Schlagwort: spender

  • Stammzellen spenden oder einlagern

    Stammzellen spenden oder einlagern

    Aus dem Blut der Nabelschnur lässt sich eine große Menge junger Stammzellen gewinnen. Dieser Vorgang ist einfach und ohne Risiken möglich. Diese wichtigen Zellen aus dem Nabelschnurblut – von Experten gerne auch als „Wunderzellen“ oder „Alleskönnerzellen“ bezeichnet – weisen den großen Vorteil auf, sich bislang noch nicht auf ein ganz bestimmtes Gewebe konzentriert zu haben. Es ist somit noch eine Differenzierung in verschiedenen Zelltypen des Organismus möglich.

     

    Stammzellen aus Nabelschnurblut einlagern oder spenden

     

    Stammzellen aus Nabelschnurblut verfügen über eine sehr hohe Teilungsfähigkeit. Diese beruht auf ihrer absoluten Jugendlichkeit. Darüber hinaus sind die jungen Zellen bislang kaum schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt gewesen. Während der Gewinnung derselben bestehen für Mutter und Kind keinerlei Risiken oder Schmerzen.

     

    Auf Grund der hohen Bedeutsamkeit von Stammzellen sollte die Nabelschnur samt Nabelschnurblut nicht mehr einfach nach der Geburt entsorgt werden. Bei nahezu 95 % aller Geburten ist dies bislang noch der Fall. Doch Stammzellen lassen sich einfrieren und damit für viele Jahre aufbewahren. Als Optionen stehen zur Verfügung: Stammzellen spenden oder einlagern für sein eigenes Kind.

     

    Stammzellen spenden – Hilfe für ein fremde Menschen

    Das Spenden dieser speziellen Zellen bedeutet für Patienten auf der ganzen Welt Hoffnung auf ein gesundes Leben. Für viele Leukämie-Patienten ist eine Stammzellentransplantation oft die letzte Therapiemöglichkeit. Mit Nabelschnurblut können nicht nur Kinder behandelt werden. Durch die Kombination mehrerer Nabelschnurblut-Präparate ist heute auch die Behandlung von Erwachsenen möglich, weil durch das Verfahren die benötigten Zellmengen erreicht werden. Für die Eltern ist die Nabelschnurblutspende kostenlos.

     

    Einlagerung von Stammzellen

    Bei der Geburt eines Kindes besteht die einmalige Gelegenheit, junge Stammzellen aus dem Blut der Nabelschnur zu gewinnen. Aber auch in der Nabelschnur selbst befinden sich die lebenswichtigen Zellen. Diese lassen sich genauso gut verwerten wie jene aus dem Nabelschnurblut.

    Durch ein privates Einlagern derselben haben zahlreiche Elternpaare sozusagen eine biologische Lebensversicherung für ihr Kind abgeschlossen. Werdende Eltern sollten sich über die Vor- und Nachteile der einzelnen Aufbewahrungsoptionen genau informieren. Die Nabelschnurblut-Spende ist im Gegensatz zum privaten Einlagern zwar kostenlos, jedoch geben die Eltern alle Rechte am Nabelschnurblut-Präparat an die öffentliche Blutbank ab. Benötigt das eigene Kind das Nabelschnurblut, bekommt es womöglich das Präparat nicht, denn die öffentliche Blutbank entscheidet über die Verwendung. Möglicherweise ist das Nabelschnurblut auch nicht mehr vorrätig, weil es bereits zum Einsatz kam.

    Öffentliche Banken für Nabelschnurblut finanzieren sich zum Großteil durch Spenden. So können die von den Eltern gespendeten Zellen fremden Personen zur Verfügung gestellt. Bei einer privaten Einlagerung hingegen tragen die Eltern die kompletten Kosten selbst. Der große Vorteil hier: Die eigenen Zellen stehen im Bedarfsfall dem eigenen Kind umgehend zur Verfügung. Ist das Kind später erwachsen, darf es selber über die eingelagerten Zellen eine Entscheidung treffen.

