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  • Tipps für den richtigen Umgang mit Antibiotika

    Tipps für den richtigen Umgang mit Antibiotika

    Immer öfter sorgen multiresistente Keime für negative Schlagzeilen und immer häufiger kommt es auch in Krankenhäusern zu Todesfällen infolge einer Infektion mit diesen Keimen, die auf keine Antibiotika reagieren. Schuld an diesem Dilemma sind aber nicht alleine die Keime, auch der falsche Umgang mit Antibiotika sorgt dafür, dass Keime sich ungehindert ausbreiten können. Jetzt hat sich ABDA, die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mit dem Thema Antibiotika befasst und gibt Tipps, wie Antibiotika richtig eingenommen werden, damit Keime keine Chance mehr haben.

    Antibiotika vom Arzt verschreiben lassen

    Wenn eine Behandlung mit Antibiotika notwendig ist, dann sollte nur ein Arzt diese Antibiotika nach einer gründlichen Untersuchung verschreiben. Ärzte und Apotheker waren davor, Antibiotika aufzubewahren und dann bei der nächsten Infektion, zum Beispiel bei einer harmlosen Erkältung, einfach wieder einzunehmen. Keiner sollte auf eigene Faust Antibiotika einnehmen, denn dann stimmt weder die richtige Dosierung, noch kann man sicher sein, dass das Mittel überhaupt noch die gewünschte Wirkung erzielen kann. Kommt es zu einer erneuten Infektion, dann sollte ein Termin beim Arzt gemacht werden, der dann darüber entscheidet, ob eine neuerliche Verschreibung nötig ist.

    Antibiotika nie zu lange einnehmen

    Auch wenn Antibiotika nicht süchtig machen, viele Menschen sehen in Antibiotika eine Art Allheilmittel, das bei jeder Gelegenheit eingenommen werden kann. Wer eine echte Grippe mit der Hilfe von Antibiotika überstanden hat, der wird beim nächsten Schnupfen wieder zu diesem Mittel greifen, denn schließlich hat es bei der Grippe auch dafür gesorgt, dass es zu einer Besserung kam. Grundsätzlich gilt, Antibiotika sollten nur so lange eingenommen werden, wie vom Arzt vorgeschrieben wurde.

    Schlecht informiert

    Die Apotheker beklagen sich immer öfter darüber, dass die Kunden, die mit einem Rezept zu ihnen kommen, gar nichts über die Antibiotika wissen, die der Arzt ihnen gerade verschrieben hat. Sie sind nicht über die möglichen Wechselwirkungen informiert worden und sie wissen zum Beispiel auch nicht, dass Antibiotika nicht mit Milch eingenommen werden dürfen. Antibiotika sollten grundsätzlich nur mit Wasser eingenommen werden, denn das Kalzium in der Milch kann bei einigen Antibiotika die Wirkung aufheben.

    Antibiotika richtig entsorgen

    Kaum jemand ist sich darüber im Klaren, wie gefährlich Medikamente für die Umwelt und für die Gesundheit sind, wenn sie einfach über den Hausmüll entsorgt werden. Noch gefährlicher wird es aber, wenn Antibiotika in der Toilette oder im Waschbecken entsorgt werden. Gelangt Antibiotika ins Abwasser und damit in den Wasserkreislauf, dann breiten sich die Substanzen in der Umwelt aus und das sorgt früher oder später dafür, dass viele Menschen gegen Antibiotika resistent werden. Tabletten, die nicht mehr gebraucht werden, nehmen die Apotheke kostenlos zurück und entsorgen sie dann auf die richtige Art und Weise.

    Antibiotika nicht weitergeben

    Medikamente sind teuer, vor allem für Senioren, die nicht selten nur eine kleine Rente haben. Um Geld zu sparen, werden Medikamente deshalb auch gerne „weitergegeben“. Das heißt, wer vom Arzt Antibiotika verschrieben bekommen hat und diese nicht vollständig verbraucht, verschenkt sie an Bekannte oder Freunde, damit diese nicht extra zum Arzt und in die Apotheke gehen müssen. Auch innerhalb der Familie werden Medikamente aller Art gerne weitergegeben, das kann aber besonders im Bezug auf Antibiotika unschöne Folgen haben, denn wenn bei jeder Kleinigkeit Antibiotika geschluckt werden, dann bauen sich Resistenzen auf. Kommt es dann tatsächlich zu einer Erkrankung, die die Einnahme von Antibiotika erforderlich macht, dann zeigen die Mittel keine Wirkung mehr.

