Galten in der Vergangenheit noch Wertsysteme wie die Religion oder die Familie als erstrebenswert, wurden diese in jüngster Zeit durch einen bestimmten Ernährungsstil ersetzt. Während einige die entstandene Lücke durch den Bedeutungsverlust bewährter Wertsystem mit gesunden Ernährungsweisen ersetzen, begeistern sich wiederum andere für das Essensporno.
Trends aus der Ernährung
Thomas Ellrott, welcher Ernährungspsychologe ist, beschreibt das Phänomen folgendermaßen: „Menschen inszenieren sich heute zunehmend über einen bestimmten Ernährungsstil“. Das Ziel sei es sich als Veganer oder Befürworter der sogenannten Paleo Steinzeit-Ernährung von der Masse abzugrenzen. Zu unterscheiden sind folgende Ernährungshaltungen:
Foodies:
Die Universität Göttingen hat eine Studie durchgeführt, nach welcher 10 % aller Deutschen Foodies seien. Dabei handelt es sich um Menschen, die gerne kochen und Kulinarisches genießen. Dazu gehören auch die Teilnahme an Food-Events sowie das Posten von Food-Bildern.
Food Porn:
Das Essensporno ist mittlerweile schon weit verbreitet. Laut Ellrott handele es sich dabei um sogenannte digitale Tatoos, die in sozialen Netzwerken gepostet werden. Nur wenig mit der Realität gemein seien die Zwecke dieser Haltung die Selbstinszenierung und das Gefühl der Zugehörigkeit.
Vegetarischer und veganer Lebensstil:
Laut Angaben des Bundes für Vegetarier leben rund 7,8 Millionen Menschen mit dieser Ernährungseinstellung. Immerhin seien sogar auch 900000 Menschen Veganer und der Trend reiße nicht ab. Man verknüpfe mit der Ernährungsweise Charaktereigenschaften wie Selbstdisziplin, Altruismus sowie Tier- und Klimaschutz.
Paleo und Beef:
Vom vegetarischen und veganen Lebensstil in das andere Extrem rein feiern Anhänger des Paleos und Beef (blutiges) Fleisch. Es handelt sich dabei um eine Ernährungsweise, die dem Leben in der Steinzeit gleichkommt. Vor allem Beeren, Nüsse und Fleisch stehen auf dem Ernährungsplan. Das Ziel ist es, auf industrielle Lebensmittel zu verzichten.
Food-Events
Mit einer immer breiteren Fächerung der Ernährungsstile wird dem neuen Wertesystem ein Ausdruck individueller Vielfalt verliehen. Auch die Politik zieht mit. So forderten die Grünen beispielsweise 2013 einen Veggie-Day. Da sich die Menschen allerdings nichts vorschreiben lassen wollen, stieß diese Forderung auf Ablehnung.
Gelee Royale ist ein reines Naturprodukt, das sehr vielseitige Einsatzmöglichkeiten für die Gesunderhaltung des Menschen bietet.
Gelee Royale – überaus gesundes Naturprodukt
Menschen konsumieren bereits seit der Steinzeit Honig. Schon in der damaligen Zeit war die Wirkung der Bienenprodukte in Bezug auf deren Wundheilung bekannt. So kann ein Satz derselben bis in die Antike zurückverfolgt werden. Hier fand Gelee Royale bei unterschiedlichen Erkrankungen Einsatz. So konnten selbst im alten Ägypten Propolis zur Verlangsamung der Verwesung bei Mumien einsetzen. Am bekanntesten war der aus Griechenland stammende Arzt Hippokrates. Dieser nutzte das Naturprodukt zur Wundversorgung und Heilung von Beschwerden der menschlichen Verdauung.
Auch in zahlreichen religiösen Schriften lässt sich die erfolgreiche Anwendung der Bienenprodukte – beispielsweise dem Koran oder auch der Bibel – gegen eine Vielzahl an Beschwerden nachlesen. In der Medizin fand und findet Gelee Royal seinen Einsatz zur antibakteriellen Wundversorgung.
