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  • Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Besonders im Fitness-Bereich sind viele Sportler von Intermittent Fasting überzeugt und begeistert. Es handelt sich bei Intermittent Fasting um periodisches Fasten. Das heißt, nach einer Fastenperiode von mehreren Stunden folgt eine Zeit, in der gegessen werden darf.

     

    Beispielsweise lässt sich eine 16-stündige Fastenzeit mit einer achtstündigen Ess-Phase kombinieren. Dieses Timing zwischen Fasten und Essen ist der Inhalt des Intermittent Fasting Konzepts. Dabei muss jeder Intermittent Fasting Teilnehmer selbst die Zusammensetzung der Nahrung festlegen.

     

    Gründe für das Intermittent Fasting

    Doch weshalb wird dieses spezielle periodische Fasten überhaupt angewendet? Das hat mehrere Gründe, unter anderem:

    • Gewichtsabnahme fällt den Teilnehmern leichter
    • niedriger Körperfettanteil
    • Erhalten der Muskelmasse
    • Glucose-Anteil während des Fastens im Blut ist sehr niedrig
    • hoher Ausstoß an Wachstumshormonen
    • Kontrolle des Hungers – kaum Hunger in der Fasten-Phase
    • psychologische Vorteile und Motivation – Essen in einer Diät-Phase steht bevor
    • einfach durchführbar
    • Aufwand für Essenszubereitung ist geringer – weniger Essen muss zubereitet werden
    • Zubereitung von Frühstück und Mittagessen fällt weg – es bleibt mehr Zeit für andere Dinge
    • kein ständiges Denken ans Essen
    • erhöhte Konzentrationsfähigkeit
    • Wegfall von Müdigkeitsanfällen nach den Mahlzeiten
    • Steigerung der Produktivität
    • gesundheitliche Vorteile (in Tierversuchen lebensverlängernde Wirkungen von Intermittent Fasting nachgewiesen, unter anderem geringer Blutdruck und kognitive Gehirnfunktionen bleiben länger erhalten, reduziertes Krebswachstum, Überlebenswahrscheinlichkeit nach schweren Operationen erhöht sich, Reduzierung der Symptome von Diabetes, Verringerung der Symptome von Alzheimer)
    • weitere Vorteile für die Gesundheit (in Studien an Menschen positive Auswirkungen, unter anderem Reduktion von LDL und Triglyceride sowie Erhöhung des HDL, Erhöhung der Immunabwehr)
    • Verringerung des oxidativen Stresses
    • Resistenz von Zellen gegenüber Stress erfährt Verringerung
    • Festessen, Feiern und Essen gehen – können mühelos durchgeführt werden
    • großes Kalorien-Polster durch die Fasten-Phase beim Intermittent Fasting.

     

    Die Umstellung auf Intermittent Fasting

    Sicherlich werden viele Menschen den Effekt kennen, dass gerade kurz vor den erwarteten Mahlzeiten das Hungergefühl besonders groß ist. Dies liegt an dem Hormon Ghrelin. Wenn eine baldige Essensaufnahme vermutet wird, steigt der Hormonspiegel automatisch an.

     

    Dieses Hormon gewöhnt sich natürlich an den alltäglichen Verlauf der Mahlzeiten. Sofern jetzt die Umstellung der Mahlzeiten-Frequenz erfolgt, dauert es einige Zeit, bis sich der Hormonspiegel an Ghrelin ebenfalls umgestellt hat. Bei vielen Menschen löst diese Umstellungsphase beim Intermittent Fasting deshalb Hungergefühle aus. Allerdings verschwinden diese nach wenigen Tagen der Eingewöhnung wieder.

     

    Wenn das Fastenmuster konstant gehalten wird, kann mit den Hungergefühlen noch besser umgegangen werden. Dadurch muss sich der Körper nicht ständig immer wieder neu umstellen. Manche Menschen kennen diese Umstellungsprobleme gar nicht. Auch sind ihnen Probleme mit Hungergefühlen unbekannt.

