Schlagwort: Sonne

  • Lupus erythematodes – Schmetterlingsflechte Autoimmunkrankheit

    Lupus erythematodes – Schmetterlingsflechte Autoimmunkrankheit

    Bei Lupus, der so genannten „Schmetterlingsflechte“, handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, dass die Zellen des Immunsystems, das eigentlich dazu da ist, den Körper zu beschützen, auch eigene Zellen angreifen. Schmerzhafte Entzündungen gehören somit zu den Hauptbeschwerden dieser Krankheit.

    Die Betroffenen leiden jedoch nicht kontinuierlich unter den Beschwerden. Stattdessen arbeitet die Krankheit auf der Basis von Schüben. Während manche Menschen lediglich unter Hautproblemen leiden, besteht auch die Möglichkeit, dass Lupus die Organe angreift. Seitens der Mediziner wird die Krankheit daher in drei verschiedene Unterformen eingeteilt.

     

    Weshalb erkranken Menschen überhaupt an Lupus?

    Die Forschungen, die sich mit Hinblick auf die Entstehung von Lupus ergeben, sind noch nicht vollständig abgeschlossen. Viele Mediziner sind jedoch der Ansicht, dass hier vor allem eine genetische Veranlagung eine große Rolle spielt. Auch UV-Licht und Hormone stehen jedoch mittlerweile im Verdacht, am Ausbruch von Lupus beteiligt zu sein.

    Zudem befassen sich verschiedene Studien auch mit den Auswirkungen von Medikamenten auf die Patienten. Hier sind es vor allem Präparate gegen Bluthochdruck und Epilepsie, die im Verdacht stehen, die Symptome der Krankheit zu begünstigen. Besonders bemerkenswert: es handelt sich hierbei lediglich um so genannte „medikamenteninduzierte Lupussyndrome“. Sobald die betreffenden Präparate abgesetzt werden, verschwinden in der Regel auch die Beschwerden.

     

    Zahlen und Fakten – wer erkrankt an Lupus?

    Ein Blick auf die Statistiken verrät, dass in Deutschland mehr als Patienten leben. Besonders markant: die meisten von Ihnen sind Frauen in der Altersgruppe zwischen 15 und 45 Jahren. Hier ist die Gefahr, an Lupus zu erkranken, besonders groß. In der Regel werden die meisten Ausbrüche im Lebensabschnitt zwischen 20 und 30 Jahren verzeichnet.

     

    So wird Lupus behandelt

    Die Behandlung richtet sich unter anderem auch nach dem Schweregrad. So gehören hier unter anderem:

    • das Vermeiden von Sonnenlicht bzw. die Nutzung eines hohen Lichtschutzfaktors
    • Salben mit Kortison
    • Entzündungshemmende und das Immunsystem beeinflussende Medikamente

    zum Standard. Die meisten Patienten vertragen die entsprechenden Maßnahmen sehr gut. Viele Mediziner sind jedoch dennoch der Ansicht, dass eine regelmäßige Kontrolle des Augenhintergrundes und der Laborwerte unerlässlich sei.

    Falls der Lupus jedoch die Organe angegriffen hat, fällt die entsprechende Therapie ein wenig umfangreicher und individueller aus.

     

    Kann einem Ausbruch von Lupus vorgebeugt werden?

    Die Antwort auf diese Frage ist ernüchternd mit „Nein!“ zu beantworten. Forschungen haben hinreichend bewiesen, dass es schlicht nicht möglich ist, sich im Vorfeld gegen Lupus zu schützen. Dennoch ist es natürlich möglich, die die Krankheit begünstigenden Faktoren zu meiden. Dies ist besonders auch dann sinnvoll, wenn Sie mit Hinblick auf Lupus ohnehin genetisch vorbelastet sind. Wichtig ist es dann, unter anderem beispielsweise:

    • Ihren Stresspegel zu verringern
    • direkte Sonnenstrahlen zu vermeiden bzw. einen hohen UV- Schutz zu nutzen
    • Infektionen zeitnah zu bekämpfen

    Und das Immunsystem mit einer gesunden Ernährung bzw. einem ausgewogenen Lebensstil zu unterstützen.

     

    Leiden Sie unter Lupus?

    Besteht bei Ihnen Verdacht auf Lupus, ist es wichtig, Labortests durchführen zu lassen. In den dazugehörigen Bluttests wird hier nach Antikörpern gesucht. Aufgrund der Hochwertigkeit der Testverfahren, sind die Chancen, die Krankheit schon frühzeitig zu erkennen, gut. Auch mit Hinblick auf die Lebenserwartung der Betroffenen ergeben sich keine weitreichenden Einschränkungen. Wichtig ist es jedoch auch hier in jedem Falle, Blutdruck und -fett in regelmäßigen Abständen kontrollieren zu lassen, um beispielsweise eine mögliche Arterienverkalkung rechtzeitig zu entdecken.

     

    Ein Leben mit Lupus – Diagnose… und dann?

    Zunächst sei gesagt, dass die Chancen, einer Heilung, besonders dann hoch sind, wenn lediglich die Haut und nicht die Organe von der Krankheit betroffen sind. In den vergleichsweise leichten Fällen kann es demnach sogar sein, dass die Krankheit nach mehreren Jahren nicht mehr nachzuweisen ist.