    Herbst und Winter sind die Zeit, in denen Infektionen besonders häufig auftreten. Die Palette der Erkrankungen reicht vom einfachen grippalen Infekt bis hin zur echten Grippe. Nicht in jedem Fall sind Antibiotika erforderlich und es sollte immer ein Arzt darüber entscheiden, ob der Einsatz von Antibiotika erforderlich ist oder nicht.

    Bild: © Depositphotos.com / arskajuhani

  • Die 19. SSW – aus dem Embryo wird ein Baby

    Die 19. SSW – aus dem Embryo wird ein Baby

    Die 19. SSW ist welcher Monat? In der 19. SSW beginnt die zweite Hälfte des fünften Monats, und sowohl für die Mutter als auch für das Kind ist diese Woche ein kleiner Meilenstein. Aus dem Embryo wird in dieser Phase der Schwangerschaft ein Baby, und die Mutter muss mit einem neuen vermehrten Schub an Schwangerschaftshormonen leben. Die Eltern können in der 19. SSW die Entwicklung anhand von Fotos plastisch sehen, denn das Baby bekommt in der 19. SSW Gesichtszüge, die es individuell machen. Mit ein wenig Glück „winkt“ das Baby seinen Eltern auf dem Ultraschallbild zu und die Eltern können sehen, wie ihr Kind sich sehr aktiv bewegt, wie es spielt und an seinen Reflexen trainiert.

    Wie sieht das Baby in der 19. SSW aus?

    Der Arzt wird in der 19. SSW die Gewichtszunahme anhand einer Tabelle vergleichen und wenn alles in Ordnung ist, dann wiegt das Baby zwischen 200 und 240 Gramm. Gemessen wird das Baby ab der 19. SSW nicht mehr vom Scheitel bis zum Steißbein, sondern vielmehr vom Scheitel bis zur Ferse, und in der 19. SSW misst das Kind rund 24 cm. Der ganze Körper des Babys ist jetzt noch mit dem feinen sogenannten Lanugohaar und einer dicken Schicht Käseschmiere bedeckt. Die Hautschichten bilden sich ganz allmählich aus, aber noch ist die Haut durchscheinend und transparent.

    Zum ersten Mal in der Schwangerschaft spielen die Geschlechtsorgane eine Rolle. Wenn es ein Mädchen wird, dann sind in der 19. SSW schon rund sechs Millionen sehr primitive Eizellen vorhanden. Bis zur Geburt wird sich die Zahl dieser Zellen aber um rund eine Million verringern. Wenn es ein kleiner Junge wird, dann wird in der 19. SSW in den Hoden bereits das Hormon Testosteron produziert, und während in der 15. Schwangerschaftswoche schon der Penis ausgebildet ist, kommt in der 19. SSW auch der Hodensack dazu. Die Hoden selbst werden aber erst kurz vor dem errechneten Geburtstermin verlagert.

    In der 19. SSW machen die Organe, aber vor allen die Sinneswahrnehmungen einen großen Sprung nach vorn. Die Gehirnregionen, die für das Schmecken, das Riechen, das Sehen, Hören und für das Fühlen zuständig sind, arbeiten jetzt auf Hochtouren und an den Organen werden weitere Feinarbeiten vorgenommen. Die Milz und die Leber nehmen ihre Arbeit auf und es werden zum ersten Mal Gallenflüssigkeit und weiße Blutkörperchen produziert. Die Zahnleisten sind in der 19. SSW auf dem Ultraschallbild schon sehr gut zu sehen und das Immunsystem bildet sich langsam aber sicher aus. Zu voller Stärke werden die körpereigenen Abwehrkräfte aber erst nach der Geburt auflaufen.

    Wie das Baby in der 19. SSW trainiert

    Das Baby nutzt die Zeit jetzt immer häufiger für ein intensives Training. Also wenn die Mutter in der 19. SSW starke Kindsbewegungen spürt, dann ist das beste Zeichen dafür, dass mit dem Nachwuchs alles in bester Ordnung ist. Noch hat das Baby reichlich Platz zur Verfügung, um zu turnen, besonders aktiv ist es immer dann, wenn die Mutter gerne schlafen möchte. Da die Nervenbindungen immer komplexer werden, ist das Gehör schon sehr gut ausgebildet. Das Baby kann erstmals Geräusche außerhalb des Mutterleibs wahrnehmen und hört die gedämpften Stimmen der Eltern ebenso wie Musik, auch der Tastsinn macht große Fortschritte und das Baby berührt mit den Händen die Wände der Gebärmutter.

