Schlagwort: Sportart

  • Bluthochdruck auf natürliche Weise senken

    Bluthochdruck auf natürliche Weise senken

    Eine sehr bedeutsame Frage in der heutigen Zeit ist die danach, wie sich der Bluthochdruck senken lässt. Bluthochdruck – in der Fachsprache ist von arterieller Hypertonie die Rede – betrifft nahezu mehr als die Hälfte der Bevölkerung im fortgeschrittenen Alter innerhalb Deutschlands.

    Maßnahmen zum Senken des Bluthochdrucks

    Bluthochdruck ist einer der maßgeblichen Risikofaktoren für

    • Herzinfarkt
    • Koronare Herzkrankheit
    • Nierenschäden
    • Schlaganfall

    Schon aus diesen Gründen müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie wir Menschen den Bluthochdruck effektiv senken können.

    Im Allgemeinen kann zwischen verschiedenen Maßnahmen zum Senken von Bluthochdruck unterschieden werden. Für manche betroffene Personen machen bestimmte Mittel im Kampf gegen den Bluthochdruck Sinn. Dabei handelt es sich beispielsweise um

    • Beta-Blocker
    • Diuretika
    • Blutdrucksenker

    Diese Medikamente werden von einem Arzt zum Senken von Bluthochdruck verschrieben, sofern weitere Behandlungen nicht umsetzbar sind oder nicht genügen.

    Das natürliche Senken von Bluthochdruck

    Selbst für den Fall, dass Ihr Arzt Ihnen bereits ein Medikament zum Senken des Bluthochdrucks verschrieben hat, können Sie selbst noch aktiv werden, um zur Stabilisierung Ihrer Blutdruckwerte beizutragen. In einigen Fällen von Bluthochdruck bestehen sehr gute Chancen, durch die Anwendung natürlicher Mittel die Werte in einen Bereich zu senken, so dass künftig die Dosis der den Blutdruck senkenden Medikamente verringert werden kann. Wer mithilfe natürlicher Mittel seinen Bluthochdruck senken möchte, sollte jedoch vorher immer erst diese Absicht mit seinem Arzt absprechen. Ein eigenmächtiges Absetzen von Medikamenten kann mitunter lebensgefährdende Folgen haben.

    Gleiches gilt für den Fall, dass bei eingenommenen Medikamenten zum Senken von Bluthochdruck Nebenwirkungen auftreten. Unter anderem besteht hier die Möglichkeit, auf ein besser verträgliches Medikament zur Senkung des Bluthochdrucks zurückzugreifen. Durch die Änderung des eigenen Lebensstils ergeben sich gute Möglichkeiten, einen Bluthochdruck auf natürliche Weise zu senken.

    Chancen zum Senken von Bluthochdruck auf einfache Weise

    Von Bluthochdruck betroffene Personen können durch das regelmäßige Treiben von Sport ihre Werte um 5 bis 10 mm Hg senken. Wer zudem unter Übergewicht leidet, kann mit einem körperlichen Training gleichzeitig etwas zum Kampf gegen die überflüssigen Pfunde beitragen. Auf welche Sportart dabei zurückgegriffen wird und in welcher Höhe die Trainingseinheiten anfallen, ist stets von der individuellen physischen Fitness sowie den persönlichen Neigungen abhängig. Empfohlen werden können leichte Ausdauersportarten, wie dies zum Beispiel bei

    • Joggen
    • Radfahren
    • Nordic Walking
    • Schwimmen

    der Fall ist. Dabei sollte die gewählte Sportart wenigstens dreimal pro Woche für jeweils eine halbe Stunde absolviert werden, um ein Senken des Bluthochdrucks erreichen zu können. Am besten sucht sich die betroffene Person eine Sportart aus, welche ihr besonders viel Spaß macht. Viele Menschen empfinden es auch als stark motivierend, wenn sie zusammen mit anderen Personen Sport treiben können. Ausreichende Möglichkeiten dazu bieten Sportgruppen und Vereine.

    Möglichst wenig Salz verzehren

    Wer effektiv gegen seinen Bluthochdruck vorgehen möchte, sollte seine Speisen möglichst wenig salzen. Die mit der Nahrung aufgenommene Salzmenge beeinflusst den menschlichen Blutdruck. In einer Vielzahl von Fertigprodukten ist häufig viel zu viel Salz enthalten. Empfehlenswert ist es, einfach selbst zu kochen. Dabei kann die Salzmenge besser kontrolliert werden und auf die lange Sicht ein natürliches Senken des Bluthochdrucks erreicht werden.