    Verlauf und Therapie sollten jedoch -auch in leichteren Fällen- immer kontrolliert werden. Greift die Krankheit beispielsweise auf andere Organe, wie die Nieren oder das Herz über, kann dies für die Patienten sogar unter Umständen tödlich sein.

     

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  • Kreuzallergien in der Übersicht – „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“

    Kreuzallergien in der Übersicht – „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“

    Wie der Name bereits vermuten lässt, wird eine so genannte „Kreuzallergie“ dann ausgelöst, wenn ein betroffener Mensch ohnehin schon auf Pollen oder Gräser reagiert und ein ähnlicher Stoff ebenfalls Symptome hervorruft. Letztere zeigen sich in der Regel vor allem im Bereich des Mundes. Je nach Grad der Allergie können die Symptome entweder leicht, in manchen Fällen jedoch sogar lebensbedrohlich, sein und sich auf den kompletten Körper ausweiten.

     

    Die Zahl der Betroffenen ist hoch. Die Kreuzallergien zählen zu den am häufigsten auftretenden Lebensmittel-Allergien. Sie werden auch „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“ genannt.

    So macht sich die Kreuzallergie bemerkbar

    Die Symptome für die Betroffenen von Kreuzallergien sind vielfältig. Oftmals reicht nur ein Biss in eine Ananas oder einen Apfel, um Beschwerden auszulösen. Auch würzige Speisen können ein Problem darstellen. Krämpfe und Durchfälle sind die Folgen.

     

    Eine Pollenallergie, vor allem im frühen Stadium bei früh blühenden Bäumen, kann gleichzeitig eine Lebensmittel-Allergie nach sich ziehen. Ein hoher Prozentsatz (über 50 Prozent) der Birkenpollen-Allergiker (wie auch Menschen, die auf Erle und Hasel reagieren) klagt auch beispielsweise über eine Unverträglichkeit gegenüber Obstsorten wie Birne, Pfirsich, Apfel, sowie Nüssen und Mandeln. Etwas besser sieht es mit Hinblick auf Kiwis oder Avocados aus. Diese werden in der Regel besser vertragen. Mit Hinblick auf eine bestehende Kreuzallergie gilt es also vor allem, sich der Zusammensetzung seiner Nahrung bewusst zu werden und riskante Faktoren in jedem Fall zu meiden.

     

    Kreuzallergien bei Beifußpollen-Allergikern

    Beifußpollen-Allergiker haben erwiesenermaßen häufiger Probleme mit Kreuzallergien. Die Reaktionen hierzu sind der Gruppe der Korbblütler geschuldet. Zu ihnen gehören unter anderem:

    • Löwenzahn
    • Kamille
    • Chrysanthemen

     

    Auch Sonnenblumenkerne und Estragon können für das Auftreten der jeweiligen Symptome verantwortlich sein.

    Ein Leitallergen für weitere Allergien ist Beifuß ohnehin. Gewürze und Kräuter sollten hier unbedingt vermieden werden. Auch Pfeffergewächse, wie Chili und Paprika, sind mit Vorsicht zu genießen.

    Auch eine Sellerieallergie in Verbindung mit Beifußpollen stellt keine Seltenheit mehr dar. Weiterhin davon betroffen ist auch anderes Gemüse wie Fenchel und Karotte, bei Gewürzen Koriander, Liebstöckel, Dill und Petersilie. Nach diesem Muster wird das Phänomen dieser Kreuzallergie auch das „Sellerie-Karotten-Beifuß-Gewürz-Syndrom“ genannt.

     

    Wichtig: passen Sie Ihre Ernährung an!

    Ein Ernährungsplan für Kreuzallergiker sollte demnach sehr individuell sein. Zunächst gilt es herauszufinden, wann und in welchem Ausmaß die Allergie vermehrt auftritt. Oftmals treten Kreuzallergien ausschließlich während einer aktuellen Pollensaison auf.

    Das bedeutet, dass spezielle Lebensmittel im Winter oder Herbst problemlos verzehrt werden können. So ist es wichtig zu wissen, dass Kreuzallergiker nicht wegen botanischen Verwandtschaften zwischen Pollen oder besonderen Lebensmitteln alles aus ihrem Speiseplan streichen müssen, was ihnen Probleme bereitet.

     

    Als Paradebeispiel gilt hier beispielsweise Endiviensalat oder Kopfsalat. Beide stammen aus der Familie der Korbblütler und sind eng verwandt mit Beifuß. Von ihnen ist aber nicht vermehrt bekannt, dass sie als Auslöser für Allergien gelten. In der Regel gilt, dass es eher die naturbelassenen Lebensmittel sind, die eine allergische Reaktion mit sich bringen können.

     

    Der Deutsche Allergie- und Asthmabund betont unter anderem, dass kreuzreagierende Lebensmittel während einer Pollenzeit schlechter verträglich sind und Stresssituationen und Belastungen im Alltag eine Reaktion beeinflussen kann. Bei Äpfeln sollte auch beachtet werden, dass es hier Unterschiede mit Hinblick auf die Sorten gibt. Gloster und Altländer beispielsweise sind oftmals gut verträglich.

     

    Nicht nur der pflanzliche Ursprung ist ausschlaggebend!