     

    Verschiedene Formen des Intermittent Fasting

    Es lassen sich hauptsächlich zwei Formen von Intermittent Fasting unterscheiden:

    • die tägliche Fasten- und Essensphase
    • das Fasten über 24 Stunden.

     

    Dabei können die Teilnehmer von Intermittent Fasting beispielsweise einen Tag lang essen und einen Tag fasten. Oder es besteht die Möglichkeit des Fastens zum Beispiel von 18 Uhr bis 18 Uhr am nächsten Tag. Danach kann jeder Teilnehmer essen, was auf dem Diätplan steht.

     

    Fasten fällt vielen Menschen leichter, da sie sich auf das kommende Essen freuen können. Diese Methode garantiert Erfolg. Während der Fastenphasen macht sich übrigens nur ein Verzicht auf das Essen erforderlich. Wasser kann und muss sogar getrunken werden. Zu den drei ganz bekannten Intermittent Fasting Systemen zählen:

    • 16/8
    • 20/4
    • 1 – 2 Tage in der Woche.

     

    Die beliebteste und bekannteste Variante von Intermittent Fasting im Kraftsport ist 16/8. Dies bedeutet, dass auf einer 16-stündigen Fasten-Phase ein achtstündiges Essensfenster folgt. Bei 20/4 gibt es eine 20-stündige Fasten-Phase, die durch eine vierstündige Essens-Phase Ablösung erfährt. In diesen vier Stunden darf dann alles gegessen werden, worauf instinktiv Lust besteht.

     

    Wichtig ist, solange zu essen, bis das Sättigungsgefühl eintritt. Dabei gilt 20/4 als Urernährungsprinzip der Menschheit. Die Fasten-Phase ist hierbei mit der früheren Phase des Jagens gleichgesetzt. Dahingegen ist die Essensphase mit der früheren Zeit des Essens der Beute vergleichbar.

     

    Bei Bodybuildern hat sich das System des Fastens von einem bis zwei Tage in der Woche am wenigsten durchgesetzt. Dennoch funktioniert es, weil die fehlenden Kalorien der zwei Tage insgesamt in einer Woche fehlen.

     

    Mythen

    Zahlreiche Menschen nehmen an, sie verlieren durch einen 16-stündigen Verzicht auf jegliches Essen sofort an Muskelmasse. Jedoch ist dem nicht so. Nach einer Mahlzeit konzentriert sich der Körper erst einmal auf die Nährstoffversorgung und den Verdauungsprozess. Besonders große Mahlzeiten liefern auch noch viele Stunden nach dem Essen Nährstoffe, die der menschliche Körper für den Muskelaufbau und Fettabbau verwendet.

     

    Diesen Mythos können wir auch durch die Menschheitsgeschichte entkräften. Wenn wir die Jäger und Sammler betrachten, können wir feststellen, dass damals die Männer viele Stunden lang auf Beutejagd gingen. Nicht immer war die Jagd von Erfolg gekrönt. In dieser Zeit gab es nichts zu essen. Dennoch wiesen die Männer ausreichend Muskelmasse auf, um die nächsten Jagd-Einsätze erfolgreich absolvieren zu können. Es wäre fatal gewesen, wenn innerhalb weniger Stunden Muskeln abgebaut wären. Denn dann hätte die Menschheitsgeschichte wohl keine Chance gehabt, eine erfolgreiche Entwicklung zu durchlaufen.

     

    Regeln beim Intermittent Fasting

    Es gibt mehrere Regeln beim Intermittent Fasting, die unbedingt Beachtung finden sollten. Denn nur beim Einhalten dieser Regeln lassen sich Erfolge beim Abnehmen verbuchen.

