sie wieder vollständig aktiv werden können.

    Schambeinbruch bei älteren Menschen

    Ältere Menschen sind manchmal anfälliger für Schambeinbrüche, da die Knochen mit zunehmendem Alter an Stärke verlieren und anfälliger für Verletzungen werden. In den meisten Fällen treten Schambeinbrüche bei älteren Menschen nach Unfällen oder Verletzungen auf, bei denen große Kräfte auf das Schambein einwirken, zum Beispiel bei Stürzen oder Autounfällen.

    Die Symptome eines Schambeinbruchs sind bei älteren Menschen in der Regel die gleichen wie bei jüngeren Menschen: Schmerzen, Schwellung und Blutungen im Schambeinbereich sowie Probleme beim Gehen und Stehen. Wenn Sie vermuten, dass Sie oder jemand, den Sie kennen, einen Schambeinbruch haben, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Verletzung zu diagnostizieren und eine geeignete Behandlung zu erhalten.

    Es ist wichtig, dass ältere Menschen, die einen Schambeinbruch haben, sich genügend Zeit zur Heilung geben und die Anweisungen des Arztes befolgen, um sicherzustellen, dass die Verletzung ordnungsgemäß verheilt. Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie bei einem Schambeinbruch am besten vorgehen sollten, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.

    Therapien bei einem Schambeinbruch

    Hier sind einige mögliche Therapien bei einem Schambeinbruch:

    1. Schmerzmittel: Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen können helfen, die Schmerzen zu lindern und die Heilung zu unterstützen.
    2. Schonung: Es ist wichtig, das Schambein zu schonen und keine Aktivitäten durchzuführen, die Schmerzen verursachen.
    3. Orthese: Eine Orthese ist ein speziell angefertigtes Schienen- oder Stützgerät, das am Schambein befestigt wird, um es zu stabilisieren und die Heilung zu unterstützen.
    4. Operation: In schwereren Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um die Knochen wieder zusammenzufügen und sicherzustellen, dass sie richtig zusammenwachsen. Die Operation kann offen oder arthroskopisch durchgeführt werden, je nachdem, wie viel Schaden an den Knochen vorliegt.

    Es ist wichtig, dass Sie sich an die Anweisungen Ihres Arztes halten und sich genügend Zeit zur Heilung geben, um sicherzustellen, dass die Verletzung ordnungsgemäß verheilt. Wenn Sie sich unsicher sind, welche Therapie für Sie am besten geeignet ist, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.

    Wie lange dauert die Heilung bei einem Schambeinbruch?

    Die Heilungsdauer eines Schambeinbruchs hängt von der Schwere der Verletzung ab und kann variieren. In leichteren Fällen kann die Heilung innerhalb von einigen Wochen bis Monaten abgeschlossen sein, während in schwereren Fällen die Heilungsdauer länger dauern kann.

    Es ist wichtig, dass Sie sich an die Anweisungen Ihres Arztes halten und sich genügend Zeit zur Heilung geben, um sicherzustellen, dass die Verletzung ordnungsgemäß verheilt. Dazu kann es auch notwendig sein, dass Sie bestimmte Aktivitäten während der Heilungsphase einschränken oder vermeiden.

    Wenn Sie sich unsicher sind, wie lange die Heilung bei Ihnen dauern wird, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden. Er oder sie kann Ihnen eine genauere Einschätzung der Heilungsdauer geben und Ihnen sagen, wann Sie wieder vollständig aktiv werden können.