    Wer allergisch auf Getreide- oder Gräserpollen reagiert, leidet oft auch unter einer Kreuzallergie auf Hülsenfrüchte, Mehl, Kleie und Tomaten. Darüber hinaus beschränken sich Kreuzallergien nicht auf Allergene pflanzlichen Ursprungs. Wer Probleme mit Hausstaubmilben hat, reagiert oft auch empfindlich auf andere Milbenarten, Muscheln, Schnecken oder Krustentiere.

     

    Das Problem um die Kreuzallergien ist sehr komplex und mitunter schwer zu durchschauen. Im medizinischen Bereich sind einige Kreuzallergien von großer Relevanz. Die jeweiligen Erkenntnisse sind zum Beispiel bei Infusionen wichtig. Wenn ein Allergiker keine Gelatine verträgt, gilt dies unter anderem möglicherweise auch für Volumenersatzmittel.

     

    Leiden Sie womöglich unter einer Kreuzallergie?

    Typische Symptome einer Kreuzallergie sind beispielsweise Schwellungen und ein Juckreiz der Mundschleimhaut, sowie auch Bläschen in der Mundflora. Bindehautentzündungen, Asthma oder Rötungen, ebenso wie Schnupfen.

     

    Vergleichsweise gering, jedoch auch durchaus existent, sind Reaktionen im Bereich des Verdauungstraktes festzustellen.

     

    Die Ursachen für die jeweiligen Beschwerden sind nicht immer schnell herauszufinden. Auch die Stärke der Reaktionen kann sehr unterschiedlich ausfallen. Dies liegt unter anderem an schwankenden Allergengehalten (zum Beispiel in biologischen Produkten) und kann auch von einer Produktionsregion, von der Zubereitung und vom Reifegrad abhängig sein.

    Für die Behandlung einer Kreuzallergie ist jedoch zu einem Großteil die Kombination aus der physischen und psychischen Verfassung des Betroffenen ausschlaggebend.

     

    Kreuzallergien lassen sich wie alle anderen klassischen Allergien ähnlich behandeln. Zu unterscheiden ist hierbei auch zwischen der kurzfristigen und langfristigen Behandlung. Je nach Krankheitsbild ergeben sich hier andere Lösungen.

     

    Kurzfristig lassen sich Symptome Antiallergika lindern oder abstellen. Bei sehr starken Reaktionen mit Hinblick auf eine Kreuzallergie muss auch an eine Schockprophylaxe gedacht werden. Ein Schock kann immerhin mitunter lebensbedrohlich sein.

     

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  • Matcha für die Haut?

    Matcha für die Haut?

    Vor allem Matcha Tee ist seit geraumer Zeit als Superfood bekannt. Häufig zur Förderung der Konzentration verwendet, hat sich das Grünteepulver als Ersatz für Kaffee am Markt etabliert. Bekannt ist Matcha aber auch aufgrund seiner Antioxidantien. Das Heißgetränk wurde bisweilen nicht nur als Tee getrunken, sondern auch zur Zubereitung von Smoothies verwendet. Nun erschließt sich Matcha einen neuen Verwendungszweck, nämlich als Beauty-Produkt.

     

    Drei Effekte von Matcha als Beauty-Produkt

    Kosho Cosmetics, ein bekanntes Kosmetiklabel, hat die positive Wirkung Matchas auf die Haut erkannt und nutzt die Anti-Aging-Wirkung des Grüntees nun als Bereicherung der Kosmetikbranche. Holger Hampel, welcher das Label gegründet hat, äußert sich zu den in Matcha befindlichen Nährstoffen: „Diese sind essenziell in der Wirkung als Antioxidantien gegen die Hautalterung.“ Zudem würden die Nährstoffe dafür sorgen, dass vermehrt Kollagen und Elastin gebildet werden.

    Diese beiden Proteine seien essentiell für eine straffe Haut. Neben einer Anti-Aging-Wirkung könne Matcha die Haut sogar vor UV-Strahlen schützen. Dazu erklärt der Gründer: „Die enthaltenen Nährstoffe, vor allem das Katechin EGCG und Polyphenole, halten hautschädigende Effekte auf, die durch UV-Strahlen hervorgerufen werden.“ Dennoch sollte keineswegs auf eine Sonnencreme während des Sonnens verzichtet werden. Matcha diene vielmehr als sekundärer Sonnenschutz.

    Neben diesen beiden Wirkungen sei Matcha zudem hilfreich, um unreine Haut zu bekämpfen. Aufgrund der zellschützenden und antibakteriellen Wirkung sei das Produkt super zur externen Anwendung geeignet. Hempel ist der Meinung, dass die Kombination zwischen der äußeren Anwendung und der Verwendung als Getränk die Wirkung sogar noch verstärken könne.

     

    Weitere Wirkungen von Matcha

    Matcha lässt sich nicht in der Kosmetik zur Verjüngung der Haut nutzen. Auch der Konsum des Grüntees hat gesundheitsfördernde Wirkungen. So zum Beispiel sind die natürlichen Inhaltsstoffe dafür bekannt, krebsvorbeugend zu wirken. Bei einem gesunden Lebensstil eignen sich die Wirkstoffe in Form von Tee oder Smoothies auch, um eine Diät zu unterstützen. Darüber hinaus haben Studien aus 2008 gezeigt, dass der Fortschritt der Krankheiten Alzheimer sowie Parkinson verzögert werden kann.