    Das Kind trainiert in der 19. SSW auch das Schlucken des Fruchtwassers und bereitet damit den Verdauungstrakt auf seine Aufgabe vor. Im Darm werden zum ersten Mal Stoffwechselprodukte abgelegt, die nach der Geburt als sogenanntes Kindspech in der Windel zu finden sind. Die Nieren, die Blase und das komplette Harnsystem sind bereits sehr kompakt und arbeiten.

    So fühlt sich die Mutter in der 19. SSW

    Vor allem bei schlanken Frauen zeichnet sich in 19. SSW deutlich ein Bäuchlein ab, und der obere Teil der Gebärmutter ist jetzt auf der Höhe des Nabels tastbar. Ab der 19. SSW wird die Gebärmutter in jeder Woche um rund einen Zentimeter wachsen, und mit diesem rasanten Wachstum verspürt die Mutter einen immer stärker werdenden Druck auf ihre inneren Organe. Der Stoffwechsel arbeitet in der 19. SSW auf Hochtouren, und das mit einer stetig steigenden Tendenz. Die Körpertemperatur ist ab der 19. SSW immer leicht erhöht und es beginnt die Zeit der Heißhungerattacken. In der 19. SSW ständig Hunger zu haben, ist nichts Ungewöhnliches, aber die werdende Mutter sollte nicht jeder Attacke nachgeben und auch in der 19. SSW auf die Gewichtszunahme achten, denn Schwangerschaftspfunde sind Pfunde, die später mühsam wieder abtrainiert werden müssen.

    Viele Frauen verspüren neben ständigem Hunger auch großen Durst und diesem Verlangen sollten sie auch nachgeben. Ideal ist eine Menge von zwei bis drei Litern am Tag. Die besten Durstlöscher sind stilles Mineralwasser, erfrischende Schorlen mit Fruchtsaft und auch Kräutertees, wie zum Beispiel Kamille oder Fenchel. Der hohe Flüssigkeitsbedarf ist gesund, denn er hält den Körper in Balance und versorgt Mutter und Kind mit vielen wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen.

    Welche Beschwerden können in der 19. SSW auftreten?

    Die vermehrte Ausschüttung von Schwangerschaftshormonen macht vielen Frauen in der 19. SSW immer mehr zu schaffen. Die Schnupfennase gehört in der 19. SSW zu den Beschwerden, die als unangenehm empfunden wird, die aber viele Frauen bis zum Ende der Schwangerschaft begleiten wird. Das Gefühl erkältet zu sein, ist aber keine Infektion mit Erkältungsviren, vielmehr werden die Nasenschleimhäute durch die Schwangerschaftshormone aufgelockert und ein größeres Blutvolumen lässt die Schleimhaut anschwellen.

    Um dieses Symptom zu bekämpfen, ist ein Nasenspray mit Meersalz eine gute Idee, denn das lässt die Nasenschleimhaut schnell wieder abschwellen. Normale Nasensprays, wie sie bei einer echten Erkältung zum Einsatz kommen, und auch Medikamente sind nicht zu empfehlen.

    Die 19. SSW macht Frauen schöner

    Die meisten Frauen fühlen die Schwangerschaftshormone besonders in der 19. SSW sehr intensiv. Sie haben zunehmend dichteres und wunderschön glänzendes Haar, die Haut ist straff und der Teint rosig. Viele Frauen fühlen sich in der Phase der Schwangerschaft sehr weiblich und sie erleben ihren Körper bewusster als früher. Die Hormone durchbluten die Haut besser und Frauen, die vielleicht mit Hautunreinheiten zu kämpfen hatten, können sich jetzt über eine schöne Haut freuen.

    Bild: © Depositphotos.com / nejron

  • Grauer Star – Medikamente statt Operation

    Grauer Star – Medikamente statt Operation

    Weltweit wird bei Menschen, die älter als 70 Jahre sind, ein grauer Star diagnostiziert, und bislang konnte ein grauer Star nur mit einer entsprechenden Operation behandelt werden. Jetzt haben Wissenschaftler eine Möglichkeit gefunden, wie eine Operation verhindert werden kann, denn es gibt ein neues Medikament, das die Augenkrankheit zwar nicht komplett heilen, sie aber aufhalten und sogar rückgängig machen kann. Die Inhaltsstoffe des neuen Medikaments sind nicht nur wirksam, wenn es um den grauen Star geht, sie können auch bei Demenz und Parkinson hilfreich sein.

