Schlagwort: Starkes Schwitzen

  • Stottern woher kommt das und was kann man dagegen tun.

    Stottern woher kommt das und was kann man dagegen tun.

    Von Stottern ist immer dann die Rede, wenn der Redefluss ins Stocken gerät. Menschen, die stottern, bleiben wiederholt an einem Wort hängen. Das Problem des Stotterns tritt in den meisten Fällen erstmalig im frühen Kindesalter auf. Bei den meisten Personen, die als Kind gestottert haben, verliert sich dieses Phänomen im Erwachsenenalter wieder. Männer sind häufiger von Stottern betroffen als Frauen.

     

    Wie sich Stottern äußert

    Stottern kann sich auf vielfältige Weise äußern. Während eine Person stets Laute, Wörter oder einzelne Silben wiederholt – beispielsweise „w-w-w-wieso?“ – pressen andere Betroffene die Anfangsbuchstaben eines Wortes lautlos – zum Beispiel „Ich heiße J——ochen“. Wiederum andere Stotterer ziehen einzelne Laute extrem in die Länge, Beispiel: „Laaaass mich bloß iiiiiin Frieden.“

     

    Stottern ist als ganz individuelles Phänomen zu sehen. Jede vom Stottern betroffene Person stottert anders und dies in ganz unterschiedlichen Situationen.

     

    Dabei kann die Sprachbehinderung zusammen mit weiteren Auffälligkeiten in Verbindung stehen, die zusätzlich eine Störung der Kommunikation hervorrufen. Hierzu können unter anderem das Einsetzen von Füllwörtern gehören. Aber auch nicht sprachliche Phänomene wie

     

    • gleichzeitiges Mitbewegen von Kopf- und Gesichtsmuskulatur
    • Atemveränderungen
    • zitternde Lippen
    • starkes Schwitzen
    • Blinzeln

     

    können zusätzlich auftreten.

     

    Ursachen für das Phänomen Stottern

    Sprechen ist eine komplizierte Kooperation von unterschiedlichen Aktionen, für deren Steuerung das menschliche Gehirn verantwortlich zeichnet. Eine zeitgleiche Koordinierung von

     

    • Artikulation in Sekundenschnelle
    • Stimmgebung
    • Atmung

     

    ist unabdingbar. Personen, die zum Stottern neigen, leiden unter einer Störung dieses Zusammenspiels.

     

    Eine eindeutige Ursache, die das Stottern hervorruft, konnte bisher nicht herausgefunden werden. Eine Vermutung geht in die Richtung, dass die Basis für das Stottern auf den zu verarbeitenden Nervensignalen des Sprechens zurückzuführen ist. Auch könnten die am Sprechen beteiligten Organe hieran maßgeblich eine motorische Störung hervorrufen.

     

    Stottern liegt zumeist in der Familie, so kann von einer genetischen Veranlagung ausgegangen werden. Insbesondere der männliche Part ist häufiger betroffen als der weibliche. Eine direkte Vererbung des Stotterns ist jedoch nicht nachgewiesen, lediglich die entsprechende Veranlagung hierzu.

     

    Ferner kann Stottern auch eine posttraumatische Ursache haben. Dies bedeutet, dass diese funktionelle Störung nach einem folgenschweren Lebensereignis eintreten kann. Darüber hinaus können auch

     

    • Ängstlichkeit
    • Furcht
    • Nervosität

     

    Stottern auslösen. Wird die stotternde Person gehänselt, verstärkt sich die Störung meistens noch.

     

    Abschließend kann gesagt werden, dass es sich beim Stottern um keine Störung psychischen Ursprungs handelt, sondern um eine rein motorische Sprechbehinderung. Diese steht weder mit der kulturellen oder sozialen Herkunft des Betroffenen in Zusammenhang, noch hängt sie vom Bildungsrad oder dem familiären Umgang miteinander ab.

     

    Hilfreiche Therapien bei Stottern

    Sofern das Stottern beim Kind nach dem vollendeten vierten Lebensjahr auftritt, sollte ein Kinderarzt aufgesucht werden. Jedoch können auch Erwachsene, die stottern, immer noch von einer Sprachtherapie profitieren.