     

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  • Trockene Haare – Ursachen und Pflegetipps

    Trockene Haare – Ursachen und Pflegetipps

    Trockene Haare lassen sich auf eine mangelhafte Talgproduktion auf der Kopfhaut zurückführen. Als Ursachen kommen häufig Umwelteinflüsse wie Wind und Sonne in Betracht. Aber auch eine mangelhafte Versorgung mit Vitalstoffen verursacht trockene Haare.

     

    Trockene Haare – Ursachen

    Die Ursachen für trockene Haare sind meistens in der Länge der Haarpracht zu suchen. Insbesondere Langhaarfrisuren sind von dem Phänomen der trockenen Haare betroffen. Die Haare werden im Normalfall von den Talgdrüsen der Kopfhaut gefettet. Hierdurch wird das Haar weich und glänzend gehalten. Je länger jedoch die Haare sind, umso weniger Fett kann in die Haarspitzen eindringen.

     

    Durch das fehlende Fett wird das Haar spröde. Die ansonsten geschlossene Schuppenschicht beginnt aufzubrechen. Dies hinterlässt ein stumpfes, ungepflegtes Erscheinungsbild. Personen, die ihre Haare zu oft waschen und zusätzlich mit einem Fön trocknen, belasten ihre Haare zusätzlich. Hinzu gesellt sich die mechanische Belastung durch das Aufkommen der Haarspitzen auf der Kleidung. Die Folge sind trockene Haare und Spliss, der zur Spaltung der Haarwurzeln führt.

     

    Tipps zur richtigen Pflege von trockenen Haaren

    Bei spröden, trockenen Haaren sollte unbedingt auf eine intensive Pflege Wert gelegt werden. Für trockene Haare eignen sich spezielle Pflegemittel, die über reichhaltige Pflegestoffe verfügen. Für die Haarwäsche empfiehlt sich im besten Fall ein mildes Shampoo. Dieses sollte weder das Haar beschweren noch stark beanspruchen. Nach der erfolgten Haarwäsche empfiehlt sich die Anwendung einer Haarspülung, die speziell auf trockene Haare abgestimmt ist.

     

    Für trockene Haare eignet sich am besten ein Shampoo, das nicht zu stark schäumt. Gesünder sind Shampoos, in denen Kokosbetain enthalten ist. Dieses setzt sich aus Fettsäuren der Kokosnuss zusammen und sorgt für eine sanfte Reinigung der Haare. Weitere positive Effekte können mit Pflegeprodukten erzielt werden, die feuchtigkeitsbindende Lipide enthalten. Diese legen einen zarten Pflegefilm über das Haar, der von den Haarwurzeln nicht selbst produziert werden kann.

     

    Gemieden werden sollten auf jeden Fall Produkte mit Silikonen. Diese legen zwar ebenfalls eine Schutzschicht über die Haare, beschweren das Haar jedoch gleichzeitig.

     

    Die perfekte Pflege für trockene Haare wird mit einer möglichst reichhaltigen Haarkur erreicht. Diese sollte einmal in der Woche aufgetragen werden. Unbedingt ist auf die vorgeschriebene Einwirkzeit zu achten.

     

    Längeres Haar lässt sich alternativ sehr gut mithilfe von Olivenöl pflegen. Hierzu genügt es eine geringe Menge Olivenöl gleichmäßig in die trockenen Haare einzumassieren. Nach einer Einwirkzeit von wenigen Minuten wird das Olivenöl wieder aus den Haaren ausgewaschen. Mittels dieser einfachen und kostengünstigen Methode kann trockenem Haar die benötigte Feuchtigkeit zugeführt werden.

     

    Weitere Pflegehinweise für trockene Haare

    Um ein zusätzliches Austrocknen der Haare zu verhindern, empfiehlt es sich, diese ausschließlich mit lauwarmem Wasser zu waschen. Ein Waschen der Haare mit zu heißem Wasser greift das Haar zu stark an und führt zu einer weiteren Schädigung. Damit die äußere Schuppenschicht an den Haaren sich nach der Haarwäsche wieder schließt, sollten trockene Haare stets mit kaltem Wasser abgespült werden. Die Haarstruktur bietet dadurch eine geringere Angriffsfläche.

     

    Wer seine Haare mit dem Fön trocknet, sollte auf jeden Fall darauf achten, nicht die höchste Hitzestufe zu verwenden. Heiße Fönluft trocknet die ohnehin schon trockenen Haare noch mehr aus. Die beste Lösung wäre die Verwendung der kalten oder mittleren Stufe des Föns. Alternativ können auch Hitzefönsprays zum Einsatz kommen. Diese werden vor dem Trocknen direkt auf die Haare aufgesprüht.

     

    Personen, die zu trockenen Haaren neigen, wird weiterhin empfohlen, auf sämtliche Variationen eines Haarstylings mit zu großer Hitze nach Möglichkeit zu verzichten. Dies bezieht sich insbesondere auf

    • die Anwendung eines Glätteisens
    • ein Styling mit dem Fön
    • das Locken von Haaren mithilfe eines Lockenstabs

     

    Trockene Haare lassen sich gut mittels Glättungscremes glätten. Wer gerne Locken in sein Haar zaubern möchte, verwendet bestenfalls Lockenwickler oder Papilloten, die über Nacht in den Haaren verweilen können.