    Empfehlung bei Schambeinbruch

    Wenn Sie einen Schambeinbruch haben, gibt es einige Empfehlungen, die Ihnen dabei helfen können, sich während der Heilungsphase wohlzufühlen und die Verletzung richtig zu verheilen:

    1. Folgen Sie den Anweisungen Ihres Arztes: Es ist wichtig, dass Sie sich an die Anweisungen Ihres Arztes halten und sich genügend Zeit zur Heilung geben.
    2. Schonen Sie das Schambein: Vermeiden Sie Aktivitäten, die Schmerzen verursachen oder das Schambein belasten könnten. Der Arzt kann auch eine Krücke oder einen Gehstock empfehlen, um das Gewicht von dem betroffenen Bein zu nehmen.
    3. Nutzen Sie Schmerzmittel: Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen können helfen, die Schmerzen zu lindern und die Heilung zu unterstützen.
    4. Tragen Sie eine Orthese: Wenn der Arzt es empfiehlt, sollten Sie eine Orthese tragen, um das Schambein zu stabilisieren und die Heilung zu unterstützen.

    Zusammenfassung

    Ein Schambeinbruch, auch als Pubic Symphysis Fracture bezeichnet, ist eine Bruchverletzung im Schambein, dem Beckenknochen. Es handelt sich dabei um eine seltene Verletzung, die in der Regel durch Unfälle oder Verletzungen verursacht wird, bei denen große Kräfte auf das Schambein einwirken. Schambeinbrüche können auch während der Schwangerschaft auftreten. Die Symptome umfassen Schmerzen, Schwellung und Blutungen im Schambeinbereich sowie Probleme beim Gehen und Stehen. Die Behandlung hängt von der Schwere der Verletzung ab und kann Schmerzmittel, Schonung, eine Orthese oder eine Operation umfassen. Die Heilungsdauer variiert je nach Schwere der Verletzung und kann von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten dauern. Es ist wichtig, sich genügend Zeit zur Heilung zu geben und die Anweisungen des Arztes zu befolgen, um sicherzustellen, dass die Verletzung ordnungsgemäß verheilt.

  • Kapuzinerkresse: bewährte Heilpflanze mit vielseitigem Wirkungsspektrum

    Kapuzinerkresse: bewährte Heilpflanze mit vielseitigem Wirkungsspektrum

    Die Kapuzinerkresse wurde von den spanischen Eroberern in Südamerika entdeckt und im 16. Jahrhundert erstmalig in Europa verwendet. Naturheilkundler nutzten die Samen der „Blutblume aus Peru“ als Heilmittel gegen den damals weit verbreiteten Skorbut.

    Medizinpflanze mit wertvollen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen

    Die Heilpflanze wird traditionell bei Infektionen im Genitalbereich zur Keimhemmung eingesetzt. Heutzutage gedeiht die einjährige Pflanze, die problemlos aus Samen gezogen werden kann, auch im Garten oder auf dem Balkon. Im Sommer treibt die Kapuzinerkresse leuchtend gelborange Blüten, die einen pfefferartigen Duft verströmen. Der zipfelartige Blütensporn, der in seiner Form der Kopfbedeckung einer Kapuziner-Mönchskutte ähnelt, verhalf der Heilpflanze zu ihrem Namen. Aufgrund der speziellen Oberflächenstruktur der schildförmigen Blätter entsteht der sogenannte Lotus-Effekt, wobei Wassertropfen von der Blattoberfläche abperlen, ohne diese zu benetzen. Dabei werden automatisch Schmutzpartikel entfernt. Wissenswertes über die Kapuzinerkresse und andere Heilkräuter findet sich auf www.fid-gesundheitswissen.de. Auf diesem Informationsportal für Gesundheitswissen werden einzigartige Gesundheitspublikationen, die dem Leser einen Mehrwert vermitteln, veröffentlicht. Die Wirkungen der Kapuzinerkresse sind gut erforscht. Wissenschaftler bescheinigen der Heilpflanze einen besonders hohen Anteil an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Deshalb ist die Kapuzinerkresse ein bewährtes Mittel zur Blutreinigung, indem sie die Ausscheidung von Giftstoffen fördert. Außerdem stimuliert die Heilpflanze Appetit und Verdauung, unterstützt die Durchblutung und erhöht das Wohlbefinden. Die Kapuzinerkresse fördert mit ihrem hohen Gehalt an wertvollen Senfölen die Funktion aller Organe. Senföle hemmen das Wachstum von Viren, Bakterien und Pilzen. In den Blättern der Kapuzinerkresse ist vor allem Benzyl-Senföl enthalten, dessen positive Eigenschaften den medizinischen Wert der Heilpflanze ausmachen. Die Kapuzinerkresse gilt außerdem als natürliches Antibiotikum, die bei bakteriellen Atemwegsinfektionen erfolgreich eingesetzt wird. Verglichen mit synthetische Mitteln besitzen Heilpflanzen wie die Kapuzinerkresse keine oder nur geringe Nebenwirkungen. Die aromatischen Blätter der Kapuzinerkresse entfalten abhängig vom jeweiligen Anwendungsgebiet eine heilende Wirkung und werden häufig bei Erkältungskrankheiten und Husten eingesetzt. Die Heilpflanze wirkt in frischem Zustand am besten und sollte deshalb als Küchenkraut verwendet werden. Durch den Genuss von Kapuzinerkresse wird der Organismus allerdings empfindlicher gegen die Wirkung von Alkohol. Die gesunde Kresse ist auf dem Wochenmarkt oder in gut sortierten Gemüsegeschäften erhältlich. Zur medizinischen Verwendung werden ausschließlich die Samen der Kapuzinerkresse sowie die oberirdischen Teile der Pflanze genutzt. Alle Bestandteile müssen frisch verarbeitet werden, da die medizinisch bedeutsamen Inhaltsstoffe beim Trocknen an Wirkung verlieren.