    Anstelle von Salz können zudem größere Mengen an frischen Kräutern den Speisen zugesetzt werden. Diese sind äußerst gesund und bereichern die Geschmacksvielfalt von Speisen. Auf diese Art können Betroffene ihren Bluthochdruck effektiv senken und zur gleichen Zeit neue Aromen kennenlernen.

    Bluthochdruck senken durch Verzicht auf Alkohol und Nikotin

    Personen, die in regelmäßigen Abständen große Mengen Alkohol konsumieren, tragen nicht nur zur Erhöhung ihres Blutdrucks bei. Gleichzeitig steigern diese auch ihr Risiko, an weiteren Leiden zu erkranken.

    Ein Zuviel an Alkohol ist erreicht, wenn

    • Frauen mehr als 10 g alkoholische Getränke ® 125 ml Wein
    • Männer mehr als 20 g alkoholische Getränke ® 250 ml Wein

    pro Tag zu sich nehmen.

    Wer auf Nikotin verzichtet, kann seinen Bluthochdruck nachhaltig senken, denn Rauchen trägt zur Verengung der Blutgefäße bei. Verengte Blutgefäße erhöhen den Blutdruck, was wiederum ein erhöhtes Risiko für eine Arterienverkalkung darstellt. Darüber hinaus sind Folgeerkrankungen wie beispielsweise

    • Herzinfarkt
    • Schlaganfall

    nicht ausgeschlossen. Für starke Raucher ist zum Senken von Bluthochdruck ein Rauchstopp unbedingt erforderlich.

    Bild: © Depositphotos.com / Amaviael

  • Nach Ermüdungsbrüchen unbedingt pausieren

    Nach Ermüdungsbrüchen unbedingt pausieren

    Es sind nicht nur Profisportler wie David Alaba und Philipp Lahm, die sich einen Ermüdungsbruch zugezogen haben, auch Hobbysportler, die viel und lange trainieren, müssen damit rechnen, dass die Knochen nicht mehr mitmachen und brechen. Besonders gefährdet sind vor allem Langstreckenläufer, die sich auf einen Marathon oder einen Triathlon vorbereiten, denn viele machen den Fehler, nachdem der Bruch ausgeheilt ist, zu früh wieder mit dem Training zu beginnen.

    Wie kommt es zu Ermüdungsbrüchen?

    Normalerweise passen sich die Knochen jeder Belastung perfekt an. Sie werden an den besonders beanspruchten Stellen dicker und bauen auch Masse ab, aber wenn eine bestimmte Stelle zu stark belastet wird, dann kommt der Knochen aus seinem natürlichen Gleichgewicht und bricht. Gefährdet sind vor allem die Knochen in den Beinen und Füßen, die bei den meisten Sportarten sehr stark belastet werden, aber auch das Becken kann von einem Ermüdungsbruch betroffen sein.

    Eine lange Trainingspause

    Ein Ermüdungsbruch macht sich durch Schmerzen bemerkbar, die auch dann nicht besser werden, wenn der betroffene Körperteil gestreckt und gedehnt wird. Mit der Zeit werden die Schmerzen immer stärker und wenn der Arzt die Diagnose Ermüdungsbruch stellt, dann heißt das eine Trainingspause zwischen vier und sechs Wochen. Die Brüche heilen in der Regel gut aus, allerdings nur, wenn die Sportler sich an die Regeln halten, was vielfach jedoch nicht der Fall ist. Viele starten zu früh wieder durch und wundern sich dann, wenn die Schmerzen wiederkehren. Experten raten jetzt dazu, die Regenerationsphase unbedingt einzuhalten, denn geschieht das nicht, dann kann es im schlimmsten Fall zu bleibenden Schäden kommen.

    Ist der Bruch ausgeheilt und wenn der Arzt grünes Licht gibt, dann sollten Läufer nicht sofort wieder mit einer großen Trainingseinheit beginnen, sondern ihr Pensum langsam steigern. Wichtig ist es zudem, sich von alten eingelaufenen Schuhen zu trennen, die dem Fuß keinen Halt mehr geben können.