    • Das Intermittent Fasting sollte immer zur selben Zeit eines jeden Tages durchgeführt werden.
    • Ein Zeitplan ist besonders wichtig für den Erfolg.
    • Während des Fastens sind nur wenige Getränke erlaubt: Wasser, Kaffee, Getränke mit Zero Kalorien, Grün-Tee.
    • Während der Fasten-Phase am Anfang sollte die Zeit gut genutzt werden. Ablenkung ist erlaubt, beispielsweise durch Sport.
    • Während der Essens-Phase kann der Teilnehmer selbst entscheiden, wie viele Mahlzeiten er zu sich nimmt. Wichtig ist aber die Einhaltung aller wichtigen Makro-Nährstoffe während der Essens-Phasen.
    • Nach dem Training ist der Körper ganz besonders aufnahmefähig für Makro-Nährstoffe.
    • Vor dem Training sollte während der Essens-Phasen eine kohlenhydratreiche Mahlzeit gegessen werden.
    • Wenn kein Training während der Essens-Phasen erfolgt, sollte die erste Mahlzeit die größte sein und viel Eiweiß enthalten.

     

    Vorsicht:  Nicht für alle Menschen ist Intermittent Fasting geeignet. Besondere Vorsicht ist für folgende Personengruppen geboten:

    • Menschen mit Essstörungen (beispielsweise Essstörung mit periodischen Heißhungerattacken)
    • Personen, die nicht gerne viel zu wenigen Mahlzeiten essen
    • All jene, die Konzentrationsschwierigkeiten oder eine Verminderung der geistigen Leistung während der Fastenphase haben
    • viele Frauen, die sich mit kürzeren Fasten-Phasen wohler fühlen.

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  • Essstörung (Ursachen und Allgemeines)

    Essstörung (Ursachen und Allgemeines)

    Essstörung

    Als Oberbegriff beinhaltet Essstörung sowohl Magersucht, Bulimie als auch Fresssucht. Es ist schwierig, eine Essstörung zu erkennen, weil der Unterschied zwischen normalem Essverhalten und Störung kaum merklich ist. Es gibt auch vorübergehendes Essverhalten, welches nur zeitweise auftritt. Dann muss die betroffene Person nicht zwangsläufig unter einer Essstörung leiden. Erst wenn über mehrere Monate ein ungewöhnliches Verhaltensmuster zu erkennen ist, spricht man von einer Essstörung.

    Ursachen von Essstörungen

    Es sind nicht immer Stoffwechselprobleme, welche daran schuld sind, dass jemand übermäßig dünn oder dick ist. In fast allen Fällen sind die Probleme hausgemacht. Man weiß heute, dass auch die Vererbung eine große Rolle spielt.

    Ursächlich für eine Essstörung ist aber auch das Schönheitsideal, welches durch die superschlanken Topmodels verkörpert wird. Der Zwang, solche dünnen Körper auch zu besitzen führt bei dem einen in die Magersucht, beim anderen in die Ess-Brech-Sucht oder aber es werden Diäten durchgeführt, die teils gefährlich sind und vor allem den unerwünschten Jojo-Effekt zur Folge haben können.

    Die Ursachen von Essstörungen liegen aber häufig auch in einer gestörten Wahrnehmung des eigenen Körpers. Menschen finden sich viel zu dick, obwohl sie bereits sehr dünn sind. Bei Männern kommt noch der zwanghafte Wunsch nach einem muskulösen Körper hinzu, weshalb viele exzessiv Sport treiben.

    Bei der Bulimie ist es das schlechte Gewissen, welches nach einer Fressorgie die Frauen dazu bringt, die vielen Kalorien wieder zu erbrechen. Eine Adipositas per magna kann wiederum viele andere Ursachen haben. Zum Beispiel stecken hier wie bei vielen anderen Essstörungen die Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung hinter der Krankheit. Meist bekommen Menschen mit vermindertem Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein Essstörungen. Einige wollen aber auch bewusst unansehnlich wirken, z. B., weil sie sich damit vor sexuellen Übergriffen schützen wollen.

    Wenn man eine Essstörung diagnostiziert, muss man genau die Persönlichkeit der Betroffenen beleuchten. Gibt es private Probleme, Stress oder Leistungsdruck, handelt es sich um so genannte Frustesser oder eher Frust-Nahrungsverweigerer. Beide Phänomene sind in unserer Gesellschaft leider häufig anzutreffen.

