Schlagwort: Steinzeitdiät

  • Der neuste Ernährungstrend – Tannennadeln im Salat

    Der neuste Ernährungstrend – Tannennadeln im Salat

    Wenn es um die Ernährung geht, dann hat es den Anschein, als gäbe es nichts, was man nicht essen kann. Ein neuer Ernährungstrend stürzt sich jetzt auf alles, was auf Bäumen wächst. Aber Salate, die aus Linde und Tannennadeln bestehen, sind nicht in jedem Fall gesund. Oftmals ist es genau das Gegenteil, denn einiges, was an Bäumen wächst, ist hochgiftig und kann sogar Krebs auslösen.

    Eine Erweiterung der Paleo-Diät

    Die Paleo- oder Steinzeitdiät erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit, und wer sich nach diesem Ernährungsplan ernähren will, der darf nur das essen, was schon den Menschen in der Steinzeit zur Verfügung stand. Wilde Kräuter gehören ebenso dazu wie auch Pilze oder Gemüse. Keiner weiß genau, ob sich die Steinzeitmenschen auch von den Blättern, Blüten und Nadeln der Bäume ernährt haben, trotzdem wird der neue Ernährungstrend als ein Teil der Paleo-Diät gesehen.

    Nicht alles ist gesund

    Wer in den Wald gehen will, um sein Mittagessen zu finden, der sollte sich im Vorfeld sehr genau über die Zutaten informieren. So sind zum Beispiel die Samen und auch die Rinde der Robinie hochgiftig, die Blüten aber essbar. Giftig sind auch Eiben, und welche Wirkung Tannennadeln auf den menschlichen Organismus haben, das ist noch nicht vollständig geklärt. Als Grundsatz gilt, je älter die Blätter eines Baumes sind, umso weniger schmackhaft sind sie auch, geerntet werden sollte daher immer nur zwischen Mitte April und Ende Mai, höchstens bis Anfang Juni.

    Viele Gefahren

    Wer einen Salat aus den Früchten der Bäume zubereiten möchte, der muss schon ziemlich tief in den Wald hineingehen, am besten dort, wo kein Auto vorbeifährt. Die Abgase der Autos lagern sich nämlich auf den Blättern der Bäume ab, und wer zu niedrig pflückt, der sollte seinen Waldsalat sehr gut waschen, denn man muss davon ausgehen, dass sich dort vielleicht ein Hund erleichtert hat.

    Bild: © Depositphotos.com / Dink101

  • Essen wie in der Steinzeit – wie effektiv ist die Paleo-Diät?

    Essen wie in der Steinzeit – wie effektiv ist die Paleo-Diät?

    Wie haben sich die Menschen in der Steinzeit ernährt? Sehr gesund und vor allen Dingen sehr ausgewogen. Sie haben alles das gegessen, was heute auf dem Speiseplan von gesundheitsbewussten Menschen stehen sollte, denn Fisch, mageres Fleisch, Obst, frisches Gemüse, Pilze und Beeren sind Dinge, die auch heute noch zu einer gesunden Ernährung gehören. Vor 100.000 Jahren gab es nicht viel mehr als diese Nahrungsmittel, und heute ist die steinzeitliche Ernährung wieder im Trend, und zwar unter dem Namen Paleo-Diät. Wie sinnvoll ist diese Diät? Kann man damit wirklich gesund abnehmen und für wen ist die Steinzeitdiät geeignet?

    Die Paleo-Diät – Eine natürliche Diät

    Die Menschen der Steinzeit hatten eine deutlich geringere Lebenserwartung als die Menschen von heute, aber das hat weniger etwas mit ihrer Ernährung zu tun, sondern mit der Tatsache, dass die medizinische Versorgung nicht vorhanden war und die Menschen damals jede Menge Feinde hatten. Ihre Ernährung war vorbildlich, denn sie haben sich auf das beschränkt, was die Natur ihnen geboten hat. Getreide und Produkte aus Milch kamen erst sehr viel später auf den Speiseplan, und erst seit rund 250 Jahren essen wir Aromen und Zusatzstoffe. Zucker galt lange Zeit als eine Art Luxusartikel, der nur dem Adel und den reichen Bürgern vorbehalten war, das einfache Volk süßte seine Speisen mit Honig oder mit dem Saft der Zuckerrübe.

    Unser Körper hat sich sehr schnell den neuen Nahrungsmitteln angepasst und die ersten ernährungsbedingten Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes, ließen nicht lange auf sich warten. Heute besinnt man sich wieder auf eine Ernährung, die alles enthält, was der Mensch zum Leben braucht und die Steinzeitdiät wurde zu einer Trenddiät.

    Ein echtes Meisterwerk

    Der menschliche Körper ist ein echtes Meisterwerk, denn seit der Steinzeit hat sich der Organismus kaum verändert und weiterentwickelt. Da ist es nur logisch, dass er mit den Anforderungen der modernen Lebensmittelindustrie so seine Probleme hat und entsprechend gereizt reagiert. Im Grunde gehorcht der Körper seit der Steinzeit nur zwei Grundsätzen und diese lauten: Wenn etwas zu essen vorhanden ist, dann sollte möglichst viel gegessen werden und man sollte sich immer nur so viel bewegen, wie nötig ist. Ressourcen müssen gespart werden, denn wenn es zu einer Nahrungsmittelknappheit kommt, dann muss der Körper frisch und ausgeruht sein.

    In der Steinzeit hat das wunderbar geklappt, denn die Menschen aßen praktisch auf Vorrat und wenn die Nahrungsmittel zu Ende gingen, dann wurde es Zeit für die Jagd. Nach diesem Prinzip funktionieren wir noch heute, nur dass Lebensmittel heute nicht mehr knapp sind und wir nicht mehr auf die Jagd gehen müssen. Damit kommt es zu einem echten Dilemma, denn Überfluss, ungesunde Lebensmittel und Bewegungsmangel machen krank.

    Wie gesund ist die Paleo-Diät?

    Die Steinzeitdiät ist eine sehr einfache Diät, die ohne großen Aufwand und auch ohne komplizierte Rezepte auskommt. Im Grunde muss man nur auf die sogenannten modernen Lebensmittel verzichten, zu denen natürlich auch Milch, Milchprodukte und alles das gehört, was aus Getreide hergestellt wird. Was viele aber während der Steinzeitdiät essen, das sind Kartoffeln, die es in der Steinzeit aber noch nicht gab. Zucker ist ebenfalls verboten, wenn gesüßt wird, dann mit Honig. Gemüse aller Art gewürzt mit Kräutern, ist bei einer Paleo-Diät erlaubt, ebenso wie Fleisch und natürlich auch jede Menge frisches Obst und Beeren, Pilze können auf der Speisekarte stehen, ebenso wie Fisch und Nüsse. Selbst wenn es vielleicht ein bisschen schwerfällt, die Nahrungsmittel schmackhaft miteinander zu kombinieren, die Diät kann gelingen und dafür sorgen, dass man sich nicht nur gesund und ausgewogen ernährt, sondern auch noch Pfunde verliert.

    Um Mangelerscheinungen zu vermeiden, sollte man vor dem Start der Diät allerdings immer mit einem Arzt sprechen.

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