Schlagwort: Sommer

  • Ice Bucket Challenge – was wurde aus den Millionen?

    Ice Bucket Challenge – was wurde aus den Millionen?

    Wer kann sich noch an die Ice Bucket Challenge erinnern? Im Sommer 2014 hatte es den Anschein, als würde sich keiner der eiskalten Dusche aus dem Eimer entziehen können, vor allem die zahlreichen Stars und selbst erklärten Prominenten konnten sich nicht schnell genug den Eimer mit Eiswasser über den Kopf kippen. In den sozialen Netzwerken wie besonders Facebook, wurde die Ice Bucket Challenge gehypt, aber kaum jemand, der sich daran beteiligt hat, wusste auch, worum es dabei ging.

    Die Geschichte der Ice Bucket Challenge

    Die Geschichte der Ice Bucket Challenge ist auch eine Geschichte der unheilbaren Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS. Das Ziel der Aktion war, dass 440 Millionen Menschen dabei zusehen, wie sich prominente Mitmenschen, bekannte Sportler, aber auch Bekannte, Freunde, Verwandte oder auch wildfremde Menschen einen Eimer mit eiskaltem Wasser über den Kopf schütten. Innerhalb kürzester Zeit gab es 17 Millionen Videos alleine auf Facebook, und zehn Milliarden Menschen haben diese Spots der Ice Bucket Challenge angeklickt und mit einem „Like“ versehen. Mit der Ice Bucket Challenge sollte Geld für die Erforschung der Nervenkrankheit gesammelt werden, denn bislang gibt es weder ein wirksames Medikament noch eine Therapie für die Menschen, die unter ALS leiden.

    Eine tückische Krankheit

    Wer an ALS erkrankt, der verliert nach und nach die Kontrolle über seinen Körper, da die für die Motorik zuständigen Zellen angegriffen werden, das Gehirn ist davon nicht betroffen. Der ALS Kranke bleibt bis zu seinem Tod geistig hellwach, was bedeutet, er muss seinem eigenen Verfall hilflos zusehen. Die meisten Betroffenen sterben in den ersten zwei bis fünf Jahren an ihrer Krankheit. Die Ice Bucket Challenge hatte ursprünglich nichts mit ALS zu tun, es war der amerikanische Golfer Chris Kennedy, der mit seiner Eisdusche zu Spenden aufrief.

    Viel Geld

    Im Rahmen der Ice Bucket Challenge wurden weltweit 190 Millionen Euro gespendet, von denen die ALSA, die ALS Association, 100 Millionen Euro bekam. Für die Organisation, die sich um die Forschung nach einem Heilmittel kümmert, war die Ice Bucket Challenge ein großer Erfolg, denn im Rahmen der Spendenaktion gab es 30-mal mehr Geldspenden als in den Jahren zuvor. 41 Millionen wurden bereits ausgegeben und jede dieser Ausgaben kann auf der Internetseite der ALSA nachverfolgt werden. Trotzdem wurde der ALSA vorgeworfen, sie würde zu wenig Geld in die Forschung investieren. Die ALSA kann dieser Kritik nicht zustimmen und belegt, dass über zwei Drittel der eingenommenen Spendengelder für die Forschung nach Medikamenten und Therapien ausgegeben wurde. So wurden unter anderem klinische Studien unterstützt, Forscher bekamen die nötigen Mittel, um Gene identifizieren zu können, und auch in der Stammzellenforschung konnte mit dem Geld aus der Ice Bucket Challenge weiter gearbeitet werden. 20 % des Geldes kamen aber den Betroffenen zu Gute.

    Bild: © Depositphotos.com / IlianaMihaleva

  • Kinderimpfung – die beste Vorsorge

    Kinderimpfung – die beste Vorsorge

    Kinderkrankheiten – das klingt harmlos, ist es aber leider nicht, denn noch immer sterben jährlich Kinder an Krankheiten wie Masern oder Windpocken. Zwar lassen sich Kinderkrankheiten wenn sie zum Ausbruch kommen, mit den entsprechenden Mitteln sehr gut behandeln, aber eine Kinderimpfung ist immer die bessere Lösung, denn Impfungen bedeuten Vorsorge, damit das Kind die Krankheit erst gar nicht bekommt. Jedes Jahr gibt die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts, kurz STIKO, die jeweils aktuellen Impfpläne heraus, an die sich die Eltern von Babys, Kleinkindern und Jugendlichen orientieren können. Zudem werden die Eltern auch bei den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt darauf hingewiesen, in welchem Alter welche Kinderimpfung als Vorsorge gegeben werden muss.

