Schlagwort: Sonne

  • Hautkrebs-Screening – wird damit übertrieben?

    Hautkrebs-Screening – wird damit übertrieben?

    Der heurige Sommer erfreut sich wieder vieler Sonnenstrahlen. Die Menschen zieht es an den See und die Haut soll am besten so schnell wie möglich braun werden. Ohne Vorsorge könnte es aber schlimme Folgen haben, die Rede ist von Hautkrebs. In der Regel macht sich dieser aber nicht sofort bemerkbar, erst viele Jahre später kommen die Auswirkungen zum Vorschein. Ein Hoffnungsschimmer liegt in der Früherkennung, rund 80 Prozent solcher Fälle sind laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum heilbar. Mit diesem Argument möchte man die Bevölkerung dazu animieren, sich mehr mit diesem Thema zu beschäftigen. Einer dieser Maßnahmen ist das Hautkrebs-Screening, das jeder gesetzlich Versicherte alle zwei Jahre kostenlos machen lassen kann. In der Regel gilt ein Mindestalter von 35 Jahren, manche Krankenkassen zahlen aber auch schon ab dem Kindesalter. Kritiker äußern aber jetzt eine zu übertriebene Suche, die unnötige Sorgen und Kosten verursacht.

    Suche am ganzen Körper

    Ein Screening kann man wahlweise beim Hausarzt (sofern dieser die Berechtigung hat) oder beim Hautarzt machen lassen. Die Dauer beträgt zwischen 10 und 30 Minuten. Die Untersuchung betrifft den ganzen Körper, man berücksichtigt also zum Beispiel auch die Kopfhaut. Wird eine Auffälligkeit entdeckt, dann entnimmt der Hautarzt eine Gewebeprobe und lässt diese für weitere Untersuchungen einschicken. Derzeit machen rund 30 Prozent davon Gebrauch, im Vergleich mit anderen Screening-Verfahren eine überdurchschnittlich hohe Rate. Genau da liegt aber der Kritikpunkt, oftmals wird einfach zu genau gearbeitet.

    Die Gefahr von Überdiagnosen

    Auf den ersten Blick klingt es unverständlich, doch der zweite Blick bringt schon mehr Licht ins Dunkel. Diagnostiziert man nämlich harmlose Melanome, die sich sehr wahrscheinlich nie zu einem relevanten Krebs entwickelt hätten, dann kommen auf den Patienten unnötige Therapien und Ängste zu. Beides ist aber überflüssig, weder jetzt noch später stellt diese Diagnose eine Gefahr dar. Dementsprechend verwundert es auch nicht, dass die Zahl der Hautoperationen zunimmt. Auch fehlen bis jetzt Beweise, die einen Rückgang der Sterberate (bezüglich Hautkrebs) aufzeigen.

    Der Endverbraucher kann leider nichts dagegen tun. Er ist auf die Tätigkeit des Arztes angewiesen, der unter Umständen einen solchen Befund erstellt. Wenn jemand etwas tun kann, dann sind es die Mediziner selbst. Sie müssten mehr zwischen „gefährlichen“ und „nicht gefährlichen“ Melanomen unterscheiden. Dies wäre für alle ein bedeutender Vorteil. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt.

     


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  • Sommerhitze – so sehr belastet es das Herz

    Sommerhitze – so sehr belastet es das Herz

    „Endlich ist der Sommer da“, so in etwa lautet die Aussage vieler Menschen. Sie freuen sich auf ein kühles Eis und auf den See. Wer gesund ist, der kann tatsächlich die Kraft der Sonne problemlos genießen, anders sieht es jedoch bei Problemen mit dem Herz aus. Dann nämlich ist die Sommerhitze eine echte Qual und kann im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein. Je mehr man schwitzt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einen Kreislaufkollaps zu erleiden. Der Flüssigkeitsverlust ist hoch und spült auch Mineralien wie Magnesium und Natrium aus dem Körper. Bei einem zu extremen Abfall reagiert der Körper mit Kopfschmerzen, Erschöpfung und Schwindel. Herzpatienten können sogar Herzrhythmusstörungen erleiden. Betroffene müssen sich also besonders schonen und auf einige Tipps achten.