     

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  • Die besten und effektivsten Wege aus der Herbst- und Winterdepression

    Die besten und effektivsten Wege aus der Herbst- und Winterdepression

    Wenn der Sommer zu Ende geht und die kalte, dunkle Jahreszeit vor der Tür steht, sinken Stimmung und Gemüt bei vielen Menschen. Es dringt kaum noch ein Sonnenstrahl zu uns vor, was der Stimmung und dem Gemüt meist nicht besonders zuträglich ist. Die Folgen sind depressive Verstimmungen mit allen unangenehmen Begleitumständen, die sich bei manchen Menschen sogar zu echten Depressionen auswachsen.

    Über das fehlende Sonnenlicht hinaus gibt es aber noch einige weitere Faktoren, die für eine gedrückte Stimmung in der dunklen Jahreszeit verantwortlich sind. So z. B. der Umstand, dass sich das Jahr langsam dem Ende zuneigt und man vielleicht die Anfangs des Jahres gesetzten Ziele letztendlich doch nicht erreicht hat, bzw. nicht mehr erreichen kann. Und auch die unbeschwerten Stunden im Freien müssen jetzt eingeschränkt werden, weil es einfach zu kalt geworden ist.

    Alles schlecht also in Herbst und Winter? Nein! Wer die richtigen Gegenmaßnahmen ergreift und einige Tipps und Tricks beachtet, der wird auch die kalte und dunkle Jahreszeit gutgelaunt überstehen.

     

    Hier die besten Tipps:

    Nicht zu Hause verkriechen

    Auch wenn es schwerfällt: Wer im Sommer gerne nach draußen geht, der sollte sich auch in Herbst und Winter nicht in den eigenen vier Wänden verkriechen. Die Sonne verfehlt auch dann ihre Wirkung auf Körper, Geist und Seele nicht, wenn sie durch die Wolkendecke nicht zu sehen ist.

    Da die UV-Strahlung trotzdem wirksam ist, werden verschiedene Hormone angeregt, die u. a. für die Glücks- und Zufriedenheitsgefühle verantwortlich sind. Zudem werden durch die Bewegung in frischer, kühler Luft die Abwehrkräfte gestärkt, so dass Infektionskrankheiten weniger Chancen haben.

    Unser Tipp: Wenn Sie ein Bewegungsmuffel sind und nicht gerne in die Natur gehen, kann es hilfreich sein, z. B einen Hund anzuschaffen. Allerdings müssen Sie sich in diesen Fall klar darüber sein, dass dies kein Experiment ist und Sie für das Tier fortan voll verantwortlich sind. Wer sich jedoch mit dem Gedanken an einen Hund anfreunden kann, der wird keine Ausrede mehr zum Stubenhocken brauchen.

     

    Auch Kunstsonne kann helfen

    Wer die Sonne so sehr vermisst, dass er in depressive Verstimmungen verfällt, der kann sich mit regelmäßiger Kunstsonne behelfen. Die Rede ist vom guten alten Solarium. Für ein paar Euro können Sie sich hier die wöchentliche Dosis UV-Strahlung holen, mit den gleichen Effekten wie in der richtigen Sonne. Und eine schöne Bräune gibt es gratis dazu!

     

    Die richtige Ernährung in Herbst und Winter

    Die meisten Menschen glauben nicht, welch großen Einfluss die Ernährung auf das Wohlbefinden haben kann. Dies gilt im Besonderen in den Herbst- und Wintermonaten. Hier sind die Hormone ausschlaggebend dafür, ob wir Glücks- oder aber Frustgefühle empfinden. Diese Hormone wiederum werden durch die Qualität der Nahrung beeinflusst.

    Das bedeutet konkret: Sie sollten möglichst viel Obst und Gemüse essen, um mit den notwendigen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen versorgt zu werden. Große Mengen an Fett und Zucker dagegen verringern die Produktion der für Glück und Zufriedenheit wichtigen Hormone. Hinzu kommt auch hier, dass die im Obst enthaltenen Vitamine die Abwehrkräfte stärken und so Erkältungen etc. vorbeugen.

     

    Farben und Düfte beeinflussen Ihre Stimmung

    Wenn draußen alles grau ist, sollten Sie mehr Farbe in Ihr Heim bringen! Es ist immer noch nicht jedem bekannt, wie sehr Farben Einfluss auf die Stimmung des Menschen nehmen können. Im Winter empfiehlt es sich beispielsweise, Farben zu verwenden, die das Spektrum der Sonne nachahmen. Dazu zählen beispielsweise sämtliche Rot-, Orange- und Gelbtöne.

    Sie sollten dafür sorgen, dass diese Farben in der dunklen und kalten Jahreszeit an möglichst vielen Orten in Ihrem Zuhause zu finden sind, zum Beispiel als Vorhänge, Tischdecken, Bettwäsche, Teppiche usw. Auch frische Blumen in den genannten Farben sowie die Auswahl passender Kleidungsstücke können Ihnen helfen, depressive Verstimmungen zu vermeiden.