    Kinderimpfung im Kombipack

    Viele Schutzimpfungen werden als Kombination angeboten. So sollte zum Beispiel die MMR, die Kombiimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln immer als Vorsorge dabei sein, wobei vor allem Mädchen diese Kinderimpfung bekommen sollten. Mädchen, die nicht gegen Röteln geimpft werden und die Krankheit erst als erwachsene Frauen während der Schwangerschaft bekommen, riskieren ein behindertes Kind zur Welt zu bringen. Auch die Kinderimpfung gegen Masern ist immer wichtig, denn nach wie vor sind Masern eine der gefährlichen Kinderkrankheiten, die nicht selten zum Tod führen. Die Kinderimpfung im Kombipack hat aber noch einen weiteren Vorteil, denn auf diese Weise werden die in der Impfung enthaltenen Konservierungsstoffe deutlich reduziert.

    Welche Kinderimpfung soll in welchem Alter gegeben werden?

    Ist das Kind zwischen sechs und zwölf Wochen alt, dann wird die Schluckimpfung gegen Rotaviren empfohlen, denn diese Viren können bei Kleinkindern schwere Durchfälle auslösen. Diese Kinderimpfung wird allerdings nicht von den Krankenkassen bezahlt, die Eltern müssen für diese wichtige Vorsorge selbst aufkommen. Je nachdem, welcher Impfstoff verabreicht wird, müssen zwei oder drei Dosen im Abstand von mindestens vier Wochen gegeben werden. Ab dem zweiten Monat sollte das Kind folgende Impfungen bekommen:

    • Tetanus
    • Keuchhusten
    • Kinderlähmung
    • Hepatitis B (am besten in einer 6-fach Impfung)
    • Diphtherie

    Eine weitere Kinderimpfung kann optional eine gegen Pneumokokken und eine Impfung gegen Rotaviren sein.

    Ist das Kind drei Monate alt, dann sollte die 6-fach Impfung gegen Pneumokokken aufgefrischt werden.

    Impfungen ab dem ersten Lebensjahr

    Mit einem Jahr werden Kinder zum ersten Mal gegen die Kinderkrankheiten Masern, Röteln und Mumps geimpft und in diesem Alter gibt es auch die erste Vorsorge in Form einer Kinderimpfung gegen die Windpocken. Auf Wunsch kann auch die Kinderimpfung gegen Windpocken eine Kombiimpfung zusammen mit Masern, Mumps und Röteln sein. Wichtig ist die Kinderimpfung gegen Meningokokken, und auch die Schutzimpfung gegen die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis, die durch einen Zeckenbiss ausgelöst und zur Hirnhautentzündung führen kann, sollten die Eltern unbedingt machen lassen. Sind die Kinder zwischen 15 und 23 Monate alt, dann müssen die Kombiimpfungen erneut aufgefrischt werden.

    Empfohlene Impfungen für Schulkinder

    Bevor ein Kind in die Schule geht, sollte es noch einmal gegen Tetanus, Diphtherie und auch gegen Keuchhusten geimpft werden. Das Gleiche gilt auch bei Kindern, die zwischen neun und 17 Jahren alt sind, denn nur eine erneute Auffrischung der Impfungen bedeutet eine gute Vorsorge. Optional ist die Impfung gegen die Grippe. Ärzte raten allerdings dazu nur Kinder impfen zu lassen, die entweder an einer angeborenen Herzschwäche oder an einer chronischen Erkrankung leiden. Die Impfung gegen die Grippe wird auch nicht von den Krankenkassen übernommen, die Eltern müssen diese Vorsorge aus eigener Tasche bezahlen. Wenn geimpft wird, dann ist der Oktober und damit der Beginn der kalten Jahreszeit der beste Zeitpunkt. Kinderärzte raten ebenfalls dazu, Kinder gegen Tollwut impfen zu lassen, vor allem dann, wenn die Familie in einer ländlichen Region wohnt. Ohne die Schutzimpfung endet eine Tollwut-Erkrankungen immer mit dem Tod. Auch wenn diese Impfung nicht von der Krankenkasse bezahlt wird, die Impfung gegen Tollwut ist für die Eltern ein Muss.