Auch heute findet Gelée Royale seinen Einsatz im medizinischen wie auch im kosmetischen Bereich. Der Futtersaft von der Bienenkönigin sorgt für deren besonders langes Leben. Dank der gehaltvollen Inhaltsstoffe des Gelees schafft sie es, pro Tag bis zu 2000 Eier abzulegen und so ihr Volk zu erhalten. Auf Grund dessen wurde aus der Bienenkönigin ein Symbol der Vitalität und Lebenskraft.
Im Oxygenr Gelee Royale wird ausschließlich frisches Gelée Royale verwendet. In Kombination mit den Enzym-Hefezellen Dr. Wolz® sowie einer Vielzahl an B-Vitaminen entsteht so ein wirkstoffreiches Energiebündel. Mit dessen Hilfe können
Erschöpfung und Müdigkeit reduziert
Vitalität und Lebenskraft erhöht
Energiestoffwechsel unterstützt
werden.
Ferner zeigt das Produkt eine hervorragende Wirkung bei Erkrankungen im Bereich der Haut. Das Produkt ist in einer Dosierung zu 600 mg in 20 Ampullen erhältlich.
Inhaltsstoffe von Gelée Royale
Gelee Royal besteht jedoch zusätzlich zum größten Teil aus Wasser und Zucker. Hinzu gesellen sich Aminosäuren und Proteine. Zu den weiteren Bestandteilen zählen bedeutsame Vitamine, Spurenelemente wie Mineralstoffe. Zusätzliche Informationen zu den wertvollen Inhaltsstoffen von Gelée Royale lassen sich hier nachlesen.
Inhaltsstoffe von Oxygenr Gelee Royal
In 600 mg Zell Oxygen® + Gelée Royale sind die Vitamine
Niacin
B2
B12
B6
Pantothensäure
Das Konzentrat einer Ampulle wird täglich verzehrt, am besten verdünnt mit einem Glas Flüssigkeit. Der Vorteil der Variation der Ampullen besteht in einer leichteren Dosierbarkeit. Neben den genannten Vitaminen sind zahlreiche gesunde Öle enthalten, die zusätzlich zu einer verstärkten Wirkung des Gelée Royale beitragen.
Wenn wir frühstücken, dann sind wir fit für den Tag, wir können besser denken und wir bleiben gesund – diese Argumente bringt die Nahrungsmittelindustrie gerne, wenn es darum geht, Cornflakes, Müsli, Honig und Marmelade zu verkaufen. So schlüssig die Argumente auch klingen, sie haben einen entscheidenden Haken, sie stimmen nicht. Frühstück muss nicht sein, wir sind genetisch noch nicht einmal darauf eingestellt.
Der Hype um die Leistungsfähigkeit
Seit Jahren predigen Unternehmen wie Kellogg´s oder auch Nestlé, dass der Mensch unbedingt frühstücken muss, um den Stress des Tages überhaupt zu überstehen. Ernährungswissenschaftler aus Deutschland und den USA sagen jetzt, alles Blödsinn, auch wer nicht frühstückt, der geht fit in den Tag und keiner muss ein schlechtes Gewissen haben, wenn er ohne ein üppiges Frühstück zur Arbeit oder in die Schule geht. Der menschliche Instinkt sagt uns, dass wir am Morgen keinen Hunger haben, und diese Programmierung hat in der Steinzeit ihren Ursprung. Unsere Urahnen mussten in Ermangelung eines Kühlschranks erst auf die Jagd gehen, um etwas zu essen zu haben, für uns ist es heutzutage nur schwer vorstellbar, dass man früh am Morgen losgezogen ist, um Wild für das Frühstück zu jagen.
Eine Erfindung des Industriezeitalters
Da die Blutzuckerwerte am Morgen naturgemäß hoch sind, ist es kein Problem, auch ohne Frühstück gesund in den Tag zu starten und erst um die Mittagszeit etwas zu essen. Das Frühstück, wie wir es heute kennen, ist eine Erfindung aus dem Industriezeitalter, denn im Mittelalter reichte den Menschen trockenes Brot und eventuell auch eine dünne Suppe. Als die industrielle Revolution kam, mussten die Arbeiter schon am Morgen reichhaltig essen, um den Kohlehydratstoffwechsel in Schwung zu halten. Das üppige Frühstück, wie es heute von Kellogg´s und Nestlé propagiert wird, ist höchstens etwas für Menschen, die schon am Morgen körperlich schwer arbeiten müssen oder Hochleistungssportler sind.