    Gleiches gilt übrigens auch für Düfte. Mit dem passenden Duft lässt sich gezielt das Wohlgefühl und damit die Stimmung beeinflussen. Im Gegensatz zu den Farben müssen hier nicht zwingend die typischen Duftnoten für den Sommer zum Einsatz kommen. Besser für Herbst und Winter eignen sich warme, harmonische Duftnoten, die auf Substanzen wie Patchouli, Jasmin und Bergamotte basieren. Sie schaffen eine behagliche Atmosphäre und stimmen uns auf den Winter ein. Eingesetzt werden können solche Düfte in Form von Räucherstäbchen oder auch als Duftöle, die zusammen mit Wasser in einer Duftlampe verdampft werden. Der Duft muss dabei nicht zwingend den ganzen Raum ausfüllen sowie, es reicht eine leichte, kaum wahrnehmbare Note.

     

    Musik macht das Leben leichter

    Wo Farben und Düfte auf unsere Stimmung einwirken, da kann auch die Musik vielfältige positive Wirkungen hervorrufen. Schalten Sie während der Hausarbeit oder auch zum Entspannen das Radio ein oder legen Sie Ihre Lieblingsmusik auf. Achten Sie darauf, leichte und positive Musikstücke zu verwenden. Warum nicht einfach im Herbst oder Winter die Lieblingslieder aus dem Sommer hören? Das hebt die Stimmung und lässt Frustgefühle sofort verschwinden. Der Effekt vergrößert sich nochmals, wenn Sie Ihrer Freude beim Musikhören freien Lauf lassen und singen, tanzen usw. – wie es Ihnen gerade in den Sinn kommt.

     

    Pflegen Sie Kontakte und seien Sie unternehmungslustig

    Viele Menschen igeln sich in der kalten Jahreszeit geradezu in ihren vier Wänden ein. Gegen Gemütlichkeit und besinnliche Stunden zu Hause ist grundsätzlich auch nichts einzuwenden, allerdings sollten die sozialen Kontakte darüber nicht vernachlässigt werden. Das bedeutet: Gehen Sie unter Menschen, pflegen Sie Ihre Kontakte und Freundschaften und unternehmen Sie so viel wie möglich. Der Kontakt mit anderen Menschen ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass wir abgelenkt werden, sich unsere Stimmung aufhellt und wir unseren Horizont erweitern können. Versuchen Sie, mit lieben Freunden und Bekannten schöne Dinge zu unternehmen, zum Beispiel den regelmäßigen Schwimmbad- oder Saunabesuch, ein netter DVD-Abend oder auch der Besuch von Konzerten, VHS-Kursen usw.

     

    Herbst- und Winterzeit ist Lesezeit

    Wann haben Sie es sich das letzten Mal mit einem guten Buch so richtig gemütlich gemacht? Die langen Herbst- und Winterabende bieten die ideale Möglichkeit dafür, und beim Lesen können Sie Ihrer Phantasie so richtig freien Lauf lassen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, was Sie lesen. Ob romantische Liebesgeschichte, spannender Krimi oder aufregende Reiseliteratur, die Sie in ferne Länder entführt – ein gutes Buch ist Balsam für die Seele und lässt Sie die tristen, grauen Herbst- und Wintertage garantiert vergessen. Dazu kann übrigens auch gute Fachliteratur beitragen. So gibt es beispielsweise empfehlenswerte Bücher aus dem esoterischen Bereich, die gezielt auf Verstimmungen in der dunklen Jahreszeit eingehen und Ihnen Tipps geben, wie Sie diesen entgegentreten können.

     

    Sorgen Sie für sich selbst

    Die bislang vorgestellten Tipps werden ganz sicher dazu beitragen, keine schlechte Stimmung in der Herbst- und Winterzeit aufkommen zu lassen. Doch gehen Sie ruhig noch einen Schritt weiter und überlegen Sie sich, wovon Sie bereits seit langem träumen. Ist es der Kurzurlaub für ein Wochenende in einem Wellnesshotel, ein Shoppingtag mit guten Freunden oder der Besuch eines Musicals in einer Stadt, in die Sie schon immer einmal wollten? Was spricht dagegen, sich selbst gerade jetzt diesen Traum zu erfüllen? Gönnen Sie sich etwas und sorgen Sie selbst aktiv für Ihr psychisches und seelisches Wohlbefinden! Eine bessere Therapie gegen den Herbst- und Winterfrust kann es gar nicht geben.

     

    Bei harten Fällen: Die Lichttherapie hilft garantiert!

    Apropos Therapie: Trotz aller Maßnahmen zum Aufhellen der Stimmung gibt es Menschen, bei denen diese nicht helfen, und die regelmäßig in eine depressive Phase verfallen. Diese Menschen finden aus ihrem Problem oft nicht mehr von alleine heraus und benötigen professionelle Hilfe. Eine solche Hilfe kann einerseits in Form einer psychologischen Behandlung gegeben werden, es besteht aber auch die Möglichkeit, eine sogenannte Lichttherapie zu absolvieren. Diese wird entweder ambulant von spezialisierten Ärzten angeboten oder auch stationär in einer Klinik durchgeführt.