     

    Sprachtherapien werden von Sprachtherapeuten und Logopäden angeboten. Zusätzlich führen diese Behandlungen auch Sprachheilpädagogen, Stimm-, Atem- und Sprechlehrer durch.

     

    Sprachtherapeuten sind während der Untersuchung zum Teil auf die Beobachtungen der vom Stottern betroffenen Person respektive beim Kind dessen Eltern angewiesen. Im Rahmen der Therapie geht im Speziellen um die nachfolgenden Zielsetzungen:

     

    • der stotternden Person Ängste nehmen
    • dem Stotternden lehren, wie dieser weniger belastbare Sprechweisen in seinen Alltag integrieren kann
    • trainieren flüssigen Sprechens
    • vermitteln des Gefühls für den Atem- und Sprechrhythmus

     

    Behandlung im Kindesalter

    Bei der Therapie des Stotterns im Kindesalter wird zwischen dem direkten und dem indirekten Ansatz unterschieden. Beim direkten Ansatz wird das Sprechproblem direkt angepackt. Die Kinder erlernen die Kontrolle des Stotterns und wie sie sich bei vorhandenen Blockaden besser entspannen können.

     

    Beim indirekten Ansatz wird das Sprechproblem außer Acht gelassen. Vorrang hat die Förderung der Lust am Sprechen und das Abbauen von Ängsten.

     

    Behandlung für Erwachsene

    Für erwachsene Personen, die unter Stottern leiden, findet das Fluency Shaping Einsatz. Diese Therapie zielt auf eine veränderte Sprechweise ab und soll zum Verhindern des Stotterns an sich beitragen.

     

     

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  • So helfen Antitranspirante gegen das Schwitzen

    So helfen Antitranspirante gegen das Schwitzen

    Schwitzen ist es etwas ganz Natürliches, denn mit der Hilfe dieses Stoffwechselprozesses reguliert der Körper seine Temperatur. Aber auch wenn Schwitzen vollkommen normal ist, für viele Menschen ist es unangenehm, wenn die Haut anfängt zu glänzen, und wenn sich auf dem T-Shirt große Flecken unter den Achseln zeigen. Aber nicht nur die Flecken sind unangenehm, der Geruch ist es auch. Schweiß besteht zu 99 % aus Wasser und riecht nach gar nichts, aber die Bakterien, die sich im Schweiß befinden, sorgen für den typischen Schweißgeruch. Um die sichtbaren Zeichen des Schwitzens und auch den lästigen Geruch zu vermeiden, gibt es Antitranspirante.

    Was tun bei übermäßigem Schwitzen?

    Die meisten schwitzen wenig und haben daher auch nicht unter den negativen Aspekten des Schwitzens zu leiden. Rund zwei Prozent der Bevölkerung leidet aber an zu starkem Schwitzen, und zwar nicht nur in den heißen Sommermonaten. Starkes Schwitzen ist von der Temperatur und auch von der jeweiligen Jahreszeit unabhängig und in diesem Fall ist guter Rat teuer. Plötzliche Schweißausbrüche sind für die meisten Betroffenen eine starke physische Belastung, vor allem dann, wenn nicht nur die Achselhöhlen, sondern auch die Hände und die Füße betroffen sind. In einigen Fällen werden bei einem Schweißausbruch in nur wenigen Sekunden bis zu 100 mg Schweiß produziert und das bedeutet für die Betroffenen nicht selten das soziale Abseits. Um das Schweißproblem in den Griff zu bekommen, hilft in der Regel ein gutes Antitranspirant. Wer mehr zum Thema Schwitzen erfahren möchte, der kann sich auf der Seite https://www.odaban.de/ ausführlich informieren.