Wenn es um die Ernährung geht, dann hat es den Anschein, als gäbe es nichts, was man nicht essen kann. Ein neuer Ernährungstrend stürzt sich jetzt auf alles, was auf Bäumen wächst. Aber Salate, die aus Linde und Tannennadeln bestehen, sind nicht in jedem Fall gesund. Oftmals ist es genau das Gegenteil, denn einiges, was an Bäumen wächst, ist hochgiftig und kann sogar Krebs auslösen.
Eine Erweiterung der Paleo-Diät
Die Paleo- oder Steinzeitdiät erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit, und wer sich nach diesem Ernährungsplan ernähren will, der darf nur das essen, was schon den Menschen in der Steinzeit zur Verfügung stand. Wilde Kräuter gehören ebenso dazu wie auch Pilze oder Gemüse. Keiner weiß genau, ob sich die Steinzeitmenschen auch von den Blättern, Blüten und Nadeln der Bäume ernährt haben, trotzdem wird der neue Ernährungstrend als ein Teil der Paleo-Diät gesehen.
Nicht alles ist gesund
Wer in den Wald gehen will, um sein Mittagessen zu finden, der sollte sich im Vorfeld sehr genau über die Zutaten informieren. So sind zum Beispiel die Samen und auch die Rinde der Robinie hochgiftig, die Blüten aber essbar. Giftig sind auch Eiben, und welche Wirkung Tannennadeln auf den menschlichen Organismus haben, das ist noch nicht vollständig geklärt. Als Grundsatz gilt, je älter die Blätter eines Baumes sind, umso weniger schmackhaft sind sie auch, geerntet werden sollte daher immer nur zwischen Mitte April und Ende Mai, höchstens bis Anfang Juni.
Viele Gefahren
Wer einen Salat aus den Früchten der Bäume zubereiten möchte, der muss schon ziemlich tief in den Wald hineingehen, am besten dort, wo kein Auto vorbeifährt. Die Abgase der Autos lagern sich nämlich auf den Blättern der Bäume ab, und wer zu niedrig pflückt, der sollte seinen Waldsalat sehr gut waschen, denn man muss davon ausgehen, dass sich dort vielleicht ein Hund erleichtert hat.
Wer früher einen guten Braten im Topf hatte, der galt als reich, denn Fleisch zu essen, war ein Zeichen für Wohlstand. Heute ist es schick, kein Fleisch mehr zu essen, wobei vor allem Menschen mit Geld mehr und mehr auf Fleisch und andere tierische Produkte verzichten. Sie sind nach Meinung von Ernährungswissenschaftlern und Soziologen versessen auf gesundes Essen und leben in einer Art Ernährungswahn.
Die Hysterie um veganes Essen
Im vergangenen Jahr kamen 119 neue Kochbücher auf den Markt, in denen nur Rezepte für Veganer zu finden sind. Knapp acht Millionen Menschen ernähren sich heute vegetarisch, knapp eine Million sogar ohne Fleisch, Eier, Milch oder Käse, denn sie sind Veganer. Um eine vermeintlich gesunde Ernährung ist eine regelrechte Hysterie ausgebrochen, vor allem in der reichen Oberschicht, alles muss nach Möglichkeit Veggie und vor allen Dingen Bio sein. Auch wer keine Probleme mit der Verdauung hat, schwört auf Lebensmittel ohne Gluten und ohne Laktose, es wird mit Low Carb und High Carb experimentiert, man setzt auf die Steinzeit-Diät und statt angesagten neuen Kaffeespezialitäten, gibt es Mixgetränke aus Obst und Gemüse.