    Ausreichend trinken

    Grundsätzlich meldet sich der Körper, wenn Flüssigkeitsnachschub benötigt wird. Man ist durstig und trinkt zum Beispiel ein Glas Wasser. Dieses Signal ist jedoch meist nur bei gesunden Menschen ausreichend vorhanden, herzkranke oder ältere Personen haben dies in der Regel nur in einer abgeschwächten Form. Die Folge ist ein zu hoher Flüssigkeitsverlust, der nicht ausgeglichen wird. Dadurch wiederum steigt das Risiko eines Kreislaufkollaps. Wer also Schwierigkeiten mit dem Herz hat, der muss unbedingt über den Tag verteilt genug trinken. Auf ein Signal vom Körper darf man in so einem Fall natürlich nicht warten, es würde einfach zu spät kommen.

    Starke Hitze unbedingt meiden

    Bei großer Hitze muss das Herz mehr arbeiten. Das ist nötig, damit die Körpertemperatur stets bei 37 Grad liegt. Ein gesundes Herz kommt mit dieser zusätzlichen Aufgabe problemlos klar, ein krankes Herz jedoch ist damit schnell überfordert. Betroffene Menschen müssen also die pralle Sonne meiden und versuchen stets im Schatten zu sein. Des Weiteren ist eine sommerliche Kleidung Pflicht, um keinen unnötigen Hitzestau zu verursachen. Auch eine Abkühlung im See ist empfehlenswert.

    Medikamente richtig dosieren

    Hohe Temperaturen, die über einen längeren Zeitraum bestehen, können unter Umständen die Wirksamkeit der Medikamente beeinflussen. Diese wirken dann beispielsweise stärker als normal. Herzpatienten sollten regelmäßig ihren Blutdruck kontrollieren und bei extremen Schwankungen den Hausarzt kontaktieren. Dieser wird dann die Dosierung anpassen.

  • Darum gehen Menschen im Alter gebückt

    Darum gehen Menschen im Alter gebückt

    Das maximale Alter eines Menschen kann niemand voraussagen, außerdem verändern sich die Situation und der Körper von Jahr zu Jahr. Am Anfang bauen sich Knochen und Co. auf, im mittleren Alter genießt man meist das Leben und im letzten Abschnitt bildet sich unser Skelett zurück. Natürlich variieren die Auswirkungen bei jeden, der eine hat Probleme mit den Augen, und der andere benötigt ein Hörgerät. Eine Sache fällt dann aber doch auf, sehr viele ältere Menschen gehen gebückt. Aber warum ist das so? Hilft es vielleicht besser zu sehen (die Distanz verringert sich) oder ist die Haltung ganz einfach bequemer? Aus medizinischer Sicht stimmt beides nicht, es kommt auf den Typ und auf die Lebensweise an, ob später jemand gebückt durchs Leben marschiert.

    Die Knochenmasse baut ab

    Der Hauptgrund sind die Knochen. Sie werden mit steigendem Alter porös und tragen zu einer Verformung der Wirbelsäule bei. In erster Linie haben Frauen in ihrer zweiten Lebenshälfte damit zu kämpfen. Schuld ist die in den Wechseljahren hormonelle Umstellung, die den natürlichen Abbau der Knochenmasse dramatisch fördert. Umgangssprachlich nennt man eine solche Krümmung auch Witwenbuckel, dieser tritt häufig nach einer Osteoporose (Knochenschwund) ein.

    Es hat also weder mit dem Sehen, noch mit irgendeiner bequemen Haltung zu tun, es ist einfach die natürliche Folge des Knochenabbaus.

    So kann man sich schützen

    Vollständig lässt sich ein Witwenbuckel nicht verhindern, man kann jedoch vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Der wichtigste Schritt ist für genug Vitamin D zu sorgen. Es ist die Basis und beugt effektiv einer Osteoporose-Prävention vor. Die Vitaminspritze kann man über verschiedene Optionen aufnehmen, Spaziergänge bei Sonnenlicht wären zum Beispiel eine Möglichkeit. Das Licht in der Natur lässt Vitamin D bilden, und zwar in der Haut. So wird die Kalziumeinlagerung gefördert und die Knochen werden gestärkt. Im Winter benötigt der Vitamin-D-Haushalt übrigens mehr Aufmerksamkeit, denn in der kühleren Jahreszeit hat die Sonne weniger Kraft. Dadurch wird weniger erzeugt und es kommt in vielen Fällen zu einem Vitamin-D-Mangel.