    Wirksam bei Erkältungen, Husten und Bronchitis

    Die unreifen Samen können als Kapernersatz genutzt werden. Blätter und Blüten der Heilpflanze sind essbar und eignen sich als Bestandteile oder zum Würzen von Salaten. In der Apotheke sind ebenfalls Fertigpräparate aus den Extrakten der Heilpflanze erhältlich. Kapuzinerkresse wird innerlich und äußerlich verwendet. Äußerlich kommt die Medizinpflanze in Form einer Packung zum Einsatz, die zur Unterstützung der Wundheilung auf kleinere Wunden gelegt wird. Für einen Aufguss genügen ein bis zwei Teelöffel Blätter, die mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen werden. Der Heiltee aus Kapuzinerkresse kann dreimal täglich getrunken werden und hilft bei Erkältungen, Bronchitis, Grippe, Blasen- und Genitalinfektionen. Mangelerscheinungen von Haut und Haaren können mit einem Aufguss aus den Pflanzenteilen der Kapuzinerkresse bekämpft werden. Geeignet ist die Heilpflanze ebenfalls zur unterstützenden Behandlung bei trockener Kopfhaut und als Vorbeugung bei drohendem Haarausfall. Aufgrund ihres schleimlösenden und antibakteriellen Effekts hat sich die Heilpflanze bei der Behandlung von Nasennebenhöhlenentzündungen und Infekten der oberen Atemwege bewährt. Kapuzinerkresse wirkt ebenfalls bei bakteriellen Infekten der Harnwege und stärkt aufgrund ihrer hohen Vitamin-C-Konzentration die Abwehrkräfte. Äußerlich wird die Kapuzinerkresse zur Durchblutungsförderung bei Prellungen angewendet.

  • Analkrebs – Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

    Analkrebs – Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

    Analkrebs ist eine seltene Erkrankung des Afters. Bei guter Therapie bestehen relativ hohe Überlebenschancen.