    Hilfe durch ein Antitranspirant

    Starkes Schwitzen hat nichts mit mangelnder Körperhygiene zu tun, denn wer stark schwitzt, der kann sich noch so oft waschen, das Problem wird trotzdem bleiben. Effektive Hilfe bietet nur ein gutes und möglichst sanftes Antitranspirant, das die Haut nicht allzu sehr reizt. Um einen effektiven Schutz zu gewährleisten, sollte das Antitranspirant Aluminiumchlorid enthalten, einen Wirkstoff, der in der letzten Zeit mehr und mehr ins Gerede gekommen ist. In der richtigen Konzentration sorgt Aluminiumchlorid im Antitranspirant dafür, dass sich die Ausgänge der Schweißkanäle verengen und das ein Komplex gebildet wird, der wie eine Art Korken die Ausgänge verschließt. Auf diese Weise kann das Schwitzen dann reguliert werden.

    Wie gefährlich ist Aluminiumchlorid?

    Aluminiumchlorid ist schädlich und steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen – diese Schlagzeilen kann man immer wieder lesen, aber stimmt das tatsächlich, was man dem Aluminiumchlorid im Antitranspirant nachsagt? Es kommt wie bei vielen anderen Dingen des täglichen Lebens auch, beim Antitranspirant auf die richtige Dosis an. Ein gutes Antitranspirant wie das Odaban Antitranspirant wird nur sehr sparsam eingesetzt, denn ein bis zwei Sprühstöße ein- bis zweimal pro Woche reichen aus, um auch ein starkes Schwitzen in den Griff zu bekommen. Damit liegt die Menge an Aluminium im Antitranspirant von Odaban weit unter der Menge, die vom Bundesamt für Risikobewertung angegeben wird.

    Präventiv schützen

    Kann man Schwitzen präventiv begegnen? Mit dem Antitranspirant von Odaban ist das möglich. Das Spray muss nur minimal dosiert werden und wird am Abend auf die betreffenden Hautstellen aufgetragen. Schon nach einmaliger Anwendung baut das Antitranspirant von Odaban einen wirksamen Schutz auf und das Schwitzen wird effektiv reguliert. Durch die sehr fein abgestimmte Rezeptur wird die empfindliche Haut unter den Achseln optimal geschützt und das unangenehme Brennen und Jucken, das es bei vielen Deodorants leider noch gibt, ist beim Antitranspirant von Odaban kein Thema mehr. Nach dreimaliger Anwendung baut dieses Antitranspirant einen sicheren Schutz auf und der Schweißfluss geht bis zu 90 % zurück. In dermatologischen Tests zeigte sich, dass die Reduktion des Schweißes mit einem anderen Antitranspirant nur um 71 % zurückging.

    Bild: © Depositphotos.com / stokkete

  • Mit Yoga Körper und Seele in Einklang bringen

    Mit Yoga Körper und Seele in Einklang bringen

    Stress und Hektik sind im heutigen Alltag normal. Beruf und Familie müssen unter einen Hut gebracht werden, es bleibt kaum noch Zeit für Hobbys und Freizeitaktivitäten und viele wünschen sich nichts sehnlicher, als endlich mal wieder zur Ruhe zu kommen. Mit Yoga wird es möglich, Stress abzubauen, Distanz zum Alltag zu bekommen und neue Energien zu tanken. Wer sich für Yoga entscheidet, der wählt eine sehr alte indische Lehre, die Seele und Körper wieder in Einklang bringt und die effektiv dabei hilft, gelassener zu werden.

    Yoga – eine Philosophie

    Yoga ist eine philosophische Lehre, die es in Indien bereits vor mehreren Tausend Jahren gab. Bis heute hat Yoga dort einen hohen Stellenwert, in der westlichen Welt wird Yoga erst seit den 1970er Jahren praktiziert, und bis heute hat die Lehre alleine in Deutschland geschätzte 2,6 Millionen Anhänger. Was Yoga so besonders macht, das ist der immer wohltuende Effekt auf den Körper und die Psyche. Yoga hat auf der einen Seite eine beruhigende Wirkung, man ist entspannt und innerlich ausgeglichen, auf der anderen Seite hält Yoga hellwach und sorgt dafür, dass die „Batterien“ wieder aufgeladen werden.