    Bildquelle: Depositphotos.com // Jeanette.Dietl

     

  • Schluss mit Stress – sieben Tipps die helfen

    Schluss mit Stress – sieben Tipps die helfen

    Was hilft gegen Stress

    Stressige Situationen kennen alle, denn jeder war schon mal in einer stressigen Situation. Wenn der Stress aber überhandnimmt, dann kann er schnell krank machen und daher ist es wichtig, Ausgleichspunkte zu finden. Es ist im Grund ganz einfach, nach dem stressigen Alltag wieder zur Ruhe zu kommen, und wer die folgenden sieben Tipps beherzigt, der beugt nicht nur dem Stress, sondern auch Krankheiten effektiv vor.

    1. Immer positiv denken

    Auch wenn es nicht ganz neu ist, aber wer positiv denkt, hat mehr vom Leben. Das Glas ist nicht immer halb leer, es kann auch halb voll sein und wer es schafft, seinen Kopf von unangenehmen Dingen frei zu machen, der muss sich auch vor dem alltäglichen Stress nicht fürchten. Wenn es mal wieder stressig wird, dann kann es helfen, vor dem inneren Auge ein schönes Bild zu sehen, vielleicht ein Strand unter Palmen oder eine Wiese, die mit bunten blühenden Blumen übersät ist, und schon steigt die Laune wieder.

    1. Durch Bewegung entspannen

    Nach der Arbeit ein Workout? Was für viele selbstverständlich ist, das ist vielen ein Graus. Sie haben den ganzen Tag mit stressiger Arbeit zugebracht und wollen eigentlich nur noch eins, und zwar zu Hause auf die Couch fallen. Es lohnt sich aber, den inneren Schweinehund zu besiegen und nach der Arbeit noch eine Runde zu drehen. Ein abendlicher Spaziergang hilft wunderbar dabei abzuschalten, zu entspannen und den Kopf wieder freizubekommen. Übrigens, auch für den gesunden Schlaf ist ein kleiner Spaziergang nur zu empfehlen.

    1. Abschalten kann man lernen

    So wie ein Computer der heruntergefahren wird, so sollte auch ein stressiger Tag heruntergefahren werden. Muskelentspannung und auch Yoga sind sehr hilfreich, um den Arbeitstag zu bewältigt. Die Übungen sind perfekt, um Körper und Geist gleichzeitig zu entspannen und die Gedanken können dabei herrlich auf Reisen gehen.

    1. Den Arbeitsstress einfach wegschaukeln

    Studien aus der Schweiz haben jetzt nachgewiesen, dass sanftes Schaukeln dabei helfen kann, Stresssituationen abzubauen. Wer eine Hängematte hat, der sollte sich nach Feierabend eine halbe Stunde hineinlegen und sanft schaukeln und wer einen Schaukelstuhl hat, der sollte seine freien Stunden am Abend dort verbringen, schaukeln, ein gutes Buch lesen oder einfach nur abschalten.

    1. Klassik hören

    Klassische Musik ist nicht nur für Babys im Mutterleib eine gute Sache, auch wer einen stressfreien Abend verbringen will, der sollte Mozart oder Bach auflegen. Klassische Musik sorgt dafür, dass das Gehirn sich entspannen kann und die Gehirnströmungen harmonisch verlaufen.

    1. Den Feierabend richtig einläuten

    Wenn der PC heruntergefahren ist, dann sollte auch der Feierabend eingeläutet werden. Keine Gedanken mehr an den morgigen Tag verschwenden, keine Gespräche mehr im Voraus planen, keine Sorgen mehr, wenn der Bildschirm dunkel wird, dann ist der Arbeitstag vorbei und die Freizeit beginnt.

    1. Pflanzliche Mittel, die helfen

    Wenn nach einem stressigen Arbeittag die Entspannung und der Schlaf in der Nacht nicht kommen wollen, dann gibt es eine Vielzahl von pflanzlichen Mitteln, die helfen können. Baldrian als Tropfen oder als Tabletten sind ebenso gut wie auch der duftende Lavendel. Hopfen ist hilfreich, aber bitte als Tee und nicht nur im Bier, und die Melisse hat ebenso ihre Vorzüge, wenn es darum geht, die Arbeit und den Alltag zu vergessen.