    Bild: © Depositphotos.com / Esbenklinker

  • Therapie à la Saison

    Viele Gene verändern ihre Aktivität im Jahreszeiten-Rhythmus

    Baierbrunn (ots) – Ein Viertel unserer Erbanlagen, etwa 5000 Gene, orientiert sich an den Jahreszeiten; manche haben im Sommer „Hauptsaison“, andere im Winter. Die Abwehr scheint im Herbst in Habachtstellung zu gehen. Im Sommer haben antientzündliche Prozesse die Oberhand, im Winter starke Immunantworten. Professorin Anette-Gabriele Ziegler von der Technischen Universität München stieß bei Forschungen mit Babys auf diese Eigenart. „Ich wollte unbedingt wissen, ob sich das auch in anderen Gruppen zeigt“, erklärt sie in der „Apotheken Umschau“. „Und dann sahen wir auf der anderen Seite der Welt, in Australien, dasselbe Geschehen – nur spiegelverkehrt.“ Praktische Konsequenzen sind bereits denkbar: Impfungen sind im Winter möglicherweise wirksamer als im Sommer, weil die Körperabwehr wachsamer ist. Menschen mit Autoimmunkrankheiten brauchen im Sommer eventuell weniger Medikamente. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 9/2015 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3113640
  • Therapie mit Nebenwirkung

    Schnelles Senken hoher Blutzuckerwerte kann Nerven schädigen
    Baierbrunn (ots) – Hohe Blutzuckerwerte bei Diabetikern sollten nicht zu schnell gesenkt werden. Denn Studien zufolge könnte das die Entwicklung von Nervenschäden fördern. „Möglicherweise entstehen bei einer aggressiven Blutzuckersenkung Stoffwechselprodukte, die die Nerven angreifen“, erklärt die Neurologin Professor Claudia Sommer von der Universität Würzburg im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ den Zusammenhang, der aber noch nicht vollständig geklärt sei. Die Expertin rät: „Als Faustregel kann gelten, dass der HbA1c-Wert in drei Monaten nicht um mehr als zwei Prozentpunkte sinken sollte.“ Der HbA1c ist ein Maß für die langfristige Blutzucker-Einstellung. 

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    Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 9/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.diabetes-ratgeber.net

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52279/3112670
  • Der Spüllappen als Keimschleuder / Warum Tücher und Schwämme in der Küche regelmäßig ausgetauscht werden sollten

    Baierbrunn (ots) – Hygiene in der Küche ist bei sommerlichen Temperaturen besonders wichtig. Bakterien und andere Keime wachsen besonders gut, wo es warm und feucht ist. Spüllappen und Schwämme sollten dann kürzer als sonst benutzt werden und stets so aufgehängt oder gelagert werden, dass sie trocknen können. „In den Lappen sammeln sich Speisereste und Flüssigkeiten, die Nährstoffe für die Bakterien enthalten“, erklärt Ute Gomm vom aid Infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz in der „Apotheken Umschau“. Mit einem verkeimten Lappen oder Schwamm Geschirr oder Flächen zu „reinigen“ heißt, die unsichtbaren Erreger sehr wirksam zu verbreiten. Spätestens, wenn sie anfangen zu riechen, sollten Spüllappen ausgetauscht werden. Bei 60 Grad in der Waschmaschine mit Vollwaschmittel werden sie wieder benutzbar.

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3104882
  • Dezentrales Lüftungssystem für Allergiker

    Dezentrales Lüftungssystem für Allergiker

    Ein zentrales Problem insbesondere für Allergiker, welche unter Atem- und ähnlichen Problemen zu leiden haben, besteht nicht selten in einer guten Belüftung der Wohnräume.