    Die verschiedenen Yoga Formen

    Yoga ist ungemein vielseitig, im Westen ist aber besonders Hatha Yoga populär. Seit 40 Jahren findet Yoga immer mehr Anhänger, und welche Yoga Form für wen infrage kommt, das hängt auch immer mit dem persönlichen Temperament und den individuellen Wünschen und Vorstellungen zusammen. Es gibt über 100 verschiedene Körperhaltungen, die die Beweglichkeit verbessern, die die Vitalität steigern und die zu einer inneren Gelassenheit führen. Neben der traditionellen und klassischen Lehre gibt es noch folgende Formen des Yoga:

    • Ashtanga-Yoga

    Klassische Figuren und sehr körperbetont – das ist Ashtanga-Yoga, eine Form des Yoga, die viel Fitness und Körperbeherrschung verlangt. Nicht umsonst wird diese Variante auch Power-Yoga genannt, denn die Bewegungen sind schnell, fließend und damit ist diese Form nicht unbedingt für Anfänger geeignet.

    • Kundalini-Yoga

    Das Gegenteil zum schnellen Ashtanga-Yoga ist Kundalini-Yoga, eine spirituelle Variante, in deren Mittelpunkt Atem- und Dehnungsübungen stehen. Unterstützt wird das Kundalini-Yoga durch Meditation und Musik.

    • Bikram-Yoga

    Bikram-Yoga ist nichts für Menschen, die Hitze schlecht vertragen können, denn bei dieser Variante muss die Temperatur im Raum zwischen 35° und 40° Grad heiß sein. Die Wärme soll dafür sorgen, dass die Muskeln und Sehnen geschmeidig bleiben, und der Körper soll während der 26 Übungen durch starkes Schwitzen entgiftet werden.

    • Hatha-Yoga

    Dieses Yoga ist die wohl bekannteste Form, die vor allem für Anfänger sehr gut geeignet ist. Hatha bedeutet übersetzt so viel wie Kraft, und entsprechend viel Kraftaufwand wird bei den einzelnen Übungen auch gefordert. Hatha wurde erst im Westen zu einer eigenständigen Form des Yoga und in dieser Variante wurden viele andere Formen wie zum Beispiel Iyengar-Yoga und Vini-Yoga vereinigt.

    Was sollten Yoga Anfänger beachten?

    Wer noch keine Yoga Übung gemacht hat, der sollte auf jeden Fall einen Kurs besuchen, denn Yoga im Do-it-yourself-Verfahren anhand eines Buches oder einer DVD zu erlernen, ist nicht ganz so ungefährlich. Ein Yoga-Experte kann die einzelnen Übungen erläutern und die mentale Einstellung vermitteln, etwas, was ein Buch nicht kann. Viele Yoga Schulen bietet auch Schnupperstunden an und wer sich für Yoga interessiert, kann in einer solchen Probestunde erfahren, ob Yoga für ihn überhaupt infrage kommt und welche Variante die persönlich richtige ist. Die Übungen müssen immer an die Bedürfnisse angepasst werden, denn nicht für jeden ist Power-Yoga geeignet, für andere ist das eher spirituelle Kundalini-Yoga das Richtige. Yoga ist aber nicht nur perfekt, wenn es um Vitalität und Ausgeglichenheit geht, die indische Lehre kann auch den Stresshormonspiegel senken sowie Depressionen und sogar ein Burn-out-Syndrom verhindern.

    Bild: © Depositphotos.com / andresr

  • Was hilft gegen starkes Schwitzen?

    Was hilft gegen starkes Schwitzen?

    Der Sommer kommt und mit ihm auch die große Hitze. Schwitzen gehört zum Sommer ebenso dazu wie Eis oder Sonnenbaden, aber es gibt viele, die extrem viel schwitzen und darunter leiden. Der Körper muss schwitzen, um seine Temperatur regulieren zu können, aber wer ständig schweißgebadet ist, der sucht nach einem effektiven Mittel, um den Schweiß bekämpfen zu können. Starkes Schwitzen ist aber nicht nur unangenehm, Schwitzen kann auch ein Hinweis auf Krankheiten sein. Alle, die ständig stark transpirieren, sollten das nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern einen Arzt aufsuchen.