    Grauer Star – vielversprechende Versuche

    Ein grauer Star führt zur vollständigen Erblindung, wenn er nicht rechtzeitig behandelt wird, und bisher konnten Augenärzte nur mit einer Operation an der Linse die Trübung behandeln und so eine Erblindung verhindern. Forscher aus den USA haben jetzt aber einen speziellen Wirkstoff gefunden, der die Trübung der Linse verhindern kann. Die ersten Versuche an Mäusen sind sehr vielversprechend, berichtete ein Sprecher der University of Michigan in Ann Arbor, und auch deutsche Forscher sind begeistert und bezeichneten das Ergebnis der Studie der amerikanischen Kollegen als sehr positiv.

    Was ist ein grauer Star?

    Die Linse im Auge eines Menschen enthält sehr hoch konzentrierte Proteine, die für die Brechkraft zuständig sind. Die Linse muss immer transparent bleiben und damit das geschieht, müssen diese Proteine, die sich schon nach wenigen Lebenswochen ablagern, bis ins hohe Alter immer in einem flüssigen gelösten Zustand bleiben. Um das zu gewährleisten, gibt es zwei sogenannte Schutzeiweiße, das cryAA und das cryAB. Wenn diese beiden Kristalle ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen können, dann verklumpen die Proteine und in der Folge trübt sich die Linse ein. Die Trübung wird grauer Star genannt und ohne adäquate Behandlung macht diese Linsentrübung blind. Vor allem in den Entwicklungsländern dieser Welt können sich die meisten Menschen eine Operation finanziell nicht leisten, für sie wäre das neue Medikament wirklich ein Segen.

    Was passiert bei einer Operation?

    Wenn ein grauer Star operativ behandelt wird, dann setzt der Arzt eine neue, künstliche Linse in das betroffene Auge ein. Um diese aufwendige und auch teure Operation zu verhindern, wurde schon lange nach einer alternativen Möglichkeit gesucht, die dort ansetzt, wo die Schutzeiweiße versagen. Auch die Forscher aus den USA suchten nach einem biochemischen Verfahren, was die Schutzeiweiße zum einen stabilisieren und zum anderen an einem Fehlverhalten hindern kann. 32 Komponenten kamen infrage, von denen am Ende nur eines übrig blieb. Es war das Präparat mit der Nummer 29, das in Laborversuchen die Eiweißklumpen in der Linse lösen und zum Teil sogar auflösen konnte.

    Versuche mit Mäusen

    Die Wissenschaftler der Universität von Michigan testeten das Präparat 29 an Mäusen, die durch eine Genveränderung schon sehr früh einen grauen Star bekamen. Im Verlauf der Studie zeigte sich schnell, dass die Substanz den Zustand der behandelten Linse in nur zwei Wochen deutlich verbessern konnte. Als Gegenversuch wurden dann auch Mäuse behandelt, deren grauer Star altersbedingt war und auch hier zeigte sich, wie wirksam die neue Substanz ist. In der letzten Versuchsreihe wurden dann die Augenlinsen von älteren Menschen behandelt, denen die Linse bereits entfernt wurde und auch dieses Ergebnis konnte sich sehen lassen. Die neue Substanz steigert die Menge aller löslichen Proteine um 18 %, und das sehen die Forscher als eine sehr vielversprechende Spur, wenn es um eine medikamentöse Möglichkeit bei der Heilung des grauen Stars geht.

    Grauer Star ist aber nicht nur eine altersbedingte Erkrankung der Augen, grauer Star kann auch erblich bedingt sein. Wenn das der Fall ist, dann kann der graue Star auch junge Menschen und sogar schon Kinder treffen. Die Forscher sind jedoch zuversichtlich, dass auch diese besondere Form mit dem neuen Medikament behandelt werden kann.