     

    Erfahren Sie mehr anhand umfangreicher Informationen zum Thema, wie Sie Stammzellenspender werden können! Die Zukunft einer Eigenspende für eine spätere Behandlung liegt in der Regenerativen Medizin. Im Gegensatz zu fremden Stammzellen bestehen bei den eigenen Stammzellen keinerlei Unverträglichkeiten. Die Gefahr einer Abstoßungsreaktion liegt bei nahezu Null.

     

    Kommerzielle Mischformen der Spende und Einlagerung

     

    Experten raten von der Nutzung kommerziell geprägter Mischformen der privaten Einlagerung in Kombination mit einer Spende ab. Hierbei wird das eingelagerte Nabelschnurblut nicht in allen weltweit wichtigen Spenderegistern geführt.
    Bei derartigen Kombi-Angeboten erfolgt die Eintragung der eingelagerten und zur Spende freigegebenen Zellen meist in eigenen Stammzellspende-Registern des jeweiligen Unternehmen und seiner Partner. Diese Register sind aber zunächst nicht die Hauptanlaufstellen von Ärzten. Dennoch können Patienten, Mediziner und Angehörige in ihnen weltweit rund um die Uhr recherchieren und so die Chance auf eine lebensrettende Spende erhöhen.

  • Der Organspendeausweis – das häufig missverstandene „Mitbringsel“

    Der Organspendeausweis – das häufig missverstandene „Mitbringsel“

    Es fällt unzähligen Menschen richtiggehend schwer, sich gedanklich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen. Zu sehr sind damit auch kulturell die Begriffe „Leid“ und „Tod“ direkt verknüpft und damit äußerst unangenehm. Man muss sich dann zwangsläufig auch mit der eigenen Vergänglichkeit auseinandersetzen. Es gibt in diesen Gedankengängen viele Gründe, sich für eine Organspende zu entscheiden – aber auch Gründe, einen negativen Beschluss zu fassen. Man sollte sich aber unbedingt mit diesem Thema auseinandersetzen, denn durch Krankheit oder Unfall kann jeder selbst plötzlich in die Lage versetzt werden, ein Spenderorgan zu benötigen – wohl dem, der dann auch eines bekommt.

    Helfen, um den Tod zu verhindern

    Als äußerst interessant hat sich der persönliche Antrieb, der zu einer Spende führt, erwiesen. Vor geraumer Zeit hat das Nachrichtenmagazin „Spiegel online“ darüber berichtet, dass es eine Studie gäbe, die die Menschen dazu bringen sollte, als Blutspender in Erscheinung zu treten. Das Ergebnis dieser Studie lässt sich aber auch auf den Bereich der Organspenden übertragen: Die meisten Menschen möchten keine Lebensretter sein – dafür aber Todverhinderer. Im Zuge dieser Studie wurden zwei unterschiedlich formulierte Briefe verschickt.

     

    Im ersten Brief wurde unter anderem mit der Botschaft „Retten Sie jemandem das Leben – handeln Sie jetzt!“ geworben, im anderen Brief mit „Helfen Sie, jemanden vor dem Tod zu bewahren – zögern Sie nicht!“ Zugegeben, der Unterschied, den diese beiden Formulierungen ausmachen, ist ziemlich gering. Beide Formen zielen darauf an, Menschen zum Helfen zu animieren. Dennoch hat sich eine eindeutige Tendenz herauskristallisiert: Es kamen wesentlich mehr Menschen zur Blutspende, wo mit dem Verhindern des Todes geworben wurde.