Gesundes Essen für eine heile Welt
„Sage mir, was du isst und ich sage dir, wer du bist“ – Essen wird immer mehr zu einer Identitätsbildung. Die Welt wird zunehmend schwieriger und unruhiger, die Ernährung dient daher vielfach dazu, ein Stück heile Welt aufzubauen. Essen ist aber auch eine Art Statussymbol und soll zeigen: Seht her, ich gehöre dazu und ich kann es mir leisten, so zu leben. Viele Soziologen sind der Ansicht, dass eine fleischlose Ernährung eine Selbstinszenierung und gleichzeitig auch eine Abgrenzung ist. Auf der anderen Seite spiegelt Essen jedoch auch einen Wunsch nach Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klasse wider. Neu ist dieses Verhalten allerdings nicht, denn Ernährung wurde schon immer mit einem kulturellen und sozialen Status verbunden, denn „gutes“ Essen steht für Wohlstand.
Zu wenig Bewegung und zu viel günstiges, ungesundes Essen sorgen dafür, dass Europas Bürger in den vergangenen Jahren stetig in die Breite gegangen sind. Selbst die WHO schlug im vergangenen Jahr Alarm und vermeldete für einige Länder, dass 2030 voraussichtlich kaum noch jemand normalgewichtig sein wird. Demnach werden fast die Hälfte aller Frauen und knapp zwei Drittel der Männer Übergewicht haben, besonders schlimm steht es dabei um Irland. Eine positive Entwicklung ist hingegen in den Niederlanden zu sehen. In Deutschland steigt die Anzahl der Übergewichtigen laut WHO ebenfalls, hierzulande sollen 2030 etwa 47 Prozent der Frauen (2010 waren es 44 Prozent) und 65 Prozent der Männer (2010 waren es 62 Prozent) übergewichtig sein. Weitere Details können beispielsweise bei der Wirtschaftswoche nachgelesen werden.
Schnell und einfach – klappt das Abnehmen auf diesem Weg wirklich?
Es überrascht bei diesen Zahlen kaum, dass viele Menschen sich um eine Gewichtsabnahme bemühen, nur selten wird dafür jedoch der gesunde und langfristige Weg gewählt. Viel verlockender sind hingegen die sogenannten Blitzdiäten, die mit schnellen Abnahmen locken und gleichzeitig eine Diät ohne Genusseinbußen versprechen. Wo eigentlich gesunde Ernährung und viel Bewegung auf dem Programm stehen sollten, wird das Essen stattdessen radikal gestrichen oder zu eher fragwürdigen Hilfsmitteln gegriffen. Vorbild sind hierbei oftmals die Hollywood-Stars, die nicht selten zwischen Über- und Untergewicht hin- und herpendeln, je nachdem, ob gerade ein Auftritt auf dem roten Teppich ansteht oder eben nicht. Auch der Einsatz verschreibungspflichtiger Medikamente oder sonstiger „Wunderpillen“, die sich auf dem Markt zahlreich tummeln, werden vielfach genutzt, um das Fett auf den Hüften schmelzen zu lassen.
Die sogenannten Blitz- oder auch Crashdiäten sorgen in der Regel zwar tatsächlich für Erfolge, diese sind jedoch oft nur von kurzer Dauer und bringen zudem einige nicht zu unterschätzende Gefahren mit sich. Ernährungsberaterin Sonja Mannhard warnt, dass die Magerkuren den Körper unter Stress setzen und das System von Hunger und Sättigung durcheinander bringen. Dementsprechend sei es sehr viel besser, vor und während des Abnehmens seinen Körper und dessen Signale kennenzulernen.
Absurde und gefährliche Diäten im Trend
Neben etlichen mehr oder weniger etablierten Diäten wie der Paleo- oder auch Steinzeit-Diät, der Low-Carb-Diät oder der Atkins-Diät, schaffen es Jahr für Jahr etliche neue Varianten auf den Markt. Viele von ihnen sind Modediäten und als solche nicht medizinisch untersucht. Sie versprechen meist eine ganz neue, bequeme oder besonders schnelle Art des Abnehmens, sind oftmals aber nicht ganz ungefährlich und schaden mehr als dass sie helfen. Der folgende Auszug zeigt, wie unterschiedlich es dabei zugehen kann – gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass im Grunde nahezu jede Crashdiät ihre Schattenseite hat.