    Bild: © Depositphotos.com / Dirima

  • Problemzone Patellasehne – wie können sich Sportler schützen?

    Problemzone Patellasehne – wie können sich Sportler schützen?

    Sport ist gesund, aber wenn der Körper durch zu viel Sport überanstrengt wird, dann meldet er sich, und zwar mit Schmerzen. Läufer klagen besonders häufig über Schmerzen im Knie und wenn diese Schmerzen auftreten, dann ist in sehr vielen Fällen die Patellasehne daran schuld. Die Problemzone Patellasehne macht vor allem Läufern zu schaffen, aber auch bei Radfahrern, Wanderern und Bergsteigern ist die Sehne ein Problem, aber es gibt Vorbeugungsmaßnahmen, die die Sehne schützen und ein schmerzfreies Laufen möglich machen.

    Welche Aufgabe hat die Patellasehne?

    Sie ist zwischen fünf und sechs Millimeter dick und eine Verlängerung des Oberschenkelmuskels. Von dort aus verläuft die Patellasehne zum unteren Ende der Kniescheibe bis zu einer kleinen Wölbung am Schienbein, der Tuberositas Tibiae heißt. Dort wo die Sehne endet, kann sie unterhalb der Kniescheibe sehr gut mit den Fingern ertastet werden, denn sie liegt direkt unter der Haut. Die Patellasehne hat die wichtige Aufgabe, die Übertragung von Bewegung und Kraft vom Oberschenkel in den Unterschenkel zu bringen. Die Problemzone Patellasehne macht sich vor allem bei schnellen Wechseln zwischen Stopps und Starts schmerzhaft bemerkbar. Aber auch Weitspringer haben mit der Problemzone Patellasehne zu kämpfen, denn hier schmerzt sie bei der Landung.

    Die Symptome der Problemzone Patellasehne

    Laufen, springen und andere ständige starke Belastungen führen zur entzündenden Patellasehne und damit auch zu Schmerzen. In der Regel entzündet sich das untere Ende der Sehne und die Schmerzen treten nur einseitig auf. In 20 % aller Fälle, die die Problemzone Patellasehne betreffen, schmerzen jedoch beide Seite der Kniescheibe. Wird die Entzündung nicht behandelt, dann führt das zunächst zu Einschränkungen bei sportlichen Aktivitäten, dann fällt das normale Gehen schwer und schließlich lässt sich das betroffene Knie nicht mehr ohne Hilfe strecken. Der Arzt wird durch die Ausübung von Druck auf das untere Ende der Kniescheibe schnell feststellen, dass die Patellasehne entzündet ist. Auch wenn das Strecken des Knies gegen die Hand schmerzt, dann ist das ein deutliches Zeichen, dass mit der Sehne etwas nicht in Ordnung ist.

    Wie wird die Entzündung behandelt?

    Wie die Problemzone Patellasehne behandelt wird, das richtet sich immer nach dem Schweregrad der Entzündung. Ist die Sehne nur gereizt, dann reicht es meist schon aus, das Lauftraining zu reduzieren. Wichtig ist es zudem eine Laufstrecke zu wählen, die wenig anspruchsvoll ist, die keine Anstiege hat und möglichst eben ist. Auf diese Weise kann die Belastung der Sehne in Grenzen gehalten werden. Ist die Entzündung schon weiter fortgeschritten, dann kann ein Physiotherapeut helfen, aber auch Kältebehandlungen und spezielle Übungen helfen dabei, den Verlauf der Entzündung positiv zu beeinflussen. Ein Trainingsplan, der viele Abwechslungen bietet, ist ebenfalls ein gutes Mittel, um die Sehne zu schonen. Medikamente sollten nur im Notfall eingenommen werden, denn wer Schmerzmittel über einen längeren Zeitraum nimmt, der muss mit starken Nebenwirkungen zum Beispiel im Magen- und Darmbereich rechnen. Eine Operation an der Patellasehne ist nur in schweren Fällen notwendig. Ob eine OP nötig ist, kann eine MRT Aufnahme abklären.