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  • Vorteile beim Kauf der Medikamente im Internet

    Vorteile beim Kauf der Medikamente im Internet

    Auf dem Lande zu leben hat viele Vorteile, denn die Luft ist besser als in der Stadt, der Lärmpegel ist geringer und die Lebensqualität ist höher. Aber das Leben in ländlichen Regionen hat auch gravierende Nachtteile, denn vielfach müssen die Bewohner lange Wege in Kauf nehmen, um einzukaufen. Auch die Apotheke ist nicht gleich um die Ecke und wer Kopfschmerzen hat, der muss sich wohl oder übel ins Auto setzen oder den Bus nehmen, um Tabletten zu kaufen. Das Internet hingegen macht es möglich, Medikamente online zu kaufen, und diese Möglichkeit bietet eine Reihe von Vorteilen.

    Immer geöffnet

    Immer mehr Menschen kaufen heute auf dem Onlineweg und auch wenn es um Tabletten, Pillen, Salben und Cremes geht, steigt die Zahl derer, die in der Versandapotheke einkaufen. Die Online-Apotheke hat immer geöffnet und wenn es draußen stürmt und schneit, dann muss keiner mehr aus dem Haus gehen, sondern kann sich einfach nur vor den PC setzen und per Mausklick die gewünschten Medikamente online bestellen. Arzneimittel können in der Online-Apotheke auch nachts gekauft werden, der Apotheker vor Ort verlangt einen ordentlichen Zuschlag, wenn er in der Nacht rausgeklingelt wird, und auch an den Sonn- und Feiertagen arbeiten die Apotheken vor Ort nur im Notdienst, die Online-Apotheke hat hingegen immer geöffnet.

    Medikamente online kaufen und Geld sparen

    Ein weiterer Vorteil beim Kauf von Arzneimitteln im Internet besteht darin, dass man auf einen Blick die Preise miteinander vergleichen kann. Kaum jemand der in der Stadt wohnt, macht sich die Mühe, in mehreren Apotheken die Preise zum Beispiel für einen Hustensaft zu vergleichen, man kauft in der Regel in der Apotheke, die sich in der Nähe befindet und einfach zu erreichen ist. So kann es passieren, dass für ein Medikament zu viel gezahlt wird, denn die Preise schwanken zum Teil sehr stark. Wer sich hingegen in den Online-Apotheken umschaut, der kann direkt sehen, wie viel ein bestimmtes Präparat bei welchem Anbieter kostet und das hilft effektiv dabei, Geld zu sparen. Dazu kommt, dass die Produkte in der Online-Apotheke nicht selten um bis zu 80 % günstiger sind als in der stationären Apotheke vor Ort.

    Große Auswahl, guter Service

    Selbst in einer großen Apotheke ist der Platz begrenzt und viele Mittel müssen bestellt werden, da sie nicht im Sortiment sind. Das gilt besonders für alternative Heilmittel, die vor allem in den kleineren Apotheken kaum zu bekommen sind, in der Online-Apotheke wie zum Beispiel bei Apo-Fair, gibt es hierzu ein großes Angebot. Auch der Service der Internetapotheken kann sich sehen lassen, denn die meisten Anbieter haben eine Service Hotline zum Nulltarif für alle Kunden, die eine ausführliche Beratung wünschen. Viele Apotheker bieten zudem einen kostenlosen Versand oder eine „Happy Hour“ an, in der Kunden besonders günstig einkaufen können. Wenn es um die Bezahlung geht, auch dann ist die Online-Apotheke im Vorteil, denn sie bietet ihren Kunden verschiedene Zahlungsmöglichkeiten an. In den meisten stationären Apotheken wird es nicht so gerne gesehen, wenn Beträge unter zehn Euro mit der EC-Karte oder mit der Kreditkarte bezahlt werden.

    Perfekt für rezeptfreie Arzneimittel

    Vor allem bei rezeptfreien Arzneimitteln sind die Vorteile einer Online-Apotheke groß, bei Medikamenten, die ein Rezept benötigen, liegen die Vorteile aber deutlich bei der stationären Apotheke. Das Rezept muss erst an die Versandapotheke geschickt werden und bis zur Lieferung können einige Tage vergehen, der Apotheker vor Ort kann das Rezept jedoch sofort einlösen. Dazu kommt, dass rezeptpflichtige Arzneimittel einer Preisbindungspflicht unterliegen, das heißt, dass das Mittel in der Online-Apotheke das Gleiche kostet wie in der Apotheke am Ort. Wenn es um Medikamente geht, die frei verkäuflich sind, dann ist die Online-Apotheke auf jeden Fall die bessere Wahl.