Asthmaspray-Diät
Angeblich soll Asthmaspray die Fettverbrennung anregen, indem es die Körpertemperatur erhöht. Tatsächlich gelten die enthaltenen Beta-2-Sympathomimetika als Anabolika und werden dementsprechend auch zum Doping genutzt, in hoher Dosierung wirken sie fettabbauend und muskelaufbauend. In den für Asthmatikern üblichen Dosen lässt sich dies in der Regel allerdings nicht erreichen, sodass sie zum Abnehmen nicht geeignet sind. Stattdessen haben sie insbesondere in hoher Dosierung massive Nebenwirkungen wie Muskelzittern und -krämpfe, Kopfschmerzen oder einen unregelmäßigen und schnelleren Herzschlag. Menschen, die ohnehin schon ein vorgeschädigtes Herz haben, begeben sich so mitunter sogar in Lebensgefahr.
Abführmittel-Diät
Die Abführmittel-Diät funktioniert ganz einfach: Ein Mittel wie beispielsweise Glaubersalz wird eingenommen, nach dem automatisch ein abführender Effekt stattfindet. Danach fühlen sich die „Abnehmenden“ leichter und der Bauch ist flacher. Bei dieser Diät verlässt die Nahrung den Körper schneller, als dass dieser Energie herausziehen kann. Beliebt ist diese Form der Diät gerade bei jungen Mädchen, die sich über diese und weitere fragwürdige Tipps in Abnehm-Foren online austauschen. Wer seine Verdauung jedoch vorzeitig beschleunigt, kann auf diesem Weg nicht dauerhaft abnehmen. Allein schon deshalb, weil die betreffende Person nicht lernt, wie eine ausgewogene und richtige Ernährung funktioniert. Nach einem Absetzen des Abführmittels wird es daher schnell wieder zu dem bekannten Jojo-Effekt kommen. Wer darüber hinaus dauerhaft zu Abführmitteln greift, provoziert Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts, vor allem die großen Kaliumverluste sind hierbei zu nennen. Ebenso könnte der Körper früher oder später unter Nährstoffmangel leiden. Zwar wird die Waage zunächst tatsächlich weniger Körpergewicht anzeigen, dies wird aber vor allem am Wasserverlust liegen und spätestens am Ende der Kur folgt eine erneute Gewichtszunahme.
Rohkost-Diät
Generell ist der Genuss von Rohkost nicht unbedingt negativ, immerhin ist rohes Gemüse gesund und sättigt meist besser als die gekochte Variante, da Gemüse viel Wasser enthält und es durch das Kochen viel Volumen einbüßt. Zudem muss rohes Gemüse länger gekaut werden, was ebenfalls für einen Sättigungseffekt sorgt.
Dennoch gibt es auch Nachteile dieser Ernährungsform: Denn nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung leiden Rohköstler häufiger unter Nährstoffmangel, insbesondere Protein, Vitamin B12, D, B2, Kalzium und Zink sind davon betroffen. Grund dafür ist die Tatsache, dass auf Milchprodukte und Getreide verzichtet wird und auch kaum fettlösliche Vitamine zu sich genommen werden. Langfristig ist diese Ernährungsweise demnach nicht geeignet – an sich ist der Verzehr von Rohkost aber keineswegs schlimm und kann durchaus in den Alltag eingebaut werden, um hier und da eine Mahlzeit zu ersetzen oder täglich eine gewisse Menge gesundes Obst und Gemüse zu sich zu nehmen.
Bockwurst-Wodka-Diät
Diese absurd klingende Diätvariante war laut Zeitzeugen bereits in der DDR beliebt. Getrunken wird hierbei sowohl morgens als auch abends ein kleines Glas Wodka, mittags ein großes. Dazu wird mittags außerdem eine Bockwurst gegessen. Angeblich werden auf diese Weise weniger Kalorien zu sich genommen als verbraucht werden, dementsprechend entsteht ein Gewichtsverlust. Eine solch unausgewogene Ernährung macht jedoch nicht dauerhaft schlank und schadet zudem noch der Gesundheit, denn der regelmäßige Alkoholkonsum kann abhängig und sogar krank machen – schlimmstenfalls kann das Trinken zu Leberzirrhose und einer Fettleber führen, aber auch Organe wie Bauchspeicheldrüse und Herzmuskel werden geschädigt. Nicht zuletzt könnte durch die einseitige Ernährung außerdem eine Mangelversorgung mit Nährstoffen entstehen.