    Allergieauslöser

    Menschen, die unter Problemen mit der Atmung leiden, weisen zumeist eine Allergie auf unterschiedliche Stoffe auf. So können Personen beispielsweise allergisch auf Staub, welcher sich in Wohnungen befindet, reagieren. Hausstaub besteht aus ganz unterschiedlichen Bestandteilen. So kommen zum Beispiel überwiegend kleinste Spinnentiere – Hausstaubmilben – in Betracht, derartige Allergien auszulösen. Allergiker haben zumeist Neigungen, auf sämtliche Staubpartikel zu reagieren. Diese Allergien gehen in aller Regel alle auf die Hausstaubmilbe zurück. So ist eine derartige Allergie auch unter der Bezeichnung Hausstaubmilben Allergie bekannt geworden.

    Allergieauslöser sind verschiedene Bestandteile aus dem Kot dieser Spinnentiere. Die Nahrung der Milben besteht überwiegend aus Hautschuppen, welche vom Menschen tagsüber abgesondert werden. Ganz besonders wohl fühlen sich die Milben auf Matratzen. Hier finden sie ausreichend Nahrung, können aber auch von der Feuchtigkeit durch das nächtliche Schwitzen und der Wärme des menschlichen Körpers profitieren. Wer auf Hausstaubmilben allergisch reagiert, ist somit die komplette Nacht über den allergieauslösenden Stoffen ausgesetzt und wird folglich insbesondere am folgenden Morgen die stärksten Beschwerden haben.

    Symptomatik einer Allergie gegen Hausstaubmilben

    Was die Symptomatik einer Allergie gegen Hausstaubmilben betrifft, so unterscheidet diese sich nur geringfügig von den Symptomen eines Heuschnupfens. Im Einzelnen bedeutet dies:

    • Verstopfte Nase
    • Kribbeln in der Nase
    • Morgendliches Naselaufen
    • Juckende und tränende Augen
    • Teilweise gerötete Augen
    • Hustenreiz
    • Erschwertes Atmen
    • Pfeifende Atemgeräusche

    Die hier genannten Beschwerden können teilweise auch dann auftreten, wenn nur relativ kurze körperliche Anstrengungen unternommen werden und dadurch eine zusätzliche Belastung der Atemwege nicht zu vermeiden ist.

    Nicht selten entwickelt eine hohe Anzahl an Personen, die sehr viele Jahre lang unter einer Allergie gegen Hausstaubmilben gelitten haben, chronische Beschwerden im Bereich der Nasenschleimhaut. In den meisten Fällen ist die Nase dauerhaft verstopft, des Öfteren kommt es zu stetig wiederkehrenden Niesanfällen. Und gerade im Winter, wenn die Heizperiode wieder beginnt, haben Hausstauballergiker noch mehr zu leiden als in den sommerlichen Monaten. Heuschnupfen Betroffene leiden dahingegen eher in den Frühjahrs- und Sommermonaten unter Problemen mit der Atmung.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Neben einer medikamentösen Therapie können Betroffene auch mit einer guten Belüftung ihrer Räumlichkeiten eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes hervorrufen. Bei einer nachgewiesenen Allergie gegen Hausstaubmilben sollten als Erste Hilfe Maßnahmen zunächst das Bett und das Schlafzimmer in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Empfehlenswert für das Bett sind spezielle Überzüge für die Matratze und ein stetiges Lüften.

    Eine weitere sehr vielversprechende Möglichkeit besteht in der Installation von dezentralen Lüftungsanlagen. Mithilfe dieser dezentralen Lüftungssysteme ist eine Wärmerückgewinnung von bis zu 91 Prozent gegeben. Damit wird nahezu jeder Arbeits- wie auch Wohnbereich ideal stets mit frischer Luft versorgt. Somit sind Wohn- und auch Schlafräume in naher Zukunft frei von Staub und Pollen, Allergiker können wieder frei durchatmen. Mit einem dezentralen Lüftungssystem inklusive Wärmerückgewinnung können zudem ohne Probleme sämtliche Fenster geschlossen werden, da diese Anlagen einen ausreichenden Schutz vor Lärmbelästigung bieten.

    Ein weiterer Vorteil des Lüftungssystems besteht in einem perfekten Schutz gegen den Befall von Schimmel, womit einem gesunden und erholsamen Raumklima nichts mehr im Wege steht. Die Montage und Handhabung der Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung gestaltet sich sehr kundenfreundlich. Darüber hinaus kann mit diesen Anlagen wertvolle Heizenergie eingespart werden.

    Bild: © Depositphotos.com / vipervxw