     

    Analkrebs – für viele Menschen ein unbekanntes Thema

    Wie der Experte Prof. Dr. Dr. Stefan Hillejan in seiner Funktion als Proktologe und Phlebologe der Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen Hannover mitteilt, handelt es sich beim Analkarzinom um einen bösartigen Tumor im Bereich des Afters. Gleichzeitig ist Prof. Dr. Dr. Hillejan der Vorsitzende des Berufsverbandes Qualifizierter Medizinischer Sachverständiger Deutschlands. Entsprechend seinen Aussagen erkrankt von 100.000 Personen nur eine Person im Verlaufe ihres Lebens an Analkrebs. Damit zählt das Analkarzinom zu den relativ selten auftretenden Krebserkrankungen.

     

    Woran Sie ein Analkarzinom erkennen können

    Analkrebs lässt sich an Symptomen erkennen, die denen von Hämorrhoiden ähneln. Demnach treten Blut auf dem Toilettenpapier oder im Stuhl auf. Zudem machen sich Juckreiz und Schmerzen während des Stuhlgangs bemerkbar. Sofern Sie diese Symptome bei sich beobachten sollten Sie auf keinen Fall zögern. Sondern ohne Umschweife einen Facharzt konsultieren. Dieser entnimmt im Rahmen einer Mastdarmspiegelung eine Probe des Gewebes aus dem betroffenen Bereich. Die Gewebeprobe lässt der Facharzt in einem benachbarten Labor genauer untersuchen.

     

    Behandlung von Analkrebs

    Bestätigen die Mitarbeiter des Labors ein vorliegendes Analkarzinom, stehen zwei Therapieformen zur Behandlung zur Verfügung. Einerseits kann sich eine Strahlentherapie als hilfreich erweisen. Andererseits kann es erforderlich sein, den Tumor auf operative Weise zu entfernen. Unter anderem müssen Sie auch mit einer Kombination aus operativer Entfernung des Tumors und einer Strahlentherapie rechnen. Allerdings macht sich des Öfteren eine Entfernung des Tumors erforderlich. In relativ seltenen Fällen brauchen Betroffene anschließend einen künstlichen Darmausgang. Gelegentlich kann aber auch eine Stuhlinkontinenz auftreten. Im Anschluss an die erfolgte Therapie ist es notwendig, sich in regelmäßigen Abständen zu Kontrolluntersuchungen beim Arzt einzufinden. Denn damit kann eine Rückkehr der Krebserkrankung ausgeschlossen werden. Fünf Jahre nach einer Therapie besteht eine hohe Überlebensrate. Diese liegt bei circa 80 Prozent.

     

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • Mundgeruch – was kann ich tun?

    Mundgeruch – was kann ich tun?

    Obwohl Mundgeruch unangenehm ist, kann er harmloser Natur sein. Und zwar immer dann, wenn diesem Phänomen keine Krankheiten zugrunde liegen.

     

    Mundgeruch – Verzicht auf austrocknende Getränke

    Als besonders schlimm erleben betroffene Personen Mundgeruch, wenn sie diesen selbst bei sich bemerken. Allerdings fällt dieser in den meisten Fällen zuerst dem Gegenüber auf. Und zwar durch einen fauligen Atem. Obwohl dieser ihnen unangenehm auffällt, schweigen sie aus Höflichkeit. Entsprechend einer statischen Auswertung ist Mundgeruch bei nahezu jeder vierten Person ein Problem. Dabei ist der faulige Atem nicht ausschließlich auf den Genuss von Zwiebeln oder Knoblauch zurückzuführen.

    Der Bayerischen Landeszahnärztekammer zufolge können Betroffene gegen dieses Problem durchaus etwas unternehmen. Denn Mundgeruch geht meist auf einen zu trockenen Mund zurück. Aus diesem Grund ist es ratsam, auf den übermäßigen Genuss von Getränken wie Alkohol, Tee mit enthaltenen Gerbstoffen und Kaffee zu verzichten. Dahingegen zeigt sich ein regelmäßiges Trinken von Wasser förderlich für den Speichelfluss. Dadurch lassen sich Keime fortspülen, die Mundhöhle wird besser gereinigt.