Diäten der Hollywood-Stars
Gerade die Diven Hollywoods setzen so manches Mal auf gefährliche Diättrends, die zwar sehr effektiv, aber nur selten gesund sind. Laut Woman verlor Beyoncé beispielsweise innerhalb von wenigen Tagen vor dem Dreh des Films „Dreamgirls“ ganze neun Kilo. Dafür setzte sie auf das Master Cleanse System, bei dem 10 bis 45 Tage lang nur ein Getränk aus heißem Wasser mit etwas Zitronensaft, Ahornsirup und Cayennepfeffer getrunken wird. Die Methode ist durchaus gefährlich und provoziert regelrecht einen Jojo-Effekt, denn zwar ist die Flüssigkeitszufuhr hoch, doch der Körper hungert im Grunde. Gefährlich ist hierbei vor allem die Tatsache, dass die Stars als Vorbild herangezogen werden und insbesondere ihre jungen Fans beeinflussen.
Crashdiät vs. gesunde Ernährung
Letztendlich ist festzuhalten, dass Crashdiäten zwar einen kurzfristigen Erfolg mit sich bringen, dauerhaft jedoch nur selten sinnvoll sind. Eine Veränderung der Gewohnheiten findet nicht statt, wenngleich eine Diät aber durchaus als kurzfristige Hilfestellung und Unterstützung in der Anfangsphase einer Ernährungsumstellung dienen kann. Hierbei sind es vor allem die schnellen Erfolge, die für Motivation und Durchhaltevermögen sorgen, langfristig betrachtet sollte im Anschluss jedoch eine echte Umstellung des Essverhaltens folgen. Eine solche nachhaltige Diät lebt laut des Fitnessexperten Peak.ag vor allem von drei Säulen – Motivation, Sport und Ernährung. Sie sind voneinander abhängig und bestimmen den Trainings- und Abnehmerfolg enorm. Wer Schwierigkeiten hat, einen ersten Einstieg in eine gesunde Diät zu finden, der kann sich außerdem an folgende Tipps halten:
Diättagebuch
Viele Ernährungsexperten raten zu einem sogenannten Diättagebuch, in dem einfach alles aufgeschrieben wird, was konsumiert wird. So lässt sich die aktuelle Situation abschätzen und verbessern. Idealerweise werden die Aufzeichnungen von einem Experten analysiert, sodass die Basis für eine Ernährungsberatung geschaffen wird. Wichtig ist es im Anschluss, realistische Ziele zu setzen und sich auch über kleine Teilerfolge zu freuen. So steigt letztendlich auch die Motivation.
Diät in den Alltag integrieren
Wer sich an einer Diät versucht, der sollte unbedingt darauf achten, dass sie sich in den Alltag einbinden lässt. Sind die Rezepte einfach umsetzbar? Lassen sich die Zutaten einfach besorgen? Welche Kosten bringt die Diät mit sich? Kann auf bestimmte Lebensmittel wirklich verzichtet werden? Auch hier sollte aber von Anfang an klar sein, dass kein Diätprogramm bei Gewichtsproblemen als dauerhafte Lösung zu betrachten ist. Sie können lediglich dabei helfen, die Ernährungsumstellung einzuleiten.
Stoffwechsel ankurbeln
Nur selten reicht gesundes Essen für eine Abnahme aus, meist mangelt es auch an Bewegung. Hierbei ist aber nicht nur der gewählte Sport wichtig (der in erster Linie vor allem Spaß machen sollte), sondern auch eine gute Mischung aus Ausdauer und Krafttraining. Denn zwar sorgt Ausdauersport für einen besseren Stoffwechsel, ein trainierter Körper verbrennt jedoch mehr und tut dies vor allem auch im Ruhezustand.