    Die Einnahme von „richtigen“ Lebensmitteln wirkt ebenfalls einem krummen Rücken entgegen. Dazu zählen Nüsse, Hülsenfrüchte, grünes Gemüse und Milch, sie alle gelten als gute Kalziumspender. Vorsicht ist bei phosphatreicher Ernährung (Wurst zum Beispiel) geboten, gemeinsam mit Tabak und Alkohol ist eine Verbannung vom Speiseplan die beste Entscheidung.

  • Hautrötung

    Hautrötung

    Eine Hautrötung tritt schneller auf, als man denkt. Das hat aber nicht immer den gleichen Grund. Während einige schon Rötungen erhalten, wenn sie Stress haben, sind andere Hautrötungen Ursachen von Allergien.

    Manchmal sind diese Hautrötungen sogar auf einen wuchernden Hautpilz zurückzuführen. Die Gründe, warum man an Hautrötungen leidet, können vielfältig sein.

    Erkrankt man an bestimmten Infektionen oder Viren, dann erkennt man die ersten Symptome an der Haut. Die Haut ist ein Körperorgan, welches viel aushalten muss. Kratzer, Sonnenbrand und diverse Cremes, vieles kann schädlich für sie sein. Besonders bei Cremes oder beim Duschen mit bestimmten Mitteln kann es dazu kommen, dass Hautrötungen auftreten. Diese weisen einen darauf hin, dass man auf dieses Mittel allergisch ist. Wird dann eine andere Creme oder ein anderes Shampoo verwendet, verschwinden die Rötungen wieder.

    Hautrötung durch falsche Ernährung

    Auch eine falsche Ernährung kann oft zu einer Hautrötung führen. Wie bei den Cremes, handelt es sich hier ebenfalls um eine allergische Reaktion. Oftmals treten solche Hautrötungen auch mit Juckreiz auf. Kratzen sollte vermieden werden. Je mehr man die Rötung in Ruhe lässt, umso eher verschwindet sie auch wieder.

    Mögliche Erkrankungen mit Hautausschlag:

    • Akne
    • Arzneimittelexanthem , Arzneimittelallergie
    • Cushing-Syndrom
    • Dreitagefieber
    • Grindflechte bei Kindern , Impetigo contagiosa
    • Gürtelrose , Herpes Zoster
    • Hand-Fuss-Mund-Krankheit
    • Lassafieber
    • Latexallergie
    • Lepra , Aussatz
    • Lupus erythematodes
    • Masern bei Kindern
    • Nahrungsmittelallergie
    • Neurodermitis
    • Ringelröteln , Erythema infectiosum
    • Scharlach
    • Seborrhoische Dermatitis , Seborrhoisches Ekzem
    • Schuppenflechte
    • Sonnenallergie , Lichtdermatose
    • Syphilis , Lues
    • Typhus , Paratyphus

     

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  • Sonnenallergie – UV-Lichttherapie kann Abhilfe schaffen

    Sonnenallergie – UV-Lichttherapie kann Abhilfe schaffen

    Für manche Menschen endet das lang herbei gesehnte Sonnenbad mit einer Sonnenallergie. Dabei sorgt Sonne tanken für bessere Stimmung und ist der menschlichen Gesundheit dienlich. Denn die UV-Strahlen helfen uns bei der Bildung des lebensnotwendigen Vitamins D. Ferner stärken sie das Immunsystem und regen den Stoffwechsel an. Darüber hinaus sind die Strahlen in der Lage unseren Hormonhaushalt zu steuern.

     

    Sonnenallergie – wenn das Sonnenbad zur Qual wird

    Doch nicht jeder kann Sonne vertragen. Die Haut reagiert allergisch. Dabei zeigen sich Hautreaktionen wie stark juckende rote Flecken, Blasen, Pickel oder Pusteln. Eine Sonnenallergie kann sich auf vielerlei Arten bemerkbar machen. Meistens ist sie äußerst schmerzhaft. Gesundheitsexperten stellen eine starke Zunahme der Betroffenen fest. Insbesondere Kinder leiden vermehrt unter einer diesem Phänomen.