     

    Weitere Ursachen von fauligem Atem

    Ebenfalls zu den Ursachen von Mundgeruch zählen verschiedene Zahnerkrankungen, beispielsweise Parodontitis oder Karies. Aber auch auftretende Infektionen im Bereich des Nasen-Rachen-Trakts zeichnen hierfür verantwortlich. In seltenen Fällen kommen Diabetes, den Speichelfluss minimierende Medikamente oder Erkrankungen im Bereich der Verdauung in Betracht. Leiden Sie trotz umfangreicher Mundhygiene längerfristig unter diesem Phänomen, kann es hilfreich sein, einen Zahnarzt zur Abklärung der Ursachen aufzusuchen.

     

    Achten Sie auf eine gute Mundhygiene!

    Gesunde Schleimhäute wie Zähne können üblem Mundgeruch vorbeugen. Verantwortlich hierfür sind Bakterien. Wenn diese ausreichend Nahrung erhalten, können sie sich zwischen den Zähnen sowie in Vertiefungen an der Oberfläche der Zunge vermehren. Derartige Ablagerungen gelten als die häufigste Ursache für üblen Atem.

    Alleiniges Zähneputzen genügt dabei nicht. Mithilfe umfangreicher Mundhygiene können Sie selbst versteckt sitzende Bakterien entfernen. Dazu gehört neben dem gründlichen Reinigen der Zahnzwischenräume das Ausspülen des Mundraumes. Vergessen Sie Ihre Zunge nicht! Befeuchten Sie unbedingt sämtliche Schleimhäute im Mund.

     

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • Welche dieser Medizin-Mythen stimmen?

    Welche dieser Medizin-Mythen stimmen?

    Der medizinische Bereich ist riesengroß und es kommen jeden Tag neue Forschungsergebnisse hinzu. Manche helfen uns zukünftig und andere haben keinerlei Wirkung. Über die Jahre hinweg hat sich die Medizin extrem weiterentwickelt, viele Operationen waren früher undenkbar. Mit der Weiterentwicklung schlichen sich allerdings auch Mythen ein, die zum Teil gar nicht stimmen. Viele Eltern nutzen diese jedoch, um ihre Kinder „vernünftig“ zu erziehen. Nun ist jedoch Schluss damit, denn in den folgenden Absätzen werden die Mythen endgültig aufgeklärt.

    Fingerknacken ist gefährlich

    Im Alltag sieht man es oft, dass Menschen mit ihren Fingern ein Knacken verursachen. Das hört sich tatsächlich ein wenig unheimlich an und stellt manchen die Haare auf, doch gefährlich ist es nicht. Bislang konnte man keine negativen Auswirkungen feststellen und es verursacht auch keine Arthrose. Schlechte Nachrichten für alle, die so gar nicht darauf stehen.

    Bekommen Freundinnen immer gleichzeitig ihre Tage?

    Nein, die Zykluslänge unterscheidet von Frau zu Frau, sodass es niemals mit Absicht dazu kommt. Zufälle sind aber freilich nicht ausgeschlossen, denn Überschneidungen sind aufgrund der Umstände vorprogrammiert. Der ultimative Freundschaftsbeweis, für den man ihn oft hält, ist es demnach nicht.

    Mit Strohhalm wird man schneller betrunken

    Grundsätzlich stimmt dieser Mythos, doch der Effekt ist so gering, dass er quasi vernachlässigt werden kann. Durch den Strohhalm ist die Mundschleimhaut länger mit dem Alkohol in Berührung, was zu einer schnelleren Übertragung ins Blut führt. Die geringe Oberfläche (im Vergleich mit der Dünndarmschleimhaut) ist jedoch so gering, dass der Effekt nur ganz minimal auftritt.

    Konterbier macht den Kater weg

    Ein Konterbier zögert den Kater hinaus und macht ihn zumindest ein wenig unschädlich (durch das Methanol). Ganz abstreiten kann man den Mythos demnach nicht, allerdings ist auch hier der Effekt klein. Und mal ehrlich, Alkohol ist doch keine Lösung oder?