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  • 1. SSW – Die erste Schwangerschaftswoche

    1. SSW – Die erste Schwangerschaftswoche

    Theoretisch beginnt jede Schwangerschaft mit der Befruchtung, praktisch beginnt eine Schwangerschaft aber erst ab dem Beginn des Zyklus, also erst ab dem ersten Tag der letzten Periodenblutung. Streng genommen gibt es keine 1. SSW, die Schwangerschaft beginnt erst in der fünften Woche richtig.

    Was passiert in der 1. SSW?

    In der ersten Hälfte jedes Zyklus reifen in den Eierstöcken die Eizellen heran, etwa zur Mitte des Zyklus findet dann der Eisprung statt und das reife Ei wandert in den Eileiter. Einmal dort angekommen, kann das reife Ei in einem Zeitraum zwischen zwölf und 24 Stunden befruchtet werden. Geschieht das nicht, dann setzt die Periode ein. Wird das Ei aber befruchtet, dann beginnt rein theoretisch die 1. SSW. Wenn gleich zwei reife Eizellen in diesem Zeitraum befruchtet werden, dann entstehen zweieiige Zwillinge. Wird ein Ei aber zweimal befruchtet, dann steigen die Chancen, dass die Mutter sogar eineiige Zwillinge erwartet.

    Wenn eine Frau genau in den Tagen Geschlechtsverkehr hat, in denen der Eisprung stattfindet, dann schwimmen mit dem männlichen Ejakulat Millionen von Spermien durch die Gebärmutter in Richtung der Eizellen, die immer noch in den Eileitern herumwandern. Die meisten Spermien erreichen ihr Ziel allerdings nicht, sie sterben auf dem Weg in die Gebärmutter einfach ab. Die stärksten der Spermien bahnen sich aber unbeirrt ihren Weg und versuchen die Hülle der Eizelle zu durchbohren. Die Hülle zu durchbrechen gelingt aber immer nur einem Spermium und dieses Spermium schafft es schließlich zum Inneren der Eizelle vorzudringen, zum sogenannten Zellkern. Ist das geschafft, dann verschmelzen die Erbinformationen miteinander und ein neuer Mensch entsteht.

    Nach der Verschmelzung

    Hat das Spermium es geschafft die Eizelle zu befruchten, dann wandert die Zelle weiter, immer in Richtung der Gebärmutter. Auf diesem Weg teilt sich die Zelle mehrfach und regt den Körper unaufhörlich dazu an, immer wieder Schwangerschaftshormone auszuschütten. Mit der Hilfe dieser speziellen Hormone wird die Schleimhaut in der Gebärmutter darauf vorbereitet, dass sich in Kürze ein befruchtetes Ei in ihr einnisten wird. Es dauert gut eine Woche, bis das Ei endlich in der Gebärmutter ankommt, und ab diesem Stadium wird die 1. SSW sehr komplex. Bis heute kann die Wissenschaft keine Antwort auf die Frage geben, wie das Einnisten der Eizelle in der Gebärmutter ausgelöst wird und warum in diesem Stadium die Weichen gestellt werden, ob die Frau nur ein Kind oder aber Zwillinge erwartet.

    Wenn die 1. SSW zu Ende geht, dann hat sich in den meisten Fällen das befruchtete Ei in der Gebärmutter eingenistet. Die Gebärmutter hat eine Art kleine Kuhle gebildet und die Eizelle sicher darin eingebettet. Einige Zellen teilen sich zu diesem Zeitpunkt noch von der Hülle ab, denn sie bilden später den Mutterkuchen, die Plazenta. Nach ungefähr elf Tagen ist der Embryo dann durch die Blutversorgung mit der Mutter verbunden.

    Einen ersten Test machen

    Vor allem Frauen, die bereits ein Kind geboren haben, spüren sehr früh, dass sie eventuell wieder in anderen Umständen sind. Wenn der vage Verdacht einer Schwangerschaft besteht, dann sollte ein Schwangerschaftstest gemacht werden. Dieser erste Test ist theoretisch schon ab dem ersten Tag möglich, an dem die Periode ausbleibt, denn dann befindet sich die Frau in der 1. SSW. Bei diesen Schwangerschaftstests handelt es sich um sogenannte Früh- oder Prätests, die auch schon vor dem Beginn der Periode Auskunft darüber geben, ob eine Schwangerschaft vorliegt oder nicht. Allerdings sind diese frühen Tests, die man übrigens in jeder Apotheke kaufen kann, nicht sehr zuverlässig, und auch wenn der Test negativ ausfällt, dann kann es trotzdem sein, dass eine Frau schon in der 1. SSW ist. Fällt der Test aber in der 1. SSW positiv aus, dann ist die Frau rein rechnerisch aber nicht mehr in der 1. SSW, sondern schon in der fünften Woche schwanger.