    Klarheit schaffen – mit dem Organspendeausweis

    Wie man zum Thema Organspende steht, ist eine Entscheidung, die jeder mit sich allein ausmachen muss. Es ist aber egal, ob man sich dafür oder dagegen entscheidet – wenn Sie einen solchen Ausweis mit sich führen, helfen Sie aktiv, für Klarheit zu sorgen. Das gilt nicht nur für das Ärzteteam, das Sie im Ernstfall versorgt, sondern auch für Ihre Familie. Ein Organspendeausweis sagt nämlich überhaupt nicht zwingend aus, dass Sie sich FÜR die Organspende entschieden haben. Sie können genauso darin festhalten, dass Sie einer Organspende widersprechen. So können Sie Ihren Angehörigen im Falle Ihres Ablebens eine äußerst schwere Entscheidung schon zu Lebzeiten abnehmen.

     

    Wie auch immer man persönlich an dieses Thema herangeht – man sollte sich immer vor Augen halten, dass man auch selbst plötzlich und vollkommen unerwartet in die Situation kommen kann, selbst eine Organspende zu benötigen. Was tun, wenn dann niemand bereit ist, nach seinem Tod seine Organe zu spenden? Es ist und bleibt aber eine sehr intime Frage des Gewissens und häufig auch eine des Glaubens, ob man Organspender wird oder nicht. Einen Spenderausweis sollten Sie in jedem Fall bei sich tragen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Warum Blutwäsche die Organtransplantation einfacher machen kann

    Warum Blutwäsche die Organtransplantation einfacher machen kann

    In Deutschland fehlt es an Spenderorganen und viele Patienten müssen auf eine Leber oder auf eine Niere nicht selten jahrelang warten. Aktuell sind es rund 8000 Menschen, die im Schnitt länger als sechs Jahre auf eine Niere warten. Um überhaupt eine Chance zu haben, entscheiden sich immer mehr Betroffene für eine sogenannte Lebendspende, also für eine Niere, die der Ehemann, der Bruder oder ein Freund spendet. Nur so können die Patienten ein normales Leben führen, ohne Angst zu haben.

    Nicht unproblematisch

    Lebendspenden sind nicht immer so einfach, vielfach stimmt die Blutgruppe nicht genau, es gibt Unterschiede in den Gewebemerkmalen zwischen dem Spender und dem Empfänger und es besteht die Gefahr, dass der Körper das neue Organ wieder abstößt. Eine neue Langzeitstudie aus den USA macht allen, die auf ein Spenderorgan warten, jetzt neue Hoffnung, denn eine Blutwäsche kann die Lösung für die Probleme sein. Experten warnen allerdings vor einem verfrühten Optimismus.

    Die Antikörper werden gefiltert

    Die Studie wurde an der renommierten Johns Hopkins University School of Medicine durchgeführt. Für die Studie waren nur die für eine Nierentransplantation vorgesehen Patienten interessant, bei denen die Blutgruppe oder die Gewebemerkmale zwischen dem Spender und dem Empfänger nicht kompatibel waren. Die Ärzte haben bei diesen Patienten vor dem Eingriff die Antikörper, die für eine Abstoßung des neuen Organs zuständig sind, aus dem Blut herausgefiltert. Im Anschluss bekamen die Patienten ein Medikament, das die Neubildung der Antikörper hemmt, denn wenn sich nach der Operation Abwehrstoffe bilden, dann sind diese nicht mehr so aggressiv, dass es zu einer Abstoßung kommt.

    Das Verfahren funktioniert

    Mit der Studie wurde nachgewiesen, dass das in den USA entwickelte Verfahren funktioniert, denn nach acht Jahren lebten von den 1000 Patienten, die an der Langzeitstudie teilgenommen haben, noch über 76 %. Diese Zahlen machen Hoffnung, vor allem in Deutschland, wo Spenderorgane knapp sind.

    Bild: © Depositphotos.com / SimpleFoto

  • Gebärmutterverpflanzung – eine Hoffnung für viele Frauen

    Gebärmutterverpflanzung – eine Hoffnung für viele Frauen

    Viele Frauen wünschen sich sehnlichst ein Kind, aber sie können kein eigenes Kind bekommen, weil sie keine funktionierende Gebärmutter haben. Auch Frauen, denen aufgrund einer Krankheit oder nach einem Unfall die Gebärmutter entfernt wurde, müssen den Traum begraben, selbst ein Kind auszutragen. Ein Ärzteteam der Universitätsklinik in Erlangen will diesen Frauen jetzt helfen und zum ersten Mal in Deutschland eine Gebärmutter transplantieren.