    Richtig vorbeugen

    Damit es erst gar nicht zur Problemzone Patellasehne kommt, ist es wichtig, vorzubeugen. So sollten einseitige Belastungen der Sehne vermieden werden, und wenn es wiederholt zu Schmerzen am Knie kommt, dann ist es eine gute Idee, zu einer weniger belastenden Sportart, wie beispielsweise Schwimmen zu wechseln. Dehnübungen vor dem Laufen und Stretch-Übungen sind gute Präventivmaßnahmen, um die Patellasehne nicht übermäßig zu reizen. Die Übungen sollten sich jedoch nicht nur auf den Kniebereich beschränken, auch die Muskeln der Wade, der Hüfte und des Oberschenkels sollten vor dem Laufen gedehnt und erwärmt werden. Manchmal kann es auch schon helfen, den Laufstil zu ändern, damit die Sehne im Knie nicht zur Problemsehne wird.

    Bild: © Depositphotos.com / photographee.eu

  • Mit Sport den Krebs bekämpfen

    Mit Sport den Krebs bekämpfen

    Sport ist für die Gesundheit immer förderlich, aber für Menschen, die an Krebs erkrankt sind, kann Sport noch viel mehr sein. Wer sich trotz einer Krebserkrankung regelmäßig bewegt, der kann das Wachstum der Tumorzellen bremsen. Eine neue, von der Techniker Krankenkasse in Auftrag gegebene Studie will jetzt erstmals beweisen, wie positiv sich Sport auf die gefürchtete Krankheit auswirken kann.

    Den Schock überwinden

    Die Diagnose Krebs ist immer ein Schock und viele Betroffene fühlen sich dann wie erstarrt. Sie haben große Angst, sind mutlos und fühlen sich am Boden zerstört. Mediziner sind davon überzeugt, dass es sich positiv auswirken kann, wenn die Patienten schon unmittelbar nachdem sie die Diagnose Krebs bekommen haben, mit einem Sportprogramm beginnen. Es müssen keine sportlichen Höchstleistungen erbracht werden, jeder Patient sollte nach einer speziell für ihn passenden Sportart suchen und mit dem Training beginnen. Dass Sport eine heilende Wirkung hat, ist bekannt, für Krebspatienten hat Sport aber auch einen psychologischen Effekt, denn durch die sportlichen Aktivitäten bekommen Patienten das Gefühl, selbst etwas gegen ihre Krankheit unternehmen zu können.

    Sport auf Rezept

    In einigen deutschen Krankenhäusern wie zum Beispiel im Klinikum rechts der Isar in München, gibt es für drei Krebsarten bereits Sport auf Rezept. Patienten, die unter Prostata, Lungen- und Darmkrebs leiden, suchen gemeinsam mit ihren behandelnden Ärzten das passende Sportprogramm für sich aus und trainieren nicht erst in der Reha, sondern schon während der Behandlung im Rehazentrum der Klinik. Die Techniker Krankenkassen will dieses Programm jetzt auch bundesweit anbieten, damit Krebspatienten überall im Land davon profitieren können.

    Die Krebszellen werden mobilisiert

    Durch ein intensives Bewegungsprogramm wird Adrenalin freigesetzt und das mobilisiert die Immunzellen, die den Krebs bekämpfen. Durch den Sport wird der Blutstrom an die Stellen im Körper gelenkt, wo ein Tumor wächst und durch die sehr aktiven Immunzellen wird der Tumor daran gehindert, weiter zu wachsen.

    Bild: © Depositphotos.com / Maridav

  • Rückengesundheit im Kindesalter – wichtig für das ganze Leben

    Rückengesundheit im Kindesalter – wichtig für das ganze Leben

    Rückenschmerzen sind zu einer Art Volkskrankheit geworden, und nicht nur erwachsene Menschen sind davon betroffen. Immer mehr Kinder müssen zum Orthopäden und zur Krankengymnastik, da die Gesundheit ihres Rückens zu wünschen übrig lässt. Mittlerweile hat jedes dritte Kind im Grundschulalter Haltungsschwächen, denn diese kleinen Kinder sitzen bis zu neun Stunden in der Schule oder vor dem PC. Eltern, die feststellen, dass ihre Kinder ein Problem mit dem Rücken haben, sollten schnell handeln, denn wenn die Kinder nicht frühzeitig lernen, ihre Bewegung richtig zu koordinieren, können sie das im späteren Leben nicht mehr nachholen.