    Sicherer ist der Test, den ein Frauenarzt machen kann, denn er untersucht nicht nur den Urin, sondern auch das Blut. Anhand einer Blutuntersuchung kann die Schwangerschaft auch schon in einem sehr frühen Stadium nachgewiesen werden. Mit dem Beginn der 1. SSW wird das humane Choriongonadotropin, ein Hormon produziert und dieses spezielle Hormon lässt sich mit einer Blutuntersuchung sicher nachweisen. Wer auf Nummer sicher gegen möchte, der sollte das Geld für einen Schwangerschaftstest sparen und besser gleich zu einem Frauenarzt gehen.

    1. SSW – Die ersten Anzeichen

    Sensible Frauen spüren, dass sie schwanger sind, auch ohne dass ein Test gemacht werden muss. Die ersten Anzeichen für die 1. SSW, sind ein unangenehmes Spannen der Brüste, und auch wenn sich der Hof um die Brustwarze dunkel verfärbt, dann kann es sein, dass es zu einer Schwangerschaft gekommen ist. Der Grund für diese Veränderung der Brüste liegt an der Tatsache, dass der Körper sich umstellt und die Brüste sich darauf einstellen, dass in Zukunft ein Kind gestillt werden muss. Die Milchdrüsen werden durch die ausgeschütteten Hormone aktiviert und die Brust wird deutlich größer.

    Eines der sichersten Zeichen, dass eine Frau schwanger ist, das ist das Ausbleiben der monatlichen Regel. Wenn sich dann auch noch eine große Müdigkeit einstellt und der Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel steigt, dann kann man sicher davon ausgehen, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Viele Frauen leiden in der frühen Phase einer Schwangerschaft unter Stimmungsschwankungen und verspüren ein leichtes Ziehen im Unterleib. Auch eine Abneigung gegen Speisen, die normalerweise zu den Lieblingsgerichten gehören, sind ein Anzeichen für eine Schwangerschaft.

    Ab der fünften Woche

    Nicht in der 1. SSW sondern erst in der fünften Woche nimmt die Schwangerschaft dann richtig Fahrt auf. Es entwickelt sich unter anderem der sogenannte Embryoblast und die Stammzellen des Embryos bilden sich zu besonderen Zellen aus. Es entsteht eine dreiblättrige Keimscheibe, bei der die Zellen, die nach oben zeigen, sich vorwölben und damit beginnen ein Neutralrohr zu formen, die später das Gehirn und das Rückenmark bilden. Auch alle andere Organe des Embryos werden aus der dreiblättrigen Keimscheibe gebildet.

    In diesem Zeitraum zwischen der 1. SSW und der fünften Woche kann eine Schwangerschaft sicher nachgewiesen werden. Der Frauenarzt macht einen Urintest und untersucht das Blut und anhand des Zeitpunkts der letzten Periode wird dann der voraussichtliche Geburtstermin berechnet und der Arzt stellt dann auch den Mutterpass aus. Zwischen der 1. SSW und der neunten Woche ist die Schwangerschaft noch sehr sensibel und in dieser Zeit sollte die werdende Mutter alles tun, damit das Kind sicher und geborgen in der Gebärmutter heranwachsen kann.

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  • Magenverkleinerung – wenn alle Diäten versagen

    Magenverkleinerung – wenn alle Diäten versagen

    Immer mehr Experten warnen davor, dass das deutsche Gesundheitssystem langsam aber sicher kollabiert, denn die Zahl der Deutschen, die krankhaft fettleibig sind, steigt kontinuierlich an. Immer mehr Deutsche sind nicht einfach nur dick, sie sind fett und um dieser Fettleibigkeit Herr zu werden, steigt auch die Zahl derjenigen, die sich einer Magenverkleinerung unterziehen. Diese sehr teure Operation ist für viele der letzte Ausweg, um ihre Gesundheit zu erhalten und abzunehmen, denn auch wenn es unendlich viele Diäten gibt, sie helfen nicht immer, extremes Übergewicht auf Dauer zu senken.