    Die Lichttherapie umfasst die Bestrahlung mit speziellen Lampen, die das komplette Spektrum des Tageslichts abbilden und eine sehr große Lichtintensität besitzen. Eine solche Tageslichtlampe besitzt in etwa die 10-15-fache Lichtstärke einer herkömmlichen Zimmerlampe und schafft es somit, den Lichtmangel in der dunklen Jahreszeit weitgehend auszugleichen. Die Dauer der Lichttherapie ist abhängig von der Schwere der depressiven Verstimmung und wird nach einem ersten Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt. In vielen Fällen wird zunächst für eine Woche eine tägliche Bestrahlung von etwa einer Stunde Dauer durchgeführt. Anschließend werden die Ergebnisse betrachtet und analysiert.

    Tageslichtlampen gibt es übrigens auch im freien Handel für zu Hause zu kaufen. Wer lediglich unter einer leichten depressiven Verstimmung leidet, kann sich somit unter Umständen selbst therapieren. Dazu setzen Sie sich einfach morgens direkt nach dem Aufstehen für rund eine Stunde vor die Lampe und lassen das Licht auf sich wirken. Sie können während der Bestrahlung lesen, Radio hören oder auch frühstücken. In regelmäßigen Abständen sollten Sie direkt in das Licht der Lampe schauen. Durch die spezielle Zusammensetzung des Lichts werden im Körper jene Hormone produziert, die das Wohlbefinden und das Glücksgefühl beeinflussen.

     

    Fazit: Schlagen Sie dem Herbst und Winter mit unseren Tipps ein Schnippchen!

    Es soll Menschen geben, denen Herbst und Winter sogar lieber sind als das grelle Sonnenlicht in Verbindung mit großer Hitze im Sommer. Allerdings sind diese Menschen deutlich in der Minderzahl. Den Meisten gefallen die graue, trübe Witterung und die Kälte nicht besonders, sie suchen entsprechende Gegenmaßnahmen, um damit besser umgehen zu können. Mit den hier vorgestellten Tipps sollte es ein Leichtes sein, auch dem Herbst und Winter seine schönen Seiten abzugewinnen. Falls dies nicht gelingt, können Sie sich immer noch professionelle Hilfe holen.

     

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  • Sonnenbrillen: So stellen Sie fest, was Ihre Augen wirklich schützt

    Sonnenbrillen: So stellen Sie fest, was Ihre Augen wirklich schützt

    Die Sonnenbrille gilt seit vielen Jahren als ein wichtiges, modisches Accessoire. Dabei sollten Sie nicht nur auf die modischen Aspekte achten, sondern auch darauf, inwieweit die Brille zum Schutz der empfindlichen Augen geeignet ist. Ein einziges, etwas zu lange dauerndes, Sonnenbad kann bereits dafür sorgen, dass Sie sich für einige Zeit mit einer Bindehautentzündung quälen müssen. Daneben tauchen häufig Juckreiz, Rötungen, Schmerzen und gelegentlich sogar eine gewisse Unschärfe in der Sehfähigkeit auf. Langfristig kann das Auge, bei ungenügendem Schutz, sogar ernsthafte Schäden davontragen. Das Risiko, an grauem Star zu erkranken, steigt mit längeren Aufenthalten in der prallen Sonne ohne vernünftigen Schutz deutlich an. Auch kann die Netzhaut durch zu starke Sonneneinstrahlung über einen längeren Zeitraum hinweg altersbedingte Schädigungen stärker hervortreten lassen. Diesen Effekt wird „Makuladegeneration“ genannt und droht, in einer Erblindung des Auges zu enden.

     

    UV-Schutz ist optisch nicht erkennbar

    Sonnenbrillen, die einen geeigneten UV-Schutz mitbringen, werden mit der Bezeichnung „UV-Schutz 400“ deklariert. Das bedeutet, dass sie das komplette Spektrum der ultravioletten sowie angrenzenden Strahlung herausfiltern. Ob eine Sonnenbrille diesen Wert tatsächlich erreicht, lässt sich auf den ersten Blick nicht erkennen, denn der eigentliche UV-Schutz ist nicht am Tönungsgrad der Gläser festzumachen. Das Problem mit Sonnenbrillen ist, sofern sie keinen UV-Schutz mitbringen, die Absorption der Helligkeit. Dadurch erweitert sich zwangsläufig die Pupille, durch die dann eine deutlich höhere UV-Strahlung ins Auge eindringen kann.

     

    Ob eine Sonnenbrille mit einem UV-Filter ausgestattet ist, kann man unter anderem am CE-Prüfkennzeichen erkennen. Wenn zusätzlich auch noch eine Bezeichnung wie beispielsweise „100 % UV-Schutz“ vorhanden ist. Verlässlich, in Bezug auf den Wirkungsgrad des UV-Filters, sind solche Angaben allerdings ebenfalls nicht, denn eine zuverlässige Überwachung existiert in diesem Bereich schlicht nicht. Klar ist, dass insbesondere billige Sonnenbrillen, wie man sie z. B. an Stränden kaufen kann, eher keinen UV-Schutz bieten – selbst dann nicht, wenn es auf den Brillen steht. Anders sieht es aus, wenn Sie Ihre Sonnenbrille im Fachgeschäft kaufen. Dort können Sie sich zumindest wesentlich sicherer fühlen als beim Kauf bei windigen Straßenhändlern. Viele Optiker bieten sogar an, den UV-Schutz der Brille zu messen, damit Sie Klarheit über die Schutzwirkung der Sonnenbrille haben.