     

    Symptome einer Allergie erst Tage später bemerkbar

    Im Allgemeinen zeigen sich die Symptome einer Sonnenallergie erst nach einigen Stunden. Nicht selten machen sich diese aber auch erst Tage später nach dem Sonnenbad bemerkbar. Zwar lassen die Beschwerden im Verlaufe des Sommers wieder nach, jedoch sind sie eine echte Belastung für die betroffenen Personen. Wer von einer solchen Allergie betroffen ist, dem kann nur noch das Tragen von langer Kleidung helfen. Ein anderer Schutz vor dem UV-Licht ist nicht gegeben. Wie genau diese Allergie entsteht ließ sich bislang noch nicht von Experten klären. Die Vermutungen gehen dahin, dass UV-Licht für die Entstehung eines Allergens im Organismus verantwortlich zeichnet.

     

    Neue Hoffnung für Patienten mit Sonnenallergie

    Hautärzte entdeckten eine neue Methode, mit der einer Sonnenallergie vorgebeugt werden kann. So erläutert Christoph Liebich, Hautarzt aus München und Mitglied des Berufsverbands Deutscher Dermatogen, dass eine UV-Lichttherapie Erleichterung schaffen kann. Dabei können Betroffene im Jahr zuvor ihre Haut auf die Sonneneinstrahlung vorbereiten. Da eine Sonnenallergie hauptsächlich durch UV-A-Strahlen hervorgerufen wird, bringt es nichts, sich vorher in einem Sonnenstudio vorzubräunen. Denn Sonnenstudios setzen ebenfalls UV-A-Strahlen ein. Dahingegen kann eine gering dosierte UV-Lichttherapie als vorbeugende Maßnahme Schutz bieten.

     

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  • Grillen – giftige Alufolie ersetzen

    Grillen – giftige Alufolie ersetzen

    Zur Sommerzeit gehören Baden und Grillen einfach dazu. Die Sonne brennt vom Himmel und lockt Familien in die freie Natur. Außerdem schmecken Fleisch und Co. frisch vom Grill nochmals besser und intensiver. Immer öfters kommen aber auch Beilagen drauf, die einen runden Abschluss ergeben. Für deren Zubereitung wird in der Regel Alufolie hergenommen, die sich jedoch nicht als beste Option herausstellt. Ihr werden nämlich giftige Eigenschaften nachgesagt. Zum Glück muss jedoch der Grillabend aus diesem Grund nicht abgesagt werden, es gibt nämlich die eine oder andere Alternative. Diese sind unter anderem in Asialäden zu erwerben.

    Natürliche Blätter

    Eine clevere Variante sind natürliche Blätter. Damit tut man nicht nur seiner Gesundheit etwas Gutes, sondern Schafskäse und Gemüse kann man so ganz ohne Alufolie grillen. Die Beilagen müssen einfach damit eingewickelt und auf dem heißen Rost platziert werden. Wein-, Kohl-, Mangold-, Bananen- oder Rhabarberblätter, sie alle eigenen sich ideal für diese Aufgabe. Tipp: Sollten die Blätter nach dem Kauf sehr fest sein, dann kann man diese einfach kurz in heißem Wasser baden lassen. Dadurch ergibt sich eine weichere Struktur, die zusätzlich das Einwickeln erleichtert.

    Ausgehöhltes Gemüse

    Eine weitere Möglichkeit ist ausgehöhltes Gemüse. Eine Zucchini, eine Tomate oder eine Paprika, sie alle lassen sich einfach und schnell befüllen. Backpapier wiederum ist super für Kartoffeln und Fisch geeignet. Auch hier muss man die Zutat lediglich einwickeln und dann grillen. Für diverse Grillzutaten (wie Mais, Scheiben einer Zucchini und kleine Pilze) sind Holzspieße eine geeignete Option.

    Grillschalen aus einem anderen Material

    Wem keiner dieser Varianten zusagt, der kann sich eventuell für Grillschalen aus Emaille oder Edelstahl begeistern. Auch kleine Wokschalen und Pfannen aus Edelstahl beziehungsweise Gusseisen stehen bereit. Zwar braucht das Grillgut etwas länger darin (im Vergleich zu Aluschalen), doch dafür kann man diese wiederverwenden. Zu guter Letzt wäre noch spezielles Grillpapier eine Alternative. Dieses wird einfach vor der Verwendung in warmes Wasser eingelegt, anschließend kann man es um das Grillgut wickeln. Nur noch die Enden zusammen (mit einem Faden) und der Grillabend mit Freunden und Familie kann beginnen.

     

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