    Ein riskanter Eingriff

    Die Verpflanzung einer Gebärmutter ist sowohl für die Spenderin als auch für die Empfängerin nicht ohne Risiko. Die Ärzte in Erlangen sind jedoch davon überzeugt, dass sich dieses Risiko beherrschen lässt und dass sich die riskante Operation letztendlich lohnt. Für die Frauen, die keine eigenen Kinder bekommen können, wäre diese Transplantation die einzige, legale Möglichkeit, in Deutschland ein eigenes Kind zur Welt zu bringen. In Deutschland sind sowohl die Spende von Eizellen als auch die Leihmutterschaft verboten. Das treibt viele Frauen in die Illegalität, ein Umstand, denn die Ärzte in Erlangen aus der Welt schaffen wollen.

    Erfolge in Schweden

    Dass es möglich ist, eine Gebärmutter zu transplantieren, das hat der schwedische Gynäkologe Mats Brännström bewiesen. Er transplantierte als Erster eine Gebärmutter und die Empfängerin brachte 2014 in Göteborg als erste Frau der Welt mit einer gespendeten Gebärmutter ein gesundes Kind zur Welt. Heute sind es bereits fünf Babys, die ohne Probleme zur Welt gekommen sind. Allen Spenderinnen und Empfängerinnen geht es gut und auch die Kinder sind wahre Wonneproppen.

    Für wen kommt die Transplantation infrage?

    Es gibt drei Gruppen von Frauen, für die eine Verpflanzung der Gebärmutter infrage kommt. Zum einem sind es Frauen, deren Gebärmutter genetisch verändert ist, dann die Frauen, die eine zu kleine Gebärmutter haben und Frauen, bei denen das Organ komplett fehlt. Ca. 5000 bis 10.000 Frauen in Deutschland sind davon betroffen, viele davon haben aber gesunde Eileiter und Eierstöcke.

    Bild: © Depositphotos.com / Photo_life

  • Optimale Hygiene bei Wasserspendern – Keime keine Chance

    Optimale Hygiene bei Wasserspendern – Keime keine Chance

    Vor allem an heißen Sommertagen sind gekühlte Getränke sehr gefragt, und wer schon einmal beim Arzt in einem stickigen Wartezimmer gesessen hat, der weiß ein Glas kühles Wasser mit Sicherheit zu schätzen. Aber nicht nur beim Arzt, auch in der Schule, im Einkaufszentrum, bei der Behörde, im Hotel oder sogar beim Friseur ist ein Wasserspender eine gute Idee, wenn viele wollen sich gerne erfrischen und einen Becher Wasser trinken. Was ist zu beachten, wenn ein Spender für Wasser aufgestellt werden soll und wie sieht es eigentlich mit der Hygiene eines solchen Spenders aus?

    Den richtigen Wasserspender finden

    Wer seinen Kunden, Mitarbeitern oder Patienten Wasser anbieten will, der steht zunächst einmal vor der Frage, welcher Wasserspender der richtige ist. Zur Wahl stehen Spender, die an die Wasserleitung angeschlossen werden und Spender, die mit einem Tank arbeiten. Grundsätzlich gilt, je mehr Menschen frisches Wasser angeboten werden soll, umso mehr lohnt sich ein Spender mit einer Verbindung zum Leitungsnetz. Hält sich die Zahl derer, die das Wasser nutzen, in einem eher geringen Rahmen, dann ist ein Spender mit einem Tank die bessere Entscheidung. Geräte, die einen Tank haben, können auch gemietet werden, das erspart die Kosten für die Anschaffung, zudem bleibt man flexibel und kann den Spender an unterschiedlichen Orten aufstellen.