     

    Der Grad der Tönung ist ein Indikator für den Blendschutz

    Der Grad der Lichtabsorption entscheidet darüber, wie hoch der eigentliche Blendschutz einer Sonnenbrille ausfällt. Um den Grad des Blendschutzes zu erkennen, müssen Sie einfach nur auf einen Bügel der Sonnenbrille schauen. Dort finden Sie einen Wert zwischen 0 und 4. Welchen Schutzgrad Sie auswählen, sollten Sie vor allem vom Verwendungszweck abhängig machen, denn nicht jeder Schutzgrad ist für jeden Anlass geeignet.

     

    • Blendschutz Stufe 0
      Blendschutzwirkung 0 entspricht einer Lichtdurchlässigkeit zwischen 80 % und 100 %. Derartige Sonnenbrillen sind eher modisches Accessoire als schützende Brille und sind vor allem für den Abend gut geeignet, um evtl. zu grelles Neonlicht zu dämpfen.

     

    • Blendschutz Stufe 1
      Mit getönten Gläsern dieser Kategorie entspricht die Lichtabsorption einer Stärke zwischen 20% und 57%. Sie sind geeignet für helle Sonnentage, allerdings bei bedecktem Himmel. 
    • Blendschutz Stufe 2
      Mit einer Absorptionsrate zwischen 57 % und 82 % sind getönte Brillengläser der ideale Lichtschutz für mitteleuropäische Sommer. Die Abdunkelung ist alltagstauglich und kann sowohl in der Freizeit als auch beim Autofahren optimale Wirkung zeigen. 
    • Blendschutz Stufe 3
      Mit 82 % bis 92 % Lichtabsorption kommen Sie in einen Blendschutzbereich, wie er für Bergtouren, am hellen Sandstrand und allgemein in südlichen Regionen Europas durchaus brauchbar ist. 
    • Blendschutz Stufe 4
      Brillengläser in diesem Absorptionsbereich filtern zwischen 92 % und 97 % des einfallenden Lichts heraus und sind dementsprechend extrem dunkel. Sie eignen sich besonders gut für Gletschergebiete, weite und sonnenbestrahlte Schneeflächen und Hochgebirgstouren. Aufgrund der extrem starken Absorption sind diese Sonnenbrillen nicht dafür geeignet, im Straßenverkehr genutzt zu werden.

    Bunte Brillengläser können den Kontrast verstärken

    Sonnenbrillen werden mit Gläsern der unterschiedlichsten Farbgebung angeboten. Die Färbung der Gläser hat nicht nur einen modischen Aspekt, sondern auch einen Effekt auf die Art, wie Sie die Umgebung damit sehen. Beim Autofahren beispielsweise zeigen sich braun getönte Gläser als besonders nützlich, weil sie die Umgebungsfarben am besten Wiedergeben können. Folgende Färbungen haben sich besonders für bestimmte Tätigkeiten und Umgebungen bewiesen:

    • Grün, graue und braune Brillengläser
      Brillengläser dieser Färbung eignen sich besonders gut für alltägliche Situationen, denn ihr Effekt auf die natürlichen Farben der Umgebung ist am geringsten, was dem natürlichen Farbsehen sehr zugutekommt. 
    • Gelb- und orangefarbene Brillengläser
      Mit diesen beiden Farben lässt sich besonders die Fähigkeit, Kontraste wahrzunehmen, deutlich verbessern. Häufig sieht man beispielsweise Brillengläser dieser Färbung bei militärischen Einheiten oder auch im Schützenverein – eben überall dort, wo kontrastreiches Sehen von Vorteil ist. Als besonders geeignet hat sich diese Färbung übrigens auch bei Nebel erwiesen, denn auch dort ist die Sicht noch sehr detailgetreu. Es muss aber auch angemerkt werden, dass Brillengläser mit dieser Färbung von einigen Menschen als unangenehm empfunden werden. 
    • Blaue Brillengläser
      Mit blauen Gläsern in der Sonnenbrille erhalten Sie einen schwachen Blendschutz, dafür aber auch eine besonders klare Sicht. 
    • Farblose Gläser / Klarglas
      Farblose Brillengläser sind, sofern sie nicht ohnehin zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit genutzt werden, primär zum Schutz der Augen vor mechanischer Einwirkung (Späne, Funkenflug etc.) da. Sie üben keinerlei Veränderung auf die Art des Sehens aus und werden dementsprechend vor allem für den Indoor-Sportbereich genutzt, da keine Lichtschutzwirkung gegeben ist, wie sie im Außenbereich notwendig wäre. 

    Guter Schutz muss dicht am Auge liegen

    Der beste Schutz und die teuerste Sonnenbrille bringen nur wenig Nutzen, wenn die Gläser zu weit vom Auge entfernt platziert sind. Denn nur dann, wenn die Gläser möglichst dicht an den Augen platziert werden, kann das Licht nicht an den Gläsern vorbei direkt in die Augen gelangen. Eine wirklich gute Sonnenbrille zeichnet sich dementsprechend durch ihre angepasste Formgebung an. Sie sollte im oberen Bereich möglichst dicht am Kopf anliegen und bis zu den Augenbrauen reichen. An den Seiten muss eine gute Sonnenbrille bis an den Gesichtsrand gehen – idealerweise sind die Gläser sogar leicht gewölbt, um ihre Funktion voll erfüllen zu können.

     

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