    Die Lust an der Bewegung fördern

    Die Rückengesundheit bei Kindern hängt nicht nur davon ab, wie lange die Kinder am Tag sitzen, es kommt vielmehr darauf an, wie viel sie sich bewegen. Am Tag sollten es mindestens zwei Stunden Bewegung sein, denn nur dann kann sich der kindliche Rücken optimal entwickeln und bleibt gesund. Vor allem Kinder zwischen sechs und zehn Jahren sind für sportliche Aktivitäten aller Art schnell zu begeistern. Das sollten Eltern ausnutzen und ihren Kindern verschiedene Sportarten näher bringen. Für einen gesunden Rücken gibt es keine bessere Sportart als Bewegung im Wasser, und das lernen schon Kinder im Grundschulalter meist sehr schnell. Auch Skaten oder Eislaufen im Winter macht Kindern großen Spaß, sie wollen turnen und laufen, wobei besonders Ballsportarten immer gut ankommen.

    Ein gutes Vorbild sein

    Wenn die Eltern viel in Bewegung sind, dann animiert das auch den Nachwuchs, aktiv zu werden. Wanderausflüge in den Bergen machen der ganzen Familie Spaß, aber auch eine Radtour ist eine prima Idee, um Kindern eine Freude zu machen. Warum nicht mal mit dem Kanu unterwegs sein? Zusammen mit den Eltern begeistern sich auch schon kleine Kinder für diesen Sport. Wenn Vater oder Mutter zum Joggen gehen, dann können die Kinder sie auf dem Rad begleiten und eine Schneeballschlacht oder kicken auf dem heimischen Rasen hinter dem Haus ist nicht nur für Kinder, sondern auch für die Eltern ein großes Vergnügen.

    In der Schule aktiv bleiben

    Die Zeiten, in denen Kinder in der Schule still und ruhig dem Unterricht folgen müssen, sind lange vorbei. Zwar sehen es Lehrer bis heute nicht gern, wenn die Schüler sich rekeln, mit dem Sitznachbarn rangeln oder mit dem Stuhl kippeln, aber Kinderärzte sehen das ein wenig anders. Das oft waghalsige Kippeln mit dem Stuhl ist gut für die Rückengesundheit der Kinder, es hält aber auch den Geist wach und fit. Der kindliche Körper sucht ständig unbewusst nach Bewegung und möchte ständig neue Anreize. Kinder, die diesem Bewegungsdrang nachgeben und ihn nicht unterdrücken, haben einen gesunden Rücken und sie sind auch mental beweglicher als Kinder, die still sitzen.

    Den richtigen Schulranzen kaufen

    Für die Rückengesundheit von Kindern ist nicht nur viel Bewegung ein Muss, auch der Schulranzen spielt eine wichtige Rolle. Schon Kinder im Grundschulalter müssen sich mit einem viel zu schweren Ranzen abmühen und schaden so auf Dauer der Gesundheit ihres Rückens. Wenn ein Kind in die Schule kommt, dann sollten die Eltern den Schulranzen nach ergonomischen Kriterien aussuchen, denn nur dieser Ranzen kommt der Rückengesundheit des Kindes zu Gute. So sind breite Schulterriemen, ein Becken- sowie ein Brustriemen immer wichtig, denn so kann das Gewicht des Ranzens optimal verteilt werden. Gute Ranzen, wie zum Beispiel die Schulrucksäcke von Ergobag wachsen mit dem Kind, sie haben einen stabilen Rahmen aus Aluminium und ein atmungsaktives Rückenpolster. Auf diese Weise wird der kindliche Rücken nicht über Gebühr belastet. Zudem sparen die Eltern noch eine Menge Geld, da der Schulranzen die Kinder über lange Jahre durch die Schulzeit begleiten kann.

    Bild: © Depositphotos.com / ilona75

  • Kalorien verbrennen – welche Sportarten besonders geeignet?

    Kalorien verbrennen – welche Sportarten besonders geeignet?

    Wer abnehmen will, der muss ein wenig Disziplin mitbringen. Nicht nur die Nahrung muss umgestellt werden, auch Sport gehört zu einer Diät, denn durch sportliche Aktivitäten werden jede Menge Kalorien verbrannt. Leider ist nicht jede Sportart auch geeignet, wenn es ums Kalorien verbrennen geht, wer also ernsthaft an Gewicht verlieren will, der muss sich die richtige Sportart aussuchen. Welche Fatburner Sportarten sind die Richtigen und wie lange muss trainiert werden, bis die Pfunde auf den Hüften und am Po schmelzen?