    Die Vor- und Nachteile der beiden Modelle

    Bei der Wahl des richtigen Modells sollten die Vor- und Nachteile genau gegeneinander abgewogen werden. Für kleine Betriebe kommen Tankspender eher infrage, denn diese Spender können überall aufgestellt werden und sind an keinen festen Platz gebunden. Dazu kommt, dass es keine Anschaffungskosten gibt, da diese Modelle auch gemietet werden können. Nachteilig ist ein höherer Preis pro Liter, außerdem muss es ausreichend Platz geben, um die Wassertanks lagern zu können. Für einen Spender mit Leitungsanschluss spricht ein günstiger Preis pro Liter, auch eine bessere Hygiene ist ein Vorteil für diese Modelle. Zu den Nachteilen gehört neben den hohen Kosten für die Anschaffung auch der feste Standort, der immer in der Nähe eines Wasseranschlusses sein muss.

    Wie hygienisch sind Wasserspender?

    Nicht jeder würde einen Spender für Wasser benutzen, vielen haben Angst, dass diese praktischen Spender unhygienisch sind. Diese Befürchtungen sind aber unbegründet, denn wenn das Gerät regelmäßig und sachkundig gereinigt wird, dann ist eine hohe Belastung mit Krankheitserregern wie zum Beispiel Keimen, so gut wie ausgeschlossen. Zudem besitzen die meisten Spender einen hochwertigen Filter, der eine Belastung durch Keime ausschließt. Trotzdem ist nie ganz auszuschließen, dass das Wasser gesundheitsschädlich sein kann, und dafür gibt es Gründe. Zum einen kann das Leitungswasser verunreinigt sein, mit dem der Spender versorgt wird, oder das Gerät selbst ist nicht ganz so sauber, wie es eigentlich sein sollte. Das Leitungswasser in Deutschland hat eine sehr gute Qualität und unterliegt zudem der Trinkwasserverordnung. Es kann aber auch an den Rohrleitungen liegen, wenn es zu einem Befall durch Keime kommt. Da ein qualitativ hochwertiger Spender für Wasser über einen Filter verfügt, können Kupfer, Blei, Pestizide, Chlor oder auch chemische Abfälle nicht ins Wasser gelangen.

    Immer gut reinigen

    Selbst wenn das Wasser stets sauber und frisch ist, kann es im Spender zu einer Belastung durch Keime kommen, die meist dann entsteht, wenn viele Benutzer mit dem Gerät in Kontakt kommen. Eine gründliche Reinigung und Desinfektion ist daher sehr wichtig, denn nur so kann die Keimbelastung auf Dauer vermieden werden. Wird ein Wasserspender gemietet, dann ist die regelmäßige Reinigung durch einen Wartungsvertrag geregelt und das Gerät wird alle drei bis sechs Monate von Grund auf gereinigt. Bei der Wahl des Spenders sollte man zudem auf eine Zertifizierung der GWCA achten, deren Mitglieder einem strikten Hygienekodex verpflichtet sind.

    Bild: © Depositphotos.com / belchonock

  • Warum trinken für die Gesundheit so wichtig ist

    Warum trinken für die Gesundheit so wichtig ist

    Wer viel Wasser trinkt, der nimmt schneller ab und seine Haut bleibt lange faltenfrei. Überhaupt, Wasser ist für den menschlichen Körper lebensnotwendig. Das sind nur drei Argumente, die für das Trinken von Wasser sprechen, aber es gibt noch mehr Gründe, warum es so wichtig ist, viel Wasser zu trinken. Wasser ist unbedingt notwendig, um zum Beispiel die verschiedenen Stoffwechselvorgänge im Körper auf Trab zu bringen, und selbst wenn der Mensch drei Wochen ohne feste Nahrung auskommt, auf Flüssigkeit kann er nicht länger als maximal drei Tage verzichten.