    Schwitzen ist gesund

    Jeder Mensch schwitzt, der eine mehr, der andere weniger, aber gesund ist schwitzen immer. Würden wir nicht schwitzen, dann würde der Körper auch nicht vor Überhitzung geschützt. Aber nicht nur die sommerliche Hitze bringt uns ordentlich ins Schwitzen, auch Stress, Nervosität und Angst können uns den Schweiß im wahrsten Sinne des Wortes auf die Stirn treiben. Am meisten geschwitzt wird an den Fußsohlen und in den Handtellern, die Eichel und auch die Lippen sind die einzigen Stellen des Körpers, an denen es keine Schweißdrüsen gibt.

    Schweiß ist dünnflüssig und mit einem pH-Wert von 4,5 auch sehr sauer. Wasser ist im Schweiß ebenso enthalten wie auch Harnstoff, Ammoniak und Kochsalz. Der normale Schweiß riecht nicht, er wird aber immer dann zu einem Geruchsproblem, wenn Bakterien im Spiel sind, denn sie verursachen einen üblen Geruch, zum Beispiel an den Füßen. Rein wissenschaftlich werden Schweiß und Schwitzen in zwei Gruppen unterteilt. Zum einen in das thermoregulatorische Schwitzen und zum anderen in das nervöse Schwitzen.

    Wie schwitzen wir?

    Thermoregulatorisches Schwitzen entsteht immer nur dann, wenn die Körpertemperatur und der Blutdruck erhöht werden, wie das im Sommer der Fall ist. Die Handflächen und die Fußsohlen bleiben bei dieser Form des Schwitzens allerdings außen vor, hier schwitzt nur der Körper, also beispielsweise die Achselhöhlen, der Nacken und die Stirn. Schwitzen wir aber aus Nervosität, dann ist das ein Zeichen für innere Erregung, Aufregung oder Angst. Hier schwitzen die Handflächen und auch die Fußsohlen, während der Körper nur minimal betroffen ist.

    Schwitzen wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert, und auch wenn es unwahrscheinlich klingt, aber die Schweißdrüsen geben Tag für Tag mehrere Liter an Schweiß ab, ohne dass wir das Gefühl haben, übermäßig zu schwitzen. Wenn der Körper aber große Mengen von Schweiß produziert, dann handelt es sich um eine Krankheit, die man Hyperhidrose nennt. Das Krankheitsbild entsteht aber nicht nur, weil große Mengen Schweiß produziert werden, sondern weil es sich bei den häufigen Schweißausbrüchen um eine Fehlfunktion handelt. Vereinfacht gesagt, der Körper schwitzt, aber er weiß im Grunde gar nicht warum.

    Was hilft bei zu starkem Schwitzen?

    Menschen, die ständig in Schweiß gebadet sind, leiden sehr darunter. Starkes Schwitzen unter den Armen, aber auch an den Handinnenflächen kann ins soziale Abseits führen, denn keiner möchte mehr unter Menschen gehen, wenn er offensichtlich schwitzt. Eine Möglichkeit, um das Schwitzen unter Kontrolle zu bekommen, ist die am meisten betroffenen Schweißdrüsen veröden zu lassen. Das passiert bei einer Operation, die aber nicht in jedem Fall von den Krankenkassen übernommen wird. Ein natürliches Mittel ist Salbei, ein Gewürzkraut, das sich schon seit Jahrhunderten als Schweißkiller bewährt hat. Schon im Mittelalter haben die Bader ihren Patienten Salbei verordnet und da Salbei auch gut für den Magen ist, stellt er eine sehr gesunde Alternative zu Medikamenten dar.

    Frauen, die zum Beispiel während der Wechseljahre unter Schweißausbrüchen leiden, können mit Salbeitee diese Hitzewallungen unter Kontrolle bekommen. Der Tee sollte nach Möglichkeit aus den frischen Blättern des Salbei aufgebrüht und nicht zu heiß getrunken werden. Besser ist es eine Kanne am Morgen aufzubrühen, ihn abkühlen zu lassen und dann über Tag zwei bis maximal drei Tassen davon zu trinken.

    Bild: © Depositphotos.com / STYLEPICS