    Blasenentzündung durch Sitzen auf kaltem Boden

    Diese Aussage ist ein echter Klassiker, stimmt so aber nicht. Eine Blasenentzündung entsteht nämlich durch Bakterien, Kälte hat darauf keinen Einfluss. Anfällige Menschen sollten sich jedoch trotzdem nicht unbedingt auf einen kalten Boden setzen, dadurch wird nämlich das Immunsystem unnötig beansprucht.

    Bei Nasenbluten den Kopf nach hinten legen

    Dieser Mythos ist definitiv falsch. Durch diese Stellung läuft das Blut in den Rachen und kann sogar weitere Probleme verursachen. Richtig ist die Beugung nach vorne, sodass das Blut auslaufen kann. Tipp: Ein kalter Waschlappen, den man in den Nacken legt, kann zusätzlich helfen.

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • Morgendlicher Schwindel – Frühsymptom für Demenz

    Morgendlicher Schwindel – Frühsymptom für Demenz

    Befällt auch Sie ein morgendlicher Schwindel, kann sich hierbei um ein Frühsymptom für Demenz handeln. Aus diesem Grund ist es ratsam, die morgendlichen Schwindelgefühle nicht zu ignorieren.

     

    Schwindelgefühle morgens können Hinweis auf Demenz sein

    Dass so mancher Mensch morgens Schwierigkeiten mit dem Aufstehen hat, ist kein außergewöhnliches Phänomen. Wenn Sie sich jedoch des Öfteren beim Aufstehen benommen oder schwindelig fühlen, kann dies auf eine entstehende Demenz hinweisen. Darauf weisen Forscher der Johns Hopkins University Maryland hin.

    Denn in einer aktuellen Studie fielen ihnen morgendlicher Schwindel und Benommenheit als Frühsymptome für Demenz auf. In diesem Fall ist die Rede von einer orthostatischen Hypotonie. Für die Untersuchung wurden rund 11.700 Probanden für eine Zeitspanne von 25 Jahren von Medizinern überwacht. Dabei lag das Durchschnittsalter bei 54 Jahren.

     

    Was verstehen wir unter einer orthostatischen Hypotonie?

    Dieses Phänomen tritt immer dann auf, wenn beim Wechsel von einer sitzenden Position in die stehende der Blutdruck schlagartig sinkt. Aus den Studienresultaten geht hervor, dass Betroffene im mittleren Alter rund 1,5-mal öfter an Demenz und doppelt so oft einen Schlaganfall erleiden.

     

    Symptomatik und Behandlungsmöglichkeiten

    Während Sie Ihre Position vom Liegen oder Sitzen in Stehen ändern, hat der Organismus die Aufgabe, Sauerstoff und Blut zum Gehirn zu schicken. Wenn dies nicht geschieht, kann Ihr Blutdruck maßgeblich sinken. Erkennbar ist dies an Symptomen wie Benommenheit, Müdigkeit, Ohnmacht, Sehstörungen und Übelkeit. Dabei gehen diese auf unterschiedliche Ursachen zurück. Zu denen zählen unter anderem das Alter, Dehydrierung und Anämie. Aber auch die Einnahme von Medikamenten, insbesondere Betablocker, kommen als Ursache infrage.

    Eine erfolgreiche Behandlung ist von der Ursache abhängig. Liegt eine Dehydrierung vor, müssen Sie mehr Flüssigkeit zu sich nehmen. Wenn dahingegen Medikamente verantwortlich zeichnen, macht sich eine Änderung der Dosierung erforderlich. Ferner lässt sich morgendlicher Schwindel durch das Tragen von Kompressionsstrümpfen in sitzender oder liegenden Position therapieren. Denn diese speziellen Strümpfe vermeiden einen Rückstau von Flüssigkeiten in den Beinen.