    Wie viel Wasser sollte man trinken?

    Zwei bis drei Liter Wasser am Tag sollten es schon sein – diese Aussage stimmt nicht so ganz, denn es reichen schon 1,5 Liter Wasser am Tag, das restliche Wasser wird mit dem Essen aufgenommen und ein kleiner Teil wird vom Körper ständig neu produziert. 1,3 bis 1,5 Liter Wasser am Tag reichen damit vollkommen aus. Anders sieht es bei Sportlern und bei Menschen aus, die den ganzen Tag trockener und kalter Luft ausgesetzt sind, denn hier steigt der Flüssigkeitsbedarf an und es dürfen zwei oder mehr Liter Wasser am Tag sein. Kleine Kinder brauchen bedingt durch ihr geringes Körpergewicht mehr Flüssigkeit als ein erwachsener Mensch, und wer 30 Jahre alt ist, sollte mehr trinken als ein 70-jähriger. Menschen, die Herz- oder Nierenkrank sind, müssen ihre Trinkmenge am Tag immer wieder mit dem Arzt absprechen.

    Hilft viel trinken beim Abnehmen?

    Wer viel trinkt, nimmt schneller und leichter ab – an dieser These ist tatsächlich etwas dran, denn wenn der Mensch trinkt, dann verbraucht er Energie und verbrennt Kalorien. Schon ein Viertelliter Wasser reich aus, um 50 Kalorien zu verbrennen. Dazu kommt, dass Wasser den Magen füllt und das Hungergefühl nicht mehr allzu stark ist. Viel trinken fördert zudem die Verdauung, was aber nicht auf jeden Menschen zutrifft. Immer wenn der Körper Bedarf an Flüssigkeit hat, dann entzieht er diese Flüssigkeit dem Dickdarm, wird anschließend jedoch nicht genug Wasser nachgefüllt, dann dickt der Inhalt des Darms ein und es kommt zu einer unangenehmen Verstopfung. Auf der anderen Seite ist es wichtig, besonders viel zu trinken, wenn man Durchfall hat, denn der Körper verliert durch den Durchfall viel Flüssigkeit und was noch gefährlicher ist, er verliert Salz. Um den Vorrat wieder aufzufüllen, sollten es am Tag schon bis zu zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee sein.

    Mineral- oder Leitungswasser – was ist gesünder?

    Das Wasser, was in Deutschland aus dem Wasserhahn kommt, hat seine sehr gute Qualität und kann ohne Bedenken getrunken werden. Wer keinen speziellen Geschmack beim Mineralwasser bevorzugt, der kann auch Leitungswasser trinken, und alle, die es sich bequem machen möchten, sollten einen Wasserspender haben. Wasserspender, wie sie zum Beispiel Welltec anbietet, werden einfach an den Wasseranschluss installiert und schon sprudelt eine Quelle, die nicht versiegt. Ideal sind die Wasserspender von Welltec beispielsweise für Büroetagen, aber auch in Wartezimmern, in Foyers oder auf den Fluren von Behörden bieten die Wasserspender die Möglichkeit, immer ein Glas frisches Wasser zu trinken. Welltec hat aber nicht nur reines Leitungswasser im Angebot, sondern auch fruchtig-frische Varianten wie Wasser mit Zitrone, Maracuja, Apfel- und Wild Berry Geschmack. Dank Wasserspendern ist das lästige Schleppen von Wasserkisten kein Thema mehr

    Schon für die alten Römer stand fest, dass Wasser eine Quelle für ein gesundes Leben ist, und an diesem „Aqua vitae“ hat sich bis heute nichts geändert. Wer viel Wasser trinkt, der schützt seine Gesundheit, nimmt leichter ab und sorgt für einen verbesserten Stoffwechsel. Moderne Wasserspender machen es heute einfach, den Körper mit der nötigen Flüssigkeit zu versorgen.

    Bild: © Depositphotos.com / puhhha