    Im Wasser Kalorien verbrennen

    Wer möglichst viel in einem relativ kurzen Zeitraum abnehmen will, der sollte ins Wasser gehen, denn Kalorien verbrennen klappt im Wasser wunderbar. Die Muskeln werden durch den Widerstand des Wassers mehr beansprucht, denn für jede Bewegung wird vier- bis zwölfmal so viel Kraft benötigt wie an Land. Dazu kommt, dass der Verlust an Wärme durch das Wasser den Verbrauch an Kalorien ankurbelt. Das führt schließlich dazu, dass pro halbe Stunde 400 Kalorien mehr verbraucht werden und der Stoffwechsel wird erhöht, damit der Körper nicht auskühlen kann. Im Vergleich dazu kann der Körper beim Joggen in einer halben Stunde nur knapp 300 Kalorien verbrennen. Schwimmen ist also nicht nur perfekt, wenn es ums Abnehmen geht, Schwimmen ist auch gesund, denn anders als beim Joggen, werden im Wasser die Gelenke geschont.

    Wer schlank sein will, muss gehen

    Kalorien verbrennen funktioniert auch an Land, zum Beispiel durch Walking und vor allem durch Nordic Walking. Menschen, die stark übergewichtig sind, sollten lieber gehen, anstatt zu laufen, denn beim Gehen fehlt die Flugphase, die Füße bleiben immer am Boden und außerdem werden die empfindlichen Knöchelgelenke am Fuß geschont. Zudem bietet Walking die Gelegenheit, mental abzuschalten, und auch wer noch keine Erfahrungen mit dem Walking hat, findet sehr schnell seinen eigenen Rhythmus. Um wirkliche Erfolge bei der Gewichtsabnahme zu erzielen, ist es wichtig, regelmäßig zu gehen, dreimal in der Woche eine gute Stunde macht sich sehr schnell bei den Problemzonen bemerkbar. Besonders effektiv ist das Nordic Walking, denn wer sich für das Laufen mit den Stöcken entscheidet, der wird den Kalorienverbrauch um 55 % steigern.

    Abnehmen für Indoor Sportler

    Nicht immer ist das Wetter ideal, um zu laufen oder mit den Nordic Walking Stöcken eine Runde zu drehen, wer trotzdem Kalorien verbrennen will, der muss sich nach einer Indoor-Sportart umschauen. Aerobic und Zumba sind perfekt, denn bei diesen beiden Sportarten können pro Stunde bis zu 400 Kalorien verbrannt werden. Das Stemmen von Gewichten baut zwar effektiv Muskeln auf, für die schlanke Linie ist es aber nicht sonderlich zu empfehlen. Auch eine halbe Stunde auf dem Stepper oder auf dem Laufband sind eine gute Idee, denn auch dort schwinden die Pfunde und man kommt tüchtig ins Schwitzen. Ungeübte oder Menschen, die unter starkem Übergewicht leiden, sind allerdings gut beraten, mit einem erfahrenen Trainer zu arbeiten und im Vorfeld einen Arzt zu fragen, ob der Ausdauersport infrage kommt.

    Intensiv trainieren

    Es ist noch nicht lange her, da hielt sich das Gerücht, dass man erst dann Kalorien verbrennen kann, wenn das Training länger als eine halbe Stunde dauert. Erst dann, so das Gerücht, beginnt die eigentliche Fettverbrennung, aber diese These wurde mittlerweile widerlegt. Ganz gleich, ob es um den Kohlehydrate- oder um den Fettspeicher geht, dem Körper ist es vollkommen egal, aus welcher Quelle er seine Energie bezieht. Kohlehydrate werden immer in Fett umgewandelt und hier ist die Gesamtbilanz von Bedeutung. Immer dann, wenn mehr Energie verbraucht wird als man durch essen zu sich nimmt, dann geht es mit dem Gewicht nach unten. Je mehr man sich bewegt und beim Sport anstrengt, um so mehr Fett wird auch verbrannt.

    Bild: © Depositphotos.com / ibrak