    Die Zahl der Operationen steigt

    Die Zahl der Übergewichtigen steigt und zunehmend legen sich diejenigen, die ihr Gewicht nicht mehr im Griff haben, unters Messer und lassen eine Magenverkleinerung vornehmen. Seit 2008 verzeichnen die gesetzlichen Krankenkassen einen Anstieg an operativen Eingriffen von 60 %, seit 2006 wurden alleine bei der Barmer GEK 400 % mehr Magenverkleinerungen vorgenommen. Bei diesen Zahlen entsteht sehr schnell der Eindruck, als würden sich viele Menschen mit starken Übergewicht einfach mal operieren lassen, weil ihnen die Disziplin fehlt, eine Diät durchzuhalten. Aber das stimmt so nicht, denn besonders nach einer Magenverkleinerung ist mehr Disziplin gefordert, als das bei einer klassischen Diät der Fall ist.

    Wenn keine Diät mehr hilft

    Wann rät der Arzt seinem Patienten zu einer Magenverkleinerung? Das ist immer dann der Fall, wenn der Body-Mass-Index, der sogenannte BMI über 40 liegt, denn in diesen Fällen handelt es sich um Adipositas, also krankhafte Fettleibigkeit und Kaloriensparen macht keinen Sinn mehr. Aus eigener Kraft können die Betroffenen ihre Kilos nicht mehr loswerden, hier hilft nur eine Verkleinerung des Magens, zum Beispiel durch ein Magenband. Immer dann, wenn zwischen 50 und 80 Kilo abgenommen werden müssten, um wieder ein gesundes Gewicht zu erreichen, dann hilft nur eine Magenverkleinerung, denn die Folgen des Übergewichts wie beispielsweise Gelenkprobleme, Bluthochdruck und Diabetes können dramatische Ausmaße annehmen.

    Eine aufwendige Operation

    In Deutschland werden jedes Jahr zwischen 2.500 und 3.000 Magenverkleinerungen vorgenommen. Diese Operationen sind nicht nur aus finanzieller Sicht aufwendig, auch die Zeit und das entsprechende Personal aus Ärzten, Ernährungsexperten und Psychologen erfordert mehr Aufwand als bei den meisten anderen Operationen. Die eigentliche Magenverkleinerung ist nur ein Schritt in ein schlankes und gesundes Leben, es kommt auch auf die Nachbetreuung der Patienten an. Sie müssen mit einem deutlich verkleinerten Magenvolumen leben und lernen, sich entsprechend zu ernähren. Wenn es um eine Magenverkleinerung geht, dann ist eine Spezialklinik oder eines der Adipositaszentren in Deutschland eine gute Adresse.

    Mit einer Magenverkleinerung leben

    Wer sich den Magen verkleinern lässt, der muss ein Leben lang mit dieser Entscheidung leben. Nicht nur das Gewicht des Patienten wird verringert, auch der Alltag ändert sich. Die Ernährung muss auf Dauer umgestellt werden und das verändert auch das gesellschaftliche Leben. Therapeuten empfehlen deshalb allen Betroffenen, sich mit Menschen zu treffen, die ebenfalls mit einer Magenverkleinerung leben oder Mitglied in einer entsprechenden Selbsthilfegruppe zu werden.

    Was kostet eine Magenverkleinerung?

    Eine Operation mit dem Ziel einer Magenverkleinerung ist sehr kostspielig und nur in sehr wenigen Fällen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die kompletten Kosten für die OP. Nur in wenigen Ausnahmefällen, wenn bereits viele Versuche gescheitert sind, auf klassische Weise abzunehmen, dann erklären sich die Kassen bereit, die Kosten zu übernehmen. In den USA gehört die Magenverkleinerung mit 50 Operationen auf 100.000 Einwohnern zu den am häufigsten durchgeführten Operationen. In Frankreich sind es noch 35 OPs auf 100.000 Einwohnern und in Deutschland sind es gerade mal drei Operationen. Experten beobachten aber einen Trend, wonach immer mehr Kassen sich bereit erklären, die Magenverkleinerung zu bezahlen, denn sie können sich ausrechnen, dass die gesundheitlichen Folgen, die die krankhafte Fettsucht mit sich bringt, im Endeffekt noch viel teurer werden.

    Bild: © Depositphotos.com / belchonock